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Lang Lebe Charlie Countryman

The Necessary Death of Charlie Countryman (2013), RO/US Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Komödie, Thriller, Drama


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4.1
Kritiker
8 Bewertungen
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6.4
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216 Bewertungen
34 Kommentare
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von Fredrik Bond, mit Shia LaBeouf und Mads Mikkelsen

In Lang Lebe Charlie Countryman spielt Shia LaBeouf einen Durchschnittstypen, der sich dummerweise in die Freundin eines rumänischen Psychogangsters verliebt.

Handlung von Lang Lebe Charlie Countryman
Charlie Countryman (Shia LaBeouf) träumt wie alle Menschen von einer Liebe, die so groß ist, dass er dafür sterben würde. Als er sich jedoch in die unwiderstehliche Gabi (Evan Rachel Wood) verliebt, muss er sich bald die Frage stellen, ob er tatsächlich bereit ist, für sie zu sterben. Denn auch der psychotische Gangsterboss Nigel (Mads Mikkelsen) hat ein Auge auf die Schönheit geworfen. Als seine Gangster Charlie schnappen, bleiben ihm nichts als seine Cleverness, sein Charme und einige Schmerzresistenz, um Gabi vor dem irren Mobster zu schützen. Doch irgendwann sind auch diese Mittel aufgebraucht und er muss ich fragen, ob es nicht nur eine Möglichkeit gibt, um seine große Liebe zu schützen: The Necessary Death of Charlie Countryman.

Hintergrund & Infos zu Lang Lebe Charlie Countryman
Lang Lebe Charlie Countryman (OT: The Necessary Death of Charlie Countryman) feierte seine Premiere 2013 auf dem Sundance Film Festival und war nur wenige Wochen später auch auf der Berlinale zu sehen. Als Wettbewerbsfilm war die schräge Komödie für einen Goldenen Bären nominiert, was einen gelungenen Einstand für Regisseur Fredrik Bond bedeutete. Für sein Debüt konnte er schauspielerisch aus den Vollen schöpfen: Neben den schon erwähnten Darsteller gaben sich auch Oscar-Preisträgerin Melissa Leo (The Fighter), der zweifach Oscar-nominierte John Hurt (Der Elefantenmensch und 12 Uhr nachts – Midnight Express) sowie Hogwarts-Abgänger Rupert Grint (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2) und Til Schweiger (Keinohrhasen) die Ehre.

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Lang Lebe Charlie Countryman

JackoXL: Die Drei Muscheln

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4.0Uninteressant

Die Independent-Produktion von Regie-Debütant Frederik Bond will sicherlich ein ganz besonderer, kleiner Film sein, der als Geheimtipp gehandelt werden möchte. Da wird sich bewusst nicht auf ein Genre festgelegt, verschiedenste Zutaten in den Topf geworfen und möglichst unkonventionell zusammengerührt, nur kommt dabei dabei kein homogenes Ganzes heraus. Wie sein Protagonist wirkt das Skript von Matt Drake fast über die gesamte Laufzeit sehr planlos und lässt sich, ihn und uns mit gezwungener Leichtfüssigkeit durch die Bukarester Nacht taumeln. In erster Linie eine Romanze zweier trauriger Außenseiter, die aufgrund ihrer sozialen und gesellschaftlichen Defizite wie geschaffen für einander scheinen, aber selbstredend ist das in so einem Film alles nicht so einfach. Gut und schön, ist allerdings lange nicht so besonders wie es wohl gerne wäre, auch davon gibt es reichlich ähnliche Kollegen mit mehr Strahlkraft und besonders Inhalt. Zu unentschlossen schmückt sich die träumerisch-melancholische Geschichte dazu mit halbgaren Fantasy-Einlagen, klobig eingestreuten und nicht gerade zündenden Humor-Spritzern (Rupert Grint mit Dauerlatte, na ja...) und harter Gangsterthematik, welche das Finale dann dominiert. Da kommt wenigstens mal etwas Pepp in die vor sich hin blubbernde Handlung und es gelingt zumindest eine wirklich rundum gelungene Sequenz (die Verfolgungsjagd, mit einem grandiosen Track von Moby).

