Ein riskanter Plan
Man on a Ledge (2012), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 26.01.2012
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113 Kommentare
Keine
von Asger Leth, mit Sam Worthington und Elizabeth Banks
Es ist Ein riskanter Plan, den der auf die schiefe Bahn geratene Ex-Cop Nick Cassidy (Sam Worthington) da verfolgt: Er steigt auf den Fenstersims eines New Yorker Hochhauses und will mit der Polizeipsychologin Lydia Anderson (Elizabeth Banks) reden. Endlich hört ihm jemand zu, dem er erzählen kann, was es wirklich mit dem Diamantenraub auf sich hat, für den er in Ungnade gefallen ist, und welche Rolle der erfolgreiche Geschäftsmann David Englander (Ed Harris) dabei spielt. Von der Straße aus wird das Geschehen von einem Polizisten (Edward Burns) und einer Reporterin Kyra Sedgwick beobachtet. Alle Augen sind auf Nick gerichtet und niemand achtet auf seinen Bruder Joey (Jamie Bell), der in Nicks riskanten Plan eine wichtige Rolle spielt…
Hintergrund & Infos zu Ein riskanter Plan
Action-Star Sam Worthington darf in Ein riskanter Plan nicht permanent kämpfen und rennen wie in Zorn der Titanen, sondern muss darauf achten, die Ruhe zu bewahren und nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Ein riskanter Plan ist der erste Spielfilm von Regisseur Asger Leth, der zuvor die Dokumentation Ghosts of Cité Soleil gedreht hat. Ähnlich wie in Nicht auflegen! von Regisseur Joel Schumacher nutzt auch Ein riskanter Plan eine einfache Ausgangssituation um aus der Unwissenheit der Beteiligten möglichst viel Spannung heraus zu holen. Doch diente damals eine beengte Telefonzelle als Schauplatz, kann der Zuschauer bei Ein riskanter Plan die Skyline New Yorks hautnah erleben.
Jamie Bell, der Sam Worthingtons kleinen Bruder spielt, ist in Ein riskanter Plan wieder in seiner ganz natürlichen Erscheinungsform zu sehen, nachdem er zuvor für Steven Spielberg in Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’ in die digitalisierte Haut des jugendlichen Abenteuer-Reporters geschlüpft war. (AK)
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Cast & Crew
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Manhattan
- Handlung
- Ablenkung, Bestattung, Blockbuster, Cop, Diebstahl, Ex-Polizist, Hotel, Juwelier, Liebe, List, Plan, Polizist, Psychologe, Psychologie, Raub, Raubüberfall, Räuber, Selbstmordversuch, Springen, Suizid, Unschuld, Unschuldig Inhaftierte Person, Vater, Verbrechen, Verlieben, Verliebt in den Feind, Verlust des Vaters, Verlust des Vaters, Vorgetäuschter Selbstmord, Überfall
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Hart, Spannend
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Kritiken (12) — Film: Ein riskanter Plan
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...]Gut geklaut ist halb gewonnen. Wer sich schon immer die Frage gestellt hat, was für ein Film wohl entstünde, wenn man den Thriller “Verhandlungssache” mit “Mission: Impossible” kreuzen würde, bekommt hier das Ergebnis präsentiert. Sowohl die Ausgangslage als auch die Dialoge erinnern zum Teil frappierend an den (übrigens hervorragenden) Geiselnehmerthriller mit Samuel L. Jackson und Kevin Spacey, während die Umsetzung des eigentlichen Plans direkt von Ethan Hunt und dessen Team hätte ausgeführt werden können. Das Ergebnis ist ein extrem kurzweiliger Thriller, der in vielen Momenten durchaus spannend ist, gleichzeitig allerdings ein ziemliches Glaubwürdigkeitsproblem hat.[...]
