96 Hours
Taken (2008), FR Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm, Kinostart 19.02.2009
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425 Kommentare
Keine
von Pierre Morel, mit Maggie Grace und Famke Janssen
Bryan Mills (Liam Neeson), ehemaliger Topagent der Regierung, hat sich nach Los Angeles zurückgezogen, um in der Nähe seiner Ex-Frau Lenore (Famke Janssen) und ihrer gemeinsamen Tochter Kim (Maggie Grace) zu wohnen. Vergeblich bemüht er sich um Kontakt zu der verwöhnten Siebzehnjährigen, die in einer Welt des Luxus lebt, seit Lenore einen reichen Geschäftsmann geheiratet hat. Unter dem Druck von Leonore stimmt Bryan einer Europareise seiner Tochter zu. Kim fliegt mit ihrer Schulfreundin Amanda nach Paris, wo die beiden Teenager kurz nach ihrer Ankunft in die Fänge von Menschenhändlern gelangen, die systematisch die Aufenthaltsorte junger Touristinnen sondieren. Bryan muss das brutale Kidnapping am Telefon hilflos mit anhören. Ihm bleiben nur 96 Stunden, seine Tochter aus den Fängen der international operierenden Schlepperorganisation zu befreien, bevor sie für immer verschwindet…
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Cast & Crew
-
Pierre Morel
-
Maggie Grace
-
Famke Janssen
-
Xander Berkeley
-
Leland Orser
-
David Warshofsky
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Katie Cassidy
Regie
Schauspieler
-
Holly Valance
-
Nathan Rippy
-
Arben Bajraktaraj
-
Luc Besson
-
Robert Mark Kamen
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Paris
- Handlung
- Agent, Albanier, Araber, Außer Kontrolle, Befreiung, Befreiungsaktion, Boot, Brutalität, CIA, CIA Agent, Entführung, Entführungsopfer, Folter, Franzose, Frauenhandel, Gefangenenbefreiung, Geiselnahme, Gerechtigkeitssinn, Gnadenlosigkeit, Heroin, Kindesentführung, Korruption, Krimineller, Menschenhandel, Minderjährige Prostituierte, Rettungsmission, Schießerei, Schusswechsel, Selbstjustiz, Soldat, US-Amerikaner, Vater-Tochter-Beziehung, Verbrechen, Verfolgungsjagd, Vergeltung, Verhör, Verlust der Tochter, Verzweiflung, Yacht, Zeitmangel
- Stimmung
- Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails 96 Hours
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Trailer zum Film 96 Hours
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Kritiken (24) — Film: 96 Hours
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen[...] „96 Hours“ ist, wie eigentlich jeder Selbstjustiz-verherrlichende Action-Film, natürlich moralisch äußerst fragwürdig. Das wäre jedoch für den geneigten Zuschauer vielleicht venachlässigbar, würde sich der Film nicht in jeder Sekunde so unfassbar ernst nehmen. „96 Hours“ kommt als falscher Heiland daher, als würde er seinem Publikum die Augen öffnen sowie die Missstände der Welt anhand des Dramas einer ganz normalen Familie nahebringen wollen. Stattdessen missbraucht er aber eben die im Film dargestellten, schrecklichen Wahrheiten als Nährboden für einen voyeuristischen, sadistischen, hirnlosen, noch dazu häufig unfreiwillig komischen „Einer gegen Alle“-Plot. Für wie blöd wird der Zuschauer eigentlich gehalten? [...]
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Coraxx85 2012/03/04 06:20:40
Antwort löschenJa und in StarWars wird ein ganzer Planet in die Luft gejagt! Total unmenschlich!
Der Film ist top! Die Story ist nichts neues, aber super umgesetzt und spannend von Anfang bis Ende.
Man muss ja nicht gleich jeden Film unter die moralische Lupe nehmen...
SiameseMax 2012/03/04 18:22:14
Antwort löschenIch stimme dir zu, dass die moralische Lupe bei vielen Filmen dieser Sparte unangebracht ist. Warum mir aber gerade "96 Hours" im Gegensatz zu vielen anderen Action-Filmen in vielerlei Hinsicht sauer aufstößt, erkläre ich direkt zu Beginn dieses Auszuges meiner Review: "„96 Hours“ ist, wie eigentlich jeder Selbstjustiz-verherrlichende Action-Film, natürlich moralisch äußerst fragwürdig. Das wäre jedoch für den geneigten Zuschauer vielleicht venachlässigbar, würde sich der Film nicht in jeder Sekunde so unfassbar ernst nehmen."
Der Vergleich zu "Star Wars" hinkt auch ein wenig würde ich sagen.
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenFür Neeson ungewohnt harter Rache-Thriller, düster und grimmig entführt der Film in die Schattenwelt des Menschenhandels. Aber Liam Neeson alias Ex-CIA-Agent Bryan Mills fährt sein ganzes Können auf - und hinterlässt eine Spur der Verwüstung und Leichen., der man mit offenem Mund hinterher läuft. Überaus kurzweilig und durch die düster-rauhe Machart echt sehenswert kann auch der relativ lange Einstieg, das fast überhastete Ende und die Vorhersehbarkeit des Happy-End dem eigentlichen Reiz des Films wenig schaden.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenLiam Neeson spielt Stallone/Schwarzenegger. Ein echter Schenkelklopfer!
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
geheimer333 2011/05/14 13:08:07
Antwort löschenIch find aber das Neeson weitaus besser spielt als Stallone und Schwarzenegger!
nullpunkt 2011/06/05 16:41:23
Antwort löschenWürd ich auch meinen.
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Joeyjoejoe17 2011/08/29 07:29:22
Antwort löschenbesser als beide zusammen
Broda 2011/09/20 17:42:23
Antwort löschenUm Welten.
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenmochte ich bis zu einem gewissen Punkt gegen Ende unglaublich gerne, weil er eine Quasi-Variante von HOSTEL darstellt, sich dennoch anderen Zutaten bedient. Es ist abermals der Blick auf Europa durch die amerikanische Brille, in dessen Schauermärchen alles schlecht und böse ist, was hinter dem großen Teich wandert. Straight, hart und soweit es das Genre erlaubt auch emotional nachvollziehbar. Und eben auch verdammt spannend. Hätte man nur noch viel schöner abrunden können. Das Ende enttäuscht dann nämlich doch sehr.
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Oceanic6 2011/01/16 02:00:49
Antwort löschen"... Es ist abermals der Blick auf Europa durch die amerikanische Brille..." ähm nicht wirklich oder ist dir entgangen, dass Besson und Kamen das Drehbuch geschrieben und auch ein Franzose Regie geführt hat?
Dem Rest stimme ich dir eigentlich zu! ;)
Janus Winter 2011/04/02 15:08:45
Antwort löschen96 HOURS ist ein französischer Film.
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenBesser als Bond und Bourne zusammen und das selbst noch im Ruhestand: Liam Neeson!
Der Film hat wirklich Spass gemacht. Viel Action und Spannung, eine Menge Speed und angemessene Gewalt.
Den Punkt Abzug gibts fürs Ende und die teilweise extremen Logikfehler im Film.
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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenDa merken wir dann auch gar nicht mehr, dass 96 HOURS eigentlich unglaublich reaktionär und ganz schön brutal ist. Denn, mal ganz ehrlich: Stellt auch vor, euch würde das gleich passieren und auch ihr würdet über eine ganz spezielle Reihe an Fähigkeiten verfügen: Wer würde noch groß verhandeln?
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Batzman 2009/06/25 00:55:00
Antwort löschenDas ist genau das perfide an diesem Drecksfilm, das er eine völlig hanebüchene Situation konstruiert um damit seine widerliche und menschenverachtende Neo-Con-Agenda zu rechtfertigen. Das er nebenbei noch ziemlich langweilig ist, mach das ärgerliche Ganze nur noch schlimmer.
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okami6 2009/08/05 22:07:29
Antwort löschenIn jedem zweiten Actionfilm werden hanebüchene Situationen konstruiert, die Reaktion daraus ist oftmals dieselbe. Wenn das meine Meinung wäre, würde ich eine ganze Stange von Movies in diesem Genre meiden. Sicherlich könnte man dem Film einiges vorwerfen, Langeweile jedoch nicht.
