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Unthinkable
Unthinkable (2009), US Laufzeit 97 Minuten, FSK 18, Drama, Thriller
7.0
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Moviemaster:Movie
von Gregor Jordan, mit Michael Sheen und Samuel L. Jackson
Als ein Terrorist die Standorte von drei nuklearen Sprengköpfen herausfindet, ist die nationale Sicherheit der USA gefährdet. Nur zwei Tage bleiben den Behörden, um sie vor ihrer Detonation zu entschärfen. Wie weit ist FBI-Agent Henry Herald (Samuel L. Jackson) bereit zu gehen, um das Undenkbare (OT:Unthinkable) zu verhindern.
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Unthinkable
- Genre
- Drama, Thriller
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Atombombe, Ausnahmezustand, Bedrohung, Bombe, FBI, FBI Agent, Folter, Gefahr, Nukleare Katastrophe, Radioaktivität, Terrorist, Verhör, Wettlauf gegen die Zeit
- Stimmung
- Spannend, Verstörend
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Kritiken (6) — Film: Unthinkable
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Was "Unthinkable" so ansprechend macht, ist die Nüchternheit, mit der Regisseur Gregor Jordan seinen Film erzählt. Der große Vorteil in diesem Fall ist die Freiheit, die Jordan dem Zuschauer lässt, denn "Unthinkable" ordnet sich keiner moralischen Seite zu und alle Ansichten werden abgedeckt. Mit Agent Brody haben wir die humane Befürworterin, für die Folter nicht infrage kommt und jede Brutalität vollkommen fehl am Platz ist. H ist das krasse Gegenteil und die mit Abstand interessanteste Figur im Film. Hier verknüpft sich der gefühlskalte Pragmatismus mit der typischen Vaterfigur der Vorstadt. Niemand erweist sich als Identifikationsperson, niemand kann wirkliche Sympathie für sich ernten und die Ambivalenz, die "Unthinkable" umklammert, zieht immer größere Kreise. Als Zuschauer wird man in einen Strudel aus Moralität, Rechtfertigung und Unverständnis gezogen. [...]
Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenRegisseur Gregor Jordan musste für seinen Thriller "Unthinkable" mit einem stark limitierten Budget auskommen. Dies mehr man dem Film aber kaum an – nur die Nebenrollen hätten stärker besetzt werden können. Im Mittelpunkt stehen Jackson, Sheen und Moss – und diese ziehen die volle Aufmerksamkeit auf sich. Zudem bietet "Unthinkable" einige gekonnte Wendungen, die Spannung erzeugen. Das Thema Folter selbst ist natürlich nicht ganz einfach zu behandeln. Regisseur Jordan versucht zu vermeiden, sich auf eine der Seiten zu stellen. Er zeigt bei allen Charakteren nachvollziehbare Handlungsmotive auf, die es den Zuschauern schwer machen, sie auf eine Seite zu stellen. Somit regt der Film zum Nachdenken an – Ziel erreicht. Allerdings sollte beachtet werden, dass "Unthinkable" zurecht erst ab 18 Jahren freigegeben ist – er bietet phasenweise sehr harte Kost.
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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.
Kommentar löschenDer grundsolide Eindruck von UNTHINKABLE bleibt (...) bestehen, allerdings kommt dem spannenden Politthriller ein zunächst ethisch wie inszenatorisch selten gesehener Ansatzpunkt abhanden, der ihn im politisch domestizierten Hollywood-Genreeinheitsbrei versickern lässt.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
No.Name Sun, 20 Mar 2011 14:24:53 -0000
Antwort löschen"ethisch wie inszenatorisch selten gesehener Ansatzpunkt abhanden, der ihn im politisch domestizierten Hollywood-Genreeinheitsbrei versickern lässt."
Wie bitte?
LuGr Sun, 20 Mar 2011 19:06:58 -0000
Antwort löschenHast du den Film gesehen? Ich meine damit das Ende, welches die bis dahin vorherrschende Kritik an der Informationen-um-jeden-Preis-Politik umkehrt.
Alle 4 Antworten zeigen
No.Name Sun, 20 Mar 2011 19:51:54 -0000
Antwort löschenNee, hab ich nicht gesehen. Ich verstehe nur diesen letzten Satz nicht - wahrscheinlich muss ich mir den Film erstmal anschauen, damit ich das kapiere ;)
LuGr Mon, 21 Mar 2011 00:36:48 -0000
Antwort löschenDer Film nähert sich der "Terrorsit hat Bomben gelegt und die werden gesucht"-Thematik auf anders als üblich und stellt moralische Fragen. Aber ja, das Anschauen lohnt sich durchaus ;-).
Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch
Kommentar löschenUnthinkable ist ein Thriller, der seine Spannung zwar nicht die ganze Spielzeit hochhalten kann, aber trotzdem fesselt. Fragen über Recht und Unrecht werden gestellt, ohne die Antwort zu geben. Ein starker Film, dessen Handlung zwar etwas konstruiert wirkt, aber dank der eine ideale Ausgangslage geschaffen wird für ein moralisches Dilemma.
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"Unthinkable" ist ein schockierendes "was wäre wenn"-Szenario, welches einen definitiv nachdenklich stimmen wird. Die Frage "wie weit will/soll/darf man gehen um Millionen von Menschen zu retten" wurde sehr spannend mit einem brandaktuellen Thema zu einem Thriller der Extraklasse kombiniert. Die Charaktere wurden gut durchdacht und von den Darstellern hervorragend verkörpert. Carrie-Anne Moss spielt endlich wieder so großartig wie früher; Samuel L. Jackson zeigt seine beste Leistung seit Pulp Fiction und über Michael Sheen brauche ich wohl spätestens seit "Frost/Nixon" keine Worte mehr verlieren, er ist ganz einfach der King der "Show".
Dieser Film ragt aus der Menge aller Thriller der letzten Jahren durch Emotionslosigkeit, Härte, Unvorhersehbarkeit und einem ganz besonderen Ende heraus. Die Krone wird dem Ganzen schließlich durch die authentischen, toll geschriebenen Dialoge aufgesetzt. Wie soll ich "Unthinkable" beschreiben? Ein Spiel mit dem Verstand trifft den Inhalt wohl am besten. Ich wurde gnadenlos mit Themen konfrontiert, die ich sonst meide und letzendlich musste ich traurigerweise feststellen, dass man, egal welche Meinung man vertritt, einer der Bösen ist. Nicht weil man nichts Gutes in sich hätte, nein, sondern weil das Böse die Oberhand gewinnen könnte. Und wo liegt überhaupt die Grenze zwischen Gut und Böse?
So sitze ich nun hier und denke nach. Was würde ich wohl in einer solchen Situation machen? Das wird mich wohl noch eine Zeit lang beschäftigen und daher möchte ich den Film abschließend als Geheimtipp aussprechen.
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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/
Kommentar löschenEin Film mit drei kinotauglichen Stars und aktuellem Inhalt, in dem die USA von einem Terroristen bedroht wird? Warum der nicht in Amerika oder irgendwo sonst ins Kino kommt? Weil hier die Grenzen von Gut und Böse nie klar gezogen werden und der Film keine Helden hat. Außerdem würde das Foltern der amerikanischen Feinde doch nie von höchster Regierungsstelle abgesegnet werden, so etwas ist doch völlig unrealistisch, oder?
Wirklich toll hier sind die drei Hauptrollen und deren Darsteller. Vor allem Michael Sheen liefert eine oscarverdächtige Performance ab. Man weiß als Zuseher nie, was genau in seinem Kopf vorgeht. Anfänglich wirkt er friedlich, ja sogar unterwürfig, er habe die Folter verdient und gibt sich seinem Schicksal hin. Im Verlauf der Handlung wird jedoch deutlich, dass er niemals aufgeben wird, egal wie schlimm seine körperlichen Qualen auch sein werden. Um seine Entschlossenheit zu beweisen, geht auch er über Leichen mit der Rechtfertigung, dass dies amerikanische Soldaten täglich tun.
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Kommentare (128) — Film: Unthinkable
CIT Wed, 20 Mar 2013 10:46:33 -0000
Kommentar löschenZuerst mal zum Film, den fand ich wegen des Themas eigentlich ganz interessant, die Umsetzung war ganz Ok, auch wenn eigentlich nicht viel passiert war er bisweilen ganz spannend, aber was den Film eigentlich ausmacht ist die Frage, Folter ja oder nein. Da hat der Film ganz klar seine Stärke, weil man dann hinterher herzhaft darüber diskutieren kann, welche Methode denn besser ist, bzw. welche Methode eher zum Erfolg führt. Ist man eher auf der Seite der "Menschenrechte" rufenden FBI-Agentin oder dem folternden "H" ? Diese Frage ist ja manchmal schwer zu beantworten und ich bin auch nicht für uneingeschränkte Folter, wäre schon Scheiße einen Unschuldigen zu foltern, der eigentlich gar nichts weiß. Im Film jedoch ist ja die Sachlage völlig klar, der Typ mit den Bomben hat ein Video gemacht in den er klar sagt, er habe Bomben versteckt und werde sie zünden, außerdem hat er ja seine Drohung schon wahr gemacht und eine Bombe in einem Einkaufszentrum gezündet. Wenn der Fall so klar ist, dann nichts wie ran an den Teufel, da würde ich "H" alles erlauben, Fingernägel rausreißen, Gliedmaßen abschneiden, Waterboarding und was weiß ich noch alles und wenn das alles nichts hilft, dann hätte ich es auch erlaubt bei seinen Kindern weiter zu machen. Da geht mir die FBI-Agentin so auf die Eier mit ihren beschissenen Menschenrechten, die hat der Typ nach über 50 Morden einfach verwirkt. Abschließend noch zum Fazit des Filmes, der war OK ohne richtig zu glänzen, meines Erachtens liegt seine Stärke beim Thema Folter und wie damit umgegangen wird.
