Der Manchurian Kandidat

The Manchurian Candidate (2004), US Laufzeit 129 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Historienfilm, Kinostart 11.11.2004

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5.8
Kritiker
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6.6
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37 Kommentare
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von Jonathan Demme, mit Denzel Washington und Meryl Streep

Der Manchurian Kandidat ist die Neuverfilmung vom ‘Botschafter der Angst’ aus dem Jahr 1962 mit Denzel Washington in der Hauptrolle.

Während des Golfkrieges wird die Einheit von US-Captain Marco Bennett (Denzel Washington) und Sergeant Raymond Shaw (Liev Schreiber) gefangen genommen.
Das bleibt nicht ohne Folgen: Denn die brutalen Verhöre des Gegners hinterlassen bei den Soldaten ihre Spuren.

Zehn Jahre später: Raymond Shaw ist Amerikas jüngster Vizepräsidentschaftskandidat, als ihn Alpträume traumatischer Kriegserlebnisse plagen. Zu seinem Erschrecken berichtet auch sein früherer Freund Marco von ähnlich mysteriösen Geschehnissen…
Wurden beide in ihrer Gefangenschaft einer Gehirnwäsche unterzogen und ist auch Raymonds herrschsüchtige Mutter (Meryl Streep) Teil einer Verschwörung, die sich gegen die Politik und die Regierung in ihrem Land richtet?

Hintergrund und Infos zu Der Manchurian Kandidat

Der Manchurian Kanditat basiert auf der Romanvorlage vom 1959 erschienenen Thriller “The Manchurian Candidate” – deutscher Titel: Botschafter der Angst.
Unter diesem deutschen Titel kam dann auch die Originalverfilmung Botschafter der Angst 1962 in die Kinos.
Die Rolle des Captain Marco Bennet wurde damals von Frank Sinatra verkörpert, wessen Tochter in der Neuverfilmung an der Produktion beteiligt war.

In der Neuverfilmung besetzt Regisseur Jonathan Demme (Das Schweigen der Lämmer, Philadelphia) die Hauprollen mit Denzel Washington (American Gangster), Meryl Streep (Adaption) und Liev Schreiber (X-Men Origins: Wolverine.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Der Manchurian Kandidat

Julio Sacchi: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Trotz starker Schauspieler (Washington, Streep - auch Liev Schreiber) eine Adaption, die den Kampf gegen die Langeweile leider verliert. Wie man es leider von Jonathan Demme nicht anders gewohnt ist, schleppt sich auch CANDIDATE ohne erkennbare Spannungskurve oder Höhepunkte von einer Sequenz zur Nächsten. Im Gegensatz zu Frankenheimers Film sind auch das Befremdliche (Gehirnwäsche) und die emotionalen Schocks (Doppelmord) viel schwächer inszeniert und vorbereitet und hinterlassen keine bleibenden Spuren. Erschöpft gelangt man am nicht gerade glaubhaften Ende an und verläßt den Saal übermüdet und unzufrieden.

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johnboy1979

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Buhhhhhhhhhhh!!!


Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

So erschreckend stimmig sind die aktuellen Bezüge, dass kaum auffällt, dass es sich um ein Remake handelt: John Frankenheimer verfilmte die Geschichte 1962 vor dem Hintergrund des Korea-Krieges mit Frank Sinatra. Nur einen Makel hat Jonathan Demmes Neufassung: Der ausgewiesene Thriller-Profi ("Das Schweigen der Lämmer") gibt zu früh zu viel preis. Weitaus spannender wäre die klassische Methode gewesen, die Handlung an die allmählich sich verdichtende Erinnerung der Hauptfigur zu koppeln, also zunächst in Schemen anzudeuten, was sich später als ungeheuerliche Wahrheit herausstellt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

