Gnislew - Kommentare

Alle Kommentare von Gnislew

  • 9
    über Kitbull

    Was für ein wundervoller Kurzfilm über Freundschaft. Wieder einmal schafft es Pixar mich in wenigen Minuten emotional zu berühren und dies mit einer eigentlich simplen Geschichte, von Katze und Hund.

    Wie sich die beiden immer mehr annähern ist einfach schön zu sehen und ich würde mir wünschen, dass es mehr Filmemachern gelingt mit so einfachen Mitteln zu große Gefühle zu erzeugen.

    • 9

      Mit “Der Geschmack von Leben” hat Roland Reber wieder einmal ganz großes Kino abgeliefert. Mit welcher Leichtigkeit er sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens befasst und wie er es schafft, dabei den Zuschauer zu fordern und ihn anzuregen über das gesehene nachzudenken ist wieder einmal sehr beeindruckend und “Der Geschmack von Leben” der Beweis, dass es kein großes Budget braucht um packendes Kino zu erschaffen. “Der Geschmack von Leben” ist sicher kein einfacher Film und kein Film für die Masse, aber ein Film, der einen einlädt mit Nikki auf die Suche nach dem Geschmack von Leben zu gehen und dabei hilft nicht nur Nikkis Geschmack von Leben zu finden, sondern auch den eigenen.

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      • 5

        “Power Rangers” sicher kein perfekter Film und bei weitem nicht so trashig wie die Ur-Serie aus den 90ern. Genau dieser glattere Look wird dem Film allerdings zum Teil zum verhängnis, da viele Fans des Originals sicher lieber einen Film gesehen hätten der näher an der Serie ist. Auf der anderen Seite schafft es der Film dafür Zuschauer abzuholen die das “Power Rangers”-Universum bisher nicht kannten. Wer sich also darauf einlassen kann hier eine Neuinterpretation der Power Rangers zu erleben und damit Leben kann, dass der Film weniger Action enthält als man vielleicht erwartet, bekommt einen soliden Film.

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        • 8

          “Stille Reserven” ist großartiges Genrekino! Regisseur Hitz begeistert mit einer packenden moralischen Frage und erzählt diese mit interessanten Figuren. “Stille Reserven” links liegen zu lassen wäre ein großer Fehler, zeigt der Film doch nicht nur, dass eine Todesversicherung vielleicht nicht die beste Idee für die Zukunft ist, sondern auch, was passiert, wenn die Würde des Menschen unterwandert wird.

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          • 9

            Wer Krimiserien mag und nicht auf das Herkunftsland USA festgefahren ist, bekommt mit “Trapped – Gefangen in Island” eine erstklassige Serie. Spannend und gut gespielt bekommt man hier in fast zehn Stunden Unterhaltung mit Anspruch geboten und fiebert von der ersten Minute mit den Figuren mit.

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            • 7

              “Before I Wake” ist vielleicht kein Meilenstein unter den Horrorfilmen, aber einer der deutlich besseren Genrevertreter. Der Film schafft es durchaus Spannung zu erzeugen und an den Bildschirm zu fesseln und selbst Genrefans die schon viele Horrorfilme gesehen haben zu unterhalten. “Before I Wake” ist definitiv ein Film für den man sich bewusst entscheiden kann und der es auch wert ist ihn sich anzuschauen, bevor er gratis auf den diversen Leihplattformen erhältlich ist und einem vorgeschlagen wird. Mike Flanagan zeigt, dass der Horrorfilm ein Genre bleibt, was mehr ist, als eine Lieferant billiger B- und C-Movies.

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              • 8

                “Swiss Army Man” ist ein toller Film mit kleinen Schwächen! Würden die beiden Regisseure die Körperfunktionen der Leiche Manny etwas weniger in den Mittelpunkt stellen, wäre er ein nahezu perfekter Film, der dazu einlädt zu diskutieren und zu interpretieren. Ein Film, der zum nachdenken anregt und dabei eben nicht diesen einen großen Kritikpunkt mitbringt. Wer sich von dem massiven Furzeinsatz und ähnlichen Dingen nicht zu sehr ablenken lässt, bekommt somit hier einen Film, der aus der Masse heraussticht und überzeugt. Vor allen Dingen bekommt man dann einen Film den es sich lohnt zu schauen, denn viel zu oft schaut man sich sonst Filme an, die den normalen Hollywoodregeln regeln folge und zu wenig riskieren. “Swiss Army Man” ist endlich mal wieder ein Film der von den ausgetretenen Pfaden abweicht und seine eigenen Wege geht. Mir hat‘s gefallen! Von daher: anschauen!