In solchen Momenten schimmert durch, dass es wohl nicht an Frederik Bond liegt, der bei seinem Erstling durchaus Talent erkennen lässt. Wenn der Mann in Zukunft ein besseres Buch in die Finger bekommen sollte, darf man gespannt sein. Und – wenn er sich nicht gerade wieder auf roten Teppichen zum Affen macht – auch auf das, was Shia LaBeouf uns in nächster Zeit noch zeigen wird. Nach seinen klaren Leistungssteigerungen in Filmen wie (dem sonst durchschnittlichen) „Lawless“ und Robert Redfords „The Company You Keep – Die Akte Grant“ kann er wieder durch einen gelungenen Auftritt überzeugen. Gleiches gilt für Evan Rachel Wood, wobei (natürlich) der kantige Däne Mads Mikkelsen jede seiner Szenen spielend für sich einnimmt. Als heftiger Kontrast dazu sein Killer-Kompagnon Darko alias Til Schweiger, der sich mal wieder in eine internationale Produktion geschummelt hat und das mit seinen gewohnten, erschreckend limitierten Mitteln runtereiert. Wenn man dann sieht, dass ein Vincent D’Onofrio nur einen Kurzauftritt als Charlies Vater hat...

„Lang lebe Charlie Countryman“ hat seine Momente, die jedoch in dem Brei aus viel gewollt und wenig gelungen nur kleine Ausreißer sind. Zwischenzeitlich viel zu lange total belanglos und schläfrig vorgetragen. Nicht der Rede wert.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

meinalterego

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Ach Mensch, das drückt mein Interesse doch um einiges.


JackoXL

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Tut mir leid, ist ja nun mal so, natürlich rein subjektiv.


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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3.5Schwach

[...] „Lang Lebe Charlie Countryman“ ist ein seltsam unausgegorenes Konglomerat aus surrealen Märchenanleihen, überkandidelter Gangsterpose und artifiziellem Liebesgedöns in geleckter MTV-Poesie. Ein trendiges Nichts von Film, überlagert von potenziell netten Ideen, die angeschnitten, aber nicht zu Ende gedacht werden: Jenes Potenzial zerbricht durch die unzähligen Schlaglöchern des holprigen Drehbuchs. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Big_Kahuna

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Lawless war schon ne kleine Genreperle, daran ist aber vor allem Hardy Schuld, also zumindest für mich.


Big_Kahuna

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Absolut. <3


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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8.5Ausgezeichnet

Irgendwo zwischen märchenhaft und Trip artig / liebevoll verklärt und brutal real pendelt sich dieses am Ende ziemlich befriedigende Gesamterlebnis dann ein, das in seinen besten Momenten, nicht zuletzt auch durch die starken Bilder und die klug eingesetzte Musik, ein paar perfekte Augenblicke einzufangen weiss. Die Darsteller tun ihr übriges und so bleibt bei mir nur noch der Wunsch, dass Regisseur Bond, Fredrik Bond, bald auf den Regiestuhl zurückkehrt und sich von Hollywood nicht verbiegen lässt.

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Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

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1.0Ärgerlich

Charlie Countryman ist eine filmische Katastrophe und pendelt zwischen Actionabenteuer und surreale Komödie mit magischen Elementen hin und her.

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Robert Abele: Los Angeles Times Robert Abele: Los Angeles Times

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2.0Ärgerlich

Charlie Countryman lässt den Zuschauer orientierungslos zurück. Hier wurden Elemente des düsteren Abenteuerfilms mit denen einer idiotischen Komödie und einer Romanze einfach in den Mixer gepackt - doch leider wurde vorm Mixen der Deckel vergessen.

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NickMcCarthy: Slant Magazine NickMcCarthy: Slant Magazine

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3.5Schwach

Die Chemie zwischen Shia Labeouf und Evan Rachel Wood überzeugt nicht so ganz. Die Szenen sind zu unoriginell und The Necessary Death of Charlie Countryman fehlt das wahre Verständnis für das menschliche Miteinander.

