Lang Lebe Charlie Countryman

The Necessary Death of Charlie Countryman (2013), RO/US Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Komödie, Thriller, Drama


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4.1
Kritiker
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6.6
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282 Bewertungen
42 Kommentare
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von Fredrik Bond, mit Shia LaBeouf und Mads Mikkelsen

In Lang Lebe Charlie Countryman spielt Shia LaBeouf einen Durchschnittstypen, der sich dummerweise in die Freundin eines rumänischen Psychogangsters verliebt.

Handlung von Lang Lebe Charlie Countryman
Charlie Countryman (Shia LaBeouf) träumt wie alle Menschen von einer Liebe, die so groß ist, dass er dafür sterben würde. Als er sich jedoch in die unwiderstehliche Gabi (Evan Rachel Wood) verliebt, muss er sich bald die Frage stellen, ob er tatsächlich bereit ist, für sie zu sterben. Denn auch der psychotische Gangsterboss Nigel (Mads Mikkelsen) hat ein Auge auf die Schönheit geworfen. Als seine Gangster Charlie schnappen, bleiben ihm nichts als seine Cleverness, sein Charme und einige Schmerzresistenz, um Gabi vor dem irren Mobster zu schützen. Doch irgendwann sind auch diese Mittel aufgebraucht und er muss ich fragen, ob es nicht nur eine Möglichkeit gibt, um seine große Liebe zu schützen: The Necessary Death of Charlie Countryman.

Hintergrund & Infos zu Lang Lebe Charlie Countryman
Lang Lebe Charlie Countryman (OT: The Necessary Death of Charlie Countryman) feierte seine Premiere 2013 auf dem Sundance Film Festival und war nur wenige Wochen später auch auf der Berlinale zu sehen. Als Wettbewerbsfilm war die schräge Komödie für einen Goldenen Bären nominiert, was einen gelungenen Einstand für Regisseur Fredrik Bond bedeutete. Für sein Debüt konnte er schauspielerisch aus den Vollen schöpfen: Neben den schon erwähnten Darsteller gaben sich auch Oscar-Preisträgerin Melissa Leo (The Fighter), der zweifach Oscar-nominierte John Hurt (Der Elefantenmensch und 12 Uhr nachts – Midnight Express) sowie Hogwarts-Abgänger Rupert Grint (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2) und Til Schweiger (Keinohrhasen) die Ehre.

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Cast & Crew


Kommentare (33) — Film: Lang Lebe Charlie Countryman


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clarkkent

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

shia laBouf mochte ich noch nie.
Das hat sich mit diesem film allerdings schlagartig geändert.
nicht mal unser deppen-schweiger nervt.
hervorheben möchte ich unbedingt den genialen soundtrack,
und die Super Kamera-Arbeit.
beste Szene:
die Flucht aus dem hostel zum moby RMX AFTER.
Klasse

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benjamin.zahnd

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Bewertung9.0Herausragend

Nach dem ich den Trailer sah waren meine Erwartungen an den Film eher hoch. Ich dachte, das ich vielleicht enttäuscht werde. Doch mir hat der Film sehr sehr gut gefallen, er war für mich eine positive Überraschung.
Der Mix der vielen Genres, welcher viele hier bemängeln, ist mir positiv aufgefallen.
Ich fand ihn sehr spannend und hatte keine Ahnung wie er ausgeht und habe sehr mit den Figuren im Film mitgefiebert.

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Line3105

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Bewertung9.0Herausragend

Whoar, was für ein genialer Film. Ich war total überrascht im positiven Sinne.
Die Story ist 0815 dürfte man meinen, aber der Shia spielt die Rolle richtig gut!!! Die Musik, die Spannung, das Knistern in der Luft - Wahnsinn!!!