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenHollywood-Schlock, der mit sowas wie Plausibilität nichts zu tun haben will und gegen Ende auch noch den letzten Rest von Selbstachtung bzw. Glaubwürdigkeit über Bord wirft. Zähneknirschend erträgt man die arme Genesis Rodriguez, die als voll sassy Latina ihre dicken Möpse ins Bild halten muss - und findet im bunten Treiben so manch ordentliche schauspielerische Leistung, etwa von Elizabeth Banks als verkaterte Verhandlerin und Titus Welliver als Cop aus der Bronx, sowie einen mal wieder brutal fiesen Ed Harris. Totaler Quatsch ist das, frei von nachvollziehbaren Motivationen für die Charaktere, aber auch ausgesprochen unterhaltsam, mitunter sogar spannend.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenSpannend für alle, die Höhenangst haben, es gibt Twists, Logiklöcher und ein leicht schwächelndes Ende. An DEN Maßstab in Sachen intelligenter Thriller: “Inside Job”, kommt der Film nicht ran. Lustig sind die New Yorker, die den Mann auf dem Sims anfeuern zu springen, und die indiskutable Jean-Claude-van-Damme-Gedenkfrisur, die Sam Worthington da spazieren trägt – eine richtige Vorbestraftenschmalztolle. Highlight ist der sichtlich gealterte Ed Harris mit einer Hammerpräsenz vor der Kamera.
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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenLetztendlich ein zwar gut geschriebenes und prominent besetztes aber insgesamt doch etwas holprig inszeniertes B-Movie, das nur bedingt Tiefgang bietet.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenEin riskanter Plan springt vor und zurück zwischen zwei absurden Handlungssträngen und missbraucht den Mann auf dem Fenstersims als Mittel, um die Spannung aufzupumpen.
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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times
Kommentar löschenEin riskanter Plan macht größere Logiksprünge als Nick im Falle des Scheiterns eines Schwerkrafttestes.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenDas Taktierspiel über der berühmten Skyline zwischen Sam Worthington und Elizabeth Banks ist sorgfältig inszeniert und schlägt immer neue Volten, die Schau stiehlt den beiden aber Jamie Bell als Bruderherz mit fantastischen Actionszenen.
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Sabine Metzger: Radio Köln Sabine Metzger: Radio Köln
Kommentar löschenAsger Leth hat, was ein "Mann auf dem Sims" (so die Übersetzung des Originaltitels) braucht: Ein gutes Gefühl für Balance.
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Melanie Dorda: fluter Melanie Dorda: fluter
Kommentar löschenEin riskanter Plan ist ein kleiner und gemeiner Thriller mit überraschenden Wendungen und Figuren, die interessant, sympathisch oder zwielichtig genug sind, um zu fesseln.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenBeim Betrachter ist schon eine gewisse Genügsamkeit gefordert, über die kleinen Schwächen großmütig hinwegzusehen. Wem das gelingt, der dürfte sich beim diesen leicht überdurchschnittlichen Thriller aber insgesamt angenehm unterhalten fühlen.
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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk
Kommentar löschenEin riskanter Plan ist ein flotter und recht origineller Thriller, der trotz seiner luftigen Kulisse aber nur bedingt Tiefgang bietet. Als gut gemachtes und prominent besetztes B-Movie geht er allerdings locker durch.
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Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info... Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDass Ein riskanter Plan nicht viel mehr ist als ein routinierter Thriller, liegt vor allem am Drehbuch von Pablo Fenjves, dessen Fernsehvergangenheit man dem Film deutlich anmerkt.
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Kommentare (99) — Film: Ein riskanter Plan
Harvey Specter Mon, 06 May 2013 11:06:51 -0000
Kommentar löschenEin garnicht mal so schlechter Heist-Film mit riskanter Action-Darbietung.
