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Alexandre Ajas Maniac

Maniac (2012), FR/US Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 27.12.2012


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6.3
Kritiker
19 Bewertungen
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6.3
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1509 Bewertungen
190 Kommentare
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von Franck Khalfoun, mit Elijah Wood und Nora Arnezeder

In Alexandre Ajas Maniac arbeitet Elijah Wood in einem Puppenladen und hat seine ganz eigene, grausame Art, diese zu verschönern.

Frank (Elijah Wood) lebt allein und vereinsamt in Los Angeles. Er arbeitet in einer Agentur für Schaufensterpuppen und versucht die Leere in seinem Leben durch die Anwesenheit der Figuren zu füllen. Jahrelang unterdrückte er den Drang zu morden, bis die junge Künstlerin Anna (Nora Arnezeder) in seinem Laden auftaucht. Für ihre neue Ausstellung sucht sie nach Hilfe und ist von der Puppensammlung fasziniert. Ihre Anwesenheit erweckt Franks Mordlust erneut und Anna ahnt nicht, dass er im Internet Opfer sucht, sie stalkt und schließlich jagt. Als Trophäen für seine Taten behält er die Kleidung und Haare der Opfer, mit denen er dann seine Puppen schmückt. Als Anna Verdacht schöpft, gerät sie selbst in das Visier des Serienmörders.

Hintergrund & Infos zu Alexandre Ajas Maniac
Der Regisseur Franck Khalfoun begibt sich mit seinem Film auf die Spuren des Originals, Maniac, von William Lustig. Das Drehbuch wurde von Alexandre Aja verändert und der Moderne angepasst. Der preisgekrönte Autor schrieb bereits für die Filme Mirrors und P2 – Schreie im Parkhaus, wo er Franck Khalfoun kennenlernte.

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  • Maniac
  • Poster
  • Alexandre Ajas Maniac

Mehr Bilder (16) und Videos (7) zu Alexandre Ajas Maniac


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Alexandre Ajas Maniac
Genre
Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller
Handlung
Besessenheit, Frauenmörder, Freundschaft, Geschäft, Haare, Kampf auf Leben und Tod, Kleidung, Leben und Tod, Mord, Mord an Mädchen, Mordopfer, Mordserie, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mörder, Psychopath, Puppe, Puppenspieler, Rache, Serienmörder, Skalp, Skalpieren, Sohn, Sterben und Tod, Suche nach Mörder, Tod
Verleiher
Ascot Elite / 24 Bilder
Produktionsfirma
Aja / Levasseur Productions, Blue Underground, Canal+, Ciné+, La Petite Reine, Studio 37