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Wenke Husmann: Die Zeit Wenke Husmann: Die Zeit

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6.5Ganz gut

Es ist lustig. Es ist temporeich. Es ist schön fotografiert. Es ist eine irgendwie unglaublich trendige Liebesgeschichte. Es ist auf Dauer leider etwas einförmig.

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John Anderson: Wall Street Journal John Anderson: Wall Street Journal

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4.0Uninteressant

Der hochkarätige Cast, allen voran der sonst immer wundervolle Mads Mikkelsen, müsste den Film eigentlich tragen, doch Regie und Drehbuch liefern einen Trip ohne jegliches Charisma durch eine Welt voller Gewalt und Langeweile.

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Kommentare (26) — Film: Lang Lebe Charlie Countryman


Sortierung

Lili 9ochefort

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Bewertung9.0Herausragend

Mads Mikkelson, ja Mad Mikkelson ist genial, wie könnte es auch anders sein. Aber und jetzt kommt die Überraschung, Shia LaBeuf ebenso, und dabei musste er in der Vergangenheit so viel (oftmals ungerechtfertigte) Kritik einstecken, und wenn ich schon dabei bei auch Til Schweiger ist super in der Rolle. Es kommt halt doch immer darauf an mit welchem Regisseur sie zusammen arbeiten.
Aber damit sei mit dem Lob noch nicht genug, den ich muss neben dem Stil also der optischen Stilmittel auch die Geschichte loben, und das obwohl sie wirr und zusammenhanglos wirkt, aber naja so ist die Liebe nun mal, mal chaotisch, mal rationel, aber immer mit einer gewissen Magie.
Und lang lebe Charlie Countryman hat für mich so eine Magie. Ich hoffe von dem Regisseur hört man noch mehr den er ist das Bindeglied zwischen Refn und Ritchie. Toller Film, und ja lang lebe Charlie Countryman den denn habe ich in mein Herz geschlossen. :D

Stolze 9 Points. :D

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Marzellus

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Bewertung4.0Uninteressant

Poppig-selbstverliebte Melange aus Neo(n)-Noir-Thriller, Acid-Drama und RomCom, die trotz der fast durchweg solide agierenden Darstellerriege, visueller Spielereien und einiger durchaus gelungener Spannungsmomente nur bedingt überzeugen kann.

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zmpfl

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Bewertung7.0Sehenswert

Gemütsaufgehellter Guy-Ritchie-Style mit einer Prise THE BEACH und einem Hauch DONNIE DARKO.

Sehr bunt, ziemlich schnell und ein bißchen substanzlos.
Tolle Mucke, endlich eine Rolle für Herrn Laboef in der er gut aussieht und Herr Schweiger hat eine Knallchargenrolle, die er gewissenhaft ausfüllt ;).

Etwas berauscht fällt die Substanzlosigkeit kaum auf, was auf eine diesbezügliche Empfehlung meinerseits hinausläuft. ;)

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pischti

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und Mads Mikkelsen geht IMMER! :D


zmpfl

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Wohl wahr, den seh' ich hier als schmackhaftes Gutsele...;)


razorber

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Bewertung10.0Herausragend

Es wird keinen besseren geben für mich! Ich weiss nicht wieso, aber ich liebe den Film!

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niceeddy

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Bewertung5.0Geht so

Hier hat wohl jemand mit allen Mitteln und vor allem der Brechstange versucht, einen Kultfilm zu produzieren. Das fängt schon beim Cast an, der auch einen Tarantinofilm schmücken könnte - anführt von Shia LaBeouf, bei dem viele (unberechtigerweise) sagen: "wow, das hätte ich dem Transformerstypen aber niemals zugetraut", ergänzt durch Giganten wie Mads Mikkelsen und Vincent D´Onofrio, fast Vergessene wie Evan Rachel Wood und total lustige Ideen wie Ron Weasley mit Viagrazeppelin und Hugo Stieglitz im Anzug.
Auch das Skript - durchschnittlicher Ami, der Tips aus dem Jenseits erhält, verknallt sich in heiße Braut, die aber von ihrem Gangsterfreund nicht losgelassen wird, muss gehörig über seinen eigenen Schatten springen. Wer nimmt es mir übel, wenn ich dabei an True Romance in Rumänien denke?
Kein schlechtes Vorbild - leider funktioniert der Stilmix aus Gangsterfilm und Romanze nur an ganz wenigen Stellen und lässt mich am Ende äußerst unzufrieden und mit dem Gefühl, vom Guten zu wenig und sehr viel Schlechtes gesehen zu haben, zurück. Brauchbare Ansätze sind auf jeden Fall vorhanden, die Kamerarbeit und der Score machen glücklich, abgesehen von Schweiger können auch die Darsteller begeistern, aber insgesamt ist Lang Lebe Charlie Countryman eine Enttäuschung.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung6.5Ganz gut

