Take This Waltz

Take This Waltz (2011), CA Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 07.03.2013


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von Sarah Polley, mit Seth Rogen und Michelle Williams

In Take This Waltz lernt Michelle Williams einen jungen Mann kennen und fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch sie ist eigentlich glücklich verheiratet.

Die 28-jährige Margot (Michelle Williams) lernt auf einer Geschäftsreise den Lebenskünstler Daniel (Luke Kirby) kennen und die beiden fühlen sofort eine Verbindung zueinander. Daniel hört ihr zu und Margot fühlt etwas, was sie schon lange nicht mehr gefühlt hat. Auf der Rückreise im Flugzeug treffen sie sich wieder und teilen sich ein Taxi. Dabei stellen sie fest, dass sie auch noch unmittelbar nebeneinander wohnen. Als sie sich verabschieden, beichtet Margot Daniel, dass sie eigentlich glücklich verheiratet ist, mit dem Kochbuchautor Lou (Seth Rogen). Margot und Daniel treffen sich daraufhin immer häufiger und verbringen eine schöne Zeit miteinander, sodass Margot langsam eine Entscheidung treffen muss, ob sie bei ihrem gewohnten Leben mit ihrem Mann Lou bleibt oder dem neuen Nervenkitzel mit Daniel weiter nachgehen soll.

Hintergrund & Infos zu Take this Waltz
Bereits im September 2011 feierte das kanadische Comedy-Drama Take This Waltz seine Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival. Aber erst 2013 bekam der Film einen deutschen Starttermin. Nach dem Regiedebüt von Sarah Polley, An ihrer Seite – mit Julie Christie und Michael Murphy in den Hauptrollen, wurde der zweite Film des Multitalents schon erwartet. Bei Take This Waltz ist sie Regisseurin und Drehbuchautorin zugleich.
Michelle Williams, die bereits für die Filme Brokeback Mountain, Blue Valentine und My Week with Marilyn Oscarnominierungen einheimste und den Golden Globe als Beste Schauspielerin für ihre Rolle der Marilyn Monroe erhielt, ergatterte auch für Take This Waltz Preise auf dem Hollywood Film Festival und von der San Diego Critics Society. (LM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Take This Waltz
Genre
Drama, Ehedrama
Ort
Flugzeug
Handlung
Affäre, Autor, Betrogener Ehemann, Ehe, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Frau zwischen zwei Männern, Geschäftsreise, Künstler, Liebe, Liebhaber, Lüge, Nachbar, Untreue
Verleiher
Kool/Filmagentinnen
Produktionsfirma
Astral Media, Joe's Daughter, The Harold Greenberg Fund

Kommentare (35) — Film: Take This Waltz


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FantasyFan001

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Bewertung2.0Ärgerlich

Bäh! Einfach nur Bäh! Sogar meine Mutter sagte das, nachdem sie den Film von mir ausgeliehen hatte..... Also erlich.....

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Filmfreak21

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Bewertung7.5Sehenswert

(*Kann Spoiler enthalten*)
Man merkt, dass es manche Filme wenig Worte bedarf. Wie "Take this Waltz" der durch seinen herausragenden Cast glänzt. Am Anfang weiß man nicht worauf man sich einlässt und was der Film will. Bis zum bitteren Ende, der einen mit einem melancholischen Gefühl zurück lässt. Der Film hebt dich hoch und lässt dich dann irgendwie in ein tiefes Loch fallen.
Geht es hier wirklich um die essentielle Frage, sollte man Hals über Kopf alles über Bord werfen, wenn man das Gefühl hat, dass es nicht mehr das Richtige ist.
So wie die scheinbar glückliche Ehe zwischen Margot (Michelle Williams) und Lou (Seth Rogan). Man merkt, wie sie sich an ihm klammert als würde sie ihn jeden Moment verlieren. Wie ein kleines Mädchen was ihr Stofftier hält. Er der frohgemut und leichten Herzens in der Küche steht und für seine Frau immer ein Lächeln hat während er sein Hühnchen zubereitet. Er liebt sie. Und wie er sie liebt.

