Wer erklimmt den Thron der Leading Ladies?
the gaffer (Jenny Jecke), Veröffentlicht am 03.09.2012, 09:03
Emma Stone - Eine Leading Lady mit Zukunft?
© Sony
Letzte Woche habe ich an dieser Stelle über den Zustand der Leading Men in Hollywood geschrieben. Dabei kam heraus, dass wir immer noch von den Helden der 90er leben und sich im letzten Jahrzehnt kaum standhafter männlicher Nachwuchs in diesen Bereich vorkämpfte. Dabei geht es nicht einmal um Talent, sondern ums schnöde Geld. Einspielergebnisse definieren, wer zu den führenden weiblichen Stars in Hollywood zählt. Obwohl wir uns momentan auf einen ganzen Pool junger weiblicher Stars freuen können, unterstreicht der Blick auf die älteren Damen die geringe Halbwertzeit, mit der Leading Ladies heute rechnen dürfen.
Snow White bei den Hunger Games
Weibliche Box Office-Power ist ein flüchtiges Phänomen, das sich genauerer Untersuchung häufig entzieht. Glauben wir Wikipedia (und wann tun wir das nicht?) müssen wir Leading Ladies noch einmal von Leading Actresses unterscheiden. Erstere dienen mehr oder minder offensichtlich als Augenschmaus, während der Leading Man die (Box Office-)Arbeit tut. Leading Actresses dagegen tragen einen Film. Mich persönlich stört der Begriff, weil er eine Betonung auf das Schauspielern legt, die beim Einspielergebnis reichlich wenig Sinn macht. Da Leading Actresses in großen Blockbustern rar gesät sind, bleibe ich bei Leading Lady als Begriff. Ansonsten würde der Artikel nämlich nach der Nennung von Angelina Jolie und Meryl Streep zum Schluss kommen. Das wäre ein bisschen zu deprimierend für einen Montag.
Nun also Leading Ladies. Noch einmal: Talent ist wie bei den Männern der Schöpfung zweitrangig. Im Vordergrund steht die Frage, wessen Star-Status sich auch an der Kinokasse rentiert und wer das Zeug dazu hat, in der Zukunft die Massen zum Geldausgeben zu bewegen. Die nötige Recherche ist gleich an ihrer ersten Station niederschmetternd. Blicken wir auf die Jahreslisten der amerikanischen Box Office (einzusehen bei Box Office Mojo) dominieren Männer-zentrierte Franchises die ersten Ränge. 2010 schafften es nur drei Filme mit weiblichen Heldinnen in die Top 20 der erfolgreichsten Starts in den USA (Rapunzel – Neu verföhnt, Eclipse – Biss zum Abendrot, Alice im Wunderland), im Jahr davor und danach sah das Verhältnis ähnlich aus. Die Top 20 2012 kann bisher immerhin Die Tribute von Panem – The Hunger Games , Merida – Legende der Highlands, Prometheus – Dunkle Zeichen und Snow White and the Huntsman vorweisen. Für Twilight 4: Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht – Teil 2 ist schon ein Platz reserviert.
Bei diesem sich jedes Jahr wiederholenden Verhältnis von Männer- und Frauen-dominierten Blockbustern, brauchen wir uns über die Anzahl echter weiblicher Box Office Draws nicht wundern. Zwar gibt es viele Leading Ladies. Die wenigsten davon sind in der Lage, einen Film allein mit ihrem Namen in den Kinos zu positionieren (ein Gradmesser dafür: die Forbes Star Currency Liste). Das liegt zum einen an der Zielgruppe der großen Studios. Die ist männlich und irgendwo zwischen Teenie und Twen anzusiedeln. Deswegen profilieren sich Leading Ladies eher in vom Budget her mittelgroßen Dramen und Romantischen Komödien, die auf die Frauen der Schöpfung abzielen. Andererseits haben weibliche Stars seltener die Gelegenheit, ein Image über Jahre hinweg aufzubauen. Männern wird das Altern schlicht eher verziehen als Frauen. Das ist bekanntlich kein auf Hollywood begrenztes Phänomen.
