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Paris, Texas
Paris, Texas (1984), DE/FR/GB Laufzeit 147 Minuten, FSK 6, Drama, Road Movie, Kinostart 11.01.1985
6.7
Kritiker
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7.3
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Moviemaster:Movie
von Wim Wenders, mit Harry Dean Stanton und Nastassja Kinski
Vier Jahre nach seinem Verschwinden taucht der tot geglaubte Travis in einer Steinwüste nahe der mexikanischen Grenze auf. Ein Arzt benachrichtigt seinen Bruder Walt, der den erinnerungslosen Mann in seinem noblen Haus in L.A. aufnimmt. Bei Walt trifft Travis auch auf seinen siebenjährigen Sohn Hunter, der seit der Trennung seiner Eltern bei seinem Onkel lebt. Zögerlich kehren Travis’ Erinnerungen zurück und auch sein zurückhaltender Sohn fasst langsam Vertrauen. Gemeinsam mit Hunter begibt sich Travis auf die Suche nach seiner verschollenen Frau Jane: Der Beginn einer abenteuerlichen Odyssee durch den kargen Südwesten Amerikas.
Mehr Bilder (5) und Videos (4) zu Paris, Texas
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Paris, Texas
- Genre
- Familiendrama, Road Movie, Drama
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Austin, Los Angeles , Texas
- Handlung
- Ablehnung, Alkoholiker, Alptraum, Annäherung, Arbeitslosigkeit, Arzt, Auto, Autobahn, Bruder-Bruder-Beziehung, Depression, Eifersucht, Erzählung, Familie, Fessel, Fotografie, Geldnot, Glück, Große Liebe, Halbdurchsichtiger Spiegel, Hotelzimmer, Kündigung, Peep-Show, Pflegefamilie, Schuldgefühl, Schwangerschaft, Suche nach vermisster Person, Telefon, Träne, Vater-Sohn-Beziehung, Verführung, Verwahrlosung, Video, Wiedersehen, Wohnwagensiedlung, Zerrüttete Beziehung, zerbrochene Familie
- Stimmung
- Berührend, Ernst
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Kritiken (2) — Film: Paris, Texas
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschen„Paris, Texas“ ist daher in doppelter Hinsicht ein Road-Movie. Es ist nicht nur ein Film über das Reisen von Ort zu Ort, wie es sowohl Travis und sein Bruder, als auch Hunter und sein Vater unternehmen müssen. Es ist auch eine lyrische Erzählung von einem Road-Movie, in dessen Verlauf, sich Vater und Sohn annähern müssen. Sie müssen zueinander finden und dafür ist ein langer Weg vonnöten, den beide auf sich nehmen, nachdem sie aus großer Entfernung gestartet sind und sich diese Strecke zwischen ihnen nun immer mehr verkürzt. Mit diesem Hintergrund hat Wim Wenders ein feinfühliges Drama geschaffen über eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung, die mit einer großartigen Kameraarbeit und teilweise fast surrealistischer Beleuchtung stark poetisch anmutet, ohne den Sinn für die harte Realität zu verlieren.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenMein Lieblingsfilm von Wenders mit der großartigen Musik von Ry Cooder..
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Kommentare (8) — Film: Paris, Texas
Brentano Mon, 09 Jul 2012 11:59:57 -0000
Kommentar löschenSchöner Film, gute Musik (von Ry Cooder) ein Altersdrama mal anders, Harry Dean Stanton kämpft sich wacker durch den Film (Nastassia Kinski erscheint am Rande wie eine Fata Morgana darin, mit überbetontem, amerikanischen Accent) - (das "Muss" so!?)
Ein Film über das Leben: geruhsam, gemütlich packend und fesselnd für die, welche noch hier auf Erden weilen, die Poesie schätzen und nicht in anderen Höhen, abgehoben herum driften (in den Fängen von Werbung und sie melkender Industrie) daher kaum mehr wissen, das sie eigentlich einen Körper und eine Seele be-sitzen und nicht nur "Augen" und einen "Magen", ..!?
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VisitorQ Mon, 12 Dec 2011 18:01:10 -0000
Kommentar löschenMein Lieblingsfilm von Wenders. Er trifft als Filmemacher vielleicht nicht genau meinen Geschmack. Paris, Texas fand ich aber richtig sahne. Sehr schöner Film.