Jedoch trügt der Schein, da sie soeben einen jungen Mann kennen gelernt hat, der ihr schöne Augen macht. Dann stellt sich im Taxi noch heraus, in das sie gemeinsam sitzen, dass er gleich ihr Nachbar ist. Zufall oder Schicksal? Das wird sich wohl Margot denken.
Nun beginnt das heiß und kalt Spiel. Etwas brennt in ihr sobald sie ihn sieht. Er wartet nur darauf, dass sie sich auf ihn stößt, da das Feuer nur so knistert zwischen den Beiden.
Man kriegt dieses beklemmende Gefühl, dass es jetzt einer Entscheidung bedarf. Dieses ewige hin und her kann doch nicht so weiter gehen. Nein kann es nicht. Sie erkennt es und verlässt ihren Mann.
Was folgt sind prickelnde Erotik und Leidenschaft. Es scheint, dass sie endlich ihr kleines Kind in sich gestillt hat und diese Femme Fatale sein kann. Doch wie das Leben so spielt, holt auch sie die Routine ein.
Man sieht das Gleiche Bild der Routine wie zuvor nur mit einem anderen Mann. Ihr Blick wirkt wieder gedrückt, wie es mit ihrem Exmann zuvor war.
Wir Zuschauer werden nicht mit der Antwort zurück gelassen, dass es immer ein Happy End gibt. Nein stattdessen wirft uns der Film eine Frage vor, die nur wir selbst beantworten können. Wird sie ihre Entscheidung bereuen?

Letztendlich geht es vielleicht nicht ausschließlich darum, dass man Kompromisse im Leben eingehen muss um glücklich zu sein. Man kann nicht vor irgendwas fliehen, in der Hoffnung es würde alles besser werden. Die Antwort mag vielleicht viel nahe liegender sein als wir denken. Verliebt sein. Abenteuer. Ablenkung.
Es ist eine Ablenkung eine Flucht aus seiner alltäglichen Welt.
Margot (Michelle Williams) weiß nicht wohin mit sich im Leben. Lieber würde sie gerne schreiben, weiß aber nicht wie sie es anstellen soll.
Margot ist einfach nur erschreckt zu existieren und nicht weiß, wohin mit all ihren Gefühlen und Überzeugungen.
Vielleicht kann man erst dann von Verliebtheit in Liebe übergehen sobald sich alles richtig anfühlt. Das ganze Leben sich richtig anfühlt. Man mit sich im Reinen ist. Oder wir schwelgen weiterhin in einem nostalgischen Karussell was sich schneller und schneller dreht aber irgendwann genauso zum Stehen bleibt wie alles andere. Und dann? Was kommt als Nächstes?

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Viel will ich hier noch nicht zu schreiben, nur eine Warnung aussprechen!

Als generell überzeugter OV-Gucker, kommt es selten vor, dass ich Synchro gucke - hier ist das mal wieder passiert und ich dachte, ich traue meinen Ohren nicht.
TAKE THIS WALTZ hat eine der schlechtesten deutschen Tonspuren, die ich JEMALS erlebt habe!

Nicht die Dialoge - Texte und Betonung der Sprecher erfüllen ihren Zweck und stören nicht weiter - sondern der Sound in seiner Ganzheit. Anfangs sind die Protagonisten oft draußen, aber von Umgebungsgeräuschen oder ähnlichem keine Spur. Es klingt, als ob abseits der Dialoge sämtliche Sounds rausgelöscht wurden - bzw. vom Synchro-Studio einfach nichts ausser Dialogen aufgenommen wurde.

Die Tonspur ist klinisch tot!
Das klingt so falsch, unecht und distanziert, dass es mir in der ersten halben Stunde beinah unmöglich war eine Verbindung zum Film und seinen Figuren aufzubauen! Zum Glück habe ich durchgehalten, denn später reißen die Figuren und Geschehnisse so weit mit, dass der Ton irgendwann aus der Wahrnehmung rückt.