Charlie (Shia LaBeouf) erlebt eine Vision, in der seine an Krebs gestorbene Mutter Katie (Melissa Leo) zu ihm spricht und ihn auffordert, Herz und Kopf wieder freizubekommen. Dafür macht Charlie sich auf den Weg nach Bukarest. Im Flugzeug muss er den Tod des Musikers Victor (Ion Caramitru) miterleben, der ihm einen letzten Wunsch mit auf den Weg gibt: Charlie soll persönlich dafür sorgen, dass Victors Tochter Gabi (Evan Rachel Wood) dessen Gepäck erhält. Als er Gabi begegnet, verliebt sich Charlie Hals über Kopf in die schöne junge Frau, die ebenfalls Musikerin ist. Gabi ist jedoch mit dem psychotischen Drogenboss Nigel (Mads Mikkelsen) verheiratet, der seine Perle auf keinen Fall verlieren will. Für Charlie ist klar: Er muss Gabi beschützen und ihr seine Liebe gestehen. Zusammen flüchten die beiden und werden schon bald von einer ganzen Brigade rumänischer Killer verfolgt.

Wenn man statt in Budapest in Bukarest landet, passiert sowas. Charlie folgt dem Wunsch seiner verstorbenen Mutter und fliegt in die Hauptstadt Rumäniens. Der Film ist wirr, aber hat einige gute Momente und ist mit Shia LaBeouf, Mads Mikkelsen, Evan Rachel Wood und man höre und staune Til Schweiger ganz ordentlich besetzt. Wer mal was abgefahrenes sehen will, ist mit diesem surrealen Bukarest Trip wunderbar bedient. 6,5/10 gebe ich dafür.

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MoviehunterXL

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film handelt von Charlie, einem Jungen der auszog, um die große Liebe zu finden und sich dabei mit der halben rumänischen Maffia anzulegen. Mit „Lang lebe Charlie Countryman“ gibt Regisseur Fredrik Bond sein Debut auf der großen (Indie) Kinoleinwand. In der Hauptrolle glänzt und funkelt ein sich neu entdeckender Shia LaBeouf. Nachdem er offiziell dem ganzen Hollywood Glämmer abgeschworen hat, gelingt ihm mit „Lang lebe Charlie Countryman“ nun wohl hoffentlich endlich der Durchbruch im Indie Business. Der Film erinnert in der Tat an „True Romance“, welcher schon immer zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehörte. Der Film ist schnell, cool und absolut nach meinem Geschmack. Und mit Mads Mikkelson als eifersüchtigem (Ex-)Mann und fanatischem Drogenbaron ist man echt froh, dass man nicht in Charlies Haut steckt. Sogar Til Schweiger, den ich als Regisseur mehr zu schätzen weiß, als als Schauspieler, schafft es nicht, diesen Film zu versauen. Sein Auftritt ist sogar sehr amüsant. Und das will aus meinem Mund was heißen.

