Jungs bleiben Jungs

Les beaux gosses (2009), FR
Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 01.07.2010

6.7 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9 Community
131 Bewertungen
19 Kommentare
Jungs bleiben Jungs - Bild 4168557
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Riad Sattouf, mit Vincent Lacoste und Anthony Sonigo

Hervé ist ein ganz gewöhnlicher Vierzehnjähriger mit mehr Pickeln als Verstand, der von seiner Libido gebeutelt allein mit seiner aufreizend verständnisvollen Mutter lebt. Auf der Schule haben er und sein bester Freund Camel nur ein Ziel: endlich ein Mädel aufreissen! Doch alle ihre Annäherungsversuche scheitern schmählich – bis ausgerechnet Aurore, eine der Schönsten, ohne ersichtlichen Grund Hervé mit ihrer Gunst beglückt. Hervé weiss fortan nicht mehr, wie ihm geschieht. Er wäre wie alle Jungs in seinem Alter gern schon ein Mann, aber der Weg dahin ist mit exquisiten Peinlichkeiten gepflastert, grausam für ihn und unverschämt komisch für jeden, der es hinter sich gebracht hat.

  • DVD
Erscheinungstag: 29.10.10
  • Jungs bleiben Jungs - Bild 4204757
  • Jungs bleiben Jungs - Bild 4204770
  • Jungs bleiben Jungs - Bild 4204783
  • Jungs bleiben Jungs - Bild 4204796

Mehr Bilder und Videos zu Jungs bleiben Jungs

Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Jungs bleiben Jungs

Ronja Dittrich: br-online Ronja Dittrich: br-online

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Voller Elan und Humor begleitet Regisseur Sattouf seine Protagonisten durch die Höhen und Tiefen einer Lebensphase, die von den meisten Menschen im Nachhinein allzu gerne verklärt wird. Es gelingt ihm, die Spielregeln des Genres der Teenager-Komödie zu bedienen und gleichzeitig zu erweitern. Anstatt die Geschichte seiner Protagonisten in ein standardisiertes Korsett zu drängen, reihen sich in seinem Drehbuch vielmehr präzise Alltagsbeobachtungen zu einem komplexen Bild des Gefühlschaos eines 14-Jährigen.

Eine Entdeckung sind die jugendlichen Laiendarsteller, die auf französischen Schulhöfen gecastet wurden. Vincent Lacoste und Anthony Sonigo bewegen sich mit einer charmanten Leichtigkeit und Authentizität durch den Film und wurden zu Recht in Frankreich mit dem Prix Lumière ausgezeichnet. Eine Komödie über die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, die den Kinobesucher schmunzelnd aus dem Saal entlässt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Die Plage der Pubertät trifft alle von Jungen zu Männern heranwachsenden Teenager ähnlich hart – völlig egal wo und zu welcher Zeit sie leben. Die Gedanken kreisen dann nur noch um das weibliche Geschlecht und wie man zum ersten Kuss oder (noch besser) zum ersten Sex kommt. Dabei haben es Jungs im zarten Alter von 13 oder 14 Jahren besonders schwer: Ihre Frisuren sind unförmig, ihre Gesichter von Pickeln übersät, es gibt eine zarte, schrecklich unmännlich wirkende Andeutung von Bartwuchs und sie tragen Klamotten, die von ihren Müttern nicht grade nach Coolheitsaspekten ausgesucht wurden.
In diesem Teenager-Dilemma stecken auch Hervé (Vincent Lacoste) und sein bester Kumpel Camel (Anthony Sonigo). Die Annäherungsversuche der beiden Klassenkameraden an die an ihrer Schule vertretene Weiblichkeit scheitern jedoch in schöner Regelmäßigkeit. Zuhause hat Hervé zudem noch mit seiner neugierigen, alleinerziehenden Mutter zu kämpfen, die ihrem Sohn mit so viel Verständnis für alle seine Pubertätsprobleme und eigenartigen Verhaltensweise begegnet, dass der an so viel penetrantem Entgegenkommen schon fast verzweifelt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Schon im Vorspann küssen sich zwei Teenager, es ist eine feuchte Angelegenheit bar aller romantischen Verklärung, dafür mit viel Hingabe und Zunge. Die Haut ist unrein, die Frisuren sind katastrophal, die Erektionen unwillkürlich. Jungs bleiben Jungs – der deutsche Verleihtitel trifft die lakonische Ironie des französischen Les beaux gosses (etwa "Die hübschen Kerle") nicht – ist in seiner unverfälschten Direktheit gnadenlos; fast schon dokumentarisch ehrlich werden hier Leiden und Hässlichkeit des Heranwachsens thematisiert und gezeigt, ohne dass dies allerdings je in depressiven Weltschmerz abkippen würde.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (16) — Film: Jungs bleiben Jungs

Kommentar schreiben
Sortierung

riseoner

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

"Jungs bleiben Jungs" ist eine stinknormale, durchschnittlich lustige Teenagerkomödie. Die Story war total absehbar. Ein paar Freunde, Nerds vesteht sich, wollen nichts anderes als Sex. Am Ende bekommt jeder das was er sicherhofft hat. Der Film ist ein guter Zeitvertreib für einen langweiligen Abend!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Fulsome.