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                • 7

                  Ihr habt mal wieder Lust auf einen gelungen Funsplatterfilm? Wenn Zombies drin vorkommen wäre es sogar noch eine Nummer besser? Kein Problem! Einfach “Angriff der Lederhosenzombies” anschmeißen und genießen. Was hier mit Practical Effects und einer große Prise Spaß präsentiert wird ist ein Film, der zeigt, dass es noch Hoffnung für ein Subgenre gibt, wo vieles einfach nur schlecht ist. Dominik Hartl tritt hier zudem den Beweis an, dass das kleine Österreich sich im Bereich Funsplatter nicht hinter den großen USA verstecken braucht!

                  • 10

                    “Die rote Schildkröte” ist ganz großes Zeichentrickkino und auch ganz großes Kino im allgemeinen! Nur wenige Filme schaffen es ohne Dialoge eine große Geschichte zu erzählen und dieser ist einer von ihnen! Wer sich auf Kino zum mitdenken und träumen einlassen kann muss “Die rote Schildkröte” einfach sehen, der Film ist eine echte Perle.

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                    • 7

                      “Into the Forest” ist zwar weniger Dystopie als die Inhaltsangabe auf der Blu-ray verspricht, aber dennoch ein packender Film, der vor allem durch die beiden Hauptdarstellerinnen zu fesseln weiß. Ihnen gelingt es, die Zuschauer in ihre Bann zu ziehen, so dass er wissen will, wie sie die Situation meistern und wie es ihnen ergeht. Wer mit diesen geänderten Erwartungen an den Film rangeht, bekommt packende Heimkinounterhaltung geboten.

                      • 9

                        Jeder der auch ein wenig mit der Musik von Oasis anfangen kann muss sich “Oasis: Supersonic” anschauen. In den gut zwei Stunden Laufzeit erfährt man viel wissenswertes über eine der größten Bands unserer Zeit und versteht nicht nur die Musik der Band anschließend etwas besser, sondern auch warum die Band sich schlussendlich getrennt hat. “Oasis: Supersonic” ist eine der interessantes Musikdokumentationen der jüngeren Vergangenheit.

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                        • 7

                          “Nintendo Quest” ist kein Muss für Konsolenfans, aber gute Unterhaltung ist die Dokumentation auf jeden Fall. Man erfährt zwar nicht Unmengen über die unterschiedlichen Spiele, doch ist die Jagd ist unterhaltsam genug, dass man sich den Film gerne anschaut.

                          • 5

                            “Feuerwehrmann Sam – Achtung Außerirdische” ist Einstiegskino für den Nachwuchs. Der Film ist sowohl in Länge als auch Handlung genau auf diese Zielgruppe zugeschnitten und mit seinen 60 Minuten auch so lang, dass Mama und Papa diese Stunde Unterforderung durchstehen. Wer Kinder hat die Feuerwehrmann Sam bereits aus dem Fernsehen kennen, können hier einen Kinobesuch wagen

                            • 6

                              “Litchi Hikari Club” ist in erster Linie ein Film für ein Nischenpublikum, die an einer Geschichte über einen totalitär geführten Jugendclub interessiert sind und dafür bereit ist seine westlichen Sehgewohnheiten über den Haufen zu schmeißen um sich dem japanischen Kino zuzuwenden. Obwohl der Film einige Längen aufweist, kann er durch seine interessante Geschichte punkten. Wer sich für den Film entscheidet, sollte sich allerdings bewusst sein, dass “Litchi Hikari Club” einige drastische Szenen enthält, die nicht unbedingt jeder verträgt. Ein rausgetrenntes Auge zum Beispiel ist nicht gerade harmlose Filmkost.

                              • 5

                                Wem “Assassination Classroom Vol. 1” gefallen hat, dem wird sicher auch “Assassination Classroom Vol. 2” gefallen. Hier erfährt man, wo Koro-Sensei eigentlich herkommt, wenn auch mit einigen Längen. Auch muss man auf den kruden Humor des ersten Teils verzichten und bekommt mit dieser Fortsetzung einen deutlich düsteren Film präsentiert.

                                • 8

                                  Für mich ist “What we become” eine sehenswerte Alternative zu all den blutigen Zombiefilmen da draußen, die weniger auf eine Geschichte, als vielmehr darauf setzen möglichst blutig Zombies abzuschlachten. Ich bin froh, dass es Regisseure wie Mikkelsen gibt, die sich auf den Ursprung der Zombiefilme zurückbesinnen und dieses Subgenre wieder als Chance sehen Sozialkritik zu üben und nicht als Showcase für Special Effects.

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                                  • 9

                                    “Der Nachtmahr” ist ein Pflichtfilm für Cineasten! Und nicht nur für diese! Jeder, der auch nur ein wenig Interesse am Kino hat muss sich diese Film ansehen. Es ist einfach eine Freude zu sehen, wie anders man eine eigentlich simple Geschichte erzählen kann. Es ist einfach schön, endlich mal wieder einen Film aus Deutschland zu sehen, der etwas andere Wege einschlägt. “Der Nachtmahr” ist ein wenig wie “E.T.”, und zwar in einer Variante für das reifere Publikum!

