Stroszek
Stroszek (1977), DE Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 20.05.1977
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von Werner Herzog, mit Bruno S. und Eva Mattes
Auf der Suche nach dem großen Glück wandert der Kleinganove und Straßensänger Bruno S. kurz nach seiner erneuten Entlassung aus dem Berliner Gefängnis samt Streuner-Freundin Eva und Nachbar Scheitz nach Amerika aus. Das ungewöhnliche Trio will auf der anderen Seite vom großen Ozean sein Glück versuchen. In einem gemütlich warmen 21 Meter langen Wohnwagen in Wisconsin finden sie es, doch es ist nicht von langer Dauer. Nach Zahlungsschwierigkeiten wird der Wohnwagen versteigert und der Traum zerplatzt. Zu allem Unglück wird Stroszek auch noch von Eva verlassen. Wird die Glückssuche im Fiasko enden?
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Cast & Crew
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Werner Herzog
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Bruno S.
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Eva Mattes
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Clemens Scheitz
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Wilhelm von Homburg
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Burkhard Driest
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Regie
Schauspieler
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Werner Herzog
- Genre
- Drama
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika, Wisconsin
- Handlung
- Amerikanischer Traum, Auswanderer, Glück, Trennung, Wohnmobil
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Stroszek
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Kommentare (5) — Film: Stroszek
Kommentar schreibenHomunculus 2011/04/19 12:36:00
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Der unverwechselbare Charme von Bruno S und Herrn Scheitz in Kombination mit unschlagbarer Naivität, brennt sich dauerhaft in den kopf.Noch weiter entfernt von verzichtbaren Hollywoodklischees kann ein filmisches Produkt kaum sein.
Hervorragend..
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spanky 2010/06/16 14:26:22
Kommentar löschenEin herrlich unpathetisches Herzog-Roadmovie. Trotz seiner beklemmenden Offenheit und Direktheit verliert die Kamera nie die Achtung vor ihren Protagonisten. Für ein Abfallprodukt von Woyzeck einfach Meisterhaft.
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boxcarsboxcars 2009/02/02 14:50:17
Kommentar löschenZugegeben, es fällt mir immer schwer, Stroszek zu gucken. Verbunden mit Ian Curtis, Alfred Döblin und vielem anderen, gehört der Film in eine Kategorie mit Werken wie "I see a Darkness", "Malina", den "Duineser Elegien" oder Rodins "La porte de l'enfer".
Zugegeben: Bruno ist kein Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt aber dort wäre er sicherlich besser aufgehoben als im freien Amerika. Denn das liegt Bruno eher weniger. Dafür liegt Herzog das Thema hier genau so gut, wie das der Ureinwohner, Flüsse und Dreckschleuderei. Dreck wird hier allerdings auch geschleudert, vor allem in Richtung Zuschauer. Es schnürt und schnürt einem die Kehle zu, bis zum Schluss, an dem Bruno dann doch Teil des Laufs der Welt ist, nur ein bisschen zu spät.
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maslobojew 2008/10/21 15:41:42
Kommentar löschenEin Film, der mit den Emotionen des Zuschauers spielt, denn die Hauptfigur, Bruno, tat mir anfangs nur leid, dann lachte ich mit ihm und gegen Ende ging er mir nur noch auf den Wecker. Wie seinen Filmfigurfreunden auch.
Herzog verarbeitet in Stroszek viele tolle Regieeinfälle und packt sie in Bilder und Szenen, die noch lange nachwirken können.
Und es ist auch mal wohltuend einen Herzog-Streifen - bei aller Verehrung - ohne Kinski zu sehen.
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svoansn 2007/09/25 23:41:30
Kommentar löschenDieser Film ist in seiner sonderbaren Authentizität wohl schwer vergleichbar. Das der Film in einem Dokumentarstil gedreht wurde verleiht dem Film zusätzlich noch eine ganz eigene Note. Zudem besticht der Film durch "ungläublich glaubwürdige" Darsteller (Bruno Stroszek himself), tollen Bildern & fesselnden Geschehnissen, so dass man sich dem Bann dieses Werkes einfach nicht entziehen kann.
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