Der Stand der Dinge

Der Stand der Dinge (1982), PT/US/DE
Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 29.10.1982

6.1 Kritiker
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6.5 Community
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2 Kommentare
Der Stand der Dinge - Bild 6300548
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von Wim Wenders, mit Isabelle Weingarten und Rebecca Pauly

Ein amerikanisch-europäisches Filmteam dreht in einem portugiesischen Küstenort das Remake eines Sci-Fi-Klassikers. Doch als das Geld aus der Traumfabrik ausbleibt, stagnieren die Dreharbeiten. Das Team wartet und wartet. Als die Untätigkeit in dem kleinen Hotel unerträglich wird, macht sich Regisseur Friedrich Munro auf den Weg nach Hollywood, um den Produzenten zur Rede zu stellen und für die Fortsetzung seines Films zu kämpfen.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Der Stand der Dinge

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vannorden

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Bewertung9.5Herausragend

Erst bleiben die Dinge stehen. Das Filmmaterial und Geld bleiben aus. Ein Filmteam ist zur Untätigkeit verdammt. Die äußere und innere Leere versuchen die Gefangenen mit prätentiösen Gesten aufzufüllen um über den Anschein von Bedeutsamkeit Bedeutung zu erlangen. Das alles wäre vielleicht einer der schlimmsten Werke, die Wim Wenders mit seinem Willen zur Kunst mit der Brechstange je geschaffen hätte, wenn das Ende nicht wäre. Dort geht es um den (Zu-)Stand der Dinge und was gemeinhin als Abrechnung mit Coppola gelesen wird, ist tatsächlich eine bitterböse, spöttische Abrechnung mit der Filmindustrie, dem Zuschauer und vor allem von Wenders‘ mit sich selbst… und dem davor Gesehenem. “Hollywood, Hollywood, never been a place where people had it so good.”

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Pygar

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Idee ein Filmteam beim Warten auf Geschichte und Geldnachschub zu begleiten, wäre nicht nur eine ausgezeichnete Möglichkeit, den liegengebliebenen Arbeitsprozess im Allgemeinen tiefgreifend zu hinterfragen, sondern auch ein günstiger Zeitpunkt um etwas über die Erschaffer oder deren ungeschminkte Gedanken zu erfahren. Doch nur vereinzelt können sich hier die um Realität bemühten Figuren, aus der offensichtlichen Inszenierung lösen. Beinahe alles wirkt aufgesetzt und das Warten wird zur Geduldsprobe - allerdings ohne die vermutlich angestrebte Verweigerung des Erzählens konsequent durchzuziehen. So bleibt wohl nur das Schwarzweiß der schönen Bilder und nicht das der Aussage in Erinnerung. Innovativ oder gar unzugänglich ist das nicht, nur uninteressant.

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Joe Gillis

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Das geht aber schnell! :)


Pygar

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Eigentlich nicht. :)


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