Silentium

Silentium (2004), AT Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 03.03.2005

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6.7
Kritiker
14 Bewertungen
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7.6
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882 Bewertungen
23 Kommentare
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von Wolfgang Murnberger, mit Anne Bennent und Johannes Silberschneider

Jetzt ist schon wieder was passiert. Diesmal in Salzburg. Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ist tot. Angeblich Selbstmord. Für die Kirche eine glückliche Fügung. Hat doch der Tote erst vor kurzem mit skandalträchtigen Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt aufhorchen lassen. Brenner hat andere Sorgen. Doch die attraktive Witwe des soeben Verblichenen macht ihm schöne Augen und ein finanziell verlockendes Angebot. Sie glaubt, dass ihr Mann ermordet wurde. Und Brenner soll es beweisen. Ein Glück, dass ihm sein alter Freund Berti zu Hilfe kommt. Ihre Ermittlungen führen sie in die verschwiegene Welt des Konvikts und hinter die Kulissen der Festspiele. Brenner gerät unter Mordverdacht und kommt um ein Haar ums Leben. Am Ende ist der Fall gelöst. Doch die Spitzen der Gesellschaft haben ihre eigene Auffassung vom Lauf der Gerechtigkeit…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Silentium

Kubrick_obscura: CinemaForever

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9.0Herausragend

Unbegreiflich zu was eine Komödie fähig sein kann. Ich muss zugeben, dass ich auf diesem Gebiet enormen Nachholbedarf habe. Zwar ist Österreich als Film-Nation kein unbeschriebenes Blatt mehr, aber mit Haneke und Seidl haben Murnbergers "Brenner"-Filme beachtlich wenig zu tun. Allerdings gibt es Ähnlichkeiten, was zum Beispiel, dass Menschenbild angeht. Das ist auch in "Silentium" bitter-böse und wird hier durch reichlich schwarzen Humor vorgeführt.
Natürlich ist das kein Film bei dem man schallend lacht und sich auf die Schenkel klopft. Das Lachen bleibt auch hier im Halse stecken. "Silentium" ist einer dieser wunderbaren, wie ihn das österreichische Establishment gerne nennen würde, Nest-Beschmutzer-Filme, denn dass die Ösis Probleme mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit haben ist kein Geheimnis und wird dennoch so verpackt.
Es gibt immer wieder diese kleinen fiesen Seitenhiebe, die Schreibmaschine mit der verdeckten SS-Taste, das Finale in der Dusche oder allgemein das grundsätzliche Verdrängen aller negativen Ereignisse gegen das Brenner anzukämpfen hat.
Das ist ein grandioser Film, der diese Wertung redlich verdient. Auch weil er auf so schöne Weise "North by Northwest" zitiert, aber das ist auch nur der Zuckerguss auf diesem herrlich verdorbenen Kuchen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Auch Haders zweiter Auftritt als mürrischer Privatschnüffler Brenner bietet schrullige, skurrile Unterhaltung auf hohem Niveau. Die surreale Atmosphäre in der Amigo-Provinz Salzburg trägt viel zum Charme des Films bei, der sich neben den eigensinnigen Figuren auch durch originelle Bilder vom TV-Krimieinerlei abzuheben weiß. Hader ist wundervoll, doch auch die übrige Besetzung kann überzeugen, auch wenn man diesmal die Cameos schon fast etwas zu dick aufträgt. Dennoch, die Mischung aus Spannung, Drama und schwarzem Humor stimmt und sorgt für Vorfreude auf den Knochenmann.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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8.5Ausgezeichnet

Murnberger würzt seine Groteske trefflich mit schwarzem, lakonischen Humor, vielen Doppelbödigkeiten und makabren Assoziationen. Neben dem ausgekochten Drehbuch sind es die exzellenten Schauspieler, die den Film zu einem Ereignis machen, mit soviel Widerwärtigkeit, dass einem übel wird: neben Joachim Król als fieser Präfekt brillieren Udo Samel als skrupelloser Festspielpräsident, Jürgen Tarrach als feister, lüsterner Sängerstar sowie Christoph Schlingensief, der sich selbst prima auf die Schippe nimmt.

