RoboCop

RoboCop (1987), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kriminalfilm, Komödie, Thriller, Kinostart 07.01.1988

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6.9
Kritiker
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6.4
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88 Kommentare
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von Paul Verhoeven, mit Kurtwood Smith und Ronny Cox

Eine Firma mit dem Namen OCP (Omni Consumer Products) will aus Detroit “Delta City” machen. Dazu muß aber zuerst einmal das Verbrechen aus der Stadt entfernt werden, das hier momentan viel Macht besitzt. Dick Jones, die rechte Hand des Chefs von OCP, hat daher einen Roboter entwickelt, der die Polizei der Stadt entlasten und sogar ersetzen soll. Doch schon im ersten Test erweist sich der Cyborg als untauglich, aber Dicks Mitarbeiter Bob Morton hat eine andere Idee: Statt eines reinen Roboters will er einen RoboCop bauen, der ein menschliches Bewußtsein hat. Hierzu brauchen sie einen toten Polizisten, den sie auch schnell haben, als Alex Murphy an seinem ersten Tag im Dienst ermordet wird. Die Synthese aus Mensch und Roboter gelingt, nur hat die Sache einen Haken: RoboCop verbringt mehr Zeit damit, seine Mörder – also die von Alex – zu finden, als die Verbrecher der Stadt zu bekämpfen.

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: RoboCop

Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

Von einer wirtschaftlich wie menschlich verrohten, abgestumpften Gesellschaft erzählt „RoboCop“ in Form einer harschen Zukunftsvision mit Frankenstein-Thematik, die fast nur aus Gewalt besteht. In spitzbübischen Details kommentiert der damals gerade von der niederländischen Heimat in die USA immigrierte Regisseur Paul Verhoeven mit Überspitzungen seine für ihn bedenklichen Eindrücke vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dennoch bleibt die Satire namens „RoboCop“ unterm Strich ein recht simpel gestrickter Baller-Reißer mit angestaubten Effekten. [...]

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

Diese Special-Edition von "Robocop" ist jeden Cent wert. Ein toller Film und gutes Bonusmaterial machen die DVD zu einem Pflichtkauf für jeden Filmenthusiasten.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

seltsam, wie sehr man sich falsch an einen film erinnern kann. robocop ist weniger tumbe ballerei als eine deutliche kritik an der zunehmenden macht von konzernen.

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Kommentare (84) — Film: RoboCop


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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Special Effects wirken zwar an einigen Stellen reichlich staksig, vor allem wenn der Polizeiroboter ED-209 ins Spiel kommt, ansonsten bereitet aber "Robocop" in der ungeschnittenen Fassung, bei der an roter Soße nicht gespart wird, eine gehörige Portion Spaß, da man nicht schrottige CGI-Effekte über sich ergehen lassen muss. Kurtwood Smith und Miguel Ferrer, geben in ihren Rollen als kriminelle "Charmebolzen" eine gute Figur ab – da hüpft das Herz, wenn eine solche Dreckssau den Löffel abgibt.

Neben "Total Recall" und "Basic Instinct", zählt der erste Teil dieser Serie zu Paul Verhoevens bester Regiearbeit. Mit "Starship Troopers" konnte ich hingegen herzlich wenig anfangen, aber werde ich mir wohl irgendwann trotzdem nochmals geben.

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Hartigan85

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Sind mir scheinbar 3-4 Punkte zu wenig für diesen Klassiker, aber du hast ja allgemein etwas strengere Bewertungslinien :-D "Starship Troopers" solltest du unbedingt noch eine Chance geben, für mich auch einer von Verhoevens Besten!


cpt. chaos

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"Robocop" ist auf seine spezielle Art wirklich klasse, aber ich habe dann doch andere Favoriten, die meiner Ansicht nach eine höhere Bewertung verdient haben.


Jamo1138

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Bewertung6.5Ganz gut

Damals ein Kultfilm, heute ein trashiges, schwerfälliges und simpel gestricktes Relikt der 80er Jahre, an das man sich gerne zurück erinnert und freut wenn er irgendwo wieder aus der Mottenkiste gezogen wird. Gute und brutale Unterhaltung. Dem Film Tiefgang und Nachhaltigkeit zu unterstellen wäre fast fahrlässig.

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BOW666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

RoboCop bietet so einiges was Action und Gewalt angeht, die Story hat einiges auf Lager und ist so langsam aber sicher zum Klassiker geworden. Ein prima Film der sich Lohnt.

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rockadude

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Bewertung10.0Herausragend

Ultrabrutaler Sci-Fi Klassiker von Paul Verhoeven der in seinem Director's Cut sogar noch ne ganz gute Schippe an Gewalt mit drauflegt.
Aller Gewalt aber zum Trotz, ist der satirische Ton des Films unübersehbar. Wenn man z.B. sieht wie ein Mitarbeiter von OCP während einer Präsentation von einem Kampfroboter vollkommen durchsiebt und halb zerfetzt wird und ein anderer dann nur panisch meint "Ruft einen Arzt!!!!" obwohl jeder weiß das da kein Arzt der Welt mehr was retten kann, dann zeugt das durchaus von einem gewaltig ironischen und schwarzen Humor. Eine Anekdote auf die auch im Making Of auf der DVD eingegangen wird als es eben über die übertriebene Gewaltdarstellung und die damaligen Freigabeprobleme des Films geht.
Aber auch abgesehen von der Brutalität hat der Film auch eine gute Story zu bieten die verknüpft ist mit fieser Gesellschaftssatire, sehr gut aufgelegte Darsteller die wohl verstanden haben das sie nicht nur in einer banalen Actionschlachtplatte mitspielen und aus damaliger Sicht gute und aus heutiger Sicht putzige Effekte.
Schauspielerisch kann man wie gesagt keinem was vorwerfen. Peter Weller hat hier die Rolle seines Lebens verkörpert, Kurtwood Smith gibt einen der wohl coolsten und abgeklärtesten Bösewichte ever, Ronny Cox ist klasse als korrupter OCP-Mitarbeiter, Miguel Ferrer als dessen eifersüchtige und konkurrierende Rivale kommt auch gut rüber....Verhoeven war wohl einfach in der Lage seinen Darstellern die versteckte Satire seines Films hier zu vermitteln und die dementsprechend guten Leistungen von ihnen zu bekommen.
Einfach ein klasse 80er Jahre Actionbrett das mit gehörig viel Satire, Ironie und schwarzem Humor punkten kann und dieser Form auch durchaus ein Unikat in dem Genre ist. Zumindest ist mir bis heute kein Film untergekommen der brachiale Action und zynische Satire so gekonnt verbunden hat und so aus einer 08/15 Actionhandlung tatsächlich mehr rausgeholt hat als eigentlich da war. Nicht oscarreif vielleicht, aber intelligente und bombenmäßige Unterhaltung!

Hoffe das kommende Remake fängt diesen Stil wenigstens ansatzweise ein bisschen ein und wird kein ( wie so oft leider ) nur ein seelenloser Hochglanzneuaufguss!

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VIGILANTE84

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und das neue kostümdesign ist ein tritt ins gesicht der fans(was haben die bloss für ein problem mit dem originaldesign ,das ist alles andere wie altmodisch und sieht spitze aus).....schauts euch mal an:(


rockadude

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Das neue Kostümdesign stört mich eigentlich eigentlich weniger, ist halt up-to-date.
Eher habe ich die Sorge das dieses Remake ein Robocop für Kids wird.


Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dark-Future-Film mit Sinn

Es ist schon erstaunlich, dass Paul Verhoevens beste Filme alles SF-Filme sind. Alle (bisher) drei sind in ihrer Art unerreichbar und einzigartiges Filmgut. So auch hier.
Dieser Dark-Future-SF-Film bietet neben der halsbrecherischen und harten Action (man bedenke nur die Szenen zum Schluss in dem stillgelegten Kraftwerk) viel philosophische Unterhaltung: Wer bin ich? Wohin entwickelt sich der Mensch, wenn er seelisch missbraucht wird? Was ist der Sinn in einer Hülle zu leben die nicht die eigene ist? Zu weit hergeholt die möglichen Analysen? Nein, denn wenn man den Film ganz objektiv betrachtet, fallen diese positiven Elemente der Story auf und man kann stundenlang darüber sprechen.
Auch über die phasenweise geniale Mediensatire, die dieser Film zeigt (als direkter Vorläufer zu "Starship Troopers"), sie ist in ihrer Einfachheit unschlagbar und wird mittlerweile von der Ralität eingeholt.
Alles in allem: Ein grandioser, harter, blutiger, satirischer SF-Film

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dmtjdc

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter, altmodischer Cyberpunk, so brutal, dass einem das Blech wegfliegt. Wie dereinst "Wild Palms" oder "Judge Dredd", nur in allen Belangen etwas besser.
Die mehr oder minder subtile Gesellschaftskritik hält sich angenehm zurück, bleibt aber stets in Sichtweite, während der Film seine packende Story erzählt. Besonders gut sind die Nebendarsteller: Nancy Allen, Ronny Cox und Kurtwood Smith. Die mittelmäßigen Fortsetzungen kann man sich antun, man verpasst aber auch nix, wenn man es nicht tut.

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Dahmer

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Bewertung10.0Herausragend

Ich liebe Paul Verhoeven,Ich liebe Robocop.Hier zeigt der Regisseur was er alles drauf hat:Knallharte Action(Die Erschiessung von Murphy ist legendär) und eine gute Story,angereichert mit viel Kritik an den Medien und der Kapitalistischen Gesellschaft,in der Materialismus u. Geld mehr zählt als Menschlichkeit.Alle Schauspieler sind gut,besonders Ronny Cox sticht hervor.Robocop gehört ganz klar zu den ganz grossen ScFi Actionfilmen,Ein Klassiker...Und das der Film ein paar schlechte Tricks hat(Stop Motion) mindert ihn in keinster weise!

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Ohne Wiederkehr

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In diesem FIlm steckt auf jeden Fall deutlich mehr, als die meisten sehen.

Paul Verhoeven entwarf mit diesem Film eine sehr düstere Zukunftvision. Er zeigt uns eine von Grund auf kapitalistische Welt die vom Geld regiert wird und ein Menschenleben egal ist, hauptsache es springt ordentlich Profit raus, in der alle wichtigen Versorgungseinrichtungen, wie Krankenhäuser und die Polizei von einem einzigen Konzern beherrscht, der dadurch uneingeschränkte Macht über alles hat und schalten und walten kann, wie er will.
Er zeigt uns eine chaotische Welt, in der Verbrecherbanden die Menschen in Angst und Schrecken versetzen, in der Terrorismus, Krieg und Chaos in jeden einzelnen Punkt auf der Welt zu Alltag gehören und man nirgendwo mehr sicher ist.
In der man in den Nachrichten jeden Tag neue Schreckensmitteilungen hört.
In der Menschen durch Roboter ersetzt werden.
In der die Menschen durch die zahlreichen Werbungen zum Konsum getrieben werden und die Kinder mit Gewalt als Familienunterhaltung und einem ausgeprägten Feindbild gegen andere Nationen aufwachsen (zu sehen in den hervorragenden eingeblendeten Werbesport über das Gesellschaftsspiel "Nukem").
Und einer Welt, in der wir selbst vor unserer eigenen Technik nicht mehr sicher sind (wie man z.B. an dem Unglück mit dem satelliten sehen konnte).
Paul Verhoeven zeichnet also ein sehr detailreiches, düsteres, aber leider auch sehr realistisches Bild von unserer Zukunft, so oder so ähnlich könnte könnte die Welt in einigen Jahren wirklich aussehen.

Allerdings wartet der Film nicht nur mit einer hervorragenden dystopischen Elementen auf, auch der Protagonist wird sehr gut charakterisiert.
Er ist nämlich nicht nur eine einfache Maschine, die rumballert und Verbrecher tötet.
In ihm spielt sich ein Konflikt zwischen seinem maschinellen Äußeren und dem Rest von seinem menschlichen Inneren ab, dass nach der Umwandlung noch geblieben ist. Er erkennt bald, dass er früher ein Mensch war, ist jedoch in seinem maschinellen Körper gefangen.

Insgesamt ist "RoboCop" viel besser gelungen, als ich erwartet habe und wurde dadurch sehr angenehm überrascht.

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BobbyIII

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja, RoboCop ist Kult. Aber leider auf die falsche Weise. Aufgrund der Fortsetzungen, der Serien und dem ganzen Merchandise haftet dem guten Murphy immer etwas juveniles und sinnloses an. In einer gerechten Welt hätte Verhoevens "RoboCop" den selben Status wie Verhoevens "Total Recall". Eine äußerst brutale dystopische Anklage gegen Konzerne und Militarisierung in dreckigen Bildern, mit viel Blut und einer großartigen Kameraführung. "RoboCop" ist ein sensationelles Werk aus einer Zeit in der es in Actionstreifen noch mehr Inhalt gab als nur viel BumBum.

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VIGILANTE84

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Bewertung10.0Herausragend

Einer DER Sci Fi Action Klassiker der 80er ,auf den spuren des Terminators wandelnd,jedoch etwas witziger da unterschwellig satirisch angehaucht. Der gorefakor ist hier so schön übertrieben hoch,dass es richtig freude macht wenn wer ins gras beisst bzw von kugeln regelrecht in fetzen geschossen wird(Mr. Kinney kann ein lied davon singen)
Auf englisch gefällt mir der film ein gutes stück besser,da peter weller einfach eine tolle stimme hat die perfekt zu robos äusserer erscheinung passt und die synchro der original atmo nicht wirklich gerecht wird….
Basil Poledouris‘ toller heroischer Musikscore ist seiner zeit voraus ,zählt zu seinen besten arbeiten und ist einer der hauptgründe warum mir der streifen bzw der erste teil so gut abgeht
Alex Murphy ist zudem eine sympathische figur die einem kaputten system zum opfer fällt,durch dieses aber auch eine wiederauferstehung erlebt welche ihm ermöglicht sich an seinen einstigen mördern und peinigern zu rächen…..auch die schurken wissen zu gefallen ,sei es der mehr im hintergrund agierende dick jones oder dessen rechte hand clarence boddicker ,der einen auffallend selbstsicheren vorausplanenden bad guy mimt
Beste Szenen:
Fehlschlag von ED 209,der mord anMurphy,wenn robo erstmalig ausrückt und das theme ertönt
Robo räumt in der koksfabrik auf+wenn er von der polizei zerstört werden soll uvm
*Für mich ein kultfilm und mitlerweile freue ich mich auch auf das remake*

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doctorgonzo

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Kurtwood Smith brilliert hier in der Tat.


Zuckerspinne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wenig "übermelodramatisch", ansonsten ein ziemlich unterhaltsamer Film, den man sich auch Heute noch ansehen kann. Der Film ist auch ziemlich gut gemacht, man kriegt also keinen Augenkrebs wenn man ihn sich anschaut :)
Ich wurde sehr gut unterhalten und empfehle ihn gerne weiter.
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SPOILER:

Der Kampf gegen den zweibeinigen Kampfroboter ist echt hart, aber zum Glück hat Robocop einen Komplizen!
Die Treppe!!!
Sorry, aber die Szene ist einfach zum schieflachen...KillerKampfroboter liegt hilflos auf dem Rücken und zappelt mit den Beinchen...genial.

Die Maske, als der böse Bube verätzt wird, ist echt gut gemacht. Auch die restlichen Effekte sind sehr gut, das Blut spritzt nur so.
(Nicht so billiges CGI Blut, sondern Kunstblut,das sieht einfach besser aus)

Das Ende finde ich super!

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Deathpool

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Generell habe ich keinen Lieblingsregisseur aber der gute Verhoeven kratzt verdächtig ätzend am Thron.
Nicht ganz unschuldig daran ist Robocop.

Düster ist es in den Gassen, der Gestank von Tod streichelt die empfindliche Nase.
Eine Frau sucht Schutz in dunkel gefärbten Straßen.
Räuber stehen lechzend bereit,die Unschuld wird den neuen Tag nicht überdauern.
Mit brachialer Gewalt zerstören sie ein Leben,sie schänden und massakrieren das junge Blut.
Zuckende Glieder,Augen verwässern im Zwielicht,ein letzter Schrei der im Schatten verstummt.
Wo ist das Gesetz?
Was ist Gerechtigkeit?
Wer lebt und wer stirbt?

Robocop brennt die Gewalt ins Fleisch,ohne Rücksicht auf sensible Gemüter.
Hier wird gerotzt was die Berserkerpumpe von sich gibt.
Inmitten einer kaputten Welt verschwimmt Recht und Unrecht.
Kranke Medien,gescheiterte Existenzen,Mensch gegen Mensch.
Verhoeven verzichtet völlig auf irgendwelche Erklärungen,er zeigt einfach nur die absurde Realität.
Natürlich mit seinem eigenen Stil.
So wird ein riesiger kampfroboter plötzlich so geschmeidig wie eine Katze auf LSD.
Die Nachrichten sind so subtil grausam das es schon weh tut.
Besonderes Schmankerl ist eine Hinrichtung die in ihrer Konsequenz absolut bitter ist.
Jeder kriegt aufs Maul und danach noch nen feigen Tritt in die Magengrube.

Absolut göttlicher Soundtrack, völlig überzogene Szenen,krankhafte Bösewichte,Story treibt es gekonnt auf die Spitze.
Macht gute Laune und lässt einen völlig verstört zurück.
So solls sein dafür liebe ich diesen Sack.

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Deathpool

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Danke Dude, Jup hab ihn auch sehr gerne, demnächst steht Black Book an.Ma schauen was der so bringt.


Hartigan85

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Black Book finde ich auch sehr gut.


JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"RoboCop" ist, wie viele Filme von Paul Verhoeven, mit voller Absicht polarisierend. Der Zynismus tropft dem aus jeder Pore, er ist ultrabrutal und kann ganz schnell in den falschen Hals rutschen. Eigentlich schon ein Kunststück von Verhoeven. Würde sein satirischer Ansatz nur leicht im Subtext zum Vorschein kommen, ok, da könnte man das verstehen. Subtilität ist nicht gerade die Stärke (oder das Anliegen?) des Niederländers, er knallt einem seine provokante Persiflage mit Anlauf in die Fresse und genau deshalb scheinen das einige nicht zu kapieren. Das musste du erstmal schaffen, Respekt. ;)
Natürlich ist "RoboCop" brachiales, technisch spektakuläres 80er Sci-Fi-Actionkino, das sogar verdammt gut. Seinen bösen, fast wütenden Witz, seinen überdeutlicher Zeigefinger, das kann man eigentlich gar nicht übersehen, doch scheint es oft der Fall zu sein. Den Wald vor lauter Bäumen und so...
Sarkastisch, reaktionär, rasant, gemein, pointiert, rüde, clever, überzeichnet, grenzwertig...wenn man das hört, passt es erst nicht unbedingt alles zusammen, doch es funktioniert. Verhoeven macht beinhartes Krawallkino (komisch, das daraus mal eine Zeichentrickserie wurde, mit der ich aufgewachsen bin. Aus dem Film eine Kinderserie machen, eigentlich der größte Witz daran), welches so oben drüber geht, dass es eine wahre Freude ist. Dazu Kurtwood Smith und Ray Wise als Badguys, das geht immer. Mag ich verdammt gerne. Subtil und leise nehme ich von anderen Leuten, Verhoeven darf mir das so gerne vor den Latz scheppern. :)

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DonChris

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Wieso mögt ihr das bloß alle? Ich kann damit leider nichts anfangen - macht ja aber nüscht ;)


Andy Dufresne

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Die Serie :)


TheAvenger68

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Paul Verhoeven hat's einfach drauf Action mit Sozialkritik zu vermischen ( Totale Erinnerung, Starship Troopers, Hollow Man etc. ) !
Eigentlich könnte man Robocop auch als reine Mediensatire sehen, aber er ist so viel mehr !
Peter Weller spielt die Hauptrolle mit Bravour.
1. als Polizist Alex Murphy hat er die Möglichkeit als normaler Mensch diese Rolle auszufüllen, was er auch bestens schafft.
2. was umso schwerer ist, den Cyborg kann er nur mit Gestik, Bewegungen und der Mundpartie spielen. Die ganzen Bewegungsabläufe haben etwas absolut eigenes.
Wer das Original von 1987 nocht kennt, sollte das schnellstens nachholen.
Die Fortsetzungen sind allerdings, bis auf Teil 2, nicht mehr so sehenswert.
Wirkt mit einem anderen Darsteller und einer weniger guten Story verwässert.

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cinram

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Yep! Peter Wellers Mundpartie hat was charakteristisches an sich!
Sehen wir mal, was der neue "Robocop" nächstes Jahr bringt! Mir werden auf alle Fälle die Effekte von Rob Bottin fehlen, denn ich geh davon aus, daß alle Cyborg- Szenen CGI kreiert werden!


guilecourier

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Bewertung9.0Herausragend

Supergeile 80er Jahre Action mit sozioökonomischer Kritik meets zukunftsweisende Mediensatire und ein bisschen Ultrabrutalo ist auch dabei (aber nur in der Uncutversion, die wie einige hier schon angemerkt haben einfach Pflicht ist).
Leider eilt sein Ruf diesem Film voraus. Ähnlich wie bei Rambo (eins) sind viele Menschen voreingenommen und denken, dass es sich lediglich um einen hirnlosen Ballerfilm handelt. Dass RoboCop dabei aber vielschichtig und relativ anspruchsvoll daher kommt sollte kein Geheimnis mehr sein/bleiben!

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TheRambostar007

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieses frühe Wek von Regisseur Paul Verhoeven ist ein damals bis heute satierischer, brutaler und toller Sci-Fi-Actionfilm. Leider sehen wir Teil eins und zwei leider immer nur in einer 85 minütigen Version (Normallänge 103 Min.). Habe den Film noch auf einem Steinalten VHS Band günstig bekommen, in der deutschen Kinoversion mit 99 Minuten.
Nun wieder zum Wesentlichen. Die Action ist super, leider haben die Tricks mehr TV-Niveaut. Die Story geht eigentlich wohl und ist für damals schon gut. Natürlich sind der steal wie RoboCop kämpft oder seine Gangart nicht sehr toll, soll denke ich mal aber zum Robo-wesen beitragen. Lässt für Fans nix zu wünschen übrig.

Fazit: Der Film hat unter Schnitten und miesen Kopien übel gelitten ist aber ein absolut toller Klassiker !

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Sgt. Cortez

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

So werden gute Actionfilme gemacht! Hier stimmt tatsächlich fast alles. Wir haben eine solide Actionfilmhandlung mit richtig fiesen Bösewichtern, die von bösen Kapitalisten bezahlt werden, wir haben klischeebesetzte Forscherteams, wir haben Schießereien inklusive Endgegner, Abschlußkampf und Superwummen, wir haben Roboter.
So, und neben diesem ganzen 08/15 Kram wird uns eine bissige Kapitalismuskritik geboten, welche mittlerweile beinahe von der Realität eingeholt worden ist, man denke nur an die privatisierten Gefängnisse in den USA. Die Nachrichtensendungen, die Verhoeven hier einbaut, wirken wie eine erste Probe dessen, was er 10Jahre später bei Starhip Troopers veranstaltet hat. Die Todesszenen sind indessen nichts für schwache Nerven und haben bei mir auch zu Punktabzügen geführt, ähnlich wie bei Crank 2 war es mir zu viel für einen Actionfilm, wer Popcornaction àla Stirb Langsam gewohnt ist, wird hier womöglich schlucken müssen. Insbesondere der verseuchte Typ war dann etwas zu viel des Guten und auch reichlich sinnlos.
Ansonsten kann der Film auch nach so langer Zeit sehr überzeugen und stellt mit seiner Tiefe leider vieles in den Schatten, was sonst so in dem Actiongenre zu finden ist.

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Brentano

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Bewertung7.5Sehenswert

Besonders witzig an diesem Film und das macht ihn auch in gewisser Hinsicht "wertvoll" sind die gesamten Zitate, Dekorationen, Fernsehnachrichten; Newsflashs und anderes, was so neben der Story wabert, läuft und präsentiert wurde.

Die gesamte, zukünftige Gesellschaft, die hier inszeniert wurde, mit einer erschreckend allmächtigen "Corporation" an der Spitze, ist sicher noch brutaler einzuschätzten und zynischer geschildert, als der bisweilen auch nicht "zimperliche" Film, ebenso, ..an und für sich,..

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>MARVEL<

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Tot oder lebend, du kommst mit mir"

"RoboCop" Ein Filmtitel der an Dämlichkeit kaum zu übertreffen ist. Das fand damals auch Paul Verhoeven, als er das Drehbuch bekam. Er las nicht eine Seite. Zum Glück ging seine Frau ohne Vorbehalte an die Sache und überzeugte ihren Mann davon doch mal einen Blick zu riskieren.
Der Rest ist, wie man so schon sagt, Geschichte.
Verhoeven hat mit seinem ersten US-Film gleich ein absolutes Meisterwerk abgeliefert. Nicht nur seinen besten Film, sondern auch einen der besten Filme überhaupt.
Oberflächlich gesehen ist RoboCop nichts weiter als ein weiterer 80er Action-Sci-Fi-Film, der auf der Erfolgswelle von Camerons Terminator mitschwimmen wollte.
Man kann Verhoeven nur auf Knien danken, dass er mit dem Drehbuch etwas Besseres anzufangen wusste. Er machte daraus so viel mehr als platte Action. Böseste Satire durchzieht den Film von Beginn an. Der Gesellschaft wird ein Spiegel vorgehalten. Eine von Werbung unterbrochene Nachrichten Sendung. Ein Konzern der die Polizei übernimmt. Und für mich einer der treffendsten Seitenhiebe auf die Medien: Ein Kameramann der den Sturz eines Mannes bis zum Aufschlag verfolgt und voll drauf hält ist grandios in Szene gesetzt. Ich bin mir sicher, RTL und Co. zeigen ihren Kameraleuten genau diese Szene, mit dem Vermerk wie man es machen muss.
Aber auch die Action kommt nicht zu kurz. Die Shoot-Outs sind hart und blutig. Besonders ist hier natürlich Murphys Hinrichtung und ED-209s Fehlfunktion hervorzuheben. Bei letzterer musste ich, als ich den Film erstmals ungeschnitten gesehen habe, wirklich schlucken, so hart war die Szene.
Auch schauspielerisch gibt sich der Film keine Blöße. Zu ernst nimmt sich hier niemand. Hervorzuheben ist Kurtwood Smith. Der gibt den Gangsterboss Clarence Boddicker so lässig cool, dass es eine wahre Freude ist ihm zuzusehen. Ronny Cox, sonst eher für sympathische Rollen aboniert, gibt hier einen fiesen Vorgesetzten, einen Hai, der alle auffrisst, die sich ihm in den Weg stellen.
Aber nicht nur an der böse-Buben-Front kann RoboCop glänzen. Nancy Allen ist ebenfalls eher gegen ihre üblichen Rollen besetzt. Mit Kurzhaarschnitt gibt sie Murphys toughe Partnerin.
Und natürlich der überragende Peter Weller. Natürlich musste er keine shakesperesken Leistungen abrufen. Sein Spiel ist eher körperlich. Seine Bewegungen wirken tatsächlich wie die einer Maschine. Aber als RoboCop am Ende seinen Helm abnimmt und wieder zu Murphy wird darf auch Weller noch mal ein wenig zeigen, dass er durchaus auch schauspielern kann.
Basil Poledouris zeichnete sich für die Musik verantwortlich. Er schuf mit dem RoboCop March ein überaus prägnantes Thema welches sich nicht hinter williamscher Großtaten verstecken muss.
Im Prinzip gibt es an diesem Film nichts zu meckern. Er hat die Jahre hervorragend überstanden. Einzig die Stop-Motion-Aufnahmen von ED-209 wirken heute etwas antiquiert. Aber das ist eigentlich keine Kritik, es verstärkt nur den Charme des Filmes.
RoboCop ist eine Filmperle, eine wie man sie nur alle paar Jahre mal zu Gesicht bekommt. Ein kluger Film, von einem Regisseur in Bestform, den man sich immer wieder ansehen kann. Ein Film der bitterbösen Humor, Zynismus, Satire und absurdeste Gewalt verbindet und etwas Einzigartiges erschafft. Und aus all diesen Gründen, ist RoboCop mein "Lieblingsfilm"!
Und so möchte man in der Schlusszene, wenn der alte Mann RoboCop fragt wie denn sein Name sei, einfach nur die Arme in die Höhe reißen und gemeinsam Antworten: "Murphy!"

Ach ja, eine Sache noch: Abschließend möchte ich mich in aller Form bei Frau Verhoeven bedanken. Danke, dass sie ihrem Mann dieses Drehbuch aufgeschwatzt haben… aber wo waren sie bei Showgirls oder Hollow Man??

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custin

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Bewertung7.5Sehenswert

Paul Verhoevens Klassiker ist auch heute noch sehenswert. Über kleine Fehler sieht man gern hinweg für Szenen, wie der erste Kampf RoboCops gegen den Laufroboter:
Oder wie Mariah Carey es sagen würde: "I do not Stairs!" ;)

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