Grace is Gone
Grace is Gone (2007), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.08.2008
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
226 Bewertungen
29 Kommentare
Keine
von James C. Strouse, mit John Cusack und Shélan O'Keefe
Stan Philipps’ Frau Grace ist als Sergeant in der amerikanischen Armee im Irak stationiert. Als Stan die Nachricht von ihrem Tod überbracht wird, bringt er es zunächst nicht übers Herz, den gemeinsamen Töchtern Heidi und Dawn die Wahrheit zu sagen. Stattdessen unternimmt er mit ihnen eine Reise quer durch die Vereinigten Staaten zum Freizeitpark “Enchanted Gardens”. Während sich die Familie unterwegs zum ersten Mal richtig kennenlernt, sucht Stan nach einem Weg, seinen Töchtern die Nachricht vom Tod ihrer Mutter beizubringen.
Der Film startet am 28.August in den deutschen Kinos.
Handlung
Ein Traum
Stanley Phillips (John Cusack) ist Angestellter im Einzelhandel und hat den Traum, Karriere beim US-Militär zu machen. Der Wunsch scheitert an seiner Sehschwäche. Seine Frau Grace ist Sergeant und mit der amerikanischen Armee im Irak stationiert. Während sie im Einsatz ist, versucht Stan, für die gemeinsamen Kinder Heidi (Shelan O´Keefe) und Dawn (Gracie Bednarczyk) zugleich Vater und Mutter zu sein.
Verlust
Als ihm die Nachricht vom Tod seiner Frau überbracht wird, fällt Stan in ein tiefes Loch. Viele Freunde oder Bekannte hat er nicht. Er besucht zwar eine Gruppe, in der sich Frauen, deren Männer im Irak stationiert sind treffen, findet dort aber wenig sozialen Anschluss. Somit ist er mit der schlimmen Nachricht ganz allein und bringt es nicht übers Herz, seinen Kindern vom Tod der Mutter zu berichten.
Reise zur Wahrheit
Um einen Weg zu finden, Heidi und Dawn den Verlust möglichst schonend beizubringen, unternimmt er mit den Kindern eine Reise zu dem Vergnügungspark Enchanted Gardens. Während sich Dawn allein auf die Reise freut, spürt Heidi, dass mehr dahinter steckt. Nach und nach gelingt es Stanley, seinen Kindern die Wahrheit beizubringen, wodurch die kleine Familie mehr zusammengeschweißt wird, als zunächst angenommen.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes
Der Film wurde 2007 u.a. mit dem Publikumspreis sowie dem Preis für das beste Drehbuch auf dem Sundance Festival und dem Critics Award auf dem Filmfest Deauville ausgezeichnet.
Der Soundtrack stammt von Clint Eastwood.
Um die privaten Erfahrungen einer Militärfamilie möglichst akkurat widerzugeben, kontaktierte James C. Strouse die Autorin eines Ratgebers für Militärfamilien, Karen Pavlicin.
Die Szenen im Vergnügungspark wurden in Florida gedreht; die restlichen Aufnahmen fanden in Chicago statt.
Weitere Informationen im Internet
Linksammlung unter filmz.de
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
Rezension von Betsy Bozdech unter hollywood.com
Quellen
Presseheft des Verleihs
Mehr Bilder (15) und Videos (2) zu Grace is Gone
Cast & Crew
-
James C. Strouse
-
John Cusack
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stanley Philipps
-
Shélan O'Keefe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Heidi Phillips
-
Gracie Bednarczyk
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dawn Phillips
-
Doug Dearth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Riggs
-
Doug James
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kaplan Johnson
-
Alessandro Nivola
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Phillips
Regie
Schauspieler
-
Dana Lynne Gilhooley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grace Phillips
-
James C. Strouse
- Genre
- Drama
- Zeit
- 2. Irakkrieg
- Handlung
- Abschied, Alleinerziehender Vater, Karriere, Kinder, Reise, Soldat, Tochter, US-Armee, Vergnügungspark, Verlust, Verlust der Ehefrau, Verlust einer geliebten Person, Wahrheit
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Drehbuch
Filmdetails Grace is Gone
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Kritiken (8) — Film: Grace is Gone
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenDie Amerikaner können keine guten Filme über den Irak-Krieg drehen. Genauer noch über dessen Opfer und deren Hinterbliebenen. Was augenscheinlich noch als provokante These erscheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als pure Realität. Schon Paul Haggis, immerhin verantwortlich für das großartige Ensemble-Drama L.A. Crash, biss sich mit Im Thal Von Elah die Zähne aus und lieferte ein Werk mit doppelbödiger und fragwürdiger Aussage ab. John Cusack ließ sich dessen nicht beirren und scharrte 17 Produzenten um sich, um für 2 Millionen Dollar die Umsetzung des Dramas Grace Is Gone zu realisieren. Er war überzeugt von dem Skript und dessen Wirkung auf die amerikanische Bevölkerung - 50.000 Dollar box office sprechen dabei Bände…
