Rapunzel - Neu verföhnt

Tangled (2010), US
Laufzeit 101 Minuten, FSK 0, Musikfilm, Animationsfilm, Kinostart 09.12.2010

7.1 Kritiker
36 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
4459 Bewertungen
171 Kommentare
Rapunzel - Neu verföhnt - Bild 4591930
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noch nicht bewertet

von Nathan Greno und Byron Howard, mit Mandy Moore und David Schwimmer

Rapunzel – Neu verföhnt erzählt die Geschichte von Flynn Rider, einem Dieb, der sein Handwerk wirklich versteht. Flynn, der stets einen lockeren Spruch auf den Lippen hat, ist seinen Verfolgern und Widersachern immer einen Schritt voraus. Als er eines Tages nach einer Diebestour fliehen muss, treiben ihn seine Verfolger in den Wald. Mitten in diesem entdeckt der smarte Jüngling einen scheinbar verwaisten Turm, den er geschwind erklimmt. Zu seiner Überraschung ist der märchenhafte Turm von einem wunderschönen Mädchen mit unendlich langem blonden Haar bewohnt. Das Mädchen mit dem Namen Rapunzel ist jedoch wenig erfreut über den ungebetenen Besucher. Nach anfänglichen Differenzen, stellt sich heraus, dass Rapunzel seit Jahren unfreiwillig im Turm festgehalten wird. Das ungleiche Paar beschließt mit einem abenteuerlichen Ausbruch ihrer Gefangenschaft ein Ende zu setzen.

Rapunzel – Neu verföhnt ist der insgesamt 50. Animationsfilm aus dem Hause Disney. Zu diesem Jubiläum widmet sich das Studio mit der Geschichte von Rapunzel einem Werk der Gebrüder Grimm. Regie, bei dem in 3D erscheinenden Film, führten Byron Howard und Nathan Greno, die 2008 Bolt – Ein Hund für alle Fälle erfolgreich ins Kino brachten. In den USA wird der Film unter dem Namen Tangled veröffentlicht. Disney befürchtet, dass der Titel Rapunzel die männlichen Zuschauer abschrecken könnte. Die Computeranimationen des Films orientieren sich an alten Zeichentrickklassikern und dem Rokoko-Stil. Produzent Glen Keane initiierte zu diesem Zweck das Seminar The Best of Both Worlds mit dem Ziel 3D und die speziellen Animationen perfekt miteinander zu verbinden. Nach Küss den Frosch versucht Disney also erneut die traditionsreichen Wurzeln weiter zu pflegen. Für die disneytypischen Songs ist Komponisten-Legende Alan Menken verantwortlich, der u.a. schon für die Musik zu Arielle, die Meerjungfrau, Die Schöne und das Biest und Aladdin zuständig war. Rapunzel – Neu verföhnt erscheint im Dezember 2010 in den deutschen Kinos. (BL)

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Cast & Crew


Kritiken (29) — Film: Rapunzel - Neu verföhnt

Corsovilla: SchönerDenken

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6.5Ganz gut

Disney hat das Rapunzel-Märchen ordentlich entkernt und ausgiebig in Kitsch ertränkt, danach mit Musicalgesangslasur überzogen. Und trotzdem funktioniert “Rapunzel – neu verföhnt” (im Original: “Tangled”) als liebenswerter Familienfilm. Im Podcast reden die Üblichen Verdächtigen über Kitsch jenseits der Schmerzgrenze, gesungene Träume in der Räuberschänke, starke Nebenfiguren und die (technischen) Unterschiede zwischen alten und neuen Zeichentrickfilmen. (Mehr im Podcast)

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

Überraschung! Zwar haben sich die Verantwortlichen nach der vermuteten 2D-Rückbesinnung vor zwei Jahren nun letztlich doch für dreidimensionale Digitalwelten entschieden. Nichtsdestotrotz ist „RAPUNZEL – NEU VERFÖHNT“ klassische Disney-Unterhaltung in Reinkultur, die nicht nur den Geist der alten Klassiker atmet, sondern zudem einige neue Akzente zu setzen weiß. Dass man etwa schon recht früh vergisst, einen computeranimierten 3D-Film zu sehen, spricht zum einen für die tricktechnische Brillanz, die beeindruckende Animationen präsentiert, welche derart geschmeidig wirken, dass man meinen könnte, sie wären handgezeichnet. Zum anderen wird nach „Küss den Frosch“ nun noch einmal eindrucksvoll bestätigt, dass der erfolgsverwöhnte Disney-Konzern immer dann am besten ist, wenn er – von einigen technischen Neuerungen mal abgesehen – gar nicht erst versucht, sein Erfolgsrezept grundlegend umzuändern.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Die Regisseure Byron Howard und Nathan Greno wuscheln das Märchen der Gebrüder Grimm kräftig durch und schöpfen (nicht zuletzt mit den umwerfend komischen Sidekicks Chamäleon Pascal und Pferd Maximus) ein frisch-farbenfroh-fröhliches Jubiläums-Meisterwerk, das mit hochgestecktem 3D und anmutigen Songs von Komponist Alan Menken für perfekten Halt im Kinosessel sorgt.