Die Durchschnittswertung hier und auch in der Imdb halte ich für gerechtfertigt. Und nein, die größenteils positiven Meinungsträger sind nicht verblendet.
bazookabros 2009/10/18 22:54:32
Antwort löschenIch fand den Film anfangs ziemlich spannend. Die Spannungsfesseln lockerten sich jedoch bei mir zum Ende hin immer mehr. Sicherlich kann ich ein großes Maß an Unrealismus dem Genre zuschreiben, aber ich bin dann doch enttäuscht, wenn eine durchaus mögliche Story als Aufhänger verwendet wird (die Entführung der beiden Mädchen) und dann zu einem Ego-Shooter à la Rambo abdriftet. Eine große Anzahl der fiesesten Geiselgängster Europas lässt sich von EINEM EINZIGEN Mann in die Knie zwingen - na klar!
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDas Kinouniversum von Luc Besson ist bleihaltig. Jetzt zeigt der französische Produzent die Stadt an der Seine als alptraumhaften Moloch und lässt Liam Neeson als irdischen Racheengel den Sündenpfuhl trockenlegen.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenUnd dann ist es vorbei. Ein Blick auf die Uhr verrät, dass nur 94 Minuten vergangen sind und dennoch so viel passiert ist. Ich werde Ihnen nicht sagen, dass "Taken" großartig ist, aber es ist ein großer Spaß.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenLiam Neeson ist böse, so richtig böse. Verständlich, da lässt er seine Tochter widerwillig nach Europa reisen und diese wird an erstbester Stelle von einer Horde albanischer Menschenhändler entführt. Nur gut, dass Papi früher einmal für die Regierung gearbeitet hat und genau weiß, wie man mit solch einem Gesocks umgeht. Da helfen keine Verhandlungen, nein, nur mit Waffengewalt kann man das Mädchen aus den Händen der Gangster befreien. Was folgt, ist ein einstündiger Amoklauf Neesons durch Paris, brutal, kaltherzig, ohne Rücksicht auf Verluste, politisch unkorrekt. Da werden Foltermethoden angewandt, um an wichtige Informationen zu kommen oder unbeteiligte Personen angeschossen, um ein Druckmittel in der Hand zu haben. Für seine heißgeliebte Tochter geht Neeson über Leichen, viele Leichen. Glücklicherweise wurde Taken, oder eingedeutscht 96 Hours, nicht in Hollywood, sondern in Frankreich produziert. Gerade dieser Tatsache ist zu verdanken, dass der Film keine weichgespülte Stangenware, sondern ein knüppelhartes B-Movie in der Tradition der 70er und 80er geworden ist. Dieser Film hat keinen Anspruch und macht einfach nur Spaß. Umso ärgerlicher ist es dann, dass Luc Besson, der sich für das Drehbuch verantwortlich zeigt, eine so ernste und biedere Geschichte geschrieben hat. Etwas Auflockerung hätte dem Film gut getan, etwas mehr Humor und Wortwitz. Dann hätte 96 Hours mühelos in einer Liga mit Shoot Em Up und Crank spielen können. So bleibt der Film ein straighter und harter Actioner, der einiges an Potential verschwendet. Spaß macht er aber trotzdem.
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filmfreak23 2011/06/27 18:00:20
Antwort löschenEtwas Auflockerung und etwas mehr Humor hätte dem Film nur geschadet!!
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDer Selbstjustizthriller mit Liam Neeson in der Hauptrolle ist zwar spannend, aber dennoch ungereimt, und er legitimiert das (doch sehr blutige) Vorgehen abseits des Gesetzes - zu sehr. Nun gut, dass diese Art der persönlichen Vergeltung gutgeheißen wird, ist für dieses Genre nunmal so. Was mich an 96 Hours gestört hat ist vielmehr die Tatsache, dass die Amerikaner sich im bösen Europa (in das die Terroristen aus dem Ost-Westen einfallen) alles erlauben können.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDer paranoide und fremdenfeindliche Subtext des Films ist beunruhigend. Bryan verfügt über eine Menge Übeltäter, die heftige Akzente setzen und diese in cleveren Methoden umsetzen. Mit der aufschiebenden Wirkung des Unglauben und einem starken Magen kann man in den Film hineingezogen werden und vielleicht auch absorbiert werden durch den mit Adrenalin aufgepumpten Actionthriller.