Kritiken (14) — Film: Alexandre Ajas Maniac

_Garfield: Blogbusters

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6.0Ganz gut

Der prinzipiell recht spannende POV-Kniff und der fantastische Soundtrack täuschen letztlich nur bedingt darüber hinweg, dass das im Grunde der gleiche Blödsinn ist wie sonst auch. Ödipale Komplexe gab's auch schon in spannend, zumal das formelle Alleinstellungsmerkmal "Maniac" immer wieder ausbremst. Den Zuschauer in die Perspektive des Mörders - und somit in den Ausgangspunkt der Unberechenbarkeit, sowie der daraus resultierenden Spannung - zu zwingen, scheint ohnehin wenig Sinn zu machen. Zumindest der immer etwas Psycho dreinblickende Wood macht seine Sache ordentlich und auch die Gewalt bleibt immer angemessen wuchtig und verliert - was in Anbetracht heutiger Sehgewohnheiten schon beachtlich ist - nie ihren Schrecken. Und großartige Bilder in der richtigen Reihenfolge sind ja auch schon mal etwas, Blutwurst zum Finale inklusive.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Blasierter Filmhochschulfirlefanz; angeberisch, aber nicht eben sinnfällig inszeniert: Die Chance, mit dem POV-Trick den Zuschauer ins Hirn eines Irren zu zwingen, bleibt sträflich ungenutzt. Reiner Oberflächenreiz also, der auch vor den übelsten Klischees (zum Rotwein gibt's "Ave Maria", im Kino läuft Caligari und der arme Psychopath haut seinen Spiegel kaputt) nicht halt macht und sich mit seinen entweder als Splatstick oder als kinky Mitmach-Mord präsentierten Splatterszenen - nur echt mit total übertriebenen Soundeffekten - als Grützwurst entlarvt. Extrem kontraproduktiv dabei ein selbstverliebter Score, der unablässig dudelt und mit seinen schnulzigen Klavierläufen gefährlich nah ans Münchner-Freiheit-Fahrwasser gerät. Der Look des Films ist aber ganz ansehnlich, etwa so wie ein guter "Tatort" oder "Polizeiruf", aber nicht wirklich memorabel. Die Verneigungen vorm Original wie z.B. das Nachstellen des Filmplakats kommen maximal nerdig, die Intensität von Lustigs fiesem Psychogramm wird aber nie erreicht.
Nichtsdestoweniger ein ansehnlicher, stilistisch immerhin origineller Schocker, was heutzutage ja durchaus erwähnenswert ist.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Alexandre Ajas Maniac, der im Grunde ja eigentlich Franck Khalfouns Maniac heißen müsste (und auch ursprünglich sollte) ist ein weiterer Vertreter der immer zahlloser werdenden Remakes alter Horrorfilme, wobei mir William Lustigs indiziertes Original natürlich einmal mehr überhaupt nicht bekannt ist. Dennoch kann zumindest festgehalten werden, dass Elijah Wood rein äußerlich mit dem ursprünglichen Darsteller Joe Spinell nicht viel gemein hat und das Remake sich – orientiert man sich an einschlägigen Inhaltsangaben – durchaus einige Freiheiten zum Original herausnimmt, ohne indes zu versäumen, das Original wie auch andere Horrorfilme zu referenzieren, doch werde ich als unbedarfter Cineast kaum die Hälfte der Anspielungen bemerkt oder verstanden haben, weshalb sich gerne andere darüber auslassen mögen. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Was für ein unangenehmer Film. Wirklich es gibt wenige Streifen nach denen ich mich psychisch wie physisch unwohl gefühlt habe (Saló gehört zweifellos dazu) doch dieses gnadenlose Remake eines mittelguten 80er Slashers ist wirklich extrem unangenehm anzuschauen. Was durchaus auch als Kompliment zu verstehen ist, denn der Film möchte wohl genauso beklemmend wirken.

Die Egoperspektive, die bis auf wenige Sekunden komplett durchhält zwingt den Zuschauer sich wie im ekeligsten Ego-Shooter der Welt mit jemand zu identifizieren, der wirklich furchtbares Zeug macht und so eindeutig einen an der Marmel hat, dass es schwer fällt irgendeien Form von Empathie zu entwickeln. Kudos an Elijah Wood der hier jede unschuldige Frodo-Cuteness hinter sich lässt und über seine Stimmperformance und die wenigen Sekunden die er zu sehen ist einen erschreckenden, erbärmlichen und sehr ungesunden Charakter erschafft.

Regisseur Franck Khalfoun (Ajas produziert nur) erschafft ein Werk, das perfider und gnadenloser die Zuschauer zu ungewollten Komplizen macht als andere Werke wie "Mann beisst Hund" oder "Henry: Portrait of a Serial Killer" - und mit einem hilflosen Gefühl zurücklässt, das auch nach dem Abspann schwer abzuschütteln ist. Die Gewaltdarstellung ist dabei nichtmal extremer als in anderen Splatter-Filmen, wirkt aber wesentlich intensiver und verstörender.

Empfehlenswert ist dieser Arthaus-Horror durchaus, aber wer ihn sich ansieht sollte wissen worauf er sich einlässt. Für einen netten, spassigen Splatterabend ist Maniac absolut ungeeignet.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

"Maniac" schlittert umher, zwischen dreckig-atmosphärischem Horror, der die Schmerzgrenze immer wieder zu durchbrechen versucht, und einer so läppischen Charakterzeichnung, dass sich öfters das Gefühl einstellt, Stalker und Frauenversteher Frank Zito ist ähnlich künstlich wie seine Schaufensterpuppen. Am Ende rettet die optische Konsequenz "Maniac" vor dem Rutsch in den Kessel des Genre-Einheitsbreis.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten

JackoXL

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Nicht dem vom Kopf, den anderen pack ich dir ins nächste Paket. ;)


SoulReaver

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:D


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] »Maniac« ist kein Psychogramm oder eine weitreichende Auseinandersetzung mit Ursachen und Motivationen, es wird aber deutlich, dass Frank Zito nicht aus Spaß tötet, sondern sich angeekelt von sich selbst zurückzieht, dass er ein desorientierter Niemand ist, der die Leere seines Daseins mit selbstgebauten Schaufensterpuppen füllt und diese mit den Skalps seiner auserwählten Damen vollendet. Er ist ein geschundener, zurückgezogener Mensch, der sich auf die Jagd begibt, weil er selber das größte Opfer in dieser Welt ist, ohne Chance gegen seine Vergangenheit anzukämpfen, ohne Möglichkeit dieses Verlangen überwinden zu können. Das Ende ist dann noch der ganz besondere Paukenschlag und von einer so intensiven Symbolik signiert, dass dem Zuschauer ein kalter Schauer über den Rücken läuft, denn es bleibt ein Trugschluss: Humanität wird zur statischen Fassade, alles Illusionäre greift ein und lässt die beiden Ebenen miteinander verschmelzen. Es gibt nur Einsamkeit, Tod und den stummen Schrei nach Liebe.

Kritik im Original 34 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

SoulReaver

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Ich hab dich lieb, Jacko!


JackoXL

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Hach, musst du auch, sonst wärst du doof. ;)


JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

[...] Es ist nicht neu, dass ein Film ausschließlich dem Killer folgt, alles über seine Schulter sieht. Es gibt keine Szene ohne ihn, nie liegt der Fokus auf anderen Personen. Es ist auch nicht neu, die Ego-Perspektive einzusetzen, auch nicht bei den blutrünstigen Morden, in einem Giallo war das Standard. Doch einen Film fast konsequent aus dieser Sicht zu erzählen, das ist schon besonders. Viel intensiver schlüpft der Zuschauer in die unangenehme Rolle, dem Szenario nicht entspannt aus der Distanz folgen zu dürfen, er wird involviert, schwingt praktisch selber das Messer, ohne eingreifen oder die Situation beeinflussen zu können.
Genau das ist die große Stärke von "Maniac": Unvermeidlich verschmelzen Zuschauer und Täter. Es lässt durch die Augen eines Psychopathen blicken...nur leider kaum dahinter. Das ist die Schwäche von "Maniac". [...]

[...] Das ist kein Fun-Splatter-Film, der will nicht den unbeschwerten Kick erzeugen, der ist befreit von Humor und Selbstironie. Er ist bitterböse, drastisch, knüppelhart (so hart und explizit, schon verwunderlich, dass die FSK da die 18er-Freigabe ungeschnitten auf die Lichtspielhäuser loslässt), aber genau dadurch eben so ernst, dass er auch so beurteilt werden muss. "Maniac" soll und will nicht belächelt werden, nur dann muss er sein Potenzial auch ausspielen. Würde er das tun, vielleicht ein Meisterwerk. Diese Inszenierung, diese Herangehensweise, gepaart mit einer gleichwertigen Geschichte und dem dazu benötigten Tiefgang...das wäre der pure Wahnsinn. [...]

Kritik im Original 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Hzi

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Jetzt haste mich aber neugierig gemacht ...


JackoXL

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Schön. ;)


C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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8.0Ausgezeichnet

In formaler Hinsicht entwirft Alexandre Ajas Maniac dreckige Bilder in bester Horrorfilm-Manier und auch inhaltlich liefert der Film mehr als Durchschnittsware, [...]. So gelingt ein intensiver Horror-Slasher, der mit seinen groben Gewaltszenen nachhaltig irritiert und nur Freunden des Genres anzuraten ist.

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R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de

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5.0Geht so

Alexandre Ajas Maniac hebt sich aus der Masse der aktuellen Horrorfilme heraus und erfüllt dabei in Sachen Härte alle Erwartungen. Doch weil Khalfoun [...] sich andauernd in klischeehaften Auflösungen verrennt, bleibt nur der ungewöhnliche Inszenierungsstil positiv in Erinnerung.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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3.5Schwach

Alexandre Ajas Maniac bleibt in allen Belangen weit hinter dem verfemten Original zurück. Ein überbrutales, überflüssiges Remake.

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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5.5Geht so

Die in Rückblenden - als Erinnerungen und Träume - aufgerollte Hintergrundgeschichte Franks, bei der man ihn dann, ebenso wie in wenigen Spiegelszenen, auch einmal wirklich zu Gesicht bekommt, ist mehr als hanebüchen.

