Die größte Geschichte aller Zeiten

The Greatest Story Ever Told (1965), US
Laufzeit 196 Minuten, FSK 6, Historienfilm, Drama, Kinostart 05.08.1965

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Die größte Geschichte aller Zeiten - Poster
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von David Lean und George Stevens, mit Max von Sydow und Michael Anderson Jr.

Mit der nötigen Ehrfurcht, dem künstlerischem Feingefühl und bewundernswerter Zurückhaltung schildert Die größte Geschichte aller Zeiten das Leben des Jesus von Nazareth (Max von Sydow) von seiner Geburt unter ärmlichen Umständen, über seine Lehrjahre bis hin zur Kreuzigung und Wiederauferstehung. Die spekakuläre Besetzung des Monumentalfilmes wartet mit einigen Genretypischen Schauspielern (etwa Charlton Heston) als Johannes der Täufer) aber auch einigen ungewöhnlichen Darstellern auf (John Wayne spielt etwa einen römischen Zenturion). Einige Szenen des Monumentalfilms wurden von Regielegende David Lean inszeniert. Die größte Geschichte aller Zeiten war für insgesamt fünf Oscars nominiert.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Die größte Geschichte aller Zeiten

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RoosterCogburn

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Bewertung5.0Geht so

Positiv zu bemerken, ist der überaus beeinddruckende Cast. Bis in die Nebenrollen kann der Film mit Stars und bekannten Gesichtern glänzen.
Auch wenn ich manche Besetzung für etwas fragwürdige halte. Zum Beispiel Robert Loggia als Josef ist, zumindest aus heutiger Sicht, ein merkwürdige Wahl. Der Darsteller hat denn Typus des Mafiosi und des Kleinkriminellen inne. Welchen Schluss lässt das mit diesem Hintergrundwissen zu? Lohnt sich Verbrechen doch? (^^) Mit Martin Landau, Sidney Poitier und Claude Rains kann der Schinken echte Größen seiner Zeit aufzuweisen. Auch Mainstream Magnet Charlton Heston ist mit von der Partie (in dem Fall bemerkenswert weil auch Roddy McDowall einen Auftritt hat - musste sofort an "Planet der Affen" denken). Das könnte ich noch weiterführen. Es ist ein effektiv ein großes Stelldichein der 60er Stars. Darunter sind auch ein paar Hollywoodgrößen, die jedem Filmfreund nochh heute etwas sagen sollten.
Nur macht das den Film nicht besser. Der holpert ganz erheblich an seiner Erzählstruktur. "Es begaaab sich aaaabeer zu diiiiieser Zaaaaiiiitt ..." (gähn) - Meine Güte das geht doch auch zackiger, mit etwas mehr Schwung. Maria und Josef suchen ein Zimmer. Geht nicht. Stadt is voll. Anuga-Messe - nix zu machen! Also hocken sie sich in die nächstbillige Unterkunft. So n oller Plattenbau. Maria is schwanger. Hat die Pille nicht genommen ... (usw)
Das wäre doch mal was. Eine etwas zeitgemäßere Variante des Stoffes umsetzen. Um die Kindlein wieder neugierig auf die biblischen Stoffe zu machen. (^^)
Zurück zum Film. Sydow's blasse Darstellung haut mich auch nicht um. Der alte Schwede glänzt in späteren Filmen. Aber hier nicht! Ich werfe dem Film gar nicht mal vor, das mancher Schauspieler in seiner Nebenrolle beschränkt in seinem Möglichkeiten wirkt. Deshalb auch deplaziert. Wie Telly Savalas oder Donald Pleasence. Aber zumindest die Hauptfigur sollte einen überzeugen können. Ist bei mir nicht passiert.
Witzig und treffend finde ich, wie sich der 'Evangelische Film-Beobachter' zu diesem Film geäussert hat: "Das Leben Jesu von der Geburt bis zur Himmelfahrt in einem mehr als dreistündigen amerikanischen Farbfilm, der (sich) [...] mehrfach der gewohnten und mit Recht umstrittenen Bibelfilm-Klischees bedient."
Die Erzählung des Leben Jesu wirkt mitunter behäbig und teilweise anstrengend. Dafür ist neben dem Cast, die tolle Ausstattung hervorzuheben. Genau wie die Köstüme. Gemessen am Output der Monumental- und Historienfilme (egal ob religiöser Hintergrund oder nicht) ist dieser nur Durchschnitt.

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Filmkenner77

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Sehr schön. Roddy McDowall, übrigens sehr stark in "Cleopatra" als Octavian. John Wayne als Legionär ist wohl die größte Fehlbesetzung. ;-) "König der Könige" ist zweifellos der bessere Jesus-Film.


Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

"Die größte Geschichte aller Zeiten" ist auch einer der größten Flops der Filmgeschichte und kommt meiner Ansicht nach nicht an andere große Bibelverfilmungen heran. Die ursprüngliche Fassung des Films hatte eine Länge von über 4 Stunden. Er wurde mehrfach geschnitten, so dass er nun eine Länge von knapp 185 Minuten besitzt. Obwohl der Film mit einem kaum vergleichbaren Staraufgebot aufwarten kann, wirken manche Schauspieler in ihren Rollen schlichtweg fehlbesetzt wie etwa John Wayne als römischer Soldat oder Telly Savalas als Pontius Pilatus. Anders als bei vergleichbaren Bibelfilmen wird auf bildgewaltige und aufwendige Massenszenen verzichtet und mehr Wert auf die leisen Zwischentöne der Geschichte gelegt. Bei der stattlichen Lauflänge wirkt dies aber mitunter recht langatmig. Daher empfehle ich "König der Könige" von Nicholas Ray aus dem Jahre 1960, der meiner Meinung nach der ganz klar bessere und unterhaltsamere Jesus-Film ist. "Die größte Geschichte aller Zeiten" erhielt trotz 5 Nominierungen keinen einzigen Oscar. George Stevens, immerhin Regisseur von Meisterwerken wie "Ein Platz an der Sonne" oder "Giganten", gelang es nicht, die komplexe Story packend zu erzählen. Nach dem finanziellen Desaster des Films drehte er nur noch einen Film und zog sich dann aus dem Filmgeschäft zurück.

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JoeShoe

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Bewertung5.5Geht so

Für heutige Sehgewohnheiten ist hier alles ziemlich laaangsaaaam. Irgendwann erinnerte ich mich aber beim Ansehen, dass ich im Videoplayer bereits doppelte Geschwindigkeit eingestellt hatte. Schön auch, dass einem hier die riesigen amerikanischen Täler des Monument Valley als israelische Landschaft in Galiläa verkauft werden :)

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iicchh

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Bewertung7.5Sehenswert

In der größten Geschichte aller Zeiten wollten auch die größten Schauspieler jener Zeit mitspielen. Eine ansehnliche Bibelstunde ist der Film allemal, getreu dem Neuen Testament. Und wer schon ein paar Filme aus den Sechzigern kennt, weiß, was auf einen zukommen kann.

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Zuri

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Man schläft ein, weil die Geschichte so lang ist!

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