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L5345632 2012/05/02 00:06:23
Antwort löschenFremdenfeindlich - vllt. Aber in 90% aller Filme in denen Mafia oder ähnliches vorkommt, kommen die Täter aus der ehemaligen Sowjetunion. Man hätte auch freundliche Polynesier nehmen können, das hätte aber das hätte einfach nicht gepasst. Ein guter Film!
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenEiner der besten Thriller, der letzten Jahre!! Liam Neeson ist einfach nur genial, endlich wird nicht mehr lange um den heißen Brei herum geredet sondern geschossen, geschlagen oder getreten einfach nur genial!
Jedoch ein anderes Ende hätte ihn zum einem noch besseren Film gemacht, aber wie es nun mal so ist wollen die Produzenten wohl nur solche Enden. Schade, dennoch wieder mal was erfrischendes im Thriller Genre!!!
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenGuter gradliniger Actionfilm, der die klassischen amerikanischen Klischees (Araber, Ostblock und Europäer sind böse) bedient. Weitgehend spannend läßt der Film etwas an Finesse vermissen.
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geheimer333 2011/04/07 17:05:46
Antwort löschendas ist ein französischer film
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenEigentlich ist es wirklich fast schade, dass dieser Film so sein Potential verschenkt. Denn von der grundsätzlichen Inszenierung Pierre Morels her, geht „96 Hours“ eigentlich in Ordnung. Und keiner wird bestreiten wollen, dass Liam Neeson eine coole Sau ist, der in diesem Streifen mal ordentlich auf den Putz hauen darf. Rein unter dem Gesichtspunkt der Unterhaltung kann man „96 Hours“ eigentlich ohne Probleme eine Wertung im Bereich von 7 Punkten spendieren, doch darf man sich vom reinen Unterhaltungsfaktor meiner Meinung nach in diesem Fall nicht leiten lassen. Dieser Film trampelt voller Freude auf den aufgeklärten Werten und Normen herum, für die die westlichen Gesellschaften mittlerweile stehen, auch wenn natürlich in der täglichen Umsetzung nicht alles Gold ist, was glänzt. Natürlich, Kino darf als Kunst auch immer Grenzen ausloten, auch mit Grundwerten spielen, doch in dem Moment, wo er dies so unironisch und ernst gemeint vorträgt, ohne jegliche Reflexion der Mittel, muss dies kritisiert werden. Ich bin wahrlich kein Freund von ideologischer Kritik, aber in diesem Fall muss es leider sein. Hätte der Film doch nur ein Gespür für Ironie gehabt!!!
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenKurz und schmerzvoll fällt die Selbstjustiz aus, mit der sich Bryan zur Familienzusammenführung mordet. Die brutale Rache läuft über ziemlich simple Action-Sequenzen ohne viel Raffinesse ab. „96 Hours“ wird von Fernseh-Serien wie „24“ beschleunigt, Bryan zeigt das Einfühlungsvermögen von einem „Medium“. Produziert von Luc Besson hat die Action höchstens den subtilen Humor, dass der französische Film es als gefährlich vorführt, wenn 17-Jährige durch Europa touren. Dass sich die neurotische Angst des Vaters vor einem unsicheren Europa tatsächlich erfüllt, macht auch den Film etwas neurotisch und albern. Der zwischenzeitlich wilde Kamera- und Montage-Stil kann nicht davon ablenken, dass Liam Neeson als Superheld unpassend wirkt.. Am Ende ist wieder alles in alter Ordnung mit Männern, die da sind, wenn man sie braucht.
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JimSommer 2010/02/10 17:24:31
Antwort löschenDu schreibst: "Die brutale Rache läuft über ziemlich simple Action-Sequenzen ohne viel Raffinesse ab."
