Poseidon

Poseidon (2006), US
Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Katastrophenfilm, Kinostart 12.07.2006

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4.0 Kritiker
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.3 Community
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noch nicht bewertet

von Wolfgang Petersen, mit Josh Lucas und Kurt Russell

Ein Remake des Katastrophenklassikers “Poseidon Inferno” aus dem Jahr 1972. Das Kreuzfahrtschiff “Poseidon” wird auf offener See von einer Riesenwelle erfasst und kentert. Das kopfüber schwimmende Schiff läuft langsam aber sicher mit Wasser voll, während eine kleine Gruppe Überlebender versucht, an die Oberfläche zu gelangen. Silvesterabend mitten im Nordatlantik: Auf dem Kreuzfahrtschiff Poseidon wird gefeiert. Der gewaltige Luxusliner ist so hoch wie ein 20-stöckiges Haus – 800 herrschaftliche Kabinen verteilen sich auf 13 Passagierdecks. Heute Abend sind viele Schiffsgäste im prachtvollen großen Ballsaal zusammengekommen, um das neue Jahr würdig zu begrüßen. Man prostet einander zu, als Kapitän Michael Bradford (André Braugher) einen Toast auf den Jahreswechsel ausbringt und die Band ihre Version von “Auld Lang Syne” anstimmt. In diesem Moment merkt der Erste Offizier auf der Brücke, dass etwas nicht stimmt. Als er den Horizont beobachtet, entdeckt er den Grund: Eine Riesenwelle, eine über 50 Meter hohe Wasserwand, rast mit unheimlicher Geschwindigkeit auf das Schiff zu. Vergeblich versucht er das Steuer herumzureißen, um das Schlimmste zu verhindern – es ist bereits zu spät. Die Woge erfasst das Schiff mit unglaublicher Gewalt, so dass es sich gefährlich nach Backbord neigt und sich schließlich überschlägt. Passagiere und Besatzung werden durch die Räume geschleudert, von Trümmern begraben oder von den durch zerborstene Fenster eindringenden Wassermassen ins Meer gespült. Die Aufbauten geben den immensen physikalischen Kräften nach, das Gas aus den zerfetzten Leitungen fängt Feuer, die Stromversorgung bricht weitgehend zusammen – große Teile des Schiffs sind dem Chaos in völliger Dunkelheit ausgesetzt. Im noch intakten Ballsaal haben einige hundert Menschen überlebt – sie befinden sich jetzt unter der Wasserlinie. Der Kapitän besteht darauf, dass sie hier zusammenbleiben,…

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Kritiken (7) — Film: Poseidon

SoulReaver: CinemaForever

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3.0Schwach

[...] In Wolfgang Petersen’s Film wird nicht lange gefackelt. Nach einer guten viertel Stunde geht es bereits ans Eingemachte und die Welle kommt angerollt. Im Großen und Ganzen passt das Tempo und die Atmosphäre des Films. Das Drehbuch von Mark Protosevich ist aber wohl eins der schlechtesten überhaupt. Die Charaktere bleiben durchgehend blass und interessieren den Zuschauer nicht die Bohne. Voller unfreiwilliger Lacher, schlechter Dialoge und Logiklöchern findet der Film dann aber nach 90 Minuten zum Glück sein völlig vorhersehbares Ende. [...]

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

SoulReaver

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Das war noch nett :) Du solltest meinen 'Air Force One' Kommentar abwarten :D da mach ich gar keine Gefangenen mehr...


Stefan_R.

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Mach' ich ;)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.0Ganz gut

«Poseidon» ist keine gehobene Unterhaltung und gibt sich auch nie als solche aus. Petersen serviert bodenständige Kost.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Fricki76: Asianfilmweb.de

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3.5Schwach

„Titanic“ entwickelte sich nach seiner Produktion 1997 zum erfolgreichsten Film aller Zeiten. „Warum also nicht noch einmal eine alte Katastrophengeschichte für`s Kino aufwärmen?“, dachte sich wohl Deutschlands Hollywood-Export Nummer 1, Wolfgang Petersen, als er beschloss, „Die Höllenfahrt der Poseidon“, die es 1973 immerhin auch auf 9 Oscarnominierungen gebracht hatte, neu zu verfilmen.