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pischti

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Bewertung6.0Ganz gut

"Lang lebe Charlie Countryman" ist völlig verträumt, im positiven Sinne, denn einige Aufnahmen die mit passendem Soundtrack untermalt sind geben der Location Bukarest einen nachhaltigen Eindruck. Auch positiv zu erwähnen sei Shia LaBeouf, der hier zeigt, dass man ihn schauspielerisch nicht unterschätzen darf und er speziell auf emotionaler Ebene so einiges drauf hat. Die Story ist eine Mischung aus Mystery, Crime und Drama und besitzt aber leider ihren interessantesten Teil in der ersten Hälfte. Meiner Meinung nach konnte sich "Charlie Countryman" nicht so richtig entscheiden, ob die anfangs sehr rätselhafte Geschichte einen ordentlichen Twist bekommt oder nicht. Dieser bleibt nämlich leider aus. Ein Schmankerl ist natürlich Mads Mikkelsen, der einen Charakter spielt, mit dem man sich besser nicht anlegen sollte und wie immer vollkommen in seiner Rolle überzeugt. Selbst Til Schweiger fiel bei seinem kurzen Auftritt nicht negativ auf, aber bei ein paar mal durchs Bild zappeln und böse gucken kann man auch nicht so viel falsch machen. Viel Potenzial, welches leider am Ende etwas auf der Strecke bleibt. Ein Blick kann aber definitiv riskiert werden.

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ratomelf

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Bewertung5.5Geht so

Der erste Teil ist richtig stark, hat etwas märchenhaft-surreales, war für mich im 8er Bereich, eine hervorragende Kamera, echte Figuren, originelle Geschichte. Seltsamerweise ist der zweite Teil das genaue Gegenteil. Konventionelle Krimi-Ware, bum-bum-du-bist-Tod; öde. So gibt 8+3:2 dann eben leider nur ...

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TD8278

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aktuell geht mir der LaBöff ja ziemlich auf den Senkel, aber das sollte nicht über sein hervorragendes Talent hinwegtäuschen. Der Mann ist gut, wenn er sich zusammennimmt.

Der Film hat eine ungewöhnliche, verstörende Story und wartet mit einem unglaublichen Schauspieler-Ensemble auf. Bukarest als Schauplatz tut sein übriges, diesem Film seine ganz eigene Sprache zu verleihen. Und selbst Till Schweiger (was macht der eigentlich da?) fällt nicht weiter störend auf. Zwischenzeitlich hat man das Gefühl, man würde ein Märchen betrachten. Insgesamt absolut sehenswert.

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movie.max

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Bewertung6.5Ganz gut

Ja mein Gott, der Geheimtipp-Genre-Mix-Hit ist 'The Necessary Death of Charlie Countryman' (und Tod dem, der ihm beim vollkommen bescheuerten deutschen Titel nennt) nun nicht.
Trotz der Rupert Grint-"Öhm ich hab 5 oder 6 Viagra gefressen."-Dauerlatte und den hin und wieder etwas gewollten Zufälligkeiten fand ich 'The Necessary Death of Charlie Countryman' (hach, was für ein grandioser Titel) äußerst sympathisch.
Regisseur Fredrik Bond schafft es, Bukarest als öden Mikrokosmos zu inszenieren, in dem man immer wieder die gleichen Leute trifft, Drogen einwirft und Döner frisst. Die Bilder erreichen eine gewisse Charakteristik, die ich 'The Necessary Death of Charlie Countryman' gerne zuspreche. Schöne Farben, seltsame Morphs und viele kleine Ideen (die - wie von vielen hier schon richtig erkannt - nicht zu Ende gedacht wurden) erzeugen einen angenehmen Look.
Die Story ist keine neue, sondern wärmt eher den Neu-in-der-Stadt-und-"Shit happens!"-Brei auf, erzählt aber eine recht überzeugende, weil irgendwie planlose Liebesgeschichte. Diese beruht übrigens besonders auf dem tollen Spiel von LaBeouf, der - und ich sage das voller Überzeugung - einfach ein guter Schauspieler ist.
LaBeouf macht Spaß, Gewalt macht Spaß, trendige Mucke macht Spaß, abgedrehter "Tote sagen mir, ich sollte so Sachen machen"-Aufhänger macht Spaß, 'The Necessary Death of Charlie Countryman' macht Spaß.

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micromachine

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"Lang lebe Charlie Countryman" ... ;) ... waiting for the reaper.


