Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

The unbearable lightness of being (1988), US
Laufzeit 171 Minuten, FSK 16, Drama, Erotikfilm, Kinostart 07.04.1988

5.8 Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
472 Bewertungen
9 Kommentare
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins - Bild 6134627
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Philip Kaufman, mit Daniel Day-Lewis und Juliette Binoche

Prag, Mitte der sechziger Jahre. Der Arzt Tomas und seine Freundin Sabina leben in einer recht lockeren Beziehung zusammen, beide pflegen ihre zahlreichen Affären. Kompliziert wird die Situation, als sich ein Mädchen aus der Provinz in Tomas verliebt und ihm bis in die Hauptstadt folgt. Doch die politischen Unruhen des “Prager Frühlings” verändern das Leben der drei von Grund auf.


Cast & Crew


Kommentare (9) — Film: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Kommentar schreiben
Sortierung

LunaticPrincess

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Sexualität hier, Politikgeschichte da, Juliette Binoche, andere Schauspieler aus mindestens 5 anderen EU-Ländern, die seltsame paneuropäische Akzente kreiert haben und eine Literaturverfilmung - Arte würde "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" sicher gerne in Dauerschleife laufen lassen.
Kein schlechter Film, auch kein schlechter Roman, reißt mich beides einfach nicht sonderlich mit.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Allein der Titel enthält in seinem ambivalenten Antagonismus Stoff genug für ein philosophisches Seminar. Das Leben könnte so leicht sein. Beschwingt verfolgen die drei Hauptfiguren ihre hedonistischen Ziele und es entsteht ein Dreiecksverhältnis, das durch den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in Prag heftig durcheinandergewirbelt wird. Damit bekommt die Geschichte eine feste zeitliche Einordnung. Das Geniale daran ist die wechselseitige Beeinflussung von Liebesbeziehungen und politischen Verhältnissen. Im dritten Teil sehen wir zwei Protagonisten wieder nach Flucht und Rückkehr in die CSSR bei ihrer Auseinandersetzung mit den wiedererstarkten Altkommunisten. Der unpolitische Womanizer und Chirurg Thomas (Daniel Day-Lewis) wird nicht zum politischen Wendehals dafür aber menschlich reifer. Fast ebenso ergeht es seiner Ehefrau Theresa (Juliette Binoche). Die Szene, in der sie und die Dritte im Bunde (Lena Olin) sich gegenseitig nackt fotografieren ist eine der schauspielerischen und dramaturgischen Highlights des Films. Es knistert zwischen beiden, die eigentlich Rivalinnen sind. Zuvor kommt der böhmische Charme zum Einsatz. Selten gab es eine lustigere Trauung!
Nach mehreren überraschenden Wendungen kommt der Schocker am Schluss. Es ist nichts für Happy End Fetischisten. Und es ist nicht nur so, dass das, was erzählt wird, unter die Haut geht, sonder auch wie es erzählt wird. Im ach so leichten Leben mit vielen Höhen gibt es halt auch unerträgliche Tiefen. So ist halt das Leben. Kongenial von Regisseur Kaufman und Romanautor Kundera. Spannend, berührend, meisterhaft!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kate Portman

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, bin ich mit einem hohen Anspruch und orfreude an den Film gegangen. Nur leider habe ich oft auf die Uhr geschaut, weil er mir nicht gefallen hat. Zum Beispiel war mir Sabina so unsympatisch im Film. Dafür ist Juliette Binoche echt eine der schönsten Frauen die es gibt.
Die Musik ist wunderbar. Lass grad auch das Hauptmenue laufen, um sie zu hören :)

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

as-aka-der-streuner

Antwort löschen

dafür sit die bewertung aber ziemlich gut ;)


Kate Portman

Antwort löschen

das liegt nur an dem Buch...das hat so viele Punkte verdient.


Fenstermädi

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ein wahrer Genuss, wenn man Buch als auch Film konsumiert, da beide so unterschiedlich agieren, und trotzdem am selbem Fundament aufgebaut sind. Aufjedenfall empfehlenswert! Herausragende Leistung, ein solches Buch für die Leindwand schmackhaft zu machen.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kill_Diether

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

War ein klasse Film seinerzeit im Kino.
Eine Romanze die auch mir gefallen hat.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alanger

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

gelungene romanverfilmung die genau wie das buch eine ahnung von der aufbruchsstimmung des prager frühlings und der bleiernen zeit nach dem einmarsch der warschauer packt armeen vermittelt.
und day-lewis spiel war noch frei von jenem overacting welches es heute teilweise schwer macht ihn ernst zu nehmen.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JimiHendrix

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Sehr langatmiges Drama, welches teilweise zum dahingleiten einläd.

Ich selber hab das Buch nie gelesen und fand auch die Verfilmung etwas anstrengend.
Zuviel Dialoge und zu lange Bildersprachen waren das Problem, auch diese Beziehungsgeschichte war nicht so meins.

Der geschichtliche Hintergrund des Prager Frühlings war ein ganz interessanter Aspekt des Film, mehr begeisterte mich aber auch nicht an ihm.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Skyver

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Filmtitel ist allein die 10 Punkte wert. Einzig das Ende im Film ist ein bisschen "komisch". Die Erotikszene vom ersten Mal zwischen den Beiden Hauptdarstellern ist einfach genial. Naja, man kann nicht alles haben. :)

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lilly

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Wunderschöne Verfilmung eines grandiosen Buches! Tolle schauspielerische Leistungen von Binoche und Olin. Hut ab!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch