Sinister

Sinister (2012), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 22.11.2012


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6.2
Kritiker
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von Scott Derrickson, mit Ethan Hawke und Juliet Rylance

Im Okkult-Horror Sinister recherchiert Autor Ethan Hawke über einen Mord, der sich in seinem Haus zugetragen hatte – und weckt mit seiner Neugier düstere Wesen.

Der Buchautor Ellison Oswalt (Ethan Hawke) feierte seinen bedeutendsten Erfolg mit dem Bestseller ‘Kentucky Blood’, in dem er das Versagen der Polizei aufzeigte und den Fall im Anschluss lösen konnte. Seitdem recherchiert er zu diversen ungeklärten Mordfällen, konnte jedoch nie an den Erfolg seines Buches anknüpfen.

Mit Versagensängsten geplagt zieht er mit seiner Familie von einer ehemaligen Tatortumgebung zur Nächsten. Doch diesmal landet er den Hauptgewinn. Das ergatterte Haus ist genau das, in dem zuvor eine ganze Familie ums Leben kam. Zusammen mit Frau Tracy (Juliet Rylance), dem zwölfjährigen Trevor (Michael Hall D’Addario) und der kleinen Ashley (Clare Foley), denen er das kleine Detail wohl wissend verschweigt, zieht er in das unheimlich Ambiente. Er macht Bekanntschaft mit dem Sheriff (Fred Dalton Thompson), der weniger erfreut über die neuen Bewohner ist. Dafür bekommt Ellison Hilfe von Deputy (James Ransone) und dem Kriminologen der Universität.

Als er auf dem Dachboden eine zurückgelassene Kiste findet, scheinen die darin enthaltenen Super-8-Bänder der Schlüssel zu Lösung des Falles zu sein. Die Aufnahmen zeigen die brutalen Morde in allen Einzelheiten und Ellison entdeckt im Hintergrund eine seltsam verzerrte Fratze. Doch er hat nur wenig Zeit sich damit auseinanderzusetzen, es geschehen merkwürdige Dinge im Haus und schon bald schwebt seine eigene Familie in tödlicher Gefahr.

Hintergrund & Infos zu Sinister
Regisseur Scott Derrickson schrieb in Zusammenarbeit mit C. Robert Cargill das Drehbuch. Bekanntheit erlangte Derrickson vor allem mit Der Exorzismus von Emily Rose und Der Tag, an dem die Erde stillstand. In den USA bekam Sinister ein R-Rated mit der Begründung, der Film zeige gewalttätige, zerstörende Bilder und Terror. (ST)

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Cast & Crew

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Kommentare (284) — Film: Sinister


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Sandmans.Dark

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine echte Überraschung. Die Geschichte gut, ein wenig flach, weil mal wieder ein Haus, mal wieder eine Familie, mal wieder ein Schriftsteller doch im Verlauf des Filmes ist man immer wieder extrem gefesselt. Sehr gute Szenen und die Spannung baut gut auf und bleibt auf einer Linie im gesamten Film.

Bei einer Szene schrie das gesamte kino auf, als man den Ausschnitt mit dem Rasenmäher sah, man erahnte was kommt, aber das es so hart kommt, ganz krasse Szene, und das sage ich sehr sehr selten.

Auch das Ende überzeugte sehr, auch wenn es sehr überraschend kam! Ich freue mich auf Teil 2

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Batcat

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Den hatte ich vor einiger Zeit bereits auf YT gesehen und war total positiv überrascht. Habe schon lange nicht mehr so einen spannenden und fesselnden Film gesehen. Tolle Story, die sehr gut umgesetzt wurde. Die gute Leistung der Schauspieler und das unerwartetet Ende, dass die Möglichkeit für eine Fortsetzung offen lässt. Den werde ich mir irgendwann noch einmal ansehen.

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badabing44

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Bewertung9.0Herausragend

BAAAAM, was für ein geiler film, absolute Empfehlung.
Must See !!!

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Marc_McFly

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Bewertung5.5Geht so

verlässt sich meiner meinung nach einfach zu stark auf soundeffekte. man hört immer schon im vorraus, wann man sich erschrecken soll. ethan hawke ist aber ein guter schauspieler und ist solide, das mysterium an sich auch erstmal ganz interessant. hätte aber deutlich besser sein können.

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SchorschDiego

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Bewertung6.5Ganz gut

[Dieser Kommentar enthält Spoiler]

Ich hatte meinen Spaß beim Schauen, auch wenn die Story mit dem "Familie zieht in ein Haus, es passieren merkwürdige Sachen, verloreren Seelen tauchen auf, das jüngste Kind spricht mit Geistern etc." nichts Neues ist. Ganz im Gegenteil, ich bin erschrocken wie oft und mit welcher Konsequenz dieses Szenario immer wieder verwendet wird. Zudem wurden auch viele Klischee-Bilder, die sich einfach in diesem Genre einfach abgenutzt haben: Ein Kind macht die "Tsschhhh!" Geste, ein Kind spricht mit Geistern und die üblichen plumpen Schock-Momente.

Nichtsdestotrotz habe ich mich hier und da gegruselt. Insbesondere bei den Filmrollen enstand eine unheimliche, verstörende Atmosphäre. Wie aber bereits einige Vorredner sagten, ensteht der größte Grusel, wenn das Böse kein "Gesicht" hat. Es muss für einen Regisseur unglaublich schwierig sein, das richtige Maß an Gruselelemente umzusetzen, ohne den Spielraum für die Vorstellungskraft zu rauben. Das Sinister meiner Meinung nach oft, aber nicht immer geschafft. Das Schauen der Filmrollen und die Entdeckung des bösen Geistes/heidnische Gottheit auf den Videos allein, hat mich total gefesselt. Aber wie so oft, geht die anfängliche Atmosphäre verloren, wenn das Böse zum Ende des Films zu deutlich visualisert wird. Bei Sinister war das meiner Meinung nach, als die Geister der Kinder in Zeitlupe durch das Haus hechteten.

Außerdem dachte ich, es wäre dem Vater und dem Polizisten direkt klar gewesen, dass wenn sie aus dem Haus ausziehen, sie die nächste Familie sind, die massakriert werden würden. Ich finde es enttäuschend, wenn der Zuschauer mit den gleichen Informationen klare Schlüsse ziehen kann, aber die Protagoisten tuen es nicht.

Insgesamt hat er mir aber gefallen. Die Kern-Idee mit den Filmrollen war für mich zumindest neu und daher total aufregend. Diese schöne Grundidee wurde aber zu stark mit altbekannten und abgedroschenen Stilmitteln beschmückt.
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Habe ihn jetzt in kürzester Zeit zum zweiten Mal gesehen. Und ich fand ihr auf einmal wesentlich schwächer. Das ist beim zweiten Mal Gucken wohl häufig der Fall, aber so einen Diskrepanz zwischen dem ersten und zweiten Mal Schauen, habe ich wohl noch nie erlebt.

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Codebreaker

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Bewertung4.0Uninteressant

SINISTER ist ein Horrorfilm. Doch was genau ist denn überhaupt ein "Horrorfilm"? Wie definiert man den Begriff "Horror"? Was genau, jagt den Menschen Angst ein?
Ich liebe dieses Genre, eben weil es so schwierig ist, auf diese Fragen eine Antwort zu finden. Ich kann deshalb natürlich nicht sagen, was am besten geeignet ist, einen Horrorfilm wirklich gut zu machen, eben weil sich jeder vor etwas anderem fürchtet. Ich kann nur sagen, was ich persönlich, am "gruseligsten" finde. Und das lässt sich sehr schwer beschreiben. Am besten vielleicht mit dem Spruch: "Weniger ist mehr".

Das mag oft sehr dahergesagt klingen, aber genau so ist es. Ich finde es tausendmal schlimmer nicht zu wissen, woher das Geräusch auf dem Dachboden kommt, als einfach da hin zu gehen und irgendein Monster zu sehen. Nicht falsch verstehen, würde es so etwas geben und würde ich dem dann entgegenblicken, so wäre das natürlich schlimm. Aber angenommen ich liege abends in meinem Bett, höre diese Geräusche und weiß genau: es ist niemand zu Hause, dann ist das doch wesentlich unheimlicher. Woher kommen die Geräusche? Was kann das sein? Sind meine Eltern doch schon eher zurück? Ist es die Katze? Oh, halt, die habe ich ja gar nicht.