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Lorion42 Sat, 08 Aug 2009 18:24:07 -0000
Kommentar löschenEine geniale Szene macht noch keinen guten Film. Aber der höchst emotionale und fesselnde Dialog kurz vor Ende des Films entschädigt, wenigstens teilweise, über die sehr trockenen und teilweise wirklich langweiligen Abschnitte zuvor. Meiner Meinung nach der gelungenste Film von Wim Wenders. Aber in seiner Art immer noch genauso staubig, die wie die Landschaften, die in Wenders Filmen immer zu sehen sind.
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cannibal83 Thu, 06 Aug 2009 21:45:23 -0000
Kommentar löschenEin traurig-schöner Trip durch den Westen der USA. Wenders macht fast alles richtig in diesem Film. Die Kamera sorgt für eine melancholische Grundstimmung, die Musik ist äusserst markant und passend zugleich und die Charakterzeichnung finde ich sehr tief und niemals klischeehaft. Dazu zeigt uns Wenders mit der Aussprache in der Peepshow, eine emotionale Ausdrucksstärke, die man selten von deutschen Regisseuren sieht.
ABER: 148 Minuten sind für das was "Paris Texas" zu erzählen hat einfach zu viel. Gerade die Zeit die Travis bei seinem Bruder verbringt ist zu lange bemessen. Insgesamt könnte man vermutlich 30 Minuten aus diesem Film schneiden und hätte trotzdem kaum Verlust bei der Tiefe der Figuren, weil Wenders stellenweise einfach nicht mehr erzählt sondern stagniert. Und so wird viel Potential verschenkt...
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Kris Thu, 06 Aug 2009 16:44:15 -0000
Kommentar löschenEiner der wenigen Filme, denen ich ihre Längen voll und ganz verzeihe. Hat eine unglaubliche emotionale Wirkung und in jeder Einstellung schwingt die ganze verzweifelte Sehnsucht und die Trauer um velorene Liebe mit. Herrlich melancholisch und sehr intensiv.
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8martin Thu, 06 Aug 2009 15:53:05 -0000
Kommentar löschenWenn Wim Wenders nur diesen einen Film gedreht hätte, wäre er schon einer der ganz großen Regisseure gewesen. Bereits die erste Einstellung nimmt einen gefangen mit den Bildern der endlosen Wüste und dem unverkennbaren Soundtrack dazu. Es lässt einen nicht mehr los, wie um den fast stummen Harry Dean Stanton eine Geschichte entsteht, die in die Vergangenheit weist. Alles läuft auf die Konfrontation in dem peepshowartigen Etablissement hinaus, wo er seine Frau wiederfindet. Es gibt keine sensiblere Darstellung einer einstmals großen Liebe, die zerbrochen ist, wobei die Ursachen von den Betroffenen benannt werden. Schauspielerisch, dramaturgisch und optisch ist das nicht mehr zu toppen. Ganz behutsam werden wir Zeuge des gegenseitigen Erkennens durch die abgedunkelte Trennwand. Und weil der Zuschauer genug Details kennt, wird er mit in den Sog dieses Wiedererkennens der beiden hineingezogen. Emotional lässt das keinen kalt, ebenso wenig wie der unerwartete Schluss.
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Liam Quinn Wed, 14 May 2008 19:23:13 -0000
Kommentar löschenEin Road-Movie das im Schneckentempo eine uninteressante Geschichte erzählt und dabei schon fast zum Stillstand kommt. Die Pseudo-Wichtigkeit in Wim Wenders "anspruchsvollem" Film ist mir nicht nachvollziehbar. Glaubhaftes Amerikabild, mythische Allegorie und ästhetische Landschaften preist Paris, Texas vor. Das einzige was ich gesehen habe sind langweilige Personen die langweilige Dinge tun. Der Film tut leider auf zu intelligent und wichtig. Eigentlich schade.
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doctorgonzo Mon, 21 Jan 2008 14:30:53 -0000
Kommentar löschenLeider mit ein paar Längen, aber trotzdem ein echt starker Film.Und das mit der großartigen Musik stimmt.
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