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „Grace is gone“ ist ein kleiner, feiner Road-Movie, der vermutlich bei einer Flasche Rotwein beim heimischen DVD-Abend seine volle Wirkung entfalten kann. Ein Pflichttermin im Kino ist er hingegen nicht.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenZwei Golden-Globe-Nominierungen für „Beste Musik“ und „Bester Song“ von Altmeister Clint Eastwood und den Publikumspreis sowie den Preis für das beste Drehbuch beim Sundance Film Festival sind die Vorschußlorbeeren, mit denen „Grace Is Gone“ in den deutschen Kinos antritt.Der Film ist ein authentisches Familiendrama, das mit einer schönen und sehr gut durchdachten Bildsprache aufwartet. In den entleerten Bildern wird in jedem Moment deutlich, wie sehr den zurückbleibenden Familienmitgliedern die Mutter fehlt, von der sie sich nur unzureichend...
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Ines Kappert: taz, jungle world Ines Kappert: taz, jungle world
Kommentar löschenDas Ärgerliche an dieser Dramaturgie ist, dass sie die Zuschauer mit dem Vater versöhnt und auf diese Weise den Mädchen die Möglichkeit nimmt, sich von ihm zu distanzieren, um anderswo Hilfe suchen zu können. Am Ende müssen sie ihn, den Geläuterten, umarmen. So wird ihnen erneut das Recht auf eine ihnen gemäße Zuwendung aberkannt.
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Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,... Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,...
Kommentar löschenSchlicht, leise und behutsam erzählt "Grace is gone" vom Verlust und der Trauer der Familie. In dieser ganz persönlichen Dimension des Krieges verlieren Politik und patriotische Weltanschauung wenn nicht ihre Gültigkeit, so doch ihre Relevanz. Wie Stan, den John Cusack mit beeindruckender Gebrochenheit spielt, den Krieg und seine Folgen verdrängt und von seinen Kindern fernhält, so erscheint sein blindes Vaterlandsvertrauen zunehmend sinnloser. Den Respekt vor seiner persönlichen Befangenheit verliert der Film dennoch nie.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenClint Eastwoods musikalisches Thema ist so schlicht wie seinerzeit bei "Million Dollar Baby" und dabei ähnlich wirkungsvoll. Dass Strouse zudem auf weinerliche Melodramatik weitgehend verzichtet und immer wieder auch heitere, bisweilen gar richtig komische Momente in den Road Movie-Plot einbaut, verhilft seinem leisen Antikriegsfilm erst zu echter Größe und Relevanz.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenGrace is Gone zeigt schonungslos und unaufgeregt, welche Einzelschicksale hinter den anonymen und abstrakten Opferzahlen stecken, die in den Nachrichten über den Irakkrieg genannt werden. Strouse zeigt große Gefühle, ohne in Kitsch oder Rührseeligkeit abzurutschen, alles wirkt authentisch und glaubwürdig. Und ist damit überzeugender als so viele Anti-Kriegsfilme, die sich auf das Schlachtfeld und die Schicksale der Soldaten konzentrieren.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenDass die USA in einem großen Tief seit Beginn des Krieges im Irak stecken, zeigt nicht erst Grace Is Gone, der beim Sundance Festival nicht nur den Preis für das beste Drehbuch abräumte, sondern auch noch den Zuschauerpreis für sich einnehmen konnte. Home of the Brave zeigte bereits letztes Jahr, wie schwer der Umgang mit Verlust ist - egal ob es sich um Gliedmaßen, den Stolz oder eben einen geliebten Angehörigen handelt, das Leben wird nie wieder so sein, wie es war. Das muss auch Stanley Philipps (John Cusack) schmerzlich erfahren, der zu allem Übel auch noch eine Art Rollentausch durchmachen muss, ist er doch der Einzige, dessen Frau in den Irak gegangen ist. Doch hier dreht sich alles um dreihundertsechzig Grad, denn auch Stanleys Wertesystem scheint mit dem Tod seiner Frau unterzugehen. Er will mit dem Militärpfarrer nicht beten, obwohl sein Haus voller Kreuze ist, er vernachlässigt seinen Job, den er so liebt. Am meisten verändert sich jedoch seine Beziehung zu seinen beiden Töchtern (Shélan O'Keefe, Gracie Bednarczyk), die er von nun an mit weicherer Hand führt, ja mehr zu lieben scheint als zuvor.
