Die neun Pforten

The Ninth Gate (1999), ES/FR Laufzeit 127 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 16.12.1999

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6.4
Kritiker
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6.9
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88 Kommentare
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von Roman Polanski, mit Emmanuelle Seigner und Lena Olin

Der Antiquar Dean Corso (Johnny Depp) wird von einem reichen Buchsammler namens Boris Balkan (Frank Langella) angeheuert um das Buch Die Neun Pforten, das angeblich von Mephisto selbst verfasst wurde, auf seine Authentizität zu untersuchen. Er reist quer durch die USA, nach Frankreich und Spanien um die letzten beiden verbliebenen Exemplare zu untersuchen. Jedoch birgt seine Reise Gefahren, die er sich so vorher nicht ausgemalt hat und dann ist da auch noch eine geheimnisvolle junge Frau (Emmanuelle Seigner), die anscheinend jeden seiner Schritte vorhersagen kann.

Nach der Romanvorlage „Der Club Dumas“ (Original: “El Club Dumas”) von Arturo Pérez-Reverte, schuf Roman Polanski den Mysterythriller Die Neun Pforten (OT: The Ninth Gate). Er verfasste das Drehbuch zusammen mit John Brownjohn, wobei er einen Erzählstrang der Romanvorlage löschte um sich voll auf die Suche nach der authentischen Ausgabe von Die Neun Pforten zu konzentrieren. Weltweit spielte Die Neun Pforten über 58 Millionen US-Dollar ein bei einem Budget von ungefähr 38 Millionen Dollar. Gedreht wurde in Spanien, Portugal und Frankreich, da Polanski bekanntlich nicht in die USA einreisen kann.

An Stelle von Barbara Jefford war ursprünglich Hildegard Knef als Baronin Kessler geplant. Sie musste aber wegen Krankheit absagen. Obwohl Johnny Depp Polanskis Wunschbesetzung für Die Neun Pforten war, verlief die Zusammenarbeit anscheinend eher weniger harmonisch und der Regisseur und der Schauspieler haben kaum positive Worte füreinander übrig.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Die neun Pforten

SoulReaver: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

[...] Obwohl Polanskis damalige Ehefrau Sharon Tate von den Teufelsanbetern Charles Manson und seinen Anhängern umgebracht wurde, inszeniert er 'Die neun Pforten' doch erstaunlich leichtfüßig und ruhig. 'Die neun Pforten' überzeugt in allen Punkten und Bereichen. Der Film ist ein Mystery-Thriller und der Zuschauer verfolgt interessiert die spannende Büchersuche, die immer rätselhafter wird. Die Bilder des Buches finden sich auch in Corsos Leben wieder und es wird schnell klar, dass man es mit übersinnlichen Kräften zu tun hat. Doch der Film drängt nicht auf Antworten oder Auflösungen. Polanski überschlägt sich nie, sondern bleibt seinem ruhigen Erzähltempo treu. Wer einen Horror-Schocker erwartet, wird natürlich enttäuscht. Blut spritzt nicht durch die Gegend und auch Schockeffekte, die den Zuschauer aus dem Sessel werfen, gibt es nicht. Die hat der Film auch gar nicht nötig, denn genau der ruhige Ton macht den Film so genial und stimmig. Auch mit ironischen Untertönen geizt Polanski nicht und es gibt einiges zu schmunzeln. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

nasenschleuder

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Sehr schöner Kommentar!


SoulReaver

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Danke :)


sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Eine spannende Mysterystory mit einem gewohnt spitze spielenden Johnny Depp. Immer wieder einen DVD-Abend wert.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.5Ganz gut

Wirkt wie ein einfacher Film, sieht aus wie ein einfacher Film, ist aber ein Polanski-Film!???

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Lieblingsfilm

Der Film „Die neun Pforten“ ist ein Erlebnis, und er gehört zu den Besten die Roman Polanski bislang abgeliefert hat. Allerdings werden nur Leute, die mit dem Thema an sich etwas anfangen können, von dem Film ebenso begeistert sein. Wer Bücher, und alte Bücher im Besonderen, langweilig findet, der wird auch Schwierigkeiten mit dem Film an sich haben. Des Weiteren verlangt der Film Aufmerksamkeit und die Fähigkeit sich auf ihn einzulassen.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Polanski inszeniert dies beiläufig, ohne Aufwand, anspielungsreich aber ohne Schock und echten Horror, in einem Stil, den die Thriller der 70er Jahre hatten. Ähnlich wie zuletzt in Stanley Kubricks "Eyes Wide Shut" - mit dem der Film in vielem vergleichbar ist - wirkt hier das Abseitige, das dunkle Innenleben der bürgerlichen Normalität, in die diese Hauptfigur uns führt, nur zitiert. Wie durch eine Traumlandschaft reisen wir, mit skeptischem Blick, aber gebannt das Unglaubliche zur Kenntnis nehmend.

