96 Hours
edit edit group membershipsTaken, FR 2008
Bryan Mills (Liam Neeson), ehemaliger Topagent der Regierung, hat sich nach Los Angeles zurückgezogen, um in der Nähe seiner Ex-Frau Lenore (Famke Janssen) und ihrer gemeinsamen Tochter Kim (Maggie Grace) zu wohnen. Vergeblich bemüht er sich um Kontakt zu der verwöhnten Siebzehnjährigen, die in einer Welt des Luxus lebt, seit Lenore einen reichen Geschäftsmann geheiratet hat. Unter dem Druck von Leonore stim… — Mehr
Bryan Mills (Liam Neeson), ehemaliger Topagent der Regierung, hat sich nach Los Angeles zurückgezogen, um in der Nähe seiner Ex-Frau Lenore (Famke Janssen) und ihrer gemeinsamen Tochter Kim (Maggie Grace) zu wohnen. Vergeblich bemüht er sich um Kontakt zu der verwöhnten Siebzehnjährigen, die in einer Welt des Luxus lebt, seit Lenore einen reichen Geschäftsmann geheiratet hat. Unter dem Druck von Leonore stimmt Bryan einer Europareise seiner Tochter zu. Kim fliegt mit ihrer Schulfreundin Amanda nach Paris, wo die beiden Teenager kurz nach ihrer Ankunft in die Fänge von Menschenhändlern gelangen, die systematisch die Aufenthaltsorte junger Touristinnen sondieren. Bryan muss das brutale Kidnapping am Telefon hilflos mit anhören. Ihm bleiben nur 96 Stunden, seine Tochter aus den Fängen der international operierenden Schlepperorganisation zu befreien, bevor sie für immer verschwindet…
- Regisseur
- Pierre Morel
- Autoren
- Robert Mark Kamen, Luc Besson
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Paris
- Handlung
- Agent, Araber, Außer Kontrolle, Befreiung, Befreiungsaktion, Boot, Brutalität, CIA, CIA Agent, Entführung, Entführungsopfer, Folter, Franzose, Frauenhandel, Gefangenenbefreiung, Geiselnahme, Gerechtigkeitssinn, Gnadenlosigkeit, Heroin, Kindesentführung, Korruption, Krimineller, Menschenhandel, Minderjährige Prostituierte, Rettungsmission, Schießerei, Schusswechsel, Selbstjustiz, Soldat, US-Amerikaner, Vater-Tochter-Beziehung, Verbrechen, Verfolgungsjagd, Vergeltung, Verhör, Verlust der Tochter, Verzweiflung, Yacht
- Stimmung
- Hart, Spannend
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Kritiker — Film: 96 Hours
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
mochte ich bis zu einem gewissen Punkt gegen Ende unglaublich gerne, weil er eine Quasi-Variante von HOSTEL darstellt, sich dennoch anderen Zutaten bedient. Es ist abermals der Blick auf Europa durch die amerikanische Brille, in dessen Schauermärchen alles schlecht und böse ist, was hinter dem großen Teich wandert. Straight, hart und soweit es das Genre erlaubt auch emotional nachvollziehbar. Und eben auch verdammt spannend. Hätte man nur noch viel schöner abrunden können. Das Ende enttäuscht dann nämlich doch sehr.
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Besser als Bond und Bourne zusammen und das selbst noch im Ruhestand: Liam Neeson!
Der Film hat wirklich Spass gemacht. Viel Action und Spannung, eine Menge Speed und angemessene Gewalt.
Den Punkt Abzug gibts fürs Ende und die teilweise extremen Logikfehler im Film.
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Kommentare (230) — Film: 96 Hours
dbeutner 2010/09/01 09:45:12
Kommentar löschenDie Welt ist böse, und nach Europa aufzubrechen, wo die Albaner nunmal Frauenhändler sind, um die gar die bösen Russen einen Bogen schlagen, ist für ein amerikanisches Mädchen natürlich von vornherein eine ganz dumme Idee; aber wenn Papa durchtrainierter ex-Agent ohne Skrupel und mit der Fähigkeit, Maschinenpistolensalven zu umtanzen, ist, geht am Ende doch noch alles gut aus.
Das ist die Kurzmoral der Geschichte. Und man müsste darauf eigentlich gar nicht eingehen, wenn der Film sich nicht selbst so bierernst und wichtig nehmen und nach einem ruhigen Anfang über 20 Minuten und auch einem fast schon schlau zu nennenden "Actionanfang" (und die erste Hälfte hat mich noch wirklich gut unterhalten!) am Ende im ausgelutschtesten Fahrwasser landen würde. Tochter gerettet, Welt in Ordnung. Dass die Story aus Frankreich stammt, mag ironisch wirken müssen, aber diese Ironie müssen die Macher um Besson sehr für sich behalten haben wollen...
Verspricht die erste Hälfte noch so etwas wie Eigenständigkeit, so ist spätestens mit dem Auftauchen des Pariser "Freundes" klar, dass dieser doch eigentlich Feind ist - und damit auch, dass der Film fortan darauf verzichten will und wird, auch nur im Ansatz originell zu sein. Auch die mit dem Vorschlaghammer herbeigeführte Konstruktion von Zufällen wird immer gröber. Das ist dann kein Problem, wenn ein Film klar macht, dass er gar nicht ernst sein will, wie zB Shoot 'em up. Aber hier wird's mit zunehmender Spieldauer doch immer ärgerlicher.
Liam Neeson, das muss man - auch und vor allem unabhängig von diesem Film - sagen, ist einfach ein sehr starker Typ; allerdings einer, der in Dramen zu echter größe auflaufen kann, wie etwa letztens in "Five Minutes of Heaven". Hier füllt er die Hauptrolle natürlich auch aus, aber das kann letztendlich über die Schwächen des Films nicht wirklich hinwegtäuschen.
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hydroxyethyl 2010/08/28 22:41:08
Kommentar löschenDer Film funktioniert, weil Liam Neeson funktioniert. Ohne ihn wäre es nur ein Mittelklasse-Actioner, der über Tempo, Härte und wenig Moral verfügt, aber so ist es einfach ein sehr guter, kurzweiliger Entführungsreißer. Das meine ich tatsächlich nicht sarkastisch.
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JackoXL 2010/08/28 21:51:16
Kommentar löschenNeben "Unleashed" der einzige Film aus Bessons Actionkasperletheater, der sehenswert ist (Produzenten-, nicht Regiearbeiten). Story so dünn wie immer, dafür aber zackig & spannend. Hätte ich nicht gedacht, dass Liam Neeson als Actionheld funktioniert, lass mich aber immer wieder gerne überraschen.
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Liam Neeson spielt Stallone/Schwarzenegger. Ein echter Schenkelklopfer!
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