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96 Hours

Taken (2008), FR Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 19.02.2009


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6.3
Kritiker
55 Bewertungen
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7.8
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30866 Bewertungen
523 Kommentare
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von Pierre Morel, mit Liam Neeson und Maggie Grace

Als seine Tochter im Ausland entführt wird, greift Liam Neeson in 96 Hours selbst zur Waffe, um die 17-Jährige aus den Fängen der Menschenhändler zu befreien.

Bryan Mills (Liam Neeson) ist ein ehemaliger Top-Agent der Regierung. Um in der Nähe seiner Ex-Frau Lenore (Famke Janssen) und ihrer gemeinsamen Tochter Kim (Maggie Grace) zu sein, hat er sich nach Los Angeles zurückgezogen, doch ihre Beziehung bleibt distanziert. Als Kim mit ihrer Schulfreundin Amanda nach Paris reisen will, stimmt Bryan nur widerwillig zu. In Paris angekommen, beginnt ein Albtraum, denn die Mädchen werden entführt. Kim kann gerade noch einen Hilferuf an ihren Vater absenden, bevor auch sie in den Fängen der Menschenhändler landet. Bryan begibt sich selbst nach Europa, um seine Tochter aus den Fängen der international operierenden Schlepperorganisation zu befreien, bevor sie für immer verschwindet.

Hintergrund & Infos zu 96 Hours
Der deutsche Titel 96 Hours (im Original heißt der Film Taken) bezieht sich auf die Warnung des Interpol-Beamten, wonach die Chance ein Entführungsopfer lebendig wiederzufinden, nach den ersten vier Tagen ihres Verschwindens gegen Null tendiert.

Auch wenn vieles im Film wie klassisches Hollywood-Kino wirkt, handelt es sich bei 96 Hours um eine französische Produktion von Luc Besson (Léon – Der Profi, Das fünfte Element). Als Regisseur hat er Pierre Morel verpflichtet, der zuvor mit dem Milieudrama Ghettogangz – Die Hölle vor Paris auf sich aufmerksam machte.

Obwohl der Film nach seiner Veröffentlichung von der Kritik eher schlecht aufgenommen wurde, entwickelte er sich bereits bei seiner Veröffentlichung am Super-Bowl-Wochenende zu einem Kassenerfolg und in der Folge zu einem kleinen Kultfilm. Besonders Liam Neesons Darstellung eines zu allem entschlossenen Vaters begründete dessen Wandlung vom Charakter- zum Action-Darsteller, die für den damals 56-Jährigen weitere Hauptrollen in Das A-Team, The Grey – Unter Wölfen oder Unknown Identity ermöglichte. (ST)

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Cast & Crew


Kritiken (28) — Film: 96 Hours

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Was angenehm auffällt ist, dass sich der Film Zeit nimmt für seine Figuren, für deren Entwicklung und Hintergründe. So baut sich die Geschichte innerhalb der ersten halben Stunde auf und wir lernen Bryan und seine Exfrau Lenore wie auch ihren neuen Mann kennen, sind beim siebzehnten Geburtstag der gemeinsamen Tochter Kim zugegen, sehen Bryan in alten Fotoalben blättern, sich wehmütig an frühere Zeiten erinnernd und wir erleben seine früheren Kollegen sowie einen Vorgeschmack seiner „besonderen Fähigkeiten“.

Mit der Entführung der Tochter schlägt die Stimmung des Films um und wir bekommen ein wahres Feuerwerk an Actionsequenzen geboten. Neeson gibt hier den eiskalten Rächer und beeindruckt durch seine Leinwandpräsenz. Es ist eine wahre Freude, ihn auf seiner Jagd zu begleiten und zu beobachten, wie er einen Unterhändler nach dem anderen ausschaltet und sich erbarmungslos zum Kern des Menschenhändlerrings vorarbeitet. Schockierend sind hierbei zum einen die Entdeckungen, die er macht, zum anderen seine schonungslose Art mit den von ihm gestellten Kriminellen ins Gericht zu gehen. [...]

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

"Grab tief genug und du findest Dreck."

Wenn man Liam Neeson mal so richtig wütend sehen will, dann macht man es einfach wie der albanische Mädchenhändlerring in Frankreich, der sich seine minderjährige Tochter geschnappt hat und sie zum Verkauf freigeben will, denn wie wir hier erfahren, sind Jungfrauen ganz besonders wertvoll. Verständlich ist es durchaus, dass Papa Liam, im Film Bryan Mills, eine drahtige Mischung aus James Bond, Jason Bourne und Charles Bronson, gegen diese Schweinerei etwas unternehmen will und der ehemalige „Verhinderer“ macht sich auch zügig auf den Weg nach Paris, um seine ganz speziellen Fähigkeiten effektiv anzuwenden. Hier machen wir uns dann zusammen mit Bryan auf die Reise durch die Unterwelt und treffen auf menschliche Abgründe an allen Ecken und Enden. Verhandlungen gibt es nicht mehr, denn jedes Wort ist bei diesen Menschen zwecklos, alles was noch wirkungsvoll ist, sind die Fäusten und Handwaffen. Natürlich ist das Ganze in jedem Moment moralisch fragwürdig bis in die letzten Poren und die Story selbst ist so dünn geschnitten, das sie sich schon als durchsichtig bezeichnen lassen kann. Aber was soll's, Pierre Morels "96 Hours" ist reinrassige, gnadenlose und extrem unterhaltsame Selbstjustiz-Action wie zu besten Zeiten.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