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

"Verdammt, es ist Hitler!"

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Der_Phil

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Die Figuren sind allesamt sympathisch und durch die über weite Strecken realitätsnahe Inszenierung teilweise zum Schreien komisch.
Jungs bleiben Jungs wirkt dadurch außerdem recht frisch und schonungslos, so wird es teilweise recht eklig und etliche Späßchen gehen unter die Gürtellinie.
Dennoch ein wirklich sehenswerter Film mit sehr sympathischen Figuren.
Für das Ende gibts jedoch Punktabzug.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

maeh

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

seit der ersten Minute hatte ich ein Grinsen im Gesicht :P

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Strikerth

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Leute, könnt ihr mir bitte sagen wie der Film so ist? Aber bitte ohne mir zu Spoilern.. ;)!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Bandrix

Antwort löschen

Manchmal ziemlich widerlich, dann wieder lustig, schräg und sehr französisch. So etwas wie das französische "American Pie".


No.Name

Antwort löschen

bloß statt pie mit socke und statt american mit francais. Tres bien, monsieur!


No.Name

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich ein Film für Pubertäts-Nostalgiker - nicht a la "American Pie", sondern a la Authentizität mit dauerhaftem Happy-End-Effekt!
Es gibt Filme, die sind vielleicht schräger, lustiger oder moralischer in dem Genre des Sperma, Strumpf und Zungenkuss, aber nicht vergleichbar authentisch, subtil und sensibler.
"Jungs bleiben Jungs" wird Kinder (auch erwachsene Kinder oder: eben genau diese) zu glücklichen Kindern und Eltern zu glücklichen Eltern machen - denn wir dürfen wieder einmal beobachten und feststellen ganz ohne sich zu schämen, dass die Pubertät kein Weltuntergang ist und irgendwann vorbeigeht. Das weiß selbst die depressive Mutter.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

screenager

Antwort löschen

Klasse Kommentar!


Lavorita

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Wieder ein Film,der in unserem Kino in der Sneak Preview lief und bei dem die Leute reihenweise den Saal verlassen haben.
Ich konnte keine wirkliche Handlung erkennen und war ganz überrascht,als plötzlich der Abspann lief.
Hauptsächlich besteht der Film aus Küssen und hat was von einem Aufklärungsfilm.
Lustig war wirklich nur die Mutter der Hauptfigur mit ihren peinlichen Fragen und der Bananenautomat in der Schule.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Blonder

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Eine Komödie über die erste Liebe, den ersten Sex und die vielen anderen Probleme eines pubertierenden Vierzehnjährigen. Natürlich ist die Geschichte nicht gerade neu, denn gerade die Amis haben uns in letzter Zeit mit Teenie-Komödien nur so überschwemmt. Aber genau dieser Film aus Frankreich hebt sich von den anderen Streifen ab, denn er ist nicht so überdreht und nicht ganz so kitschig. Die Geschichte wird mit viel Witz und Tempo erzählt, bis hin zu dem etwas bekloppten Schluss.
Ein rundum gelungener Film, der sich vorallem durch originelle Einfälle und überzeugenden Jungdarstellern auszeichnet.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Amalthea

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wo kriegen die nur all diese krassen verpickelten Typen mit dem selben blinden Friseur und nur einem Pulli im Schrank her, die fast schon etwas zu realistisch rüber bringen, wie beschissen es ist, erwachsen zu werden?? Ach ja! Frankreich!

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kris

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Kurios. Witzig. Ekelhaft.
Peinlich bis zur Grenze des Erträglichen.

Ja, die Pubertät. Hier endlich mal ungeschönt. Mitsamt furchtbar langweiligen Schulstunden, schrecklich nervigen Eltern, eitrigen Pickeln, miesen Frisuren und dem einem (zumindest beim männlichen Geschlecht) alles beherrschenden Gedanken: Sex. Und wie man ihn bekommt. Und wie man sich die Zeit vertreibt, bis man ihn endlich bekommt. Dabei greifen auch die heutigen jungen Männer – wie beruhigend – noch zu so altmodischen Mitteln wie Wäschekatalogen und... Socken.