Frauen über 40 – Die unbekannten Wesen
Die Untersuchung der Leading Men hatte offenbart, dass die männlichen Stars der 90er Jahre immer noch unsere Blockbuster-Welt in Beschlag nehmen. Abgesehen von Leonardo DiCaprio und Shia LaBeouf ist das verlässliche Personal unter 40 schwer zu finden und so verwundert die Anziehungskraft von The Expendables 2 nicht. Übernehmen wir diese Logik, müssen wir die großen weiblichen Stars der 90er Jahre ins Auge fassen: Julia Roberts (44), Jodie Foster (49), Winona Ryder (40), Gwyneth Paltrow (39), Meg Ryan (50), Demi Moore (49), Sharon Stone (54), Nicole Kidman (45), Sandra Bullock (48), Geena Davis (56), Drew Barrymore (37), Uma Thurman (42), Patricia Arquette (44). Einige davon bevölkern die Gossip-Spalten noch immer. Viele erlebten spätestens in den 2000ern einen Karriereknick, den Rückzug in Nebenrollen oder das Fernsehen, dessen breiter gefächerte Zielgruppe noch Platz bietet für weibliche Heldinnen über 40. Traurigstes Beispiel ist wohl Meg Ryan, während es für Gwyneth Paltrow wenigstens etwas sanfter in die zweite Reihe ging. Ausnahmen bilden Sandra Bullock sowie, mit Abstrichen, Julia Roberts.
Tatsächlich finden die Phasen der Erneuerung, um nicht zu sagen Säuberung, beim weiblichen Personal in (gefühlt) kürzeren Abständen statt als bei den Leading Men. Die 2000er bugsierten (mit Verspätung) Halle Berry (46), Jennifer Garner (40), Natalie Portman (31), Katherine Heigl (33), Scarlett Johansson (27), Angelina Jolie (37), Reese Witherspoon (36), Charlize Theron (37), Amy Adams (38), Renée Zellweger (43), Rachel Weisz (42), Jennifer Aniston (43) und andere in die erste Liga. Die einen verdankten ihren Aufstieg großen Franchises (Keira Knightley, Natalie Portman) oder bauten ihre eigenen auf (Reese Witherspoon, Angelina Jolie). Echte Leading Ladies mit Blockbuster-Format sind nur wenige darunter. Selbst eine von Kritikern und Fans so verehrte Darstellerin wie Natalie Portman wird in Thor zum Beiwerk degradiert, kommt oft genug nicht über das Love Interest des Helden hinaus. Angesichts der Einspielergebnisse von Æon Flux, Elektra und Catwoman ist die mangelnde Risikobereitschaft der Studiobosse nicht verwunderlich.
Wie viele der genannten Damen sich auch im kommenden Jahrzehnt in Hauptrollen halten werden, bleibt fraglich. Schon macht sich eine neue, jüngere Generation daran, den Thron der Leading Ladies zu erobern. Dazu gehören Kristen Stewart (22), Emma Stone (23), Jennifer Lawrence (22), Mia Wasikowska (22), Emma Watson (22), Emily Blunt (29), Amanda Seyfried (26), Olivia Wilde (28) und Zoe Saldana (34). Einige stehen wie ihre Vorgängerinnen vor der Aufgabe, sich aus ihrer Franchise zu lösen. Ein Blick auf die Vergangenheit beweist: Die wenigsten werden es schaffen, wie Angelina Jolie dem Fluch des Eye Candies oder wie Meryl Streep dem des Alterns zu entkommen. Letztere ist auch noch mit 63 Jahren ein echter Box Office-Garant. Sie ist eine Ausnahmeerscheinung.
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Kommentare
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Nemoflow Tue, 04 Sep 2012 12:23:21 -0000
Kommentar löschenMeine Hoffnungen für die nächsten Jahre ruhen auf Chloë Moretz, Elle Fanning und Saoirse Ronan. Sowohl im Indie als auch im Blockbuster Bereich.
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balaban Mon, 03 Sep 2012 20:23:59 -0000
Kommentar löschenIst es wirklich so das die Flutkation von Frauen in Hollywood deutlich höher ist als wie bei den Männern. Ein Grund dafür ist sicherlich unser Geschlechterbild. Wer kennt den spruch nicht das Frauen eben älter werden aber Männer wie ein guter Wein reifen.
Ich denke jedoch auch die Rollen die beide geschlechter verkörpern, haben etwas damit zu tun.
Die meisten Frauen starten eben in mit Liebeskomödien ihre Karriere und weichen ab und zu mal aus diesen Schema aus. Das sind die rollen die man mit ihnen verbindet. Bei Liebeskömodien sollen die Charaktere eben größtenteils zwischen Teenie und max 30 aussehen, eher mit zwanziger. Damit kommen die Damen ü40 dann für die meisten Rollen im Mainstream aus.
Sandra Bullock hat das Problem ja mit ihrer eigenen Firma "Fortis Films" gelöst, clever die Frau.
Die Männer werden neben den Liebeskomödien auch noch als Actionstar gebraucht und da ist das alter nicht so hinderlich, eher das Gegenteil. Ein Taylor Lautner fehlt, trotz guter Kampfausbildung, ihr noch die Glaubwürdigkeit, da er sehr Milchbubihaft rüberkommt.
Ich denke ist es kein wunder das Frauen die sich auch in Actionfilmen etablieren konnten sich druchsaus länger im Rampenlicht hallten können (sigourney weaver, Jolie, Mila Jovovich, Uma Thurman oder auch eine Sandra Bullock [auch wen mitlerweile auch über ihre eigene Firma]). Chloë Morets währe eine die diese Schranke wohl auch durchbrechen könnte, sie hat zumindest eine interessante und wenig stereotypiere Rollenauswahl bisher bewiesen. Bei den die jetzt schon Stars sind trau ich Natalie Portman noch am ehesten zu auch im mit ü40 noch Mainstream Titel tragen zu können.
Die hochtalentierten (Internetlieblinge) Ema Stone und Ellen Page müssen hingegen aufpassen das sie nicht das Girlie Image bekommen, den deren Haltbarkeitswert ist beschaubar.
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Mein Senf Mon, 03 Sep 2012 16:18:27 -0000
Kommentar löschenLiegt das eigentlich nur daran, dass ich "Young Adults" (<-- empfehlenswert) und "Panem" (<-- gehtso.de) in kurzer Reihenfolge weggeguckt habe, oder hat der Frauenanteil in kreativen Leading-Positionen in den letzten zwei Jahren statistisch etwas zugenommen? Wie auch immer - bei so einer Frauenquote muss ich mich jetzt jedenfalls ganz fix meiner Männlichkeit versichern und mir schnell nochmal "The Expendables 2" geben.
Und die Aufzählung der aktuellen "Leadings Ladys Hollywood"...Emily Blunt und Amanda Seyfried sind drin... japp, die finde ich gut und recht vollständig... lediglich Anne Hathaway und mit Abstrichen Rachel McAdams vermisse ich.
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Bob Loblaw Mon, 03 Sep 2012 16:18:09 -0000
Kommentar löschenVielleicht ist es ja besser, wenn es in Zukunft gar keine richtigen Leading Ladys und Leading Men mehr gibt... die verdienen doch sowieso alle zu viel...
Es ist doch besser, wenn anstatt 2-3 Superstars 20-30 nicht ganz so grosse, aber trotzdem gute Darsteller zur Verfügung stehen. Und anstatt auf die Stars als Kassenmagnet zu zählen, könnte man mehr Arbeit in neue Konzepte und gute Drehbücher stecken :)
Also weg von den Leading-Monopolen und hin zur Schauspieler-Community :D
Blockbuster 2.0 !!!
Und das Problem mit den wenigen Rollen für ältere Frauen ist ja sowieso nochmal ein anderes und hat damit ja nichts zu tun. Das spielt bestimmt die zukünfte Entwicklung des Kinos, des Filmes und anderer Unterhaltungsmedien und deren Zielgruppen eine grosse Rolle... wer weiss schon ob es noch so etwas wie Blockbuster gibt, wenn Dakota Fanning mal 30 ist !? :D
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Pharazon Mon, 03 Sep 2012 16:12:44 -0000
Kommentar löschenEmma Stone, Emma Watson und Zoe Saldana halte ich für die kommenden Leading Ladies, aber allen vorran ( leider nicht ganz objektiv ) Olivia Wilde, die eine hammermässige Ausstrahlung hat, und nur ganz selten zeigen durfte, was sie kann! Die Dame hat großes Potenzial.
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BaltiCineManiac Mon, 03 Sep 2012 13:41:49 -0000
Kommentar löschenNoch mal mit Betonung: Dakota Fanning und Saoirse Ronan!!! Die doch schon recht „alte“ Abbie Cornish wäre hier definitiv noch zu nennen, die die Tradition von australischstämmigen Leading Ladies in Hollywood dank ihres Talents fortführen könnte. Auch Evan Rachel Wood hat das Zeug zu einer ganz großen. Obwohl es in diesem Artikel nur um Hollywood geht, sollte doch erwähnt werden, dass es natürlich auch in anderen Teilen der Welt eine ganze Anzahl von großenartigen Leading Ladies gibt, die vielleicht damit gut beraten sind, es in ihren Ländern zu bleiben und nicht in Hollywood als exotische Eyecatcher verramscht zu werden.
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JesusQuintana Mon, 03 Sep 2012 13:19:31 -0000
Kommentar löschenmeine meinung nach gibt es übrigens keine bessere schauspielerin als melissa leo..
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Rukus Mon, 03 Sep 2012 12:54:46 -0000
Kommentar löschenIch vermisse Saoirse Ronan und Dakota Fanning (beide 18) irgendwie. Auch Ellen Page (25) hätte ich bei den Perspektiven erwartet. Zusammen mit Emma Stone für mich so eine Art Fantastic Four der Nachwuchsrige.
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BaltiCineManiac Mon, 03 Sep 2012 13:05:04 -0000
Antwort löschenAber so was von und nicht nur irgendwie!!! Wollte ich auch gerade hier aufführen ... ;)
Bob Loblaw Mon, 03 Sep 2012 13:17:05 -0000
Antwort löschenbei den ganz jungen würden mir auch noch Elle Fanning und Chloe Moretz einfallen.
the gaffer Mon, 03 Sep 2012 13:19:50 -0000
Antwort löschenDie ersten beiden sind noch sehr jung. Nennen könnte man sie (auch Elle Fanning), aber das sollte keine Auflistung aller Leading Ladies werden. Saoirse könnte natürlich mit The Host einer Kristen Stewart oder Jennifer Lawrence nachfolgen, aber das muss sich erst noch zeigen.
Ellen Page wiederum tendiert bisher nicht zum Blockbuster-Leading-Lady-Material, um es mal so auszudrücken. Ihre Rollen in Inception und X-Men 3 sind dafür zu unbedeutend und ihre übrige Filmografie tendiert eher zum Indie-Bereich.
Rukus Mon, 03 Sep 2012 13:30:52 -0000
Antwort löschenSchliesst Indie Blockbuster aus?
Natürlich müssen Saoirse Ronan und Dakota Fanning noch nachlegen, aber wenn ich an In meinem Himmel, Wer ist Hanna?, Ich bin Sam oder auch Taken denke, haben sie bisher schon weit mehr getragen, als viele andere, die da oben gelistet sind.
In jedem Fall hoffe ich, von den genannten vier noch viel zu sehen.
BaltiCineManiac Mon, 03 Sep 2012 13:40:39 -0000
Antwort löschenWenn man sich jetzt nur auf den Aspekt Blockbuster konzentriert, magst du recht haben, denn dann wird es schwierig für die jungen Damen. Auch „Effie“ wird wohl mit Sicherheit eher ein Indie-Kostümdrama werden. Aber die große Meryl Streep hat auch mehr anspruchsvolle Filme als programmierte Kassenhits gedreht und steht heute da, wo sie halt steht. Und wenn ich ganz ehrlich bin, möchte ich die erwähnten Talente auch gar nicht in lieblosen, auf Massenkonsens gebürsteten Blockbustern verheizt sehen. Chloë Grace Moretz halte ich allerdings für sehr überschätzt.
the gaffer Mon, 03 Sep 2012 13:41:13 -0000
Antwort löschenIch möchte auch noch viel von ihnen sehen, aber mit geht's ums Einspielergebnis und da ist ein Blockbuster eben ein schlagenderes Argument als ein meinetwegen herausragender Indie-Film. Saoirse Ronan hat nach Hanna beste Chancen und muss sich mit The Host beweisen. Dakota Fanning kann man nicht an ihren Kinderrollen messen. Sie ist jetzt in einer neuen Phase ihrer Karriere und muss sich dementsprechend ein Image aufbauen abseits von 'die blonde Tochter von Tom Cruise'. Ihre Twilight-Rollen beweisen, dass sie vor Blockbuster-Ware nicht zurückschreckt. Mehr als Nebenrollen waren das aber nicht.
Rukus Mon, 03 Sep 2012 14:56:43 -0000
Antwort löschenIch seh sie eher als blonde Tochter von Sean Penn, aber das ist eine andere Sache. ;)
Unter der Prämisse muss man wohl abwarten. Das Problem ist wohl, dass es nicht unbedingt nur an den Schauspielerinnen liegt, sondern viel mehr am zur Verfügung stehenden Material. Ohne gute Drehbücher können selbst die besten Darsteller nicht viel reissen.
Eine Sache noch ... gebt der armen Dakota endlich mal was zu futtern!
Weltenkind Mon, 03 Sep 2012 12:06:43 -0000
Kommentar löschenHalte Emma Watson, wenn man sie aus dem Schatten des Harry Potter lässt, für eine ernst zunehmende Garantin für das Kino. Sie ist bei weitem nicht untalentiert und spielt auch einseitige Rollen, wie es Hermine leider war, gekonnt und mit Charme. Für die Potter-Generation wird sie sicherlich ein Grund sein, einen Film zu sehen und die ist, wie man weiß, nicht sonderlich klein.
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HulktopF Mon, 03 Sep 2012 11:47:51 -0000
Kommentar löschenAeon flux ,elektra und catwoman waren auch verdammt schlecht geschriebene filme und mies gedreht wurden.
davon abgesehen angelina jolie hat dank tomb raider ihren karierekick erhalten, bzw wurde vom mainstreampublikum entdeckt.
noch dazu fehlt mir die erwähnung von (ich kann den namen nicht tippen, lol) der leaddame aus alien. geeks freuen sich immer wieder über ihre gastauftritte in dieversen filmen.
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HulktopF Mon, 03 Sep 2012 11:48:30 -0000
Antwort löschenwups da hab ich mal schreibtechnisch tief ins klo gegriffen xD
butch cool Mon, 03 Sep 2012 10:37:07 -0000
Kommentar löschenWurden denn bei den Frauen auch mal die Handlungen der Filme brücksichtigt? Denn bei Beckinsale (39, Underworld) und Jovovich (36, Resident Evil) ist man ja offenbar mit den Einspielergebnissen zufrieden und deren Filme richten sich ja mit ihrem Inhalt eher an männliche Zuschauer.
Bei den Nachrückern könnte man evtl noch Mila Kunis dazunehmen. Hat zwar noch nicht so viele Filme, könnte mir aber vorstellen, dass man in Zukunft von ihr noch einiges hört/sieht. Marion Cotillard wird meines Empfindens auch immer präsenter.
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sweetForgiveness Mon, 03 Sep 2012 10:06:35 -0000
Kommentar löschenMichelle Williams, Carrey Mulligan, Naomi Watts...
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butch cool Mon, 03 Sep 2012 10:13:02 -0000
Antwort löschenIch bezweifel, dass die Mulligan einen Film alleine tragen könnte.
the gaffer Mon, 03 Sep 2012 13:23:03 -0000
Antwort löschenAlles fähige Darstellerinnen, aber selten in den vorderen Rängen der Kino-Charts anzutreffen. Naomi Watts hat den Sprung zur Leading Lady verfehlt. Jedenfalls glaube ich nicht, dass jemand nochmal so viel Geld wie bei King Kong spendiert und ihr die Hauptrolle gibt. (Und das hat nichts mit ihren schauspielerischen Qualitäten zu tun. Ich mag sie sehr).
sweetForgiveness Mon, 03 Sep 2012 13:29:46 -0000
Antwort löschenich glaube auch kaum, dass irgendeiner der drei es noch zu einer Leading Lady schafft...aber ich würds mir trotzdem wünschen :)
Bob Loblaw Mon, 03 Sep 2012 09:14:55 -0000
Kommentar löschenAnne Hathaway würde ich noch zu den Leading Ladys zählen...
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Bob Loblaw Mon, 03 Sep 2012 08:59:52 -0000
Kommentar löschenIch habe das zum Teil ja schon letzte Woche geschrieben:
Ich denke wirklich, dass das Zielpublikum der aktuellen Blockbuster ein Hauptgrund für den Mangel, bzw. das junge Alter der Leading Ladys ist. Dazu kommt ja noch die grosse Anzahl der Comicverfilmungen... Und die Geschichten/Figuren der Comics sind ja meistens vor über 40 Jahren entstanden und noch viel viel stärker auf das junge, männliche Publikum ausgerichtet.
Bei den anderen Medien sieht das aber anders aus:
Im TV gibt es haufenweise Sitcoms mit Frauen in den Hauptrollen ( dieses Jahr neu: "New Girl" und "Two Broke Girls" ), dann gibt es z.B. super erfolgreiche Serien, die auf ein weibliches Publikum ausgerichtet sind, wie "Desperate Housewives" und "Sex and the City".