JackoXL

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Ja, so ist es. Handgemachter Rachefilm, hart, reaktionär, moralisch fragwürdig...gut gemacht. :)


SoulReaver

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Absolut. :)


SiameseMax: SiameseMovies

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2.0Ärgerlich

[...] „96 Hours“ ist, wie eigentlich jeder Selbstjustiz-verherrlichende Action-Film, natürlich moralisch äußerst fragwürdig. Das wäre jedoch für den geneigten Zuschauer vielleicht venachlässigbar, würde sich der Film nicht in jeder Sekunde so unfassbar ernst nehmen. „96 Hours“ kommt als falscher Heiland daher, als würde er seinem Publikum die Augen öffnen sowie die Missstände der Welt anhand des Dramas einer ganz normalen Familie nahebringen wollen. Stattdessen missbraucht er aber eben die im Film dargestellten, schrecklichen Wahrheiten als Nährboden für einen voyeuristischen, sadistischen, hirnlosen, noch dazu häufig unfreiwillig komischen „Einer gegen Alle“-Plot. Für wie blöd wird der Zuschauer eigentlich gehalten? [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

SiameseMax

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Ich stimme dir zu, dass die moralische Lupe bei vielen Filmen dieser Sparte unangebracht ist. Warum mir aber gerade "96 Hours" im Gegensatz zu vielen anderen Action-Filmen in vielerlei Hinsicht sauer aufstößt, erkläre ich direkt zu Beginn dieses Auszuges meiner Review: "„96 Hours“ ist, wie eigentlich jeder Selbstjustiz-verherrlichende Action-Film, natürlich moralisch äußerst fragwürdig. Das wäre jedoch für den geneigten Zuschauer vielleicht venachlässigbar, würde sich der Film nicht in jeder Sekunde so unfassbar ernst nehmen."
Der Vergleich zu "Star Wars" hinkt auch ein wenig würde ich sagen.


rene.juffernholz

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wiso hinkt der vergleich? Bei Star Wars sterben tausender unschuldiger in einer brennenden Raumstation und keinen kümmert es!! Bei 96Hours sterben vielleicht 20Leute und alle regen sich auf ;)


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Aufgrund der Erkenntnisse über diese Gruppen hast du vom Moment der Entführung an gerechnet ein Zeitfenster von 96 Stunden." - "Und dann?" - "Ist sie nicht mehr zu finden."
96 Stunden. 5760 Minuten. 345 600 Sekunden. Nicht viel Zeit um seine Tochter in dieser großen Welt zu finden, sie könnte überall sein, es gibt viele Orte.
Doch Bryan Mills (Liam Neeson) gibt die Hoffnung nicht auf, er würde alles tun um seine Tocher zu finden. Und er tut alles. Er geht, wie man so schön sagt "über Leichen".
Umso näher er seiner Tochter kommt umso härter wird es, umso mehr böse Zuhählter und andere kranke Menschen(händler) müssen das zeitliche segnen. Bryan Mills ist kein durchschnittsdaddy, er ist Ex-FBI-Agent und hat ganze besondere Fähigkeiten. Fähigkeiten die er sich im Laufe der Jahre angeeignet hat. Fähigkeiten die ihn zum Albtraum machen.
"96 Hours" ist für mich der Inbegriff von Action und Unterhaltung, pure Unterhaltung! Der Anfang ist etwas holprig, doch ab dem Moment wo er merkt das seine liebe Tochter entführt wird, gibt es Spannung ohne Ende, versprochen.
Liam Neeson überzeugt als tödlicher Daddy vollkommen, doch wer sagt das er und nur er der Gute ist liegt falsch. Man beachte wie oft Bryan Mills auf Unschuldige losgeht. Also doch nicht so der nette Vater. Aber das ist auch gut so, das macht den Film nochmal um ein Tick besser. Ein bisschen rassistisch ist er auch, was man aber nicht so ernst sehen sollte.
Fazit: Außergewöhnlicher Action-Streifen, sowas kriegt man nicht oft zu sehen und Liam Neeson ist ein Action-Star der locker mit Schwarzenegger, Bruce Willis und wie sie nicht alle heißen mithalten kann.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

El Tonno

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Jo der hat mich damals auch überrascht.


*frenzy_punk<3

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@Mr. Film: Bitte gerne :)
@Isolation: Sehe ich genauso. Bei dem Film saß ich von Anfang bis Ende so gebannt da .. ich glaube ich habe beim Abspann erst wieder geatmet!


Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Für Neeson ungewohnt harter Rache-Thriller, düster und grimmig entführt der Film in die Schattenwelt des Menschenhandels. Aber Liam Neeson alias Ex-CIA-Agent Bryan Mills fährt sein ganzes Können auf - und hinterlässt eine Spur der Verwüstung und Leichen., der man mit offenem Mund hinterher läuft. Überaus kurzweilig und durch die düster-rauhe Machart echt sehenswert kann auch der relativ lange Einstieg, das fast überhastete Ende und die Vorhersehbarkeit des Happy-End dem eigentlichen Reiz des Films wenig schaden.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.5Sehenswert

[...] „Taken“ ist in erster Linie Kinetik und somit fulminantes Kino. Liam Neeson ist großartig und auch wenn sich Pierre Morels Kamera etwas zu sehr am unübersichtlichen Action-Kino der Neuzeit anlehnt, seine Montage ist dagegen rasant und pfiffig. Große Innovationen darf man in diesem „Guilty Pleasure“ nicht erwarten, dafür aber viele Überraschungen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Liam Neeson spielt Stallone/Schwarzenegger. Ein echter Schenkelklopfer!

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Joeyjoejoe17

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besser als beide zusammen


Broda

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Um Welten.


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

mochte ich bis zu einem gewissen Punkt gegen Ende unglaublich gerne, weil er eine Quasi-Variante von HOSTEL darstellt, sich dennoch anderen Zutaten bedient. Es ist abermals der Blick auf Europa durch die amerikanische Brille, in dessen Schauermärchen alles schlecht und böse ist, was hinter dem großen Teich wandert. Straight, hart und soweit es das Genre erlaubt auch emotional nachvollziehbar. Und eben auch verdammt spannend. Hätte man nur noch viel schöner abrunden können. Das Ende enttäuscht dann nämlich doch sehr.

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Oceanic6

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"... Es ist abermals der Blick auf Europa durch die amerikanische Brille..." ähm nicht wirklich oder ist dir entgangen, dass Besson und Kamen das Drehbuch geschrieben und auch ein Franzose Regie geführt hat?
Dem Rest stimme ich dir eigentlich zu! ;)


Janus Winter

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96 HOURS ist ein französischer Film.


Stryke: inderzange.de

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9.0Herausragend

Besser als Bond und Bourne zusammen und das selbst noch im Ruhestand: Liam Neeson!
Der Film hat wirklich Spass gemacht. Viel Action und Spannung, eine Menge Speed und angemessene Gewalt.
Den Punkt Abzug gibts fürs Ende und die teilweise extremen Logikfehler im Film.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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8.5Ausgezeichnet

Da merken wir dann auch gar nicht mehr, dass 96 HOURS eigentlich unglaublich reaktionär und ganz schön brutal ist. Denn, mal ganz ehrlich: Stellt auch vor, euch würde das gleich passieren und auch ihr würdet über eine ganz spezielle Reihe an Fähigkeiten verfügen: Wer würde noch groß verhandeln?

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okami6

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In jedem zweiten Actionfilm werden hanebüchene Situationen konstruiert, die Reaktion daraus ist oftmals dieselbe. Wenn das meine Meinung wäre, würde ich eine ganze Stange von Movies in diesem Genre meiden. Sicherlich könnte man dem Film einiges vorwerfen, Langeweile jedoch nicht.
Die Durchschnittswertung hier und auch in der Imdb halte ich für gerechtfertigt. Und nein, die größenteils positiven Meinungsträger sind nicht verblendet.


bazookabros

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Ich fand den Film anfangs ziemlich spannend. Die Spannungsfesseln lockerten sich jedoch bei mir zum Ende hin immer mehr. Sicherlich kann ich ein großes Maß an Unrealismus dem Genre zuschreiben, aber ich bin dann doch enttäuscht, wenn eine durchaus mögliche Story als Aufhänger verwendet wird (die Entführung der beiden Mädchen) und dann zu einem Ego-Shooter à la Rambo abdriftet. Eine große Anzahl der fiesesten Geiselgängster Europas lässt sich von EINEM EINZIGEN Mann in die Knie zwingen - na klar!