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Benjamin Schieler: Moviemaze Benjamin Schieler: Moviemaze

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6.0Ganz gut

Weil sich zudem die subjektive Kameraführung rasch abnutzt, ist den Machern von Alexandre Ajas Maniac zwar ein außergewöhnlicher, längst aber kein herausragender Wurf gelungen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.5Ganz gut

[...] Skalpierte Frauen, gespaltene Gesichter, Kloschüsseln voll Kotze – "P2"-Regisseur Franck Khalfoun hat mit Unterstützung von Alexandre Aja ein geradezu bestialisches und so gesehen dem Original durchaus ebenbürtiges "Maniac"-Remake gedreht. [...]

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der cineast

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Schön geschrieben. Wirklich.


BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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8.0Ausgezeichnet

"[...]Khalfouns Arbeit ist ein raues und stilistisch ansprechendes Werk, erzählt in einer interessanten Form. Ähnlich wie zuletzt Gaspar Noés innovatives Opus magnum „Enter The Void“ (2009) verknüpft „Maniac“ geschickt Handlungen seines Charakters mit dessen Erinnerungen oder morbiden Visionen.[...]„Maniac“ ist in der heutigen Kinolandschaft sicherlich ein außergewöhnlich verstörender und kompromissloser Brocken mit Sogwirkung. Wer sich also beim Kinodate mit der Freundin eigentlich nur angenehm gruseln wollte, sollte unbedingt Karten für eine andere Vorstellung lösen – so viel als ausdrückliche Warnung vor diesem eiskalten wie faszinierenden Leinwandtrip!"

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Kommentare (176) — Film: Alexandre Ajas Maniac


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Popelspecht

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ööööööööööde! Das einzige Gimmick dieses überflüssigen Remakes ist diese bescheuerte Egoperspektive. Hat schon bei Doom nicht funktioniert, aber egal.
Wir haben hier einen klassischen aber nicht sonderlich guten Psychohorrorthriller, wie er vor dreißig Jahren üblich war, und mehr nicht. Die Effekte mögen stimmen, aber mich wundert, wie man in der heutigen aufgeklärten Zeit immer noch einen Messerstich hinter den Unterkiefer als sofort-tödlich verkaufen kann. Auch sonst erschreckt das Blutbad niemanden, der sich schonmal beim Broteschmieren in den Finger geschnitten hat. Das war's dann auch schon.
Und nochmal zurück zur Perspektive: Sollen wir uns jetzt mitschuldig fühlen? Wie denn, wenn nicht die geringste Bindung zur Hauptfigur ensteht??
Einen Punkt für den Versuch.

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Pesthexer

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Bewertung5.5Geht so

Echt cool gemacht. Die Art des Filmes fast alles aus der Sicht des Mörders zu zeigen ist schon was besonderes. Der Gewaltgrad geht auch klar und Elijah Wood als geistesgestörter Mörder war auch recht überzeugen.
Allerdings geht wegen eben dieser Art, alles aus seiner Sicht zu zeigen, viel an Spannung verloren. Trotz guter Atmosphäre.
Nene. Auch wenn Maniac an und für sich nicht schlecht war, hat es mich doch nicht umgehauen.

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Hueftgold

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Bewertung9.0Herausragend

Maniac ist ein kleines, fieses und blutrünstiges Horrorfilmchen, dass besonders tiefe Einblicke in das Hirn eines kranken Menschen gibt! Audiovisuell wunderbare Mischung aus POV-Perspektive und Indie-Retro-Score, dazu fiese und kranke Gewaltakte und eine humane Darstellung des Bösen! Keineswegs ein frauenverachtendes Schundwerk, sondern ein kühler, hypnotisierender Einblick in die Psyche eines Geisteskranken! So müssen Remakes aussehen!

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Murray

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Was muss ein Slasher-Streifen schon mehr an Story an bieten?
"Freitag der 13.", "Halloween", "Texas Chainsaw Massacre" und andere Vertreter bieten da auch nicht mehr Tiefgang.


pischti

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Ich fand ihn stellenweise extrem zäh, das ist das Problem was ich mit dem Film habe und wenn ich mich langweile, dann ist das schonmal schlecht. Hauptsächlich das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Deine genannten Filme haben sicherlich auch keine großartige Story, aber gerade Texas Chainsaw Massacre hat mich gut unterhalten und war hin und wieder auch recht spannend.