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Kommentare (83) — Film: Die neun Pforten


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Affenpranke

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Bewertung7.5Sehenswert

Ansatzweise sehr gut, aber es gab Elemente, die die Dynamik, den Fluss irgendwie zu stoppen schienen. Es waren für mich solche Elemente wie: Dean Corso scheint es nicht so zu schockieren, dass grad sein Freund aus dem Antiquariat umgebracht wurde, oder die Schwebeinlagen der blonden Frau mit den glühenden Grünaugen. Letzteres war nicht notwendig gezeigt zu wrden, denn es nahm viel von der Suspense. Dem Zuschauer wurde die Möglichkeit genommen, sich selber vorstellen zu können, was es mit dieser mysteriösen Blondine auf sich hat.

Johnny Depp hat mir in dieser zurückhaltenden Rolle sehr gut gefallen, was ich leider seit Fluch der Karibik nicht mehr über ihn sagen kann.

Die Musik ist grandios und trägt auch für die unheimliche Stimmung des Films bei.

Mit Rosemary's Baby hat er - meiner Meinung nach - bereits die Messlatte an seinen höchsten Punkt gesetzt und hätte sich durchaus bei diesem Werk inspirieren können, aber was solls, der Film kann unterhalten, wenn man nichts rasantes erwartet sondern sich mit einem Schlendergang zufrieden gibt.

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lightt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der film hat klasse jedoch find ich das ende nicht so gut, hätte ruhig noch weiter gehen können

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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Eines der großen Problem bei Überlängenfilmen ist die Tatsache, dass der Film den Zuschauer über die komplette Laufzeit fesseln und begeistern können sollte. Johnny Depp ist sicher einer der Besten unserer Zeit, aber in dem Film hier hat er mich meistens eher gelangweilt. Abgesehen von der Tatsache, dass er sich alle paar Minuten eine neue Kippe anstecken musste, aber wenn der Film weniger lang gewesen wäre, hätte es dem Film sicher auch gut getan. Speziell das Ende war nicht wirklich nach meinem Geschmack.

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Oliver0403

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Überlänge ist für mich eigentlich nicht wirklich ein Problem, solange es der Film auch schafft mich über die volle Distanz gut zu unterhalten. Hat dieser hier nicht geschafft. Und im Kino gelten Filme ab ca 115 bzw 120 Minuten Laufzeit schon als Überlänge.


Mr. Pink

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Ja gut, was im Kino gilt, ist mir ja ziemlich egal. Ich persönlich finde 2 Stunden jetzt nicht überlang. Aber du hast natürlich recht, dass ein Film über die ganze Laufzeit unterhalten sollte. Auch wenn das natürlich unabhängig von der Länge ist. Sollten Kurzfilme schließlich auch hinbekommen. :)


Ferdy

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Bewertung9.0Herausragend

Nach der spanischen Romanvorlage "Der Club Dumas" von Arturo Pérez Reverte verfilmte Roman Polanski dieses okkulte Meisterwerk. Mit sanfter Ironie und morbiden, plakativen und farbigen Bildern versteht es der Regisseur seinen Klassiker "Chinatown" mit der, für Polanski typisch, subtilen Spannungsvorbereitung zu verknüpfen. Dabei verwendet der Filmemacher Konventionen des Abenteuer- und Gruselgenres und inszeniert einen traditionellen Suspense-Thriller. Allerdings ist "Die neun Pforten" kein Kino der Zwischentöne, sondern ein lustvolles Ausstattungskino, ein Genrefilm, der seine Geheimnisse nur notdürftig, in etwas oft zu durchsichtigen Bildern, präsentiert. Aber das macht nichts: Der Thriller ist für all jene das Richtige, die glauben, schwelgerisches Genrekino ohne doppelten Boden müsse mindestens 30 Jahre alt sein.

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concienda

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Bewertung6.0Ganz gut

Bei "Die neun Pforten" handelt es sich um einen souveränen Mysteryfilm mit gut eingestreuten Horrorelementen. Die Schauplätze sind schön gestaltet, die Darsteller gut gewählt und auch die Musik trägt die Atmosphäre bei. Allerdings verlässt sich der Film komplett auf seine Geschichte, die auch sehr spannend ist, bis, nunja, bis zum Ende. Die allseits kritisierte Sexszene stört mich nichtmal. Die passt zwar nicht so wirklich, aber sie ist verdammt gut inzeniert und gehört für mich zu den besten Stellen des Films. Was der Story fehlt ist eine Auflösung, eine Erklärung, ein Storytwist oder zumindest ein klares Bild. Oder um es in der Bildsprache dieses Filmes zu sagen:

Die neun Pforten ist wie ein spannendes Buch aus dem die letzten fünf Seiten rausgerissen wurden.

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Trainman

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein erster Polanski - hat mich zwar nicht vom Sessel gerissen, aber verschwendete Zeit ist er auch nicht. Einige Stellen waren voraussehbar, aber atmosspärisch hat der Film wohl eine Handschrift. Schade, dass ein Spannungsaufbau am Ende verpufft.
Einen ungeschminkten Johnny Depp gleich Horror zu nennen finde ich übrigens übertrieben.

Story 9
Logik/Realitätsnähe 8
Dialoge 7
Darsteller 8
Musik 9
Opt. Effekte 8
Message 8

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urologiker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Guter, sehenswerter Mysterystreifen. Definitiv keine Horrorelemente, sondern eher im Stile eines TV-Krimis ueber eine Sekte erzählt, allerdings mit einigen nett eingestreuten Erotikmomenten. Das Ende ist schwer zu verstehen, eine sinnvolle Interpretation scheint mit folgende: Ein Fachkundiger lässt sich auf die Beschäftigung mit "dem" Buch ein und beginnt, die neun "gates" zur Unsterblichkeit zu durchlaufen. Ihm wird hierzu vom "Bösen" eine personengebundene Hilfe zur Seite gestellt, die zugleich das neunte Tor bildet...

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Dr. Train Spotting

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Bewertung6.5Ganz gut

Was sagt mein filmverliebtes Herz dazu. Ich hab grad mal bischen die Kommentare sondiert und einen ganz netten Vergleich gefunden. Den. tatsächlich erinnert die Neun Pforten und vorallem die Figur Corso verdächtig an einen Tom Hanks in einem Dan Brown- es ist jedoch viel angenehmer einen Johnny Depp, welcher von Haus aus von einem gewissen Mysterium umgeben wird bei der Arbeit zuzuschauen souverän werden wir durch eine von extremen Längen geprägte Bücherrecherchier Jagd geleitet. Entgegen der hier vorherrschenden Meinung finde ich den Film zum Ende hin immer besser und den Klimax durchaus gelungen. Leider ist alles etwas fad, zu lang und nicht spannend genug. Irgendetwas faszinierendes bleibt jedoch. Es gibt Dinge, die es nicht gibt- daran glaube ich.

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muresan

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film für kluge Köpfe, die sich gern in eine Sektenstory eingehen lassen. Einer meiner Lieblingsfilme mit Johnny Depp, der die Rolle als Corso sensationell spielt. Nur schon die Idee mit dem rätselhaften Buch ist erstaunlich gemacht. Anfangs dachte ich....hm...wird das so ein langweiliger Bücherverkäufer-Film, aber der ausgezeichnete Musiksound, und die junge hübsche, mysteriöse Frau liessen mir diesen Zweifel bereits entfallen.
Der Schluss wirft fragen auf, was aber bei reiflicher Überlegung wieder logisch ist:
Der Teufel trieb mit den Anbeter ein mieses Spiel, da eine Seite nie in den Büchern vertreten war. Nur wer den Teufel persönlich erlebt hat(Hier Corso mit der jungen Dame, mit der er sogar Sex hatte), erhält den Hinweis, um unsterbliche Macht zu erlangen.
Fazit: Wer nach Macht strebt, wird sie nicht finden!
Geniale Story, echt!!!

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Hartmut Wastian

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Bewertung4.0Uninteressant

Für mich einer der schwächeren Filme von Polanski, der wirkt, als solle er vor allem Emmanuelle Seigner in Szene setzen... Plot und Drehbuch finde ich mäßig und alle Rollen außer vielleicht Mr. Depp lustlos spielend, oder sind sie glatt falsch besetzt?

Wie Madame Seigner "mysteriös" ins Objektiv blinkt, ist bestenfalls unfreiwillig komisch und verrät zudem das Ende, wenn man halbwegs mitdenkt. Das Ende selbst ist dann einfach nur lächerlich und man bereut das Durchhalten.

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Hartmut Wastian

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Depp, wie "der Teufel ihn reitet", vor einem brennenden Schloss: Das meinte ich mit lächerlich.


pischti

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Ja ok, da geh ich mit. War zwar grenzwertig, aber noch akzeptierbar ^^


Looki

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Bewertung5.0Geht so

wenn das ende nicht so komisch gewesen wäre hätte ich sicher 7-8 Punkte gegeben. der film arbeitet auf einen höhepunkt hin dem er nicht gerecht wird, ich hatte immer irgendwie drauf gewartet, dass jetzt eine wendung kommt die mich umhaut...aber war alles so wie ichs mir gedacht habe und ich persönlich war von dem ende ziemlich verwirrt und daher etwas unbefriedigt - auch schauspielerisch haut mich der film jetzt nicht um...

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FordFairlane

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Bewertung4.5Uninteressant

Diese Pforten der belanglosigkeit, hätten lieber verschlossen bleiben sollen.

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Looki

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was war denn das bitte für ein ende??? wtf...


uncut123

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Bewertung4.0Uninteressant

einer der wenigen filme von johnny die ich nie sehen wollte...schwache leistung

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uncut123

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tjo bei mir wollte es einfach nicht zünden..wusste ich schon damals als der rausgekommen ist..aber er hatt ja viele andere gute wo ich es also verschmerzen kann


craax

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie immer : Lesen Sie diesen Text nicht bevor Sie den Film gesehen haben!