Ich finde es wesentlich gruseliger, wenn mir ein Horrorfilm einiges selbst überlässt, wenn das Kino in meinem Kopf angeregt wird und vor allem, wenn es vorstellbar ist. Viele Horrorfilme verlaufen heute nach dem gleichen Schema: meist ist es eine Familie mit Vater, Mutter und mehreren Kindern, dazu noch irgendein Haus und dann passiert irgendetwas, bspw. dem Grundproblem der Geschichte wird nachgegangen, dann meistens in der Nacht. Irgendetwas wird dann lang gezeigt und BÄM! Irgendeine Fratze wird dir ins Gesicht geworfen oder es ist eben doch nur die Katze, die ins Bild springt. Jump Scares, Schockeffekte, alles gut und schön. Aber ist das Horror? Ist es einfach "Horror" jemanden irgendwie zu erschrecken?

SINISTER, so habe ich gehört, soll ja nun doch etwas anders sein. Viele positive Reaktionen habe ich gehört/gelesen, sodass ich mich schon auf einen besseren, neuen Horrorfilm eingestellt habe. Aber schließlich war SINISTER dann doch nichts mehr als das, was man immer so geliefert bekommt. Familie, Haus mit Vorgeschichte, Mann der dem auf der Spur ist, bei Nacht und eben diese typischen Schockeffekte. Nichts besonderes, nichts was mir Angst macht. Wenn ich einen Horrorfilm sehe, dann erwarte ich eben schon so einige Dinge. Zum Beispiel will ich, nach dem Film, vor Angst in meinem Bett liegen und nicht einschlafen können, weil ich nach wie vor über das Gesehene nachdenke. Ich will eine gruselige Atmosphäre, in die ich hereingezogen werde. DA kann ich dann gerne auch mal erschreckt werden. Aber eine Atmosphäre entsteht nun mal nicht allein deshalb, weil alles in der Nacht spielt. Musik, Kamera, Feeling, all sowas zählt mit rein. Das hat ab und an sogar mal gut geklappt bei SINISTER, aber eben nicht so gut, dass es lange hängen bleibt.

Das soll jetzt aber auch nicht zu sehr nach Verriss klingen, denn im Endeffekt ist SINISTER sicherlich kein schlechter Film. Er hat schon seine Momente und vor allem sind hier Videosequenzen drin, die echt etwas creepy und schaurig sind. Auch das Ende ist ganz gut gemacht. Zudem spielt Hauptfigur Ethan Hawke ziemlich ordentlich. Der Film ist schon ganz nett, aber richtig Angst hatte ich nie und ich habe extra drauf geachtet, dass ich den Film im Dunkeln gucke, abends und allein im Haus. Vielleicht sind meine Erwartungen, die ich oben beschrieben habe, einfach zu hoch gesteckt, vielleicht sollte ich eben nicht ganz so viel voraussetzen, aber so ist es nun mal und das wurde schlicht und ergreifend nicht erfüllt.

SINISTER ist also, wie gesagt, kein schlechter Film. Er funktioniert hier und da schon recht gut, hat eine nette Ausgangslage, ist recht gut gespielt und hat eben seine Momente. Aber er hebt sich nicht von der Masse ab, jagt mir nicht wirklich Angst ein und bedient sich altbewährter Konventionen. Er ist okay, keine Frage, aber mehr nicht.

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TerracottaPie79

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Keine Sorge, es kommt nicht rüber, als würdest du den Film verteidigen - ich weiß ja (inzwischen), dass du ihn nicht magst :D Und selbst wenn, wäre das natürlich nicht schlimm.
Ich möchte den Film ja auch nicht unbedingt schlechter machen als er ist...ich würde ihn ja sogar gern loben...nur ist er dafür eben zu schlecht xD

Absolut. Final Destination hat einfach seinen ganz eigenen Charme :)


Nystroem

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tl;dr .. meine Güte, weniger ist mehr. Man bekommt beim Drüberfliegen sogar schon müde Augen.