Jokerella

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich habe ganze 3! Anläufe gebraucht diesen Film bis zum Ende zu schauen.Nicht weil er MEGA KRASS war.Nein, weil er mega langweilig war. Nun kann man sich fragen "Wieso nicht einfach aufhören zu schauen, wenn man schon zig Anläufe braucht?"... tja,die Hoffnung stirbt zuletzt. Klar, die Sache mit der Ego Perspektive und dem in den Killer hineinversetzen ist ja eine ganz nette Idee, aber das war es für mich persönlich dann auch.

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DKennyK

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Kameraführung ist verdammt gut.
An der Stelle versagen bei mir jedoch die positiven Bemerkungen zum Maniac-Remake, denn bis auf die interessant umgesetzte Ego-Perspektive und der ein oder anderen brauchbaren Gore-Szene (Eröffnungsmord) ist das hier eine ziemlich langwierige Chose, die nie in Schwung kommt und dessen Liebesgeschichte ich ihm zu keiner Sekunde abnehme.

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Terrorwoelfin

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Bewertung6.0Ganz gut

Nun ich muß ganz ehrlich sagen,das mir das Orginal definitiv besser gefallen hat. Allerdings finde ich die Kameraführung aus der Perspektive des Killers mal sehr geil. Elijah Wood hat mich angenehm überrascht in dieser Rolle.

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KaiserNero

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Noch nie gelang es einem Film so leicht, den Zuschauer in den Verstand eines kranken Mörders eindringen zu lassen. Eine stimmige Musik und die sehr häufig verwendete Egoperspektive, versetzen uns direkt in jede Situation in der sich Frank nun befindet. Ob er sich nun mit einer Frau unterhält oder sie im nächsten Moment unter verstörenden Umständen ermordet, man erlebt es nicht nur visuell, man fühlt sich in seine Lage.
Die Geschichte von Frank ist Reich an emotionalen Höhepunkten und endet mit einer Szene, die sich doch sehr einfach mit Kunst beschreiben lässt. Kunst ist ein sehr gutes Stichwort, denn dieser Film überzeugt mit einer sehr Stimmungsvollen Musik und visuell sehr ästhetischen Bildern.
Alle Schauspieler überzeugen hier ohne Ausnahme und negative Punkte kann ich an dieser Stelle gar nicht nennen.

____________ Fazit: _____________
Eine Perfekte Verknüpfung aus Kunst und Horror. Wer einen tiefgründigen, optisch ansprechenden Horror-Thriller-Kunstfilm sucht, der findet hier genau das richtige.
Für mich eine eindeutige Empfehlung wert und ein unvergessliches emotionales Erlebnis.

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Cayopei

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Bewertung9.0Herausragend

Während die Egoperspektive an Gaspar Noés "Enter the Void" erinnert, muss man bedingt durch Look und Soundtrack zudem an Nicolas Winding Refns "Drive" denken, und so entpuppt sich dieses (vor allem stilistisch ausgesprochen interessante) Remake eines 80er Jahre Slashers letztlich auch als der psychopathische kleine Bruder eben dieser beiden Filme. I warned you not to go out tonight.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Eigentlich hatte ich mal wieder etwas hübsch Blutiges sehen wollen, also nicht so einen widerwärtigen Kram, aber es sollte ruhig mal anständig rote Soße fließen!
Abgesehen vom Auftaktmord, fühlte ich mich allerdings insgesamt ziemlich gelangweilt, zumal "Maniac" sich in punkto Spannung ziemlich schwer tut und mit der Blutrunst hielt es sich doch auch arg in Grenzen. Zudem fand ich die Ego-Perspektive mit der Zeit ein wenig nervig – kann man als Stilmittel ja durchaus mal einsetzen, aber man sollte auch wissen wann es gut ist! Somit ist die Kamera im Grunde der eigentliche Hauptakteur, denn Elijah Wood huscht lediglich häufiger mal durchs Bild.

Nun ja, der Bengel mag bei diesem Remake als psychopathischer Serienkiller seinen Spaß gehabt haben, bei mir wollte jedoch keiner so recht aufkommen!