-Zu Beginn des Films ist Dean Corso ein mit harten Bandagen kämpfender, im Sinne des Geschäfts skrupelloser Bibliophilie-Gutachter & außergewöhnlich Spürnasen-begabter „Buch- Detektiv“ (was immer das ist), aber kein schlechter Mensch. - Dies wäre nicht die Art Film, der er ist, wären die Namen in ihm keine sprechenden. „Corso“ bedeutet, wie der Protagonist selber an passender Stelle erklärt, „Läufer“. Wer läuft? wohin? warum – das gilt es im Lauf der annähernden und schön anzuschauenden Aufklärungs-Krimistory herauszufinden.
Wo ein Krimi ist, wird auch gestorben. Tote (genauer Getötete) gibt es im Laufe dieser Geschichte reichlich – nach europäischen Maßstäben. Bedeutet, das nicht wahllos Trapper in handgreifliche Instinkt-Auseinandersetzungen verwickelt werden frei nach dem Motto, der fitteste Körper- Reaktionskomplex survivelt,- sondern der Tod schleicht sich hier hinterhältiger an: wo üblich Fäuste krachen, verwickeln sich hier dunkle Absichten immer mehr in umso größere Annäherung an finstere Taten,- bis schließlich – neun Pforten später- das Böse (in ihnen) obsiegt. Hier geht es nicht um Action in dem Sinne, das der Held sich siegreich lebend und sterben lassend ans Ende der 130‘ten Film-Minute durchboxt und „übrig“bleibt (Last man standing knipst das Licht aus -, bzw. reitet mundharmonisierend in den Sonnenuntergang entgegen neuer Taten),-
sondern darum, wie ein Weg der nicht das Ziel ist, schließlich im Endgültigen erreicht wird. Johnny Depp schreitet schließlich durch eine Pforte ins Licht. Welche Pforte welches Licht? – Zuvor war er draußen, nicht drinnen. Der sympathische Brillenträger brauchte eine Filmerzählung lang, diese mysteriöse Burgpforte zu finden. Anderthalb Stunden lang schritt er auf sie zu. Schließlich erreicht er sie. Am Ende ist er anders – am anderen Ort – als wie zuvor. Stallone ändert sich nicht, durch das, was er tut. Er spielt das Guter Cop- Böser Cop- Spiel. Entweder- Oder. Wenn Stallone von Beginn an zuschlägt, schwimmt das gute ausgeschüttete Kind längst in seinem unveränderten, fürder unveränderbaren Blute. Hier ändert sich nichts mehr. Die Rollen stehen fest. Nicht so bei Polanski: es zeigt die Geschichte davor,- wie es kam, daß das Kind baden ging – als noch alles (an Möglichkeit) darin war, gut-oder –schlecht – „aus der Geschichte herauszukommen“. Zu spät. „Leute, die für Geld zu kaufen sind, sind zuverlässige Kantone“. „- Hängen Sie noch eine Null an ihr Honorar,- und machen Sie weiter“. Das sind überzeugende Argumente.

Wohin läuft Corso? – er eilt seinem Schicksal entgegen,- und er eilt, so zögerlich sich für ihn langsam die Zwiebel entschält,- unaufhaltsam und mit Macht.
Wir dürfen nicht vergessen: Polanski erzählt hier, einer der ganz Großen der Film-Bildersprache,- nicht irgendwer. Er ist hintersinnig und pflegt ein tieferes Anliegen. Für ihn, seinen Corso, hat sich sein Film-Gevatter einen neuen Beruf ausgedacht. Er ist >Buch-Detektiv<.
Die erste Einstellung zeigt eine Bibliothek, ein einsatzbereites Upper-Class-Ehelichpaar, einen hilflos kauernden Entmündigten und eine Bibliothek. Und, nicht zu vergessen,- Johnny Depp – graumeliert, mit Intelektuellen-Hornbrille,- als Dean Corso natürlich. Der empfiehlt seinerseits, die Bücher nicht unter sechshunderttausend herzugeben,- legt zwei besonders wertvolle Erstdrucke ans Herz – und empfiehlt sich mit einem Filetstück der Sammlung, für ein Butterbrot den raffgierigen weichgeklopften Ahnungslosen abgeschnackt. In betrügerischer Absicht natürlich, wie ein seriöser Berufskollege, etwas zu spät eintreffend, ihm hinterherdroht – ohne ein Wimpernzucken akzeptiert. „Für einen Don Quichote von xxx würden Sie das auch tun...“ The road to perdition beginnt in sanft abschüssiger Neigung. Noch hält er sich nur für einen Profi, dessen geniale Geschäftsbegabung gerechten Lohn einfährt. Diese Begabung jedoch kann ihm leicht zum Verhängnis werden: in Form des Engagements für einen Suchauftrag eines bestimmten, dem okkulten Bereich angehörigen Buches durch einen scheinbar höchst soliden -, unbegrenzt bemittelten -, von seinem Gegenstand besessenen Sammler. Ouvertüre: die genaue Befolgung der im Buch angegebenen Beschwörungschronografik soll Zugang zum Leibhaftigen ermöglichen – und seinen Kräften. Drei Exemplare (des Drucks) existieren noch. Dean Corso soll,- da diejenige des Auftraggebers nicht funktionierende Ausgabe offensichtlich unvollständig ist,- das fehlende Puzzlestück aus den übrigen beiden (in Fremdbesitz) beitragen und das Rätsel lösen – gegen fürstliche Entlohnung. Geld zieht immer : Corso legt unvermittelt los. Bald stellt sich heraus, daß das Buch des Bösen eigene Wege – scheinbar schon bald Absichten - verfolgt.

Neun Holzschnitte im Buch zeigen Darstellungen unliebsamen Inhalts. Da Film mit Bildern zu tun hat, werden sie zu billigen Trägern der Geschichte (übrigens ein Lob dem Verfertiger der Holzschnitte, die begabt an Dürers‘ Ritter Tod und Teufel - Serie gemahnen). Der Reihe nach visionieren sich die im Bild gezeigten Darstellungen (von kopfüber Gehenkten,- Weibs-Versuchungen & fahrenden, bedrohten Gesellen) ins immer näher rückende Wirkliche hinüber. Jeder, welcher der Wirkmacht des Einflußbereiches des Buches zu nahe kommt,- ereilt ein erinnerndes Schicksal –
nur seltsam, das dem Träger des Buches, der ihm unausgesetzt am nächsten,- quasi an den Leib gewachsen ist,- von diesen prophetisierenden Erfüllungen bevorteilt ausgeschlossen ist. Zwar wollen ihm einige, während um ihn herum wie die Fliegen gestorben wird,- auf den lederartigen Pelz rücken,- doch scheint er der Filmhistorie getreu geziemend unverwundbar – und zur Not springt ihm ein grünaugen- irisie-rendes Wildweib-, das ihn schon von Beginn der ersten Szene an, im Verborgenen immer genauer folgend + ihn meinend,- bei, um ihn mit JiuJitsu-Künsten im rech-ten Moment herauszuhauen. Dabei kann es schon mal vorkommen, das sie eine Treppe nicht herunterstürmt-, sondern –sich senkend schwebt. Irgendwas stimmt mit der Dame nicht. Aber sie ist nicht die einzige Verlockung; es gibt eine andere Interessentin; diese versucht, per Koitus sich das Buch einzuverleiben; doch ohne Erfolg. Ein üblicherweise verborgenes Tattoo dort, wo es nicht jedermann zu sehen bekommt, weist sie als (bald enthüllte) Hohepriesterin eines schwarzmagischen Geheimbundes aus, der seit Jahrhunderten den Zielen des Buches folgt und es schützt; jedoch,- wie sich ebenso zeigt, mehr auf der amateur-animierten Liebha-ber-Seite. Es gibt Dilettanten des Bösen; Knechte; stumme Diener; unbewußte Hel-fer; Handlanger; Denunzianten; Drahtzieher; Auftraggeber; und solche, die nicht nur erkennen, beabsichtigen, sondern auch tun ; die wissentlich willentlich sind. Alle Abstufungen sind vorhanden, Biedermenschen (die Wirtsleute etwa, die den Weg zum „Dunklen Schloß“ weisen), Ahnungslose, Unabsichtliche, Helfershelfer und jene, die möchten, ohne zu können,- die nicht über Die GABE verfügen – und dann, schließlich, muß es wohl auch die noch geben,- die anderen, bei denen all dies nicht zutrifft – die einfach vermögend sind : das Ziel zu erreichen.

Der Film läßt uns lange (im angenehm) Unklaren. Viel Katz- und Mausspiel, denn schließlich ist dies das tafelnde Fleisch auf dem Idee-Gerüstknochen. Spanien, Italien, Frankreich: das Mittelaltergemäuer in den Pyrenäen (merkwürdige beabsichtigte? Unwirklichkeit der Computergrafik?): das Buchdrucker-Zwillingspaar, die verarmte Adeligen-Villa, die elegante Pariser Rollstuhl- Gräfin: Blick fürs Pittoreske,- Wirksame. Ein Lob der Sekretärin! Was für ein auserwählter Torso!- das Chateau der Gräfin, wo der burleske Firlefanz schließlich eine verpuppte Vermummung erfährt,- vielmehr eine Deklassierung erster Güte: verspielter Millionäre- und- innen,- die einfach nur ein‘ sex-animierenden Orgien-Mummenschanz aufführen wollen, um sich zu stimulieren,- und wie die gestörten Pfeilschwänze auseinanderstieben,- drunternackelig wie sie sind,- Strumpfhalter hochziehend, während sie vor der ernstlich böswilligeren, überlegenen Drossel-macht Reißaus nehmen ..: eben noch Kapuziner-Schattengeister des allseitig-Dunkeln, nunmehr billige entlarvte, lächerliche, zum Auslachen reizende Marionetten. Solche Verkehrungen sind die gesalzenen metaphergeladenen Brosamen des Films (hier). Ist der Böse nun, nach vielen Annäherungen, gefunden und dingfest gemacht?- Annäherungen, die uns auch zeigen sollten (am Wegesrand des „harmlos hartgesottenen, aber nicht bösen“ Buch-Jägers gelegen),- das es zunehmend nicht nur um Geld, sondern um eine Angelegenheit – von Leben und Tod geht,- und zwar,- auch des eigenen möglichen und riskierten Untergangs? – zwischendurch hat er durchaus envie, die Lust zu verlieren, & die Sache hinzuschmeißen,- nicht für Geld und Gute Worte mehr – aber von SOVIEL Geld war denn bisher doch kurz und bündig nicht die Rede. Und so darf die Geschichte weitergehn, und ihren Fortlauf nehmen. Merken Sie was?

All die rechts und links liegengebliebenen Opfer (des Buches bisher) zeigen: es han-delt sich nicht um eine triviale Angelegenheit. Es geht um eine Wurscht,- wenn man nur herausbekommen könnte, welche. Gegen das letzte Drittel des Films klärt sich die Sache, nach und nach, das Fleisch auf den Knochen wird rosig und bekommt immer mehr Puls (wird ja auch Zeit-, viel ist nicht mehr). Die böse Hohepriesterin, sexbereit unter tausendjährigen Seiden-Talaren, findet ihren bösen Meister. Dieser dampft mit dem Buch ab, die reichen Möchtegern-Skandalierer verstieben. Der überbliebene Buch-Jäger, mit seinem hilfreichen „Schutzengel“ an der Seite (wie er ‚dem Girl‘ einmal vorschlägt, sie resigniert die Schultern dazu zuckt), mittlerweile zu tief in die Sache verwickelt, um ohne Erfahren des Endes weiterleben zu können,- (im ‚entliehenen‘ Rolls) hinterher. Sie, zurückgelassen, hat gerade noch Zeit, ihm dringend benötigte Utensilien – Privat-Kleidung, seinen Rucksack mit Unterlagen – und einer verborgenen Knarre, wie sich zur rechten Zeit herausstellen wird,- ins Fluchtfahrzeug zu werfen. Und weg ist er,- dem Meister (des Bösen) hinterher; sie pflegt ja „schneller zu reisen“. Hatten Sie Gelegenheit, ihren genießerisch- wollüstig einstimmenden Blick zu bemerken,- als er überraschend dem sie zur Hinrichtung geleitenden Helfers-Killer (der dilettierenden Bösen-Schloßherrin)- seinerseits den Garaus machte? (genießerisch „das hätte ich Ihnen ja gar nicht zugetraut!“) – Aber das war noch Notwehr.

