Shaft

Shaft (1971), US
Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 09.08.1972

5.7 Kritiker
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6.6 Community
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11 Kommentare
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von Gordon Parks, mit Moses Gunn und Sherri Brewer

Der schwarze New Yorker Detektiv John Shaft wehrt sich in seinem Büro gegen zwei Angreifer, wobei einer von beiden aus dem Fenster stürzt. Wenig später stellt sich heraus, dass die Killer ihn lediglich zu dem schwarzen Gangsterboss Bumpy Jonas bringen sollten, für den er einen Auftrag ausführen soll. Obwohl Shaft den Drogen-Dealer Jonas verachtet, lässt er sich dennoch darauf ein, dessen entführte Tochter Marcy zu suchen. Die Spur scheint zu Ben Buford zu führen, dem Anführer einer schwarzen Splittergruppe, die Geld für den bewaffneten Kampf braucht. Shaft entdeckt Bufords Versteck und gerät dabei in einen Hinterhalt, bei dem mehrere Mitglieder von Bufords Gruppe erschossen werden. Daraufhin bringt er Buford bei sich zu Hause in Sicherheit. Von Lieutenant Vic Androzzi erfährt er, was ihm sein Auftraggeber verschwiegen hat: Jonas wird von der Mafia bedroht, die den Harlemer Drogenmarkt übernehmen will. Androzzi befürchtet nun einen Bandenkrieg, der zudem einen blutigen Rassenkonflikt auslösen könnte. Shaft sorgt zunächst einmal dafür, dass Jonas ihm Bufords Leute als Begleitschutz engagiert, obwohl Buford den Dealer für einen Verräter an der “schwarzen Sache” hält. Mit Bufords Hilfe wagt sich Shaft in das Hotel, wo die Mafiosi Marcy gefangen halten. Dabei wird er angeschossen, wird jedoch vom Mafiaboss am Leben gelassen, damit er Jonas ein letztes Ultimatum überbringen kann. Shaft gibt nicht auf. Mit Bufords Leuten stürmt er das Hotel erneut in einer spektakulären Aktion. Es kommt zu einem heftigen Schusswechsel.

HandlungVon Anfang an ist klar, John Shaft (Richard Roundtree) ist ein verdammt cooler Typ. Der farbige Detektiv wandelt schlafwandlerisch sicher durch Harlem und lässt keinen Zweifel daran, dass er alle Guten kennt und sich alle Gangster vor ihm in Acht nehmen sollten.

Nach kurzer Zeit erfährt er von zwei Typen, die auf der Suche nach ihm sind. Es stellt sich heraus, dass der Gangster Bumpy (Moses Gunn)…

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Kritiken (1) — Film: Shaft

Flibbo: wieistderfilm.de

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5.0Geht so

[...] „Shaft“ lebt vom schäbigen Schauplatz New York City und einem überdeutlichen Anti-Rassismus-Statment, ist – wie ironisch – gleichzeitig aber auch frauenfeindlich. Eine gewisse Pionierleistung ist diesem Polizeifilmchen nicht abzusprechen; eindrucksvoller und unterhaltsamer gelang dies aber den Genre-Nachfolgern „Ein Fall für Cleopatra Jones“, „Coffy – Die Raubkatze“ und „Foxy Brown“, die die schwarze Powerfrau etablierten. „Shaft“ war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und avancierte deshalb zum Kultfilm, ist inhaltlich aber mehr oder weniger Murks, lediglich filmhistorisch bedeutsam. Da wundert es nicht, dass die beiden Fortsetzungen „Liebesgrüße aus Pistolen“ und „Shaft in Afrika“ trotz großer Beliebtheit der Hauptfigur nur geringe Beachtung fanden.

