Zeder - Denn Tote kehren wieder

Zeder (1983),
Laufzeit 98 Minuten, FSK 16, Horrorfilm

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- Kritiker
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von Pupi Avati, mit Gabriele Lavia und Anne Canovas

Stefano, ein junger Student und Schriftsteller, bekommt von seiner Frau Alessandra eine gebrauchte Schreibmaschine geschenkt. Auf deren Farbband entdeckt er Texte vom Vorbesitzer, die sich mit sogenannten “K-Zonen” beschäftigen. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und entdeckt, dass einige Leute davon überzeugt sind, dass in den besagten Zonen aufgrund fehlender Zeitverhältnisse Tote wieder auferstehen können. Stefano will der Sache auf den Grund gehen und erkundigt sich über den Vorbesitzer, einen ehemaligen Pfarrer, der kürzlich verstorben ist. Seine Nachforschungen führen ihn zu einem alten Gelände, das anscheinend verlassen, aber von elektrischen Zäunen umgeben ist. Stefano lässt nicht locker, ohne zu ahnen, dass die Wahrheit seine Vorstellungskraft übersteigt.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Zeder - Denn Tote kehren wieder

alexklotz: Freier Journalist (Hard Sen...

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9.0Herausragend

Ende der 80er Jahre tingelte man noch durch die Videotheken im nahen Holland und griff, höchstens das ein oder andere Nachschlagwerk bemühend, häufig blind zu Filmen, die interessant sein könnten. Oft folgte Ernüchterung, dann und wann fand man aber auch ein richtiges Schätzchen – und dazu gehörte ZEDER auf jeden Fall. Wenn auch nicht die Schauwerte bzgl. Sex und Gewalt bietend, die man zu dieser Zeit sonst mit italienischen Produktionen assoziierte, bekam man stattdessen einen immens spannenden, hochatmosphärischen Horrorthriller mit zahlreichen originellen Ideen geboten. Dank CMV liegt dieser jetzt auch als DVD vor und kann auch heutzutage noch vollends überzeugen. Wie schon in seinem Klassiker LA CASA DELLE FINESTRE CHE RIDONO (bald auch über CMV zu haben) zeigt sich Pupi Avati als Meister der Kadrierung, und die hier genutzte Hauptlocation – der Rohbau eines Feriendorfes, der zu Mussolinis Zeiten begonnen, aber nie fertig gestellt wurde – trägt neben Riz Ortolanis tollem Score viel zur Atmosphäre bei. Eine weitere Parallele zum früheren Film ist neben des Vornamens des Protagonisten der kurze Auftritt von Bob Tonelli, der auch hier trotz kleinem Wuchs ein großes Tier spielt. Es ist allerdings etwas irreführend, daß der Film hier und dort als Zombiefilm angekündigt ist, denn obwohl hier durchaus Leute aus dem Totenreich zurückkehren, kommen Freunde dieses Genres hier eher weniger auf ihre Kosten – Horrorfans, die sich aber gerade über Abweichungen von bekannten Schemata freuen, dafür aber umso mehr.

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Kommentare (3) — Film: Zeder - Denn Tote kehren wieder

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algenflo

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Bewertung3.5Schwach

Tolle Psychomusik im Vordergrund, könnte ich auch im Auto hören, weil im Film passiert nicht wirklich viel.

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lieber_tee

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Bewertung5.0Geht so

Leidlich spannender, mystischer Gruselkrimi, der eine Wiederauferstehungsgeschichte a la „Friedhof der Kuscheltiere“ mit knarrenden Türen/Dielen und hallenden Schritten erzählt. Tief im 70er-Jahre-Italo-Horror-Kino vergraben (obwohl in den 80ern gedreht), mit einen wirkungsvollen Soundtrack unterlegt und (aus Kostengründen?) fast nur bei Tageslicht gedreht. Der steif agierende Hauptdarsteller raubte mir allerdings die Nerven.

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xtheunknown

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

zeder könnte das vorbild zu the ring und vor allem friedhof der kuscheltiere gewesen sein und ist damit einer der besten und interessantesten filme des italienischen horrorfilms. für (italo) splatterfans ist zeder aber uninteressant.

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