Zeit für den Show-cutdown. Der Böse kehrt an den Ort der Tat zurück, das macht ihn verwundbar. Per Autostop gelangt lonesome Johnny (das einmal an der Schwarzmagischen- naschen zählt nicht) in die sylvanierhaften Pyrenäen- Mauerreste,- rechtzeitig über Grüfte schreitend, um beim letzten Beschwörungsritual als Mäuschen dabei zu sein: wir sind schon gespannt (wie die ganze Zeit zuvor) wie sich das Böse, sataneske Luziferwesen (der „Lichtträger“, siehe Lux) schließlich wohl manifestieren wird (im geheimen Schauer). Fachgerecht wird Johnny unter den Stiefel gekehrt zum bloßen hilflosen Zuschauer degradiert ( ein wenig lächerlich in einer Halskrause steckend). Der siebte Kreis wird diabolisch (mit Benzin) entzündet (man beachte die Thermoskanne auf dem Tisch), alsbald der Willige weiht sich: und wieder, ein grauslich flammendes Fanal, versagt die letzte Machtverfügung, nahe der Vollendung, zur Inkarnation. Jämmerlich winselnd windet sich ein doch nicht allmächtig- und unverwundbarer (Hitlers-) Jünger (im Reichstagsbunker): und Johnny, der längst das Geheimnis, erlegen, für sich selber zu besitzen + nachzureichen beschloß,- nimmt sein Vermächtnis an sich – und schießt (rechte findbare Zeit! (sic!) des hinreichenden Werkzeugs) - seinen Widersa-cher, in Mischung von Mitleid und zur Sicherheit, ins unwiderrufliche Jenseits – hin-über. Fünftes Gebot - Venceremos! – ein Teil, ein letztes Detail, fehlte – aber zuvor – im Fahrzeug, der Blonde Engel, verführerisch grün, nichts begehrend – außer Dir, und außer Sich. Sie ist wieder da, wie durch Wunderhand – nimmt sie seine Brille, er erliegt ihr, und vermählt sich in Innigstem Kuß – wem? (dürfen Sie raten).
Einstellung: Vor dem lodernden niederbrennendem Flammenturm, Schauspiel seiner letztendlichen Tat und Entscheidung, im diabolischen Koitus, im infernalischen, verstandraubenden Sinnesakt, durchdringt und umfängt Johnnys Samen der – Teufelin’sche, begierig und höchste Befriedigung und letzte Wollust aus dieser seiner letzten Hingabe und Vermählung – mit dem Bösen selbst- zu saugen. Wen Johnny da fickt und von ihm gefickt wird: ist die anzügliche und verlockende äußere Larve des Leibhaftigen selbst – (wieder einmal vermählt mit der brunstfeindlichen Sinnesweib- Ikone).
Aber: nichts besser symbolisiert denn auch die letztlich grundlose und absolute verzehrende Hingabe und Aufgabe des eigenen Willens – an das, was woanders (von anderer Seite aus) mag das Böse genannt werden und so erscheinen. Vor loderndem Höllenfeuer ergibt sich Johnny der Liebe zum weibsbrüstlich Teuflischen,- und dieser, diese, dieses – scheint es recht herzlich verzückt befriedigend vollendet bösäugig zu genießen – diese Seele ist gewonnen sein!
Folgt noch ein müder Abspann, der uns den Nachklang extrahieren läßt, während uns bisher einträufelt, was beabsichtigt war. Noch einmal Spanien, die aufgelöste Druckerei der Brüder: das fehlende Glied, des neunten Buch-Druck-Symbols: Böse ist, wer Böses tut – und mag er sich auch noch so harmlos scheinen – zurückhaltend lächeln - und Brille tragen. Das Böse fragt nicht nach KörperKilos – und es pflanzt sich in Taten fort, von dessen Same zu Samen.

Böse ist nicht, wer in seinem Namen rethorisiert, zur Luststeigerung – als frivoles Vergnügen der Reichen, und absurd lächerlichem Daseinskitzel. Um wahrhaft böse zu sein, genügt es auch nicht, den Willen zum Bösen zu pflegen. Das ist die Lehre des Films,- Polanskis,- dessen Werk ein lebenslanges gefühltes Studium der Ausein-andersetzung mit dem früherfahrenen Bösen ist (bitte seine Biographie zu beach-ten!): IST : nicht das Dekorum macht das Böse, sondern – in Umkehrung eines uralt beliebten Satzes von –Erich Kästner diesmal : an ihren Früchtchen sollt ihr sie er-kennen – „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Gilt auch anderwärts.

Und hat es was genützt? Spüren wir nicht alle, wie reine Unschuldsengel wir eigent-lich‘ sind?
Wie mag Johnny sich hinterlassen? Fühlt er wohl schon, einen Rubikon überschritten zu haben? – Unsere Taten bleiben ; und, wie leicht, gewinnen sie Macht über uns. Erlösung, ohne zu wissen wie sie zu verdienen, gibt es; Verdammnis allerdings, unbemerkt, auch.

In einem dieser letzten vier Wörtern steckt das Geheimnis des Films. Finden Sie her-aus, in welchem. Das ist der Teil des von Polanski für Sie aufgegebenen Rätsels, das er nicht vor Ihren Augen für Sie aufgelöst, und zu einem für Sie befriedigendem Ende geführt hat. Seien Sie so nett, nachdem er sein‘ Teil für Sie getan hat,- tun Sie Ihr’n Teil für Ihn. Sie sind es ihm ...schuldig.

Wieder einmal: ein hervorragender Film, der zeigt, wie nah dieser der Kunst mitt-lerweile kommen kann.

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Shurtugal

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Bewertung5.0Geht so

Das soll ein Horror-Film sein?
Oh je, jetzt kriege ich aber Herzrasen und habe tagelang schlaflose Nächte. :D
Da scheinen mir einige Leute aus der Filmbranche eine etwas zu satanistische Ader zu haben, gähn!!!

Ich weiß auch nicht, ob der Name „Depp“ für einen Schauspieler so vorteilhaft ist, man sollte dem gute Johnny mal eine Namensänderung antragen,:D!

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Masseltoff

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@AlRidvan Sarkasmus ist schon was schönes :)


CHF

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Auch wenn es dir nur schwer vorstellbar ist, es gibt durchaus eine Klientel, die mit Horrorfilmen ohne Zombies und Hackebeil was anfangen kann.