Und dass die Herren auf ihrem Weg zum Ziel so ziemlich alles falsch machen, was sie falsch machen können, versteht sich von selbst. Eine riesengroße Portion Fremdschämen ist das Ergebnis. Und auch die Damen sind sich ihrer Rolle als Verführerinnen zwar bewusst, aber an sicherem Umgang damit mangelt es ihnen doch.

Der Film lässt nichts im peinlichen Leben eines Teenies aus und ist stellenweise ganz schön fies. Die Darsteller machen ihre Sache unglaublich gut: Selten durfte man auf der Leinwand mit solchen Unsympathen mitfiebern. Die gelungene Mischung aus Überzeichnung und Bekenntnis zum ungeschönten Alltag macht den Film besonders und seltsam in seiner Wirkung: Lachen? Fremdschämen? Rot anlaufen und sich über das männliche Geschlecht wundern? Am besten alles zusammen.

Ja, die Pubertät. Was für eine schreckliche Zeit. Und die Jungs haben es echt nicht leicht. Mein Mitleid hält sich trotzdem in Grenzen. Denn Jungs bleiben Jungs und wir mussten / müssen schließlich mit ihnen leben.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

Bandrix

Antwort löschen

Musst du nicht verstehen... aber eigentlich ists schon klar! ;)


nurleben

Antwort löschen

:D:D:D


Bandrix

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Gesneaked.
Ohne die Sneak hätte ich den Film wahrscheinlich auch nie gesehen.
Doch "Jungs bleiben Jungs" ist über weite Strecken erstaunlich witzig, spritzig und manchmal auch ganz schön böse.
Die Jungdarsteller sind eigentlich alle ganz sympathisch und jeder auf seine Weise ein kleiner Freak. Zwar sind ein paar Witze schon in anderen Filmen vorgekommen, richtig abgenutzt kommt der Film hier aber nicht daher.
Der Streifen spielt auch ganz schön mit der Hemmschwelle des Publikums. Es kam oft vor, dass Zwischenrufe wie: "Bäh" oder "Widerlich" die Runde machten. Das Prinzip Fremdschämen bekommt hier eine ganz neue Dimension.
Alles in allem aber doch ein sehr sympathisches Filmchen mit Hang zum schwarzen Humor und der Erkenntniss, dass wohl überall in Frankreich Automaten mit Bananen stehen müssen.
PS: Das komplett unverständliche Ende gibt aber noch einmal ordentlich Punktabzug!

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Sheeeeep

Antwort löschen

der kam bei mir auch vor ein paar Wochen, selbe Einschätzung ;)


Bandrix

Antwort löschen

Ich wollte so sehr, dass Moon kommt... naja, vielleicht wieder in zwei Wochen! Nächste Woche ist mittwochs ja Spiel...


senker

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Gesneaked. Mit Ansage wär ich sicherlich niemals reingegangen. Zeitverschwendung, selbst für ne Sneak, wo man immer das Grauen erwartet.
Französiche Klamotte über pubertierende Teenager. Ohne Handlung, mit stereotypen Gags, die man schon aus zig anderen Filmen dieser Art kennt. Ach ja, schauspielerische Leistung war auch eher gegen Null.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Muad'dib

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Der Film ist unfreiwillig komisch, von Anfang bis Ende. Ich sag dazu nur noch; Schlechter als Lol!!! Und das ist echt nicht leicht! Klare Warnung! Wer solche Filme braucht der soll American Pie gucken. Die Filme sind kultiger und haben 90% der Witze erfunden, die bei Jungs... versaut werden!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

StefanSangrero

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Bricht Konventionen und Hemmschwellen. Sehr gut!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JacksTheRipper

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Der dämlichste Film den ich bisher in meinem Leben gesehn hab!
Es geht nur um das eine... (Is ja fast logisch bei einem Teeniefilm) und mir fehlen gewisse Zusammenhänge (was hat es mit dem Lehrer auf sich, der irgendwann aus dem Fenster springt?).

Alles in allem hat der Film keine wirkliche Story!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sheeeeep

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Irgendwie ganz gut aber auch irgendwie französisch. Hier werden die typischen Probleme von Teenagern recht lustig und skurill dargestellt. Teilweise ist auch pechschwarzer (französischer) Humor dabei, der aber den Film nicht ganz auf ein richtig gutes Level hieven kann. Vieles kennt man in irgendeiner Form schon aus anderen Filmen/Serien (Ejakulat in den Socken usw.). Kann man sich vielleicht mal bei übermaßiger Freizeit anschauen, aber für einen Sneakfilm war er eigentlich in Ordnung.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch