The Killer

Dip huet seung hung (1989), HK Laufzeit 111 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Eastern, Kinostart 03.05.1995


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7.9
Kritiker
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7.7
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1023 Bewertungen
52 Kommentare
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von John Woo, mit Yun-Fat Chow und Danny Lee

Jeffrey, ein international hoch bezahlter “Killer-for-money” hat bei seinem letzten “Job” aus Unachtsamkeit eine Sängerin schwer verletzt. Seine Ehre verlangt, daß der die Augenoperation bezahlt. Um das Geld aufzubringen, nimmt er von seinem Agenten einen hochdotierten schmutzigen Job an. Er soll das Oberhaupt eines Drogensyndikats hinrichten und einen blutigen Machtkampf unter den Überlebenden auslösen…. In den Straßen von Hongkong ist, wie vorausberechnet, die Hölle los. Es herrscht offener Krieg. Als Jeffrey feststellt, daß ihn nicht nur die Unterwelt jagt, sondern auch ein “Regierungs-Killer” auf seiner Spur ist, erkennt er, daß er in eine tödliche Falle gelockt wurde……

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Killer
Genre
Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Heroic Bloodshed
Ort
Hong Kong
Handlung
Annäherung, Attentat, Attentäter, Aufopferung, Beste Freunde, Blindheit, Chinesische Mafia, Freundschaft, Misstrauen, Männerfreundschaft, Polizei, Profikiller, Schießerei, Seelenverwandtschaft, Showdown, Triade, Verfolgungsjagd, Wahre Freundschaft, Zerbrechende Freundschaft
Produktionsfirma
Film Workshop Ltd., Golden Princess Film Production Limited, Magnum Pictures Inc., Media Asia Group

Kommentare (52) — Film: The Killer


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uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

geschichte und action sind einfach top!

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TheBruceWayne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Chow Yun Fat als idealistischer Killer in Hong Kong ? In den großen Zeiten des Umbruchs, wo Männer mit einem Ehrenkodex nicht mehr überleben können ?

Man was für ne geile Scheiße. Und diese etwas platte Antithetik passt sehr gut zu der Beschreibung von Woos "The Killer". Solche Streifen könnten so lächerlich sein. Zum Teil etwas kitschige Musik, ne Menge Pathos, total unrealistische, beinahe narzistische wirkende mit Zeitlupenaufnahmen versehene Gefechte (3 Typen gegen gefühlte 500 Gangster), für manche sicher fast schon grenzpeinliche Dialoge über Männerfreundschaften, alte Zeiten, Liebe, verlorene Ehre, und Kodexe/Credos, welche Berufs und mentalitätsübergreifend sein sollten.

Hier ist viel Westerngenre, viel Melville, und wie ich neuerdings von User Cinepheel auch erfahren habe viel von Chang Cheh. Natürlich bin ich persönlich auch total anfällig für naive Typenfilme mit echten "Männerfreundschaften" und viel Pathos und Loyalitätsgequatsche, aber wenn etwas so derartig genial inszeniert wird, komme ich meistens kaum aus dem prä-pupertären Staunen heraus.

Denn nirgendswo wird schöner gestorben als im Hongkong Kino. Und die völlig überzogene und unrealistische Art macht den Film nicht zu einem menschenverachtenden Schundwerk. Dabei sind es Nichtmal die genialen ästhetischen Gefechtseinlagen und die klasse Atmosphäre von Hongkong.

Was Woos eigentlich sehr brutalen Film sprichwörtlich "Leben" einhaucht ist seine kindliche Naivität, seine fast jugendlich und lächerlich anmutende Darstellung echter Freundschaft und des Zerbrechens dieser aufgrund einer neuen Zeitepoche des Verrats, der Gewalt und Unehre (als habe es dies nicht immer gegeben). Ohne Woos Gespür dafür wäre dieser Film nur ein seelenloses Machwerk, aber so ist es neunmal ernst zu nehmendes Actionkino, welches auch mit Gefühlen aufwarten kann. Daher kann ich "The Killer" bedenkenlos ein ♥ schenken.

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TheBruceWayne

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Ps: Sollte wirklich im Original geschaut werden. Deutschland macht echt gute Synchronarbeit aber wie so oft ist sie wie hier bei asiatischen Filmen total lächerlich.