Und es folgt ein unheimlich ehrlicher Liebesfilm, mit 2-3 dermaßen starken (Beichte) bzw. wundervollen (Schwimmbad, Karussel) Szenen, dass diese noch lange vor meinem inneren Auge ablaufen werden. Optisch ein buntes, verspieltes Märchen, in der Konsequenz seines Endes allerdings so weit wie nur möglich von jeglicher ausgelutschter Märchenromantik entfernt. Konsequenz wie sie nur selten an den Tag gelegt wird - ehrlich gegen die Konventionen!

Schau ich mir auf jeden Fall nochmal an - das sind die tollen Performances von Seth Rogen und Michelle Williams, der tolle Soundtrack von Jonathan Goldsmith (+ die zusätzliche Musik von Feist, Micah P. Hinson, etc, die unheimlich passend platziert ist) und die ehrliche Geschichte sogar doppelt wert!

Da hatte ich mir für 2014 vorgenommen nicht mehr so ein OV-Nazi zu sein (um trotz mangelnder OV-Vorstellungen öfter ins Kino zu können) und dann sowas. Entscheidung nochmal überdenken!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/01/28/take-this-waltz-2013]

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zmpfl

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Ich halte die deutsche Synchro künstlerisch für ganz OK.
Technisch ist sie eine absolute Katastrophe: Ich habe schließlich den Centerkanal um einiges leiser gemacht und die Summe insgesamt wieder angehoben, dann ging's.
Da hat wohl der Mischmeisterassi rumdilettiert und keiner hat's gemerkt, peinlich !


jacker

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Das ist genau mein Reden, nur etwas differenzierter ausgedrückt! Die Dialoge allgeimen und auch die Intonationen der Sprecher sind völlig okay. Aber wenn man z.B. bei einem Spaziergang durch die Straßen den Text und sonst nichts hört, fühlt sich das total dumpf und leer an.


LauraMi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ja zugegeben, das Drehbuch von Take This Waltz ist nicht sonderlich spektakulär, aber die Schauspieler hauchen diesem Film so viel Leben ein, dass man gar nicht anders kann, als ihn zu lieben. Obwohl ich über das Ende noch nachdenken muss, da das wahrscheinlich jeder anders interpretiert und ich meine Interpretation noch nicht ganz gefunden hab, ist Take This Waltz ein wunderschöner, todtrauriger und so wahrer Film mit einer mal wieder großartigen Michelle Williams.

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Jade

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film hat so 2-3 Momente in denen man sich fühlt, als würde der Regisseur die eigene Geschichte erzählen. In diesen Momenten agieren die Darsteller wahnsinnig frei und wirken somit total authentisch. Allerdings hätte man diese "Nach ein paar Jahren langweilt mich mein Partner und ich hinterfrage ob ich noch glücklich bin- Storyding" auch in weniger als gefühlten 4 Stunden abhandeln können. Klarer Wermutstropfen.

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Gerneguckerin

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Bewertung9.0Herausragend

Nimm mich mit auf eine kleine melancholische Reise. Toll gespielte, subtile und intensive Momente der Zweisamkeit... und allein der blumig-bunte Retro-Stil verdient schon 9 Punkte... als wenn der ganze Film eine einzige Karussellfahrt wär inmitten all der blinkenden Lichter schweben die szenischen Bilder dahin.

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ratomelf

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein klassischer Schauspielerfilm. Unspektakuläres Drehbuch: eine Frau zerrissen zwischen einer neuen und einer alten Liebe. Alles sehr zurückhaltend ausgespielt, kein vordergründiges Drama, keine Amour Fou, beinahe dokumentarisch. Da ich Michelle Williams auch 2 Stunden beim Kochen zusehen würde, reicht mir das. Könnte aber für den ein oder anderen etwas langatmig sein.

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cule0809

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein toller Film über eine Frau, in Ehe, die einen smarten Typen trifft und sich immer mal wieder mit ihm verabredet. Natürlich verliebt sie sich in ihn, denn er ist eine willkommene Abwechslung. Der Film driftet manchmal zu sehr ins kitschige aber schafft es gerade am Ende, den Boden nicht zu verlieren. Dazu eine gelungene Performance der Schauspieler und der Soundtrack ist auch toll!

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loveissuicide

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Bewertung9.0Herausragend

Da wird ganz schön intensiv auf der Klaviatur der Melancholie gespielt, aber genau das trifft meinen Nerv. Auch wenn einiges ein wenig klischeehaft wirkt, so gefiel mir der zugrunde liegende Realismus in diesem Drama. Manches läuft halt nicht so im Leben, wie man sich das vorgestellt hat. Pecht gehabt, aber das Leben geht weiter und bringt dann wieder neue Unvorhersehbarkeiten. Michelle Williams' Spiel fand ich großartig, auch wenn ihr das Drehbuch eine etwas zu abgedrehte Rolle aufgedrückt hat.

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strangelet

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Bewertung7.0Sehenswert

Auf der positiven Seite muss man vermerken, dass "Take this Waltz" das alte Klischeethema vom Beziehungsdreieck relativ frisch neu verpackt: Da gibt's keine hochmoralischen Hauptfiguren, bei denen von Anfang an klar ist, dass sie sich am Schluss für das "Richtige" entscheiden werden, sondern echte Menschen mit echten, nachvollziehbaren Gefühlen.

Zumindest bis zu einem gewissen Grad, denn ganz konnte es Sarah Polley sich dann andererseits doch nicht verkneifen, die Charaktere leinwandkonform zu überzeichnen. Michelle Williams ist ein bisschen zu verrückt, ihre Beziehung zu Seth Rogen ein bisschen zu sehr mit süßen Liebesritualen überladen, und die Geschichte mit dem Nachbarn ein bisschen zu leidenschaftlich. Aber man kauft es dem Film letztlich doch ab, und am Ende wird sich so manche(r) vielleicht sogar selbst in den Figuren wiedererkennen...

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Val Vega

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Bewertung7.0Sehenswert

Um es in wenigen Worten zusammenzufassen: „Take this Waltz“ ist das um einiges bessere „Silver Linings Playbook“. Nicht Jennifer Lawrence hätte gefeiert werden sollen, sondern Michelle Williams, denn sie verkörpert ihre Rolle der Margot so liebenswert zuckersüß und zugleich so nachvollziehbar, sodass man sich in der Tat vorstellen könnte, dass sie eine reale Person mitten aus dem echten Leben sein könnte - etwas, das ich sehr oft vermisse heutzutage.

Doch Michelle Williams ist es nicht einmal, die „Take this Waltz“ zu so einem starken charakterbasierten Drama macht. Es ist Seth Rogen. Wie bitte? Ja ganz recht. Seth Rogen hat hiermit bewiesen, dass er ein wirklich guter Schauspieler ist, lässt er einfach mal den Hampelmann weg und schleudert nicht mit Fäkalhumor um sich. In einer Szene mim Film sieht man einfach nur ein paar Minuten sein Gesicht während er einen Monolog hält. Diese Szene ist zweifelsohne die stärkste im Film und zeigt uns, was Seth Rogen drauf hat, und ich hoffe, dass man von ihm noch mehr in diese Richtung gehendes sehen wird.