Ich war positiv überrascht. Ich finde "Ein riskanter Plan" hatte etwas abwechslungsreiches und war unkonventionell. Es stecken keine große Überraschungen, weiß dennoch gut zu unterhalten. Sicherlich kein Kinofilm, sondern eher eine actionreiche Jagd die man auf der Couch genießen kann. Wenn man über einige Logikfehler hinweg sieht, darf man sich von der Handlung mitreißen lassen. Denn wenn ich zu lange darüber nachdenke, finde ich einige Stellen ziemlich gutgläubig konstruiert. Das ein Plan so "korrekt" über die Bühne läuft, zweifel ich doch sehr an. Im Vergleich zu dem Story ähnlichen Film "Inside Man", hat er allerdings keine große Chance. Dafür fehlt eindeutig der Scharfsinn und die Kreativität eines vielschichtigen Konzepts.
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__sp__ Tue, 16 Apr 2013 18:13:17 -0000
Kommentar löschenEs ist kein schlechter Film! Das sei vorweg gesagt.
Ich fande den Film spannend und habe mich dadurch auch gut unterhalten gefühlt. Leider ist die Story total unlogisch. Trotzdem, an einem regnerischen Sonntag Nachmittag, kann man sich diesen Film ruhig mal anschauen (Mitdenken unerwünscht :-D).
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mannheim2 Mon, 15 Apr 2013 21:08:04 -0000
Kommentar löschenNaja, was soll man zu dem Film sagen: netter Quicky für zwischendurch. Mehr aber auch nicht. Leider ohne sonderlich bemerkenswerte Spannungskurven. Lediglich am Ende läßt der Film den Puls von 60 auf geschätzte 80 ansteigen, aber genauso schnell auch wieder abfallen.
!!! SPOILER !!!
Es ist mir irgendwie unerklärlich, wie man als "Einbrecher" seelenruhig alles mit den blanken Händen anfingen kann - wäre ja nicht so, dass das eventuelle Spuren wären ;) Ich hätte mir auch bei den Einbruchsszenen etwas mehr "Hightech" und Kniffligkeiten erwartet. Und die Szene mit dem vom Wärmesensor abfallenden Wassertropfen erinnert doch äußerst stark an "Mission Impossible" ;)
!!!! SPOILER ENDE !!!!
Fazit: Kann man gesehen haben, muss man aber nicht.
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lockodox Mon, 15 Apr 2013 00:42:07 -0000
Kommentar löschenDer Fim ergibt mit 1,5 Promille bestimmt auch irgendwann Sinn...
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udo.schmitt.77 Sun, 14 Apr 2013 06:56:32 -0000
Kommentar löschenMir hat der Film sehr gut gefallen! Spannende Story, flüssiger Verlauf ohne Wartezeiten, Schadenfreude, als die bösen Buben auf die Nuss bekamen... Von mir 8,5 für einen gelungenen Film.
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Damon Salvatore Sat, 13 Apr 2013 19:54:02 -0000
Kommentar löschenUnrealistisch, unglaublich große Logiklöcher, unsympathische Charaktere und über weite Strecken gähnende Langeweile. Wenn man sich nicht gerade über die absurden Geschehnisse auf der Leinwand ärgert, fragt man sich, wer sich dieses Skript nur ausgedacht hat.
SPOILER ANFANG
Der macht über die Hälfte des Films Faxen auf nem Mauersims und ganz New York macht Party dazu...Na klar, hat auch keiner was Besseres zu tun. Dann springt er von einem Dach aus gefühlt durch ganz Manhattan und landet weich auf nem Kissen, um im Anschluss den unrealistischen Schluss herbeizuführen. "Hey, hier ist der Stein. Ich bin unschuldig!" Alle wissen Bescheid und er kommt frei. Ja klar. Macht Sinn.
SPOILER ENDE
Nein, leider ein absoluter Reinfall und absolute Zeitverschwendung.
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zmpfl Tue, 09 Apr 2013 07:03:37 -0000
Kommentar löschenThrillerkäse mit Logiklöchern.
Ich mag Käse, aber wenn vor lauter Löchern kaum noch was davon übrig bleibt, mag ich das nicht.