SilverDagger1992

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Bewertung9.0Herausragend

"The Killer" gehört sicherlich zu den Meilensteinen des Action-Kinos. John Woo's Ballettartiges Bleigewitter punktet neben grandiosen Shootouts mit einer gut gemachten Portion Herz und Tragik, die vor allem dem Hauptcharakter (Chow-Yun-Fat) einiges an Tiefe gibt und ihn nicht zur seelenlosen Haudrauf-Machine verkommen lässt.
Der Film ist ein brachialer und blutiger Wirbelsturm, der alle Emotionen vereint und mit tollem Soundtrack den Zuschauer in seinen Bann zieht. Natürlich ist die Action das Herzstück des Streifens und die ist genial choreo- und fotographiert. Gerade Woo's Markenzeichen, die Slow-Motion, transportiert die Intensität auf den Zuschauer und macht "The Killer" zum Meilenstein, des Hongkong-Kinos.

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concienda

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Bewertung9.0Herausragend

Blutiges Meisterwerk, mit Story und Herz. Chow Yun Fats Knarrenballett ist mein neuer Lieblingstanz.

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Tr0ubl3m4ker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Guter Film...nur würde ich auch gerne mal die gute Synchro hören, anstatt die Laser Paradise. Naja muss ihn mir wohl doch mal auf original Sprache geben

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Realizator

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Scheisse auf höchstem Niveau. Finger weg!!!

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Spielberg_Fan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

John Woo’s „The Killer“ zählt wohl mit Abstand zu den besten Werken des Actionspezialisten. Selten schaffte es ein Actionfilm, eine emotionale Geschichte mit großartiger Action so zu verbinden. Man kann hier getrost auch von einem Actionfilm mit Tiefgang sprechen. Der Profikiller Jeff, der auf dem Weg zum Ausstieg ist, lässt versehntliche eine Nachtclubsängerin bei einem seiner Aufträge erblinden. Von Schuldgefühlen geplagt, möchte er für ihre Augenoperation aufkommen und nimmt daher einen letzten Auftrag an, um das nötige Geld zu erhalten. Allerdings hat er nicht mit Inspektor Lee gerechnet, der ihm dicht auf den Fersen ist. Aus den beiden entwickelt sich aber im Lauf des Films eine enge Freundschaft und so müssen sie sich am Schluss einer Bande von schießwütigen Gangstern stellen, die ebenfalls hinter Jeff her sind.

„The Killer“ beinhaltet nicht nur alle wichtigen Elemente, die im Heroic Bloodshed – Genre zuhause sind, nein, der Film beinhaltet auch die wichtigsten Stilmittel von John Woo, die später in den Hollywood Produktion in ihrer ganzen Pracht auf die Kinomassen losgelassen wurden. Zeitlupen-Sequenzen, blutige Shootouts, Tauben und Kameraeinstellungen, die einfach John Woo sind.

Ebenso wie die interessante Story, überzeugen auch die Darsteller des Films. Chow Yun –Fat als gewissenhafter Auftragskiller und Danny Le als Inspektor, der zu dem Auftragskiller eine starke Freundschaft entwickelt, spielen ihre Rollen einfach großartige. Woo’s durchgestylte Inszenierung und die klasse Performance der Darsteller ergeben einfach den ultimativen Heroic Bloodshed- Genrebeitrag, indem Ehre, Freundschaft und Moral groß geschrieben stehen.

Neben vielen toll inszenierten Actionszenen wartet Woo’s Actionknaller am Schluss noch mit einem furiosen Finale auf, das dem Genre wieder einmal alle Ehre macht. Und das nicht nur in Sachen Action!

„The Killer“ ist und bleibt einer der besten Filme des Actiongroßmeisters!

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rubelzar

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Bewertung9.5Herausragend

John Woo zelebriert hier Action in Perfektion. Viel besser kann ein Action und erst recht ein Heroic Bloodshed nicht sein.
Dies war der letzte Film, der mit aus seiner legendären Reihe gefehlt hat und ich denke, dass er neben A better tomorrow der beste der Filme ist.
Hier ist alles übertrieben, der Pathos, die Gefühle, die Ehre und auch die Shootouts. Wenn es sowas sie den Preis für die ästhetischten Shootouts gebe, Woo würde ihn spätestens mit diesem Film gewinnen, FÜR IMMER!

Der Film erzählt die Geschichte eines Profikillers mit Herz und einem Kodex der ihn schliesslich zum Verhängnis wird. Obwohl der Film ein trauriges Ende hat, fühlt sich der Zuschauer am Ende nicht wirklich traurig, denn letztlich hat hier jeder richtig und ehrlich gehandelt und dies hinterlässt ein seltsames Gefühl der Zufriedenheit.
Stellvertretend für dieses Gefühl passt wohl einn Zitat aus dem Film: "i wish i had friends like you"

Klassiker!
Nuff Said!

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Arventus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lange Zeit hatte ich es mir vorgenommen, im Prinzip schon seit damals das Ps3 Spiel "John Woos Stranglehold" erschienen ist.
Jetzt ist es endlich soweit und ich habe meinen ersten John Woo gesehen und eines vorweg, was mir da geboten wurde hat mich aufjedenfall beeindruckt.
Meiner Meinung nach muss sich "The Killer" vor Filmen wie "The Expendables" in keinster Art und Weise verstecken und das obwohl er mittlerweile ca. 20 Jahre alt ist.
Das ist in meinen Augen eine absolute Meisterleistung und ich kann mir annährend vorstellen wie schwer es damals für andere Regisseure gewesen sein muss mit diesem Bleihagel mithalten zu können.
Doch was macht diesen Film so gut?
Es sind einfach die super schnellen Gunfights, die ohne Cgi soviel besser daherkommen und der völlig überdrehte Bodycount welcher wächst und wächst. Gegen Ende fliegen einem nur noch Kugeln und Körper um die Ohren und man kriegt die totale Reizüberflutung und bleibt letztendlich mit offenem Mund staunend vorm Fernseher zurück.
Da stört es mich auch überhaupt nicht, das die Waffen anscheinend mit unendlich Munition beladen sind und das man die Story aufgrund der sich auf Porno-Dialog bewegenden Synchronisation nicht so wirklich ernst nehmen kann.
Fazit: Hardboiled, A better Tomorrow und Bullet in the head werden folgen.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der ganz grossen Klassiker aus der Hong Kong Zeit von John Woo. Ein brillantes Actionfeuerwert mit dem legendären Chow Yun Fat.

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ukrainer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film der nicht nur der damaligen Zeit schon weit voraus war, sondern selbst heute können viele Hochglanz-Action-Streifen nicht annährend mithalten. Kann sein, dass die Story teilweise naiv rüber kommt, aber dieses macht auch den Charme des cineastischen Spektakels aus. Die Handschrift von John Woo ist auch hier wieder sehr schön erkennbar, in der Symbolik und den typischen "Arm On Arm - auswegslos Situationen".
Der Film war zudem eine Inspiration für viele 08/15 Streifen, die aber eher wie minderwertige Surrogate daher kommen.
Jeder der sich für "Action-Kunst" der alten Schule interessiert, sollte mal einen Blick wagen.
Leute die schon auf Grund der schwachen Bild- und Ton-Qualität diesem Film keine Chance geben, verpassen einen absoluten Meilenstein.
Ist man ein CGI-Fanatiker und Shaky-Cam Junkie, sollte man lieber bei Transporter und ähnl. Kram bleiben.

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1000Mindhunter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach langer Schreibpause, bin ich nun zurück und beginne sofort wieder mit einem meiner Favoriten.
John Woos "The Killer" ist zu recht heute noch wegweisend und bleibt ein Meisterwerk.
Er hatte schon immer ein Händchen für dramatische und packende Geschichten, die Bruderschaft, Verrat, Ehre, Loyalität und Freundschaft betreffen.
Er wurde ja grundsätzlich durch sein Frühwerk "A better Tomorrow" bekannt, dass später auch zum Klassiker wurde, doch vergleichen sollte man seine 5 Meisterwerke nicht miteinander,
ja klar alle behandeln diese schwierigen und spannenden Themen, doch die stets anderst gestrickte Story und die genialen Shotouts lassen jeden Woo Film
einmalig aussehen.
Warum "The Killer" mein Favorit von Woo ist, tja es liegt wohl an den epischen Bildern und dem wunderschönen Soundtrack, wie auch daran das es der einzige Film von Woos ist,
der durchgehend Action besitzt, die Amerikanischen nicht mitgezählt.
Die zwei Hauptprotagonisten liefern eine grandiose Arbeit ab, vor allem Yun-Fat Chow tut das was man von ihm erwartet und dies noch genialer als in den späteren Filmen von Woo.
Die Effekte sind auch total genial, wie auch das Setting und die Atmosphäre.
Der Showdown, kann man sich nicht besser vorstellen so intensiv und zu gleich so bleihaltig wird man kaum seinen Kopf
vom Bildschirm wenden können :)
So, mehr gibts zu diesem Meilenstein nicht mehr zusagen aus meiner Sicht, schlicht krasses aber auch sehr einfühlsames Kino ohne schwächen oder sonstigem unnötigen Details.

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xbestgamerx

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hollywood kann davon nur träumen. Hammer film muss jeder mal gesehn haben.