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Das Kinouniversum von Luc Besson ist bleihaltig. Jetzt zeigt der französische Produzent die Stadt an der Seine als alptraumhaften Moloch und lässt Liam Neeson als irdischen Racheengel den Sündenpfuhl trockenlegen.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.5Sehenswert

Und dann ist es vorbei. Ein Blick auf die Uhr verrät, dass nur 94 Minuten vergangen sind und dennoch so viel passiert ist. Ich werde Ihnen nicht sagen, dass "Taken" großartig ist, aber es ist ein großer Spaß.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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6.5Ganz gut

Liam Neeson ist böse, so richtig böse. Verständlich, da lässt er seine Tochter widerwillig nach Europa reisen und diese wird an erstbester Stelle von einer Horde albanischer Menschenhändler entführt. Nur gut, dass Papi früher einmal für die Regierung gearbeitet hat und genau weiß, wie man mit solch einem Gesocks umgeht. Da helfen keine Verhandlungen, nein, nur mit Waffengewalt kann man das Mädchen aus den Händen der Gangster befreien. Was folgt, ist ein einstündiger Amoklauf Neesons durch Paris, brutal, kaltherzig, ohne Rücksicht auf Verluste, politisch unkorrekt. Da werden Foltermethoden angewandt, um an wichtige Informationen zu kommen oder unbeteiligte Personen angeschossen, um ein Druckmittel in der Hand zu haben. Für seine heißgeliebte Tochter geht Neeson über Leichen, viele Leichen. Glücklicherweise wurde Taken, oder eingedeutscht 96 Hours, nicht in Hollywood, sondern in Frankreich produziert. Gerade dieser Tatsache ist zu verdanken, dass der Film keine weichgespülte Stangenware, sondern ein knüppelhartes B-Movie in der Tradition der 70er und 80er geworden ist. Dieser Film hat keinen Anspruch und macht einfach nur Spaß. Umso ärgerlicher ist es dann, dass Luc Besson, der sich für das Drehbuch verantwortlich zeigt, eine so ernste und biedere Geschichte geschrieben hat. Etwas Auflockerung hätte dem Film gut getan, etwas mehr Humor und Wortwitz. Dann hätte 96 Hours mühelos in einer Liga mit Shoot Em Up und Crank spielen können. So bleibt der Film ein straighter und harter Actioner, der einiges an Potential verschwendet. Spaß macht er aber trotzdem.

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filmfreak23

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Etwas Auflockerung und etwas mehr Humor hätte dem Film nur geschadet!!


isinesunshine: isinesunshine.de

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6.0Ganz gut

Der Selbstjustizthriller mit Liam Neeson in der Hauptrolle ist zwar spannend, aber dennoch ungereimt, und er legitimiert das (doch sehr blutige) Vorgehen abseits des Gesetzes - zu sehr. Nun gut, dass diese Art der persönlichen Vergeltung gutgeheißen wird, ist für dieses Genre nunmal so. Was mich an 96 Hours gestört hat ist vielmehr die Tatsache, dass die Amerikaner sich im bösen Europa (in das die Terroristen aus dem Ost-Westen einfallen) alles erlauben können.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.0Sehenswert

Der paranoide und fremdenfeindliche Subtext des Films ist beunruhigend. Bryan verfügt über eine Menge Übeltäter, die heftige Akzente setzen und diese in cleveren Methoden umsetzen. Mit der aufschiebenden Wirkung des Unglauben und einem starken Magen kann man in den Film hineingezogen werden und vielleicht auch absorbiert werden durch den mit Adrenalin aufgepumpten Actionthriller.

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L5345632

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Fremdenfeindlich - vllt. Aber in 90% aller Filme in denen Mafia oder ähnliches vorkommt, kommen die Täter aus der ehemaligen Sowjetunion. Man hätte auch freundliche Polynesier nehmen können, das hätte aber das hätte einfach nicht gepasst. Ein guter Film!


Evie: www.inderzange.de

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9.5Herausragend

Einer der besten Thriller, der letzten Jahre!! Liam Neeson ist einfach nur genial, endlich wird nicht mehr lange um den heißen Brei herum geredet sondern geschossen, geschlagen oder getreten einfach nur genial!
Jedoch ein anderes Ende hätte ihn zum einem noch besseren Film gemacht, aber wie es nun mal so ist wollen die Produzenten wohl nur solche Enden. Schade, dennoch wieder mal was erfrischendes im Thriller Genre!!!

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sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Guter gradliniger Actionfilm, der die klassischen amerikanischen Klischees (Araber, Ostblock und Europäer sind böse) bedient. Weitgehend spannend läßt der Film etwas an Finesse vermissen.

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geheimer333

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das ist ein französischer film


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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3.0Schwach

Eigentlich ist es wirklich fast schade, dass dieser Film so sein Potential verschenkt. Denn von der grundsätzlichen Inszenierung Pierre Morels her, geht „96 Hours“ eigentlich in Ordnung. Und keiner wird bestreiten wollen, dass Liam Neeson eine coole Sau ist, der in diesem Streifen mal ordentlich auf den Putz hauen darf. Rein unter dem Gesichtspunkt der Unterhaltung kann man „96 Hours“ eigentlich ohne Probleme eine Wertung im Bereich von 7 Punkten spendieren, doch darf man sich vom reinen Unterhaltungsfaktor meiner Meinung nach in diesem Fall nicht leiten lassen. Dieser Film trampelt voller Freude auf den aufgeklärten Werten und Normen herum, für die die westlichen Gesellschaften mittlerweile stehen, auch wenn natürlich in der täglichen Umsetzung nicht alles Gold ist, was glänzt. Natürlich, Kino darf als Kunst auch immer Grenzen ausloten, auch mit Grundwerten spielen, doch in dem Moment, wo er dies so unironisch und ernst gemeint vorträgt, ohne jegliche Reflexion der Mittel, muss dies kritisiert werden. Ich bin wahrlich kein Freund von ideologischer Kritik, aber in diesem Fall muss es leider sein. Hätte der Film doch nur ein Gespür für Ironie gehabt!!!

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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3.0Schwach

Kurz und schmerzvoll fällt die Selbstjustiz aus, mit der sich Bryan zur Familienzusammenführung mordet. Die brutale Rache läuft über ziemlich simple Action-Sequenzen ohne viel Raffinesse ab. „96 Hours“ wird von Fernseh-Serien wie „24“ beschleunigt, Bryan zeigt das Einfühlungsvermögen von einem „Medium“. Produziert von Luc Besson hat die Action höchstens den subtilen Humor, dass der französische Film es als gefährlich vorführt, wenn 17-Jährige durch Europa touren. Dass sich die neurotische Angst des Vaters vor einem unsicheren Europa tatsächlich erfüllt, macht auch den Film etwas neurotisch und albern. Der zwischenzeitlich wilde Kamera- und Montage-Stil kann nicht davon ablenken, dass Liam Neeson als Superheld unpassend wirkt.. Am Ende ist wieder alles in alter Ordnung mit Männern, die da sind, wenn man sie braucht.

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JimSommer

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Du schreibst: "Die brutale Rache läuft über ziemlich simple Action-Sequenzen ohne viel Raffinesse ab."

Also ich würde sagen die wirklich gelungen Action-Sequenzen sind der Grund warum der Film sehenswert ist. Gib doch mal ein paar Filmbeispiele zum besten die besonders "raffinierte" Action-Knaller sind, dann wird deine Kritik auch substanziell verständlicher. :)


Corsovilla: SchönerDenken

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6.0Ganz gut

ABC - Albanian Body Count (“No Albanians were harmed in the making of this movie.”) Ein unterhaltsamer, brettharter Selbstjustiz-Thriller, kompromisslos, humorlos, schnörkellos. Sobald man den “Let me entertain”-Modus ausschaltet und mit etwas Abstand über den Film nachdenkt, wird dann doch der reaktionäre Charakter des Films klar. Da unternimmt der Held nicht einmal den Versuch, mit legalen Mitteln oder zumindest mit Hilfe der Polizei seine Tochter zu retten. Statt dessen werden erst Albaner und dann Araber in einer Geschwindigkeit zu Leichenbergen aufgetürmt wie sonst nur in Genresatiren wie “True Lies”. Die Kaltschnäuzigkeit, mit der hier Böse, Nicht-ganz-so-Böse und Unschuldige ausgeschaltet, zu Tode gefoltert oder zumindest angeschossen werden, beeindruckt schon in dieser neuen Art von “Ego-Shooter”. Nicht jeder, der Action-Thriller mag, wird mit dem Ausmaß an “political incorrectness” zurecht kommen. Und nicht jeder, der diesen Film toll findet, wird ihn richtig einzuordnen wissen. [Mehr im Podcast]

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Alle Kritiken (28)


Kommentare (495) — Film: 96 Hours


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huababuar

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Bewertung7.5Sehenswert

Solider Actionstreifen, der für mich im riesigen Genre nicht wirklich heraussticht.
Positiv aber, dass mit Liam Neeson ein etwas anderer Action-Protagonist die Hauptrolle inne hat.

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cyty

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich hab ihn mir gerade angeschaut. Und ich weiß er ist nicht der beste Film der gedreht wurde. ABER ICH HABE MICH IN DIESEN FILM VERLIEBT! Vielen Dank Liam Neeson für dieses Meisterstück!

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Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meine Fresse war ich überrascht. Ich hatte ja schon einiges über diesen Film gehört ihn aber immer ein wenig vor mir hergeschoben. Doch jetzt muss ich sagen das "96 Hours" einer der besten Actionfilme ist die ich in letzten Jahren gesehen habe.
Mit dem Gedanken Liam Neeson als harten Actionheld zu sehen konnte ich mich vorher nicht so recht anfreunden. Doch da hab ich mal glatt geirrt. Er macht das einfach top und hat mich voll überzeugt. Zur Story ist zusagen das sie ziemlich einfach gestrickt ist und mit einem hohen Tempo und Spannung beeindrucken kann. Die Action ist ziemlich hart und direkt aber ganz nach meinem Geschmack. Es ist eben auch Neeson der in diesen Szenen seine Kompromisslosigkeit zeigt.
Also ich kann nur sagen...Daumen hoch und den 2. Teil werd ich mir auch noch besorgen müssen!!

