Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula
Wild at Heart (1990), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Road Movie, Kriminalfilm, Komödie, Kinostart 20.09.1990
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von David Lynch, mit Nicolas Cage und Laura Dern
Bei der Verleihung der goldenen Palme von Cannes sorgte “Wild At Heart” 1990 für einen Skandal - indem er den ersten Preis bekam. Die konserative Presse war anderer Meinung: ihrer Meinung nach war der Film zu brutal, zu sexistisch und zu schockierend um einem Preis zu gewinnen. Nun gut, Lynch ist nun mal ein kleiner Feuerteufel und zündet gerne etwas mehr als nur Streichhölzer an, auf der anderen Seite ist dieser Film aber auch ein modernes Märchen, das sich vieler Elemente des Zauberers von Oz annimmt.
Handlung
Frisch aus dem Gefängnis entlassen, will Sailor (Nicolas Cage) nur eins: zurück zu seiner Lula (Laura Dern). Jahre zuvor hatte Lulas eifersüchtige Mutter Marietta (Diane Ladd) einen Killer auf ihn angesetzt, um ihn von ihrer Tochter fernzuhalten. Doch er ahnte was auf ihn zukommt und tötete seinen Widersacher in einer Mischung aus Notwehr und Blutrausch mit bloßen Händen. Lula holt ihren Sailor gegen den Willen ihrer Mutter am Tag seiner Entlassung ab. Sofort entbrennt die Leidenschaft zwischen beiden wieder. Sie wollen irgendwo ein neues Leben beginnen.
Doch Marietta lässt nicht locker: Sie setzt ihren Lover, den Detektiv Johnnie Farragut (Harry Dean Stanton), darauf an, die beiden zurückzubringen. Ungeduldig lässt sie es aber dabei nicht bewenden und heuert zustätzlich noch ihren anderen Liebhaber, den Geschäftspartner Marcelles Santos (J.E. Freeman) an, um Sailor und Lula zu finden. Santos hält sich nicht lange auf und gibt den Auftrag an Mr. Reindeer (William Morgan Sheppard) weiter. Doch der will die Gunst der Stunde nutzen und gibt einen zweiten Mord, den an seinem Konkurrenten Johnnie Farragut, in Auftrag.
Nichts von den Verfolgern ahnend, die Lulas wahnsinnige Mutter ihnen auf die Fersen gehetzt hat, macht sich das Paar über New Orleans auf in Richtung Kalifornien. Während ihrer Reise stellt sich heraus, dass Sailor früher für Santos arbeitete, und schlimmer noch: Er war in…
/p>Bei der Verleihung der goldenen Palme von Cannes sorgte “Wild At Heart” 1990 für einen Skandal - indem er den ersten Preis bekam. Die konserative Presse war anderer Meinung: ihrer Meinung nach war der Film zu brutal, zu sexistisch und zu schockierend um einem Preis zu gewinnen. Nun gut, Lynch ist nun mal ein kleiner Feuerteufel und zündet gerne etwas mehr als nur Streichhölzer an, auf der anderen Seite ist dieser Film aber auch ein modernes Märchen, das sich vieler Elemente des Zauberers von Oz annimmt.
Handlung
Frisch aus dem Gefängnis entlassen, will Sailor (Nicolas Cage) nur eins: zurück zu seiner Lula (Laura Dern). Jahre zuvor hatte Lulas eifersüchtige Mutter Marietta (Diane Ladd) einen Killer auf ihn angesetzt, um ihn von ihrer Tochter fernzuhalten. Doch er ahnte was auf ihn zukommt und tötete seinen Widersacher in einer Mischung aus Notwehr und Blutrausch mit bloßen Händen. Lula holt ihren Sailor gegen den Willen ihrer Mutter am Tag seiner Entlassung ab. Sofort entbrennt die Leidenschaft zwischen beiden wieder. Sie wollen irgendwo ein neues Leben beginnen.
Doch Marietta lässt nicht locker: Sie setzt ihren Lover, den Detektiv Johnnie Farragut (Harry Dean Stanton), darauf an, die beiden zurückzubringen. Ungeduldig lässt sie es aber dabei nicht bewenden und heuert zustätzlich noch ihren anderen Liebhaber, den Geschäftspartner Marcelles Santos (J.E. Freeman) an, um Sailor und Lula zu finden. Santos hält sich nicht lange auf und gibt den Auftrag an Mr. Reindeer (William Morgan Sheppard) weiter. Doch der will die Gunst der Stunde nutzen und gibt einen zweiten Mord, den an seinem Konkurrenten Johnnie Farragut, in Auftrag.
