Frankensteins Braut

Bride of Frankenstein (1935), US Laufzeit 70 Minuten, FSK 12, Drama, Fantasyfilm, Science Fiction-Film, Horrorfilm

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7.5
Kritiker
15 Bewertungen
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7.4
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292 Bewertungen
15 Kommentare
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von James Whale, mit Boris Karloff und Colin Clive

Boris Karloff spielt im Horror-Klassiker Frankensteins Braut erneut die Rolle des missverstandenen Ungeheuers, diesmal auf der Suche nach einer Gefährtin.

Sowohld Dr. Frankenstein (Colin Clive) als auch sein Monster (Boris Karloff) überleben wir durch ein Wunder den Brand in der Mühle. Während das Monster die Einwohner des Dorfes erneut terrorisiert und im Wald auf einen blinden Eremiten (O.P. Heggie) trifft, erhält Dr. Frankenstein Besuch. Der wahnsinnige Professor Dr. Septimus Pretorius (Ernest Thesiger) forscht ebenfalls an der Schöpfung lebendiger Kreaturen und will Dr Frankenstein üerreden, seinem Monster eine Braut zu erschaffen. Als dieser sich weigert, lässt Pretorius Frankensteins Verlobte entführen.

Hintergrund & Infos zu Frankensteins Braut.
Frankensteins Braut ist ein Klassiker unter den Horrorfilmen. Die Kulissen, vor allem Frankensteins Labor, wurden von der Kritik als besonders einfallsreich gelobt. Für die Zeit der 1930er Jahre war die Tricktechnik eine Meisterleistung (Pretorius verkleinerte Kreaturen in Gläsern). Auch die leitmotivisch geprägte Filmmusik wird verschiedentlich als eine der ersten großen Horrorfilmvertonungen angesehen. Eine besonders gelungene Pointe: Die Autorin des Frankenstein-Romans, Mary Shelley, die wir in der Eingangssequenz als Erzählerin sehen, wird von derselben Darstellerin (Elsa Lanchester) verkörpert wie Frankensteins Braut.

Vollständige Handlung
Nachdem die Mühle in Flammen steht, wird der vom Mühlendach geworfene Dr. Henry Frankenstein (Colin Clive) von den plündernden Bürgern gerettet. Vom Monster (


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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (2) — Film: Frankensteins Braut

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Die wichtigsten Ensemblemitglieder aus dem Vorgänger sind wieder am Start und werden durch kompetente Neuzugänge ergänzt. Allein schon der herrlich schrullige, Mephisto-artige Dr. Pretorius ist eine Bereicherung der Besetzung, die man nicht missen möchte. Von ihm ausgehend, durchzieht auch eine gesunde Prise Humor die Handlung, was jene gleich besser verdaulich macht und den Unterhaltungsfaktor steigert. Wichtigster Verdienst von „Frankensteins Braut“ ist jedoch, dass der Autor Aspekte der Romanvorlage einbindet, die im ersten Film keinen Platz hatten. So besitzt Frankensteins Monster nun die Fähigkeit der Sprache und ist im Zuge dessen viel feinfühliger ausgearbeitet; die Tragik der Figur, gerade während der schönen Episode mit dem blinden Einsiedler, ist hier viel greifbarer. Wie James Whale übertrifft sich auch Hauptdarsteller Boris Karloff selbst. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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8.0Ausgezeichnet

Die Fassung von 1935 war ein Meisterstück von James Whale (Regie). „Frankensteins Braut“ gehörte mit zu den ersten Frankenstein-Filmen überhaupt. Und war nach 1931 ein weiterer Kassenerfolg von Whale. Es war Boris Karloff (als Monster) zu verdanken, dass dieser Film in die Filmgeschichte eingehen konnte. [...]

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Kommentare (12) — Film: Frankensteins Braut


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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Frankensteins Braut", das (wenn ich mich nicht irre) erste Horrorsequel der Filmgeschichte. Es hat gewisse Sequelkrankheiten, aber noch mehr Vorzüge.
Ein Sequel ist selten besser als sein Original, da ein guter Film ohnehin seine Geschichte erzählt haben sollte. Da gibt es Ausnahmen, aber in der Regel sollte ein guter Film immer für sich stehen können. Das Original tat das, daher war dieser Teil sicher nicht notwendig. Aber: Er macht ja alles richtig. Die Geschichte wird klug, ohne Lücken fortgeführt und ist keine sinnlose Auswalzung der ursprünglichen Geschichte. Im Gegenteil, es geht mehr ins Detail, thematisiert viel deutlicher den eigentlich traurigen Kern des Originals. Das Monster will kein Monster sein, sehnt sich nach menschlicher Wärme, durch seine Prägung und dem ihm entgegenschlagenden Hass endet dies nur immer im Gegensatz. Durch Angst, Einsamkeit und Entäuschung wird er zum Monster, das alle eh in ihm sehen. "Frankensteins Braut" stellt dieser Zeichnung den Horrorplot sogar hintern an, es ist fast eher ein Drama als ein Horrorfilm. Das Monster wird viel deutlicher als im Vorgänger zum Sympathieträger, er ist eigentlich nicht mehr das Monster, nur noch die traurige Gestallt, die zum Monster gemacht wird. Das war im ersten Teil ja auch schon so, nur hier viel offensichtlicher, da die Figur mehr Profil gewinnt. Boris Karloff darf endlich auch sprechen, mehr Emotionen zeigen und tut dies fabelhaft. Auch bis zur Unkenntlichkeit maskiert wirkt er wie ein Mensch, der eigentlich keiner ist. Man schließt ihn noch mehr ins Herz und fühlt um so mehr mit, wenn im Finale...ich enthalte mich wegen Spoilergefahr, wer es gesehen hat, wird es verstehen.
"Frankensteins Braut" wirkt reifer, von seiner Dramaturgie wie seiner Inszenierung. Die ist klar besser als beim Original, das konnte man ja schon bei "Die Mumie" und besonders "Der Unsichtbare" sehen. Es ist flotter erzählt und sieht viel besser aus (das großartige Schattenspiel zu Beginn in Frankensteins Behausung sei besonders erwähnt).
Der Erstling hat dadurch nichts verloren, aber das Sequel ist dennoch nüchtern und emotional betrachtet der bessere Film, obwohl es ein Sequel ist. Muss man ja so sagen, bis heute eine Seltenheit.
Trotzdem: "Der Unsichtbare" ist (bis jetzt) mein persönliches Highlight der Monster-Box. ;)

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Filmkenner77

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Ich mag den Erstling fast noch mehr. Vielleicht weil er der erste Horrorfilm war, den ich je gesehen habe. Da hat der einen kleinen Nostalgiebonus bei mir.


JackoXL

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Nostalgiebonus kann ich immer verstehen.


aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein zweiter Teil, der besser ist als das Original. Ein Film , in dem die Monster menschlicher sind als die Menschen.

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Teezy123

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Bewertung9.5Herausragend

Auch mit Teil 2 wurde Filmgeschichte geschrieben.
Frankensteins Braut kann für meinen Gschmack atmosphärisch nicht ganz mit dem Erstling mithalten, was unter anderem auch an den ulkigen humoristischen Einlagen liegt.
Dafür kann Teil 2 aber mit einigen schönen neuen Einfällen aufwarten.
Alles in allem also ein ganz kleines bisschen schlechter als Teil 1... aber wirklich nur ganz bisschen, denn diese Fortsetzung ist trotzdem genauso wie Teil 1 ein Meilenstein des Horrorfilms... Ein MUSS für Jedermann !!!

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Doomsday

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Na das war ja mal eine positive Überraschung! Eigentlich hab ich ja nur ein trashiges Sequel erwartet, aber was ich zu sehen bekam war ein unheimlich flott inszenierter und phantasievoller Gruselfilm mit einer gelungenen Dosis an Humor. So geht der Film die Thematik lange nicht so ernsthaft an wie der berühmte erste Teil, aber ins Lächerliche wird hier trotzdem nichts gezogen. Der Film funktioniert anders wie der Vorgänger, steht aber mit diesem qualitativ mindestens auf einer Stufe. Auch Elsa Lanchester als die Braut ist einfach nur der Knüller, sowohl optisch als auch darstellerisch. "Bride of Frankenstein" ist ein Klassiker, dessen Charme man sich nur schwer entziehen kann und für Fans nostalgischer Gruselfilme ein Muss!