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cpt. chaos

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Stimmt natürlich auch wieder... Da fällt mir auf die Schnelle nur noch ein Klassiker mit Bogart ein: "Die schwarze Natter"; das ist allerdings ein Streifen von 1947, sodass man das im speziellen Fall seinerzeit als höchst innovativ bezeichnet haben dürfte! Aber wie auch immer; "Maniac" ist und bleibt für meinen Geschmack unterm Durchschnitt!


EvertonHirsch

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Das ist ein gutes Schlusswort, das meine volle Unterstützung erhält


Pyro 91

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Bewertung7.0Sehenswert

Unkonventionelle Liebesgeschichte, in der unser schüchterner und weltfremder Protagonist eine Weile braucht, um die Richtige für seine Sammlung zu finden. Wie in vielen Beziehungen fliegen kurz vor der unvergesslichen Hochzeit dann natürlich nochmal ordentlich die Fetzen und man hat das Gefühl einem werden die Eingeweide rausgerissen. Ja, in der Liebe hat man´s schwer!

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ReneX79

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Bewertung9.0Herausragend

Elijah Wood spielt einen psychothischen Killer, der Frauen umbringt und ihnen die Haare "klaut".
Durch die Ego Perpektive die im Großteil des Films zum Einsatz kommt, sieht man sehr viel aus der Sicht des Killers. Das man es so gemacht hat finde ich sehr ansprechend, da man es so noch nicht gesehen hat. Elijah Wood zeigt hier definitiv das er für so Rollen wie geschaffen ist!
Aber nicht nur optisch, auch visuell weiß der Film zu gefallen! Der Soundtrack ist stimmig und passend gewählt, was in Verbindung mit der Perspektive eine sehr gute Atmosphäre produziert!
Der Härtegrad ist nicht der kleinste, aber nie so hoch das es unpassend wäre. Meiner Meinung nach wohl dosiert umgesetzt.
Von Anfang bis Ende sehr spannend und man hat nie ein Gefühl von Langeweile.

Dieser Psycho Slasher gehört definitv zu meinen Highlights 2013!

9,2/10

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Alexandre Ajas Maniac" ist ein verstörender und brutaler Serienkiller-Horrorthriller der auf eine ungewöhnliche und erschreckende Weise gleichermaßen gefällt und abstößt und mit einer schönen 80er Jahre B-Movie Note überzeugen kann.
Dadurch dass der Film garnicht erst wie ein typischer hochglanz Hollywood Horrorthriller wirken möchte und sehr roh und ungeschliffen inzeniert wurde wirkt er nochmal eine Portion erschreckender.
Vergleiche zum Original kann ich leider nicht ziehen da ich das nicht kenne.
Aber auch ohne das nötige Vorwissen hatte ich hier auf eine sehr bizarre Weise Spaß.
Der Kniff den Film fast ausschließlich aus der Sicht des Killers zu zeigen ist natürlich sehr gewagt, da man so den Hauptdarsteller nur selten zu sehen bekommt.
Aber überraschenderweise funktioniert dies sehr gut und erzeugt dadurch dass der Zuschauer zum Mittäter wird eine noch stärkere Intensität.
Der Film geizt nicht mit blutigen oder extremen Szenen und "Elijah Wood" in der Rolle des Killers ist erschreckend überzeugend.
Ein wirklich sehr guter und mutiger Horrorfilm der in der heutigen glattgebügelten Genrelandschaft angenehm heraussticht und von deren Schlag ich mir mehr wünschen würde!

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udowegener

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Bewertung7.0Sehenswert

buah! Ziemlich eklig und LEIDER ECHT GUT!
Elijah Wood ist der Hammer! Die Kamera ist Sehr geil!
Alles wird aus der subjektiven Sicht des Serienslashers gezeigt. Dies und die Rückblenden erklären die Psyche des Mörders. Es gibt wohl nur eine handvoll solcher expliziten Filme, die ich empfehlen würde. Dieser gehört eindeutig dazu.

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cyberpunky

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Hoffentlich Uncut !?


HardcoreMichi

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Die Spio aus Deutschland ist uncut.


maxx777

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Bewertung7.0Sehenswert

Die alte Geschichte des Frauenmörders mit Mutterkomplex im schicken Look.