Auch wenn sich hier die Geister wieder zu scheiden beginnen. Für mich eine klare Empfehlung als Geheimtipp. Dachte zwar das am Ende noch was krasses passiert, aber man kann ja nicht alles haben. Darum nur 9/10 Punkte :-D

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BenAffenleck

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Ich mag Geheimtipps. Den schiebe ich auf meiner Liste jetzt wieder weiter nach vorne :-)


lux.dirk

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kein Interesse

Shia u n d Til! Selten war ich mir so sicher --->

:-)

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ThomasCine

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Bewertung7.5Sehenswert

http://thomasschroers.wordpress.com/2014/05/04/der-idealistische-charlie-countryman/

„Charlie Countryman“, ein Film der zuvor „The Necessary Death of Charlie Countryman“ und im deutschen Vertrieb „Lang Lebe Charlie Countryman“ heißt, ist ein ungewöhnlicher Film. Diese Ungewöhnlichkeit lässt sich einzig und allein auf die Tatsache zurückführen, dass „Charlie Countryman“ sich nicht zurück nimmt. Das ist seine große Stärke. Selten sieht man einen Film, der sich in keinster Weise beschränkt. Fredrik Bonds Debutfilm ist so ein Film und das ist gut. Sein Film ist 108 Minuten lang und überbordend, faszinierend, verträumt, verliebt, mit Elementen aus verschiedensten Genres vollgepumpt und stets auf einem großen Pendel zwischen Tempo und Langsamkeit. Vor allem ist er in jeder Faser idealistisch und auch dieser Idealismus ist nicht zurückgenommen, sondern konsequent und vollständig durch den Film gezogen. Dies mag nicht immer cohärent erscheinen oder Sinn ergeben und lässt den Zuschauer nach einer ersten Sichtung tatsächlich auch etwas unschlüssig zurück. Trotzdem verlässt der Film nicht den Kopf des Zuschauers und entfaltet seine eigentümlichen Charme derart immer weiter.

Das Drehbuch von Matt Drake beginnt dort wo schon viele Geschichten angefangen oder auch aufgehört haben. Charlie Countryman (Shia Labeouf) verliert seine Mutter, die unheilbar im Krankenhaus liegt, an den Tod. Er ist am Boden zerstört und fasst, nach einer eigenwilligen Begegnung, den Entschluss von Chicago nach Bukarest zu fliegen. Es gibt keinen besonderen Grund für diese Reise, doch ihm reicht die vage Eingebung, dass er sie absolvieren muss. Kaum in Bukarest angekommen trifft er die geheimnisvolle Gabi (Evan Rachel Wood – Kaum wiederzuerkennen und gewohnt überzeugend). Diese Begegnung beginnt zumindest für einen der beiden Charaktere mit Liebe auf den ersten Blick. Doch es gibt Gefahr und die nähert sich schneller als Charlie es ahnt. Im Laufe des Filmes wird er gewaltsam mit Gabis Ex-Ehemann Nigel (Mads Mikkelsen – eindringlich, tragisch, vielschichtig) und einem düsteren Ganoven namens Darko (Til Schweiger – Hölzern und im Grunde überflüssig) konfrontiert.

Beobachtet der Zuschauer die Geschichte, so kommt er nicht umhin ihre Ungebundenheit zu bemerken. Da Bond in seinem Werk Elemente aus Gangster und Fantasyfilm mit einer Coming of Age Geschichte paart, die sich über weite Strecken als Liebesfilm entfaltet, ist die Handlung stets unberechenbar. Spannung durch Verwirrung könnte man behaupten, doch vielmehr ist es Spannung durch Erzählen. Ein Erzählen, welches seine Geschichte ohne zu Zögern entfaltet. Diese Ungebundenheit des Filmes verkommt jedoch nicht zum Selbstzweck. Vielmehr ist sie eine formelle Manifestation der Charakterstudie, die die Filmemacher mit „Charlie Countryman“ anfertigen. Den Charakter Charlies zu ergründen ist das Ziel, welches nie aus den Augen verloren wird.