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sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Den obligatorischen Liedern fehlt der zum einen der Ohrwurmeffekt, zum anderen bringen sie die Story nicht weiter. Rapunzel kommt nicht an die alten Disneytitel ran.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.5Ganz gut

Disney macht mit "Rapunzel" genau das, was sie am besten können: Eine konventionell-klassische Prinzessinnen-Geschichte auf ihre unvergleichlich charmante Art und Weise verfilmen. Zwar ist viel Klischee dabei und bei den deutsch synchronisierten Liedern verzieht sich immer mein Gesicht ein wenig, andererseits hat Disney im Kleinen auch Mut zu unkonventionellen Tönen - auch wenn sie bei weitem nicht ein Mass wie bei Pixar annehmen. Die 3D-Effekte sind nice und das ganze ist handwerklich einfach gut gemacht. Ebenfalls schön, auch wenn das einen Nostalgie-Bonus beeinhaltet: Die Disney-Filme sind so herrlich nett, daß man sie jedem Kind zeigen kann. Dabei ist "Rapunzel" bei weitem nicht so esoterisch angehaucht wie beispielsweise "König der Löwen" oder "Pocahontas", vielleicht gerade wegen dem klassischen Märchen-Thema. Ich fand das alles in allem einen wirklich unterhaltsamen Kino-Abend.

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CineKie: CineKie.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]Wer sich nicht innerhalb der ersten Minuten in Rapunzel verliebt, muss ein Herz aus Stein haben. Oder kein Interesse an Frauen. Doch selbst dann dürfte die lebensfrohe Rapunzel zumindest ganz schnell die neue beste Freundin werden. Ähnliches gilt für den charmanten Flynn, der mit seiner eingebildeten und doch liebenswerten Art voll ins Schwarze trifft. Überhaupt ist jede Figur so gut getroffen wie schon lange nicht mehr in einem Animationsfilm. Wobei besonders die tierischen Begleiter hervorstechen. Wer “Rapunzel – Neu verföhnt” gesehen hat, weiß, wieso das putzige Chamäleon Pascal und das aufgeweckte Pferd Maximus die heimlichen Stars des Films sind. Was umso positiver zu bewerten ist, wenn man bedenkt, dass beide Figuren ohne Sprache auskommen müssen.[...]

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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4.0Uninteressant

[...] So bleibt Disneys 50. Film irgendwie ohne Bedeutungstiefe, es sei denn man versucht dem Märchen den eigenen Stempel aufzudrücken.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Rapunzel - Neu verföhnt ist ein gelungener Jubiläumsfilm für Disney, vor allem, da der Film die klassischen Disneywerte stimmungsvoll kombiniert und in ein modernes Gewand steckt. Die Figuren sind sympathisch, der Humor charmant und die Adaption des Märchens gelungen. Lediglich die Musicaleinlagen sind weniger gelungen (aber das mag auch ein subjektiver Eindruck sein). Insgesamt bietet Rapunzel zweifellos gute Unterhaltung für die ganze Familie.

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Martin Schwickert: Die Zeit Martin Schwickert: Die Zeit

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7.0Sehenswert

Doch auch wenn "Rapunzel" im Korsett der Studiokonventionen nicht so frei atmen kann wie Pixar-Produktionen a la "Ratatouille", merkt man – wie schon in "Küss den Frosch" – auch hier den erfrischenden Einfluss des Pixar-Mannes John Lasseter, der seit 2004 die künstlerische Leitung bei Disney übernommen hat.

Der Groove und die wohlkolorierte Wärme, die den handgezeichneten Froschkönig auszeichneten, will sich allerdings in diesem Hi-Tech-Trickfilm ebenso wenig einstellen wie die tolldreiste Märchendekonstruktion, mit der das Konkurrenzprodukt "Shrek" die etablierte Animationsschmiede aus der Reserve zu locken versuchte. Dennoch: Zwischen Tradition und Erneuerung schwingt sich "Rapunzel" voller Elan über den Abgrund wie seine langhaarige Hauptfigur.

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Christina Wittich: Sächsische Zeitung Christina Wittich: Sächsische Zeitung

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7.0Sehenswert

Es ist eine Geschichte von Selbstfindung, Erwachsenwerden und Liebe, gewürzt mit reichlich Action und Abenteuer. Es wird gesungen und getanzt; ein ehrgeiziger Polizeihengst und ein mimisch hochbegabter, stummer Gecko sind die tierischen Sidekicks und streckenweise weit unterhaltsamer als die eigentlichen Helden. Disney übertrifft sich hier nicht selbst, es liefert solide, was es eben gut kann.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Mit Rapunzel liefert Disney seinen ersten klassischen Märchenfilm im CG-Format ab. Auch wenn Rapunzel im ersten Moment etwas zu Barbie-mässig erscheint, gewinnt sie durch ihre Art und die Animation genau wie Aushilfs-Retter Flynn schnell an Persönlichkeit und Charme.

Mit dem klassischen Märchen hat das natürlich mal wieder nichts zu tun, aber wer weiß von Rapunzel schon mehr als das ein Mädchen mit langen Haaren im Turm gefangen gehalten wird. Das der Prinz geblendet und die schwangere Rapunzel in die Wüste geschickt wird, haben wohl eh die wenigsten auf dem Schirm und wäre wohl auch etwas zu finster, für einen Disney-Weihnachtsfilm. Auch für einen der mit dem Satz: "This is the story how I died..." beginnt.