PeaceMaker93

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Am Anfang dachte ich echt, dass ich dem Film mal 10 Punkte geben könnte, da ich diese ganze Story extrem faszinierend und (fast) durchgehend fesselnd fand. Leider endet das ganze dann bei der letzten halben Stunde und aus einem vielversprechendem Finale wird dann leider doch nicht so das Wahre, da man nicht so wirklich aufgeklärt wurde und das Ende somit etwas verwirrend war.
Vielleicht kann mich wer aufklären, wer war denn nun dieses Mädchen (hieß nur "the Girl" meine ich) genau? Sie war ja auf einem der Buchseiten zu sehen, aber ihre Rolle in dem Film blieb mir trotzdem etwas unschlüssig.

Trotz des (für mich) eher schwachen Endes, bleibt der Film den Rest über sehr sehr spannend und atmosphärisch und gibt einen guten Mystery-Thriller ab.

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PeaceMaker93

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Ja das mit der neunten Pforte war mir ehrlich gesagt auch klar (aber trotzdem nochmal danke für die Erläuterung) aber diese ganze Rolle der Motorrad-Tante war im ganzen Film nicht so ganz schlüssig.. vielleicht soll das einen ja zum Nachdenken anregen :D


Dr. Venkman

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Erstmal ist es ja ganz spannend das man spekulieren und interpretieren kann :-) Also, ich seh das so...die Frau war eine Dämonin die dafür sorgte das er, als praktisch Auserwählter dem degenerierten Teufelsclub zuvorkommt und auf der richtigen Fährte bleibt! Zum schluß öffnet sich das Höllentor und er geht hindurch auf die andere Seite :-)


MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

Dean Corso (Johnny Depp) ist von Beruf Antiquar und handelt mit seltenen und alten Büchern. Boris Balkan (Frank Langella), ein renommierter Sammler, besitzt eines von drei weltweiten bekannten Büchern mit dem Titel "Die neun Pforten". Es heißt, der Teufel soll es verfasst haben. Balkan vermutet allerdings, dass es sich bei zwei von den drei Büchern, um Fälschungen handelt. So beauftragt er Corso damit, sein Exemplar mit den anderen beiden zu vergleichen, um somit das Original zu ermitteln. So mysteriös der Inhalt und der Titel der Bücher, genauso unheimlich entpuppt sich die Geschichte der Bücher. Doch als Corso bemerkt in welcher Angelegenheit er Untersuchungen unternimmt, ist es bereits zu spät, um sich der Sache entziehen zu können.
Regisseur Roman Polánski erzählt mit "Die neun Pforten" einen durchaus spannenden und unheimlichen Film, über okkulte Rituale, Verrat und den Teufel. Der Film mag trotz seiner vielleicht harmlos wirkenden Handlung, dem Zuschauer einen gewissen Grusel oder Schauer versetzen. Ursache dessen ist vor allem die packende Atmosphäre, die der Film erzeugt und in seiner rätselhaften Art, den Zuschauer gleich einem leichten Nebel, sanft umschließt.
"Die neun Pforten" beginnt vielversprechend und versetzt den Zuschauer in eine unheimliche Neugier. In der Mitte ungefähr lässt dies allerdings nach und der Zauber lässt spürbar nach. Die Handlung erreicht ihren Tiefpunkt. Zum Schluss nimmt der Film nochmals Fahrt auf und katapultiert sich so überraschend aus diesem Tiefpunkt.
Dennoch bleibt am Ende, ein zwar in Teilen solider und auch unheimlicher Film über einen Mann, der auf der Suche nach dem Teufel ist, aber im Gesamten betrachtet nur für einen Moment unterhaltsam. Nach dem Film bleiben wenig bis keine Augenblicke spürbar im Gedächtnis.
"Die neun Pforten" unterhält den Zuschauer angenehm, über zwei Stunden ohne hollywoodtypische Spezialeffekte und führt einen, in dieser Zeit, in eine dunkle Welt.

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tsighart

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Halt mich jetzt für blöd, aber bitte sagt mir mal jemand ob ich richtig liege: - evtl. Spoiler!! Die Frau ist doch der Teufel oder seh ich das falsch?? Bei mir ist der Eindruck jedenfalls entstanden...


MartinNolan

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Dies ist eine mögliche Interpretation. Ebenso könnte sie als eine Gehilfin des Teufels betrachtet werden. Ich denke da gibt es, wie so oft, keine eindeutige Sichtweise.


the assassin 666

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Bewertung7.5Sehenswert

Okultthriller der zu Beginn wegen seiner mysteriösen Story fesselt, am Ende aber gar ein bisschen wirr und abgedreht wird, und deswegen nicht ganz der Hit ist den ich mir erhofft hatte. Trotzdem gelang Roman Polanski ernuet ein guter Film, und mit Johnny Deep in der Hauptrolle kann ja nichts schief gehen.:)

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Benchmark

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Bewertung9.0Herausragend

Das sind Filme! Fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute!

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tischo

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach großartig! Einmalige Atmosphäre! Viele bemängeln ja das Ende des Films, ich finde es genial. Weitaus besser übrigens, als in der ebenfalls sehr guten Buchvorlage.

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