PS: Jack Bauer hätte ihn zum Reden gebracht
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DerSuperBob Wed, 13 Feb 2013 06:23:48 -0000
Kommentar löschengut gemachter spanender Film der einige fragen aufwirft.
sam Jackson spielt hier eine richtig gemeine drevksau desen argumente man stellen weiße aber echt nachvollziehen kann.
sehr sehenswert. :)
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Bandrix Wed, 30 Jan 2013 17:07:54 -0000
Kommentar löschen„Unthinkable“ legt den Finger genau dorthin, wo es weh tut.
Die Frage, ob Foltern nun als letztes Mittel erlaubt ist, sollten tausende Menschen in Lebensgefahr sein, beschäftigt schon lange.
Natürlich bietet „Unthinkable“ dabei keine Lösung, eigentlich interessiert der Film sich kein bisschen für einen Diskurs.
Allerdings wirft er dennoch wichtige Fragen auf, auch wenn die Antworten nicht wirklich gegeben werden, bzw. mit Absicht ausgespart werden.
In erster Linie will der Film nämlich als astreiner Thriller funktionieren und das tut er in allen Belangen.
Dank dem vortrefflichen Cast erscheint die Situation glaubwürdig, auch wenn das Budget hier und da doch nicht ganz ausgereicht hat.
Dafür darf man Michael Shannon, Samuel L. Jackson und natürlich Carrie-Ann Moss dabei zusehen, wie sie versuchen aus der Situation das Beste zu machen.
Shannon überzeugt als religiöser Fanatiker restlos und auch Jackson gibt seine beste Leistung seit langem ab.
Moss stiehlt mit ihrer Rolle als Moralapostel aber allen die Show und sorgt auch für diese Spur von Nachdenklichkeit und Ungemütlichkeit, die den Film durchzieht.
Jackson spielt seinen ambivalenten Charakter mit Bravour. Auf der einen Seite sympathisch, hat er dennoch keine Probleme dem Terrorist Zehen abzuschneiden und ähnlich fieses mit ihm anzustellen. Dabei wird jedoch auch deutlich, dass er das nicht tut, weil ihm das Spaß macht, sondern weil er muss. Weil er der Einzige ist, der es machen kann. Subtil gelingt es dem Film auch seine Zweifel an seinen Taten miteinzubringen, auch wenn es durch seine immer heftigeren Taten nicht den Anschein hat.
Der Rest des Filmes ist spannende Unterhaltung, die zwar nicht wirklich schön ist, aber zumindest mitreißt. Die Spannungskurve geht konstant nach oben, die Wortgefechte zwischen Jackson und Moss sind interessant und nebenbei verteilt „Unthinkable“ noch einmal ein paar Watschn in Richtung Politiker und hohe Militärs.
In „Unthinkable“ ist die Folter das Mittel zum Zweck, eine Notwendigkeit.
Das mag vielleicht nicht gefallen, als Thriller funktioniert der Film jedoch schlicht und ergreifend sehr gut.
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herrmann.jemine Thu, 24 Jan 2013 13:44:02 -0000
Kommentar löschenjau! wirklich klasse!! und das selbst für leute wie mich, die so einiges gewöhnt sind... hier spielt sich der horror in erster linie im kopf ab. sehr bemerkenswert vor allem der zwist, in dem sich carrie-ann moss befindet, nachdem sie anfänglich so einen greuel vor jacksons taten empfand.
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darkrain Tue, 01 Jan 2013 09:48:10 -0000
Kommentar löschenTja ich denke es wurde alles schon gesagt, ein Film der zum Nachdenken anregen sollte. Egal in welche Richtung die Diskussionen gehen, mich nervt allmählich nur eines.
Nämlich dieses Feindbild "Islam und Moslems" welches wir immer wieder schlucken sollen.
Nichtsdestotrotz ist dies ein wirklich gelungener Streifen, Samuel spielt glaub würdig. Die Moss welche allmählich Ihre klare Ablehnung gegen Folter verliert ebenso. Michael Sheen, ist mir irgendwie zu schmerzresistent. Naja wär ja auch Mist für den Film wenn er nur noch schreien und heulen würde.
Mal eine Frage, warum hat er sich überhaupt den Behörden gestellt? Finde ich persönlich ein wenig unlogisch oder? Oder hab ich im Film etwas nicht mitgekriegt und die Frage warum er das getan hat wurde aufgelöst? Ich musste die Folterszenen und ein paar andere anscheinend erstmal verdauen!
Naja ansonsten hält der Film die Spannungskurve schön hoch bis zum Schluss, allerdings ist dies garantiert kein Film den man sich ein zweites mal antut-jedenfalls ich nicht. Nicht weil er so schlecht ist - sondern weil er unserer heilen Welt eine Delle verpasst.
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KonTaicho Sun, 30 Dec 2012 22:20:25 -0000
Kommentar löschen"Unthinkable" - ein Machwerk der Moral.
Was würden Sie tun?
Ein Terrorist hat in ihrem Land drei Atombomben platziert, die Millionen von Menschenleben auslöschen können. Die Fachkundigkeit und Ernsthaftigkeit des Terroristen stehen außer Frage.
Sie haben den Mann in Gewahrsam, an einem Ort den niemand kennt, mit Menschen, die nicht existieren.
Würden Sie ihn höflich um seine Kooperation bitten, warten und darauf hoffen, dass er es sich anders überlegt und den Standort der Bomben Preis gibt?
Oder würden Sie alles in ihrer Macht stehende tun, um Millionen Menschen das Leben zu retten, auch wenn sie dafür den Weg des Gesetzes verlassen und ihre Menschlichkeit und jedwede Vorstellung von Moral über Bord werfen müssten?
Was würden Sie tun?
Genau diese Fragen stellt "Unthinkable" und er stellt in aller Deutlichkeit die Konsequenzen ihrer Antworten dar.
Er geht dabei absolut skruppellos und brutal vor, noch brutaler als beispielsweise "Five Fingers".
Die Ernshaftigkeit der Lage ist in jeder Sekunde spürbar, was seiner Direktheit, aber auch seiner grandiosen Schauspielerriege, allen vorran Samuel L. Jackson und dem Gefangenen selbst zu verdanken ist.
"Unthinkable" - Ein Film, der Tabus bricht, der brutal ist, zum Nachdenken anregt und der veranschaulicht, dass in einer für jeden selbst speziellen Situation, jeder, wirklich jeder, seine Menschlichkeit verlieren kann.
"Wenn sie es tun können, kann es jeder tun."
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vanilla Tue, 13 Nov 2012 08:58:29 -0000
Kommentar löschenetwas heftiger und brutaler Film über eine reale Gefahr, die uns jeder Zeit erreichen könnte. Der Film Zeigt wie man dagegen ankämpfen könnte, dabei jede menschliche Moral über Bord schmeißen "müsste", um trotzdem zu erfahren, das man nie die Macht in den Händen hält, obwohl es so zu sein scheint.
Sehr realistisch gespielt und mit einem überraschenden Ende. Leider hab ich was anderes vom Film und dem Ende erwartet. Deshalb ist dieser "Folterfilm" nichts für schwache Nerven und nur relativ gut bekömmlich.
Hat mich irgendwie an Five Fingers erinnert.
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FordFairlane Tue, 06 Nov 2012 02:46:59 -0000
Kommentar löschenUnthinkable ist ein wirklich starker Film welcher unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt. Für mich persönlich war Samuel L. Jackson der einzige klar denkende Charakter Film, der weiß worauf es ankommt. Die Bombe zufinden mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen um vielleicht das Leben von Milliarden Menschen zuretten. Die ganze Zeit wird er schlecht gemacht oder seine Praktiken für unzumutbar erklärt, aber er ist der einzige der diesen Job machen würde um Menschen zuretten, während die anderen nicht den Mut dazu hätten.
Spoiler:
Der Charakter Yusuf ist aus meiner Sicht ein sehr kranker Mensch, er stellt sein Glauben seine Überzeugungen, sein Idealogie über seine Familie (Frau, Kind). Anstatt sofort damit rauszurücken wo die Bomben sind, sagt er nichts und sieht noch gemütlich zu wie Samuel L. Jackson mit seinen Kindern in dem Raum verschwindet. Am Ende sagt er noch das es 3 Bomben sind und das sich die FBI Agenten um seine Kinder kümmern soll und verschweigt dabei das es noch eine vierte Bombe gibt. Also kann er seine Kinder nicht so lieben, wie er es vielleicht allen weiß machen will. Schon wieder hat er sein Vorhaben über das wohl seiner Familie gestellt und somit das Leben von Millionen Menschen geopfert.
Jeder kann denken über den Film was er will, aber eines ist sicher das Thema ist wirklich nicht ohne und jeder hat eine eigene Meinung dazu.
Zum Film:
Sehr spannende Story mit einem ausgezeichneten Samuel L. Jackson, welcher den Film fast ganz allein trägt.
Würde gerne wissen wir ihr über das ganze denkt?im Film
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Lester Burnham Sat, 20 Oct 2012 18:03:05 -0000
Kommentar löschenHart, kompromisslos, kontrovers und spannend - bis zum erbitterten Finale!
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mmmmar Fri, 19 Oct 2012 10:56:34 -0000
Kommentar löschenKlasse Film der insbesondere durch die ausgeprägte Darstellung der verschiedenen Foltermethoden an Qualität gewinnt. Moralisch verwerflich finde ich es in dem Fall nicht, und ich hoffe dass wenn in Deutschland mal 3 Atombomben scharf sind, dass dann unsere Geheimdienste auch so handeln.
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jedi37 Sat, 15 Sep 2012 14:30:03 -0000
Kommentar löschenUnthinkable ist teilweise wirklich schwer erträglich wegen der üblen
moralischen Frage nach der Rechtfertigung von Folter... mit Michael Sheen und Sam Jackson agieren hier zwei Topdarsteller. Einige Klischees werden zu genüge bedient, und bis kurz vor Schluss bleibt es nervenaufreibend spannend. Die Zwickmühle und die Entscheidungen der Figuren sind das eigentliche Hauptthema.
Rigorose Folter um Menschenleben zu retten, Qualen, Verstümmelungen, Mord , Kinderfolter... wie weit würde man gehen, wenn es um das Eigene oder das Leben der Liebsten zu schützen? Wie dünn ist der Vorhang der Zivilisation wirklich?
Wer ist böse, wer ist gut? Dürfen Helden foltern, können Folterer zu Helden werden?
Brauchen wir Leute die solche Drecksarbeit machen, um wegschauen zu können?
Der Film hinterlässt einen nachdenklichen, bewegten Zuschauer, was will man mehr erwarten?
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Leon_der Profi Wed, 22 Aug 2012 17:46:21 -0000
Kommentar löschenSchade hat sich hier der Film nur um Folter gehandelt. Da wäre weit mehr zu machen gewesen. Dass es wieder die Islamisten sind, die die USA mit "Atombomben" terrorisieren, ist wirklich keine allzu grosse Überraschung. Da hätte man auch einfallsreicher sein können.
Samuel L. Jackson hat mir sielerisch noch gut gefallen. Dafür war Carrie-Anne Moss ziemlich blass. Da kam nie so richtig der Funke rüber. Naja, es gab schon bessere, wie auch schlechtere Filme. Darum nur Mittelmass.
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ghutmann102 Wed, 03 Oct 2012 23:41:21 -0000
Antwort löschenDas war ein aktuelles Thema..... es ging eigentlich um Personen die Folter ablehnen, aber sich dann aus unverständlichen Gründen in Folter einspannen lassen!!!!!!!
filmschauer Tue, 21 Aug 2012 16:55:03 -0000
Kommentar löschenDenkverbote lassen sich nur schwerlich einführen und so verwundert es nicht, dass solch heikle Themen wie perfide Terrorplanungen mit verschiedenen Zielorten der USA und dessen umstrittenen Bekämpfungsmöglichkeiten (sprich: Foltermethoden) auch in ein möglichst real wirkendes Szenario eingebettet werden. Und doch erfüllt Gregor Jordans "Unthinkable" ebenso die in diesem Kontext diskutablen Kriterien eines spannungsgeladenen Genrereißers, der mit bekannten Motiven wie Zeitzündern, ambivalenten Charakterstrukturen, eindeutigen Feindbildern oder geschickter dramaturgischer Verdichtung hantiert, wobei der Großteil sich nur im direkten Umfeld der Zelle abspielt, in welcher der Terrorist festgehalten wird.
Diese vermeintliche Diskrepanz findet man fast exemplarisch in zwei Hauptfiguren wieder: Carrie-Anne Moss erzeugt als aufrechter Vernunftmensch im unwirklichen Kreis von Geheimdiensten und Militär die offensichtliche Projektionsfläche für den irritierten Zuschauer, wohingegen Samuel L. Jackson als kompromissloser Verhörspezi den größtmöglichen Gegenpart darbietet, der mit seinen Aktionen teilweise die Grenze zur völligen Überzeichnung streift. Die Krux, ob der Film für den jeweiligen Zuschauer funktioniert oder nicht, ist wohl oder übel Jacksons extremes Rollenprofil. Als Dritten im Bunde porträtiert Michael Sheen den auf den ersten Blick archetypischen Terroristen, welchen man sich vermutlich vorher ausmalen sollte. Genau diese potentielle Unangreifbarkeit ist es dann auch, was die Beteiligten zusehends zur Verzweiflung bringen würde. Klar, die Strukturen dieses Geflechts sind gelegentlich eher grobschlächtig als subtil, was sich gegen Ende zum potentiellen Fallstrick für die Glaubwürdigkeit des Films entwickeln hätte können. Gerade, was die Gewaltdarstellungen angeht, muss man schon mit drastischeren Szenen rechnen.