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Murray

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

John Woo hat es einfach drauf. Schaffte es "Hard Boiled" schon auf meine Top 10 Action-Liste ist "The Killer" nun der Nächste.
Das liegt zum einen an der packenden Geschichte um einen mitfühlenden Killer und dessen kaltschnäuzigen Cop-Counterpart sowie an den unglaublichen Shootouts die Jenseits von Gut und Böse liegen. Minutenlange, durchgestylte Schießereien am laufenden Band die letzlich in einem Finale gipfeln das an Explosivität kaum zu übertreffen ist.
Ein Film wie ein Betonwerk: laut, rauh, brachial und andauernd wird gehämmert.

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Hartigan85

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Bewertung9.0Herausragend

"The Killer" aus dem Jahr 1989 ist eines von fünf Meisterwerken des Actiongenres, die Regiestar John Woo von Mitte der 80er bis Anfang der 90er Jahre inszeniert hat. Wirklich schwer, hier einen Favoriten auszumachen, jedenfalls spielt "The Killer" ganz oben mit. Die Hauptrolle hat sein damaliger Stammschauspieler Chow Yun-Fat inne, der hier wieder gewohnt cool und lässig einen Profikiller mimt, der einen letzten Auftrag erledigen will, um einer Sängerin, die bei seinem letzten Job erblindet ist und in die er sich verliebt hat, eine Augenoperation zu bezahlen. Doch ein Cop ist ihm auf der Spur sowie eine ganze Armee eines mächtigen Gangsters...
Die Story dreht sich um Liebe, Freundschaft, Moral und Ehre. Wenn John Woo mal richtig loslegt, kann Hollywood getrost einpacken. Hier wird stilsicher gestorben, Leute werden in Zeitlupen von Dutzenden Kugeln blutig durchsiebt, alles sehr ästhetisch gefilmt. Beim grandiosen Showdown in einer Kirche samt weißer Tauben, kracht und scheppert es dann nochmal richtig und der Bodycount schnellt wie bei Filmen von Woo gewohnt, in astronomische Höhen. Unglaublich wie viel Munition hier verballert wird, da werden dann schonmal nach jedem erschossenen Badguy, natürlich beidhändig bewaffnet, gleich beide Magazine gewechselt. "The Killer" kann man schon als Klassiker bezeichnen, lediglich die schwache deutsche Synchro ist wie bei asiatischen Filmen diesen Alters gewohnt, etwas nervig, aber dafür kann der Film ja nix. Leider hat John Woo nach seinem Gang nach Hollywood nie wieder zu alter Form gefunden, auch wenn er dort einige sehr sehenswerte Actioner wie "Harte Ziele" und "Im Körper des Feindes" abgeliefert hat. Auf jeden Fall ist "The Killer", ebenso wie "A Better Tomorrow" 1 und 2, "Hard Boiled" und "Bullet in the Head" ein MUSS, für alle Freunde von Actionfilmen !!

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rubelzar

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@hartigan

ich habe die folgende Scheibe:

http://www.amazon.com/The-Killer-Blu-ray-Yun-Fat-Chow/dp/B0036BDQLA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1372063349&sr=8-1&keywords=the+killer

die ist Codefree und Bild und Ton sind recht gut. zudem kannst du auch noch die Hard Boiled scheibe dazubestellen:

http://www.amazon.com/Hard-Boiled-Blu-ray-Yun-Fat-Chow/dp/B0041SI7AC/ref=pd_bxgy_mov_text_y

Ansonsten habe ich die alte Laser Paradise Box von a better tomorrow, komplett uncut in schwarzem schuber mit silber prägung. optisch schön, technisch unter aller SAU ;)

Da warte ich auch noch auf eine gescheite BD, die es WELTWEIT bisher nicht gibt. eine Schande eigentlich!


dareiDi

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/ebenfalls


Toshiro Umezawa

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Hongkong-Film „The Killer“ ist über weite Strecken solides, stereotypisches Actionkino, wie es Regisseur John Woo später, in sehr viel schlechterer Qualität, in Hollywood fabrizierte: schier endlose – zugegebenermaßen sehr gut durchchoreografierte – Schusswechsel, (Auto-)Verfolgungsjagden und zwei scheinbar unsterbliche Helden, gepaart mit Themen wie Freundschaft, Liebe und Treue. Nicht umsonst lautet die Übersetzung des chinesischen Originaltitels – der zum Namensgeber eines ganzen Subgenres, dem Heroic Bloodshed, wurde – „Blutvergießen zweier Helden“.