R Weixlbaumer: tip Berlin R Weixlbaumer: tip Berlin

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5.5Geht so

Dreist, immer dynamisch, manchmal aber selbst im Paranoiarahmen arg überkonstruiert (wie das Original) kämpfen in dieser Parabel die wunderbare Meryl Streep als ödipale Machtmutter und Denzel Washington als ihr halluzinierender Gegenspieler um die Wahrheit. Dass diese am Ende ans Licht kommt, ist auch ein schöner, amerikanischer Traum.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (34) — Film: Der Manchurian Kandidat


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Alienator

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Bewertung6.0Ganz gut

Neuinterpretation,kein Remake

Also abgesehen von der Grundidee und einigen übernommenen Darstellernamen hat der Film eine ganz andere Richtung wie das Original. Man kann diese beiden Filme auch nicht miteinander vergleichen. Der eine spielte im kalten Krieg und deren Paranoia (hier gibt es viele weitere Beispiele aus der Zeit aber im anderen Genre, wie z.B. "Invasion vom Amrs", "Die Körperfresser kommen" u.v.a.). Der andere im "Post-9/11"-Zirkel. Und das merkt man dem Film auch an. Die Atmosphäre der stetigen Bedrohung und der Manipulation des Menschen als willfähriges Opfer eines gigantischen Konzerns zur Beiwilligung der privaten Kontrolle der Politik (die es ja im Übrigen schon lange gibt heute mehr denn je) ist hier sehr gut eingefangen. Das der Mensch ein Spielball der Wirtschaft ist und diese Wirtschaft die Macht haben will ist hier nicht plakativ sondern extrem realistisch dargestellt. Nur fehlen dem Film (der im Übrigen viele "Demme-Elemente" ausweisst, wie der direkte Blick in die Kamera): die Überschaubarkeit der Geschichte und der eigentliche Hintergrund, sprich Auflösung. Das geht zu schnell,aber von der Machart her; durchaus gelungen und höchstaktuell.

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johnboy1979

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Bewertung9.0Herausragend

Oh mein Gott, was muss ich hier sehen? Einer der besten Filme zur Bush-Ära wird hier tatsächlich in die Sphären der Belanglosigkeit verbannt.

Das Gefühl der beginnenden Paranoia, das sich mit dem anbahnenden Irakfeldzug in den USA, aber auch teilweise in Europa, ausbreitete, ist die Grundlage für Jonathan Demmes grandiosen Paranoia-Thriller.
Nach 09.11 gab es plözlich überall die Gefahr des Terrors, kein Tag ohne irgendeinen lächerlichen Gelb- oder Orange-Alarm. Ominöses Pulver in irgendwelchen Briefen, ein Sportflugzeug über Frankurt. Gefahr! Gefahr! Die Regierungen verabschiedeten in dieser Zeit ein Sicherheitsgesetz nach dem anderen, wobei sie geschickt die Verunsicherung der Bevölkerung ausnutzten, um jede noch so krude Anordnung zu begründen. Es war auch die Zeit des amerikanischen Senders FOX , der sich vor allem dadurch auszeichnete, dass er den Krieg gegen den Terror mit propagandistischen Mittel unerstützte. Medien, die dem Kurs nicht folgen wollten, wurden im Stil eines McCarthys abgestraft bzw. verunglimpft. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns!...sagte ein Präsident, der intellektuell sicher wenig geeignet war, der aber Dank seines Backrounds an die höchste Stelle seines Landes gelangt war. Der mächtigste Mann der Welt eine Marionette seiner Sippschaft mit ihren weitreichenden Verbindungen in die mächtigste Wirschaftskreise und des Geldadels der USA?

Vor diesem Hintergrund muss man "The Manchurian Canidate" sehen, der die Stimmung jener Zeit genial widerspiegelt. Bedrohung, Kontrolle, Gefolgschaft , Verfolgung, Krieg. Wiederstand zwecklos! Ein Ahnung dessen, was passieren könnte, wenn die reichen, modernen Demokratien ihre unglaubliche Macht gegen den eigenen Bürger richten würden.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

dmtjdc

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Gut getroffen, sehe ich ähnlich. Der Film ist auch schon seit längeren hoch in meinen Top 100 plaziert. Nur: Ich fand es zwar übertrieben, dass die deutsche Polizei kurz nach 9/11 mit Uzis patroullierte, aber als dann 2005
in Madrid (191 Tote und 2051 Verletzte) und London (56 Tote, über 700 Verletzte) die Bomben im Nahverkehr hochgingen, kamen mir die Sicherheits-Maßnahmen schon nicht mehr ganz so überzogen vor. Stichwort Sauerland-Gruppe: Es war doch pures Glück, dass die so unfähig waren. Einerseits sind die Machtstrukturen im Kapital-Land schon durchgehend korrumpiert, aber für ihre Gründe kriegen die Strippenzieher ja auch regelmäßig den Anlass serviert. Wenn sich z.B. die Pro NRW und die Salafisten gegenseitig auslöschen würden, hätte ich nichts dagegen, leider werden immer wieder auch Unschuldige in solche Konflikte hineingezogen. Und: Bombenterror kann auch als sicher geltende, westliche Staaten destabilisieren und traumatisieren, das hat die jüngere europäische Geschichte deutlich gezeigt. Wenn die Guten und die Bösen so einfach auseinanderzuhalten wären wie im Film, hätten wir alle weniger Probleme. :-)


johnboy1979

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Ja klar, ich habe das auch ein wenig überspitzt. Mir ging es vor allem um die Unfähigkeit entscheiden zu können, welche der ganzen Maßnahmen überhaupt nötig waren. Paranoia ist ja letztlich die Unfähigkeit, die Gefahr zu benennen. Man spürt nur eine Bedrohung, ohne jedoch sagen zu können, wer oder was einen nun bedroht. Das macht das Ganze so hinterhältig, weil die ständige Angst mit der Zeit so willkürlich agiert, dass sie sich auf Alles und Jeden proijiziert.

Maßnahmen zur Gefahrenabwehr sind natürlich essentiell! - aber! ein Klima der Angst und Verunsicherung zu schaffen, ist fatal...und genau das ist damals passiert, weil diese Stimmung gezielt dazu genutzt wurde, um einen Krieg zu beginnen (bzw. ihn direkt oder indirekt zu unterstützen) und um weitreichende Gesetzespakete durch die Parlamente zu bringen.

Natürlich ist das Gute und Böse seltens in einer relativ reinen Form anzutreffen, da diese beiden Ebenen meist Hand in Hand gehen. Ich fand den Film vor allem deshalb so genial, weil er das Gefühl der Paranoia wunderbar umgesetzt hat. Sicherlich hätte der Film noch besser sein können, wenn er sich am Ende verweigert hätte, einfache Antworten zu geben.

Jedoch muss ich auch sagen, dass es Zeiten gibt, in denen Gut und Böse relativ gut auseinander gehalten werden kann. In Friedenszeiten und im Alltagsleben in den westlichen Wohlstandsgesellschaften verschwimmen die beiden Pole viel zu viel ineinander, als dass man sie sauber auseinander halten könnte.

Im Wohlstand und im Frieden ist die menschliche Natur äußerst ausgewogen. Im Krieg und in Krisenzeiten sieht das schon ganz anders aus. So ist selbst das Relativieren relativ. ;)


FlyingChili

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss gestehen...beim ersten Mal gucken fand ich nur ganz passabel, jedoch hat sich das nach dem 2. Mal geändert. Da ist man mehr in der Story drin und versteht auch die letzten unklaren Details, die man vielleicht beim ersten Mal übersehen oder nicht mitbekommen hat. Für mich sehenswert!

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Filmegucker84

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Ich find ihn sehenswert! Eine dvd Empfehlung!


NWO@Movie

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Finde ich auch. :-)


cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein gut besetzter (Denzel Washington, Meryl Streep – in Nebenrollen u.a. Bruno Ganz und Jon Voigt) und spannend inszenierter Verschwörungsthriller, dem es allerdings an der notwenigen Glaubwürdigkeit hapert.