Überhaupt haben die Macher weniger ein klassisch, rührseeliges "Jungfrau in Nöten"-Konzept im Kopf, als eine actionreiche Abenteuergeschichte. Nicht umsonst wurde der Filmtitel in den USA in "Tangled" geändert, um sicherzustellen…

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Michael Pekler: Der Standard Michael Pekler: Der Standard

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7.5Sehenswert

Natürlich entgeht auch Rapunzel nicht dem ewigen Vorwurf an Disney, reaktionäre Erzählmuster zu verfestigen, aber als progressiv konnte schon die Vorlage nicht bezeichnet werden. Dafür wechselt Rapunzel, seiner Verpflichtung auf alte Werte zum Trotz, erstaunlich oft die Tonlage zwischen Abenteuerfahrt, Liebesromanze und überdrehter Komödie, findet mitunter durch klug platzierte Songs von Alan Menken (Mother Knows Best!) gar zu Musical- Qualitäten.

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Stefanie Zobl: Fluter Stefanie Zobl: Fluter

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7.5Sehenswert

Abgesehen von der albernen Barbiepuppenästhetik der Hauptfigur hat Disney eine ziemlich witzige und furiose Variante des Märchen-Klassikers mit etlichen Seitenhieben auf die Verkorkstheit der Erwachsenen und einigen originellen Charakteren geschaffen. [...] Selbst die 3D-Effekte zeigen einen weiteren Fortschritt im Vergleich zu anderen 3D-animierten Filmen aus diesem Jahr wie beispielsweise "Toy Story 3" oder "Sammys Abenteuer". Absoluter Höhepunkt, der selbst Erwachsene zu Tränen rühren vermag, sind die abertausenden von schwebenden Lampions, die Rapunzels Eltern für ihre verschwundene Tochter in die Nacht steigen lassen. Schon allein wegen dieses visuellen Eindrucks sollte man sich den Film nicht entgehen lassen.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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7.0Sehenswert

Was bei den Grimms nicht zuletzt eine Leidensgeschichte ist, deren Helden sich im Erdulden üben müssen, bevor sie wie durch ein Wunder erlöst werden, wird hier zur schwungvollen Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau, die sich den Besitzansprüchen ihrer (Pflege-)Mutter entzieht und ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Jener Teil der Geschichte, der die Reise des Angebers Flynn mit der unbedarften, aber alles andere als hilflosen Rapunzel schildert, folgt dabei dem Muster einschlägiger Screwball-Komödien, bei denen sich zwei zunächst konträre Figuren im gemeinsamen Kampf mit allerlei Widrigkeiten romantisch zusammenraufen und mit- und aneinander wachsen. Für weiteren komischen Zündstoff sorgen besonders gut gelungene tierische Sidekicks, die das Pärchen begleiten: ein treu an Rapunzels Seite stehendes Chamäleon sowie ein Pferd namens Maximus, das als gnadenloser Ordnungshüter hinter Flynn her ist und seiner Funktion als Streitross auch ohne Reiter alle Ehre macht. Dem leichtherzigen Ton, mit dem die Figuren ihre Musiknummern trällern (auch wenn diese an den Jazz-Sound von „Küss den Frosch“ nicht heran kommen), gehorcht auch die Konzeption der Böswichter: Richtig gruseln dürfte es auch kleinste Zuschauer angesichts der aparten Hexe nicht. Mit Herzblut unterfüttert wird der Komödienstoff weniger durch Grimmschen Schauder als durch dramatische Wendungen und Missverständnisse in der Liebesgeschichte, die sich dem Happy End in den Weg stellen. Mut zu Innovation und Originalität spricht aus dem Film sicher nicht, dafür aber eine angenehme gestalterische Sorgfalt und eine im positiven Sinne „konservative“ Rückkopplung ans Erzählhandwerk, das jenseits filmtechnischer Trendsetterei auf eine stimmige Entwicklung von Figuren und einer emotionalen Geschichte setzt.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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6.5Ganz gut

"Rapunzel" mit dem deutschen Jux-Zusatztitel ist okay. Läuft als hübsches Familienprogramm sympathisch durch. Ein aufgewecktes Mädel emanzipiert sich und findet dabei privates Glück: Fröhlich und gar nicht doof geht es dabei zu, wenngleich die Frage gestattet sei, warum ein solch cleveres Wesen wie diese haarige Schöne es angeblich über Jahre nicht gemerkt hat, wie sie von der besitzergreifenden, eigennützigen "Mama" getäuscht und ausgetrickst wurde. Wenn sie denn so intelligent und aufgekratzt ist wie hier personalisiert. Aber gut, ansonsten läuft die Chose in mitunter beeindruckendem 3-D-Format trick-gagig und spaßhaft durch.
[...] "Rapunzel" - ein unbeschwertes Ironie-Singsang-Vergnügen. Mit viel Schmunzel-Charme und "Schmackes".

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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6.0Ganz gut

Pünktlich zu den Feiertagen lässt die Disney-Maschine gerne einen neuen Film für die ganze Familie vom Stapel, das Weihnachtsgeschäft boomt traditionsgemäß. Und setzt auch hier auf bewährte Nettigkeit. Manche Szenen sind gelungen, wie der Besuch einer Kneipe mit den wüstesten Gestalten oder die kleinen Kämpfe zwischen dem Kleinganoven und einem widerspenstigen Pferd, aber ansonsten bleibt die Welt heil und Rapunzel naiv und brav, auch wenn sie sich mit Flynn in die Haare kriegt.
Föhnfrisur mit gewissem Charme
Es ist alles in Ordnung – die Zeichnungen, die Stimmen (Moritz Bleibtreu als fixer Langfinger, Alexandra Neldel als Heldin mit Haar), die Musik von Filmkomponist Alan Menken, der Rhythmus des Films (der in der Mitte etwas hängt). Nur kommt dabei das Herz abhanden. Keine Kanten, keine Ecken, ein bisschen zu viel perfekte Glattheit, wie eine Föhnfrisur, die irgendwann in sich zusammenfällt. Trotzdem kann man dem haarsträubenden Abenteuer nicht ganz widerstehen.