Erlkoenig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bis zum letzten Drittel ein guter und solider Horrorfilm, der durch die brutalen Morde auf den gefundenen Filmen Beklemmung und Grusel erzeugt. Passend hierzu ist auch der dumpfe Soundtrack, der durch Bässe und Verzerrte Melodiefetzen für die passende Stimmung sorgt.
Im letzten Drittel, bzw. ab dem Punkt, wo sich "Ethan" die Directors Cut-Versionen ansieht, wird es leicht unrealistisch und übertrieben. Bis dahin wurde alles richtig gemacht und wäre dem Film ein anderes Ende geschenkt worden (z.B. Filmrollen werden vernichtet und die Familie verlässt die Stadt - findet im neuen Heim die Kiste auf dem Dachboden und dann Ende!), wäre meine Benotung noch besser ausgefallen.

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rockadude

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannender, gut gemachter und auch vor allem von Hauptdarsteller Ethan Hawke sehr gut gespielter Horrorthriller. Allerdings habe ich mich nicht all zu offt gegruselt und auch erschreckt habe ich mich vielleicht einmal.
Trotzdem war der Film aber von der Handlung her spannend und die Atmosphäre gefiel mir sehr gut. Auch das Ende war schön fies und somit komme ich zusammen mit den anständigen Darstellern zu einer überdurchschnittlichen Wertung.
Kann man sich definitiv für einen spannenden DVD-Abend mal vormerken!

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Nagelfar

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

http://www.youtube.com/watch?v=abOFFKy6HEc

Das ich diesen Song / diese Band nochmal in einem Mainstreamfilm hören darf, awesome. Dazu noch mit das ausgewöhnlichste Stück Musik, das ich kenne.
Der creepy Soundtrack trägt unglaublich zur Atmosphäre des Films bei, der aber auch so einer der besten seines Genres ist.

Hier noch ein schönes Review zum Song, auch wenn es nicht unbedingt hierher gehört:
http://www.metal.de/progressive-metal/review/ulver/2314-silence-teaches-you-how-to-sing/

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fat_jacK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut: Tolle Atmosphäre, die den ganzen Film über hält. Ein toller Ethan Hawke. Sitzende Schocks. Ein Ende, was mal ein wenig gegen den Strich geht.
Nicht so gut: Dieser vermeintliche Twist am Ende. Ich persönlich konnte mir den schon aus dem Lesen der Inhaltsangabe auf der DVD zusammenreimen. Auch find ich es nicht so clever den Bösewicht hinten auf das Cover zu packen, lebt doch der Film sehr gut davon, dass dieser sich dezent zurück hält und selten mal wirklich gezeigt wird.

Aber das sind verhältnismäßig nur Abzüge in der B-Note. Das Gute überwiegt. Reiht sich wunderbar zu Filmen wie Conjuring oder Insidious ein. D'onofrio in einer kleinen Rolle zu sehen war auch sehr gut.

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Troublemaker69

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In letzter Zeit habe nicht viele gute Streifen in diesem Genre gesehen, Sinister beendet endlich diese Durststrecke und das, obwohl ich den hier nie so richtig auf dem Schirm hatte. Beim Kinostart habe ich ihn verpasst und hatte auch nie Interesse ihn mir anzusehen, erst durch verschiedene Umstände habe ich ihn mir schließlich ausgeliehen und war begeistert. Endlich wieder ein Horrorfilm, der den Namen verdient.

Sinister kommt ohne viel Blut und Effekte aus, sondern setzt auf diese kleinen subtilen Schocker, die sich aus Momenten entwickeln, die wir alle kennen.
Ein dunkler Gang und auf einmal ertönt von irgendwoher ein Geräusch, das nicht so direkt definierbar ist.
Der Bagul lehrt einen regelrecht das Fürchten, nicht nur durch seine gruselige Fratze, sondern auch durch die Art und Weise, wie er eingesetzt wird.
Man merkt, dass die Macher hier wissen, was sie tun, denn sie zeigen ihn sehr selten, aber wenn, dann sehr wirksam in Szene gesetzt, so verliert er bis zum Ende hin nie seinen Schrecken.
Sinister ist ein atmosphärisch herausragender Film, der ein bedrückendes Gefühl schafft, eine Anspannung, die die komplette Lauflänge über hält.
Ethan Hawke, der mich auch schon in The Purge sehr überzeugt hat, passt hier perfekt in die Rolle des Autors, der seine fünf Minuten eigentlich schon hinter sich hat, aber es nochmal wissen möchte und dabei auch nicht davor zurückschreckt, mit seiner Familie in ein Haus zu ziehen, in dem es zu einem Mord kam.
Zudem muss ich sagen, dass das hier ein ziemlich harter Film ist, nicht von der Gewalt her, sondern von den Videosequenzen, die ohne viel Brutalität sehr anspannend wirken.
Schon am Anfang zeigt uns der Streifen mit dem Videoausschnitt "Familie beim Rumhängen", dass das hier nicht gerade ein Karnevalsbesuch wird. Solche Teekässelchen kommen öfter vor. Wer den Film kennt, weiß , was ich meine.
Wir bekommen hier Bilder vorgestellt, die wir so nicht allzu schnell vergessen werden.
Ohne lange Anlaufzeit kommt der Film sofort zur Sache und hört damit auch nicht mehr auf, er bleibt über die komplette Lauflänge hinweg spannend und gruselig und das Ende ist dann nochmal richtig überraschend und sorgt für Gänsehaut.

Sinister ist Nichts für schwache Nerven, aber wer den kleinen und subtilen Horror mag, dem sei der Film wärmstens ans Herz gelegt, ist seit langem der beste Horrorfilm, den ich bewundern durfte.

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JonnyvsSherlock

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@Martin
Der absolut perfekte Film nach deinen Angaben ist "Conjuring". Der jagt einem beim Schauen einen Schrecken und Grusel nach dem anderen hinterher, hat aber keinerlei Nachwirkungen. Richtiges Popcornhorrorkino;D


Martin Oberndorf

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Ich fand den garnicht gruselig. Atmosphärisch, aber nicht gruselig...
Weiß auch nicht, was ich falsch mache...


expendable87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

originell verpackter gruselschocker welcher einem mit seiner unablässigen und reißerischen spannung von beginn an bis hin zum heimtückischen finale den atem raubt...zudem verdichtet sich die beklemmende atmosphäre mittels bedrohlicher klänge und ethan hawke (training day, daybreakers), welcher den zielstrebigen buchautor ellison oswalt spielt, überzeugt in der hauptrolle...allerdings wenn mich derartige mysteriöse und horrende vorkommnisse plagen würden, würde ich fluchtartig das weite suchen und nicht noch dem spuk auf den grund gehen... :)
wer auf diesen okkult-kram steht...so wie ich, dem ist 'sinister' von scott derrickson (der exorzismus von emily rose) wärmstens zu empfehlen!!!

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RobMatthews

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der wenigen Filme, die ich immer und immer wieder sehen könnte.
Mir gefällt die Idee einen Episodenfilm als Handlung für die Figuren zu schaffen.
Herrlich grausam und doch dezent gehalten. Vorallem, dass es die Kinder sind, die dazu getrieben werden zu morden.

Die Szene mit dem Computerbildschirm im Hintergrund (auf die ich jetzt nicht weiter eingehen werden, um es den anderen nicht vorweg zu nehmen) gehört definitiv zu den Szenen, die ich in Erinnerung an diesen Film behalten werde.

Man kann sagen was man will, aber so sieht ein Horrorfilm aus, der wirklich zeigt, was man erwartet und auch sehen will.

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Bubgar

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Bewertung5.0Geht so

Eine Familie zieht in ein Haus ein, indem vorher eine Familie grausam ermordet worden ist und das/die Kind/er spurlos verschwunden sind.
Ein Anfang wie es im Moment viele Filme machen. Entweder spukt es dort oder jemand wird ermordet...

Vielleicht bin ich zu abgehärtet für den Film, aber gegruselt habe ich mich nicht.
Die Schockmomente waren mir zu offensichtlich (vielleicht weil diese größtenteils im Trailer vorkamen?)

Trotzdem stimmte die Atmosphäre und die Mordvideos waren durchaus "creepy" gemacht.

Alles in allem trotzdem für mich ein mittelmäßiger Film aus den man hätte mehr machen können.

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Leveinard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Geiles Ende.
Und die Rollen der Kinder bestärken mich (wie in fast jedem Film) in der Idee, niemals Kinder haben zu wollen.

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TheHunter

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Horrorfilm der mich in den letzten jahren erschreckt hat und das im positiven Sinne.

Gute und Spannende Story und vorallem das Ende

Schaut ihn euch auf jedenfall an

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benjamin.zahnd

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Bewertung5.5Geht so

Es ist nicht ein schlechter Film, aber einer den ich mir auch hätte sparen können... Die Story ist nicht schlecht. Doch ich finde es wiederholt sich an dauernd, um zu gruseln werden immer wieder Videos von Ermordungen gezeigt.

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Leechbath

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich weiß ja nicht wer mir das als Gruselstreifen auf den Spuren von 'Shining' verkauft hat, aber ich möchte mein Geld zurück!
Ne, aber mal im ernst- Sinister ist gar nicht so übel: Ein paar mal konnte er auch schön creepen, Ethan Hawke macht keine schlechte Sache und die Atmosphäre ist auch in Ordnung. Was mich an Sinister so stört, ist was er mit all dem restlichen Horror-Kram der letzten Jahre gemein hat. Neben Found-Footage Gedöns, gibts ein paar nervige Jump-scares und ne handvoll gruselige Kinder die einem Schweigen signalisieren. Das wird einem schließlich auf Basis von einer haunted-house-artigen Story serviert > fertig ist der etwas bessere Durchschnittshybrid.
Sinister kann man sich schon mal angucken. Man bekommt immerhin solide Genrekosten geboten, aber man sollte definitv nicht mit hohen Erwartungen rangehen. Besonders was die Auflösung betrifft! Zudem empfehle ich einen großen Bogen um den Trailer zu machen- der ist nämlich absolutes Spannungsgift!

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John3101

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Bewertung9.5Herausragend

Mal ein Horrorstreifen bei dem ich mir förmlich in die Hose gemacht habe.Die Macher der Paranormal Activity Reihe wissen wie man sein Publikum ins schwitzen bringt.Der Film verliert keine Sekunde an Unterhaltung und kann die Spannung ganze 2 Stunden lang aufrecht erhalten.Bin selbst kein besonderer Horror Fan,jedoch hat mich der Film allein schon vom Cover in seinen Bann gezogen.Also rein ins Laufwerk und Fernseher angeschaltet und los kann der Spaß b.z.w. die Tortur gehen.Ein Film für Leute die weder Alpträume bekommen,noch so schreckhaft sind wie ich.

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Christin237

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Bewertung6.0Ganz gut

Sinister ist seit langem der erste Film, der mir stellenweise ein ungutes Gefühl beschert hat. Die Videosequenzen, die musikalische Untermalung und die Reaktion des Vaters sind sehr überzeugend und mitreißend. Gerade die Musik verdient ein großes Lob. Die Story des Films ist nicht unbedingt neu, aber sie funktioniert. Die Besetzung ist bis auf eine Ausnahme in Ordnung. Sogar Hawke, den ich eigentlich nicht gerne sehe, hier hat er sich recht gut angestellt. Das kleine Mädchen von ihm ist etwas hölzern. Vielleicht hilft ihr die deutsche Synchro ja über den Berg, aber im Original ist es grenzwertig. Was den Spannungsbogen einknicken lässt, ist das Ende. Es war vorhersehbar, aber das ist nicht unbedingt das Problem. Was mich an den Rande der Verzweiflung getrieben hat, war dieser rasante Abfall in einen albernen Kindergruselfilm... dieses schlechte Jahrmarkts-Makeup, diese dämliche Haltung der Köpfe, das hohle Gestarre und der klischeehafte Finger auf den Lippen... nachdem ich das dann einmal gesehen hatte, war die Sache längst klar, aber nein, das wird dann so lange wiederholt, bis es auch den letzten Zuschauer mit einem Stirnrunzeln zurücklässt. Der Film überzeugte anfangs durch Atmosphäre und verliert durch dieses Theater am Schluss sämtlichen Gruselfaktor. Lächerlich... und ja, der woohoo-Moment, in dem der Dämon nochmal fürs Familienfoto in die Kamera starrt... hätte ich im Regelfall einfach hingenommen, aber hier hat es dem Ganzen nochmal die Krone aufgesetzt. Wieso konnte der Film nicht einfach enden, wie er begonnen hat? Etwas subtiler bitte... Dadurch hat er mal satte 3 Punkte verloren.

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