Nichts von den Verfolgern ahnend, die Lulas wahnsinnige Mutter ihnen auf die Fersen gehetzt hat, macht sich das Paar über New Orleans auf in Richtung Kalifornien. Während ihrer Reise stellt sich heraus, dass Sailor früher für Santos arbeitete, und schlimmer noch: Er war in der Nacht in der sich Lulas Vater angeblich selbst anzündete als Fahrer für Santos vor Ort. Nachts passieren die beiden eine Auto-Unfallstelle und müssen miterleben, wie die letzte Überlebende (Sherilyn Fenn) stirbt. Erschöpft von der Fahrt machen sie in Tuna/Texas eine Pause, wo sie neben einigen anderen Gestrandeten, den unheimlichen Bobby Peru (p:15) kennenlernen.
Dort erzählt Lula ihrem Sailor, dass sie schwanger ist. Was er nicht weiß: Lula ist nicht zum ersten Mal schwanger. Sie hat schon eine Abtreibung hinter sich, nachdem sie nach einer Vergewaltigung in ihrer Jugend schon einmal schwanger war. Am nächsten Tag bekommt Lula unerwarteten Besuch von Bobby Peru, während Sailor gerade am Auto arbeitet. Er bedrängt sie und scheint kurz davor sie zu vergewaltigen, doch es geschieht nichts Schlimmeres. Kurz darauf überredet Peru Sailor bei einem Bier zu einem angeblich todsicheren Überfall. Es stellt sich heraus, dass Peru ein von Mr. Reindeer auf Sailor angesetzter Killer ist, der den Überfall nur inszeniert, um Sailor zu töten. Doch Perus Plan geht nicht auf. Er wird beim Raubzug von einem Polizisten erschossen. Sailor wird verhaftet und muss für weitere sechs Jahre ins Gefängnis.
Erneut bleibt Lula ihrem Sailor all die Jahre treu während er im Gefängnis sitzt. Nach seiner Entlassung macht sie sich mit ihrem gemeinsamen Sohn Pace (Glenn Walker Harris Jr.) auf zum Bahnhof. Doch nachdem eine seltsame Spannung über der Familie liegt, die nie eine solche war, trennt sich Sailor von seiner Familie, um ihnen nicht mehr weiter im Weg zu stehen. Wenige Momente später wird er auf dem Rückweg zum Bahnhof überfallen und verprügelt. In seiner kurzen Ohnmacht erscheint ihm die gute Fee (Sheryl Lee) aus The Wizard of OZ, die ihm erzählt, dass Lula ihn immer noch liebt. Sailor kommt zu sich und holt seine Familie die durch einen Verkehrsstau aufgehalten wurde wieder ein. Nach einer innigen Umarmung erbringt Sailor seiner Lula den größten Liebesbeweis: Er singt für sie Love Me Tender.
Cast & Crew
-
David Lynch
-
Nicolas Cage
-
Laura Dern
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lula Pace Fortune
-
Willem Dafoe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bobby Peru
-
J.E. Freeman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcellos Santos
-
Crispin Glover
-
Diane Ladd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marietta Pace Fortune
Regie
Schauspieler
-
Calvin Lockhart
-
Isabella Rossellini
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Perdita Durango
-
Harry Dean Stanton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Johnnie Farragut
-
Grace Zabriskie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Juana Durango
-
William Morgan Sheppard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Reindeer
-
Sherilyn Fenn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Unfall-Mädchen
-
Freddie Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) George Kovich
-
Daniel Quinn
-
Sheryl Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Die Gute Fee
- Genre
- Thriller, Romanze, Road Movie, Kriminalfilm, Komödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- New Orleans, Texas, Wüste
- Handlung