Charlie, der überzeugend und vielschichtig von Shia Labeouf gespielt wird, ist schließlich genau wie der Film selbst. In seinem Denken und in seinen Gefühlen lässt er keinen Widerspruch zu. Er ist konsequent. Auf diese Art ist er konsequent verliebt und bereit den Weg dieser Liebe bis zu seinem notwendigen Ende zu gehen. Wenn er die nächtlichen Straßen Bukarests entlang läuft, dann läuft er nicht. Er sprintet mit jeder Faser seines Körpers pulsierend und hetzt in diesen Szenen mit jeglicher Kraft die er aufbringen kann nach vorne. Charlie gibt immer 100 Prozent. Sowohl mit seinem Körper, als auch mit seinem Geist und den verbundenen Gefühlen. In dieser Hinsicht vertraut er seiner Intuition und seinen Träumen. Seine ganze Reise basiert auf diesen Träumen und er gibt sich den Raum groß zu träumen und sich nicht für seine Vorstellungen zu entschuldigen. Charlie ist Idealist und Charlie ist Träumer. Diese beiden Eigenschaften ermöglichen es ihm jederzeit alles zu tun und jegliche Handlungen mit vollständigem Einsatz zu vollziehen. Der Film folgt diesen Maximen und erzählt so eine Geschichte über sich selbst.

Das Ende ist dann nur eine konsquente Fortführung dieser Motive. Das Genre übergreifende Potpurri schwingt sich dort einmal mehr zu einer überbordenden, idealistischen Liebeserkärung an das Träumen und die Liebe selbst auf. Damit trifft es den Kern des Kinos und schafft ein Manifest für das Kino selbst. Das Kino. Ein Ort des Träumens, ein Ort schneller Entscheidungen. Teilweise verrückt, doch mit greifbaren Gefühlen. Das Kino, welches mit „Charlie Countryman“ surreale Momente schafft. Momente, die absurd sind und doch ihren Platz haben. Ein Kino, in dem Liebe möglich ist und Idealismus gelebt wird. In dem es die Liebe wert ist alles zu tun. Schneller zu laufen. Weiter zu springen. Mehr zu geben. Alles zu geben. Seinem Herzen zu folgen und nicht den Konventionen. Weil es sich lohnt. Weil es nur so gehen kann. Weil es nur so gehen sollte.

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Pablo.CH

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Weist du was komisch ist? Als ich dir sagte du sollst nach Bukarest fliegen, meinte ich eigentlich Budapest." So einfach, so lustig, sooo wunderschön!

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Elman Smithee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein gar absonderliches Märchen, das Lust auf Buda..., äh, Bukarest macht.

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Lili 9ochefort

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Bewertung9.0Herausragend

Mads Mikkelson, ja Mad Mikkelson ist genial, wie könnte es auch anders sein. Aber und jetzt kommt die Überraschung, Shia LaBeuf ebenso, und dabei musste er in der Vergangenheit so viel (oftmals ungerechtfertigte) Kritik einstecken, und wenn ich schon dabei bei auch Til Schweiger ist super in der Rolle. Es kommt halt doch immer darauf an mit welchem Regisseur sie zusammen arbeiten.
Aber damit sei mit dem Lob noch nicht genug, den ich muss neben dem Stil also der optischen Stilmittel auch die Geschichte loben, und das obwohl sie wirr und zusammenhanglos wirkt, aber naja so ist die Liebe nun mal, mal chaotisch, mal rationel, aber immer mit einer gewissen Magie.
Und lang lebe Charlie Countryman hat für mich so eine Magie. Ich hoffe von dem Regisseur hört man noch mehr den er ist das Bindeglied zwischen Refn und Ritchie. Toller Film, und ja lang lebe Charlie Countryman den denn habe ich in mein Herz geschlossen. :D

Stolze 9 Points. :D

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Marzellus

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Bewertung4.0Uninteressant

Poppig-selbstverliebte Melange aus Neo(n)-Noir-Thriller, Acid-Drama und RomCom, die trotz der fast durchweg solide agierenden Darstellerriege, visueller Spielereien und einiger durchaus gelungener Spannungsmomente nur bedingt überzeugen kann.