Also ich würde sagen die wirklich gelungen Action-Sequenzen sind der Grund warum der Film sehenswert ist. Gib doch mal ein paar Filmbeispiele zum besten die besonders "raffinierte" Action-Knaller sind, dann wird deine Kritik auch substanziell verständlicher. :)
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenABC - Albanian Body Count (“No Albanians were harmed in the making of this movie.”) Ein unterhaltsamer, brettharter Selbstjustiz-Thriller, kompromisslos, humorlos, schnörkellos. Sobald man den “Let me entertain”-Modus ausschaltet und mit etwas Abstand über den Film nachdenkt, wird dann doch der reaktionäre Charakter des Films klar. Da unternimmt der Held nicht einmal den Versuch, mit legalen Mitteln oder zumindest mit Hilfe der Polizei seine Tochter zu retten. Statt dessen werden erst Albaner und dann Araber in einer Geschwindigkeit zu Leichenbergen aufgetürmt wie sonst nur in Genresatiren wie “True Lies”. Die Kaltschnäuzigkeit, mit der hier Böse, Nicht-ganz-so-Böse und Unschuldige ausgeschaltet, zu Tode gefoltert oder zumindest angeschossen werden, beeindruckt schon in dieser neuen Art von “Ego-Shooter”. Nicht jeder, der Action-Thriller mag, wird mit dem Ausmaß an “political incorrectness” zurecht kommen. Und nicht jeder, der diesen Film toll findet, wird ihn richtig einzuordnen wissen. [Mehr im Podcast]
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
“96 Hours” ist kein neuer Kultfilm und schon gar keine ernsthafte Konkurrenz für den Besson-Klassiker “Léon - der Profi”, doch das will er auch gar nicht sein. Der Film ist ein reiner Action-Film, in dem Mills Rache an erster Stelle steht und dem Moral und eine tiefsinnige Geschichte erst mal völlig egal sind. Hier wird erst geschossen und dann verhandelt. Und manchmal ist das ja auch ganz schön anzusehen.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Man könnte „96 Hours“ fast bodenständig, ja sogar vergleichsweise harmlos nennen, wenn nicht jeder einzelne Schlag und Schuss des Protagonisten perfekt sitzen würde, seine eiskalte Kompromisslosigkeit einem nicht mindestens in einer Szene vor den Kopf stoßen würde und die dünne Geschichte nicht so sorglos mit Stereotypen umgehen würde. Der Preis für die Kurzweile in „96 Hours“ ist eben, dass nichts hinterfragt wird. (Schon gar nicht, warum es ausgerechnet 96 Stunden sind.) Die Europäer sind wieder die Bösen, und um das Böse zu bekämpfen ist jedes Mittel recht. Etwas weniger Ernst wäre bei dieser Story sicherlich ratsam gewesen. Dass hinter diesem in Paris spielenden Werk keine Amerikaner, sondern Franzosen stecken, erweckt den Anschein von wohlüberlegter Ironie. Weil dieselbige im Endprodukt aber nicht erkennbar wird, bringt das alles nichts. [...]
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Die Actionszenen an sich sind überdies hart, temporeich und nicht zu hektisch inszeniert, bieten in Zeiten der "Bourne"-Trilogie und der Neuauslegung der "Bond"-Reihe aber auch nichts außergewöhnliches. Besonders eine Autoverfolgungsjagd wirkt im Vergleich zu "Bourne" recht harmlos und bieder. "24"-mäßige Foltermethoden und das bewusste Verursachen von ‚Kollateralschäden‘ zum Erreichen der eigenen Ziele (indem Mills die unschuldige Ehefrau eines doch nicht ganz so guten alten Freundes anschießt) sind ebenso mehr Zitat, denn Innovation. Allerdings geht der Film mit diesen bekannten Elementen nicht verschwenderisch um und fügt sie gut aneinander.[...]Insgesamt geht der Film ehrlich mit sich und seinen Möglichkeiten um. Mag man hinter der Plattheit des Geschehens eine gewisse Ironie erkennen (von der Protagonist und Story ansonsten leider vollkommen frei sind), kann man ihm seine Vorzüge mit einem Augenzwinkern locker höher anrechnen, als ihm die negativen Aspekte vorzuhalten. Dadurch, das Buch und Regie jeweils von einem Franzosen stammen, fällt es eigentlich schwer zu glauben, dass das ‚Amerika ist gut und edelmütig, Europa (Paris!) ein abgründiger, gefährlicher Moloch‘-Szenario auch nur im Ansatz ernst gemeint ist.[...]