- Auftragskiller, Ausweidung, Auto, Autofahrt, Autoradio, Autounfall, Badezimmer, Banküberfall, Betrug, Blut, Brand, Brutalität, Diskothek, Eifersucht, Erbrechen, Explosion, Fee, Feindschaft, Flucht, Flüchtling, Freiheitsentzug, Frustration, Gangster, Gangsterboss, Gewalt, Hafturlaub, Halluzination, Hexe, Highway, Hotelzimmer, Kindesmissbrauch, Kopfgeldjäger, Kotze, Kriegsveteran, Kultfilm, Kuss, Liebe, Lippenstift, Lust und Erregbarkeit, Marine, Maske, Mord, Mordverdacht, Motel, Mutter-Tochter-Beziehung, Mörder, Nacktheit, Nervenzusammenbruch, Panik, Peinlichkeit, Perversität, Perücke, Pistole, Privatdetektiv, Prostitution, Rache, Rebellion, Rennen, Rätsel, Sadismus, Schienen, Schlangenleder-Jacke, Schrei, Schrotflinte, Schusswunde, Sex, Sonnenbrille, Sonnenuntergang, Spiegel, Sterben und Tod, Suizid, Tankstelle, Tanz, Telefonanruf, Toilette, Totschlag, Trauer, Träne, Untreue, Urin, Vergewaltigung, Verlieben, Verlust des Vaters, Versehentlicher Mord, Versuchter Mord, Whiskey, Wohnwagensiedlung, Wut und Hass, Zerstörung
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart, Romantisch, Verstörend
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Filmdetails Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula
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Kommentare (54) — Film: Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula
Kommentar schreibenaberaber 2011/12/30 13:41:16
Kommentar löschenIch muss gestehen, ich bin keine großer Freund der Filme von David Lynch. Wild at Heart ist aber doch richtig gut. Endlich mußte sich Nicholas Cage mal nicht verstellen...:-)
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Kalimero 2011/11/07 09:36:33
Kommentar löschenMit diesem Film ist für mich David Lynch gestorben. Der größte Sch..ß den ich je gesehen habe.
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SoulReaver 2011/11/07 10:23:55
Antwort löschenKennst du die anderen Lynch-Filme?
Kalimero 2011/11/07 12:22:08
Antwort löschenDune und Blue Velvet hab ich davor schon gesehen und war auch sehr enttäuscht.
Flominator 2011/10/02 12:16:27
Kommentar löschenDie Story ist ganz in Ordnung, Cage spielt super (ganz im Gegensatz zu seiner Synchronstimme) und die Musik rockt. Was mich gestört hat, waren diese mystischen Effekte (fliegende Hexe?) und die überdrehte Mutter. Ein wenig brutal isser auch ...
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grinface 2011/10/06 14:42:12
Antwort löschenDer Film ist eine Homage an den Zauberer von Oz, daher die Hexe. Und jetzt den Film mit diesem Wissen noch mal angucken, gogo! =)
Flominator 2011/10/09 15:12:35
Antwort löschenLeider schon wieder gelöscht :(
Aber das erklärt dennoch viel. Danke.
Jack_Torrance 2011/09/25 18:33:32
Kommentar löschenKommentar KÖNNTE Spoiler enthalten:
In seinem Film "Wild at Heart" setzt sich David Lynch auf eine sehr freakige und außergewöhnliche Art und Weise mit einem Thema auseinander, das für 08/15-Regisseure wie ... (ich will keinen bei Namen nennen) lediglich Vorwand für ein sentimentales Klimperfilmchen ist: die Kraft der Liebe. Ich wiederhole den Namen des Regisseurs: David Lynch.
David Lynch ist der Mann, dem wir wahrherzige Dramen (The Straight Story, Der Elefantenmensch), radikale Fassadenzerstörungen (Blue Velvet) und ultimative Mindfucks (Mulholland Drive) zu verdanken haben. Hier hat man das Gefühl, er vermische all die oben genannten Stile in einem.
Was herauskommt, ist ein teils freakiger, teils absurder, teils radikaler, teils unheimlicher, teils sensibler Film, der mit dem Kopf des Zuschauers stellenweise Baskettball spielt.
Anfangs war ich schockiert: Dieser brutale, dümmliche und übertrieben durchgeknallte Film soll vom Genie David Lynch sein. Ich konnte mir das beileibe nicht vorstellen.
Da plappert Nicholas Cage irgendwas von "Die Schlangenlederjacke symbolisiert meinen Drang nach Freiheit" oder "Ich habe angefangen mit vier zu rauchen".
Dann aber wurde mir mit der Zeit klar: Das war von David Lynch alles genauso gewollt: die Hässlichkeit, die sinnentleerten Phrasen, das ständige Rumgebumse, die expliziten Gewaltexzessen... Alles war von vorne bis hinten eingeplant.
Denn wie schon gesagt: Lynch thematisiert hier die Kraft der Liebe. Der Film ist auch nicht umsonst ein Roadmovie. Denn der Weg, den Sailor und Lula bestreiten, dient lediglich als Metapher für den Lebensweg des Menschen.