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the assassin 666 Tue, 26 Mar 2013 15:06:56 -0000
Kommentar löschenDie Idee von Ein riskanter Plan ist sehr gut. Zum einen ist es ein Heistmovie und zum anderen ein Thriller. Denn dadurch das der Hauptdarsteller (Sam Worrington "Terminator - Die Erlösung") auf dem Fenstersims sitzt kommt polizeiliche Verhandlungstaktik ins Spiel. Die Dialoge und der Spannungsbogen sind ganz solide, die Besetzungsliste liest sich auch ordentlich schließlich spielt Ed Harris mit und er aht schon in diversen Filmen gut gespielt, aber trotz der Stärken will mich dieser Film nicht so recht überzeugen.
Ich hätte mir irgendwie doch mehr Raffinese gewünscht, was bleibt ist ein ganz passabler Film. :)
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tarek.younes.16 Mon, 28 Jan 2013 21:38:39 -0000
Kommentar löschenEin wirklich spannender und rundum gelungener Film von Asger Leth mit eher unbekannteren Schauspielern (einer meiner persönlichen Lieblingsfilme). Der Film ist für jeden, der puren Nervenkitzel mag, wirklich zu empfehlen, da bis kurz vor dem Ende die Spannung aufgebaut wird und er eine sehr untypische Handlung hat. Die Spannung wird so gut aufgebaut, sodass wenig Brutalität enthalten ist und man nie weiß, was geschehen wird. Allerdings sind die Handlungen und Geschehnisse oft unlogisch und viele Gespräche der Charaktere sind überflüssig und sinnlos. Trotzdem haben die Schauspieler ihre Arbeit gut gemacht und die Kameraperspektiven und Einstellungen tragen zur guten Unterhaltung bei. Insgesamt ein unterhaltsamer Film mit spannenden Szenen.
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dmtjdc Fri, 25 Jan 2013 08:40:49 -0000
Kommentar löschenÜberzeugender Hochglanzthriller, dessen schnörkellos erzählte Geschichte von Anfang an gut nach vorne geht. Mit jeder vergehenden Minute wird ein wenig mehr des riskanten Plans und seiner Hintergründe aufgedeckt, die Spannungskurve bleibt auf konstant hohem Niveau. Neben Ed Harris macht auch Hollywoods junge Garde um Sam Worthington und Elizabeth Banks eine gute Figur. Die Arbeit hinter der Kamera ist gleichfalls erstklassig. Minuspunkte gibt es für die insgesamt etwas zu konventionelle Machart und die ziemlich unglaubwürdige letzte Viertelstunde. Niedlich: Der Heiratsantrag ganz am Schluss. Toll: Endlich mal wieder ein stilvoller, nicht abartig überbrutaler Thriller, im modernem Gewand. Kein Film für die Ewigkeit, aber doch sicher gut genug für die persönliche Prime-Time.
