Prechtl
Prechtl aus Österreich ist 21 Jahre alt. Sie hat sich Fri, 05 Aug 2011 18:06:03 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 675 Filme bewertet und legendäre 412 Kommentare geschrieben. Ist gerade dabei, einen Doctor-Who-Marathon zu absolvieren und findet, dass ihr Profilbild ihre Vorliebe für den zehnten Doktor ganz gut zum Ausdruck bringt. Hat außerdem nen eigenen Blog, in dem sie ihre Gedanken zu jedem Film, den sie sieht, niederschreibt: prechtlsblog.blogspot.co.at Mehr
| Alter | 21 |
|---|---|
| Stadt | Österreich |
| Geschlecht | weiblich |
| Ich bin Fan von: | Paul Dano, Ryan Gosling, Robert Downey Jr., Stanley Kubrick, Terrence Malick, Wes Anderson, Quentin Tarantino, Leonardo DiCaprio, Sam Rockwell, Robert De Niro, Al Pacino |
| Über mich | Ist gerade dabei, einen Doctor-Who-Marathon zu absolvieren und findet, dass ihr Profilbild ihre Vorliebe für den zehnten Doktor ganz gut zum Ausdruck bringt. Hat außerdem nen eigenen Blog, in dem sie ihre Gedanken zu jedem Film, den sie sieht, niederschreibt: prechtlsblog.blogspot.co.at |
Doctor Who - Staffel 30 und 1 weitere ...
Prechtl 8.0 "Ausgezeichnet" Sun, 16 Jun 2013 08:32:58 -0000
Wenn es darum geht, Menschen zu zeigen, wie sie Drogen nehmen und nach und nach die Kontrolle über den Konsum verlieren und in die Sucht abrutschen, hat Hollywood schon viel vorgemacht. Wer kennt nicht das sagenhafte "Requiem for a Dream", "Trainspotting" oder (etwas unbekannter) "Candy" mit Heath Ledger? Sie alle handeln vom sozialen und mentalen Absturz, der mit übermäßigem…
Wenn es darum geht, Menschen zu zeigen, wie sie Drogen nehmen und nach und nach die Kontrolle über den Konsum verlieren und in die Sucht abrutschen, hat Hollywood schon viel vorgemacht. Wer kennt nicht das sagenhafte "Requiem for a Dream", "Trainspotting" oder (etwas unbekannter) "Candy" mit Heath Ledger? Sie alle handeln vom sozialen und mentalen Absturz, der mit übermäßigem Drogenkonsum einher geht.
Aber welcher Film hat sich schon ernsthaft mit Alkoholkonsum beschäftigt? Nach langem Überlegen fällt mir eigentlich nur einer ein: "Das verlorene Wochenende" aus dem 1945 - und das traurige daran ist, dass das Thema aktuell wie eh und je ist und selbst nach 70 Jahren hat es nichts an seiner Brisanz verloren.
Don Birnam ist eigentlich ein ganz lieber Kerl, der von seinen Mitmenschen hoch geschätzt werden würde, wäre da nicht ein großes Problem: Er ist ein arbeitsloser Alkoholiker. Zum Gewohnheitstrinker wurde er, als er eine Schreibblockade hatte - ein schlimme Lage für einen Schriftsteller. Don sieht sich selbst als Verlierer, er hasst sich und fände es wohl am besten, wenn man ihn einfach aufgeben würde. Doch daran denken sein Bruder Wick und seine stets an das Gute glaubende Freundin Helen nicht. Sie wollen mit ihm für das Wochenende auf das Land fahren, damit sich Don von seinem letzten Absturz erholen kann. Doch dieser denkt gar nicht daran; durch eine List kann er die beiden für drei Stunden aus der Wohnung locken, während er sich auf dem Weg zu seiner Stammkneipe macht, um sich seine tägliche Dosis abzuholen. Durch ein Missgeschick verpasst er den Zug aufs Land, weshalb er nun für das ganze Wochenende alleine ist - ohne Bezugspersonen, die ihn vom Alkoholkonsum abbringen könnten...
Was uns dieser Film präsentiert, ist erschreckend angesichts seines Wahrheitsgehalts. Wir haben diese Bezugsperson Don Birnam und sehen zu, wie er langsam in seinen Alkoholsumpf versinkt, bettelt, stiehlt und flieht, um an seinen Stoff zu kommen. Für ihn gilt nichts mehr, kein Denken, keine Moral, nichts, nur Alkohol. In den schlimmsten Szenen landet er in einem "Auffanglager" für Alkoholiker in einem Krankenhaus, wo er in der Nacht die Horrorvisionen der anderen Patienten mitanhören muss. Ein Patient beginnt mitten in der Nacht zu schreien, er befreit sich von der Decke und versucht scheinbar, für andere unsichtbare, aber für ihn durchaus reale Käfer zu entfliehen, die aus der Decke und ihm schließlich in den Mund krabbeln, bis er fortgeschafft wird. Birnam kann aus dem Krankenhaus fliehen, der Zuschauer jedoch nicht. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von diesen Szenen ziemlich geschockt war, denn so deutlich wurde mir noch nie vor Augen geführt, welche Visionen durch den Entzug ausgelöst werden können. Auch Birnam hat kurze Zeit später zuhause selbst seine erste Vision und beginnt plötzlich hysterisch zu schreien...