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Kommentare (21) — Film: Grace is Gone
Kommentar schreibenDasSchwein 2012/02/25 02:53:32
Kommentar löschen1. Man muss Lust haben auf diesen Film, heißt auf einen emotionalen, langatmigen Film, der fordert, das man sich auf ihn einlässt.
Es ist ein schwieriges Thema das hier angeschnitten wird - Krieg - Menschen die in einen Krieg ziehen - sinnvoll/sinnfrei - darum drehtes sich (leider..?) nicht - Die eigene Frau ist im Krieg umgekommen - es wird die Seite der Hinterbliebenen gezeigt, wie geht man damit um? Wie bringt man es, als nun alleinstehender Vater, seinen Kindern bei? Verdrängen?
Ich fand dies gut umgesetzt, auch wenn nicht kritisch genug, und zum Glück auch nicht kitschig genug.
John Cusack fand ich überzeugend, schön das er aus seinen alten "Teenie Rollen" rauskommt, schade das er jetzt (fast) nur noch als "Vaterfigur" in Filmen zu sehen ist. (Da geht doch so viel mehr mit ihm.)
Fazit: Guter Film. Einfach drauf einlassen wenn man in der Stimmung ist für so ein Drama. Nicht das höchste der Gefühle, aber einfach "GUT".
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kinogaengerin 2012/01/23 10:53:40
Kommentar löschenStanley Philipps wurde aufgrund seiner schlechten Augen aus der Armee entlassen. Seine Frau arbeitet jedoch immer noch als Soldatin, so dass Stan mit seinen beiden Töchtern allein bleibt. Eines Tages bekommt er die Nachricht, dass Grace getötet wurde. Doch was soll er jetzt tun? Wie soll er das seinen Mädchen beibringen, wenn die eine erst 8 ist und an der Mutter hängt, die andere mit 12 denkt sie wäre schon erwachsen? Er entscheidet sich für eine aberwitzige Fahrt zu einem Vergnügungspark. 'Grace is Gone' präsentiert mit John Cusack einen überzeugenden Protagonisten, der den völlig überforderten Familienvater jedoch nicht mit der gewohnten Bravour spielt. Dafür fand ich die beiden Mädchen gar nicht so schlecht. Die ruhige und gemächliche Erzählstruktur ist allerdings nicht unbedingt meins, obwohl die Geschichte nicht uninteressant ist. Doch leider bleibt das Ganze etwas zu oberflächlich, da wäre mehr drin gewesen... Immerhin das Ende ist passend.
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8martin 2012/01/17 10:42:35
Kommentar löschenDas ist Emotionskino pur. Wie und wann bringt ein Vater seinen Töchtern (8 und 12) bei, dass ihre Mutter von einem Auslandseinsatz nicht mehr zurückkehren wird. Man mag ja von diesem emotionalen Sahnetopf halten was man will, aber eines spricht auf alle Fälle für diesen Film: er thematisiert gekonnt die Tatsache, dass auch Soldatinnen fallen können. Meistens ist nur von den männlichen Helden die Rede.
Die mitfühlende Einstellung der Zuschauer wird gegen Ende nicht nur mit jeder Menge Tränen gewässert, sondern auch noch optisch mit Balsam und Wohlfühlöl beträufelt, wunderschöne Sonnenuntergänge am Meer etc.
Die Tatsache, dass Vater John Cusack und die Zuschauer mehr wissen als die beiden Mädchen, lässt das Ganze als ein schwebendes Verfahren erscheinen und weckt Interesse nach dem ’Wie’ und dem ’Wann’. Und auch die Gefühlsausbrüche des Vaters sind überzeugend gesetzt, sowohl seinen Töchtern als auch seinem Bruder gegenüber. Cusack gibt sich mal aufbrausend aggressiv, dann wieder gefühlvoll verletzlich.
Manchen mag’s rühren vom Thema und der Machart her, wenn man dazu in Stimmung ist.
