Ein gutes Jahr
A Good Year (2006), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 09.11.2006
20 Bewertungen
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1558 Bewertungen
66 Kommentare
Keine
von Ridley Scott, mit Russell Crowe und Albert Finney
In Ridley Scotts Ein gutes Jahr erbt Russell Crowe ein Weingut in Südfrankreich und wandelt sich vom Yuppie zum genussvollen Südländer.
Wer träumt nicht davon: In den Süden Frankreichs ziehen und in einer abgelegnen Villa die Seele bei Rotwein und Käse baumel lassen. Dieses Schicksal bricht auch über den Banker Max Skinner (Russell Crowe) herein, als er von seinem Onkel ein Weingut in der Provence erbt. Ihm passt dies jedoch gar nicht in den Karriereplan. Er begibt sich nach Frankreich, um die unrentable Domäne zu verkaufen, doch es kommt natürlich anders. Nicht nur, dass er sich von Land und Leuten verzaubern lässt, er verliebt sich auch in die schöne Fanny Chenal (Marion Cotillard). Als dann eine lang verschollene Cousine ebenfalls Anspruch auf das Erbe erhebt, sieht er sein neues Leben vor dem aus.
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Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Liebesfilm, Romantische Komödie, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Avignon, London, Provence
- Handlung
- Abendessen, Cousine, Egoismus, Egomanie, Erbe, Garage, Kellnerin, Materialismus, Neffe, Onkel, Rotwein, Selbsterfahrung, Sinn des Lebens, Swimming Pool, Trinkgeld, Verliebt in den Feind, Verlust des Onkels, Wein, Weinberg, Weingarten, Weingut, Weinhändler, Weinkeller, Weintrauben, Winzer
- Stimmung
- Entspannt, Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
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Kritiken (8) — Film: Ein gutes Jahr
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"Ich hätte gerne ein Leben mit einer irrationalen misstrauischen Gattin, als Beilagen ein bisschen Wut und Eifersucht und eine Flasche Wein, die so schmeckt wie du, und ein Glas, das niemals leer wird."
Der Londoner Banker Max Skinner (Russell Crowe) reist in die Provence, um ein kleines Weingut zu verkaufen, welches er von seinem Onkel vererbt bekommen hat. Max lässt sich zunächst nur widerstrebend auf die provenzalische Lebensart ein und reagiert auf die schrulligen Eigenarten der Einheimischen mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Doch nachdem er die Café-Besitzerin Fanny (Marion Cotillard) kennenlernt, genießt er nicht nur die Leichtigkeit des Lebens - er lernt auch die wahre Liebe kennen...
Die Story ist nicht neu, man bedient sich an Klischees und doch macht dieser Film ungemein viel Freude und Spass. Denn "ein gutes Jahr" ist nicht irgendeine Liebesgeschichte, sondern auch eine Liebeserklärung an die Provence. Und wenn die Bilder dann wunderschön…
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEine Liebeserklärung an die Provence in dem die Chemie einfach stimmt.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Ridley Scott hat die vorhersehbare Geschichte völlig überraschungsfrei inszeniert, ohne ein Klischee auszulassen: Die Investmentbanker sind kalt und karrieregeil, die französischen Winzer bodenständig und haben das Herz am rechten Fleck, und die französischen Frauen hübsch und eigensinnig. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenMit seinen Büchern über die Provence erreichte der britische Schriftsteller Peter Mayle Millionenauflagen. Nun hat sich seinem 2004 erschienen Roman „Ein guter Jahrgang“ niemand anderer als Blockbuster-Regisseur Ridley Scott angenommen, der sich hier recht untypisch mit der Verfilmung einer romantischen Komödie versucht.
Der englische Investmentbanker Max Skinner (Russell Crowe) ist der Prototyp seines eigenen Berufsstandes. Gnadenloser Workoholic und gerissen wie ein Hyäne zählt nur eins: Der Profit. Um den zu erreichen, wird auch schon mal ein Gesetz gebrochen oder ein Kollege hintergangen. Ungeahnt erreicht ihn die Nachricht vom Tode seines Lieblingsonkels Henry, einem Lebenskünstler, der als Besitzer eines Weingutes in der Provence lebte und bei dem Max als Junge glückliche Ferien verbracht hat.
Notgezwungen begibt sich Max nach Südfrankreich, um als einziger lebender Verwandter die Formalitäten zu erledigen. Wie erwartet hat er das Weingut geerbt, das aber leider etwas…
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschen{Hier] schaut man halt guten Schauspielern beim Spielen zu, und einem herausragenden Regisseur bei seinem Handwerk. Faszinierend an "A Good Year", wenn man so will, ist die Souveränität und Furchtlosigkeit, mit der Scott sich dem Klischee hingibt. Und es solcherart, und auch das hängt vom Auge des Betrachters ab, aus seiner Umklammerung durch den Kitschverdacht befreit. Weil tief in ihrem Inneren Geschichten, wie sie "A Good Year" erzählt, immer wahre Geschichten sind.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenTrotz solcher Stereotypen ist „Ein gutes Jahr“ dank schlagfertiger Dialoge, Situationskomik und einer Fülle von Lebensweisheiten ein elegant inszenierter, schlüssig erzählter Film, sympathisch auch in seiner Balance von Problembewusstsein, Humor und Optimismus. Ein Film, der den Herbst etwas heller scheinen lässt – und der Lust macht auf ein Glas Rotwein.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenWas sich plakativ und berechenbar anhört, setzt Scott gleichsam brav und bieder um. Die Inszenierung besitzt keinerlei Überraschungsmomente. Die nahezu über die gesamte Zeit in einem verkitscht goldenen Licht eingetauchte Landschaft scheint sich gleich für einen Werbefilm über die Provence empfehlen zu wollen. Zumindest der dortige Tourismusverband dürfte über soviel kostenlose PR hocherfreut sein.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenScott strukturiert sein Werk um die Differenz des hektischen Geschäftslebens der Londoner Börse und des gemächlichen, bourgeoisen Lebens in der Provence.
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Kommentare (58) — Film: Ein gutes Jahr
jacker Thu, 16 May 2013 10:33:32 -0000
Kommentar löschenRidley Scott ist wirklich ein Phänomen. Denn auch wenn es in seinem Schaffen diverse Präferenzen zu erkennen gibt (früher Science-Fiction, später Gangsterthriller und Historien-Epen), hat man bei ihm nicht das Gefühl er inszeniere immer wieder das gleiche, nur in etwas anderem Gewand. Denn er hat mit Werken wie ALIEN, BLADERUNNER, THELMA & LOUISE, GLADIATOR, HANNIBAL und unzähligen anderen starken Filmen eine krasse Bandbreite an Themen und Inhalten abgedeckt. Und irgendwo dazwischen stecken auch noch (unscheinbar versteckt) die kleinen Überraschungen.
Zum Beispiel A GOOD YEAR!
Nur ein Jahr nachdem Scott in unglaublicher Opulenz Orlando Bloom um Jerusalem kämpfen ließ und nur ein Jahr bevor er in weitreichender Geste die Geschichte eines der größten Kriminellen der USA erzählte, war ihm wohl mal nach etwas Urlaub. Nach Ruhe, nach Gelassenheit, nach ein wenig Zauber. Und aus dieser (dreist von mir unterstellten) Motivation heraus nimmt sich der Mann alle Freiheiten die er benötigt und erzählt ein wundervolles Märchen.
Worum gehts?
Eine Frage die man sich oftmals stellt, doch wenn man versucht unter die offensichtlichen bewegten Bilder und den ausformulierten Plot zu blicken ist da wenig. Oder sogar gar nichts. Anders jedoch in diesem Werk, denn Scott verpackt hier leicht humoristisch und in feinster Zuckerwatte-Optik einen ganz wichtigen Kern:
Eine Geschichte über den Zauber der Kindheit, den Desillusionierungsprozess des Älterwerdens und den Weg dahin zurück, ein kleines Stück der kindlichen Unbefangenheit, der Freude am Leben und der Magie der Welt wiederzugewinnen.
Und vielleicht auch eine Geschichte über Jemanden, der verlernt hat ein (netter) Mensch zu sein und vor lauter Gier und Egoismus die Welt kaum noch wahr nimmt.
In offensichtlichen, klaren Kontrasten zeigen uns Scott und sein Kameramann Philippe Le Sourd eindeutig wie das Paradies auszusehen hat: Warmes Licht, bildschöne Natur, ein Anwesen von dem man nur Träumen kann. Dazu Menschen, die mit dem wenigen was sie haben voll zufrieden sind und trotzdessen das Leben schätzen und lieben. La Dolce Vita.