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zmpfl

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Bewertung7.0Sehenswert

Gemütsaufgehellter Guy-Ritchie-Style mit einer Prise THE BEACH und einem Hauch DONNIE DARKO.

Sehr bunt, ziemlich schnell und ein bißchen substanzlos.
Tolle Mucke, endlich eine Rolle für Herrn Laboef in der er gut aussieht und Herr Schweiger hat eine Knallchargenrolle, die er gewissenhaft ausfüllt ;).

Etwas berauscht fällt die Substanzlosigkeit kaum auf, was auf eine diesbezügliche Empfehlung meinerseits hinausläuft. ;)

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pischti

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und Mads Mikkelsen geht IMMER! :D


zmpfl

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Wohl wahr, den seh' ich hier als schmackhaftes Gutsele...;)


razorber

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Bewertung10.0Herausragend

Es wird keinen besseren geben für mich! Ich weiss nicht wieso, aber ich liebe den Film!

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niceeddy

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Bewertung5.0Geht so

Hier hat wohl jemand mit allen Mitteln und vor allem der Brechstange versucht, einen Kultfilm zu produzieren. Das fängt schon beim Cast an, der auch einen Tarantinofilm schmücken könnte - anführt von Shia LaBeouf, bei dem viele (unberechtigerweise) sagen: "wow, das hätte ich dem Transformerstypen aber niemals zugetraut", ergänzt durch Giganten wie Mads Mikkelsen und Vincent D´Onofrio, fast Vergessene wie Evan Rachel Wood und total lustige Ideen wie Ron Weasley mit Viagrazeppelin und Hugo Stieglitz im Anzug.
Auch das Skript - durchschnittlicher Ami, der Tips aus dem Jenseits erhält, verknallt sich in heiße Braut, die aber von ihrem Gangsterfreund nicht losgelassen wird, muss gehörig über seinen eigenen Schatten springen. Wer nimmt es mir übel, wenn ich dabei an True Romance in Rumänien denke?
Kein schlechtes Vorbild - leider funktioniert der Stilmix aus Gangsterfilm und Romanze nur an ganz wenigen Stellen und lässt mich am Ende äußerst unzufrieden und mit dem Gefühl, vom Guten zu wenig und sehr viel Schlechtes gesehen zu haben, zurück. Brauchbare Ansätze sind auf jeden Fall vorhanden, die Kamerarbeit und der Score machen glücklich, abgesehen von Schweiger können auch die Darsteller begeistern, aber insgesamt ist Lang Lebe Charlie Countryman eine Enttäuschung.

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CherryDarling

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"Hier hat wohl jemand mit allen Mitteln und vor allem der Brechstange versucht, einen Kultfilm zu produzieren" - ganz genau so sehe ich das auch. Schade :/


jorg.hoffmann.9849

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Bewertung6.5Ganz gut

Charlie (Shia LaBeouf) erlebt eine Vision, in der seine an Krebs gestorbene Mutter Katie (Melissa Leo) zu ihm spricht und ihn auffordert, Herz und Kopf wieder freizubekommen. Dafür macht Charlie sich auf den Weg nach Bukarest. Im Flugzeug muss er den Tod des Musikers Victor (Ion Caramitru) miterleben, der ihm einen letzten Wunsch mit auf den Weg gibt: Charlie soll persönlich dafür sorgen, dass Victors Tochter Gabi (Evan Rachel Wood) dessen Gepäck erhält. Als er Gabi begegnet, verliebt sich Charlie Hals über Kopf in die schöne junge Frau, die ebenfalls Musikerin ist. Gabi ist jedoch mit dem psychotischen Drogenboss Nigel (Mads Mikkelsen) verheiratet, der seine Perle auf keinen Fall verlieren will. Für Charlie ist klar: Er muss Gabi beschützen und ihr seine Liebe gestehen. Zusammen flüchten die beiden und werden schon bald von einer ganzen Brigade rumänischer Killer verfolgt.