Mr. K R I T I K

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Bewertung7.0Sehenswert

„Charlie Countryman“ ist ein bildgewaltiges, unterhaltendes Werk das etwas faszinierend Magisches an sich hat, was für eine fantastische Kameraführung spricht. Der dazugehörige Soundtrack setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf. Lobenswert ist ebenfalls die ausgezeichnete Arbeit der Protagonisten, denn Shia LaBeouf macht seine Sache sagenhaft, obdenn ich bisher kein übermäßiger Anhänger seiner Arbeit war, selbstverständlich ragen ein Mads Mikkelsen und eine Evan Rachel Wood ebenso auf, ja sogar ein Til Schweiger sorgt hier für ein kleines unwohles Gefühl in der Magengegend.
-
Dennoch halte ich „Charlie Countryman“ nicht für das hoch angepriesene Highlight wie erwartet. Dieses Werk vermittelt uns Werte, der Sinn des Films ist anständig und trotzdem sehe ich in diesem Streifen nicht mehr als einen herkömmlichen, unterhaltenden Kinoabend.
Die Liebesgeschichte scheint in einigen Szenen nicht ganz zu zünden, in anderen Momenten dann doch wieder; Es bleibt durchgehend bei einem kleinen „Hin- und Her“ in Sachen Glaubwürdigkeit.
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Trotzdem bleibt zu sagen, dass „Charlie Countryman“ von mir dennoch das Prädikat „sehenswert“ erhalten muss.

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fujay

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Bewertung9.5Herausragend

Das ist ganz großes Kino und nah am Lieblingsfilm. Schreibt was ihr wollt, aber das ist mein Geschmack. Besonders toll finde ich sämtliche unrealistischen Szenen. Tolles dunkles Märchen

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sachsenkrieger

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Bewertung7.5Sehenswert

Schade eigentlich, grundsätzlich wirklich ein cooler Streifen mit einem glänzend aufgelegten Shia LeBuff ...... LeBöff ..... naja ihr wisst schon! Übertroffen wird er nur noch von Mads Mikkelsen, der all seine Rollen mit einer höchst beunruhigenden Intensität spielt. Dazu gehört er zu den wenigen Darstellern, die ähnlich wandelbar wie Brad Pitt sind.

Dagegen stehen allerdings Til "Manni" Schweiger als lächerlich doofer Darrrrko und Evan Rachel Wood als ...... ja, als was eigentlich? Das könnte einem schon echt den Spaß verderben, wenn man es zulässt. Hab ich aber nicht, ätsch!

So habe ich also einen teilweise genialen, innovativen, witzigen Film über die Macht der Liebe gesehen. Oscarreif ist auf jeden Fall die Leistung von LeBeouf (geht doch) in den Szenen, in denen er es schafft, so zu tun, als wäre in die Wood verknallt. Das war bestimmt harte Arbeit. Vielleicht vorher Hypnose bekommen oder Schmerztabletten oder Crystal Meth?

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Sinneast

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Bewertung3.0Schwach

Ein leider viel zu hektischer und chaotischer Film, mit einer Alibi-Liebesgeschichte und unglaubwüdigen Charakteren. Til Schweigers lächerliche Nebenrolle setzt der Sache die Clownsnase auf. Ich hatte gehofft dieser Shia bekleidet mal eine interessante, erstzunehmende Charakterrolle. Die schwache Story, das katastrophale Drehbuch und die fehlbesetzten Nebenakteure können über eine optisch ganz passable Oberfläche nichts rumreißen.
Die musikalischen Pathosorgel ist auch völlig geplatziert und unterstellt dem Film eine zwanghafte Schiene zu fahren. Einfach zu schlecht konstruiert, denn die Geschichte will einen einfach nicht packen, weil die Figuren darin zu starr und blass wirken.
Das war nicht einmal solide, sondern hinterließ eher einen wirren Gesamteindruck.

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Jaeger47

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Geschichte lebt von interessanten Charakteren und auch wenn die Geschichte von Charlie Countryman nicht ohne Mängel ist, werden diese durch die Besetzung mehr als ausgeglichen, was den Film die ganze Zeit über doch sehr unterhaltsam macht.
Der größte Teil der Handlung entfällt dabei natürlich auf Shia LaBeouf als Charlie Countryman, der hier mit seiner üblichen Art sehr gut in die Rolle passt und Evan Rachel Wood als Gabi. Mads Mikkelsen als Gabis Ex-Mann und Bösewicht Nigel bringt dann nochmal richtig Schwung in die Sache als er auftaucht um an Beweismaterial seiner kriminellen Machenschaften zu gelangen. Rupert Grint und Til Schweiger spielen ebenfalls solide.
Dieses Ensemble passt insgesamt sehr gut in das Setting der von Drogen und Kriminalität beherrschten Unterwelt von Bucharest, die hier sehr schön in Szene gesetzt wurde.