Gegen meinen Erwartungen hat Elija Wood seine Rolle hervorragend verkörpert (auch wenn man ihn nicht allzu oft sieht ;) - Die Frage die ich mir aber stelle ist ob es wirklich so sinnvoll war den alten Schinken aus den 80ern neu aufzulegen. Die Story war damals schon recht einfallslos und wurde im Remake auch nicht viel besser. Handwerklich zwar gut umgesetzt und eines der besten Remakes der letzten Jahre, aber wenn man nen Hundehaufen anzuckert bleibt er trotzdem ein Hundehaufen.
Was aber positiv auffällt ist die dichte Atmosphäre des Streifens und dass man als Zuschauer starke Einblicke in die Psyche des Mörders erhält (das wird durch die spezielle Kameraführung noch verstärkt).

Leute die also einen guten Thriller sehen wollen sollten eher einen Bogen um den Film machen, dafür ist die Story einfach zu lasch. Aber als Slasher mit ungewöhnlicher Optik und gutem Hauptdarsteller absolut sehenswert!

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timotion

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch wenn Maniac nicht gerade durch seine Spannung begeistern kann, beeindruckt er umso mehr durch seine visuelle Stärke. Sowohl die Kamera als auch seine subtile Atmosphäre erschaffen einen expliziten Horrorfilm, den man warscheinlich nicht so schnell vergisst.

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sleven7

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Bewertung9.0Herausragend

Zugeben das Original kenne ich nicht, doch will ich mir es Erlauben meine Meinung kund zu tun.

Der Film ist in der Perspektive des Maniac- Killer gedreht. Zudem werden die Morde voll ausgekostet, also nichts für schwache Nerven.
Ein weiteres Thema des Films behandelt die Bindungsprobleme der Hauptfigur, welche auswüchse kindlicher Missständen sind.
Und diese Kombination von Themen (grausige Morde und Bindungsschwierigkeiten) machen für mich diesen Film so besonders, welches durch die Kameraführung gekrönt wird.
Denn so würde es mir möglich mit den Täter mitzufühlen und in seine Welt einzutauchen, obwohl ich von seiner Brutalität angewidert bin.
Daher lautet meine Empfehlung schaut nicht was im Film geschieht, sondern was in euch geschieht, also was macht der Film mit euch.
Weiter kann ich darauf nicht eingehen ohne zu Spoilern.

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Copper

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Ich habe den Film angeschaut, konnte ihn aber nicht beenden.
Eben das "was der Film mit mir mach" war etwas was mich bewogen hat, den Film eher abzuschalten.
Irgendwie habe ich mich überhaupt nicht "wohl" gefühlt und das, obwohl ich früher sehr viel Horrorfilme geschaut habe. Auch so habe ich bereits viel gesehen und konnte es von mir abblocken, aber hier gings irgendwie nicht.
Ich werde wohl weich mit dem Alter :-)


countcount

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Bewertung5.5Geht so

Durch die Point Of View- Perspektive erlebt man das (kranke) Handeln des Hauptprotagonisten Elijah Wood, der den Psychopathen wirklich gut spielt, aus der Ego Perspektive. Spannend war das nicht immer und man wurde phasenweise durch die Kameraführung zum "Mit-morden" (ich weiß sonst nicht wie ich das anders schreiben soll) gezwungen. In der Uncut- Version wurde mir dabei schon beinahe schlecht. (Skalp-Szenen)
Zwischen brutalen Szenen gibt es auch einige "beinah" romantische und harmonische Szenen.
Insgesamt war der Film mit persönlich aber zu psychotisch und leider zu wenig spannend (am Ende keimte mal Spannung auf) und stellenweise durch die Kameraführung auch zu voyeuristisch... (das metzeln der Frauen aus der Ego Perspektive kommt schon sehr brutal)

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Dahmer

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Bewertung3.0Schwach

Fast der komplette Film wurde in der Ego-Ansicht abgefilmt, was ich eigentlich sehr erfrischend empfand, außerdem sieht man FRODO (!) nur ganz selten, ihr wisst schon diesen milchbärtigen Elijah Wood der ziemlich fehlbesetzt wirkt, aber dank der Ego-Perspektive kaum zu sehen ist und somit schauspielerisch nur ein bißchen verstört dreinschauen muß :)
-
Leider ist der Film im Gegensatz zum Original "Maniac" eine lahme Nummer...Das Original war dreckig, düster, verstörend, krank und hatte zudem mit Joe Spinell einen charismatischen Künstler vor der Linse der zu 100% überzeugte. Im Remake ist sogut wie nichts davon übrig-geblieben!

Arschglatt-poliert wird man mit ein paar deftigen Kills konfrontiert, und mit einer grandiosen Kamerarbeit und einem, erfreulicherweise, Old-Schooligen Soundtrack belohnt...Mehr positive Punkte gibts aber nicht hervorzuheben...

Langweilig und ohne Höhepunkte plätschert der Film vor sich hin und setzt keine neuartigen Aktzente....Kann man sich ruhig einmal ansehen, mehr aber auch nicht...Das Original stampft das Remake in Grund und Boden !

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Milano90

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@Deathpool: Sorry misch mich immer in Gespräche ein die ich interessant finde. :D Nix für Ungut.


Deathpool

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Kein Problem Dude


Vinyard

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Bewertung2.5Ärgerlich

Einen Film durch die Augen eines Serienkillers sehen ? Nette Idee doch in dem Fall ist das extrem anstrengend und brutal anzusehen. Das Ergebnis ist eine stumpfe Darstellung von Gewaltexzessen, die sich in seltsamen Rückblenden aus der Kindheit des Serienkillers begründen.

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bestseimon

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Idee, die hinter MANIAC steckt, klingt erstmal vielversprechend und bietet eine Menge Potenzial. Einen ganzen Film durch die Augen eines perfiden Mörders zu zeigen, alles aus seiner Sicht zu sehen, stellt man sich schon beängstigend vor. Diese Methode funktioniert auch relativ gut, obwohl ich mir im Vorfeld das Ganze noch sehr viel krasser vorgestellt habe. Am Ende lies mich der Film doch merkwürdig kalt, auch wenn ich zwischenzeitlich schon ziemlich von der Atmosphäre mitgenommen war und viele Sequenzen ohne Frage enorm schockieren.
Elijah Wood passt eigentlich auch sehr gut in diese Rolle. Zwar hätte er noch etwas beängstigender sein können, aber insgesamt war er allemal überzeugend und macht die beklemmende Stimmung noch intensiver. Für diese Stimmung zeichnet sich vor allem noch die Kameraarbeit aus, die sehr konsequent bleibt und das Gesicht des Protagonisten nur selten offenbart, sodass man die Nähe zu ihm beinahe spüren kann. Auch der beeindruckend stimmige Synthesizer-Soundtrack sorgt oftmals für Gänsehaut und lässt das Herz schneller schlagen. Eine perfekter audiovisueller Mix entsteht, der einen in eine grausame, blutige Welt hinab zuziehen droht.
Trotzdem bleibt der Eindruck, dass viele Möglichkeiten ungenutzt geblieben sind, dass noch viel mehr möglich gewesen wäre. Um eine noch intensivere Atmosphäre zu erreichen, hätte man womöglich noch tiefer, genauer und feinfühliger in die Seele des Protagonisten blicken müssen und nicht so oberflächlich und klischeehaft wie es hier getan wurde. Denn Bilder, schockierende Szenen und Musik funktionieren nur zum Teil. Auf inhaltlicher Ebene versagt MANIAC nämlich fast komplett. Mit erinnerungshaften Rückblenden wird dem Zuschauer versucht klar zu machen, wie es zu der „Störung“ dieser Person kam. Aber diese Erklärung ist verdammt einfallslos und platt. Das zerschneidet nicht nur die gelungene Atmosphäre, sondern nimmt dem Film auch einiges an Glaubwürdigkeit. Oft wirkt das Geschehen dann zu abgehoben, um noch richtig mitreißen zu können und es schleichen sich immer wieder Ungereimtheiten auf, die dem Film natürlich nicht zu Gute kommen und ihn zu oft an den Rande der Lächerlichkeit bringen. So war MANIAC bei mir kurz davor zu einer herben Enttäuschung zu werden, da sich diese Dinge zum Ende hin häufen. Allerdings ruft die tolle Schlusssequenz wieder alle Stärken dieses Streifens in einem hervor, sodass man MANIAC letztendlich als sehr gelungenen Genre-Film ansehen kann.

http://planetofpictures.blogspot.de/2013/10/maniac-us-2012-franck-khalfoun.html

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Markbln

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Finde ich grottig gegen das dreckige, rohe Original.


bestseimon

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Wie gesagt, muss das Original noch sehen. Aber an sich fand ich den hier schon in Ordnung.



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