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CHF

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Und es war ein großer Hund ...:)


KleeneFilmMaus

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Teil 1 ist um längen besser


Dr.Hasenbein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Liam Neeson der in den 80ern immer mal wieder eher beiläufig in netten Nebenrollen aufgefallen ist, in den 90ern mit "Schindlers Liste" ins Charakterfach wechselte und vom Jedi Ritter zur Allzweckwaffe in allen Genres wurde, schnupperte zwar schon vorher immer mal wieder Action-Genre Luft, aber mit "96 Hours" fing die späte Actionheld Karriere erst richtig an!
Was sich eigendlich anhört wie ein x-ter missglückter Versuch die alten "Charles Bronson" Selbstjustiz Actionfilme nachzuahmen,
entpuppt sich sehr schnell zu einem kompromisslosen (und endlich mal wieder humorlosen), harten Actionthriller der alten Schule!
Das alles ist zwar eigendlich nicht viel anders als in anderen Genre-Filmen dieser Art,
es wird einem aber einfach so völlig ironiefrei und konsequent um die Ohren gepfeffert dass man es einfach in Kauf nimmt und trotz aller Actionfilm-Klischees Spaß hat!
Über die Handlung muß man nicht weiter sprechen, denn die bekommt man nur etwas variert serviert und ist eigendlich kack egal.
Liam Neeson schießt, prügelt und foltert sich quer durch eine fremde Stadt auf der Suche nach seiner Tochter!
Das wars. Aber es macht auch einfach verdammt viel Spaß!
Seit einer Weile duellieren sich Neeson und Denzel Washington regelmäßig und treten neben teilweise "anspruchvollen " Rollen immer wieder in mal mehr, mal weniger guten Actionfilmen auf.
So gut wie in "96 Hours" klappt das aber leider nicht immer!

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BasKi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auge um Auge....oder doch besser Auge, Kopf, Fuss, Hand, Arm und das Leben vieler vieler Krimineller um die Tochter der Ein-Mann-Armee Liam Neeson.
Wer darauf steht zu sehen, wie viele Möglichkeiten es gibt einen Menschen auszuschalten, ist hier genau richtig.
Gute Kopf-aus-Action-an-Unterhaltung

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

er macht alles richtig um ein actionfan zum grinsen zu bekommen!

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stanie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfach nur gut
lohnt sich anzusehen

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Medardus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein super kurzweiliger Actionfilm, voller Klischees unsinniger Handlungen und eben eine One-Man Show vom Liam.

Das hier Law and Order groß geschrieben wird, sollte schon im Trailer klar sein. Das auch Luc Besson nicht gerade sehr tiefe, differenzierte und intelligente Sachen fabriziert ist doch auch keine Neuigkeit. Verstehe wirklich nicht, wieso man das so einem Film vorwirft, nur weil ein ehemalige Charaktermime wie Liam Neeson mitspielt oder wie? Habe mich prächtig amüsiert gefühlt und freue mich das der Neeson hier noch mal was reißt.

Gerade mit nem Pils und etwas Popcorn schön rasant und direkt ins Gesicht.

Inhaltlich natürlich genauso kontrovers wie der zynische DEATH WISH mit dem Altmeister Bronson, aber nicht minder unterhaltsam.

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THE_DREAM

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach einer ewig langen, hochkonstruierten Einführung geht die Tour de Force überraschend kurzweilig und relativ nachvollziehbar - ab durch die Schallmauer!
Besser als anders herum!

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razzo

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nach einer Idee von Luc Besson. Nach einem Entwurf von Steven Seagal. Nach den Memoiren von Charlton Heston.

Präsentiert 19th Century Fox in Zusammenarbeit mit Guantanamo Cinema und Brainlight Pictures, den neuesten Film von Oscarpreisträger Liam Neeson. In dem größten Schrei nach Gerechtigkeit seit Schindlers Liste, kämpft er eine epische Schlacht gegen die Achse des Bösen, den Nazis unserer Zeit.

Für die Tochter. Für die Freiheit. Für Amerika.

Taken.

Demnächst. Auf ARTE.

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RoosterCogburn

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Unterschreibe lieber_tee's Ausführungen. Sehe ähnlich. Gerade im Falle des Action-Subgenre Revenge Movies, die doch sehr plakativ sind und bestimmten Regeln folgen. Zum Beispiel sind sie meist ein Kind ihrer Zeit und nicht oft überdauern sie die Zeit. Daher kommen sie ein, zwei Jahrzehnte später, nicht immer beim neuen Gegenwartspublikum an. Allerdings müssen sie deswegen nicht unbedingt minder unterhaltsam sein.


zmpfl

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lieber_tee hat Recht!! (aber der Kommi ist lustig....;))


