Ein gutes Jahr

A Good Year (2006), US
Laufzeit 117 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 09.11.2006

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5.5 Kritiker
20 Bewertungen
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6.7 Community
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von Ridley Scott, mit Russell Crowe und Albert Finney

Der Film erzählt die Geschichte eines Briten, der nach dem Tod seines Onkels in die Provence zieht, wo er ein Weingut von ihr geerbt hat. Nach und nach lernt er die südfranzösischen Menschen und ihre Lebensgewohnheiten kennen und lieben. Eines tages taucht dann aber eine Amerikanerin auf, die sich als seine lange Zeit verschollene Cousine ausgibt, und Anspruch auf das Weingut erhebt.

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Ein gutes Jahr

Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

"Ich hätte gerne ein Leben mit einer irrationalen misstrauischen Gattin, als Beilagen ein bisschen Wut und Eifersucht und eine Flasche Wein, die so schmeckt wie du, und ein Glas, das niemals leer wird."

Der Londoner Banker Max Skinner (Russell Crowe) reist in die Provence, um ein kleines Weingut zu verkaufen, welches er von seinem Onkel vererbt bekommen hat. Max lässt sich zunächst nur widerstrebend auf die provenzalische Lebensart ein und reagiert auf die schrulligen Eigenarten der Einheimischen mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Doch nachdem er die Café-Besitzerin Fanny (Marion Cotillard) kennenlernt, genießt er nicht nur die Leichtigkeit des Lebens - er lernt auch die wahre Liebe kennen...

Die Story ist nicht neu, man bedient sich an Klischees und doch macht dieser Film ungemein viel Freude und Spass. Denn "ein gutes Jahr" ist nicht irgendeine Liebesgeschichte, sondern auch eine Liebeserklärung an die Provence. Und wenn die Bilder dann…

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sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Eine Liebeserklärung an die Provence in dem die Chemie einfach stimmt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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4.0Uninteressant

[...] Ridley Scott hat die vorhersehbare Geschichte völlig überraschungsfrei inszeniert, ohne ein Klischee auszulassen: Die Investmentbanker sind kalt und karrieregeil, die französischen Winzer bodenständig und haben das Herz am rechten Fleck, und die französischen Frauen hübsch und eigensinnig. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Fricki76: Asianfilmweb.de

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5.0Geht so

Mit seinen Büchern über die Provence erreichte der britische Schriftsteller Peter Mayle Millionenauflagen. Nun hat sich seinem 2004 erschienen Roman „Ein guter Jahrgang“ niemand anderer als Blockbuster-Regisseur Ridley Scott angenommen, der sich hier recht untypisch mit der Verfilmung einer romantischen Komödie versucht.

Der englische Investmentbanker Max Skinner (Russell Crowe) ist der Prototyp seines eigenen Berufsstandes. Gnadenloser Workoholic und gerissen wie ein Hyäne zählt nur eins: Der Profit. Um den zu erreichen, wird auch schon mal ein Gesetz gebrochen oder ein Kollege hintergangen. Ungeahnt erreicht ihn die Nachricht vom Tode seines Lieblingsonkels Henry, einem Lebenskünstler, der als Besitzer eines Weingutes in der Provence lebte und bei dem Max als Junge glückliche Ferien verbracht hat.

Notgezwungen begibt sich Max nach Südfrankreich, um als einziger lebender Verwandter die Formalitäten zu erledigen. Wie erwartet hat er das Weingut geerbt, das…

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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6.0Ganz gut

{Hier] schaut man halt guten Schauspielern beim Spielen zu, und einem herausragenden Regisseur bei seinem Handwerk. Faszinierend an "A Good Year", wenn man so will, ist die Souveränität und Furchtlosigkeit, mit der Scott sich dem Klischee hingibt. Und es solcherart, und auch das hängt vom Auge des Betrachters ab, aus seiner Umklammerung durch den Kitschverdacht befreit. Weil tief in ihrem Inneren Geschichten, wie sie "A Good Year" erzählt, immer wahre Geschichten sind.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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6.5Ganz gut

Trotz solcher Stereotypen ist „Ein gutes Jahr“ dank schlagfertiger Dialoge, Situationskomik und einer Fülle von Lebensweisheiten ein elegant inszenierter, schlüssig erzählter Film, sympathisch auch in seiner Balance von Problembewusstsein, Humor und Optimismus. Ein Film, der den Herbst etwas heller scheinen lässt – und der Lust macht auf ein Glas Rotwein.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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3.0Schwach

Was sich plakativ und berechenbar anhört, setzt Scott gleichsam brav und bieder um. Die Inszenierung besitzt keinerlei Überraschungsmomente. Die nahezu über die gesamte Zeit in einem verkitscht goldenen Licht eingetauchte Landschaft scheint sich gleich für einen Werbefilm über die Provence empfehlen zu wollen. Zumindest der dortige Tourismusverband dürfte über soviel kostenlose PR hocherfreut sein.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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5.5Geht so

Scott strukturiert sein Werk um die Differenz des hektischen Geschäftslebens der Londoner Börse und des gemächlichen, bourgeoisen Lebens in der Provence.

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Kommentare (49) — Film: Ein gutes Jahr

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DrPhil

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Bewertung6.5Ganz gut

„Ein gutes Jahr“ ist ein netter, aufheiternder, aber deutlich zu langer Film. Desweiteren habe ich ein großes Problem mit Russel Crowe: Erstens ist seine Charakterentwicklung voraussehbar und zweitens spielt er irgendwie nicht wirklich konsequent. Seine Handlungenhaben ähneln dem eines Komikers.
Dennoch ist der Film recht angenehm und macht Lust auf eine schöne große Flasche, eines edlen Weines, aus dem Keller.

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Briseis

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Bewertung3.0Schwach

Russell Crowe macht alles falsch: er trägt Mittelscheitel und er versucht sympathisch und komisch zu sein. Auf Marion Cottilard ist verlass, die machts wie immer: ein bisschen rumzicken und ein Gesicht machen, als würde sie ständig an einer Zitronenspalte rumkauen.
Nerviger, alberner Film mit zwei unsympathischen Hauptdarstellern. Wahrscheinlich funktioniert er besser, wenn man vorher zwei, drei Flaschen Wein trinkt.

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Bandrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Ridley Scott ist in so ziemlich jedem Genre zu Hause. Dennoch ist ein Liebesfilm das letzte, das von ihm erwartet werden würde.
Trotzdem hat sich der Altmeister auf nach Frankreich gemacht und eben jenen locker aus der Hüfte gefilmt. Denn, wie viele hier schon gesagt haben, mehr als eine Fingerübung ist das nicht.
Das dabei trotzdem ein so unglaublich unterhaltsamer und leichtfüßiger Film entstanden ist, zeugt von großem Können.
Denn „Ein gutes Jahr“ ist zwar zu keiner Zeit anspruchsvoll oder gar originell, doch er geht einfach ganz leicht die Kehle runter.
Scott zeigt Frankreich dazu natürlich in Idealvorstellung, das für jeden Romantiker das Paradies auf Erden darstellt. Die Kamera ist immer lebendig, das Bild perfekt ausgeleuchtet und die Farbfilter in ordentlicher Zahl vorhanden.
Russell Crowe überzeugt in der Rolle des geldorientierten Brookers, auch wenn seine Wandlung zum Gutmensch natürlich vorhersehbar ist. Aber mein Gott, anders soll es nun mal nicht sein. Ich hätte auch lieber einen Film im Stil der ersten 15 Minuten gesehen. Crowe dabei zuzusehen wie er amüsiert die ganze Börse an der Nase herumführt, ja, das hat schon einen gewissen Reiz.
Aber es kommt natürlich anders und unser charismatisches Arschloch kommt in die Provence, verliebt sich und sieht die Welt mit anderen Augen.
Klischeelastig? Auf jeden Fall. Aber in Anbetracht von „Ein gutes Jahr“ eben mit viel Witz, reichlich Vorurteilen und eingestreutem schwarzen Humor.
Außerdem ist Marion Cottilard mit von der Partie, wodurch jeder erdenkliche Film aufgewertet wird. Allein wenn die Kamera sie von unten beinahe erhaben darstellt, das Licht von hinten scheint und ihre Haare sanft im Wind wehen....da gerät man(n) einfach ins Schwärmen.

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Andy Dufresne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ridley "Blade Runner" Scott macht eine Urlaubsfingerübung und zack:Ein kontemplativ schöner Film entsteht.
Sein charmantestes und nettestes (nett im Sinne von liebenswert,nicht nett im Sinne von der kleine Bruder von scheiße) Werk,wie ich finde.

Top Russel Crowe als Arschloch im Wandel,zum Verlieben Marion Cotillard als Provinzprinzessin.
Und Albert Finney gibt ein Paradebeispiel für "so will ich sein und leben wenn ich alt bin".

Der Film ist wie ein gutes Glas Wein am Strand im Frühsommer : Nicht weltbewegend aber einer der Gründe warum das Leben trotz allem schön ist...

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Pardus

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Bewertung4.0Uninteressant

erinnert rein optisch an den Film "dem Himmel so nah" mit keanu reeves, der ebenfalls romantisch angehaucht auf einem weingut spielt. (aber in südamerika so weit ich mich zu erinnern glaube). schöne bilder, nette story..nix weiter großartiges. nur das man sich wieder mal genauso auf die schippe genommen fühlt, wenn dargestellt wird, das sich die beiden hauptdarsteller aus der kindheit kennen und ungefähr im gleichen alter sein müssten, wie bei dem keinohrhasenmist. das till schweiger und nora tschirner weit auseinander liegen liegt auf der hand und ist genauso deutlich zu erkennen wie bei marion cottilard und russel crow. hier ist der altersunterschied zwar nicht ganz so groß, aber es ist ja kein verbrechen, dass sich cottillard für ihr alter ganz gut hält und jünger wirkt. also hört auf mit dem nippes und nehmt entweder jüngere männliche darsteller oder traut euch reifere frauen zu :-) so, abby cornish mag ich wegen der ganzen unsauberen ryan phillippe/reese witherspoon sache zwar nicht, aber da man beruflich und privat ja trennen sollte, räume ich hiermit ein, dass sie sich ganz gut geschlagen hat.

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littledrummerboy01

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Bewertung7.0Sehenswert

Eigentlich ist der Film hoffnungslos romantisch, völlig vorhersehbar und an einigen Stellen könnte man sich fragen, ob die Handlungsweise der Charaktere überhaupt zu denselben passt... Aber irgendwie macht der Film gute Laune. Das liegt natürlich auch an den wunderschönen Bildern, aber vor allem an Russel Crowe, der einfach nur einen riesigen Spaß zu haben scheint - und dieser Spaß überträgt sich auf den Zuschauer.
Von daher ein lockerer, entspannter Film, wenn am sich einfach mal gut fühlen will.

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marcowski

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Bewertung2.0Ärgerlich

Weder romantisch noch sympathisch - nur voller Albernheiten, Kitsch und Klischees.

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agynessa

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film hat mich mit seinenLandschaftsbildern in den Bann gezogen, die Story war glaube ich ganz ok aber in welchen Bildern der Film daher kommt war echt schön.

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f-rex

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein toller Film.
Eigentlich hätte er "nur" 8 Punkte verdient. Für die Leichtigkeit und positive Ausstrahlung kann man jedoch dem Film guten Gewissens noch einmal einem Punkt dazurechnen.

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Sonse

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Bewertung6.0Ganz gut

Pixars "Cars" in der Provance, nur mit Menschen - und Russell Crowe.
Klassischer Fall von Film, bei dem alle an der Produktion Beteiligten mehr Spaß am Film hatten als der Zuschauer später im Kino oder auf der Couch.

"A Good Year" ist vorhersehbarer Postkarten-Edelkitsch mit insgesamt angenehmen Charakteren, den Ridley Scott bei seinem letzten Frankreich-Urlaub mal locker aus der Hüfte gefilmt hat. Nur seinen Gladiatoren hätte er besser Zuhause gelassen. Ich bin ja absolut für kreatives Casting, gerade in diesem so schematischen Genre, nur Crowe fehlt es gegen Naturgewalten wie Albert Finney und Talenten wie Cotillard und Cornish einfach ein bisschen am nötigen Charme und Esprit.

Doch kann man es wahrlich schlimmer treffen, denn zu meiner Überraschung ziehe ich dieses Touri-Werbevideo den meisten Hollywood-RomComs immer noch deutlich vor, die in den letzten Jahren Herzen und Hirne vergiftet haben.

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Sonse

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Stimmt auch wieder. Den habe ich schon ewig nicht mehr gesehen, habe ihn jedoch in netter Erinnerung. "Cars" war wiederum eher mäßig für Pixar-Verhältnisse und so verhält es sich auch mit "A Good Year" und Ridley Scott.


stuforcedyou

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Punkt für die Dame von Moviepilot.


annaberlin

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Bewertung2.5Ärgerlich

Wie nervig! Russell Crowe ist eine totale Fehlbesetzung, das ständige Gephone mit den doofen Businessleuten in London stößt permanent und unangenehm auf. Einziger Lichtblick in diesem verkorksten RomCom-Mischmasch: Die bezaubernde Marion Cotillard und die französischen Nebendarsteller sowie das großartige Anwesen.

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Weltensegler

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Liebe Anna, ich hoffe dir ist hier ein grober Fehler unterlaufen und du hast die Wertungen von "Ein Gutes Jahr" mit "Mamma Mia" vertauscht. Würde mich freuen. :(


annaberlin

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Haha :-) Nein, in der Tat: Mamma Mia war der Hammer, Ein gutes Jahr ist extrem nervend & schlecht.


Tyler Durden 22

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich schöner Film mit einer guten Story. Die Provence und ihre Landschaft sind wunderbar in Szene gesetzt. Marion Cottillard sieht einfach nur heiß aus. Ein Film den man einfach nur genießen kann!!

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filmschauer

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Bewertung6.0Ganz gut

Spinnt man eine Geschichte über einen Finanzhai, der durch widrige Umstände seine Kindheitswurzeln in der französischen Provence wiederfindet und sozusagen seinen Lebensplan radikal umwirft, denkt man wahrscheinlich weniger an einen Film von Altmeister Ridley Scott, sondern eher an die Schmonzetten der allabendlichen Fernsehunterhaltung. Doch jener Scott hat es sich nicht nehmen lassen, eine Art Liebeserklärung an diese Landschaft und Lebensweise zu verfassen. Was man ihm auch absolut nicht abschlagen kann: Herzerwärmende, oftmals dunstige Bilder der südfranzösischen Provence, ein Paradies auf Erden würde man meinen, positionieren sich mit Leichtigkeit als der passende Kontrast zur rauen und gnadenlosen Finanzwelt Londons, in der Hauptdarsteller Max seine eigentliche Energie spendet. Kann man ihm dann böse sein, wenn der sanfte Aussteiger-Plot in so vorhersehbaren und altbekannten Bahnen verläuft wie in diesem Fall? Russell Crowe spielt diesen Abkömmling zwar sehr effektvoll, allerdings nicht so gefühlvoll und differenziert, als dass man ihm diese Neuorientierung wirklich gönnen würde (wobei er durch dessen Erbschaft sowieso nur sehr leicht fällt). Die Fragestellung nach der Balance zwischen Arbeit und Leben sowie der Kraft der Liebe sind gewiss nicht neu und in der Metaphorik hier nicht weitreichend genug. Da alles folglich auf Max konzentriert ist, bleiben alle anderen Rollen mir zu sehr zurückgedrängt, was schade ist, da doch u.a. mit Albert Finney oder Marion Cotillard namhafte Darsteller am Werk sind. "Ein gutes Jahr" ist somit genauso wie man es vorher erwarten konnte. Sehr nett anzuschauen, aber auch nicht mehr. Vergleiche zum alten Wein, welchen man im Film vorfindet, verkneife ich mir mal an dieser Stelle.

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manitu17

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Ich bin... gespalten...

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Red2.0

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solltest du auch sein. Der Streifen ist nicht wirklich der Bringer, auch wenn Albert Finney mitspielt.


Oksana1988

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Bewertung7.5Sehenswert

Der FIlm hat mir ganz gut gefallen. Zum Ende hin wurde es bisschen sehr kitschig, aber insgesamt sehenswert!

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bootsmann13

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ridley Scott. Was fällt einem da ein? Alien, Blade Runner, Thelma&Louise, Gladiator, Black Hawk Down, American Gangster. Wegweisende Filme mit gewaltiger Bildsprache, tollen Drehbüchern, actiongeladen und mit unzähligen Toten. Und jetzt also "Ein gutes Jahr". Das kann sich nicht auf 2006 bezogen haben. Auf den Wein auch nicht: 2006 war ein durchwachsener Weinjahrgang.
Nach "Gladiator" arbeitete Scott zum zweiten Mal mit Russell Crowe zusammen. Der darf in dem Streifen mal Harley fahren. Das ist schon alles zum Thema Action.
Bevor ich jetzt ungerecht werde: ich wusste schon vorher, dass "Ein gutes Jahr" kein Actionfilm ist, ich wusste schon vorher, dass ihn Scott quasi im Vorbeigehen im Urlaub gedreht hat. Crowe war vermutlich auch halb in Ferien oder schon im Todeszug nach Yuma.
Aber, wie dem auch sei, da sind alle, aber auch wirklich alle Klischees, die einem zu Frankreich und Börsenspekulanten einfallen, verwurschtet. Meine erster Lacher kam, irgendwann nach der Hälfte des Films. Das finde ich für eine Komödie reichlich spät.
Zu den Stichworten "kitschige Liebesschnulze", "hemmungslose Romantik" und "unfreiwillig komisch" fällt mir übrigens noch ein Film mit Weinthema ein, über den ich nur Schlechtes berichten konnte: "Dem Himmel so nah" Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken! Es ist aber auch zu kurz, um schlechte Filme zum Thema Wein zu sehen! Deshalb: hoch die Tassen!

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lollo7

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film wie ein guter, harmloser Sommerwein. Voller Esprit und Charme. Traumhafte Bilder mit seichter Musikuntermalung und ein Cast bei dem die Chemie einfach stimmt. Ein Gedicht muss nicht immer anspruchsvoll sein um zu unterhalten und gute Laune zu verbreiten!

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homechiller

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein netter kleiner Film voll von amerikanischen Klischees. Und dennoch funktioniert die Geschichte gut, wenn man auf dem richtigen Trip ist. Ganz Nett.