Im Gegensatz dazu ein kaltes, blaugraues London, regiert von moderner Businessarchitektur, einem nie schlafenden Markt, Broker-Deals im Sekundentakt, Milliongewinnen, Millionenverlusten, Hektik.
Übertrieben? Na klar?
Schwarz/Weiß? Aber hallo!
Doch so sind Märchen halt und als etwas anderes kann und will ich A GOOD YEAR nicht sehen. Der fehlgeleitete Prinz wird durch die pure Schönheit zurück auf den richtigen Pfad gelenkt.
Das ist nicht nur hübsch anzusehen (weil klasse gefilmt), sondern auch ein bißchen lustig, auch ein bißchen kitschig, auch ein bißchen romantisch. Einfach schön. Eine Ode an die Lebensfreude, die uns eins lehren kann: gute Erinnerungen als solche zu konservieren und uns ab und an bewusst zu machen, dass es immer die Möglichkeit gibt neue gute Erinnerungen zu schaffen. Man muss nur sehen was man vor Augen hat!
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rubelzar Thu, 16 May 2013 12:30:43 -0000
Antwort löschenScott ist KING! Dies sage ich schon immer und für mich einer der TOP 5 Regisseure EVER. Wer so einen Output über so einen langen Zeitraum hat und sich dabei nur so wenige Schwächen über so viele Genres erlaubt, ist einfach KING!
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jacker Thu, 16 May 2013 12:54:19 -0000
Antwort löschenDie meisten seiner Filme, die ich kenne gefallen mir auch ziemlich gut. Ausnahme: LEGENDE. Der geht gar nicht!
Wer sind denn eigentlich die anderen in der Top5?
rubelzar Thu, 16 May 2013 13:07:34 -0000
Antwort löschenLegende kenne ich gar nicht :p
ich lasse mal bewusst hier Autorenfilmer und sonstige Genreregisseure weg. Sonst kriegst du nie eine Top 5 zu stande.
Ich denke er gehört defintiv in die Top 5 der Blockbusterregissuere, die einen heftigen Output haben. Hierbei zähle ich sowohl Quantität, als auch Genrevielfalt bei guter bis sehr guter Qualität.
Für mich sind dies in beliebiger Reihenfolge:
1. Spielberg
2. Scott
3. Scorcese
4. Tarantino
bei 5 bin ich etwas zwiegespalten, wie ich gerade merke. da gibt es einige, die sich bei mir um den platz streiten würden. ist also eher eine klare top 4, dann mehrfach die 5.
5. Cameron/Copolla/Stone/Soderbergh und wenn er seine Klasse über die Jahre weiter hält sicherlich auch Nolan.
nils.johannson.1 Thu, 28 Mar 2013 22:34:18 -0000
Kommentar löschenFeel-Good-Movie. Sehr nett. Russel Crowe in ungewohnter Rolle. Und Marion Cottilard zum verlieben.
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dmtjdc Fri, 07 Dec 2012 11:23:10 -0000
Kommentar löschenIch mag eigentlich keine bigotten, bürgerlichen Geldsäcke, die in der Provence rumschlumpfen um dort mal Urlaub von ihren garstig-banalen Alltagsleben zu nehmen. Allerdings hat es dieser humorvolle und farbenfrohe Streifen wirklich geschafft, mich in seinen Bann zu schlagen. Ein guter Film.
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Lordibenny Wed, 05 Sep 2012 21:28:26 -0000
Kommentar löschenWunderbarer Film, der zeigt, dass Scott auch anders kann. Man hat den Eindruck, dass das Ensemble im Urlaub mal ein bißchen Film gedreht hat.
Alles läuft ungezwungen, locker, dazu ein Soundtrack, der mich ohnehin schon in die Provence treibt.
Ja, ganz im Ernst, ich bekam sogar Lust im Smart (!) durch die Provence zu ömmeln. Dieser Film ist Entspannungsurlaub, keine Selbsterfahrung, keine immens wichtiges Kulturgut. Er ist einfach schön.