Gitsie

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Bewertung0.0Hassfilm

Unfassbar, was aus Liam Neeson geworden ist. Früher bekannt als ernstzunehmender Charakter-Darsteller wie z.B. in „Schindlers List“, meint er heute den zweidimensionalen Actionhelden raushängen zu lassen. Könnte er sich dabei aber nicht wenigstens Filme aussuchen die weniger rechtsgerichtet geraten sind?
Ich kann mich noch gut erinnern, als vor etwa 2 Jahren eine eigenartige Hasswelle durch „Facebook“ schwappte. Ein Bild ging um. Ein Mann mittleren Alters, sein Geschlechtsteil abgetrennt – in seinen Mund gestopft. Darunter der markante Spruch „Todesstrafe für Kinderschänder“. Natürlich war das ganze gesponsert vom kleinen Brüderlein der NSDAP – die NPD. Wem ist es aufgefallen? Wenigen. Aber Mitleid für die armen Kinder hatten sie alle. Mitleid ist ja auch okay, aber muss Rechtspopulismus sein? Der Schrei nach Rache ist mit das primitivste in unserem System und umso beängstigender ist es, wie tief dieser in unserer Natur verankert ist. Klar, sympathische Rachefilm-Reißer wie „Robocop“ oder „Terminator“ gehen immer, hier überwiegt aber eindeutig die Trash-Attitüde. Ein Negativ-Beispiel ist da Pierre Morels „Taken“...
Wie unreflektiert hier gemordet und zerfetzt wird ist einfach zum Mäuse melken (Irgendwie passt da wirklich kein anderer Ausdruck). Grenzdebil wird hier die pure, blutige Rache zelebriert. Das alles, weil das Mädchen aus der gutbürgerlichen Familie von pösen Vergewaltigern entführt wurde. Sympathien muss man solchen Menschen ja nicht entgegenbringen, aber dme Zuschauer solche Abziehbildchen vor die Füße zu werfen ist schlimmer als würde man ihnen sofort ins Gesicht rotzen.
Also foltert und mordet Neeson sich bis zu seinem naiven Töchterlein und rettet dabei mal ganz nebenbei die Welt vor dem gemeinen Zuhälter-Pack. Alles für die Family, Auge um Auge, Zahn um Zahn – darauf ein gellendes „Heil Haider“ und wir sind hier schon fast weiter gegangen als in Riefenstahls „Triumph des Willens“, der hatte wenigstens optisch was zu bieten!
Also bitte, tut euch das nicht an und erkennt Verherrlichung wo sie wirklich zu finden ist. Und ja, Gewalt im Film kann mir durchaus gefallen, nur um das nicht später rechtfertigen zu müssen. Bitte Neeson, werd' wieder Schauspieler oder geh' in Rente. Danke.

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felix-kramer

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Hm.
Seh ich das richtig, dass du deine ganze Argumentation darauf aufbaust, dass in dem Film die Hauptperson nur auf Rache aus ist? Ich weiss nicht ob du bis zum Ende geschaut hast, denn da findet er auch tatsächlich seine Tochter wieder, was eigentlich das Ereignis ist, auf das er die ganzen 93 Minuten drauf hinarbeitet, nicht Rache.

Auch was du mit "rechtsgerichtet" meinst, erschließt sich mir nicht so richtig, bitte da nochmal um Erklärung, interessiert mich nämlich tatsächlich mal.


jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich will Ex-CIA-Topagent Bryan Mills (Liam Neeson) nur seine Ruhe. Das Kämpfen möchte er hinter sich lassen und sich stattdessen ganz seiner Rolle als sorgender Vater für seine 17-jährige Tochter Kim (Maggie Grace) widmen. Als Kim mit ihrer Freundin Amanda (Katie Cassidy) eine Europareise antreten will, stimmt Bryan nur widerwillig zu. Seine Sorge war berechtigt: Kaum in Paris angekommen, werden die beiden Teenager von Mitgliedern eines osteuropäischen Mädchenhändlerrings gekidnappt, die sie als Prostituierte abrichten und verkaufen wollen. Womit die Gangster nicht gerechnet haben: Bryan hat seinen alten Job keineswegs verlernt...

Dieser Actionkracher macht keine Gefangenen. Für mich bleibt er der einzig wahre in dieser Reihe. Liam Neeson blüht als Actionheld nochmal richtig auf. Supi.

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RoboMaus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sieh mal an - die Franzosen haben es immer noch drauf. Pierre Morel und Luc Besson ("Der Profi", 1994) zeigen hier, wie gutes Kino in Puncto Dichte, Spannung und Action aussieht. Dazu kommt: das Thema ist knallharte, abscheuliche Realität (moderner Sklavenhandel, Zerstörung von Persönlichkeiten auch in unserer scheinbar so wohligen Gesellschaft). Wer sich an so etwas beteiligt, auch auf der 'Konsumseite', ist keinen Deut besser als die Schweine, die Liam Neeson reihenweise umlegt.

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Moviegod

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Bewertung9.5Herausragend

Was für eine Wucht!! Liam Neeson unglaublich hart und kompromisslos. Einer der besten Action Filme, die ich je gesehen habe. Die Story ist simpel, reicht aber auch um Neesons 90 minütigen Rachefeldzug zu rechtfertigen. Mit diesem Film wurde ein neuer Actionheld geboren. Mal sehen, ob Kevin Costner und Sean Penn in den angekündigten ähnlich angelegten Filmen auch so überzeugen.