Wenn man statt in Budapest in Bukarest landet, passiert sowas. Charlie folgt dem Wunsch seiner verstorbenen Mutter und fliegt in die Hauptstadt Rumäniens. Der Film ist wirr, aber hat einige gute Momente und ist mit Shia LaBeouf, Mads Mikkelsen, Evan Rachel Wood und man höre und staune Til Schweiger ganz ordentlich besetzt. Wer mal was abgefahrenes sehen will, ist mit diesem surrealen Bukarest Trip wunderbar bedient. 6,5/10 gebe ich dafür.

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MoviehunterXL

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film handelt von Charlie, einem Jungen der auszog, um die große Liebe zu finden und sich dabei mit der halben rumänischen Maffia anzulegen. Mit „Lang lebe Charlie Countryman“ gibt Regisseur Fredrik Bond sein Debut auf der großen (Indie) Kinoleinwand. In der Hauptrolle glänzt und funkelt ein sich neu entdeckender Shia LaBeouf. Nachdem er offiziell dem ganzen Hollywood Glämmer abgeschworen hat, gelingt ihm mit „Lang lebe Charlie Countryman“ nun wohl hoffentlich endlich der Durchbruch im Indie Business. Der Film erinnert in der Tat an „True Romance“, welcher schon immer zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehörte. Der Film ist schnell, cool und absolut nach meinem Geschmack. Und mit Mads Mikkelson als eifersüchtigem (Ex-)Mann und fanatischem Drogenbaron ist man echt froh, dass man nicht in Charlies Haut steckt. Sogar Til Schweiger, den ich als Regisseur mehr zu schätzen weiß, als als Schauspieler, schafft es nicht, diesen Film zu versauen. Sein Auftritt ist sogar sehr amüsant. Und das will aus meinem Mund was heißen.

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pischti

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Bewertung6.0Ganz gut

"Lang lebe Charlie Countryman" ist völlig verträumt, im positiven Sinne, denn einige Aufnahmen die mit passendem Soundtrack untermalt sind geben der Location Bukarest einen nachhaltigen Eindruck. Auch positiv zu erwähnen sei Shia LaBeouf, der hier zeigt, dass man ihn schauspielerisch nicht unterschätzen darf und er speziell auf emotionaler Ebene so einiges drauf hat. Die Story ist eine Mischung aus Mystery, Crime und Drama und besitzt aber leider ihren interessantesten Teil in der ersten Hälfte. Meiner Meinung nach konnte sich "Charlie Countryman" nicht so richtig entscheiden, ob die anfangs sehr rätselhafte Geschichte einen ordentlichen Twist bekommt oder nicht. Dieser bleibt nämlich leider aus. Ein Schmankerl ist natürlich Mads Mikkelsen, der einen Charakter spielt, mit dem man sich besser nicht anlegen sollte und wie immer vollkommen in seiner Rolle überzeugt. Selbst Til Schweiger fiel bei seinem kurzen Auftritt nicht negativ auf, aber bei ein paar mal durchs Bild zappeln und böse gucken kann man auch nicht so viel falsch machen. Viel Potenzial, welches leider am Ende etwas auf der Strecke bleibt. Ein Blick kann aber definitiv riskiert werden.

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ratomelf

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Bewertung5.5Geht so

Der erste Teil ist richtig stark, hat etwas märchenhaft-surreales, war für mich im 8er Bereich, eine hervorragende Kamera, echte Figuren, originelle Geschichte. Seltsamerweise ist der zweite Teil das genaue Gegenteil. Konventionelle Krimi-Ware, bum-bum-du-bist-Tod; öde. So gibt 8+3:2 dann eben leider nur ...

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TD8278

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aktuell geht mir der LaBöff ja ziemlich auf den Senkel, aber das sollte nicht über sein hervorragendes Talent hinwegtäuschen. Der Mann ist gut, wenn er sich zusammennimmt.