Heimgesucht von wiederkehrenden und immer konkreter werdenden grauenvollen Erinnerungen, treibt Major Ben Marco (D. Washington) unausweichlich auf die schreckliche Wahrheit der Ereignisse, welche sich während des Golfkrieges zutrugen, zu.

Das Finale macht jedoch einen bis dahin weitestgehend interessanten Film zunichte – wirklich schade!
"Der Manchurian Kandidat" ist übrigens ein Remake vom 1962 entstandenen "Botschafter der Angst" mit Frank Sinatra.

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tom777

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Hat mir dank der besseren Schauspieler sogar ausnahmsweise etwas besser gefallen als das Original,mit dem Ende gebe ich dir Recht,das war suboptimal.


cpt. chaos

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Ich erhoffe mir ja, dass mir das Original besser gefallen wird, da die Thematik grundsätzlich einen guten Filmstoff birgt.


vanilla

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Bewertung5.0Geht so

das war damals für mich der erste Film mit Denzel Washington, der mich beinahe total enttäuscht hat. Kein Vorwurf an seine Leistung die ist, wie fast immer, großartig. Auch Streep und Schreiber sind sehr gut. Leider ist der Film zu komplex und durch die teilweise erzwungene Verwirrung, ganz abgesehen von den lachhaften Aufnahmen in denen man mit Hilfe von Gehirnwäsche die Soldaten bearbeitet, verliert dieser Film nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern auch mein Interesse.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein extrem bekloppter deutscher Titel, der Film ist weitaus besser, gute, solide produzierte Unterhaltungsware.

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LuAnne

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Bewertung7.0Sehenswert

In den frühen 1960er Jahren drehte John Frankenheimer mit "The Manchurian Candidate" einen Thriller um ein politisches Komplott, das kurz nach der Ermordung von Präsident Kennedy in den USA für viel Wirbel sorgte.
Das einigermaßen gelungene Remake von Jonathan Demme hat selbstverständlich nicht die gleiche politische Brisanz wie das Original, doch Jonathan Demme ist es dennoch gelungen die Gegensätze der amerikanischen Innen- und Aussenpolitik unter George Bush jr. in seinen ansprechenden Film einzubringen. Nebenbei sieht man Meryl Streep auch nicht jeden Tag in einer so perfiden Rolle.

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chmul_cr0n

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was würde ich nur tun ohne Jonathan-Demme-Close-Ups von Denzel Washington? :D

Hat nen sehr eigenen Stil, der Film, und coole Performances.
Perfekte Kombination aus langsamem Erzählstil und Spannung.

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MUFC

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Bewertung6.5Ganz gut

„Der Manchurian Kandidat“ ist ein spannender aber unglaubwürdiger Politthriller!

Der Film von Jonathan Demme bietet eine gute Story, bei der man aber ein wenig übertrieben hat. Ein weiteres Problem ist die Spannung und die Länge des Films. Der Thriller kann in den ersten 60 Minuten keine richtige Spannung aufbauen und somit kommt Langeweile auf. Die zweite Hälfte ist der positive Aspekt des Films und hat mir persönlich sehr gut gefallen. Das Ende dieses Verschwörungsthrillers war auch passabel.

Denzel Washington lieferte eine gewohnt starke Leistung ab und unterstrich mit dieser Leistung einmal mehr sein schauspielerisches Talent. Liev Schreiber und Meryl Streep spielten ihre Rollen auch ziemlich solide.

Für Politthriller Fans kann ich “Der Manchurian“ Kandidat nur empfehlen, auch wenn die Geschichte unglaubwürdig ist, wird man im Großen und Ganzen gut unterhalten.

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DaMarci

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow: Selbst beim zweiten Mal (zugegeben nach einigen Jahren Pause) ist dieser Film immer noch derbe spannend! D. Washington spielt beeindruckend gut und die ganze Thematik hat mich wieder bis zum Ende gefesselt. Auch der interessante Auftritt von Bruno Ganz (Hitler als Albaner!!) war passen, wenn auch etwas inszeniert...
Alles in allem ein ziemlich guter Politthriller den man auch gerne noch mal anschauen kann (vor allem wenn man Gedächnisprobleme hat ;) )

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Spannend mit guten Schauspielern, aber trotzdem läßt einen der Film seltsam unberührt.

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Tachitalili

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein nicht uninteressanter Politthriller, der jedoch für mich unglaubwürdig blieb.

**Spoiler**
Es geht um Gehirnwäsche mittels implantierter Chips. Nun, wenn man soweit informiert ist, dass z.B. nicht mal unter Hypnose es möglich ist, einen Menschen dazu zu bringen, jemanden zu töten, den er nicht töten will, wird es reichlich absurd, dass man hier zu sehen bekommt, dass implantierte Chips oder was auch immer hier bewirken, der ein Mensch rechts und links Leute umbringt, inklusive seiner früheren Liebe.
Mal abgesehen davon, dass hier chirurgische Hirnmanipulationen vorgenommen werden, die den Protagonisten ansonsten in keinster Weise beeinträchtigen, außer seinem Willen- das ist ja angesichts des (auch heute noch) immerwährenden Risikos schwerster Komplikationen selbst bei noch so kleinen HirnOPs nun wirklich nicht besonders glaubhaft.
Mal abgesehen davon, dass die Kosten für so ein "Projekt", wie es hier dargestellt wird, nun mal unmöglich von einer Senatorin abgedeckt werden könnten.
**********

Denzel Washington spielt wie immer perfekt oder nahe dran :-).
Leider hat der Film trotz ganz guten Spannungsaufbaus diverse Logikfehler,
zumindest in meinen Augen.

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sanni90

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Danke. Diese Konversation hat mich fröhlich gestimmt ;)


Leila57

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ich lach mich krumm


kerstin_de

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannender Film mit hervorragender Besetzung. Lässt Raum für die Gedanken während des Films und danach...

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TheNumber

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Bewertung6.5Ganz gut

hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. zwar ist die handlung ganz okay und relativ spannend und komplex, auch ist denzel washington wie immer gut, aber irgendwie hat mich der film nicht gekratzt. ich hatte keinerlei mitgefühl, nur hass auf meryl streeps charakter(könnte z.T. daran liegen, dass ich streep absolut nicht leiden kann). auch finde ich den film irgendwie zu verworren. hat mich nicht ganz überzeugt, könnte bei anderen anders sein. solider verschwörungsfilm

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quellecair

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Verstörend reale Science-Fiction“ betitelte die Frankfurter Allgemeine (FAZ) und nimmt mir damit praktisch das Fazit von der Zunge.
Will heissen: „Der Manchurian Kandidat“ eignet sich definitiv nicht für sanfte Gemüter, da er mit leichten Schock- und Psychoelementen versehen ist, um die Grundthematik „Gehirnwäsche“ aus der Perspektive der Betroffenen darzustellen. Es ist schockierend zu entdecken, wie perfid es unter Umständen sein kann, ein Menschenleben zu steuern. Dies mag bedrückend oder beklemmend klingen, aber es zeigt auf, wozu Menschen fähig sind, wenn sie von Machtgier förmlich besessen sind. Die Folgen sind fatal!
Schlussendlich animiert der Film zum Nachsinnen darüber, wovon und von wem wir unseren Verstand und unsere Wahrnehmung leiten lassen. Dies wiederum ist nicht nur eine interessante, sondern eine grundlegende Frage...