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Kommentare (20) — Film: Silentium


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zmpfl

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Bewertung9.0Herausragend

Boah!
Schwarz, schwärzer, zappenduster, Brenner!
Richtig richtig hart und ein so wunderschönes Ende, daß man bei CSI und DeutschNormKrimis wohl nie sehen wird.
Danke. MEHR!!
(Musste allerdings UT einschalten ;))

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VisitorQ

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Bewertung5.5Geht so

Recht ulkig, für meinen Geschmack mit 110 Minuten aber viel zu lang geraten.

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christian-bauer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der 2. filmische Teil der "Detektiv-Brenner"-Reihe gefiel mir bis jetzt durchaus am besten.
Hier wird nicht so viel Wert auf Witze, sondern viel mehr auf die Spannung gelegt, was durchaus gefällt.

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FilmFreeza

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Bewertung6.0Ganz gut

Ausgerechnet im sonst ruhigen und beschaulichen Salzburg kommt jetzt der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ums Leben. Selbstmord soll es sein und die einzige, die daran Zweifel zu haben scheint ist seine Frau. Diese heuert daraufhin den etwas dubiosen Privatdetektiv Brenner (Josef Hader) an, der der Sache auf die Spur gehen soll. Hinter den Kulissen eines Bubenklosters, soll Brenner herausfinden, wie der Tote ums Leben gekommen ist. Als die Sache immer größer wird, geht es um Leben und Tod…

Mein Gott was habe ich mich gefreut, als ich mir die zahlreichen Beschreibungen zu ´Silentium´ angeschaut habe. Endlich wieder mal ein Krimi, der sich neben dem Fall auch noch mit einem bestimmten Flecken auf dieser Erde auseinandersetzt, in diesem Fall Salzburg. Als am Ende die Credits durchs Bild flimmerten wusste ich zumindest eines. Der Film war absolut nicht das, was ich erwartet habe. Das muss nicht mal zwangsläufig schlecht sein, ist aber auch nicht optimal. Habe ich Salzburg näher kennen gelernt? Wurden Kultur und Sitten durch die Protagonisten übertragen? Kein bisschen muss ich ehrlich sagen. Schade, denn der Fall an sich war sehr spannend, eindringlich und fast schon ein wenig verstörend. Wenn es um kirchliche Angelegenheiten geht, dann bekam ich es schon einige Male mit der Angst zu tun und auch hier lief mir zeitweise schon der ein oder andere Schauer über den Rücken. ´Silentium´ kann mit seiner kalten und grauen Aura punkten, die sich in äußerst realistischen Bildern und Szenen entfesselt und einen in seinen Bann zieht. Problematisch jedoch ist, dass ich den Film zu einem Viertel einfach nicht verstanden habe, weil man teilweise und bei manchen Figuren immer, kein Wort verstanden hat. Ein Filmvergnügen ist der Film auf jeden Fall nicht, stattdessen ist er enorm spannend und kritisch, geht man doch schonungslos mit einem der brisantesten Themen in den letzten Jahren um. Krimifans sollten unbedingt einschalten, ansonsten bleibt zu sagen, dass dieser Film sicher nicht jedermanns Sache ist, aber für manche auch zum echten Volltreffer werden kann. Für mich war es leider nur besserer Durchschnitt.

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zmpfl

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Ich hab dann Untertitel eingeschaltet, und, es hat sich wirklich gelohnt !!
Daß du Salzburg nicht näher kennengelernt hast, obwohl Du das erwartet hast ist zwar bedauerlich, kann man aber dem Film mMn nicht vorwerfen, da er das wohl auch nicht vorhatte; die "Message" ist eher nicht ortsbezogen.
Die "kalte und graue Aura" ist, glaube ich, wichtiger.
Versuch's nochmal mit UT, könnte sich lohnen. :-)


waltwhite

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Können nicht bitte alle Krimis so gnadenlos dunkel/schwarz sein und gleichzeitig eine derartig gefühlvolle Machart an den Tag legen? Wohl nicht. Deswegen ist dieser Film auf gewisse Art und Weise einzigartig.