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Kommentare (10) — Film: Shaft

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Tetsumi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein geiler Film

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neenchen

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist ein interessanter Film mit wirklich guter Musik. Vor allem der Titelsong geht ins Ohr. Für die Blaxploitation-Filmbewegung ist der Film ein Musterbeispiel. So werden offen Themen wie Rassismus angesprochen und die afroamerikanische Kultur wird in der Vordergrund gestellt. In diesem Sinne werden auch Sexszenen expliziter gezeigt als für diese Zeit üblich. Doch die Inszenierung lässt ein wenig an Spannung vermissen. Die Actionszenen sind etwas zu ruhig gefilmt und können nicht so unterhalten wie die rasanten Actionszenen, die wir im 21. Jahrhundert gewohnt sind. Die Geschichte ist auch recht einfach gehalten und kann nicht wirklich fesseln. Der Hauptdarsteller, Richard Roundtree, gibt einen coolen Shaft und ist damit ja auch in die Geschichte der Coolness eingegangen.

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MrTrombone

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Bewertung5.5Geht so

Einen starken Hauptdarsteller und coole Mukke. Mehr sollte man nicht erwarten, wenn man Shaft einschaltet. Die darstellerische Leistung von der Mehrheit ist schwach, die Kameraführung amüsant, die Sprüche nicht so cool wie sie sein können und die Handlung... naja, da gab's auch schon besseres. Warum dieser Film nun so einen Kultstatus hat, ist mir nicht klar geworden. Für einen Filmabend aber allemal ausreichend.

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guggenheim

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Film-Kopfnuss zum Montag

Eigentlich ist alles ganz einfach. 5 Fragen gilt es zu beantworten, 5 Buchstaben zu notieren und diese dann zu einem Wort – dem gesuchten Film – zusammenzufügen. Also allet janz easy. Noch easier wird es, weil das Lösungswort auch noch der letzte Gehirnakrobat herausfinden kann.

Alles klar? Dann präsentiere ich euch heute die Film-Kopfnuss zum Montag mit einem fünfstelligen Lösungswort. Übrigens: Bei dem Filmtitel, den ihr finden müsst, handelt es sich um die Version, die nicht mit Samuel L. Jackson wirbt.

*Erste Frage*
Der Soundtrack des Films stammt von einem Zeichentrick-Chefkoch. Ihr wisst, von welchem Film die Rede ist? Dann notiert euch den ersten Buchstaben.

*Zweite Frage*
Die Hauptfigur des gesuchten Films hat den gleichen Vornamen wie Landis, Malkovich und McEnroe. Wenn ihr herausgefunden habt, welcher Streifen gesucht ist, dann merkt euch Buchstabe Nr. 2.

*Dritte Frage*
Der Film spielt in einer Stadt, auf die in Futurama eine neue gebaut wurde. Ihr wisst schon wieder, welcher Film gemeint ist?! Supi, dann schreibt den dritten Buchstaben auf.

*Vierte Frage*
Der Hauptdarsteller ist kein (!) eckiger Busch! Total einfach, nicht? Dann braucht ihr nur Buchstabe 4 aufkritzeln.

*Fünfte Frage*
Die Hauptfigur treibt sich oft in einem Stadtteil rum, aus dem auch die Globetrotters stammen ... könnten, was sie aber nicht tun. Wenn ihr nun noch Buchstabe 5 anfügt, habt ihr die Gesamtlösung!

Ihr habt herausgefunden, um welchen Film es sich handelt? Und ihr habt tatsächlich dieses sinnfreie Quiz gemacht? Echt? Wenn das so ist, dann schickt eure Lösung an Nichtmehrg@nzdicht.de - zu gewinnen gibt es des Kaisers neue Kleider!