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agynessa 2011/08/02 18:46:50
Kommentar löschenDer Film überzeugt einen, obwohl nicht wirklich viel passiert und John Cusack auch mehr oder weniger in seiner Rolle dahinplätschert. Er schafft es trotzdem eine traurige Stimmung zu erzeugen und man möchte wenn man einmal angefangen hat , auch bis zu Ende schauen.
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Isolation 2011/06/28 13:58:18
Kommentar löschenHat mich erschreckend kalt gelassen, nicht berührt und lief eben so vor sich hin. Und das Schauspiel von John Cusack ist in meinen Augen nicht brillant, sondern er zieht hier immer die selbe Mimik ab und die berührt einfach nicht - mich jedenfalls. Die anderen Darsteller sind okay, liefern eine annehmbare Vorstellung ab, aber sind auch weit von einer schauspielerischen Meisterleistung entfernt. Ein Lichtblick ist da nur Alessandro Nivola, der den Bruder von Stanley (John Cusack) spielt. Den kannste da aber auch vergessen, weil er maximal 10 Minuten zu sehen ist.
In der restlichen Zeit wird Auto gefahren, versucht bisschen Schmerz und Leid zu vermitteln und die Familie muss zusammengeführt werden, zusammengehalten werden. Ja, ist jetzt nicht schlecht, kein Untergang, aber irgendwie bleiben alle Darsteller zu blass.
Und das Ende hat mich jetzt auch nicht unbedingt bewegt.
Der beste Moment im Film? Das Lied von Jamie Cullum im Abspann. Denn der Song "Grace is Gone" berührt mehr als der Film "Grace is Gone". Lächerlich, aber wahr.
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hoffman587 2011/06/28 14:00:59
Antwort löschenOh:O
Ist doch ganz schön, aber teilweise hast du schon recht, die Wertung ist sehr tolerant, gefällt mir. Wenigstens ein anspruchsvoller Film;)
Benchyl 2011/06/16 09:47:36
Kommentar löschen"Grace is gone" gibt sich als schnickschnackloses Familiendrama und gewinnt letztendlich durch sein Road-Movie-Dasein, das ihm eine gewisse Liebenswürdigkeit verleiht. Der mit guter Leistung auftretende Cusack fährt als Vater mit seinen Kindern ins Nichts, denn das Ziel ist kein Ziel. Spätestens, als er dort ankommt, stellt er das fest. Es ist eine Flucht vor der Realität, die nun Alltag werden muss, Flucht davor, diese Wahrheit den Kindern beizubringen, Flucht vor eigenem Versagen. Anstatt kitschige Überraschungsmomente hervorzuwirbeln überrascht der Film durch ein realitätsnahes Familiendasein ohne Übertreibungen, ohne hervorstechende Begegnungen oder Veränderungen während des Road Trips, ohne eine klassische Striktumkehr oder -kapitulation des Protagonisten, während Eastwoods feinfühliger Soundtrack das Geschehen bezeichnend untermalt. Alles in allem ist man bereit, die ein, zwei Momente, in denen ein 12jähriges Kind im Film überschätzt und überzeichnet wird zu verzeihen und auch dankbar dafür, dass sich keineswegs auch nur ansatzweise am Irakkriegsthema hochgezogen wird, sondern dieses nur beiläufig als einleitende Bereitstellung der Ausganssituation dient.
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Selcarnor 2011/04/10 16:06:42
Kommentar löschen>Grace is Gone< ist ein nettes Drama. Mehr aber nicht.
1. Optik
Recht helle Farben und Bilder, die auch zum Gesamtkontext passen. Sonst ist weder Kamera noch Schnitt bahnbrechend oder in irgendeiner Weise interessant.
2. Sound
Leise Gitarrenmusik und manchmal ewas Geige. Mehr hab ich nicht mitbekommen. Der Soundtrack passt zwar, ist aber nicht sehr einprägsam oder etwas Besonderes.
3. Inhalt
Die Geschichte von einem Witwer dessen Frau im Irakkrieg umgekommen ist und nun mit seinen Kindern durch die USA reist und immer wieder versucht ihnen die traurige Wahrheit mitzuteilen ist schön erzählt, aber es fehlt einfach an Höhepunkten. Es muss zwar nicht in jedem Film BANG machen, aber die Handlung hier plätschert wirklich nur vor sich hin, ohne große Höhen und Tiefen. Dafür gibt es aber eine konsequent durchgehaltene traurige Grundstimmung, die mich aber nicht vom Hocker riss, und einige gescheite Dialoge.