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenHerrlich altmodischer Actionfilm, bei dem sowohl die minimalistische Alibistory als auch die harten und kompromisslosen Actionszenen an die guten alten 80er erinnern. Bitte mehr davon!
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Alle Kritiken (24)
Kommentare (401) — Film: 96 Hours
Kommentar schreibenKilianPai 2012/05/13 23:46:57
Kommentar löschenLangweilig, vorhersehbar, steril, einfallslos. Das perfekte Beispiel für amerikanischen Durchschnitts-Thriller-Müll.
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smokingfliege 2012/05/10 21:54:09
Kommentar löschenVerdammt nochma, Liam Neeson ist echt die coolste Einmannarmee überhaupt!
Der Film ist echt klasse. Ich konnte mich so gut in seine Rolle als Mann, der das Böse schlecht ausblenden kann, wenn´s um seine Tochter geht, hineinversetzen, weil der Film einfach wirklich viel Bezug auf ihn, seine Persönlichkeit und seine Ängste nimmt.
Alles in allem ein gelungener Film, an dem ich eigentlich nichts Gravierendes auszusetzen habe.
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Hagen Hagen 2012/04/30 21:41:04
Kommentar löschenIst Liam eigentlich geliftet oder einfach nur zu dick geschminkt?
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Detective Fingerling 2012/04/29 02:24:25
Kommentar löschenSchwacher Bourne/Lethal Weapon-Abklatsch, mit Neeson als "Badass". Beim Schauen hatte ich wirklich das Gefühl, der Film ist schon dreißig mal gedreht worden, jedes mal ein bißchen anders. Mami und Ersatz-Papi sind genauso Abziehbildchen ihrer selbst wie der leibliche Vater.
Insgesamt langweilig und vorhersehbar. Solche Geschichten sind schon besser erzählt worden.
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T-Rex 2012/04/28 00:30:29
Kommentar löschentoll wie so gut wie alles was liam neeson anpackt
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EisTower 2012/04/27 15:07:08
Kommentar löschen96 Hours ist für mich die Speerspitze im Thriller-Gerne, und sorgt dafür, dass die Spannung beim Zuschauer ins Unermessliche steigt. Liam Neeson passt perfekt in die Rolle, und spielt sie mit Bravur. In der durchschnittlich kurzen Laufzeit wurden die wichtigsten Elemente schön eingebracht, was dafür sorgt, dass einem beim zusehen niemals langweilig wird. Und die Action-Szenen... Sind der Hammer!
Perfekt inszenierter Thriller-Kracher, mit hohem Maß an Spannung. Unbedingt ansehen!
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acefromspace93 2012/04/27 02:57:24
Kommentar löschenHochspannender Action-Thriller mit gutem Liam Neeson.
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Abettertomorrow 2012/04/26 14:51:53
Kommentar löschenKnallharter, kompromissloser Actionkracher, der auch dank Liam Neeson das gewisse Etwas besitzt.
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Sveniiboy 2012/04/24 14:48:58
Kommentar löschenGanz spontan und ohne jegliche Informationen lieh ich diesen Film in der Videothek aus.
Dachte mir ist bestimmt ganz unterhaltsam. Und genau das traf auch zu. Die Story super aufgebaut, wobei auch ab und an vorhersehbar aber das trübt das Gesamtbild gar nicht. Ohne zu viel zu spoilern der Film is einfach von anbeginn an Spannend und auch die Aktionszenen könnnen durchaus überzeugen. Die schauspielerischen Leistungen der Schauspieler vorallem die von Liam Neeson sind wirklich exelent. Man kauft ihm die Rolle einfach ab und er passt einfach perfekt in diese. Naja hab den Film sogar dann auf Bluray gekauft um sie in der Sammlung zuhaben, deswegen richtig guter Film.