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

patcharisma

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Du solltest Job bei so einer Rätsel-Illustrierten annehmen, meine Grossmutter hätte Dich grad geheiratet...


guggenheim

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Klasse Idee, pat. Also das mit dem Job, weniger mit der Heirat deiner Omi :)


ash-williams

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Bewertung6.5Ganz gut

Richard Roundtree ist definitiv eine coole Sau und trägt den Film alleine. Die Story ist nicht besonders einfallsreich. Der Film lebt von seinem überzeugenden Protagonisten und seinem angenehmen 70er Jahre-Flair. Der Film ist in Deutschland höchstens durch das magere Remake mit Sam Jackson bekannt, in den USA ist dieser Film jedoch Kult aller erster Güte und man kann nachvollziehen, dass Millionen schwarzer Kids Shaft zu ihrem Idol erklärten. Ein netter Film, der im zeitgeschichtlichen Kontext durchaus Spaß macht.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

ash-williams

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Ja, ohne dir zunahe treten zu wollen. Aber du bist auch eine etwas andere Generation. Die meisten Leute aus meinem Freundeskreis kennen zwar Shaft, aber habe ihn nicht gesehen, wenn überhaupt das Remake. Vor einigen Jahren war das natürlich anders! :)


duffy

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Ja, ok. Hatte ich nicht bedacht. Und wieder werde ich mir meines Alters bewusst. :D


doc_flunder

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Bewertung6.0Ganz gut

als einen der wichtigsten vertreter des genres "blaxploitation" sollte man "shaft" vielleicht mal gesehen haben, um einen wirklich guten film bzw. kinoklassiker handelt es sich m.e. aber nicht. richard roundtree hat damals neue standards in sachen coolness gesetzt - mag sein. das new york der 70er wurde stimmungsvoll eingefangen - keine widerrede. mr. hayes' soundtrack hat mehr funk als die taxizentrale deines vertrauens - shaft! trotzdem: der plot ist verhältnismäßig flach und spannungsarm, die nebencharaktere sind weitgehend uninteressant und die actionszenen aus heutiger sicht fast schon amateurhaft inszeniert. hinzu kommen einige ungereimtheiten in bezug auf shafts "ermittlungsstrategie" und schließlich die enttäuschende erkenntnis, dass alle wirklich interessanten storyelemente links liegen gelassen wurden (was läuft bei ben und den black panthers? wie sieht die gemeinsame vergangenheit von john und ben und den cops aus? wie lange ist bumby schon im geschäft und was hält eigentlich seine tochter von ihm?). die ausschließliche verwendung weiblicher figuren als schmückendes beiwerk führt zu weiteren punktabzügen. persönliches fazit: auch wenn das national film registry den streifen mittlerweile feierlich in seinen kanon aufgenommen hat, muss er noch lange keinen ehrenplatz in meiner dvd-sammlung bekommen.

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cannibal83

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Bewertung7.0Sehenswert

Kult finde ich hier übertrieben aber anschauen kann man sich das schon recht gut. Die Handlung würde ich zwar eher als mittelmäßig bezeichnen, doch die Figur "Shaft" ist schon ziemlich cool und Richard Roundtree trägt diesen Film auch sehr gut allein.

Auf jeden Fall besser als der andere Blaxploitation-Klassiker "Foxy Brown", sowie das "Shaft"-Remake, das ohne Christian Bale vollends austauschbar wäre.

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Matty

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Bewertung5.5Geht so

Hat mich nicht wirklich umgehauen. Ist aber ein Klassiker und sollte man gesehen haben.

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dAShEIKO

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Bewertung7.5Sehenswert

Roundtree als Shaft ist halt einfach alles: Frauenliebhaber, Schläger, Edelmann. Die Filme machen einfach Spaß. Und das Remake ist nur ein Schatten dessen.

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MotherIke

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Bewertung10.0Herausragend

Der absolute Klassiker des Blaxploitation Genres. Für alle New York Freunde
die eine Schwäche für die 70er Jahre und die Musik dieser Zeit haben ein absolutes Muss.

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lowco

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Bin kein großer fan von new york, dafür aber großer fan der 70er jahre incl. 70'er jahre music. Obwohl der film ein klassiker der blaxploitation filme ist, fand ich den film eher mittel. Es gibt bessere blax. filme.


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