Das Thema des Films – nämlich diese Langweiligkeit und Ödnis des Alltags – ist sehr gut aufgegriffen und wird über 116 Minuten sehr gut thematisiert. Ich persönlich konnte mich mit Rogens Charakter am besten identifizieren. Ich bin außerdem froh, dass es mir mal wieder gelungen ist, mich überhaupt mit einem Charakter identifizieren zu können. Außerdem fand ich Michelle Williams Charakter sehr unsympathisch. Sie gehört zu jener Gruppe von Mensch die nie Kompromisse eingehen können und immer wieder Aufregung im Leben brauchen, ohne sich je auf irgendeine Routine einzulassen. Fürchterlich so etwas. Im Film sagt die Schwester von Rogen zu ihr (oder so ähnlich): „Im Leben gibt es nunmal zeitweise Löcher. Nur Verrückte rennen gleich los und füllen es mit etwas Neuem!“ Und bei dieser Szene wurde mir die Brillanz des Drehbuchs bewusst.

Doch der Film fängt auch das Gefühls der Liebe, des Verliebtseins und das der Liebe ein, die so nah und doch so fern ein, was man letztendlich nur der wunderbaren Regie von Sarah Polley sowie der Kameraführung von Luc Montpellier zuzuschreiben ist.

Ein User schrieb hier über diesen Film, dass er nur bedingt für Paare zu empfehlen sei, die schon länger zusammen sind. Nein dem ist ganz und gar nicht so, denn genau solche sollten den Film unbedingt sehen, denn durch ihn wird man eigentlich daran erinnert, wie wunderbar, das hier und jetzt sein kann und vor allem wie leicht man es vergisst, wird es zur Routine. Und auch hier ist dieser oben sinngemäß zitierte Satz ein wunderbarer Weckruf. Für all jene, die sich in der Routine gefangen fühlen und ihr wahres Glück vergessen haben.

Abschließend kann ich nur sagen, dass „Take this Waltz“ ein sehr erfrischender und wunderschöner Film ist, der leider viel zu unbekannt ist und dem ich nur jeden ans Herz legen kann. Außerdem ist „Take this Waltz“ nach „Django Unchained“ bisher der zweitbeste Film des Jahres 2013 den ich gesehen habe und somit freue ich mich sagen zu können, dass ich tatsächlich wieder einen guten Film entdeckt habe! Heureka!

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Hate

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Hab ich jetzt nachgeholt und kann ich ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen. Finde der Film hat einen ganz eigenen Humor, der ihn auch innerhalb dieser sehr typischen Genre-Strukturen einzigartig und herausragend werden lässt. Trotzdem find ich einen Vergleich sehr schwierig, da das eine ja vor allem Comedy ist und das andere Drama (Indie ist das für mich beides auch nicht so wirklich).


Val Vega

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Nicht? Naja zwischen Comedy, Dramedy und Drama liegt eben manchmal nur ganz wenig Spielraum. Da kommt das generell auf das Auge des Betrachters an, in welches genre man einen Film einordnet.

Ich fand Silver Linings leider nicht besser als Mittelmäßig, während mich Take this Waltz einfach nur geflasht, hast. Aber danke für deinen Kommentar ;)


zenows

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Bewertung9.0Herausragend

Sarah Polley kann es einfach.

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mattxl

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Bewertung7.0Sehenswert

Sind langjährig Verpartnerte wirklich so schlimm? Diese Kinderspielchen der beiden gehen schon ziemlich auf die Nerven. Muss, wer liebt, auch immer gleich zum Dreijährigen mutieren? Das gilt hier leider insbesondere für die von mir ansonsten geschätzte Michelle Williams, die merkwürdig verdruckst spielen muss und deren sexuelle Gelüste immer just zum falschen Zeitpunkt erwachen. Enttäuschung vorprogrammiert.

Am Anfang habe ich mit Take This Waltz ziemlich gefremdelt, in der zweiten Hälfte hatte er mich dann. Und das liegt vor allem - ich staune über mich selbst - an Seth Rogen. In dessen Gesicht spiegelt sich tatsächlich die ganze Komplexität der Geschichte wieder: Verliebtsein, Verletztsein, Irritation, Begehren, Genervtsein, Verzweiflung...

Langjährig Verpartnerten kann ich nur eingeschränkt eine Sichtung empfehlen. Man könnte sich ertappt fühlen.