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patcharisma Sun, 13 Jan 2013 19:20:22 -0000
Kommentar löschenDas erste Mal, als ich einen Mann auf einer dieser amerikanischen "Ledges" um sein Leben bangen sah, war in Stephen King's fantastischem Episoden-Horror-Drama "Katzenauge" (von 1985 - bitte ansehen!) - ebenfalls einer Hochaus-Architektur aus 30ern (dort in Las Vegas). Als Nicht-Schwindelfreier löst eine solche Szenerie bei mir immer einen unerträglichen Schub von Adrenalin aus. Das Hauptmerkmal von "Man On The Ledge" ist denn auch diese klaustrophobische Spannung, vergleichbar in der Art etwa mit "Nicht auflegen!" (mit Colin Farrel). Am besten liest man hier gar keinen Hüllentext, so lässt einem der sehr rasant inszenierte Thriller bis über die Halbzeit hinaus schön im Dunkeln. Aufgefrischt mit Heist-Elementen von "Mission Impossible 1" oder "Verlockende Falle" (und etwas Diamanten-Mystik von "Flawless"), wird das Krimi-Puzzle mit unzähligen Klein-Twists zu einem für mich faszinierenden Ganzen zusammengeführt. Die Dialog(-Duelle) sind knapp gehalten, schnittig und witzig (besonders gefiel mir der Cop im Hotelzimmer). Sam Worthington ist in seiner Verzweiflung recht glaubwürdig und die unkonforme Elisabeth Banks als verkaterte Detective (die sich immer mit viel platziertem Sarkasmus durchsetzt), machte mir grossen Spass - toll, dass nicht immer nur Tussis das Film-Genre dominieren müssen, "being blonde" geht auch anders! Das plötzliche Auftauchen einer keifenden und skrupellosen Sensationsreporterin verleiht dem Film (nochmals) eine US-kritische und augenzwinkernde Note, die schon ab Beginn gleich durch den jaulenden Mob unterstrichen wird. Jamie Bell darf wiedermal schön sein angeborenes Revoluzzer-Image ausspielen und Ed Harris als aalglatter und zynischer Spekulations-Bösewicht ist das Tüpfchen auf dem i ("Why can't they not just simply shoot themselves?"). Nur schade, dass man ihm nicht etwas mehr Raum im Drehbuch gab.
Das aus verschiedenen Eckpfeilern zusammengeschusterte "Man On The Ledge" empfinde ich doch als recht aussergewöhnlich ausgedachte und straffe, überraschungsreiche Crime-Kost und ich staunte ab all den vernichtenden MP-Reviews (oder sollte man eher "Schmähkommentare" sagen?) einmal mehr ziemlich. Der Film und sein Niveau ist jedenfalls weit über der so oft präsentierten Durchschnittsware.
bedenklich? 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
pischti Sun, 13 Jan 2013 19:53:55 -0000
Antwort löschenWir holen bei den prozentualen Übereinstimmungen langsam auf ^^ Fand den auch ganz gut. :)
patcharisma Sun, 13 Jan 2013 19:54:58 -0000
Antwort löschenWir sind glaub die Einzigen! :-(
brigerbaerger Sun, 13 Jan 2013 20:10:45 -0000
Antwort löschenKann mich deinem Kommentar nur anschliessen - hab dem sogar eine 8 gegeben... Popcorn-Kino, dass mich über die ganze Laufzeit unterhalten konnte. Was will man mehr?
pischti Sun, 13 Jan 2013 20:32:13 -0000
Antwort löschenNa siehste, noch einer :)
fuerchtegott Mon, 14 Jan 2013 14:47:31 -0000
Antwort löschenImmer wieder spannend, gute Kommentare zu lesen, insbesondere wenn sie mit der eigenen Beurteilung kontrastieren. So entdecke ich in deinem Kommentar Aspekte, die ich nicht wahrnahm. Allerdings scheint es mir der Sache nicht ganz angemessen, "Ein riskanter Plan" in einem Atemzug mit "Nicht auflegen" zu nennen. Denn letzterer Film besitzt wirklich Thrill, beschränkt sich auf das Wesentliche und versucht v.a. nicht, mit der Brechstange Erotik, Witz und Romantik in den Film reinzuwürgen. Logiklöcher gab's dort keine.
pischti Mon, 14 Jan 2013 16:46:54 -0000
Antwort löschen@fuerchtegott
Ein Vergleich zwischen "Nicht auflegen" und "Ein riskanter Plan" bzw. die Favorisierung einer der beiden ist subjektiv. "Nicht auflegen" mag, bei Betrachtung der imdb Wertung, zwar insgesamt den Zuschauern besser zu gefallen als "Ein riskanter Plan", mich selbst hat aber "Nicht auflegen" damals nicht vom Hocker gerissen und ich fande sogar den kurz darauf folgenden Abklatsch "Final Call" wesentlich besser und vor allem spannender. Was Logiklöcher angeht, die sehr oft als Argument herangezogen werden, so kann man wahrscheinlich in nahezu jedem Film welche finden. Den einen stören sie, den anderen in einem bestimmten Fall eben nicht. War nicht "Nicht auflegen" der Film wo ein Scharfschütze auf ne Telefonzelle ballert und keiner der vorbeigehenden Leute kriegt auch nur irgendetwas mit? ^^
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patcharisma Mon, 14 Jan 2013 20:30:00 -0000
Antwort löschenDanke Euch beiden für die interessanten Comments! Ich habe die zwei Filme vorallem deshalb verglichen, weil beide ihre Spannung auf auf engstem Raum generieren, d. h. ein falscher Schritt kann schon tödlich sein.