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mikkean

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Bewertung5.0Geht so

Ein putziges Urlaubs-Filmchen, das Ridley Scott da aus purer Langeweile gedreht hat. Die Provence ist ja immer für schöne Bilder gut. Leider bleibt der dazugehörige Film immer recht harmlos und ergeht sich in allseits bekannten Lebens-Weisheiten zum Thema Glücklichsein. So sehr sich Russell Crowe auch bemüht, seine Figur bleibt sowohl vor, als auch nach dem Trip seltsam fremd. Da helfen auch Marion Cotillard und Albert Finney als märchenhafte Gestalten nicht viel, die uns von den echten Werten des Lebens erzählen wollen. Meine Fernseh-Zeitschrift vergleicht den Film mit einer guten Flasche Wein. Ich sage dazu: Eine Flasche ist noch harmlos, aber zuviel des guten schwemmt einem das Hirn weg.

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stuforcedyou

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Toll, ich glaube wir haben die selbe Fernsehzeitung :)


mikkean

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Scheint so, die mag ich auch am liebsten ;-)


Merkenau

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jajaja, die Story ist nicht neu. Bösewicht besinnt sich im Paradies auf Erden auf seine Wurzeln zurück und wird nett. Jajaja, Überraschungen gibt es auch keine. Jajaja, wirklich dramatisch ist es zu keinem Zeitpunkt. Jajaja, schnitttechnisch ist das Ding nciht so der Brüller. Jajaja, Klischees an allen Ecken und Enden. Jajaja, das Ende ist etwas unbefriedigend. Und jajaja, der Film hätte höchstens 7 Punkte verdient, wenn ich ehrlich bin. Jajaja, guilty pleasure.

ABER es ist einer meiner Lieblingsfilme. Erstens: der Cast stimmt zu 200%, ich meine Russell Crowe, Marion Cotillard, Albert Finney, Freddie Highmore? Selbst die Nebendarsteller sind wunderbar passend. Und zwar nicht nur passend für den Film, sondern auch untereinander. Man meint eine unglaubliche Harmonie zwischen dem gesamten Cast zu spüren. Ob das wohl an der Urlaubsstimmung liegt? Zweitens: die Bilder hauen einen um. Die französische Provence reißt alles raus. Das Weingut ist einfach nur wundervoll. Ich meine, hallo? Ein altes französisches Weingut im Stile der 50er Jahre? Der Hammer! Drittens: der französisch angehauchte Soundtrack vermittelt die gleiche Stimmung wie der ganze Film. Gelassenheit. Viertens: die Story birgt die ein oder andere kleine Überraschung, deswegen kann man ihm auch die große Überraschungslosigkeit verzeihen. Ja, die Story wirkt konstruiert, aber das tut dem Film keinen Abbruch. Fünftens: die Stimmung ist einfach nur Wohlfühlstimmung. Und darauf ist der Film angelegt. Es geht lediglich um Ein Gutes Jahr, einen guten Film. Nicht im Sinne von qualitativ gut, sondern im Sinne von nett, freundlich, wärmend, heiter, unbeschwert, klischeehaft, heilewelt. Sowas eben. Der Film WILL doch in Klischees baden, das IST doch das Schöne. Wenn ich die Realität sehen will, dann schau ich aus dem Fenster. Manchmal brauche ich halt einfach einen Film, der mich mit seiner lockeren Art zum Träumen bringt und mich vom ganzen Rest, der auf der Welt so abgeht ablenkt. Der Film wirkt zeitlos und das ist das Schöne daran. Man kann ihn immer und immer und immer wieder gucken ohne das er langweilig wird, da man das Wohlfühlgefühl nicht oft genug tanken kann. Und das macht für mich einen Lieblingsfilm aus - trotz seiner Schwächen.

Jeder der einen Film in jeder Sekunde auf Herz und Nieren prüft, der wird auch bei "Ein Gutes Jahr" keine Traube an der Rebe lassen. (Ha! Wortwitzkönig!) Dafür hat der Film einfach zu viele Macken. Aber wenn man einen Film sucht, der trotz Klischees und Fehlern einfach eine naiv veträumte und wundervolle Wohlfühlpackung bietet, dann ist das der einzige Film, dem ich das bisher zutraue.

Und ich guck ihn demnächst bestimmt völlig zufrieden noch einmal.

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