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Brennegan

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Bewertung7.5Sehenswert

Im Gegensatz zum Original hat sich in der Neufassung von 2006 einiges geändert. Statt des Kalten Krieges haben wir es mit dem Irak zu tun, Hauptfigur wird diesmal ein Afroamerikaner in Form von Denzel Washington. Auch die Handlung verläuft in andere Richtungen.
Dadurch wird der Film keineswegs schlechter. In der heutigen Zeit ist man sogar fast dazu geneigt, sich eher der neuen Version hinzugeben, wirkt sie doch nach Ende des Kalten Krieges sehr viel realistischer im Angesicht des zweiten Krieges er USA gegen den Irak, generell des Krieges gegen den Terror. Hinzu kommt das aktuelle Aufkeimen genereller Kritiken an der westlichen Ideologie in Hinsicht af Bestechlichkeit und moralischer Heuchelei.
Besonders erwähnenswert bleibt wohl SChreibers Auftritt, der vom Aussehen her nicht nur gravierende Ähnlichkeit mit seinem Vorbild Harvey hat und dazu noch richtig gut den Zwiespalt seiner Figur verkörpert ...

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patcharisma

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Warum gefällt Dir nur dieser Super-Schrott?
Bekomme grad eine Krise... xD


Brennegan

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Du weißt doch, jeder hat Leichen im Keller :D


Oskar Gleit

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein gut gemachter Film über Marionetten und Strippenzieher in der Spitzenpolitik. Über Manipulation, Desinformation und illusorische Träume. Denzel Washington mal wieder auf der verzweifelten Suche nach der Wahrheit und gegen manipulierende Hintermänner.
Jedoch in einigen Passagen langatmig und verwirrend, teils unlogisch.
Nun, ich mag Verschwörungstheorien, jedoch kein abstruses Zeug, wie es in diesem Film praktiziert wird.

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FrankB2B

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Bewertung9.0Herausragend

Ein verdammt Starker Polit Thriller über eine Thematik die gar nicht so abwegig ist wie sie im ersten Moment erscheinen mag.
Äußerst spannend und mysteriös umgesetzt vermittelt "Der Manchurian Kandidat" eine beklemmende Stimmung die ungemein Faszinierend ist.
Mit sehr Hochkarätigen Darstellern besetzt und unter Regie von "Jonatham Demme" (Das Schweigen der Lämmer) ist hier ein erstklassiger Film entstanden der auf mich weder Langatmig noch Uninteressant wirkt,vielmehr empfinde ich diesen Streifen als sehr Realitätsnahes Szenario der eine Verschwörung so Detaliert zeigt wie es selten ein anderer Film getan hat.
Beeindruckend ist vor allem die Darstellung wo man sich quasi der "Macht der Sugestion" bedient um der Figur die von Liev Schreiber gespielt wird einer Gehirnwäsche zu unterziehen :

....Seargent Shaw ?......Seargent Raymond Shaw ?......Raymond Prentis Shaw ?
Das ist schon obgleich einfacher Natur extrem wirkungsvoll dargestellt wurden und hat mich sehr beeindruckt !

Klasse Film den ich mir immer wieder anschauen kann !
FrankB2B.

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannender, intelligent gemachter Thriller mit Starbesetzung.

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fabel

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Bewertung7.5Sehenswert

Während es nach außen Sinn so scheint, als sei der Film ein unglaubwürdiger Thriller lauter Verschwörungstheorien, ist er innerlich was ganz anderes.
Wenn man genauer hinsieht ist der Film eine Parabel.
Er benutzt eine vollkommene andere Geschichte um eine Botschaft auszudrücken. In diesem Fall ist diese amdere Geschichte natürlich vollkommen übertrieben, aber bei mir hats gewirkt.
"Der Manchurian Kandidat" zeigt auf, in wie weit Menschen manipuliert werden können.
Die Abhängigkeit von anderen ist wirklich hervorragend deutlich geworden. Wir Menschen sind oftmals nur Marionetten und das offenbarte der Film.
Natürlich ist der Film teilweise langweilig und auch unglaubwürdig. Aber auch nur wenn man ihn oberflächlich betrachtet. In Wirklichkeit ist es ein rasanter Film.
Nicht nur der parabelsche Ausdruck ist zu sehen, nein auch der politische Part.
Unterbewertet!

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