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DrMcKay

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

96 Hours
Liam Neeson als ehemaliger Agent, auf der Suche nach seiner Tochter.
Als die Tochter des ehemaligen Top Agenten Bryan Mills entführt wird, macht er sich auf die Suche nach ihr und zieht eine Linie der Verwüstung durch Paris...
Der Film ist ein gut unterhaltender Actionstreifen, der sich der sich der dunklen Seite der Metropole Paris widmet. Liam Neeson überzeugt als brutaler Hauptdarsteller, der alles dafür tut seine Tochter aus den Händen ihrer Entführer zu bekommen. Der komplette Film ist mit actionreichen Kampfszenen durchzogen und bietet spannung pur. Die Geschichte ist gut erzählt und es gibt kaum etwas, was amn an diesem Film aussetzen könnte. Ein spannender Actionfilm mit brillianter Besetzung.

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cronic

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Taken 8/10

Konnte ich diesen Film nun auch endlich sehen, ist ja schon lange ein Running Gag im Internet.
Maggie Grace spielt mir ein bisschen zu naiv, alleine wie sie rennt. Nach einem gemächlicherem Anfang geht es unaufhaltsam los. Neeson nimmt hier ja wirklich alles auseinander mit richtig guten Action Szenen. Es gibt 1-2 Stellen wo die Schreiber es sich zu einfach gemacht haben, was mir negativ aufgefallen ist aber sonst ein spannender und kompromissloser Thriller.

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Magnesium

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kurz und Knapp:

Hart-Härter-Liam Neeson!Das ist einer seiner Glanzrollen.Spannend bis zum Abspann!So muß ein Film sein.Schnell auf den Punkt gebracht!Wenn man einen Films mit einem "Puhh",war das mal eine"geile" Achterbahnfahrt beendet,dann hat er alles richtig gemacht!Die "Entführungsscene" ist so Beängstigend gut in Scene gesetzt worden und der Satz von Liam Neeson:"Hör mir jetzt gut zu,denn Sie werden dich gleich holen...(als sie unter dem Bett lag)!
Ich hör mal auf zu Spoilern..(-:

Aus meiner Sicht:

Der Film sucht seines Gleichen und ist von Anfang bis Ende ein Feuerwerk der Kompromisslosikeit!

LG Magnesium (-;

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caccia.dreiachtfunf

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter "ActionRachethriller"!Natürlich teilweise übertrieben aber das hat mich nicht gestört..Liam Neeson spielt seine Rolle sehr gut..Spannung und Action von Anfang bis Ende..

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florian-stern

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"96 Hours - Taken" ist einer der besten Actionthriller der letzten Jahre. Liam Neeson ist in der Rolle des Familienvaters und in die Jahre gekommenen Bodyguards zu sehen, der aus Verzweiflung versucht, Berge zu versetzen, um seine Tochter aus den Händen skrupelloser Entführer zu befreien. Dabei geht er buchstäblich über Leichen und lässt sich wie der in SPEED fahrende Bus durch nichts aufhalten. Selten so gute nervenzerfetzende Spannung und Action gesehen wie in diesem Film. Neeson (seit dem Film auch einer meiner Lieblingsschauspieler) weiß durch sein Schauspiel und die dadurch überaus realistisch wirkende Angst und Verzweiflung sehr zu überzeugen.

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Magnesium

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Auf den Punkt gebracht! (-:


BenAffenleck

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Bewertung9.0Herausragend

Yesss. TAKEN. Beim ersten Mal sehen bin ich völligst von Liam Neeson überrumpelt worden. Hätte nicht gedacht das sich der alte Liam noch mal zum Actionstar aufschwingt. Hat aber gut funktioniert.

Taken funktioniert eigentlich auf allen Ebenen, wenn man mal die Unwahrscheinlichkeiten und und kleineren Unglaubwürdigkeiten aussen vor lässt (z.B: Tochter am Ende nicht mal annährend ein Trauma davon getragen).

Schauspielerisch gut besetzt, harte und reale Action, bitteres Thema und moralisch auf jeden Fall etwas bitter aufstoßend. Aber alles in allem ist es eine Wonne, zuzusehen wie sich Liam Neeson durch Paris fräst wie ein heißes Messer durch Butter.

Und was für mich auch zur hohen Punktzahl beiträgt: Ich liebe Revenge Movies... "aber ich verfüge über besondere Fähigkeiten". Herrlich.

9,0 Zu-recht-aufs-Maul-bekommen für 96 HOURS - TAKEN

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Magnesium

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Super geschrieben und sowas passiert jeden Tag in der Realität.Würde man sich mal in Wirklichkeit so durch die Terror Banden fressen,wäre die Abschreckende Wirkung mal sicher oder erheblich Effektiver!Es wird mehr vereitelt als getan!Menschen sind eine primitive und korrupte Spezies!(-;



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