Hervorzuheben ist schließlich auch noch der feine Soundtrack.

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Velly

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Michelle Williams spielt doch großartig :-)
Leider macht die deutsche Synchro da einiges kaputt...


mattxl

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sie spielt toll - meinte eher den Typ Frau, den sie da verkörpert... den find ich ziemlich anstrengend...


Velly

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Bewertung7.5Sehenswert

Bittersüße Geschichte über Geborgenheit und Sehnsucht, Gewohnheit und Leidenschaft mit einer ganz großartigen Michelle Williams!
Die deutsche Synchro dagegen fand ich gar nicht großartig... Lieber im Original gucken.

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Hate

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Bewertung7.5Sehenswert

Ehrlich gesagt war mir der Film schon zu kitschig, die Figuren waren auch alle etwas zu klischeehaft angesetzt und vor die männlichen Figuren gefielen mir nicht wirklich. Hab schon früh gemerkt, dass das eigentlich nicht so mein Film ist... dennoch hat er einen in gewissen Szenen doch irgendwie bezaubert, mit dieser (für mich aber schon zu) süßen Art. Gegen Ende hin hat man dann sogar gemerkt, worauf der Film eigentlich hinauswill... rückblickend gesehen verstand man dann die Art des Films noch eher. Wobei bei mir nie so richtig rüberkam, wieso sie sich in den Typen verliebt.. das ist für mich etwas misslungen. Meine hohe Wertung aber hat vor allem eine Person eingespielt: Michelle Williams! Traumhaft ihre Darbietung der depressiven Mittdreißigerin.. so bezaubernd hab ich das noch nie erlebt. Am Ende eigentlich fast schade um diese tolle Figur, dass der Film nicht sein volles Potenzial ausschöpft. Denn da wäre ein großartiges Liebes-Komödien-Drama drin gewesen... so ist es nur überdurchschnittlich gut, trifft vielleicht aber auch einfach meinen Geschmack nicht so ganz.

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atilla

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Bewertung4.5Uninteressant

Um den Zuschauer vor dem gehen bzw. auschalten abzuhalten wurden einige Nackt- und pornographienahen Szenen eingebaut, die recht dekadent sind. Umso mehr Zeit vergeht, desto mehr Pornographie wird salonfähig oder wie? Ich kann an so einem schleichenden Sittenverfall nichts gutes oder gar modernes erkennen. Das nächste zu brechende Tabu wird dann wohl der schrittweise Einbau von Kinderpornographieszenen in als "Komödie" klassifizierte Werke sein. Die Masse kanns kaum abwarten..

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Hate

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Ich bin offen erzogen worden, mit der Message, das Sex etwas völlig normales ist ;) Und Nacktheit erst Recht... die sexuelle Befreiung ist halt an manchen auch hier in Deutschland vorbeigegangen...


loveissuicide

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Sorry, ich meinte Atilla. Dachte, das wäre klar^^


uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

natürlich soll man auf sein herz hören und sein bauchgefühl richtig einschätzen aber hier sieht man das es alles andere als leicht ist wenn es um das thema LIEBE geht...

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Rocky22

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Bewertung7.0Sehenswert

(Spoiler)
Man braucht eigentlich nicht viel zu dem Film sagen, da die Aussage des Films selbst in einem Zitat zum Ausdruck komm "Das neue wird auch wider alt" und genau das passiert in diesen Film. Ein inneres Loch kann man nicht mit etwas neuen stopfen, genauso wenig wie sich die Probleme mit dem Alkohol auflösen lassen. Am Ende bleibt man immer allein, wenn man nicht bereit ist sich der eigentlichen Angst zu stellen.