Hey, warum nennst Du Dich eigentlich "Fürchte Gott"? xDD
fuerchtegott Mon, 14 Jan 2013 20:58:45 -0000
Antwort löschen@patcharisma: all die coolen Nicknames waren schon vergeben. Fürchtegott ist in meinem Freundeskreis die Nr. 1 unter den schlechtesten männlichen Vornamen. Fiel mir als erstes ein, nachdem 5 Vorschläge bereits vergeben gewesen sind. Da dachte ich mir, schlechter Vorname lenkt von schlechtem Kommentar ab;-)
fuerchtegott Sat, 05 Jan 2013 20:07:35 -0000
Kommentar löschenZur Vorhersehbarkeit und zu den vielen Logiklöchern wurde hier bereits alles gesagt. Als ich das Filmposter zum ersten Mal gesehen habe, fragte ich mich, was macht denn der Lothar Matthäus auf einem Fenstersims? Nach dem Film war's mir klar: Hier wurde übelste Zielpublikummaximierung betrieben. Die klassiche Loddarmähne für die Fussballfans, der aufdringlich präsentierte Satz Kokosnüsse der Latina für die Bro's, die luftige Gefilde für die Aviatikfans, das absolut witzfreie Gezänk im Diebesteam für all die blondierten Lachnasen, von denen es immer, aber wirklich immer zu viele in den Kinos gibt, die (Achtung Spoiler) völlig überraschungslose Quasi-Wiederauferstehung des Vaters für alle Ned Flanders und der Hochzeitsantrag am Schluss für die Billigromantiker (diese Szene brachte es auf den Punkt, den absoluten Tiefpunkt!). Da hätte man sich den real Loddar gewünscht, das hätte den Film zwar nicht besser, aber sicherlich - wenn auch unfreiwillig - witziger gemacht, vor allem in der englischen Version.
4 Punkte gibt's für die wirklich guten ersten 10 Minuten, den - auch ohne Loddar - guten Cast (was für eine Verschwendung!) und den stimmigen deutschen Filmtitel (eine Sache zu klauen, um zu beweisen, dass man sie nicht geklaut hat, und um eine rechtskräftige Verurteilung aus der Welt zu schaffen, halte ich für minderintelligent bzw. zumindest für einen "riskanten" Plan).
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Baumgart.Maximilian Thu, 27 Dec 2012 11:43:34 -0000
Kommentar löschenschwaches Drehbuch und außer Ed Harris auch ein schwacher Cast.....! Schade ...
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Outrage Sat, 22 Dec 2012 23:12:37 -0000
Kommentar löschenLeider viel zu vorhersehbar...
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Mr. Ogi Sat, 08 Dec 2012 17:30:52 -0000
Kommentar löschenKönnte Spoiler enthalten....
Bei diesem Film stimmte es vorne und hinten nicht. Die Handlung ist mehr als löchrig und zu abstrus. Daher enstehen auch einfach zu viele Logiklöcher!
Es fängt mit dem "tod" des Vaters an und hört auch auf als Cassidy und Mercer zusammen die Kneipe verlassen.
Die ganze Zeit fragte ich mich, er war Polizist und hat einen Diamentenhändler Geleitschutz gegeben...? Warum eigentlich? Wenn alles inszeniert war, warum hat man ihn nicht einfach umgebracht, wenn man es am Ende sowieso vor hat? Die müssen doch auch damit rechnen, dass er im Gefängnis weiter um seine Unschuld kämpft...