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Chewbacca Sat, 25 Aug 2012 18:25:10 -0000
Kommentar löschenWoran mag es wohl liegen, dass Russell Crowe unter der Regie von Ridley Scott so aufblüht. Er spielt göttlich, ist sympathisch, humorvoll ohne albern zu werden und ist schlichtweg perfekt. Nun vielleicht lag es auch an der sehr guten Romanvorlage oder der ausgezeichneten Leistung von Albert Finney, der ebenfalls eine Klasse beweist, die wirklich kaum übertroffen werden kann, dass diese romantische Komödie so gut unterhält. Zusätzlich vermittelt sie ein unglaubliches Lebensgefühl, wertvolle Lebensweisheiten und zaubert dem Zuschauer stets ein unvergleichliches Lächeln ins Gesicht.
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rwilkus Fri, 24 Aug 2012 12:59:22 -0000
Kommentar löschenUngefähr in der Mitte des Filmes hört man im Hintergrund ein Lied - etwa mit dem Wortlaut:
" we can bring me don't your happy, es wird mehrfach wiederholt. Kennt jemand den Interpreten ? Danke
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Markbln Thu, 16 Aug 2012 13:58:23 -0000
Kommentar löschenDas wird in USA wahrscheinlich als Arthouse verkauft? Fürchterlichste Soße, Klischees aus der Mottenkiste und banal bis zum Erbrechen. Damals nur wegen Valerie Bruni Tedeschi reingerannt und mir geschworen, dass es der letzte Film von Ridley Scott gewesen wäre. Tja, getäuscht und letzte Woche wieder auf die Nase gefallen.
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Uwe B.B.B. Sat, 11 Aug 2012 23:31:23 -0000
Kommentar löschenUnbeholfener Versuch, eine Komödie im französischen Stil zu produzieren, wirkt wie die Aufführung wie "Der Tanz der kleinen Schwäne" von einem bärtigen Männerballett aufgeführt. Wer daran Spaß hat, wird auch diesen Film mögen.
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Facehugger1995 Wed, 08 Aug 2012 07:03:11 -0000
Kommentar löschenEin schöner Heile-Welt film von Sir Ridley Scott! Hätte ich ihm nicht zugetraut, dass er sowas auch kann!
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Facehugger1995 Wed, 08 Aug 2012 07:03:42 -0000
Antwort löschenIch meinte natürlich *Film!!!
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xsehu Sat, 11 Aug 2012 21:58:37 -0000
Antwort löschenhat da einer Angst vor grammarnazis? :D
Facehugger1995 Sun, 12 Aug 2012 13:58:02 -0000
Antwort löschenSie lauern einfach überall :P
DrPhil Mon, 14 May 2012 17:33:38 -0000
Kommentar löschen„Ein gutes Jahr“ ist ein netter, aufheiternder, aber deutlich zu langer Film. Desweiteren habe ich ein großes Problem mit Russel Crowe: Erstens ist seine Charakterentwicklung voraussehbar und zweitens spielt er irgendwie nicht wirklich konsequent. Seine Handlungenhaben ähneln dem eines Komikers.
Dennoch ist der Film recht angenehm und macht Lust auf eine schöne große Flasche, eines edlen Weines, aus dem Keller.
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Briseis Thu, 16 Feb 2012 14:55:04 -0000
Kommentar löschenRussell Crowe macht alles falsch: er trägt Mittelscheitel und er versucht sympathisch und komisch zu sein. Auf Marion Cottilard ist verlass, die machts wie immer: ein bisschen rumzicken und ein Gesicht machen, als würde sie ständig an einer Zitronenspalte rumkauen.
Nerviger, alberner Film mit zwei unsympathischen Hauptdarstellern. Wahrscheinlich funktioniert er besser, wenn man vorher zwei, drei Flaschen Wein trinkt.
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Bandrix Fri, 10 Feb 2012 17:45:47 -0000
Kommentar löschenRidley Scott ist in so ziemlich jedem Genre zu Hause. Dennoch ist ein Liebesfilm das letzte, das von ihm erwartet werden würde.
Trotzdem hat sich der Altmeister auf nach Frankreich gemacht und eben jenen locker aus der Hüfte gefilmt. Denn, wie viele hier schon gesagt haben, mehr als eine Fingerübung ist das nicht.
Das dabei trotzdem ein so unglaublich unterhaltsamer und leichtfüßiger Film entstanden ist, zeugt von großem Können.
Denn „Ein gutes Jahr“ ist zwar zu keiner Zeit anspruchsvoll oder gar originell, doch er geht einfach ganz leicht die Kehle runter.
Scott zeigt Frankreich dazu natürlich in Idealvorstellung, das für jeden Romantiker das Paradies auf Erden darstellt. Die Kamera ist immer lebendig, das Bild perfekt ausgeleuchtet und die Farbfilter in ordentlicher Zahl vorhanden.
Russell Crowe überzeugt in der Rolle des geldorientierten Brookers, auch wenn seine Wandlung zum Gutmensch natürlich vorhersehbar ist. Aber mein Gott, anders soll es nun mal nicht sein. Ich hätte auch lieber einen Film im Stil der ersten 15 Minuten gesehen. Crowe dabei zuzusehen wie er amüsiert die ganze Börse an der Nase herumführt, ja, das hat schon einen gewissen Reiz.
Aber es kommt natürlich anders und unser charismatisches Arschloch kommt in die Provence, verliebt sich und sieht die Welt mit anderen Augen.
Klischeelastig? Auf jeden Fall. Aber in Anbetracht von „Ein gutes Jahr“ eben mit viel Witz, reichlich Vorurteilen und eingestreutem schwarzen Humor.
Außerdem ist Marion Cottilard mit von der Partie, wodurch jeder erdenkliche Film aufgewertet wird. Allein wenn die Kamera sie von unten beinahe erhaben darstellt, das Licht von hinten scheint und ihre Haare sanft im Wind wehen....da gerät man(n) einfach ins Schwärmen.
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Andy Dufresne Thu, 12 Jan 2012 17:54:49 -0000
Kommentar löschenRidley "Blade Runner" Scott macht eine Urlaubsfingerübung und zack:Ein kontemplativ schöner Film entsteht.
Sein charmantestes und nettestes (nett im Sinne von liebenswert,nicht nett im Sinne von der kleine Bruder von scheiße) Werk,wie ich finde.
Top Russel Crowe als Arschloch im Wandel,zum Verlieben Marion Cotillard als Provinzprinzessin.
Und Albert Finney gibt ein Paradebeispiel für "so will ich sein und leben wenn ich alt bin".
Der Film ist wie ein gutes Glas Wein am Strand im Frühsommer : Nicht weltbewegend aber einer der Gründe warum das Leben trotz allem schön ist...
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Markbln Thu, 16 Aug 2012 14:01:07 -0000
Antwort löschenDer Andy ist immer so gut. Ich denke eher an einen 5-Liter-Tetrapak Lambrusco bei diesem Schmonz. Die Cotillard versprüht allerdings da schon mächtig Charme, stimme ich zu.
Andy Dufresne Thu, 16 Aug 2012 14:43:07 -0000
Antwort löschen:). Ja, Cotillard ist zum niederknien schön und natürlich in dem Film :D
Pardus Fri, 05 Aug 2011 14:39:10 -0000
Kommentar löschenerinnert rein optisch an den Film "dem Himmel so nah" mit keanu reeves, der ebenfalls romantisch angehaucht auf einem weingut spielt. (aber in südamerika so weit ich mich zu erinnern glaube). schöne bilder, nette story..nix weiter großartiges. nur das man sich wieder mal genauso auf die schippe genommen fühlt, wenn dargestellt wird, das sich die beiden hauptdarsteller aus der kindheit kennen und ungefähr im gleichen alter sein müssten, wie bei dem keinohrhasenmist. das till schweiger und nora tschirner weit auseinander liegen liegt auf der hand und ist genauso deutlich zu erkennen wie bei marion cottilard und russel crow. hier ist der altersunterschied zwar nicht ganz so groß, aber es ist ja kein verbrechen, dass sich cottillard für ihr alter ganz gut hält und jünger wirkt. also hört auf mit dem nippes und nehmt entweder jüngere männliche darsteller oder traut euch reifere frauen zu :-) so, abby cornish mag ich wegen der ganzen unsauberen ryan phillippe/reese witherspoon sache zwar nicht, aber da man beruflich und privat ja trennen sollte, räume ich hiermit ein, dass sie sich ganz gut geschlagen hat.
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littledrummerboy01 Thu, 04 Aug 2011 20:40:22 -0000
Kommentar löschenEigentlich ist der Film hoffnungslos romantisch, völlig vorhersehbar und an einigen Stellen könnte man sich fragen, ob die Handlungsweise der Charaktere überhaupt zu denselben passt... Aber irgendwie macht der Film gute Laune. Das liegt natürlich auch an den wunderschönen Bildern, aber vor allem an Russel Crowe, der einfach nur einen riesigen Spaß zu haben scheint - und dieser Spaß überträgt sich auf den Zuschauer.
Von daher ein lockerer, entspannter Film, wenn am sich einfach mal gut fühlen will.
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marcowski Thu, 04 Aug 2011 20:34:08 -0000
Kommentar löschenWeder romantisch noch sympathisch - nur voller Albernheiten, Kitsch und Klischees.
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agynessa Sun, 17 Jul 2011 09:00:08 -0000
Kommentar löschenDer Film hat mich mit seinenLandschaftsbildern in den Bann gezogen, die Story war glaube ich ganz ok aber in welchen Bildern der Film daher kommt war echt schön.
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f-rex Sat, 21 May 2011 02:16:58 -0000
Kommentar löschenEin toller Film.
Eigentlich hätte er "nur" 8 Punkte verdient. Für die Leichtigkeit und positive Ausstrahlung kann man jedoch dem Film guten Gewissens noch einmal einem Punkt dazurechnen.
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Sonse Mon, 04 Apr 2011 18:21:20 -0000
Kommentar löschenPixars "Cars" in der Provance, nur mit Menschen - und Russell Crowe.
Klassischer Fall von Film, bei dem alle an der Produktion Beteiligten mehr Spaß am Film hatten als der Zuschauer später im Kino oder auf der Couch.
"A Good Year" ist vorhersehbarer Postkarten-Edelkitsch mit insgesamt angenehmen Charakteren, den Ridley Scott bei seinem letzten Frankreich-Urlaub mal locker aus der Hüfte gefilmt hat. Nur seinen Gladiatoren hätte er besser Zuhause gelassen. Ich bin ja absolut für kreatives Casting, gerade in diesem so schematischen Genre, nur Crowe fehlt es gegen Naturgewalten wie Albert Finney und Talenten wie Cotillard und Cornish einfach ein bisschen am nötigen Charme und Esprit.
Doch kann man es wahrlich schlimmer treffen, denn zu meiner Überraschung ziehe ich dieses Touri-Werbevideo den meisten Hollywood-RomComs immer noch deutlich vor, die in den letzten Jahren Herzen und Hirne vergiftet haben.
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stuforcedyou Wed, 06 Apr 2011 12:36:40 -0000
Antwort löschen"Cars"? Stimmt, das passt genau, wobei "Cars" ja auch nicht mehr ist als ein "Doc Hollywood"-Remake.
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Sonse Thu, 07 Apr 2011 10:42:13 -0000
Antwort löschenStimmt auch wieder. Den habe ich schon ewig nicht mehr gesehen, habe ihn jedoch in netter Erinnerung. "Cars" war wiederum eher mäßig für Pixar-Verhältnisse und so verhält es sich auch mit "A Good Year" und Ridley Scott.
stuforcedyou Thu, 07 Apr 2011 10:44:52 -0000
Antwort löschenPunkt für die Dame von Moviepilot.
annaberlin Mon, 14 Mar 2011 09:34:27 -0000
Kommentar löschenWie nervig! Russell Crowe ist eine totale Fehlbesetzung, das ständige Gephone mit den doofen Businessleuten in London stößt permanent und unangenehm auf. Einziger Lichtblick in diesem verkorksten RomCom-Mischmasch: Die bezaubernde Marion Cotillard und die französischen Nebendarsteller sowie das großartige Anwesen.
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Weltensegler Mon, 14 Mar 2011 13:00:07 -0000
Antwort löschenLiebe Anna, ich hoffe dir ist hier ein grober Fehler unterlaufen und du hast die Wertungen von "Ein Gutes Jahr" mit "Mamma Mia" vertauscht. Würde mich freuen. :(
annaberlin Mon, 14 Mar 2011 13:41:56 -0000
Antwort löschenHaha :-) Nein, in der Tat: Mamma Mia war der Hammer, Ein gutes Jahr ist extrem nervend & schlecht.