Dennoch schafft Regisseur Jordan es, diesen schwierigen Balanceakt aus funktionierendem Spannungsfilm und zugleich moralischem Diskurs zu stemmen und damit neben den deutlichen Hinweisen zur US-Außenpolitik das grundlegende Dilemma beim Umgang mit Terroristen nochmals deutlich darzulegen. Was dem Film hoch anzurechnen ist, sind die im Raum stehenden Fragestellungen über das 'richtige' Handeln in vielen Situationen, welche aber eben nicht mit vorgegebenen Richtungsweisungen unbedingt vorgekaut werden, sondern dies zu einem gewissen Teil jedem selbst überlassen wird. Trotz einiger Bedenken vor und während des Films ein doch gelungenes Kammerspiel.
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mj1978 Sat, 18 Aug 2012 20:21:58 -0000
Kommentar löschennix besonderes... wollten sich an ein no go thema ranwagen... ein guter film ist dabei nicht rausgekommen... das gab es bei "24" als besser...
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rockoholic Sun, 12 Aug 2012 20:06:37 -0000
Kommentar löschenIntersessabter Film mit einer interessanten Fragestellung , wieviel Leid eines einzelnen ist das Wohl vieler wert . Obwohl natürlich viele Klischees bedient werden , hat mir gefallen das sich dieser Film mehr mit der moralischen Frage beschäftigt als sich , wie heutzutage üblich , in expliziten Gewaltdarstellungen zu ergeben , obwohl es dafür mehr als genug Möglichkeiten gegeben hätte . Ein guter Film , nicht weltbewegend , aber auf jedenfall sehenswert .
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kobbold Fri, 20 Jul 2012 19:19:13 -0000
Kommentar löschenbeeindruckender film, der sich auf eine interessante art mit folter auseinadersetz.
denn die eigentliche frage bei dem film ist, bin ich bereit meine menschlichkeit (ich persöhnlich, hier ann-moss) aufzugeben?
rechtfertigt das kindertöten anderer (bombe) dass man genauso vorgeht wenn man persöhnlich handeln muss? Kann ich Barbar werden.
Von daher kann ich die überlegung pro folterfilm nur oberflächlich unterstützen, denn es wurde gezeigt, dass man sich entgegenstellen kann und muss, unabhängig von möglichen Folgen. Aber man muss sehr stark sein, schließlich muss man auch mit den Folgen leben.
Denn auch nicht foltern hat Folgen. Das ist die meiner Meinung nach die Aussage, das es eben nicht nur in eine richtung schwarz/weiß gibt (egal in welche Richtung).
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the assassin 666 Tue, 10 Jul 2012 15:04:01 -0000
Kommentar löschenEin spannender Politthriller der sich eines brisanten Themas annimmt, das zum Teil differenziert beleuchtet, am Ende aber alte Klischeebilder bedient (böser Islam, Folterrechtfertigung) und dadurch verärgert. Könnte auch der Bushära stammen.
Von Samuel Jackson halte ich viel, ist mir sympatisch aber in letzter Zeit hat er eine schlechte Rollenwahl, Arena war ein Gurke und Unthinkable ist auch nicht viel besser.
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Evie Tue, 10 Jul 2012 15:21:20 -0000
Antwort löschenMh sry, aber da hat wohl einer den Film nicht verstanden...
the assassin 666 Tue, 10 Jul 2012 15:26:15 -0000
Antwort löschenInwiefern. :)
lieber_tee Tue, 10 Jul 2012 19:33:54 -0000
Antwort löschenIch fand den eigentlich recht gelungen, das Islam-Feindbild ist übel und das Ende (in der Direktors Cut Fassung) ist aber wirklich eine legementierung von Folter.
the assassin 666 Tue, 10 Jul 2012 20:06:01 -0000
Antwort löschenDen findet eigentlich die Mehrheit gut, aber ich nicht,... es wirkt so als hätten die Drehbuchautoren im Ansatz Mut zu etwas gehabt, aber ich denke politischer Einfluss hat den Film schlecht gemacht.
Das glaube ich zumindest, sicher bin ich mir da aber nicht. :)
Evie Wed, 11 Jul 2012 08:46:13 -0000
Antwort löschenIn dem Sinne, dass die Folter gerade mit diesem Ende, nicht gerechtfertigt wird. Und nicht als legitimes Mittel eingesetzt werden darf. Und ich wüsste nicht welcher politische Einfluss (welche Szene im Film?), diesen Film schlecht gemacht haben sollte?
lieber_tee Wed, 11 Jul 2012 08:59:43 -0000
Antwort löschenWenn ich mich noch recht erinnere wird doch gefoltert um den Ort der Bombe herauszubekommen. Als seine Kinder gefoltert werden sollen wird der Gewalt Einhalt geboten. Die Bombe wird gefunden aber 10 Meter daneben liegt noch eine, die der bös-bärtige Terrorist nicht verraten hatte. Hätte man ihn/ seine Kinder richtig gefoltert hätte er das verraten. Somit doch ein Aufruf zum konsequenten Foltern.
Evie Wed, 11 Jul 2012 11:28:05 -0000
Antwort löschenGerade eben nicht. Was heißt richtig weiter gefoltert? Der Film macht doch ganz klar, das Folter nicht zum Ziel führt. Eben mit dem Ende des Filmes. Ich weiß nicht wie man das so missverstehen kann.
lieber_tee Wed, 11 Jul 2012 13:45:17 -0000
Antwort löschenHm, konsequent wäre doch gewesen das durch den Abbruch des Folterns die Bombe gefunden wird (Kinofassung). So bekommt die Methode von Samuel Jackson doch einen Sinn...Finde meine Sicht nicht missverständlich sondern anders interpretiert. Diese letzte Kamerafahrt auf die zweite Bombe ist zwar wirkungsvoll-zynisch, wirkt aber aufgesetzt, thrillermäßig. Und hatte bei mir die Wirkung: Sieht ihr, hatte ich doch mit meinem Blick auf islamische Monster-Terroristen, die richtig hart angepackt werden müssen DOCH recht.
Evie Wed, 11 Jul 2012 14:06:48 -0000
Antwort löschenNaja über wie und was wäre gewesen, braucht man sich nicht unterhalten, weils nu mal so ist wie es ist. Und ja sicher ist es zynisch das sie auf die Bombe zoomen, aber das macht den Film doch gerade so genial. Im Endeffekt sagt das doch nur aus, so sehr sie ihn hätten gefoltert, die letzte Bombe hätte er nicht verraten. Daraus schließe ich aber nicht, dass Folter nun verherrlicht wird. Naja auch egal jeder wie er will!
the assassin 666 Wed, 11 Jul 2012 16:26:07 -0000
Antwort löschenSo wie lieber tee sehe ich das auch, sorry evie aber der Film hat mir nicht gefallen, wie ich es in meinem Review geschrieben habe, trifft eigentlich schon den Nagel auf den Kopf.
Folter ist indiskutabel:
1. sie bringt nichts
2. schreckt sie nicht ab, wie man in anderen Ländern sieht
3. Folter wird oft von Sadisten ausgeführt die einen Spaß daran haben
(nicht immer, aber sehr oft schon)
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majo.nese.1 Wed, 25 Jul 2012 15:23:44 -0000
Antwort löschen@the assa... der film ist geschmackssache und ob du den nagel auf den kopf getroffen hast mit deinem review, ist deine meinung... zu deiner 0815 aussage - folter bringt nichts..?.:
1. natürlich bringt folterung etwas, zwar ist foltern nichts liebes und gutes, aber sie bringt dem jenigen der foltert informationen oder geständnisse. oder wozu hat die CIA waterboarding angewendet und ist bis heute noch sehr beliebt um infos zu kriegen? Wenn damit ein anschlag verhindert werden kann in meiner strasse dann sag ich: gottverdammt foltert den/diese mörder wie ihr wollt damit sowas nicht passiert! Zwar ist das keine gute tat, aber wenn dadurch schlimmere taten verhindert werden können, dann dürfen böse menschen auch mal gefoltert werden.
2. hm du hast wohl deine erfahrungen allesamt gegoogelt wa?...ich war sagen wir mal urlaub machen im märz .2010 in mazar e sharif für 6monate (ja gab probleme mit der airline^^). Bei Anlässen/Bestimmten Situationen wurden dann "leere" autobatterien hinten druff geworfen (meist von den US-touristen^^) weil in bestimmten orten bestimmte leute lebten die bestimmte erfahrungen mit autobatterien hatten und sonen klumpen von bosch kann dann schonmal psychologische wirkung erzeugen. (ist doch keine folter, war keine absicht neeiiinnnn blos nicht, ist doch nix böses an soner leeren batterie, zzz...)
3. Mit Sadistischen fetischen oder sonst was kenn ich mich nicht aus und will da auch nix von wissen, ekelhaft für mich! aber da du dich anscheind besser mit aus kennst und sogar weisst wie oft jemand spass dran hat oder nicht... möcht ich da net reinreden.... nur der anfang war humbuk, ... klar folter ist nicht schön und verabscheue sowas, nur man sollte nicht alles was böse/schlecht ist gleich ignorieren und nen guten stempel drauf klatschen.
so und nu schau ich mir mal den film an...
gruß M.
Corien Wed, 29 Aug 2012 07:59:53 -0000
Antwort löschen@evie: Du sagst der Film zeigt ganz klar, das Folter nichts bringt. Das stimmt , wie ich finde, nicht und sagt der Film auch nicht aus.
Der Terrorist hat nichts von der vierten Bombe erzählt, falls er das Foltern nicht aushält, und verrät wo die 3 Bomben sind( sprich Foltern bringt etwas ) ! Außerdem denke ich das "lieber Tee" das schon richtig gesehen hat. Samuel wusste von der 4ten Bombe, hätten sie die Kinder am Ende nocheinmal vorgenommen, hätte er diese warscheinlich auch verraten. Aber Samuel hat es Abhängig von der Frau gemacht. Sie meinte jedoch, soll die Bombe doch hochgehen, dass sind Kinder und wir immernoch Menschen. Das zeigt für mich eher, Folter bringt zwar etwas, aber man muss sich überlegen in wiefern man es mit sich selbst verantworten kann und ob man sich durch das Folten nicht auf genau die gleiche Seite stellt wie der Terrorist. Der Punkt am Ende ist eher :Unschuldige retten durch Foltern von Unschuldigen ? Als die Frau meinte, nein das machen wir nicht, sagte Samuel, dann hat er jetzt gewonnen. Aber hätten Sie sich doch für das wiederholen der Kinder entschieden, wäre die Atomexplosion warscheinlich verhindert worden.
Auch erfischend finde ich, dass der "Terrorist" sich selbst als Amerikaner dargestellt hat. Seine Ziele fand ich auch gar nicht so abwegig. Aber das ist eine andere Geschichte. :)
Diggler27 Sun, 24 Jun 2012 01:12:28 -0000
Kommentar löschen"Unthinkable" bietet kontroverse Kost, die Hollywood-untypisch relativ differenziert präsentiert wird. Auch wenn die Spannungskurve sich gängigen Thriller-Motiven unterordnet, statt sich auf ihr hochspannendes Grund-Szenario zu verlassen, bleibt die Geschichte durchgehend packend. Das ist wohl vor allem Sheen und Jackson anzurechnen, die beide eine überzeugende, wenn auch nicht überragende Leistung abliefern. Nur Carrie-Anne Moss hinterliess als zweifelnder Gutmensch einen zwiespältigen Eindruck; eine wirklich gute Schauspielerin ist sie in meinen Augen eben einfach nicht,
Fazit: Ein streckenweise durchaus harter Thriller, mit größtenteils guten Darstellern und spannender Handlung, aber auch einigen inszenatorischen Schwächen.
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Slevin_Kelevra23 Sun, 03 Jun 2012 20:14:10 -0000
Kommentar löschenEin ganz schwacher Film, indem sich 0-8-15 FBI Talk mit übertrieben brutalen Folterungsszenen abwechseln. Charie-Anne Moss zeigt, dass sie außer in ihrer "Matrix" Rolle noch nie in einem richtigen Kassenschlager mitgewirkt hat und Samuel L. Jackson Rolle spiegelt eine seiner schlechtesten seiner Karriere wieder. In die Tiefe geht der Film zu keiner Zeit und lässt somit Michael Sheen als Terrorist unbeleuchtet. Die einzige Szene mit Spezialeffekt im ganzen Film wurde zudem ganz schwach dargestellt und die Budget Kürzungen sind nicht zu übersehen...
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tronix Mon, 28 May 2012 18:06:46 -0000
Kommentar löschenEin Film, der jeden Einzelnen Zuseher zwingt einen Standpunkt zu beziehen. Schaut man den Film mit Freunden, wird er nach dem Film von jedem Kommentiert - wenn nicht schon währendessen. Es geht um die Legitimation der Folter in einem konkreten Beispiel. Das Zeitbomben-Szenario kommt zur Anwendung und es bleibt dem Zuschauer als auch den Personen im Film, nichts anderes über als die Folter zu legitimieren. Man sollte sich allerdings vor Augen halten, dass diese Legitimation nur in einem konkret solchen Szenario eineluchtend dargestellt werden kann. In der Realität wird solch eine Ausgangssituation sich nicht 1:1 ereignen. Viel Spaß beim schaun. Samuel L. Jackson spielt seine Rolle hier grandios.
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