Fazit: Ein extrem guter und wichtiger Film, dessen Genialität nur durch die Tatsache geschmälert wird, dass Dons Freundin eine zu gute Seele ist, um wirklich real zu sein. Ich meine, früher oder später hätte jede Frau aufgegeben, angesichts dieser verlorenen Person, der nicht mehr geholfen werden kann. Sehr unrealistisch übrigens wirkt das dank dem Production Code aufgezwungen wirkende Happy End. Aber vermutlich ist es sowieso ein Wunder, dass der Film damals überhaupt erschien, angesichts der Problematik und dem Trend nach dem Krieg, nur Filme über schöne Dinge zu drehen.
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Ich habe diesen Film vor über zwei Monaten gesehen, weiß aber trotzdem noch immer nicht so recht, was ich davon halten soll. Auf jeden Fall ein grenzwertiger und jetzt schon verkannter Film, der weder auf der großen Leinwand, noch im Heimkino ein finanzieller Erfolg sein wird. Zu ungewöhnlich und skurril ist alles, weshalb nur wenige diesen Film schätzen werden.
Auf der einen Seite sieht…
Ich habe diesen Film vor über zwei Monaten gesehen, weiß aber trotzdem noch immer nicht so recht, was ich davon halten soll. Auf jeden Fall ein grenzwertiger und jetzt schon verkannter Film, der weder auf der großen Leinwand, noch im Heimkino ein finanzieller Erfolg sein wird. Zu ungewöhnlich und skurril ist alles, weshalb nur wenige diesen Film schätzen werden.
Auf der einen Seite sieht man 90 Minuten lang lästige und dumme Bitches, die im Spring Break zu sich selbst finden wollen (oder so), und dabei teilweise so dämliche Kommentare abgeben, dass man sich nicht selten schämen muss.
Aber auf der anderen Seite geben die vier Girlies ihre Rollen so glaubwürdig ab, dass man wirklich meint, Zeuge des Spring Breaks zu sein und nicht von abgesprochenen und einstudierten Szenen. Alles wirkt so real und mehr als eine Doku denn ein Film.
Hinzu kommen Wackelkamera und verschwommene Bilder, die diesen Eindruck verstärken, aber keinesfalls negativ auffallen, sondern zu der Atmosphäre passen.
Ich versuche die Intention des Filmes so zu deuten: "Spring Break" ist ein kleiner Einblick in die amerikanische Gesellschaft, der jungen Mädchen, die ohne Ziel vor sich hin studieren, im Alltagstrott festhängen, und versuchen, diesem mittels Alkohol und Drogen für eine Zeitlang zu entfliehen. Der Wunsch, aus der öden Realität auszubrechen, treibt die vier jungen Mädchen nach Florida, wo sie nicht nur eine tolle gemeinsame Zeit verbringen, sondern auch andersartige Erfahrungen sammeln: An der Seite von Alien, einem größenwahnsinnigen, aber dennoch irgendwie anziehenden Dogendealer, der die Mädchen in sein Geschäft einweiht.
Gerade die Szene, in der Alien und drei der Mädchen mit rosaroten Schimasken einen Einbruch begehen und man parallel Alien am Klavier sitzen und die drei Mädchen mit eben jenen Masken und bewaffnet zu "Everytime" von Britney Spears tanzen sieht, denkt man sich: Meine Fresse, was für eine epischer Moment!
Leider gab es auch Szenen, die mich mehr anekelten als ansprachen (eine erinnerte mich stark an eine bestimmte denkwürdige Szene aus "Killer Joe") und das Ende war sehr unrealistisch; zwei Mädchen erledigen eine Drogengang im Alleingang, na klar. Offentlichtlich scheint jeder seine Waffen zuhause liegen gelassen zu haben, anders kann ich mir das nicht erklären.
Zudem werden viele Sätze während des Filmes wahlweise wiederholt. Zum Beispiel wiederholte Alien sein debiles "Spring Break..." so oft, dass es irgendwann nervte. Den Sinn dahinter habe ich nicht verstanden. Außerdem gingen mir die Mädchen öfters auf den Keks, aber das war wohl die Intention des Regisseurs, ein Spiegelbild der jüngeren Generation, die dem tristen Alltag mittels Drogen zu entfliehen versucht. Aber Hut ab, jede hat einen tollen Job abgeliefert, allen voran Vanessa Hudgens; aber auch James Franco als Alien kann sich sehen lassen und ist für sich ein Höhepunkt des Films.
bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
bestseimon Fri, 24 May 2013 18:51:46 -0000
Antwort löschenJap, ganz genau! Auch wenn ich den Film noch ein kleines bisschen stärker fand. Bilder und Soundrack haben mich einfach umgehauen.
Prechtl Fri, 24 May 2013 19:22:54 -0000
Antwort löschenIch finde, 9 Punkte wären genauso gerechtfertigt für die positiven Aspekte des Films, aber leider gibt es doch ein paar Dinge, die mich gestört haben :)
bestseimon Fri, 24 May 2013 19:54:38 -0000
Antwort löschenDie gab es bei mir auch. Aber irgendwie haben dann am Ende die positiven Aspekte überwogen. :)
Mr. Pink Sat, 25 May 2013 13:05:06 -0000
Antwort löschenSprrrrriiiiinng Breeeaaaakkk....Sprrrriiinng Breeaaaaak....Schöner Kommentar, y'all! :) Ich denke, die vielen Wiederholungen sollten das Eintönige, die Monotonie verdeutlichen und zeigen, dass auch so ein krasser Ausbruch aus dem gewohnten Umfeld irgendwann wieder in langweiligem Alltag endet. Oder so ähnlich. Sprrriiing Breeaaakkk!
Gästebuch
mariega Fri, 07 Jun 2013 07:28:38 -0000
Der Einsatz von Fremdsprachen ist meistens eine Rettung, wenn ich auf deutsch nicht weiterkomme :D!!! Das Kompliment für die Kommentare kann ich nur erwidern :)!
mariega Tue, 04 Jun 2013 20:18:36 -0000
Ich finde immer lustig, dass man mein Französisch nach so vielen Jahren nicht nur noch hören sondern sogar lesen kann :D!!! Dabei bemühe ich mich so ;)!
Hfonda15 Mon, 03 Jun 2013 19:50:42 -0000
Sorry, dass meine Bestätigung jetzt erst kommt aber dafür konnte ich nun auch ein paar deiner Kommentare lesen und auch einen Blick in deinen sehr coolen Blog werden.
Hat mir sehr gut gefallen was ich da gelesen habe und dazu tauchen bei DEINEN Lieblingsfilmen neben DEM Werk der Filmgeschichte(der Pate) auch noch meine Lieblingsregisseure Tarantino und Wes Anderson öfters auf.
Da habe ich die Anfrage doch sehr gerne angenommen :)
mariega Sun, 02 Jun 2013 22:02:33 -0000
Merci, liebe Prechtl :)! Ich habe deinen Blog angeschaut: sehr interessante Kommentare! Freut mich trotz so lala Affinität :)!
Mr. Pink Thu, 23 May 2013 10:44:38 -0000
Ja stimmt, an seine Rolle in "Drive" musste ich bei dem Film auch denken. Und ja, da war er wirklich cool. Das ist so weit auch meine Lieblingsrolle von ihm. Na ja, mal sehen, wie er sich in "Only God Forgives" macht, wenn er wieder mit Refn vereint ist...
sweetForgiveness Thu, 23 May 2013 10:33:44 -0000
Boah erwähn dieses Namen nicht! Ich krieg jedes Mal agressionsanfälle wenn ich den trailer zu after earth über mich ergehen lassen muss -.-
Interessiert mih einfach nicht so und der Trailer spricht mich auch irgendwie nicht an
sweetForgiveness Thu, 23 May 2013 08:25:16 -0000
Vorgestern hab ich nicht den ersten Trailer zu Man of Steel gesehen, den fand ich noch richtig gut sondern so einen wirklich langen der war wieder mies ich bin also noch am schwanken, dass einzige was mich momentan in den Film zieht ist das Filmduell in unserem Kino da wird Man of Steel mit Watchmen gezeigt und Watchmen auf der großen Leinwand wär schon mal cool.
Place Beyond The Pines werd ich wohl nicht im Kino sehen, außer er läuft in der normalen oder Arthouse Sneak
sweetForgiveness Wed, 22 May 2013 20:48:20 -0000
Bei uns läuft seit Monaten schon der Trailer zu Place Beyond The Pines vor jedem Kinofilm bzw. vor jeder Sneak! ich kann schon die zitate der filmkritiker auf deutsch und englisch voraussagen :D langsam nervt er ein bisschen
sweetForgiveness Tue, 21 May 2013 23:38:46 -0000
Whaaaaat?
Ich hab in den Kommentaren der lezten Sneak, also auf der Facebookseite, mal angekündigt das sie keine Hochzeitsfilme mehr in der Sneak zeigen sollen, dass Angebot wurde von allen Mitsneakern sehr gut angenommen und anscheinend hat sich, wie heute erfahren, die Theaterleitung jetzt auch dazu entschlossen uns zu verschonen ;)
Versteh ehrlich gesagt auch nicht die vielen positiven Meinungen zu Big Wedding ;) Heute lief Gambit war ok aber wenigstens besser
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Eine gigantische Gelddruckmaschine, gepaart mit einer ordentlichen Portion Fanservice und das Produkt ist Hangover 3: Ein unlustiger Film, der nur mehr mit grausamen bzw. sexuell fragwürdigen Szenen punkten möchte, aber damit nur mehr Hardcorefans ansprechen dürfte. Ich bekam das, was ich erwartet hatte: Müll.