Bei der Thematik des Films wird auch der Krieg und Patriotismus für sein Land hinterfragt, wenn auch eher indirekt und nur am Rande. Die Hauptlast der Handlung konzentriert sich auf die Familie.
Wirklich mitfiebern konnte ich aber zu keiner Sekunde, dafür war mir die Art und Weise der Erzählung etwas ZU ruhig.
Die Charaktere kommen für mich auch nicht wirklich ausgereift rüber, besonders bei den Töchtern. Die eine ist kaum mehr als eine Statisten und die andere, Heidi, nervt streckenweise einfach nur. Der Vater entfaltet sich auch nicht hundertprozentig und nur der Onkel weiß einigermaßen zu gefallen.
Die Schauspieler geben gute Leistungen ab, darüber baucht man nicht zu diskutieren.
4. Fazit
Im Grunde genomme macht >Grace is Gone< nichts falsch, aber er ist einfach nicht einprägsam. Zehn Minuten nachdem ich den Film gesehen hatte, war er völlig aus meinem Kopf verschwunden und ich dachte nicht mehr über ihn nach. Er ist gewissermaßen einfach unscheinbar.
Es gibt wirklich bessere Dramen als diesen hier.
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freakualizer 2011/04/09 16:26:02
Kommentar löschenTrotz der Thematik ein zauberhaftes Drama, das in ruhigen Bildern daher kommt.
Die durchgehend traurige Stimmung wird hervorragend von minimaler Gitarren- und Klaviermusik untermalt. John Cusack spielt superb, wobei ihm seine Filmtöchter in nichts nachstehen. Besonders der sanfte Umgang und die Gespräche zwischen den drei Protagonisten geht ans Herz. Der Zuschauer leidet mit Cusack, der oft ohmächtig aufgrund des Ereignisses wirkt und versucht sich stets selber aus dem Weg zu gehen, um sich dem Schmerz nicht stellen zu müssen.
Seine Beichte am Ende des Films ist dann auch nicht nur für ihn und die ältere Tochter eine Erlösung, sondern ebenso für den bis dahin gefesselten Zuschauer.
Ich mag keine Dramen, aber dieses hier ist ganz groß! Ich war selten so gerührt.
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Mrs.Yellow 2011/04/09 00:54:19
Kommentar löschen"Die Zeit ohne Grace" ist ganz großes Gefühls-Kino.
Die Story ist zwar einfach, aber auch sehr schön gestaltet und
mit netten Charakteren besetzt. Das Beste aber waren die Schauspieler.
John Cusack (welcher hier sehr an Edward Norton erinnert) spielt grandios,
man merkt richtig was für ein psychischer Druck auf Stan lastet und wie
er im Konflikt mit seinen eigenen Entscheidungen steht. Auch die
beiden Mädchen spielen sehr gut. Der Film fängt relativ öde an und
ist anfangs sehr gefühllos. Dann aber geht es ganz steil nach oben,
und mit fantastischer Musik und tollen Bildern wird eine großartige Atmosphere geschaffen. Sehr angenehm ist auch die Erzählweise, dass man oft die
sprechenden Personen nicht sieht, sondern nur ihre Stimmen hört während
man die Sicht aus dem fahrenden Auto zu sehen bekommt. Durch den c
harmanten Humor und dieses Unspektakuläre herrscht auch eine lockere
Stimmung, nichts wirkt aufgesetzt oder zu dramatisch. Einfach ein toller
Wohlfühlfilm, der ans Herz geht...
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DerMarvin 2011/03/23 20:39:41
Kommentar löschenSchwieriger, langatmiger Beginn.
Jedoch steigert sich der Film samt John Cusack stark.
Solides, gut durchdachtes Drama.
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Chris12zero 2011/01/07 00:01:33
Kommentar löschen"Grace is Gone" ... und kommt auch nicht mehr wieder !!
Nur wie bringt man das seinen Kindern bei, dass die Ehefrau und Mutter als Soldatin im Irakkrieg soeben bei einem Einsatz getötet wurde ???
Mit dieser Thematik beschäftigt sich dieses einfühlsame Melodram mit einem über weite Strecken großartig agierenden John Cusack in der Rolle des leidenden Familienvaters !!