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fredi1976

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Bewertung5.0Geht so

also in den transformers filmen fande ich shia labeouf echt klasse. und wenn ein film mit ihm raus kam hab ich den meistens geschaut. aber irgendwie werden die rollen und die schauspielerischen leistungen immer schlechter.. der junge hat so viel potential und dreht nur mist! zum film ansich, naja, ich hab ihn angesehen und mir die zeit etwas vertreiben können..

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ElTomatos

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"die schauspielerischen leistungen immer schlechter" ? Fand ihn mehr als überzeugend in diesem Film.


poisson

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich finde auch die Bilder und vor Allem den Soundtrack Klasse ... Die Geschichte ist etwas abenteuerlich. Ich mag das Schauspiel von Shia Le Boeuf nicht und Til Schweiger kann ich auch nicht viel abgewinnen.

Ich habe das Gefühl dass Shia Leboeuf alle seine Charaktere "überspielt" wie ein nervöser Teenager. Selbst wenn er cool sein soll wirkt das bei ihm furchtbar gestellt und angestrengt. Daher halte ich ihn nicht für einen guten Schauspieler, der ähnlich wie Til Schweiger nur sich selber glaubhaft spielen kann.

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dbeutner

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach "A Case of You" innerhalb weniger Tage der zweite Film, der mir eine Liebesgeschichte mit Evan Rachel Wood verkaufen will, die ich aber leider so sexy finde wie verschimmeltes Graubrot - damit funktioniert ein Teil der Geschichte schon mal nicht. Kann keiner der Beteiligten etwas dafür, aber so funktioniert zumindest ein Teil einer Bewertung nun einmal - höchst subjektiv.

Objektiv ist der Film von der Story her allerhöchstens B-Movie-Niveau, eher "B-Minus", spielt aber recht durchgehend mit einer A-Liga an DarstellerInnen, die allerdings mitunter entweder schon so wirken, dass sie eigentlich eine Trash-Geschichte inszenieren helfen (Mikkelsen) oder am Ende eben doch ganz gut reinpassen (Schweiger).

Positiv ist auf jeden Fall hervorzuheben, dass das - vor allem zu Beginn des Films - "Lost-in-Bucharest"-Gefühl von Shia LaBeouf gut gespielt wurde und aus dieser Konstellation auch der größte Witz der Geschichte gezogen wurde - teilweise am Rand des Slapsticks (Wait at the door!), aber in einem B-Movie sollte man nicht zu streng sein. So war auch Rupert Grints Grinsen als "Boris Pecker" extrem köstlich :-)

Kurzum: Film aus der Schublade der nicht richtig ernstzunehmenden Werke, der schon unterhält und seine Spitzen hat; sollte man Evan Rachel Wood mit rumänischem Akzent mehr abgewinnen können als ich, funkt vielleicht auch noch die Liebesgeschichte, und damit wäre ggf. Platz bis 7.5 Punkte. Nur nicht bei mir.

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strawberryblonde

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ganz, ganz, ganz, ganz wundervoller Film! Auch wenn Til Schweiger und Mads Mikkelsen sich irgendwie immer selber spielen. Und Shia Laboeuf? Transformers fand ich schlecht und ihn auch und seinen Namen erst richtig, aber nun kann ich guten Gewissens sagen: Ich bin verliebt. Der Typ hat´s voll drauf!!!
Bester Satz im Film: "Ich hab gesagt flieg nach Bukarest, aber eigentlich meinte ich Budapest!!!

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dbeutner

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In dem Fall -> Pusher-Trilogie & OpenHearts, sind beides Kontraste gegen die genannten und auch noch untereinander! (Und natürlich im O-Ton!)


strawberryblonde

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werd ich mir ansehen, danke:-)



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