Ich wage sogar zu behaupten bester Film den ich gesehen habe aber naja das variiert ja beidem also der Geschmack.
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Flominator 2012/04/20 19:30:21
Kommentar löschenThriller mit einem Liam Neeson, den ich so noch nicht kannte. Der Film ist jedoch ziemlich brutal (ungefähr bei A History of Violence anzusiedeln), die gegen Ende zum tragenden Element wird, nachdem die Story in den Hintergrund geraten ist. Dennoch: sehr spannend
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AmabaX 2012/04/16 00:19:58
Kommentar löschenHätte nie gedacht das Liam Neeson das drauf hat. Wirklich sehr unterhaltsamer und spannender Action Thriller mit einem echt super agierenden Liam Neeson.
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Pados 2012/04/09 16:05:03
Kommentar löschenEin absoluter Knaller! Der Film strotzt nur so vor knallharter Action - packend ab der ersten Sekunde bis zum Schluss. Gut inszeniert und klasse gespielt von Liam Neeson. Die Rolle des verzweifelten Vaters auf der Suche nach seiner geliebten Tochter habe ich ihm komplett abgenommen. Respekt!
Topunterhaltung, wenn auch nur kurzweilig.
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meloxx 2012/04/09 15:35:00
Kommentar löschenWer sich diesen Film nicht anschaut, verpasst etwas! Ein suuuuuuuper Film und
Liam Neeson liefert einem wieder eine Top Leistung!! Einen halben Minuspunkt gibt es nur, weil ich mir gewünscht hätte, dass man den Film noch mehr ausarbeitet. Ein absolut genialer Film!!
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Cinemen 2012/04/06 19:22:55
Kommentar löschenWer so einen Vater hat braucht sich über Feinde keine Gedanken zu machen. Absolutes Action Spektakel und Liam Neeson haut mal wieder Alle Kräftig Kurz und Klein :-)
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JanoX 2012/04/05 12:12:43
Kommentar löschenSPOILER WARNUNG
Absoluter Hassfilm für mich, mehr als 8-9 Facepalm-Aufstöhn-Momente.
Das ging schon am Anfang los. Ohh ne ich lass dich nicht nach Paris da gibts böse Menschen! Und dann gibt es wahrlich böse BalkanBoys dort und sie wird entführt und ach oh Schreck, jetzt kommt Liam und räumt in Badass-Manier auf.
Der Film nimmt mich einfach trotz aller ach so toller Action und Thrillermomente nicht ernst, alles ist vorhersehbar, ich habe in keiner Sekunde einen Achsoo!-Moment, jede Szene kann ich vorher erklären und vorhersehen und das ist keine Hommage an mich, sondern soll einfach nur die Lächerlichkeit des Films zeigen.
Es gibt wenig Filme, wo ich einen Hype so wie um 96 Hours einfach nicht verstehen kann. Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.
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Tony Payne 2012/03/29 18:35:55
Kommentar löschenLiam Neeson in Hammerrolle...sehr spannend gemacht,ultracool.
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Mitanel 2012/03/27 00:12:37
Kommentar löschen"Heil Amerika"
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JohnWayne44 2012/04/09 16:18:55
Antwort löschenwie erbärmlich ist dass denn?!
aberaber 2012/03/25 15:17:16
Kommentar löschenSpannender, sehr harter Actionsthriller. Typische Besson-Produktion.
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Carnivac 2012/03/22 17:59:38
Kommentar löschenLiam Neeson von seiner besten Seite und der Film packt einfach mit!
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Evaluators 2012/03/22 14:04:52
Kommentar löschenEin sehr gelungener Film von Luc Besson und Piere Morel. Perfekter Mix aus einem Pensionierten Geheimagenten und einem liebevollen Vater der seine Tochter retten will, die in Fängen von Albanischen Menschenhändlern geraten ist. Die Dialoge, die Handlungen alles Perfekt, dass ganze macht diesen Film eindeutig zu einer meiner Lieblingsfilmen.
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