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Kreaexo

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich fühl mich schlecht. Die meisten auf meiner Moviepilotfreundesliste, die diesen Film bereits gesehen haben vergaben zum Großteil 8+ Punkte. Da liegt es nah, dass auch meine Vorhersage von Moviepilot 8.0 Punkte beträgt. Doch irgendwie habe ich überhaupt keinen Einstieg gefunden. Das ging so weit, dass ich bis zur 60. Minute öfter das Bedürfnis hatte 'Silentium' abzuschalten um mir die Raufasertapete in meinem Zimmer anzusehen. Das erschien mir bis zu dem Zeitpunkt produktiver.
Ich bin aber doch am Ball geblieben, da ich gespannt war, welche Absurditäten, außer dem österreichischen Dialekt, noch auf mich zukommen würden. Und ich wurde diesbezüglich nicht enttäuscht.
Die größte Absurdität ist aber, wie in anderen Filmen auch, der Mensch selbst, dessen Handlungen und Schlussfolgerungen für einen Außenstehenden einfach nicht nachvollziehbar sind. Zu gute nehme ich dem Film, dass er der christlichen Kirche durchaus kritisch gegenüber steht.

Auch wenn mir dieser Film nicht so wirklich gefiel, da ich streckenweise irgendwie nicht hinterher kam, kann ich mir doch vorstellen, dass Krimifans, die nicht nur nach dem altbekannten Schema aus sind und eine Spur schwarzen Humor vertragen können, ihren Spaß mit 'Silentium' haben werden.

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freakualizer

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Ging mir gestern schon beim ersten Teil so. Und ich dachte schon, ich wäre alleine. Ich habe dann umgeschaltet. Sehr schön:
"[...]bin aber doch am Ball geblieben, da ich gespannt war, welche Absurditäten, außer dem österreichischen Dialekt, noch auf mich zukommen würden[...]"


spanky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Liebenswürdiger Thriller zwischen "Der Name der Rose" und "Kottan ermittelt", dessen Stärke eine geglückte Verschmelzung von Whodunit-Elementen mit einer scharfen Humorwürze ist. Der sympathisch schrullige Brenner taumelt in seinem zweiten Fall in ein Intrigennetz zwischen Obdachlosenumfeld, Menschhändlermilieu und elitärer Kunstszene. Und inmitten diesem hockt lauernd die schwarze Klerus-Spinne mit ihrem weißen Kragen und reckt ihre haarigen Beine. Ein seltenes Krimivergnügen direkt aus Absurdistan mit genialer Besetzung und dieser Prise Schmäh im Drehbuch, die nur die Österreicher beherrschen.