Nicht weniger stereotypisch mutet die Handlung des Filmes an: Ein ehrerfüllter und nachdenklicher Killer (Chow Yun-fat) beschließt seine Profession aufzugeben, bei seinem letzten Auftrag verletzt er eine Frau jedoch so schwer, dass sie erblindet. Förderhin fühlt er sich für sie verantwortlich und verliebt sich in sie. Gleichzeitig nimmt ein draufgängerischer und impulsiver Polizist (Danny Lee) die Verfolgung des Killers auf. Es kommt zum Aufeinandertreffen, die Beiden sind einander sympathisch, es entwickelt sich eine Freundschaft.

Die Leistung der Darsteller ist gut, leidet aber unter der grottigen deutschen Synchronisation. Leider viel zu oft ein Manko älterer asiatischer Filme, dies dem Film vorzuwerfen, wäre jedoch ungerecht, schließlich hätte ich auch zur Originalfassung greifen können.

Den Darstellern ist es auch zu verdanken, dass die Begegnungen der beiden Protagonisten, des Killers und des Polizisten, stets mitreißend sind. Der Entfaltung ihrer Freundschaft wird Zeit gelassen, nichts wird überstürzt, die Charakterentwicklung bleibt nachvollziehbar. Die gute Charakterzeichung reicht jedoch nicht bis in alle Nebenrollen: die Angebetete des Killers beispielsweise bleibt blass und mimt den ganzen Film über das naive Dummchen. Ähnliches gilt für den eher albernen Antagonisten der beiden Helden.

Im Finale des Films geht einem das ewige Abschlachten in „Hack & Slay“-Computerspiel-Manier irgendwann auf die Nerven.
Der eine oder andere mag jetzt wohl denken: „Wer sich einen Heroic-Bloodshed-Film anschaut und sich dann über stundenlange, heroische Schussgefechte beschwert, muss schön blöd sein!“; und hat damit absolut Recht. Allerdings unternehme ich in jedes Subgenre gerne mal einen Ausflug und habe auch dieses noch nicht ganz und gar abgeschrieben.
Wie auch immer, weiter im Text: Trotz der Ballerorgie ist es letztlich vor allem das starke Ende, das „The Killer“ vom Durchschnitts-Hollywood-Film unterscheidet und ihn sehenswert macht. Im Unterschied zu Hollywood hat das asiatische Kino verstanden, dass auch Filme dieser Art nicht immer eines Happy-Ends bedürfen. So hinterlässt zumindest der Schluss, der die moralische und körperliche Unverwundbarkeit der beiden Helden in Frage stellt, einen bleibenden Eindruck und rettet den Film aus der absoluten Durchschnittlichkeit.

+++http://freres-lumiere.tumblr.com/+++

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aggrotainment

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr gelungener Actionfilm. Der trotz seines abstoßend einfallslos klingenden Titels deutlich mehr ist als einfach nur ein B-Movie. John Woo hat im Prinzip einen Hardcore Actionfilm mit sehr gelungener Kampf Choreo abegliefert. Ebenso wurde die Story nicht vernachlässigt. Das einzige Manko warum ich dem Film eben keine 10 Punkte geben kann ist sein Alter. Leider. Habe ich sonst nichts gegen alte Filme ist mir die Synchro und Soundquali hier doch zu mies gewesen um ein perfektes Filmerlebnis zu haben. Schade eigentlich. Vor 10 Jahren wäre das sicher noch eine 10 gewesen..

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Kaskodil

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Wenn das vor 10 Jahren eine 10 gewesen wäre, warum heute nicht mehr? Der Film ist nunmal so, er hat sich in den 10 Jahren nicht verändert, und wenn du damals gesagt hättest: Ja, so ist das gut! warum ist das heute nicht mehr der Fall? Nur weil alles einen Vintage-Effekt zu haben scheint ist das doch immer noch ein super Film! Deine Kriterien finde ich vollkommen unangebracht.


VisitorQ

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der wohl glorreichsten und besten Actionfilme überhaupt. Emotional, dramatisch, packend und so voller Action. Von solchen Filmen können sich die Werke von Jason Statham und co. mal eine gehörige Portion abschneiden. Leider ist dann Woo irgendwann in die Staaten abgewandert und hat ebenfalls angefangen Unfug zu drehen. Aber bis dahin ist er DER Inbegriff des Actionkinos. Kein Wenn und Aber.

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Imi DeVito

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Bewertung9.5Herausragend

Ich galube, dass wenige Filme das Action - Kino so verändert haben wie dieser Film, der nach nahezu 20 Jahren immer noch Einfluss hat.

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Smokémon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Trotz der unsäglisch schlechten deutschen Synchro ein absolutes Action-Brett, wie man es von John Woo gewohnt ist. Vor allem der Shootout in der Kirche ist mit das beeindruckendste, was ich in Sachen Action-Choreo gesehen habe...

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