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Schatten der Vergangenheit
Dead Again (1991), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Thriller, Abenteuerfilm, Kinostart 20.02.1992
6.7
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von Kenneth Branagh, mit Emma Thompson und Andy Garcia
Der Privatdetektiv Mike Church hat sich darauf spezialisiert, vermisste Personen zu finden. In seinem neuen Fall kümmert er sich um eine Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat. Sie wird von Albträumen geplagt, in denen ihr Ehemann in den 40er Jahren eine Pianistin ermordete. Mike nimmt die Hilfe eines befreundeten Hypnotiseurs in Anspruch, was zu einigen überraschenden Erkenntinssen führt…
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Schatten der Vergangenheit
- Genre
- Psychothriller, Mysterythriller, Gross-Out-Film, Thriller
- Zeit
- 1940er Jahre, 1990er Jahre, Vergangenheit
- Ort
- Los Angeles , Mexiko
- Handlung
- Alptraum, Amnesie, Erinnerung, Exekution, Hypnose, Kleptomanie, Mord, Psychiatrie, Suche nach Mörder, Therapie, Traum
- Stimmung
- Eigenwillig, Romantisch, Spannend
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Kritiken (1) — Film: Schatten der Vergangenheit
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBrannagh auf ungewohntem Terrain. Spannend und überraschend!
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Kommentare (9) — Film: Schatten der Vergangenheit
RoosterCogburn Fri, 15 Feb 2013 11:26:06 -0000
Kommentar löschenDer Mysterykrimi von und mit Kenneth Branagh und Emma Thompson in den Hauptrollen fasziniert auf vielerlei Ebenen. Auf den ersten Blick ist es natürlich die ausgezeichnete Besetzung in den Nebenrollen (Andy Garcia, Robin Williams, Wayne Knight, Hanna Schygulla und ein beeindruckender Derek Jacobi). Interessant ist, das man die Geschichte nicht unnötig verkompliziert, was sich bei Plot durchaus anbietet. Genau das Gegenteil ist der Fall. Geradlinig und verständlich wird die Story an den Zuschauer heran gebracht. Auch die unheilvolle Musik ist in einigen Sequenzen, die klassische Untermalung für die großen Gesten.
Branagh's zweite Regiearbeit ist weit weg von jeder Innovation. Jedoch entpuppt sich der Thriller als wundervolle wie originelle 90er-Hommage an DEN "Master of Suspense", auch wenn nicht dessen Klasse erreicht wird.
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Moe Szyslak Mon, 31 Dec 2012 11:08:19 -0000
Kommentar löschenGuter Mysteryfilm, der aber mitunter etwas zu überdramatisch inszeniert ist. Aber das konnte man wohl erwarten, wenn Kenneth "Shakespeare" Brannagh Regie führt. Im Großen und Ganzen ist die mysteriöse und recht originelle Geschichte rund um Wiedergeburt, Karma und Schicksal gut und spannend inszeniert worden. Vor allem die Rückblicke ins Jahr 1949 waren richtig interessant, man wollte unbedingt wissen, was den nun wirklich passiert ist und was ins Ohr geflüstert wurde. Durch die Story wurde das auch gut verknüpft mit der Gegenwart und gipfelt in einem überraschendem Finale. Darstellerisch mussten Brannagh und Thompson 2 unterschiedliche Rollen meistern und machten das hervorragend. Humor kam auch nicht zu kurz, hier vor allem durch Robin Williams in einer Nebenrolle als verschrobener Ex-Psychiater.
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Iubar Wed, 19 Dec 2012 20:57:48 -0000
Kommentar löschenDer Film ist spannend, keine Frage, aber die Charaktere waren mir leider alle unsympathisch...
Und ACHTUNG SPOILER:
Die Wundheilung die am Ende entwickelt wurde von manch einem möchte ich auch mal haben... Da wird mal die Schere dem ins Bein gerammt und dem einen Mal in die Brust geschossen, dann ne Schere im Rücken und alle machen fröhlich weiter wies ihnen passt...
Naja sonst ist der Film ganz gut und kann man sich sicher nett ansehen, auch wenn ich mit em Thema Reinkarnation selbst nichts anfangen kann ;-)
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spanky Tue, 27 Dec 2011 22:19:29 -0000
Kommentar löschenGleichsam überraschender wie origineller Thriller-Plot, der Elemente aus Detektiv-Geschichten mit Hitchcock-Psycho-Sprengseln verheiratet. Apropos "Heiraten": Hier will ein intellektuelles Ehepaar total verkrampft und vor allem verkopft auf leichtfüßige Krimi-Unterhaltung machen. Branagh und Thompson wären besser beraten gewesen, ein Kind aus Fleisch und Blut zu zeugen, als sich in diesem esoterisch verklärten Wiedergeburtsthema als Frucht ihrer Ehe zu verheddern. So intelligent diese Story auch scheinen mag, so hanebüchen ist sie im Kern und ermüdend nach hinten hinaus.
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8martin Mon, 12 Dec 2011 18:17:39 -0000
Kommentar löschenAus der engen Beziehung von Kenneth Branagh und Emma Thompson, die erfreulicherweise auch künstlerisch sehr ergiebig war, stammt dieser anspruchsvolle Thriller. Er übernahm auch neben der Regie gleich eine Doppelrolle. Gedanklich spiel er mit Wiedergeburt und Rachemotiven, enttäuschter Liebe und Hypnose als Bindeglied zwischen den Zeiten.
Der harmlose Anfang steht unter der Überschrift ’Frau ohne Gedächtnis’ und scheint nichts Besonderes zu verheißen. Geht es da um Mord, um einen Traum oder um ein Trauma? Die unterschiedlichen Ebenen sind gut zu trennen in Farbe (jetzt) und s/w (damals). Nur der Zusammenhang zwischen beiden erschließt sich dem Zuschauer erst mit der Zeit. Und er kann anhand von Indizien miträtseln: So taucht z.B. eine Schere immer wieder auf oder Antiquitäten oder die Haushälterin und ihr Sohn werden erwähnt. Ein Flüstern vor der Hinrichtung bleibt lange unerklärt. Und die ausgesucht exquisiten Darsteller (Hannah Schygulla, Robin Williams, Andy Garcia etc.) helfen durch ihren besonderen Auftritt mit, das Problem zu lösen. Kleine Anleihen bei Psycho sind bewusst gemacht und zum Schmunzeln. Und im furiosen Finale wird kräftig drauflos gemordet. Man kann fast den Überblick verlieren, so spannend ist es.
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moviee Mon, 12 Dec 2011 01:33:22 -0000
Kommentar löschenHanebüchener und komplex erzählter Mystery- und Psychothriller, der mit einer interessanten Geschichte besonders zum Ende hin überzeugen kann. Anstatt an dieser Stelle den Inhalt des Filmes umfangreich wiederzugeben, weise ich einfach nur darauf hin, dass dieser Film nichts für's nebenbei-schauen ist, sondern man zumindest den Mittelteil konzentriert vor dem Bildschirm verfolgen sollte. Zwei Drittel des Streifens wird die Geschichte weitestgehend spannungsfrei und eines Thriller unwürdig erzählt, bis das Finale den Zuschauer dann schließlich sprichwörtlich aus den Socken reißt. Unterm Strich ist "Schatten der Vergangenheit" relativ spannend, aber längst kein Meilenstein des Genres.
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hoffman587 Mon, 01 Aug 2011 09:56:54 -0000
Kommentar löschenDead Again
Ohne Erinnerung....ohne jedwede Erinnerung....und doch spürt man die Schatten, um genauer zu werden, "Die Schatten der Vergangenheit", ein Mystery-Thriller von Kenneth Branagh aus dem Jahre 1991, eine Hommage an einen großen Mann, an Alfred Hichcock dem Meister der Suspense.
Nun gut, die Handlung um Reinkarnation und Karma mag nicht wirklich aus dem Leben stammen, ja sie ist etwas sehr weit hergeholt, doch sollte man bitte bedenken, dass sie trotzdem komplex und interessant, jedenfalls für mich, angelegt wurde: Grace hat ihr Gedächtnis verloren. In Träumen erkennt sie sich als die Frau des Komponisten Roman, der sie anscheinend aus Eifersucht tötete. Der Detektiv Church will ihr helfen. Denn die Frau plagen Bilder der Ermordung, sind das vielleicht Erinnerungen aus einem früheren Leben? Also nimmt sich Church eines Hypnotiseur zur Hilfe und erfährt bald mehr.
Der Cast wurde sorgfältig ausgewählt, selbstverständlich spielt Kenneth Branagh selbst die Hauptrolle des hilfsbereiten Detektiv Mike Church, aber auch in der Rolle des anscheinend eifersüchtigen Komponisten Roman und die weibliche Hauptrolle geht an Emma Thompson als verstörte Grace beziehungsweise in ihren Erinnerungen Margaret, sie Beide spielen ihre Rollen erstklassig und natürlich zu jeder Zeit sehr glaubwürdig. Neben sollte man aber auch Andy Garcia als Gray Baker loben, der vielleicht der Grund war weshalb Roman seine Frau tötete? Aus Eifersucht? Aber okay, zudem liefert auch Derek Jacobi als Hypnotiseur Madson eine ordentliche Leistung ab, manchmal steckt mehr dahinter als man selbst denkt. Außerdem gäbe es da auch noch kleine, aber grandiose Auftritte von Robin Williams als Ex-Psychologe Dr. Cozy Carlisle und Hanna Schygulla als Inga, die eine wichtige Rolle im ganzen Film spielt, ob man es weiß oder nicht, jedenfalls kann man die Beiden als zwei gut eingesetzte Highlights betrachten.
Von Branagh´s gekonnter Inszenierung bin ich eigentlich sehr überrascht, im besten Hitchcocks Stil, sehr fein, bis zum Ende bringt oder hält er die Spannung auf einem recht hohen Niveau, er hetzt das Ganze nicht, auch wenn es zwischendurch für mich ein paar winzige Spannungshänger gab, trotzdem ist seine Regie sehr geschickt, sehr klar, sodass bei der unerwartenden Auflösung, dem finalen Twist alles passt.
Und auch die Kamera gehört gelobt, ein ausgezeichnete Vermischung von Farbbildern und 40er Jahre-Schwarz-Weiß-Bildern mit Retro Look, großartig auch die Kameraführung, exquisit wird der Film so in Szene gesetzt.
Weiterhin wurden die Charaktere nicht vergessen, faszinierend werden sie dargestellt, am Anfang bleibt man selbst noch im Dunkeln über ihre Hintergründe, im aller Feinsten Hitchcock Stil wird hier gearbeitet, insgesamt ordentlich gehandhabt beziehungsweise gezeichnet.
Des weiteren kann man den Score wohl als hervorragend bezeichnen, in dem Sinne gibt es auch hier Hitchcock-Anleihen bzw. Anleihen bei den Stücken von Bernard Herrmann, stark komponiert, erschafft er eine unheilvolle Stimmung.
Somit kann ich doch nur noch sagen, dass Kenneth Branagh mit "Schatten der Vergangenheit" doch ein brillantes Rätsel und Verwirrspiel mit Hitchcock-Touch kreiert hat, ein bemerkenswerter Thriller.
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hoffman587 Mon, 01 Aug 2011 10:07:12 -0000
Antwort löschenJa, beim scheiben kommen meistens noch mal ein paar Erinnerungen hoch und da dacht ich mir: Der Film hat es immerhin verdient:)
LexLuthor Mon, 02 Mar 2009 22:05:58 -0000
Kommentar löschenmoviepilot hat mir den Film zu recht als schwach prognostiziert - ich hätte darauf hören sollen.
Wenn man nicht an Karma und Reinkarnation glaubt, macht der gesamte Film absolut keinen Sinn!
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ElGuapo Thu, 26 Jul 2007 21:21:12 -0000
Kommentar löschenInnovativ, gut gespielt und originell, auch wenn der Plot etwas hanebüchen ist ein großartiger Mystery-Thriller.
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