Der Vertreter des „70er Jahre Katastrophenfilms“ nach dem Roman „Schiffbruch“ von Paul Gallico handelt von einem Luxuskreuzfahrtschiff, dass mitten auf See unerwartet von einer Riesenwelle getroffen wird und kentert. Am groben Gerüst hat Petersen nach meinen Recherchen so gut wie nichts geändert, auch wenn ich das Original leider nicht gesehen habe. Hätte er vielleicht aber sollen. Immerhin sind bei mehreren schweren Flutkatastrophen in den letzten beiden Jahren zigtausende ums Leben gekommen… Aber lassen wir das.

Die „Poseidon“, ein Luxuskreuzfahrtschiff…

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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

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5.0Geht so

Regisseur Wolfgang Petersen schuf hier ein Remake des Katastrophen-Films Poseidon Inferno mit Gene Hackman aus dem Jahr 1973. Mit viel Geld inszeniert Petersen dabei eine eindrucksvolle Schiffskatastrophe. Leider hat man mehr Geld und Mühen in die Effekte als in Drehbuch und Schauspieler investiert. So finden sich zwar einige bekannte Namen, wie bspw. Kurt Russell und Josh Lucas, auf der Liste der Darsteller, zur qualitativen Aufwertung reichen aber auch diese Darsteller nicht. So darf man sich auf eine temporeiche Katastrophe, viel Geschrei, reichlich Action und einen ungewöhnlich hohen Bodycount freuen. Ein guter Film für einen Popcorn-Abend auf der Couch. Am besten mit ein paar Drinks und guten Freunden anschauen. Da kann man dann auch in der Gruppe über die zahlreichen Schwächen der Story lachen.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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1.0Ärgerlich

Petersen ist verbraucht! Sein neuestes maritimes Epos ist vollkommen berechtigt an den Kino-Kassen untergegangen (...der musste sein!). Zwar wird in Sachen Laufzeit gnädigerweise diesmal auf die Tube gedrückt, verhindert aber nicht, dass sich das Ding zieht wie Kaugummi. Stur wie ein Esel nudelt Petersen sämtliche Katastrophenfilm-Klischees herunter und weil man daher schon zu Beginn weiss, wer zu den Überlebenden gehören wird, bleibt sämtliche Spannung schon im Ansatz auf der Strecke und wird sogar regelrecht albern, wenn Petersen versucht dramatisch zu werden. Die Darsteller sind vorwiegend dazu verdonnert die Namen ihrer Nächsten zu krakelen und auch von dem obligatorischen nervigen Balg wird man nicht verschont, das diesmal einem aussergewöhnlich auf den Senkel geht. Dafür pifft und pafft es dank CGI an allen Ecken und Enden, was zwar das wegdämmern verhindert, aber "Poseidon" bleibt insgesamt so egal, wie der x-te Katastrophen-Film von einem 08/15-Regisseur nur sein kann.
Verschenkte Lebenszeit, aber wenigstens steckten keine Mühen eines Kinobesuchs dahinter. Trotzdem ärgerlich, darin Geld investiert zu haben. Aber die Tatsache, dass sich das Kinopublikum (mittlerweile?) nicht mehr mit jedem uninspirierten Hollywood-Ramsch abspeisen lässt, beruhigt dann doch...

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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2.5Ärgerlich

Die neue "Poseidon" ist ein topmoderner High-Tech-Koloß, der wie der Film nur ein Ziel hat: das der Überwältigung. Es taugt als Sinnbild höchstens für die eigene Technikbesessenheit. [...] Das eigentliche Desaster dieses Films ist das Drehbuch. Es wartet mit tumben Dialogen auf.

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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2.5Ärgerlich

Ein sinkender Luxusliner und eine Story mit Tiefgang - welch treffend schönes Bild! Im Falle der "Oscar"-gekrönten "Höllenfahrt der Poseidon" mit Gene Hackman konnte man dieses Wortspiel noch bemühen. Für Wolfgang Petersens Version der Schiffskatastrophe hingegen, die kein Remake sei, wie der Regisseur betont, sondern lediglich von den 70ern inspiriert, sind beide glatt abgesoffen.

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Kommentare (50) — Film: Poseidon

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Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Zufällig im TV gesehen, das Original kenne ich zwar nicht, aber der Film hat mich recht gut unterhalten. Spannend und nicht zu lange gemacht.

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mariogamer298

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist schon gut, aber kurz.

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RoosterCogburn

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Bewertung5.0Geht so

In Wolfgang Petersens "Poseidon" treffen zwei Hollywood-Trends aufeinander: Das Recyclen alter Ideen und die wiederentdeckte Lust am Katastrophenfilm. Viel hat sich nicht geändert, seit 1972 erstmals "Die Höllenfahrt der Poseidon" in den Kinos zu sehen war. Bei all den wuchtigen, aufwendigen Sets ist es bezeichnenderweise eine Sequenz in einem klaustrophobisch engen, dreckigen, verbeulten Luftschacht, die am besten funktioniert. Die Figuren näher zu beschreiben, ist kaum möglich. Denn sie erlangen nicht mehr Tiefe als die Planschbecken, in denen die Realszenen vermutlich gedreht wurden. Nach der Flutwelle wird eine unaufhörliche Kette von Kletterabenteuern, mühsam überstandenen Explosionen und Wassereinbrüchen präsentiert. Poseidon ist zu routiniert, zu vorhersehbar, um zu überzeugen.

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aberaber

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Bewertung6.0Ganz gut

Petersen ist ein überbewerteter Regisseur. Er ist ein guter Handwerker und daher sind seine Filme meist auch recht unterhaltsam, aber mehr auch nicht. Das Original ist besser.

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Rukus

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ein ausgesprochen überflüssiges Remake ...

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Cem95

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Bewertung9.0Herausragend

Ich weiß nicht warum viele hier einen schlechten Kommentar abgegeben haben. Meiner Meinung nach ist der Film ganz gut gelungen und ist auch sehr spannend. Die Spezialeffekte sind sehr gut gemacht. Die Schauspieler überzeugen einen auch. Wer Titanic sehr gut fand, wird Poseidon eigentlich auch mögen. Es lohnt sich, den Film anzusehen.

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doctorgonzo

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Welch ironisches Plädoyer...Wobei die Wertung die Ironie leider schon wieder zu gut kaschiert...


cruzha

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Wer Titanic sehr gut fand, wird Poseidon eigentlich auch mögen. <<< Schwein gehabt!


WaaayneTrain

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Bewertung2.5Ärgerlich

Hier wird geredet und gequatscht, dann passiert mal etwas und es ist trotzdem nicht spannend. Schlecht umgesetzt, langweilig.

2.5

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Tyler Durden 80

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Bewertung3.0Schwach

Ich wunder mich gerade warum ich diesen Film in meiner DVD-Sammlung habe ?!
*schäm*
Naja zur Langeweile kann man sich den ansehen mehr auch net.
Einzig allein Kurt Russel hat hier etwas gezeigt.

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Isolation

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Innerhalb von zwei Minuten werden alle (un)wichtigen Protagonisten vorgestellt. Da wäre ein Kellner, ein verliebtes, sehr sexgeiles Pärchen und auch ein älterer Herr. Es waren noch paar andere Gestalten, aber an die kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Ist auch egal, denn nach gefühlten fünf Minuten nähert sich schon die gefährliche Riesenwelle und würfelt die Poseidon mal so eben um. Danach beginnt die dramatische Rettung einer kleinen Gruppe, die das Ende nicht so einfach hinnehmen will.

Mitgefühl? Nein.
Spannung? Nein.
Seele? Nein.
Scheiß Film? Ja.

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hoffman587

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Ne, der ist schon JAHRE HER, "Die Höllenfahrt der Poseidon" oder hier auf mp "Poseidon Inferno" mit Hackman und vielen anderen, einer der besten Katastrophenfilme mit Flammendes Inferno und Airport, da waren die Filme noch gut;)


Isolation

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An "Airport" kann ich mich sogar noch erinnern, der war wirklich klasse.


Kevin2803

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolle Effekte, mittelmäßige Story und hübsche Darsteller, hat also alles was man sich von so einem Film wünscht. Sicher nicht der beste oder einfallsreichste Film, aber er ist unterhaltsam und das ist was (für mich) zählt.

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Jack_Torrance

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein typischer Katastrophen-Film: viel Gedöns, viel Effekt-Gehasche, dumme Sprüche, coole Männer, nervige Frauen, viele Tote, ein Gastauftritt von Fergie (oh la la), Happy-End, alle sind glücklich, Juhu !

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fkfilmkritik

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Spoiler :D


Jack_Torrance

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Oder als sie heulend auf den schwarzen Captain zutorkelte


facepalm

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Bewertung5.5Geht so

Ich muss sagen, dass mich dieser Film tatsächlich ein bisschen überrascht hat. Wäre ich nicht zu spät zum Treffen mit Freunden gekommen und hätten sie "Poseidon" nicht schon aus purer Langeweile eingeschaltet und hätte ich dann nicht einfach mal mitgeschaut, weil mit Freunden gerade "billige" Filme Spaß machen können, dann hätte ich ihn auch nie gesehen. Die Kollegen kannten das Original alle, nur ich mal wieder nicht, und deswegen hatte ich auch keinen Vergleichspunkt. Aber gleich mal vorweg: Das Original soll wohl sehr viel besser sein.

Im Großen und Ganzen ist "Poseidon" gar nicht so schlecht wie ich gedacht hätte. Die Story läuft nach dem Schema ab, was bei solchen Filmen ohnehin immer angewandt wird, es sterben die gleichen Leute, gibt die gleichen "Helden" und Hohlbrote, Weiber und Machos und das ganze Schiff ist wie ein Computerspiel aufgebaut mit Aufgaben wie "Klettere so schnell wie möglich über diese 30 Meter lange Eisenstange und pass auf, dass du dabei nicht in die Lava fällst, die unter dir (im Wasser wohlgemerkt) brodelt" oder "Wenn du durch diese Luke klettern willst, solltest du erst den Druck ablassen" oder stellt euch folgende Situation vor: Ihr hängt mitten in einem Aufzugschacht und klammert euch mit nur einer Hand an euren Begleiter, der euch mit letzter Kraft hochziehen will. Blöderweise hängt an deinem rechten Bein (oder wars das linke?) ein anderer Begleiter, der natürlich auch nicht in den Aufzugschacht stürzen will, dessen Boden man nicht mehr sehen kann. Jetzt ist es aber natürlich so, dass von oben auf einmal ein Aufzug abstürzt und ihr so schnell wie möglich auf die sichere Plattform gezogen werden solltet wenn ihr nicht als Matschklumpen enden wollt. Der Kollege oben ist aber nicht stark genug, um zwei Leute gleichzeitig hochzuziehen. Klare Konsequenz: Der störende Ballst an eurem Fuß muss ab. Also einmal ordentlich ausgetreten.

Eigentlich bietet dieser Film nichts, was man nicht schon woanders (durchaus besser) gesehen hätte, er plustert sich stellenweise enorm auf, trieft vor Klischees wie sonst was und hält auch nichts Überraschendes bereit. Manche Szenen sind übertrieben gefühlvoll, übertrieben "heldenhaft", übertrieben dramatisch oder übertrieben schlecht, aber dann gibt es auch kleine Lichtblicke, die das Ganze aufwerten (Stichwort Luftschacht). Und trotz dieser ganzen Hollywood-Aufgelasenheit macht er Spaß und Langweile kommt auch nicht auf. Wenn mal nichts im Fernsehen kommt, dann kann man sich das ruhig anschauen. Tut zumindest nicht weh.

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facepalm

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Vielen Dank, ja das tut er.


Bandrix

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Jep, spaßiger Durchschnitt. Original ist im Übrigen wirklich um einiges besser. ;)


Molle

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Bewertung2.5Ärgerlich

Typischer RTL-"Movieblockbuster"-Mist.

Das Vorzeigearsch-Fergie zwischenzeitlich für die musikalische Unterhaltung sorgt, müsste als Bewertung reichen.

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northernwinds

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Bewertung2.0Ärgerlich

...dieser Film ist ein einziger Rohrkrepierer...