Der Film hat eine ungewöhnliche, verstörende Story und wartet mit einem unglaublichen Schauspieler-Ensemble auf. Bukarest als Schauplatz tut sein übriges, diesem Film seine ganz eigene Sprache zu verleihen. Und selbst Till Schweiger (was macht der eigentlich da?) fällt nicht weiter störend auf. Zwischenzeitlich hat man das Gefühl, man würde ein Märchen betrachten. Insgesamt absolut sehenswert.

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movie.max

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Bewertung6.5Ganz gut

Ja mein Gott, der Geheimtipp-Genre-Mix-Hit ist 'The Necessary Death of Charlie Countryman' (und Tod dem, der ihm beim vollkommen bescheuerten deutschen Titel nennt) nun nicht.
Trotz der Rupert Grint-"Öhm ich hab 5 oder 6 Viagra gefressen."-Dauerlatte und den hin und wieder etwas gewollten Zufälligkeiten fand ich 'The Necessary Death of Charlie Countryman' (hach, was für ein grandioser Titel) äußerst sympathisch.
Regisseur Fredrik Bond schafft es, Bukarest als öden Mikrokosmos zu inszenieren, in dem man immer wieder die gleichen Leute trifft, Drogen einwirft und Döner frisst. Die Bilder erreichen eine gewisse Charakteristik, die ich 'The Necessary Death of Charlie Countryman' gerne zuspreche. Schöne Farben, seltsame Morphs und viele kleine Ideen (die - wie von vielen hier schon richtig erkannt - nicht zu Ende gedacht wurden) erzeugen einen angenehmen Look.
Die Story ist keine neue, sondern wärmt eher den Neu-in-der-Stadt-und-"Shit happens!"-Brei auf, erzählt aber eine recht überzeugende, weil irgendwie planlose Liebesgeschichte. Diese beruht übrigens besonders auf dem tollen Spiel von LaBeouf, der - und ich sage das voller Überzeugung - einfach ein guter Schauspieler ist.
LaBeouf macht Spaß, Gewalt macht Spaß, trendige Mucke macht Spaß, abgedrehter "Tote sagen mir, ich sollte so Sachen machen"-Aufhänger macht Spaß, 'The Necessary Death of Charlie Countryman' macht Spaß.

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micromachine

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"Lang lebe Charlie Countryman" ... ;) ... waiting for the reaper.


Mr. K R I T I K

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Bewertung7.0Sehenswert

„Charlie Countryman“ ist ein bildgewaltiges, unterhaltendes Werk das etwas faszinierend Magisches an sich hat, was für eine fantastische Kameraführung spricht. Der dazugehörige Soundtrack setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf. Lobenswert ist ebenfalls die ausgezeichnete Arbeit der Protagonisten, denn Shia LaBeouf macht seine Sache sagenhaft, obdenn ich bisher kein übermäßiger Anhänger seiner Arbeit war, selbstverständlich ragen ein Mads Mikkelsen und eine Evan Rachel Wood ebenso auf, ja sogar ein Til Schweiger sorgt hier für ein kleines unwohles Gefühl in der Magengegend.
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Dennoch halte ich „Charlie Countryman“ nicht für das hoch angepriesene Highlight wie erwartet. Dieses Werk vermittelt uns Werte, der Sinn des Films ist anständig und trotzdem sehe ich in diesem Streifen nicht mehr als einen herkömmlichen, unterhaltenden Kinoabend.
Die Liebesgeschichte scheint in einigen Szenen nicht ganz zu zünden, in anderen Momenten dann doch wieder; Es bleibt durchgehend bei einem kleinen „Hin- und Her“ in Sachen Glaubwürdigkeit.
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Trotzdem bleibt zu sagen, dass „Charlie Countryman“ von mir dennoch das Prädikat „sehenswert“ erhalten muss.

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fujay

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Bewertung9.5Herausragend

Das ist ganz großes Kino und nah am Lieblingsfilm. Schreibt was ihr wollt, aber das ist mein Geschmack. Besonders toll finde ich sämtliche unrealistischen Szenen. Tolles dunkles Märchen

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