Bobby Peru, Sailors Mutter und wie sie alle heißen symbolisieren die Rückschläge des Menschen im Leben.
Sailor und Lula haben einen langen, schwierigen Weg vor sich, in dem sie viel erleiden müssen. Aber irgendwann kommt der Moment, in dem sie kurz anhalten, damit Sailor Ripley "Love me Tender" singt...
Angesichts dessen stellte David Lynch in "Wild at Heart" zum wiederholten Male seine Genialität unter Beweis und gewann verdientermaßen die Goldene Palme in Cannes.
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Ezra 2011/09/25 18:36:01
Antwort löschenKlasse :) *?*
Jack_Torrance 2011/09/25 18:42:00
Antwort löschenDanke schön *?*
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hoffman587 2011/09/25 20:04:16
Antwort löschenKann mich meinen Partner nur anschließen, exzellent beschrieben, Jackie! *?*
Jack_Torrance 2011/09/26 16:41:42
Antwort löschenGrazie *?*
countcount 2011/09/19 21:42:48
Kommentar löschenfurchtbar... :p
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hoffman587 2011/09/19 21:46:03
Antwort löschenUnd wieso genau, ich finde dieses Werk durchaus interessant, mit seinen Oz-Versatzstücken, und dem tollen Dafoe, sehr überdreht, aber dich sehr interessant, eben Lynch:)
WaaayneTrain 2011/09/12 11:03:00
Kommentar löschen"Die Welt hat ein wildes Herz und ist total verrückt geworden!"
Nicolas Cage holt hier in der Hauptrolle alles aus sich raus, selten habe ich ihn so überzeugend gesehen wie hier. Das wilde und junge Liebespaar Lula und Sailor auf der Flucht in die Unabhängikeit und in die Freiheit: Sailor, ein Totschläger und später auch ein Räuber, ist eigentlich auf Bewährung. Willem Dafoe als Bobby Peru ist einfach genial - genial widerwärtig. Lasst euch überraschen.
"Wild at heart" ist ein faszinierender Gangster-Road Movie. Die Mischung von David Lynchs typischer, ruhiger Erzählstruktur, seinen bizarren Ideen und einer grossen Portion schwarzem Humor funkioniert hier prächtig, leider hat er meiner Meinung nach am Schluss mit diesen Ideen die Suppe etwas versalzen.
8.5
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carsten-merz 2011/08/19 00:35:28
Kommentar löschenBobby Peru is THE MEN!
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fkfilmkritik 2011/08/08 01:01:22
Kommentar löschenDas ist mein erste Film, der nicht aus Lynchs Angst und Rätsel-Trologie herkommt. Auf der einen Seite äußerst entspannend. Auf der anderen Seite, aber immer noch eindeutig lynch´skes Werk mit ein paar doch polarisierenden Teilen. Das liegt diesmal weniger an seiner Atmosphäre und seinen morbiden Schocksequenzen oder seinen beängstigend dargestellten Kameraführungen, sondern eher an seiner äußerst hartgesottenen Gewalt. Dies ist wirklich ein ausgeflippter Road-Trip, der es in sich hat. Er verbirgt viel Dramatik und Tiefe in sich, bleibt aber dabei noch spannend. Seinen Spaß verliert man aber auch nicht. Charme gibt es nämlich auch jede Menge. Dafür sorgen eine schöne-böse Priese schwarzer Humor, aber auch die Darsteller. Nicholas Cage betreibt overacting, und ob das absichtlich ist oder nicht es passt hier einfach rein. Genauso wie die vor sich hin stöhnende, aber doch sehr aufgeweckt wirkende Laura Dern. "Wild at Heart" bleibt die volle Laufzeit sympathisch und wirkt nie zu überdreht, -inszeniert, -stylt oder oberflächlich auf cool getrimmt, da die Liebe der Protagonisten echt und ehrlich wirkt.
Nebenbei zückt Lynch noch eine kleine, knifflige Crime-Story aus dem Ärmel. Er weißt Synonyme von Teil zu Teil auf. Es ist sicher nicht so wie, wenn er eine Interpretation-Bombe entfacht, aber durchaus nett zu bemerken.
Lynchs kleines Kunststück, ist ein smarter Trip, mitten in eine blutjunge, wilde Liebesgeschichte. Ein Ausflug in ein surreales Herumgewirre. Ein echtes Erlebnis eben.
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RaZer 2011/08/03 19:15:10
Kommentar löschenEin Lynch-Film, den man nicht zusammenpuzzeln muss, damit er Sinn ergibt. Ist ja direkt gewöhnlich. Im Begeisterungsstürme lässt mich der Mindfuck-König aber nicht ausbrechen. Die Geschichte bietet vielleicht Stoff für eine Stunde, wobei einem die Laufzeit wie vier vorkommt. Einige Szenen sind einfach zu lang und alle fünf Minuten ne andere Bettszene macht das auch nicht unbedingt besser. Ich möchte dem Film aber nicht absprechen, dass er tolle und skurrile Charaktere bietet und interessante Szenen zu zeigen hat. Der besondere Flair, den einige hier erkennen, hat mich aber nicht erfasst.
Gute Schauspieler und teils interessante Szenen, aber nichts was mich jetzt länger fesseln würde.
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Punsha 2011/07/26 13:39:11
Kommentar löschenDa hat sich Lynch also mal an ein Roadmovie gewagt und weiß damit zu überzeugend, denn er scheut sich dabei nicht vor der Darstellung schonungslos harter Brutalität und offener Sexualität. Zudem schaffte er es wieder unterhaltsame und skurrile Figuren zu entwickeln, mittendrin das Pärchen Lula (Laura Dern) und Sailor (Nicholas Cage), die beide durch starkes Schauspiel zu überzeugen wussten. Aber Lynch wäre ja nicht Lynch, wenn er nicht noch ein paar besondere, rätselhafte Elemente in den Film einbauen würde. So zieht er die ganze Story durch den Wunsch der beiden Protagonisten der grausamen Realität zu entfliehen unterschwellig märchenhaft auf, z.B. durch Einblendungen der bösen Hexe des Ostens, Lula's Mutter als Teufel oder ebenfalls als böse Hexe versinnbildlicht, die gute Fee und schlussendlich das kitschige Ende. Einerseits war der Bezug zum "Zauberer von Oz" wieder einmal erfrischend anders, aber andererseits fand ich es im Gegensatz zu seinen anderen Filmen in Bezug aufs Genre etwas unpassend, nicht düster genug, zu oft eingesetzt ums zu ignorieren und zu rar verdeutlicht, um es ernst zu nehmen.
Aber dennoch bleibt zu sagen: Wild at Heart rockt und schockt zugleich, bekommt von mir zwar nicht den Status seiner anderen Filme verliehen, ist aber trotzdem allemal sehenswert.
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seven 2011/07/26 14:17:01
Antwort löschenGenau so habe ich den auch empfunden.
Punsha 2011/07/26 14:27:51
Antwort löschenFreut mich. :)
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hoffman587 2011/07/26 17:16:59
Antwort löschen@Punsha: Daumen hoch:)
Punsha 2011/07/26 18:37:28
Antwort löschenDanke
MoeByDays 2011/07/25 20:32:21
Kommentar löschenIch war wirklich gespannt, wie ein Roadmovie a la Lynch wohl aussehen wird bzw. ob der Meister des Surrealen nicht vielleicht über's Ziel hinausschießt, und für dieses Genre schon zuviel Künstler ist. Aber falsch gedacht! "Wild at heart" ist hart, rührend, mal temporeich, mal dialogintensiv und ruhig, skurril, kitschig und doch insgesamt einfach grandios. Nicholas Cage (den ich nie sonderlich mochte) und auch Laura Dern spielen ihre Rollen authentisch, und wirken auch in den bewusst kitschig oder überzeichnet inszenierten Szenen nicht comichaft. Natürlich ist der Film - wenn wir von damaligen Standards ausgehen - hier und da ziemlich hart. Allein die Anfangsszene und die völlig abgedrehte Shotgun/Bankszene lassen den Vorwurf aufkommen, dass Gewalt hier zum Selbstzweck dargestellt wird. Und ja, sie ist tatsächlich vor allen Dingen ein Stilmittel. Mal trocken und hart mit gewaltiger Musik untermalt, dann wieder überzogen, aber nicht weniger schockierend. Dennoch verherrlicht Lynch die Gewalttaten meiner Meinung nach nicht, oder schießt über's Ziel hinaus. Auch die zahlreichen Sexzenen sind eher harmlos. Jedenfalls stelle ich mir einen Skandalfilm anders vor. "Wild at heart" erzählt vorrangig eine in eine kranke Welt voller abscheulicher Figuren eingebettete Liebesgeschichte. Es geht um Sex, Verbrechen, Gewalt, Romantik, Eifersucht, Betrug und um zwei arme Seelen, die sich inmitten dieses Chaos' finden. Diese heile Welt vs. menschliche Abgründe Thematik kennen wir aus Blue Velvet oder Twin Peaks, und ja, hier trägt der Film dann eben doch David Lynch's Handschrift. Ganz sicher ist "Wild at heart" aber kein typischer Lynch. Es sind viel mehr die Details, wie der inflationäre musikalische Einsatz eines Powermad-Riffs, die Märchenthematik, die eingeschobenen Musical-Szenen und einige andere unkonventionelle Stilmittel, die zeigen, dass hier eben doch ein "etwas" anderer Regisseur am Werk war. Manchmal wusste ich nicht, ob ich staunen, lachen oder mit dem Kopf schütteln soll. Der Film balanciert immer haarschaf an der Grenze zur Lächerlichkeit, um dann plötzlich schonungslos und hart zu werden. So manch einen wird dies sicherlich stören. Aber irgendwie hat mich das Gesehene dann doch durchgängig gefesselt. Und William Dafoe spielt hier wohl einen der widerlichsten Bösewichte ever! Toller Film.
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ElMagico 2011/07/25 10:07:39
Kommentar löschenDavid Lynch klopft mit "Wild at heart" an der Tür zur Perfektion, lässt mich aber irgendwie kalt zurück.
Mit dieser märchenhaften Parabel, welche fast schon wie in Hänsel und Gretel, die 2 Hauptfiguren durch all das Leid und die Freude des Lebens führt, liefert Lynch Inszenatorisch seinen bis dahin besten Film ab. Hier leuchtet es an jeder Ecke, hier passiert ständig etwas und seltsame Charaktere geben sich die Klinke in die Hände. Und mit Sailor hat man auch eine ambivalent sympathische Figur, der man auf diesem Roadtrip gerne folgt und wir hinzu noch hinreissend von Nicolas Cage verkörpert. Laura Dern als Lula an seiner Seite steht jedoch immer etwas in seinem Schatten, man findet sie teilweise fast schon etwas dümmlich und nervig. Was David Lynch an dieser Frau findet, kann ich eh nicht so ganz nachvollziehen. Dieses Manko fällt aber kaum ins Gewicht, da "Wild at heart" ein Sammelsurium seltsamer und verquerer Figuren ist und somit diese einen, etwas unpassend angebrachten Charakter vergessen machen. So folgt man den Zweien auf ihrem Trip, während immer mehr Typen auftauchen, die ihnen nichts Gutes wollen. Da diese sich untereinander aber auch nicht Grün sind und sich gegenseitig ans Leder wollen, gibt es immer Erzählstränge und Konstellationen unter den Nebenfiguren. Da dies alles in einem dem Gesetz nicht so nahen Milieu spielt, wird man natürlich sehr schnell an einen Tarantino erinnert. Und "Wild at heart" erinnert tatsächlich öfters an "Pulp fiction", ist aber, wenn man diese Filme denn vergleichen will, die Erwachsene Version, die dreckige, die abgründige und viel explizitere, vorallem was den Sex anbelangt.
Warum "Wild at heart" mich dann doch nicht vollends überzeugen konnte? Er riss mich nie mit, nahm mich mit seiner Geschichte nie Gefangen, war wie ein perfektes Bild, dass einen aber nicht interessiert und keine Emotionen weckt. Vieles schien mir ein bisschen gewollt in "Wild at heart" und ich hatte auch den Eindruck, dass Lynch hier eine sehr disziplinierte und stringende Regiearbeit abliefernt wollte. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, merkt man, dass er sich nicht gehen lässt, nur in wenigen Momenten blitzt der Wahnsinn durch. Und so blieb der Film für mich, einfach im gehobenen Mittelfeld, nicht mehr. Meiner Meinung nach hätte ihm etwas mehr Lynch gut getan, denn ein paar Gewaltausbrüche, viele überspitzte Figuren und unzählige Sex-Szenen machen noch keinen tollen und auch keinen kultigen Film aus. Das war auch keine enttäuschte Erwartungshaltung für mich, es war einfach kein übermässig guter Film für mich....
Andere werden das anders sehen und ihn abkulten, für mich war er etwas zu formal und zu bieder...trotz all dem Smud.
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filmschauer 2011/07/25 14:08:15
Antwort löschen"Abkulten"? Schöner Neologismus. ;)
Dem Inhalt stimme ich weitesgehend zu, obwohl die Sichtung schon länger zurückliegt. Außer bei Laura Dern, die finde ich nach wie vor toll.
Sigmund 2011/07/25 14:49:57
Antwort löschenSchade, dass er Dich nicht richtig packen konnte. Ich finde ihn ja sowas von meisterlich. Figuren wie Bobby Peru, die Wahnsinnskamera, die sumpfig-kranke Atmosphäre und dann noch Nic Cage in seiner mit Abstand besten Rolle... für mich ist WAH ganz großes Kino.
Sigmund 2011/07/25 16:00:39
Antwort löschen...und dann noch der geniale Soundtrack!
ElMagico 2011/07/26 11:58:15
Antwort löschenDer Bobby war mir etwas zu over the top ;)
Und ich muss dir ja echt in allem zustimmen...aber es ist wirklich so, dass der Film irgendwie nicht zu mir durchdringen kann.
sikkmeidack 2011/07/26 16:19:48
Antwort löschenDer größte Nachteil und die schlimmste Künstlichkeit entsteht durch Lynch´s nicht nachvollziehbare "Liebchen" Laura Dern. I fckn hte her. Die spoilte mir schon viele Filme.
ElMagico 2011/07/26 17:43:39
Antwort löschenMein Reden...obwohl hassen...hassen tu ich sie nicht...noch ;)
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Jenny von T 2011/07/26 22:40:07
Antwort löschenBedauerlich, dass er dich nicht gepackt hat. Ich finde ihn genial von vorne bis hinten.
ElMagico 2011/07/27 22:43:07
Antwort löschenIhr macht mir ja fast ein schlechtes Gewissen ;)
J!GS4W 2011/07/03 10:35:18
Kommentar löschenJ!GS4W auf der großen Suche nach den guten David Lynch Filmen.
The Straight Story war ziemlich gut, doch hat sich Lynch dort erstaunlich ruhig und zurückhaltend gezeigt, was die Authentizität der Story und der Figuren steigerte. Doch dann landete ich bei Mulholland Drive, der alles andere als ruhig oder authentisch war. Vielmehr beschleicht mich nun nach "Wild at Heart" mehr und mehr das Gefühl, dass David Lynch ein verrückter, sexistischer, gewaltverherrlichender Perverser ist, aber nunja, damit macht Quentin Tarantino ja auch sein Geld. Der große Unterschied hierbei ist jedoch, dass mir Tarantino's Filme Spaß machen. Zwar ist nicht alles behindert an diesem Film, Grundgeschichte und Schauspieler wie Cage und Dafoe leisten wirklich saubere Arbeit, doch hat Lynch einmal mehr ein Paralleluniversum geschaffen, indem sich fast ausschließlich kranke Wichser finden lassen, die wirken, als wären sie so eben aus einer Anstalt ausgebrochen. Zwar sind einige wenige Elemente vorhanden, die wirklich cool sind wie Lula's Akzent, Sailors Rolle insgesamt (Er scheint auch die Neutralste zu besitzen) und sein Gesangspart, aber trotzdem kam bei mir nie Spannung auf und auf dieser Reise musste ich feststellen, dass es besser ist eine Kotztüte dabei zu haben. Dass David Lynch ein fähiger Mann sein kann, weiß ich, aber finde ich, dass er sein Potenzial in einem Sumpf aus "Fuck You"'s, die dem Selbstzweck dienen, Sex- und Gewaltszenen und seinen unauthentischen widerlichen Figuren, einfach verschwendet.
Fazit: "Wild at Heart" ist wohl eher "Insane at Heart".
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Shritz 2011/06/07 15:18:50
Kommentar löschen"Wild at Heart" ist ein Chaos aus Sex, Gewalt, Verschwörungen und...Liebe. Ja, die Liebe zweier Menschen, die zwar nahezu den ganzen Film nur auf körperlichen Aspekten zu beruhen scheint, sich am Ende aber dennoch als wahr erweist. Lynchs Roadmovie vermischt verschiedene Genres miteinander, verliert sich aber nie in diesen sondern bildet viel mehr einen überaus runden Hybriden daraus. Er ist unterhaltsam, zärtlich, spannend, intelligent und brutal. So brutal wie die Welt nur sein kann. Und obwohl die Geschichte von Sailor und Lula die gesamte Grausamkeit des Seins zeigt, schafft sie es immer, auch dessen positive und schöne Seiten zu beleuchten.
Großspurig und grausam inszeniertes Roadmovie, dass trotz einiger Skurilitäten auch Leuten gefallen dürfte, die mit Lynch weniger am Hut haben.
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Tyler Durden 22 2011/06/07 15:39:34
Antwort löschenEin typischer David Lynch Film ebend!!
Ripley1 2011/06/07 21:15:47
Antwort löschenGeht 'ne Frau zum Fleischer: Ich hätte gerne zwei Pfund Nackend.
Sie meinen: Zwei Pfund Nacken?!
Ebend!
hoffman587 2011/05/20 22:19:11
Kommentar löschenWild at Heart-Die Geschichte von Sailor und Lula
"Wild at Heart" ist ein gewöhnungsbedürftiges, bizarres, brutales, düsteres und trotzdem faszinierendes Road-Movie von David Lynch aus dem Jahre 1990 nach Barry Giffords gleichnamigen Roman.
Der Film zeigt die leidenschaftliche Liebesgeschichte von Sailor und Lula, die ihr gemeinsames Glück vor Killern, eifersüchtigen Müttern und seltsamen Verwicklungen schützen müssen.
Weiterhin spürt Lynch in seinem Werk der amerikanischen Gesellschaft nach, mit ihren Ängsten, Alpträumen und Neurosen.
Zudem bietet er einige Anspielungen auf den Film "Der Zauberer von Oz" und ist eine weitere originelle Variante der "Bonnie & Clyde"-Thematik.
Somit kann sagen, dass die Grundstory recht einfach gestaltet ist.
Die Regie und die Kamera sind virtuos.
Außerdem besitzt er exzellente Darsteller mit Nicolas Cage, Laura Dern, Diane Ladd, Willem Dafoe, Harry Dean Stanton und schließlich Isabella Rossellini.
Dazu kommen noch ein cooler Soundtrack, ein guter Score von Angelo Badalamenti, exquisite Dialoge und nicht zu vergessen unheimlich schräge Charaktere.
Trotzdem können möglicherweise einige Längen auftreten.
Zum Schluss lässt sich also sagen, dass David Lynchs "Wild at Heart" ein ausgezeichneter Film voller großer Gefühle und finsterer Abgründe ist.
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Isolation 2011/05/21 13:10:23
Antwort löschenPuh, ist schon einige Zeit her, als ich den Film gesehen habe. Muss ehrlich zugeben, dass ich mich auch nicht mehr wirklich an "Wild at Heart" erinnern kann - nur der Name sagt mir was. Aber muss wohl ziemlich gut gewesen sein, wenn man Deine Kritik so liest.
hoffman587 2011/05/21 13:12:40
Antwort löschenDanke, abet gut ist ein schwer zu definierender Begriff, besonders in Bezug auf den Namen David Lynch:)
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sleepy_dinosaur 2011/05/21 15:56:13
Antwort löschenhab den leider verpasst...
quellecair 2011/05/22 13:46:33
Antwort löschenIst zwar schon ein Weilchen her, als ich mir diesen Streifen angesehen habe. Ein typischer Lynch: bizarr, verstörend und auf seine Weise eben doch genial.
Nishi 2011/03/31 23:23:05
Kommentar löschenEin "ganz gutes" Roadmovie, jedoch mit einigen Längen und auf Dauer zu viel Sex der die Story überdecken soll... trotzdem ein ziemlich guter Cage und ein genialer Soundtrack!
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mexamillion 2011/04/10 19:18:54
Antwort löschenauf Dauer zu viel Sex?
???????
matzzze 2011/02/26 00:50:04
Kommentar löschenFast schon unfreiwillig komisch....
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lynch86 2011/02/23 21:20:19
Kommentar löschenSpitzen Film !!!
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Punk 2011/01/26 16:54:11
Kommentar löschenMaximale Gewalt, maximale 80er, maximaler Sound. David Lynchs umstrittenes Meisterwerk wirkt noch immer, und sei es nur grotesk.
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Tyler Durden 22 2011/01/18 23:40:03
Kommentar löschenEin typischer Film von David Lynch.Das ist wohl schon Kunst was der Mann Macht.Ein Film voller komischer und seltsamer Figuren.Die Story ist ok aber es ist irgendwie zu viel von allem.Da hat mir Blue Velvet besser gefallen!!
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