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stalker

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Bewertung3.0Schwach

Angesichts der aktuellen N24-Thriller wirken die Special Effects in Poseidon nicht mehr überzeugend, ne Welle die ein Boot umkippt, tsts, wenigstens geschieht das ziemlich schnell, ohne lange Vorgeschichte, einfach Schiff, Welle, Bumm, dann aber auch ewiges Warten auf den Untergang, da gibts Familiendramen, Überlebenstriebe, Opferungen, Gekreisch, Gesterb, alles furchtbar langweilig und schrecklich schmalzig und am Ende nicht mal ein Twist.

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stalker

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Lach


moiCheCker

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Bewertung5.5Geht so

Kurt Russel ist ein ausgezeichneter Schauspieler, was er vor allen Dingen in den 80-ern und 90-ern unter Beweis gestellt hat! Aber in diesem Jahrzent hat er bei mir keinen guten Eindruck mehr hinterlassen, genauso wenig wie mit diesem Film, der wirklich nur auf Action setzt!

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Benjamin Barker

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Bewertung3.0Schwach

"Poseidon" ist ein Paradebeispiel für den heutzutage typischen Hollywoodblockbuster. Optisch Top, inhaltlich Flop. Denn optisch kann man dem Film keinen Vorwurf machen; die Effekte sind spektakulär und die Kulissen imposant.
Doch wenn man das alles lediglich um den Inhalt einer "Traumschiff"-Episode zusammenschustert, kann man damit schonmal schnell baden gehen. Der Film ist rasant, doch seltsamerweise trotzdem langweilig. Story und Charaktere triefen nur so vor Klischees, bei jeder Person kann man ca 3 Min nach dessen Einführung vorhersagen, ob und wenn ja wie, er stirbt und bei jeder "Actionszene" ist auch deren Ausgang nicht schwer zu erraten. Diese Vorhersehbarkeit ist das größte Problem des Films.
So verkommt "Poseidon" zu einer reinen Ausstellung toller Kulissen. Wäre Petersen mal in seinem U-Boot geblieben, aber nein, er musste ja unbedingt auf einen Luxusdampfer.
Selbst schuld.

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Oceanic6

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Nice nice, that's the truth! ;)


Benjamin Barker

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Danke :)


JackoXL

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Bewertung5.0Geht so

Der Petersen spielt halt gerne Schiffe versenken, dieses Boot geht geht diesmal nicht ganz so freiwillig unter. Von der Inszenierung her ist das Ok, das kann unser heimische "Ausnahmeregisseur" unbestritten. Der Rest ist so oberflächlich und austauschbar wie immer. Hat mich jetzt nicht total abgenervt (bin auch mit null Erwartungshaltung rangegangen), zumindest bietet die Story keinen Raum für die sonst üblichen patriotischen Lobgesänge auf die USA, erwartet man beim Petersen irgendwie schon. Von daher gnädige 5 Punkte.

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Marie Krolock

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Interessant fand ich nur, dass ich einen Film über eine Schiffskatastrophe in einem Flugzeug gesehen habe. Ist das Strategie?

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Brennegan

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Wenn man in Flugzeugen schon keine Flugzeugktastrophenfilme zeigen darf ... :D


Marie Krolock

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Ich dachte in die Richtung "da sehen Sie was passiert wäre, wenn Sie nicht mit uns geflogen wären" ;-)


kinogaengerin

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Bewertung7.0Sehenswert

"Poseidon" ist ein solide inszenierter Katastrophen-Film, der über die gesamte Laufzeit gut unterhält. Hier wird zum Glück auch auf stundenlange Charaktereinführung sowie überflüssige Liebesbeziehungen verzichtet (nein, so schlecht fand ich "Titanic" dann aber auch nicht), daher kommt die Geschichte schneller in Fahrt. Sobald der Koloss auf dem Bauch liegt, geht es für die handvoll Abenteurer ums nackte Überleben. Dass dabei einige Ungereimtheiten auftauchen, mindert den Spaß für einen Filmabend nur bedingt. Und immerhin darf Kurt Russell hier noch einmal den Helden spielen.

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