Dennoch bin ich hier hin und her gerissen mit diesem Film !! Trauerarbeit ist ein schwermütiges und schwerwiegendes Thema ... und jeder geht damit anders um !! Auch John Cusack, der in "Grace is Gone" als Vater einfach seine Kinder ins Auto verfrachtet und mit ihnen quer durch die Staaten zu einem Freizeitpark fährt, weil er nicht weiß, wie er es seinen Kindern bei bringen soll, dass die geliebte Mutter tot ist und weil er ihnen so ein wenig Freude bereiten will !!
Das kann ich bis dahin gut nach vollziehen, aber irgendwie hatte ich dabei einen faden Beigeschmack und irgendwie ist das Ganze hier doch recht argwöhnisch umgesetzt worden und das Ende wirkte leider doch sehr aufgesetzt für meinen Geschmack !!
Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und so ist "Grace is Gone" doch letzten Endes ein recht ansehnliches Drama geworden !! Trotz Zwiespalt !! ;)
Fazit: Trauerarbeit im Freizeitpark !!
Mal was anderes und frei von Pathos !!
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Thomas479 2011/01/06 11:27:35
Kommentar löschen„Grace is Gone“ ist ein zutiefst berührender Film, mit einem Joan Cusack in Hochform. Er erzählt in leisen Tönen die Geschichte eines Vaters (Cusack), der die Nachricht vom Tod seiner Frau erhält. Sie ist als Soldatin im Irak-Einsatz ums Leben gekommen. Der Vater muss die Nachricht vom Tod seiner Frau selbst erst verarbeiten und doch gleichzeitig seinen beiden Töchtern eröffnen, das ihre Mutter nicht wieder kommt. Um Zeit zu gewinnen, macht er sich mit den Kindern auf den Weg. Hauptziel ist ein Freizeitpark. Warum ausgerechnet dorthin wird sich im Laufe des Films herausstellen. Unterwegs machen sie einige Zwischenstopps. Das Ende ist zutiefst berührend und zutiefst menschlich. Wie den Kindern das Schicksal ihrer Mutter beigebracht wird, das ist ganz großes Kino. Da bleibt kein Auge ganz trocken.
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Daniel92 2011/01/06 09:46:33
Kommentar löschenEine Bewertung für "Grace is Gone" fällt mir wirklich schwer. Das Drama um einen Vater, dessen Frau als Soldatin strirb, ist sehr aufwühlend und am Ende musste ich nicht nur eine Träne vergießen. Doch die erste halbe Stunde ist etwas schwierig (besonders wenn man den Film, wie ich, mitten in der Nacht sieht), da wirklich nicht viel passiert. Dennoch reißt das Ende so einiges raus. Wie gesagt, eine Bewertung fällt schwer, doch mit 7.5 Punken kann man wohl nichts falsch machen.
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Mr. Goodkat 2011/01/06 01:47:23
Kommentar löschenGrace is Gone ist ein einfühlsames Drama, das die Folgen des Irakkriegs zeigt und zwar nicht die auf dem Schlachtfeld, sondern für die Angehörigen der gefallenen Soldaten. In diesem Fall muss ein Vater seinen Töchtern klarmachen, dass ihre Mutter im Krieg gestorben ist. Dass es Situationen gibt, die sich deutlich einfacher lösen lassen, ist klar und so hat auch der Vater, überzeugend gespielt von John Cusack, seine Schwierigkeiten, seinen Kindern die Wahrheit beizubringen. Stattdessen verfrachtet er sie per Auto durch die USA auf dem Weg zu einem Freizeitpark, unterlegt mit von Clint Eastwood komponierter Musik, wohl auch um sich selbst vom Geschehenen abzulenken und die unangenehme, aber unvermeidliche Konfrontation mit seinen Töchtern aufzuschieben. Wer sich für die Irakkriegthematik oder das Dramagenre interessiert, für den ist Grace is Gone einen Blick wert.
Bei der Ard hieß der Film übrigens Die Zeit ohne Grace, diesen Alternativtitel findet man sonst nirgends. Merkwürdig, diese Öffentlich-Rechtlichen.
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hoffman587 2011/04/21 11:13:08
Antwort löschenDer Titel stand aber auch in so einigen Fernsehzeitschriften, wenn ich mich richtig erinnere.
Alle 3 Antworten zeigen
Mr. Goodkat 2011/04/21 15:55:24
Antwort löschenDer lief, glaube ich, bisher immer nur auf diversen öffentlich rechtlichen Sendern, also ist es bei denen wohl gängig, den Film so zu nennen. Vielleicht waren die sich nicht sicher, ob jeder Zuschauer "Grace is Gone" versteht und haben ihm stattdessen einen deutschen Alternativtitel verpasst ( auch wenn es mir schleierhaft ist, wie man das nicht verstehen kann.)
hoffman587 2011/04/21 17:05:00
Antwort löschenKlingt logisch
Claudia :) 2010/09/06 22:33:13
Kommentar löschenMit "Grace is gone" habe ich endlich wieder einen Cusack gesehen, 2 süße Kinder an seiner Seite, die alle 3 ihre Rolle gut spielen. Mal ist nicht der Vater im Krieg oder beim 11. September ums Leben gekommen. Dies mal kämpft ein Vater mit sich selbst, wann, wie und wo er seinen Kindern am besten beibringt, dass das Leben ohne die patriotische Soldaten-Mom weitergehen muss... Sehenswert, an manchen Stellen aber einfach zu langgezogen.
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stuforcedyou 2010/06/09 15:14:21
Kommentar löschenMit nicht einmal ein dutzend Kopien lief dieses Drama in den amerikanischen Kinos und bewies damit erneut, dass die Staaten noch nicht bereit sind sich mit dem Thema Irakkrieg auseinanderzusetzen, obwohl bis her alle Filme zum Thema durchaus sehenswert, wenn nicht sogar herausragend waren. "Grace is gone" gehört zu der sehenswerten Sorte. Der schlichte Film, der andauernd von ruhigen, aber leider recht entnervenden Klavierspiel begleitet wird, das im übrigen von Clint Eastwood komponiert wurde, erzählt seine Geschichte ohne großen Pathos und Patriotismus. Er macht aber auch klar, das die Familie ihr Land liebt, doch Regisseur James C. Strouse nutzt diese Einstellung nicht als Allheilmittel gegen den Schmerz, für ihn zählt vielmehr der innere Kern des Verlusts und mit seiner leisen und klaren Bildsprache, sowie seiner gefühlvollen Annäherung an Hauptfigur und Vater Stan, gelang Strouse ein ergreifendes Drama.
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Weltensegler 2010/06/09 17:14:19
Antwort löschenNa dann - Gratulation! Ich fand den so lala, hätte mir mehr erwartet und eigentlich ist das auch mein Genre. Natürlich schön Cusack statt Weltuntergang in Anspruch zu sehen, schade irgendwie...
Weltensegler 2010/03/11 00:33:39
Kommentar löschenJohn Cusack misfiel mir zuletzt in der Trashgurke „2012“ – das hat er einfach nicht nötig – er kann soviel mehr.
Gerade mal 80 Minuten Länge. „Grace Is Gone“ ist ein quasi 3 Personen Roadtrip, der besonders durch einen stimmigen Score auffällt. Stimmung ist lebensnah mit leichtem traurigem Unterton. Leider kam davon nicht viel bei mir an. John Cusack kann sich da auch nicht auf den Kopf stellen, holt raus, was zu holen ist, gefiel mir auch ganz gut… Leider gibt es kaum Höhepunkte. Somit ist klar: Hier ist nicht nur Grace abgängig, hier fehlt so ziemlich alles für einen richtig guten Film, ein paar kleine Momente gibt’s, sonst Minimallänge und Minimalinhalt. Vorallem ist die Geschichte nicht tief genug, um bei einem 2. Durchlauf ebenfalls überzeugen zu können, da man weiß, wie der Film zu enden hat. Als Drama-Freund bin ich ein bisschen enttäuscht, hätte man mehr draus machen können, schlecht war’s nicht, gut leider auch nicht. Immerhin ein starker Schluss, der aber nicht für den vorher durchwachsenen Film entschädigen kann.
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Sanylein 2010/01/03 07:24:17
Kommentar löschenDer Film rührt einen zu Tränen, sowas dramatisches das gut umgesetzt wurde sieht man selten. Die Rollen wurden super von den Schauspielern gespielt.
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AverageJoe 2009/08/13 09:40:52
Kommentar löschenKitschiger als ich gehofft hatte..
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spanky 2009/08/13 09:27:31
Kommentar löschenJa, wenn man extrem nah am Wasser gebaut ist, haut einen der Film um. Irgendwie fehlt aber der gewisse Kick. Cusack ist natürlich hervorragend.
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