Aber alleine die ganze Geschichte um seinen Vater muss einen Aufwand gekostet haben, dass man sich einfach die Frage stellen muss wie zur Hölle soll das alles geklappt haben? Es ist einfach bescheuert erzählt. Und das sein dümmlich wirkender Bruder und seine Latina-Chica so einen Raub durchzuziehen ist nicht eine Minute glaubhaft. Top Ausrüstung, aber eine Taschenlampe war wohl nicht drin. Der gute 08/15 du musst den richtigen Draht durchschneiden Trick musste ja irgendwie unterkommen -.-
Und das sie voher durch einen Schacht reingekommen sind, aber Sie später Angst hat sich durch einen bisschen engeren Schacht zu schlängeln, ist auch mehr als blöde erzählt.
Sowieso, was ist das eigentlich für ein Gebäude wo sie Einbrechen? Alle Stockwerke leer und nur oben Räume mit einem Tresor? Irgendwer hätte die Explosion ja gehört...,dass die Menge draußen es überhört ist ja noch legitim, aber in dem Gebäude? Also bitte....
Ein Film den man schnell vergessen wird. Kann man sich schenken.
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VisitorQ Mon, 03 Dec 2012 19:49:39 -0000
Kommentar löschenDas Rad erfindet dieser Film zwar definitiv nicht neu, ist aber doch ein recht sehenswerter Heist Streifen. + Genesis Rodriguez ist mal eine attraktive Dame, das kann ich nicht anders sagen.
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amiga-del-sol.de Sun, 18 Nov 2012 21:47:22 -0000
Kommentar löschen„Ein riskanter Plan“ endlich mal wieder ein origineller und abwechslungsreicher Action-Thriller, der weder vorhersehbar noch nach Genrekonventionen aufgebaut ist. Um die Spannung und die Wendung nicht vorweg zu nehmen, solltet ihr euch keine Inhaltsangaben durchlesen und ganz unwissend diesen Film anschauen, denn dann ist „Ein riskanter Plan“ ein ziemlich spannender und packender Thriller, der euch nicht enttäuschen wird. Absolut gelungen ist es Regisseur Asger Leth auch verschiedene Genres (Action, Thriller, Drama und einen Hauch von Komödie) zu mischen und daraus einen Film für jeden Popcorn-Kino-Liebhaber zu zaubern. Es macht einfach Spaß, den Film anzuschauen, wenn man über ein paar Logiklöcher hinwegsehen kann.
Absolut sehenswerter, unterhaltsamer Action-Thriller, der Spaß macht und nicht nur für Action, sondern auch für kurze Lacher sorgt.
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Executor Sun, 18 Nov 2012 09:53:17 -0000
Kommentar löschenOh mein Gott... Von Lächerlichkeit und Logikfehlern einer der ganz großen Filme dieses Jahr. Regisseur und Drehbuchautor kommen auf meine "Tu dir das nicht nochmal an" Liste. Da helfen auch die Riesentüten vom Diebesbunny nicht mehr weiter.
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Moe Sat, 17 Nov 2012 23:25:01 -0000
Kommentar löschenNach spätestens 20 Minuten war der Film für mich gestorben. Das sind ja nur Logikfehler. Macht ja schon Battleship ernsthafte Konkurrenz. Oder übertrifft er das verfilmte Brettspiel sogar?
Naja, eines haben beide gemeinsam: hübsche Darstellerinnen (abgesehen von der Nachrichtenmoderatorin!).
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sitzdisko Mon, 12 Nov 2012 12:24:31 -0000
Kommentar löschendem film fehlen meiner meinung nach zwei ausschlaggebende dinge.
das erste wäre die logik, die durch ihr nichtvorhandensein die "so gewollte" spannung im keim erstickt.
das zweite sind für meinen geschmack schauspieler, ja schauspieler.
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