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KultHit.de: KultHit.de

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9.0Herausragend

"Rapunzel - Neu verföhnt" ist bereits der 50. Animationsfilm aus dem Hause Disney und natürlich ein absolut amüsantes Abenteuer, welches auf der traditionellen Vorlage basiert und mit einer Prise Action und Slapstick zu einem modernen Märchen wird. [...] Besonders viele amüsante und komische Szenen sorgen für einen erstklassigen Film, wobei witzige Dialoge und Slapstick hier elementar wichtig sind. [...] Rapunzel ist für Groß und Klein ein absoluter Spaß, sodass sich ein Kinobesuch mit der gesamten Familie auf jeden Fall lohnt.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Bei diesem schwungvoll erzählten Trickfilm handelt es sich um den fünfzigsten aus dem Hause Disney. Und dass dieser in 3D produziert wurde, macht durchaus Sinn. Die zusätzliche Dimension wurde hier nicht alles erschlagend und übermäßig dominant eingesetzt, liefert an einigen Stellen aber einen netten visuellen Mehrwert. Die in die Story eingeflochtenen und von den wichtigsten Protagonisten vorgetragenen Gesangseinlagen wirken dagegen stets etwas bemüht und viel zu altmodisch, was nicht nur an den hölzernen deutschen Texten liegt, auch den Liedern an sich mangelt es an Ohrwurmqualitäten. Die Stars dieses frechen Animationsabenteuers, dem die Balance zwischen altertümlichem Märchen und rasanter Actionkomödie wunderbar gelingt, sind deshalb auch die Figuren. Dies reicht von den so beliebten, da für den Humor zuständigen Sidekicks bis hin zu der bezaubernd und anmutig animierten Rapunzel, die sich überzeugend vom braven Turmfräulein mit Putz- und Backfimmel zur abenteuerlustigen Amazone wandelt.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

Obwohl „Rapunzel – Neu verföhnt“ der erste vollständig im Computer erzeugte Disney-Animationsfilm ist, bleiben die Filmemacher dem Prinzip treu, das sie bereits bei „Bolt – Ein Hund für alle Fälle“ angewandt hatten: Die Hintergründe sehen aus, als seien sie aquarelliert. Dennoch wird diese Anmutung mit einer perfekten Animation nicht nur bei Rapunzels Haaren, sondern auch in den Wassermassen kombiniert. Obwohl die 3D-Effekte meistens eher überflüssig erscheinen, so überzeugen sie doch an einigen Stellen, etwa beim an „Mission Impossible“ angelehnten Diebstahl einer Krone. Wie so oft bei Disney-Filmen spielen in „Rapunzel – Neu verföhnt“ auch Tiere eine wichtige Nebenrolle, so etwa der ausdrucksstarke Chamäleon Pascal, Rapunzels einziger Gefährte im Turm. Viel Aufwand haben die CGI-Entwickler insbesondere auch in die Figur des Schimmels Maximus investiert. Das Super-Pferd kann nicht nur fechten, sondern besitzt darüber hinaus die Fähigkeiten eines Spürhundes.

Der 50. abendfüllende Zeichentrickfilm Disneys vereint etliche Elemente aus der mehr als 70-jährigen Geschichte des Pionier-Zeichentrickstudios mit einigen Neuerungen insbesondere in der Animation. Das Ergebnis ist ein actionreicher Abenteuerfilm für groß und klein mit sympathischen Charakteren, perfekter Animation … und einer unübersehbaren oder besser unüberhörbaren Schwäche. Denn die Songs, die der mit drei Oscars ausgezeichnete Filmkomponist Alan Menken liefert, wirken störend. Das hat nicht nur damit zu tun, dass Musik und (deutscher) Text kaum zueinander passen. Statt die Handlung voranzutreiben, hemmen sie außerdem den Erzählfluss. Was gewiss nicht nur Alan Menken, sondern ebenfalls Drehbuchautor Dan Fogelman anzulasten ist, der die Gesangseinlagen nicht in seine Story zu integrieren weiß.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Ein altes Märchen, zur Kenntlichkeit entstellt: Disney bietet eine äußerst kurzweilige Variation auf das Grimm’sche Märchen mit viel Haar, Musik und Humor.

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Alle Kritiken (29)


Kommentare (142) — Film: Rapunzel - Neu verföhnt

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*frenzy_punk<3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Tangled", fantastische Unterhaltung mit zauberhaften Charakteren, schönen Liedern und einer Story, die wieder zu Disneys Wurzeln führt.

Don Fogelman heißt der gute Mann, der ein so fantastisches Drehbuch schrieb, welches mit dem Namen "Tangled" gepriesen ist.
Mit diesem Film findet Disney eindeutig wieder zu seinen Wurzeln zurück und liefert uns ein neues Meisterwerk.

Die Musik ist eingängig und so schön wie damals in "Arielle" und auch "Beauty and the Beast". Da bekommt man richtig Lust zum Mitsingen und denkt nicht darüber nach, dass der Gesang hoffentlich bald zu Ende gehen möge.

Die Charaktere sind so wundervoll und liebenswert, gestaltet auch wenn diese einige Parallelen zu anderen Disney-Charakteren aufzeigen. So erinnert Rapunzel an Arielle und doch hat sie ihren eigenen Charme. Flynn ist eine Mischung aus Phoebus und Tulio aus "Eldorado" (und der ist gar nicht von Disney) und die Hexe hatte einen Esmeralda Touch und auch ein wenig was von der bösen Stiefmutter aus Schneewittchen. Dennoch beweist es, dass sich die Zeichner und Charakteristen Mühe gaben, den alten Charme wieder herzustellen und das ist ihnen wahrlich gelungen.

Die Parallelen geben dem Film aber keinen Dämpfer und lassen auch nicht davon absehen, dass "Tangled" ein fantastisches Abenteuer ist, das einem bei manchen Szenen eine Gänsehaut einbringt und in der zweiten Hälte richtig zu Tränen rühren kann.

"Tangled", zauberhaft, traumhaft, total witzig und mit viel Gefühl. So muss ein Disneyfilm sein, denn das wurde bei all den Klassikern am Meisten geschätzt.

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jan75

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Bewertung5.0Geht so

Disney wollte mit Rapunzel wieder zu den alten Klassiker zurückkehren. Dies ist jedoch gar nicht gelungen. Die Dialoge und der Witz wirken nicht wie aus der Zeit, wo der Film spielt. Man kann Rapunzel eher in die Reihe Findet Nemo, Monster AG, Cars usw. einreihen. Die Animationen sind jedoch erstklassig

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heikschn

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Bewertung6.0Ganz gut

Insgesamt ist Rapunzel sicher ein runder und stimmiger Film. Leider gibt es einige Aspekte, die Spaß an dem Film verderben. Dabei sind es nicht die vorhersehbare Handlung oder die stereotypen Charaktere. Beides ist bei einer Disney-Märchen-Verfilmung genauso zu erwarten.
Am meisten stört das aus früheren Disneyfilmen bekannte Gesinge. Mit dem Aufkommen der 3D-Trickfilme, schienen auch gleich die Gesangseinlagen der Protagonoisten gestrichen worden zu sein. Offenbar geht es bei Disney aber nicht nur hinsichtlich der Dimensionen back to the roots. Die Songs sind entweder langweilig oder wie in der Halunkentaverne sogar albern.
Außerdem kam ich mit der Figur des Maximus nicht klar. Was war denn der Sinn darin, dem Pferd den Chrakter eines Hundes zu geben? Auf mich wirkte das nicht lustig, sondern eher befremdlich.

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anakyn

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Bewertung5.0Geht so

das rapunzelchen wird hier ganz flott aufgearbeitet und um einige elemente erweitert aber richtig doll fand ich das ganze dann nicht. glaube für erwachsene ist der film ein bisschen zu platt (auch wenn einige gags ganz nett sind) und für kids zu undurchsichtig.

... und hatten märchen früher nicht mal ne message? ich habe keine erkennen können. wer sich mit den lütten nen tollen animationsfilm anschauen will, der ist mit toy story 3 oder dem erste kung fu panda um längen besser dran.

PS: die songs sind scheußlich!

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Graf Krolock

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein toll gemachter Animationsfilm, der nie langweilig wird, der einiges an Humor und Herz mitbringt, wenn auch die Ursprungsstory wohl eine andere ist. Aber das macht gar nichts. Romantisch ist er auch und der Titelsong ist toll. Auf jeden Fall empfehlenswert.

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MoveMe

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Bewertung7.5Sehenswert

Super Film für die Familie. Hat Spaß gemacht.

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Benjamin Barker

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Bewertung6.5Ganz gut

Bleibt natürlich gemäß Erwartungshaltung ein Erzeugnis der ausschließlich Kind-orientierten Seite der Disney-Studios und lässt daraus resultierend die Komplexität und Vielschichtigkeit der Pixar-Werke vermissen. Überzeugt aber nichtsdestotrotz durch das Herz am richtigen Fleck und viel Liebe bei Figurenzeichnung & Animationen. Da ich mir die synchronisierte Variante zu Gemüte geführt habe, kam die vorherrschende Anzahl der Songs tatsächlich grausam schmalzig daher - bis auf den "Traum-Song" in der Bar. Der war tatsächlich ganz lustig. Berücksichtigt man schlussendlich noch die Tatsache, dass man hier nicht ganz mit der Zielgruppe übereinstimmt, kommt am Ende tatsächlich ein unterhaltsames und niedliches Stück Animationsunterhaltung bei raus. Und auch wenn ich auf die Pixar-Filme abfahre - die einfachen, klassischen Disneys haben nichts von ihrem Reiz verloren. Entzückend.

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mclovin111

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich mal wieder ein Disney Film alter Schule. Klar auch mit den typischen Klischees und Charaktertypen vor allem aber symphatisch und herzerwärmend!

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Katdamon4

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Bewertung5.0Geht so

Der Film war teilweise ganz witzig aber er gefiel mir nicht soo gut ... kann man sich aber einmal anschauen :)

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moviereporter

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Rapunzel-Story ,wieder Disneytypisch umgewandelt, ist ganz spannend erzählt, ein paar Lacher gibts auch noch zu verbuchen und die Figuren (sogar der Bösewicht) sind unheimlich charmant.

Was mir bei 'Tangled' überhaupt nicht gefallen hat waren 2 Dinge:

1. Die Songs. Alan Menken? Der Typ der schon grandiose Lieder für Aladdin, Die Schöne und das Biest, Arielle ect. schrieb? Das glaubt man bei Tangled kaum. Nicht ein einziger Ohrwurm ist dabei. Die Songs verlieren teilweise jeglichen Musical-Charakter, klingen nach Teenie-Pop-Nummern oder lassen jegliches melodisches Gefühl vermissen. Das Ende vom Lied: Jeder Song nervt und stört in der Handlung.

2. Das Design. Der Film ist viel zu bunt und quietschig, es werden die grellsten Töne quer durch den Farbtop ineinander geworfen - ausgeklügelte Farbkompositionen, wie bei frühren Meisterwerken wie Aladdin, Der König der Löwen oder Pocahontas sind hier nicht zu finden. Teilweise kommt man sich wie im Teletubbieland vor (besonders am Anfang und am Ende).
Dazu kommt das Figuren Design - bis auf Flynn und das Königspaar sehen sämtliche Figuren dermaßen Unproportioniert aus, dass man sich an einen schlechten Manga erinniert fühlt. Riesige Augen, winzige Körperchen und monströse Köpfe. Auch insgesamt wirkt der Film auf mich einfach zu modern und versprüht nur wenig Märchenmagie, welche die frühren Werke der Disneystudios groß gemacht haben.

Mit anständigem Setting, optisch ausgefeilteren Figuren, guten Songs und einfach ein wenig klassischer, wäre aus Rapunzel vielleicht was geworden. So verebbt er zwischen dutzenden anderen (CGI!) Trickfilmen und hat es meiner Meinung nach nicht verdient, als weiteres 'Meisterwerk' in die Disneygeschichte eingereiht zu werden.

Ein prüder Disneyklassiker-Fan hat gesprochen ;) .

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moviereporter

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Nicht zu vergessen: Das Dschungelbuch, Susi und Strolch und Bambi ;)


RoosterCogburn

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Es gibt noch reichlich andere Beispiele. Persönlich stehe ich sehr auf "Basil, der große Mäusededektiv", "Aristocats" und "Robin Hood". Um noch ein paar zu nennen :)


cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Auch wenn ich mich nun nicht gerade vor lauter Lachen nicht mehr einbekommen hätte, so ist das niedlich erzählte Disney-Jubliäums-Werk in jedem Fall unterhaltsam, alleine schon wegen der drolligen Charaktere.

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RoosterCogburn

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Bewertung5.0Geht so

So, das war also der fünfzigste Film der Disney Animation Studios. Der grosse Jubiläumsfilm.
Der Film, der zurzeit auf Platz zwei der teuersten Filme aller Zeiten gesehen wird?! Wohin das Geld geflossen ist, kann ich nur teilweise nachvollziehen. Man wollte diesen Film wie einen traditionellen, handgezeichneten Disney-Klassiker in 3D wirken lassen. Also wurde der Film sowohl von klassischen Zeichnern, als auch von Computeranimatoren entwickelt. Die Techniken, die benötigt wurden, um den Film den Vorstellungen entsprechend zu gestalten, waren zu Beginn des Projektes nicht vorhanden und wurden für den Film neu kreiert. Ersten Schätzungen lt. der L.A. Times sollte das Budget dann bei mindestens $ 260 Mill. liegen [http://articles.latimes.com/2010/nov/21/entertainment/la-et-1121-tangled-20101121]. Die jetzigen Budgetangaben liegen deutlich höher - $ 320.000.000,00 [boxoffice.com].
Trotz innovativer Technik. Irgendwie erwartet man doch noch etwas mehr. Sorry, ich bin irgendwie entäuscht.Wo ist die emotional ergreifende Story? Wo der altersübergreifende Witz, der sich durch den ganzen Film zieht? Abgesehen von netten Nebenrollen wie dem Pferd, dem kleinen Grünling und der Bratpfanne war das alles eben nur nett. Und wir wissen alle was "nett" bedeutet ...
Wer jetzt was ähnlich freches wie "Küss den Frosch" vermutet wird hier grundlegend entäuscht. Kein bisschen anarchistischer Humor, wie man es aus "Ich - einfach unverbesserlich" oder "Shrek" kennt. Der Film hat zwar komische Momente. Ebenso mag er den einen oder anderen (unter 10 Jahren) auch 'bezaubern'. Aber er kann sich wahrlich nicht mit den Meisterwerken (wie zum Beispiel "Die Schöne und das Biest", "Der König der Löwen", "Arielle, die Meerjungfrau") messen. Nicht einmal ansatzweise. Und wenn er uns als "grosses 50. abendfüllendes Meisterwerk" verkauft wird, dann will er das ja. Genau in diesem Kontext, kann 'Tangled' nur mittelmäßig abschneiden. Vor allem weil der Film leider nicht zu überraschen weiss. Man rechnet mit jeder Gesangseinlage. Ebenso wie die übrraschungsfreie Storyline sind auch die Charakterzeichnungen nicht sehr überzeugend. Da retten nur die sympathischen Synchronstimmen von Alexandra Neldel und Moritz Bleibtreu. Leider passt es nicht, das Disney einen technisch so hochwertigen Animationsfilm aus dem Hut zaubert, der dann inhaltlich so unterdurchschnittlich ist. Für die ganz jungen Filmfreunde (bis etwa 9-10 Jahre) mag das noch ansprechend sein. Zwolfjährige werden sich dann doch lieber "Transformers" anschauen.
Mein Fazit: Eine annehmbare, stimmungsvolle Adaption altbekannter Figuren. Aufgepeppt und neu verpackt, aber inhaltlich eher unoriginell. Letztendlich kommt 'Tangled' nicht über ein solides Mittelmaß hinaus. Trotz hervorragender Animationstechnik.

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lieber_tee

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Ich glaube nicht das das gleich überheblich gemeint ist. Die nutzten dann ja die neuen Techniken für spätere Filme. Investition in neue Technik oder so. Die Story ist eher mau oder ihnen dabei vielleicht auch nicht soooo wichtig. Auch Avatar oder Transformers, werben mit noch nie gesehenem und bei der Story wird gespart. Nochmal, hätten PIXAR den Film machen/schreiben lassen sollen. Die sind innovativer (oder waren es bis vor 2 Jahren...) Sie sitzen ja auch im selben Haus.
Rapunzel sieht zumindest optisch wirklich sehr gut/auffällig gut aus. Leider reicht das nicht für eine wirklich gelungenen Film.


moviereporter

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Muss ich mich wirklich anschließen: Als ein 'Meisterwerk' kann man dieses qietschige Kindertheater echt nicht bezeichnen.


jedi37

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Bewertung9.0Herausragend

Da war ich doch glatt mal überrascht, ich hatte schon nach dem Titel "neu verföhnt" eher an eine Gaga-Version gedacht. Zu lachen gibt es auch viel, aber eher auf die subversive Art, wie es auch ein "Shrek" vorgemacht hat. Die Animationen mag ich sehr und Rapunzel ist einfach sympatisch. An die Originalgeschichte hat man sich nicht sehr gehalten, außer den langen Haaren und dem Turm ist kaum etwas geblieben. Macht aber nichts, die Figuren waren mal wieder wirklich schön charakterisiert und das Kampf-Pferd setzte dem ganzen die Krone auf. Wer "Küss den Frosch mochte", dem wird auch Rapunzel gefallen!

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RoosterCogburn

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Den Vergleich mit "Küss den Frosch" sehe ich nicht. Und mit "Shrek" schon gar nicht. http://www.moviepilot.de/movies/rapunzel/comments/426279 "Tangled" hat mich auf ganzer Linie entäuscht und ist man gerade mittelmäßig. "Küss den Frosch" ist ein wirklich sehenswerter Animationsfilm aus dem Hause Disney.
Nur weil beides vom selben Studio produziert wird, muss noch lange nicht beides gut sein. Selbst PIXAR hat nicht nur tolle Filme gemacht. Dir scheint der 'neu verföhnte' Film zu gefallen. Allerdings kann ich nicht nachvollziehen weshalb.


guggenheim

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Bewertung7.0Sehenswert

Bei Disney tun sich ja Gräben auf: Die einen würden den Megakonzern am liebsten in einer Megatoilette runterspülen, den anderen schießen alleine bei der Erwähnung des Namens Tränen in die Augen, weil sie an die zahlreichen herzerweichenden Filme denken müssen, die aus dem Hause Disney stammen. Ich bin in Sachen Disney die Schweiz: Neutral eingestellt. Mal finde ich die Werke gut, mal weniger, manchmal sind sie sogar überragend, gelegentlich aber auch unterste Grütze, aber Rapunzel gehört tatsächlich zu den mehr als ordentlichen Vertretern. Brüllerwitze gibt es leider wenige, die Songs sind nicht alle Hits, aber die Figuren sind sehr liebenswürdig und Sidekicks wie Maximus, Pascal und der besoffene Amor wunderprächtig. Zudem ist, und das zeichnete frühere Disney-Filme eigentlich auch immer aus, ein gewisser Härte- respektive Gruselgrad vorhanden - richtig so, Kinder, für die dieser Film in erster Linie wohl gedacht ist, sind ja schließlich nicht aus Zuckerwatte. Und was mir noch eine persönliche positive Erwähnung wert ist, ist der Schlußsong "Something That I Want" von Grace Potter (obwohl, wie ich las, in der deutschen Version offenbar irgendein Lied von Monrose läuft), der ist nämlich richtig schön beschwingt und gefällt mir tatsächlich richtig gut. Hier der Link zum Song: http://www.youtube.com/watch?v=6l4BgxtA06U&feature=related

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Marie Krolock

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Habe gestern auch nochmal Rapunzel gesehen.... süß! :) Pascal ist einfach zum Knuddeln


ghutmann102

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Hallo Guggenheim!
Mag deinen Kommentar.
Bin bei Disney Filmen leider nicht neutral eingestellt. Liegt wahrscheinlich daran das dies meine ersten Kinofilme (mit Vati Sonntagsmittag)waren: "Bambi", "Schneewittchen" und mein Lieblingsfilm "Cinderella" . Damals gab es noch Vorfilme und nicht stundenlange Werbung wie heute........
Hatte mir Rapunzel gerade nochmals angeschaut..... :):):):):):) In Englisch natürlich viel besser.


Cowboy86

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein erster Disney Animationsfilm seit langem und er hatte wirklich alles was Disney ausmacht: Eine gute Geschichte, Humor, Spannung und natürlich sehr viel Herz. Sehr interessant fand ich die böse Hexe, die für einmal nicht einfach nur böse, sondern eher subtil und manipulativ war. Unwillkürlich kam die Diskussion zwischen meiner Freundin und mir über den besseren Sidekick wieder hoch (natürlich hat Maximus das Rennen gemacht.. aber psst, sagt ihr das bloss nicht weiter!).
Ein wirklich schöner Film der einen berührt und den man sich zusammen mit seinen Liebsten anschauen sollte. Deshalb emotionale 8 Punkte.

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lieber_tee

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Bewertung6.0Ganz gut

Das 3D-Märchen kommt leicht ironisch daher und ist wirklich klasse animiert, bietet aber letztendlich nur typisches Disney-Kulleraugen-Family-Entertainment mit Hang zum Kitsch. Meiner Tochter hat es gefallen, trotz nervigen Gesangseinlagen.

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Andy78

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Ja, bei Disney kann man sich darauf verlassen, dass man das Erwartete auch bekommt...;)


Kreaexo

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Bewertung6.0Ganz gut

Meine Lieblingsdarsteller waren: Das Pferd, das Chamäleon und die Bratpfanne.
Wirklich gut animierter Film, mit einigen Wendungen.
Aber ich schätze, dass niemand eine weitere Rapunzelverfilmung benötigt hätte.
Außerdem wird mir in diesem Film einfach zu viel gesungen.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.0Sehenswert

Irgendwie alles beim alten im Hause Disney!
Eine bekannte Märchengeschichte neu aufgemotzt inkl Liebesgeschichte, eine wunderschöne Prinzessin ohne Ecken und Kannten, eine Böse Hexe, ein schöner Held, ein paar eingängige Lieder, für den Witz ein paar lustige Tiere und schon ist ein Film im Stil (und vom aussehen) von Die Schöne und das Biest, Aladdin, Arielle, Tarzan usw fertig!
Die eigendliche Geschichte von Rapunzel hat hier nur noch am Rande was mit der Disney Version zutun.
Vielmehr läuft hier wirklich alles nach bekanntem Muster der oben genannten Filme ab.
Das ist vielleicht nicht gerade innovativ, aber irgendwie verläßlich!
Einen solchen Film anzusehen ist irgendwie wie nach Hause kommen.
Man weiß genau was einen erwartet ,
aber freut sich trotzdem drauf!
Für Trickfilme die auch mal andere Wege gehen und uns überraschen haben wir schließlich mittlerweile Pixar, Dreamworks, Bluy Sky Studios und wie sie alle heißen.
Also darf uns Disney ruhig weiter mit guten Märchenfilmen nach Schema F unterhalten!

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Shyamalan

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Bewertung7.0Sehenswert

Zu viele Gesangseinlagen machen den Film für Kinder etwas langweilig!
Aber dennoch ist er schön bunt, nett, lustig und einfach gut!
Allen voran das Pferd namens "Maximus" ist so charmant und witzig, ihm (fast) allein gehört der Show!

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Joxcus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vorneweg:
Abermals ein Film, den ich durch den fehlleitenden Trailer samt dummen deutschen Titel (Originaltitel: Tangled) fast verpasst hätte.

"Rapunzel - Neu verföhnt" darf sich ohne weiteres in die Reihe der großartigen Disney-Klassiker einreihen, denn er überzeugt auf ganzer Linie. Er besitzt viel Charme, verströmt jede Menge Energie und besticht durch eine überaus sympathische Hauptprotagonistin. Durch ihre liebenswerte aber auch eigensinnige Art, bezaubert Rapunzel den Zuschauer und lässt ihn regelrecht dahinschmelzen. Ihre großen Kulleraugen, ihre ausdrucksstarke Miene und ihre "Bratpfannen-Attacken" tun dabei ihr übriges. Sie gehört für mich mit an die Spitze aller bisherigen Disneyfiguren.

Bei "Rapunzel - Neu verföhnt" handelt es sich einerseits um eine freche, modernisierte Version des Märchens der Gebrüder Grimm, andererseits kommen hier jene Momente mit seriösem Hintergrund aber nicht zu kurz! Der Mix stimmt also! Großartige Szenen sind die vom Königspaar, das keine Hoffnung mehr hat, die geliebte Tochter jemals wiederzusehen oder aber auch die mit den schwebenden Laternen.

Weiterhin besitzt der Streifen tolle Ohrwürmer von Alan Menken, der ja schon einige Oscars für vergangene Disneywerke einheimsen durfte. Die Tracks fand ich außerst gelungen und keinesfalls nervig und die Synchronisation der Figuren nahezu hervorragend. Im Originalton besitzt Rapunzel vergleichsweise einen helleren Stimmenklang und passt damit vielleicht etwas mehr zu ihr.

Unterm Strich glänzt "Rapunzel - Neu verföhnt" nicht nur animationstechnisch (Stichwort: Haare), sondern ebenso mit viel Seele, einer herzerwärmenden Hauptdarstellerin, gelungenen Songs und einer reizenden Geschichte. Ein moderner Disney-Klassiker!

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RoosterCogburn

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Welchen Film hast du denn gesehen? ^^


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