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Welcher Regisseur soll Star Trek inszenieren?

Die Enterprise sucht einen neuen Regisseur
© Paramount Pictures
Die Enterprise sucht einen neuen Regisseur

Es ist gerade einmal drei Wochen her, dass Star Trek Into Darkness bei uns in den Kinos angelaufen ist, schon müssen wir uns Gedanken um den dritten Teil des Franchise machen. Durch die Übernahme des Regiepostens beim kommenden Star Wars: Episode VII – The Force Awakens wird Star Trek Rebooter J.J. Abrams wohl nicht in der Lage sein, erneut die USS Enterprise in unendlich Weiten zu schicken. Also muss Ersatz her. Die Gerüchteküche brodelt und ein Name ist bereits gefallen: Joe Cornish. Der britische Regisseur gab 2011 mit dem Sci-Fi-Film Attack the Block sein Debüt. Dort greifen Aliens London an, das würde doch auch wunderbar zu Star Trek passen. Wir haben für euch eine kleine Liste erstellt, welche Regisseure denn noch für den Job auf der Brücke der Enterprise geeignet wären.

Mehr: Wer wird der nächste Star Trek Regisseur?

Wie wäre es denn beispielsweise mit Edgar Wright? Nicht nur, dass er ein guter Kumpel von Scotty-Darsteller Simon Pegg ist, mit The World’s End kommt diesen Sommer auch das außerirdische Ende der Cornetto-Trilogie in die Kinos. Und für Star Trek Into Darkness nahm er bereits für eine Szene im Regiestuhl Platz, wenn das ihn nicht geradezu prädestiniert. Oder vielleicht doch lieber Matt Reeves? Der arbeitet nicht nur derzeit am neuen Affenspektakel Planet der Affen – Revolution, sondern scheuchte im Jahr 2008 mit seinem Jugendfreund J.J. Abrams in Cloverfield ein Monster durch New York.

Ebenfalls auf der Liste der möglichen Kandidaten für den verwaisten Regiestuhl befindet sich David Yates (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2), immerhin besitzt er Dank vier inszenierter Harry Potter-Filme ausreichend Franchise-Erfahrung. Chancen kann sich sicherlich auch Duncan Jones ausrechnen. Nicht nur, dass er der Sohn von David Bowie ist (und das ist ja wohl ausreichend episch), nein, mit den Filmen Moon und Source Code hat er auch noch bewiesen, dass er etwas von seinem Handwerk versteht.

Seit etwas mehr als einem Monat läuft Oblivion von Joseph Kosinski in unseren Kinos. Vielleicht wäre er ja ein geeigneter Kandidat? Mit dem Weltall kennt sich Brad Bird spätestens seit Der Gigant aus dem All aus und dass er die Enterprise standesgemäß verschrotten könnte, das zeigt er mit Mission: Impossible – Phantom Protokoll. Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile. – das würde ja auch beinahe auf das Star Trek Reboot passen. Vielleicht sollte Regisseur Justin Lin mal für eine Weile das Steuer übernehmen.

Mit District 9 hat Neill Blomkamp bewiesen, dass er durchaus interessante Science Fiction-Welten erschaffen kann, ab August kann er sich mit Elysium weiter für Star Trek empfehlen. Erinnert sich noch jemand an Iron Man 3? Diesen unglaublich erfolgreichen und das Geld nur so reinspülenden Film? Regisseur Shane Black hat sich damit jedenfalls in die erste Liga katapultiert und dürfte, insofern er denn darin auftaucht, auf der Wunschliste der Produzenten ganz weit oben stehen. Und wenn nicht, dann bleibt immer noch Jon Favreau. Der durfte vorher mit dem Iron Man Geld verdienen und mit Cowboys & Aliens hat er gezeigt, dass Wildwest und Weltraum kein Widerspruch sein müssen. Wenn das nicht nach Star Trek schreit.

Matthew Vaughn ist mit X-Men: Erste Entscheidung ebenfalls im Superhelden-Genre angekommen. Zwar ist das Jahr 2014 mit drei Filmen recht vollgepackt, aber warum sollte er nicht danach ein wenig Star Trek drehen? Nur so zur Entspannung. Vielleicht übernimmt auch einfach Alfonso Cuarón den Kapitänshut von J.J. Abrams. Immerhin hat er mit Harry Potter und der Gefangene von Askaban den laut J.K. Rowling besten Film des Harry Potter-Franchise gedreht. Ab Oktober können wir ihm in Gravity ins Weltall folgen und überprüfen, ob er denn ein geeigneter Kandidat wäre. Oder vielleicht wird es ja jemand ganz anderes?

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