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ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jetzt ist schon wieder was passiert....
Brenners 2. Fall, den er wie den ersten eigentlich gar nicht will...und auch sonst scheint er nachwievor in seiner Lethargie dem Leben gegenüber gefangen zu sein. Mittlerweile verdingt er sich zwar als Kaufhaus-Detektiv in Salzburg, wir dort aber schon schnell Entlassen und auch abseits davon ist alles beim Alten, sprich: Kiffen, Jimi Hendrix, klägliche Flirt-Versuche und wenn ein Fettnäpfchen da ist, wird Brenner auch reintreten.
Der Fall, in den er diesmal hineinstolpert, hebt sich dann aber doch vom Vorgänger ab. Suhlte sich "Komm, süßer Tod" noch in den tiefen des Wiener Proletariats, führt "Silentium" Brenner in die High-Society rund um die Salzburger Festspiele und die höhen der katholischen Kirche. Und wer den Grundton des Vorgängers kennt, weiss das diese gesellschaftlichen Institutionen ein gefundenes Fressen für Brenners Sarkasmus und Weltanschauung sind.
Und auch inhaltlich zeigt uns "Silentium", dass die Motivationen für einen Mord auch in den höheren Gesellschaftsschichten letztendlich denen, im eher asozialen Milieu gleichen. Sicher sind die Anzüge besser, die Geldbeträge grösser und die Partys feiner....die Gier, die Perversion, die Triebhaftigkeit und das (fast komplette) fehlen von moralischen Verhaltensregeln ist hier genau dasselbe.
Dabei schafft es Regisseur Murnberger wieder eine in sich stimmige und spannende Kriminalgeschichte aus dem Ärmel zu schütteln, setzt diese aber ernsthafter, grimmiger und auch brutaler um als den Vorgänger. Was jedoch nicht bedeutet, dass hier an der einen Sache gespart wird, die "Komm, süßer Tod" schon so auszeichnete: dem tiefschwarzen Humor. Nein, auch "Silentium" ist bitterböse, kommentiert gewohnt gelangweilt, aber eben auch abwertend, die Abgründe der Menschen und die Dekadenz der oberen Zehntausend.
Ein weiterer Volltreffer und wieder ein Genuss, wie sich Brenner durch diesen Fall lustlos durchwurschtelt, während sein Freund Berti mit Feuereifer bei der Sache ist. Eben jener Berti geht hier immer etwas unter, ist aber für das Feeling der Brenner-Filme immens wichtig und erzeugt viel Sympathie, weil er letztendlich der normalste zu sein scheint...also soweit man in diesen Filmen von Normal sprechen kann.
Der Soundtrack stammt wieder von den Elektro-Tüftlern Sofa Sufers und auch der passt (wie auch schon bei "Komm, süßer Tod") ganz hervorragend ins Bild. Etwas verquer und schräg, aber nie nervig oder zu extrem...wie Brenner eben.
Toller Nachfolger, den ich nur etwas schlechter bewerte, weil die Milieu-Studie im ersten Teil einfach so grossartig war und ich dies damit honorieren will. Ansonsten gilt aber alles was auch schon bei "Komm, süßer Tod" geschrieben wurde...Grossartig!

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LeGrip

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Bewertung9.5Herausragend

Gott ich liebe die Östereicher für ihren Humor!

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dbeutner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein zweiter Brenner im Filmformat - und etwas besser als der Knochenmann. Letztlich aber ähnlich: Ganz großer Josef Hader, aber die Nebenrollen sind zum Teil mit der "ersten Fernsehriege" besetzt, die aber eben doch weit von der Hader-Klasse entfernt ist. Hier sind es vor allem die bekannten Deutschen, die eher (leicht) unangenehm auffallen, dabei sind es eigentlich durchaus nicht die Schlechtesten: Joachim Król, Jürgen Tarrach und - so leid es mir tut - Christoph Schlingensief (hatte mich so auf ihn gefreut, und tat das beim Zuschauen immer noch, weil ich ihn so mochte, aber wenn man ehrlich ist: Das muss eine Freundschaftsbesetzung gewesen sein).

Ansonsten gilt: Wieder stehen die Art der Erzählung und die Figur des Brenner klar im Focus - die Geschichte ist weniger zerfranst als im Knochenmann, reißt aber auch nicht im Ansätzen vom Hocker. Da es aber um Brenner geht, muss sie das auch gar nicht.

Nach der zweiten Verfilmung wage ich aber bereits zu behaupten: Die beste Medien-Umsetzung eines Brenner-Buches ist und bleibt wohl das Hörbuch "Das ewige Leben" (10/10, große Empfehlung).

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Bäda

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Bewertung7.5Sehenswert

kommt leider nicht an den Debütbrennerfilm "komm süßer Tod" heran. Aber das schafft das Buch ja schließlich auch nicht. Dennoch eine gute Verfilmung mit einem Brenner den man einfach gern haben muss.