Ausserdem gibt es eine Reihe von markanten Frauen über 40, die Serien-Hauptrollen haben, z.B. Kyra Sedgewick, Mary McDonnell oder Katey Sagal.
Bei den Büchern wurden viele der grossen Bestseller von Frauen geschrieben: Twilight, Harry Potter, Hunger Games... die sind aber zugegebener Massen auf ein jüngeres Publikum ausgerichtet.
D.H. die entsprechenden Frauenrollen werden wohl tatsächlich von Zielpublikum, d.h. vom Markt bestimmt, und solange jetzt nicht mehr "erwachsene" Leute ins Kino gehen, wird auch vieles so bleiben...
Obwohl ich denke, dass z.B. der Markt für das Zielpublikum von Twilight gerade erst entdeckt wird... da wird noch einiges auf uns zukommen !! :D :D
Trotzdem finde ich es erstaunlich, dass mir viel mehr markante jüngere weibliche Schauspielerinnen als männliche einfallen... letzte Woche bei der Kolumne zu den Leading Men hatte ich bei vielen Namen gar kein Bild vor den Augen.
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bestseimon Mon, 03 Sep 2012 08:47:27 -0000
Kommentar löschenMan muss aber auch sagen, dass Filme wie Elektra und Catwoman qualitativ einfach schlecht waren und das niedrige Einspielergebnis wohl nicht unbedingt an den Hauptdarstellerinnen gelegen hat.
Ansonsten traue ich Jennifer Lawrence am ehesten diesen Schritt zu.
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stuforcedyou Mon, 03 Sep 2012 08:24:28 -0000
Kommentar löschenIch bin - natürlich - für Jenny. :)
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Markbln Mon, 03 Sep 2012 07:55:12 -0000
Kommentar löschenInteressante Reflexion, aber schade, dass es sich nur auf Hollywood bezieht. In Frankreich oder Deutschland sähe das denke ich anders aus.
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Andy Dufresne Mon, 03 Sep 2012 07:06:05 -0000
Kommentar löschenVom Talent her müsste es Michelle Williams werden.
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the gaffer Mon, 03 Sep 2012 07:23:58 -0000
Antwort löschenBei ihr bin ich sehr gespannt, inwieweit sie sich überhaupt auf Blockbuster einlässt. Kommt wohl darauf an, wie Oz The Great and the Powerful läuft.
Andy Dufresne Mon, 03 Sep 2012 07:42:14 -0000
Antwort löschenEher vom Talent her "sollte" sie es werden, hätte ich wohl schreiben sollen :)
Glaube eher das sie immer ihr Ding machen wird und eher Rollen wie in "Wendy and Lucy" annehmen wird als Blockbuster zu machen/machen zu wollen.
Markbln Mon, 03 Sep 2012 07:54:22 -0000
Antwort löschenNo way, die ist nun wirklich sehr begrenzt in ihrem Spiel, Andy.
Andy Dufresne Mon, 03 Sep 2012 08:06:40 -0000
Antwort löschenWilliams? Doch, die kann vieles, wenn man die einfältige Alma aus "Brokeback Mountain" mit der sensiblen Wendy aus "Wendy and Lucy" vergleicht, zeigt sich das sie vieles kann. Oder in Blue Valentine, oder in " Synedoche" oder, oder, oder...Und sie ist erst am Anfang!
Markbln Mon, 03 Sep 2012 08:08:51 -0000
Antwort löschenIch meinte Frl Williams ja, finde sie sehr klug in ihrer Rollenwahl. Sie wählt genau das, was sie kann, ist mir aber zu eindimensional.
Andy Dufresne Mon, 03 Sep 2012 08:12:03 -0000
Antwort löschenIch mag sie unwahrscheinlich gern.Schau mer mal was sie uns in den nächsten Jahren noch offenbart, vielleicht lässt sie auch dich irgendwann anders denken :)
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Jenny Jecke hat was mit Medien studiert und lebt in Berlin. Bei moviepilot spekuliert sie mit und für euch über die Zukunft des Kinos. Mit drei anderen Filmfans bloggt Jenny außerdem über alte, neue, hübsche und hässliche Filme. Für das Magazin AGM schreibt sie eine Action-Kolumne und via Twitter könnt ihr sie fragen, was das alles soll. Über Anregungen, Themenvorschläge oder Kritik freut sie sich immer.





Natalie Portman, Marion Cotillard, Michelle Williams
und dann noch, vielleicht Jennifer Lawrence
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