                                    • 1

                                      Was habe ich mich auf “Hardcore” gefreut und wie wurde ich vom Film enttäuscht. An der perspektivischen Spielerei mit der Egoperspektive hat man sich schnell sattgesehen und danach ist der Film nicht mehr als ein Ansammlung brutaler und schlecht inszenierter Actionsequenzen. Wenn es was in Egoperspektive sein soll, dann lege ich doch lieber an der Konsole selbst Hand an.

                                      • 5

                                        “Mekong Rush” ist kein filmisches Highlight und lässt leider ein wenig die Spannung vermissen, die der Stoff verspricht. Dennoch kann man sich den Film durchaus mal anschauen. Die Storyprämisse ist interessant und ich denke, bei einem Debütfilm darf man auch mal ein Auge zudrücken, was die Inszenierung angeht.

                                        • 8

                                          “Kilo Two Bravo” ist ein packendes Kriegsdrama! Wo amerikanische Kriegsfilme oft extrem patriotisch daherkommen, schraubt Katis diesen Faktor deutlich zurück und fokussiert sich darauf was die britischen Soldaten doch für Helden für ihr Land sind. Stattdessen zeigt er, wie verzweifelt die Truppe in der Notsituation wird und wie durch Kameradschaft und Freundschaft de Hoffnung auf eine Rettung aufrecht erhalten bleibt. Wer auf der Suche nach einem Kriegsdrama ist, das einen von Anfang bis Ende gefangen nimmt, kommt um “Kilo Two Bravo” nicht herum.

                                          • 8

                                            Wer in der Lage ist sich auf einen ungewöhnlichen Stoff einzulassen und auch mal Filme abseits amerikanischen Mainstreamkinos seinen filmischen Horizont erweitern möchte, muss einfach “Assassination Classroom 1” schauen. Der Film ist so abgedreht, dass man sich die Augen reibt und sich fragt, ob man das was man da gerade sieht auch wirklich sieht. Glaubt man schließlich, dass man gerade einen Film mit einem schlecht animierten gelben Tentakelwesen mit Smileykopf sieht, ist man auch schon mittendrin in einem der sehenswertesten schrägen Filme der letzten Zeit. Für die westliche Welt ist “Assassination Classroom 1” auf jeden Fall ein lohnenswerter Geheimtipp.

                                            • 2

                                              „By the sea“ hätte ein durchaus spannender Film werden können, doch leider hat es Jolie nicht geschafft ihren Figuren die nötige Tiefe zu verleihen um die Geschichte einer auseinandergelebten Ehe spannend zu machen. So ist „By the sea“ leider eine Ansammlung durchaus sehenswerter Bilder mit dem Highlight eines französisch sprechenden Brad Pitt. Schade!

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                                                „Anomalisa“ ist eines der filmischen Highlight des aktuellen Kinojahres. Abseits des vielen Superheldenfilme die dieses Jahr das Kinoprogramm füllen, ist Kaufman eine Arthouse-Perle gelungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. „Anomalisa“ erzählt auf so vielen Ebenen eine packende Geschichte. Eine Geschichte über einen Mann, der mit seinem drögen Alttag unzufrieden ist. Eine Geschichte über eine Begegnung zweier besonderer Menschen. Einfach eine Geschichte zum mitfühlen, mitdenken und um hinterher darüber zu philosophieren. Wer sich diesen Film nicht anschaut ist selber schuld und verpasst meiner Meinung nach eines der spannendsten Filmprojekte der jüngeren Vergangenheit.

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                                                  Mit „The Boy“ bekommen Horrorfreunde eine der gruseligsten Puppen der Horrorfilmgeschichte präsentiert. Wer Brahms einmal filmisch in die Augen geschaut hat, wird sofort erkennen, dass diese Puppe nicht der liebe Junge ist, als der er von seinen Eltern bezeichnet wird. Der Filmgenuss wird allerdings von einem misslungenen Twist getrübt, doch wer darüber hinwegsehen kann und „The Boy“ als Film sieht, bei dem der Weg das Ziel ist wird mit einem Geheimtipp im von Trash verseuchten Horrorgenre belohnt.

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                                                    Insgesamt ist „Survival Game“ leider kein guter Film geworden. Der Film setzt war auf ein interessantes Grundthema, verrennt sich dann allerdings etwas und setzt zu sehr auf die Todessequenzen der Teilnehmer des perfiden Spiels anstatt auf die psychologische Karte zu setzen. Man muss schon beide Augen zudrücken um wirklich gefallen an dem Film zu haben. Mit einem etwas anders gesetzten Fokus und einem etwas höheren Budget hätte aus „Survival Game“ nämlich ein richtig guter Film werden können.