Frankensteins Braut
Bride of Frankenstein (1935), US Laufzeit 70 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Drama, Science Fiction-Film, Fantasyfilm
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von James Whale, mit Boris Karloff und Colin Clive
Der legendäre Boris Karloff spielt erneut die Rolle des wohl missverstandensten Ungeheuers der Filmgeschichte, diesmal auf der Suche nach einer Gefährtin. Colin Clive ist wieder als der ehrgeizige Dr. Frankenstein zu sehen, der dem Ungeheuer nun eine unglückliche Braut konstruiert.
Handlung
Nachdem die Mühle in Flammen steht, wird der vom Mühlendach geworfene Dr. Henry Frankenstein (Colin Clive) von den plündernden Bürgern gerettet. Vom Monster (Boris Karloff) fehlt jede Spur und man glaubt, es sei im Flammenmeer umgekommen. Nur die Eltern des vom Monster getöteten Mädchens wollen sich in den Trümmern der Mühle vom Tod der Kreatur überzeugen und durchforsten diese. Doch das Monster hat sich in den überfluteten Keller der Mühle retten können, wird dort von ihnen entdeckt und tötet auch sie.
Nach vollbrachter Tat zieht es den Unhold in den Wald. Minnie (Una O’Connor), Dr. Frankensteins ehemalige Haushälterin, wird Zeugin der Wiederauferstehung des Monsters. Sofort eilt sie ins Dorf und die Nachricht macht, obwohl kaum einer ihr Glauben schenken will, schnell die Runde. Nur Elizabeth (Valerie Hobson), Dr. Frankensteins Verlobte, eilt sofort zum Schloss, um ihrem Zukünftigen die Neuigkeit zu übermitteln.
Auch auf dem Schloss stößt sie zunächst auf taube Ohren.
Nachdem sich Frankenstein von seinem Sturz etwas erholt hat, erhält er am Abend überraschend Besuch vom unheilvollen Professor Dr. Septimus Pretorius (Ernest Thesiger), der einst Henrys Lehrer war und ihm nun eine Partnerschaft vorschlägt. Pretorius hat sich bereits in Eigenregie mit der Schaffung eines künstlichen Menschen beschäftigt, aber bisher keine Kreatur von nennenswerter Körpergröße zusammengebracht. Stattdessen hat er ein ganzes Kabinett winziger Abbilder von Personen kreiert, die er Frankenstein vorführt. Dieser ist von den Objekten entsetzt und lehnt das Angebot der Zusammenarbeit kategorisch ab.
Das Monster ist währenddessen immer…
/p>Der legendäre Boris Karloff spielt erneut die Rolle des wohl missverstandensten Ungeheuers der Filmgeschichte, diesmal auf der Suche nach einer Gefährtin. Colin Clive ist wieder als der ehrgeizige Dr. Frankenstein zu sehen, der dem Ungeheuer nun eine unglückliche Braut konstruiert.
Handlung
Nachdem die Mühle in Flammen steht, wird der vom Mühlendach geworfene Dr. Henry Frankenstein (Colin Clive) von den plündernden Bürgern gerettet. Vom Monster (Boris Karloff) fehlt jede Spur und man glaubt, es sei im Flammenmeer umgekommen. Nur die Eltern des vom Monster getöteten Mädchens wollen sich in den Trümmern der Mühle vom Tod der Kreatur überzeugen und durchforsten diese. Doch das Monster hat sich in den überfluteten Keller der Mühle retten können, wird dort von ihnen entdeckt und tötet auch sie.
Nach vollbrachter Tat zieht es den Unhold in den Wald. Minnie (Una O’Connor), Dr. Frankensteins ehemalige Haushälterin, wird Zeugin der Wiederauferstehung des Monsters. Sofort eilt sie ins Dorf und die Nachricht macht, obwohl kaum einer ihr Glauben schenken will, schnell die Runde. Nur Elizabeth (Valerie Hobson), Dr. Frankensteins Verlobte, eilt sofort zum Schloss, um ihrem Zukünftigen die Neuigkeit zu übermitteln.
Auch auf dem Schloss stößt sie zunächst auf taube Ohren.
Nachdem sich Frankenstein von seinem Sturz etwas erholt hat, erhält er am Abend überraschend Besuch vom unheilvollen Professor Dr. Septimus Pretorius (Ernest Thesiger), der einst Henrys Lehrer war und ihm nun eine Partnerschaft vorschlägt. Pretorius hat sich bereits in Eigenregie mit der Schaffung eines künstlichen Menschen beschäftigt, aber bisher keine Kreatur von nennenswerter Körpergröße zusammengebracht. Stattdessen hat er ein ganzes Kabinett winziger Abbilder von Personen kreiert, die er Frankenstein vorführt. Dieser ist von den Objekten entsetzt und lehnt das Angebot der Zusammenarbeit kategorisch ab.
Das Monster ist währenddessen immer noch im Wald auf der Flucht und gerät an einen alten, blinden Eremiten (O.P. Heggie). Der Eremit lädt das Monster zu sich ein, nicht wissend, um wen oder was es sich dabei handelt. In seiner Unwissenheit unterrichtet er sogar das Monstrum in einfachen sprachlichen Begriffen und musiziert mit ihm. Da jedoch auch zwei Jäger durch den Wald streifen und dabei zufällig das Monster erblicken, kommt es zu einer folgenschweren Auseinandersetzung, bei der der gutmütige Eremit sein Leben lässt. Das Monster befindet sich abermals auf der Flucht und gelangt zu einem alten Friedhof. Dort versteckt es sich in der Krypta eines jüngst verstorbenen Mädchens. Doch auch diese Ruhe hält nicht lange. Dr. Pretorius und zwei Leichendiebe wollen den toten Körper des Mädchens für diabolische Experimente stehlen. Nachdem die Leichendiebe ihren Lohn erhalten haben, verweilt Pretorius noch in der Gruft und macht kurze Zeit später Bekanntschaft mit dem Monster, dem er unerschrocken eine Freundin verspricht. Zusammen mit dem Monster macht sich Pretorius auf den Weg zu Frankenstein.
Pretorius setzt zusammen mit der aggressiven Kreatur Frankenstein unter Druck und zwingt ihn einer Zusammenarbeit zuzustimmen. Sogleich werden die nötigen Körperteile für die Monsterbraut organisiert und das Labor vorbereitet. In einer stürmischen Nacht wird das Werk vollendet. Die künstliche Frau (Elsa Lanchester) wird zum Leben erweckt. Als jedoch die Braut dem Monster nahegebracht werden soll, reagiert sie vollkommen hysterisch. Erkennend, dass es selbst unter seinesgleichen auf Ablehnung stößt, läuft Frankensteins Kreatur Amok und zerstört das komplette Labor. Als die Flammen bereits um sich schlagen, lässt er Henry Frankenstein zusammen mit Elizabeth entkommen, verwehrt Dr. Pretorius jedoch die Rettung. Zusammen mit dem verrückten Wissenschaftler und seiner Braut steht das Monster vor seinem Untergang…
Interessantes
Frankensteins Braut ist ein Klassiker unter den Horrorfilmen
Die Kulissen, vor allem Frankensteins Labor, wurden von der Kritik als besonders einfallsreich gelobt
Für die Zeit der 1930er Jahre war die Tricktechnik eine Meisterleistung (Pretorius verkleinerte Kreaturen in Gläsern)
Auch die leitmotivisch geprägte Filmmusik von p:2918 wird verschiedentlich als eine der ersten großen Horrorfilmvertonungen angesehen
Eine besonders gelungene Pointe: Die Autorin des Frankenstein-Romans, Mary Shelley, die wir in der Eingangssequenz als Erzählerin sehen, wird von derselben Darstellerin (Elsa Lanchester) verkörpert wie Frankensteins Braut
Quellen
Bride of Frankenstein auf www.monstrula.de
Bride of Frankenstein auf de.wikipedia.org
Cast & Crew
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James Whale
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Boris Karloff
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Colin Clive
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Valerie Hobson
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Ernest Thesiger
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Elsa Lanchester
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Gavin Gordon
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Regie
Schauspieler
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Douglas Walton
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Una O'Connor
-
E.E. Clive
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bürgermeister
-
Lucien Prival
-
O.P. Heggie
-
Dwight Frye
-
William Hurlbut
-
John L. Balderston
- Genre
- Monsterfilm, Liebesfilm, Horrorfilm, Hard SF, Fantasyfilm, Drama
- Handlung
- Blitz, Flucht, Friedhof, Geschöpf, Leichenteile, Monster, Mühle, Wald
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Frankensteins Braut
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Kritiken (2) — Film: Frankensteins Braut
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschenDie Fassung von 1935 war ein Meisterstück von James Whale (Regie). „Frankensteins Braut“ gehörte mit zu den ersten Frankenstein-Filmen überhaupt. Und war nach 1931 ein weiterer Kassenerfolg von Whale. Es war Boris Karloff (als Monster) zu verdanken, dass dieser Film in die Filmgeschichte eingehen konnte. [...]
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenDiese Fortsetzung übertrifft den ersten Teil in jeder Hinsicht, zurecht gilt „Frankensteins Braut“ als eine der besten Fortsetzungen aller Zeiten. Es war aber auch nicht schwer, den ersten Teil zu toppen. Die Kameratechnik ist ausgereifter, Musik und Dialoge greifen ineinander, die Tragik der Figur des Monsters ist gut ausgearbeitet, die Kulissen und Effekte aufwendiger. Außerdem wurden in dem zweiten Frankenstein-Film sogar einige komödiantische Elemente beigefügt, mehr oder weniger freiwillig. Die „Monster“ im Miniaturformat sollen jedenfalls offensichtlich nicht das Gruseln lehren. Ebenso wenig die teils schrillen Performances mit dem starken Akzent. Die Frisur der Braut ist einfach nur Kult. [...]
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Kommentare (10) — Film: Frankensteins Braut
Kommentar schreibenDoomsday 2010/10/29 01:50:00
Kommentar löschenNa das war ja mal eine positive Überraschung! Eigentlich hab ich ja nur ein trashiges Sequel erwartet, aber was ich zu sehen bekam war ein unheimlich flott inszenierter und phantasievoller Gruselfilm mit einer gelungenen Dosis an Humor. So geht der Film die Thematik lange nicht so ernsthaft an wie der berühmte erste Teil, aber ins Lächerliche wird hier trotzdem nichts gezogen. Der Film funktioniert anders wie der Vorgänger, steht aber mit diesem qualitativ mindestens auf einer Stufe. Auch Elsa Lanchester als die Braut ist einfach nur der Knüller, sowohl optisch als auch darstellerisch. "Bride of Frankenstein" ist ein Klassiker, dessen Charme man sich nur schwer entziehen kann und für Fans nostalgischer Gruselfilme ein Muss!
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Filmkenner77 2010/08/08 14:36:47
Kommentar löschenEiner der Höhepunkte des frühen Horrorkinos. Ein Meilenstein! Wer den Glauben verloren hat, ein Sequel zu einem Klassiker könnte nicht gut sein, wird mit diesem Film eines besseren belehrt. "Frankensteins Braut" hat es dem Original gleich gemacht und ist ebenfalls zum Klassiker avanciert. Dies liegt u.a. daran, dass man die gleiche Geschichte nicht noch einmal erzählt, sondern neue Ideen entwickelt hat und somit eine Ergänzung, aber keine Kopie geschaffen hat. Der Film ist weniger düster als das Original und kann mit einigen durchaus skurillen und humoristischen Szenen aufwarten. In dieser Hinsicht gleicht er eher Whales Meisterwerk "Der Unsichtbare" von 1933, der als Bindeglied zwischen den zwei Frankenstein-Filmen gesehen werden kann. Hier wie dort geht es um einen Wissenschaftler, dessen Erfindung Unheil über die Menschen bringt. Und doch symbolisieren sie die neue Welt voller Wissbegier, Fortschrittsglaube und Wissenschaftshörigkeit. Sie überschreiten bei ihrer Suche nach dem Unbekannten Grenzen, die schließlich nicht Erfüllung und erhoffte Anerkennung, sondern Verzweiflung, Wahnsinn oder Tod mit sich bringen.
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moep0r 2010/02/07 04:39:31
Kommentar löschenWesentlich besser als der erste Teil. Hier wird sich mehr an die Vorlage gehalten, was dem Film wirklich zu Gute kommt.
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Conan Doyle 2009/12/21 18:39:48
Kommentar löschenDie Fortsetzung ist noch besser gelungen als das Original. Die Geschichte ist ausgereifter und besser inszeniert. Neben den wirklich stimmungsvollen Kulissen gibt es auch noch einiges an schwarzem Humor. Hierfür sorgt besonders die ziemlich schräge Figur des Dr. Prätorius, der mir fast noch besser gefiel als Karloff. Die Szene mit den von ihm gezüchteten Miniaturmenschen und sein Picknick in der Gruft gehören zu den Höhepunkten des Filmes.
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Abronsius 2009/10/25 15:43:42
Kommentar löschenDer grobmotorische Stöpselmann stampft wieder durch düstere Landschaftskulissen und Katakomben.Obwohl er sich beim Genuss von Wein und Tabak recht gesellig gibt,kommt die gesellschaftliche Integration des physiognomisch Gehandicapten nicht so recht voran.
Prof.Septimus Praetorius,ein frevelhafter Wissenschaftler mit alchimistischer Ader und noch nicht so firm im Body-Recycling,verspricht dem Monster eine Partnerin.Mit blindem Kadavergehorsam folgt das Monster nun Praetorius Anweisungen. Das Blitz und Donner Laboratorium wird wieder geöffnet.James Whale inszeniert die Fortsetzung seines Erfolgs von 1931 voller Tempo, morbiden Charme und ironischer Übertreibung.
Das Finale im Turm,die Erweckung und das was folgt,ist voll grotesker Schönheit.Was für ein Paar!Die elektro-toupierten Brauthaare stellten einen techn. Quantensprung im Haarpflegebusiness dar.Franz Waxman liefert einen denkwürdigen Score ab.Die Leitmotive und deren Verflechtung bilden eine herausragende Klangkulisse für diese Schauergeschichte.Für Sunset Boulevard erhielt er dann endlich den Oscar.10 von 10 Paukenschläge für den Film.
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Dr Herbert West 2009/07/11 22:11:10
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maslobojew 2009/04/14 19:26:44
Kommentar löschenKann man sich zusammen mit dem Erstling auch gleich im Doppelpack anschauen, so lang sind die ja nicht.
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Zuri 2008/03/19 21:16:20
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dAShEIKO 2007/11/22 21:37:09
Kommentar löschenDurch die Braut bekommt das ganze etwas Burtonsches schrilles.
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caliban 2007/09/08 12:25:38
Kommentar löschenBesser als der erste Teil. James Whale hat sich selber übertroffen
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