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InfantinMaja

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Bewertung7.5Sehenswert

Auf den Film bin ich durch die Bewertung eines Freundes aufmerksam geworden, so dass ich gleich auf die Seite des Films geschaut habe, um Näheres darüber zu erfahren. Da sah ich erstens, dass Michelle Williams mitspielt, die ich eh sehr gern mag, und zweitens, dass Sarah Polley für Drehbuch und Regie verantwortlich ist. Letzere hat mich dann vollends überzeugt, den Film unbedingt ansehen zu müssen.
Zum Inhalt: Es geht um eine junge, verheiratete Frau, Margot, die durch Zufall einen Typen, Daniel, auf einer Reise kennenlernt, der wie sich herausstellt, ihr Nachbar ist. Beide sind voneinander fasziniert und beginnen, Zeit miteinander zu verbringen. Margots Ehemann Lou merkt von alldem nichts. Aber für wen der beiden wird sich Margot nun entscheiden?
Ich finde, es ist ein sehr erwachsener Film, der auf jeglichen Kitsch und Komik verzichtet. Es geht um das Suchen und Finden von Liebe. Baut man mehr auf das Vertraute und Sichere, das aber vielleicht etwas langweilig geworden ist? Oder läßt man sich von dem Neuen und Aufregenden verführen? Ich finde, Michelle Williams spielt die Figur der Margot wirklich sehr gut, sie bringt dieses Hin-und Hergerissensein gut rüber. Seth Rogen in der Rolle des Lou wirkt mir fast ein bisschen zu gleichgültig. Hingegen wüßte ich echt nicht, ob ich Luke Kirby als Daniel widerstehen könnte...
Alles in allem eine grundsolide Inszenierung, die in jedem Falle sehenswert ist.

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MrDepad

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Bewertung7.0Sehenswert

In "Take This Waltz" ist Michelle Williams zwischen Ehe und neu kennengelerntem Mann hin- und hergerissen.
Auf einem Heimflug lernt Margot den Künstler und Rikschafahrer Daniel kennen, zu dem sie sich direkt hingezogen fühlt. Er offenbart ihr, dass er direkt in ihrer Nachbarschaft wohnt, während sie ihm gestehen muss, dass sie seit 5 Jahren verheiratet ist.
Regisseurin Sarah Polley hat mit diesem Film eine etwas andere RomCom gedreht, bei der mir persönlich der Einstieg anfangs etwas schwer fiel. Völlig anders als in den üblichen Filmen dieses Genres sind die Figuren allesamt nicht einfach zu durchschauen und haben jeder für sich einige Ecken und Kanten, allen voran Margot. Michelle Williams spielt die junge Frau an einigen Stellen fast schon kindlich-naiv und verunsichert, aber stets irgendwie lebenswert. Die größte Überraschung im Cast ist allerdings Seth Rogen. Dieser kommt den gesamten Film über ohne Grimassen oder vulgäre Ausdrücke aus und darf eine recht ernste Rolle als Lou, Ehemann von Margot, spielen, was ihm hervorragend gelingt.
Im Gegensatz zu amerikanischen Vertretern des Genres gibt es hier allerhand merkwürdige Szenen zu sehen, vor allem einige Rituale oder Verhaltensweisen in der Ehe von Margot und Lou sind schon ein wenig sonderbar und befremdlich, machen die Figuren aber stets menschlich. Nebenbei wird mit Freizügigkeit und erotischer Offenheit in einigen Dialogen nicht gespart, was dem ganzen auch eine ungewohnte Note verleiht.
"Take This Waltz" ist nicht so einfach zu bewerten. Die 2 Stunden Laufzeit ziehen sich hier und da schon und einige Elemente in dem Film sind einfach etwas komisch und leicht unpassend. Andererseits ist das Ganze gut gespielt, gefilmt und musikalisch unterlegt und kann für einige schöne Momente sorgt. Insgesamt ein etwas anderes Liebesdrama, welches aus der Masse hervorsticht.

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MurmelTV

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Direkt einmal vorgemerkt. Ich liebe Seth Rogen! Hier mal in einer anderen Rolle. klingt interessant.
Schöner Kommentar!



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