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Abronsius

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Bewertung10.0Herausragend

Beim Brenner fällt mir immer wieder der Spruch von Rock Hudson aus Bettgeflüster ein-
„Ich hatte schon diverse Kater, aber diesmal tun mir sogar meine Haare weh“.
Brenner muss man nicht mögen, aber seine Handlungen und Nicht-Handlungen machen ihn zum außergewöhnlichen Ermittler. Quasi mit dem Unterbewusstsein löst dieser Unbeugsame die ekelhaftesten Knoten.
Silentium ist kein Reißer, der sich nur der Überführung des Täters widmet, eher ist es wohl ein bestürzendes Potpourri der menschlichen Niederträchtigkeiten. Die Verbindung, die hier vom Hygieneunterricht im Knabenkonvikt zu den Salzburger Festspielen gezogen wird, läßt mir fast die Halsschlagader platzen. Der eiskalte Witz, der durch den gesamten Film weht, kühlt das Gemüt ein wenig ab, bewirkt aber nicht wirklich Entspannung, denn ganz schnell zieht einem irgendeine neue Erkenntnis oder Suspence-Szene wieder das Parkett unter den Beinen weg.
Oftmals ist man einfach überrascht, mit wie viel visuellen Witz und einfachsten Mitteln hier ein dunkles Märchen erzählt wird.
Once upon a time in Salzburg- Ist der Abspann davongelaufen beginnt das eigentliche Drama, denn man weiß ja, die Wirklichkeit ist noch viel, viel

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dgk

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Bewertung7.0Sehenswert

spannend: vom Anfang bis zum Ende. Gute filmische Ideen: im Überfluss. Hanebüchener Plott: leider auch.
Die Wirklichkeit hat den Film eingeholt. Offenbar geht es auch ohne die Klosterkiller mit den aufgeschraubten Schalldämpfern.
Selbst als Süddeutscher wünscht man sich bisweilen hochdeutsche Untertitel.

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doctorgonzo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Keiner ist auf so amüsante Art mürrisch wie Josef Hader. Rabenschwarzer Humor, der durch hintersinnige Gemeinheiten glänzt und jemandem wie mir einfach enorm viel Freude bereitet.
Immer wieder gut zu wissen, dass aus Österreich auch coole Dinge kommen und nicht nur DJ Ötzi, Hitler und Almdudler.

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doctorgonzo

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richtig...


Tytus

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was sit denn Almdudler, ich dachte mit dem Begriff sei ein anderer DJ Ötzi gemeint Okay man lernt nie aus :)


pellekraut007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also entweder mag man diesen Brenner, den Haas und den Murnberger, oder nicht. Wenn nicht, bitte nicht weiterlesen! Wenn doch oder unbekannterweise: Ja! Dieser Psychokrimi ist gleichwertig zu setzen mit allen internationalen Produktionen, obwohl er natürlich auch vom Dialekt lebt und von einem herrlich genialen Darsteller namens Josef Hader! Was vielleicht etwas abgelutscht wirkt, ist der Plot, daß die Kirche, das Rotlichtmillieu und die Faschisten Hand in Hand arbeiten um die armen Asiatinnen als Sexsklavinnen auszubeuten. Nunja, natürlich ist das witzig, spannend aber auch ein bißchen speckig, weil wir uns in unseren Resentiments nur bestätigt fühlen und dann ist es eigentlich nur halb so lustig. Daß wir Volksmusiker für durchgeknallt und spießbürgerlich halten, ist ja auch irgendwie klar. Deshalb hau ich auch keinen Zehner drauf! Grunz!

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kitkat42

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ausgezeichneter Movie! Mit einem Hader in Hochform. Man muss die Art von Humor allerdings mögen ...

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Sheeeeep

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Maybe werde ich den auch noch watchen.


beauman

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Brenner ist total fertig & extrem lustig

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AverageJoe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nicht ganz so großartig wie "Komm süßer Tod", aber trotzdem hervorragend.

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alter.native

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Bewertung6.5Ganz gut

Hader ist gut, aber irgendwas hat mir an diesem Film geholpert, Vielleicht war's das starke Bedürfnis allzuviel Gegenwartsbezug rein zu bringen.

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Sonse

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Bewertung9.0Herausragend

Brenner rules! Hoffe sehr, dass nach den hervorragenden schwarzen Ösi-Krimis "Komm, süßer Tod" und "Silentium", in Sachen Haas-Verfilmung bald "schon wieder was passiert..."

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