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Filmkenner77

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der Höhepunkte des frühen Horrorkinos. Ein Meilenstein! Wer den Glauben verloren hat, ein Sequel zu einem Klassiker könnte nicht gut sein, wird mit diesem Film eines besseren belehrt. "Frankensteins Braut" hat es dem Original gleich gemacht und ist ebenfalls zum Klassiker avanciert. Dies liegt u.a. daran, dass man die gleiche Geschichte nicht noch einmal erzählt, sondern neue Ideen entwickelt hat und somit eine Ergänzung, aber keine Kopie geschaffen hat. Der Film ist weniger düster als das Original und kann mit einigen durchaus skurillen und humoristischen Szenen aufwarten. In dieser Hinsicht gleicht er eher Whales Meisterwerk "Der Unsichtbare" von 1933, der als Bindeglied zwischen den zwei Frankenstein-Filmen gesehen werden kann. Hier wie dort geht es um einen Wissenschaftler, dessen Erfindung Unheil über die Menschen bringt. Und doch symbolisieren sie die neue Welt voller Wissbegier, Fortschrittsglaube und Wissenschaftshörigkeit. Sie überschreiten bei ihrer Suche nach dem Unbekannten Grenzen, die schließlich nicht Erfüllung und erhoffte Anerkennung, sondern Verzweiflung, Wahnsinn oder Tod mit sich bringen.

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Filmkenner77

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Danke dir. Beizeiten werde ich den Kommentar zu einem meiner All-Time-Favoriten noch etwas ausführen. Ich tue mich persönlich schwer damit, "Frankensteins Braut" besser einzustufen als "Frankenstein". Die düstere Atmosphäre des Erstlings gefällt mir sehr gut, obwohl natürlich auch das Sequel sensationelle Szenen (etwa die Szene mit dem blinden Mann) enthält. Insgesamt muss man aber festhalten, dass beide Filme zu den wichtigsten und besten Vertretern des Genre zählen. Leider wird "Der Unsichtbare" oftmals vergessen, obwohl er ein ähnlich großes Meisterwerk des frühen Horrorfilms ist.


Filmkenner77

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Interessant ist übrigens, dass die von dir angesprochene Szene jahrzehntelang in Deutschland zensiert wurde.


moep0r

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Bewertung7.5Sehenswert

Wesentlich besser als der erste Teil. Hier wird sich mehr an die Vorlage gehalten, was dem Film wirklich zu Gute kommt.

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Conan Doyle

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Bewertung10.0Herausragend

Die Fortsetzung ist noch besser gelungen als das Original. Die Geschichte ist ausgereifter und besser inszeniert. Neben den wirklich stimmungsvollen Kulissen gibt es auch noch einiges an schwarzem Humor. Hierfür sorgt besonders die ziemlich schräge Figur des Dr. Prätorius, der mir fast noch besser gefiel als Karloff. Die Szene mit den von ihm gezüchteten Miniaturmenschen und sein Picknick in der Gruft gehören zu den Höhepunkten des Filmes.

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Abronsius

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Bewertung10.0Herausragend

Der grobmotorische Stöpselmann stampft wieder durch düstere Landschaftskulissen und Katakomben.Obwohl er sich beim Genuss von Wein und Tabak recht gesellig gibt,kommt die gesellschaftliche Integration des physiognomisch Gehandicapten nicht so recht voran.
Prof.Septimus Praetorius,ein frevelhafter Wissenschaftler mit alchimistischer Ader und noch nicht so firm im Body-Recycling,verspricht dem Monster eine Partnerin.Mit blindem Kadavergehorsam folgt das Monster nun Praetorius Anweisungen. Das Blitz und Donner Laboratorium wird wieder geöffnet.James Whale inszeniert die Fortsetzung seines Erfolgs von 1931 voller Tempo, morbiden Charme und ironischer Übertreibung.
Das Finale im Turm,die Erweckung und das was folgt,ist voll grotesker Schönheit.Was für ein Paar!Die elektro-toupierten Brauthaare stellten einen techn. Quantensprung im Haarpflegebusiness dar.Franz Waxman liefert einen denkwürdigen Score ab.Die Leitmotive und deren Verflechtung bilden eine herausragende Klangkulisse für diese Schauergeschichte.Für Sunset Boulevard erhielt er dann endlich den Oscar.10 von 10 Paukenschläge für den Film.

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Dr Herbert West

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach nur traumhaft

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maslobojew

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kann man sich zusammen mit dem Erstling auch gleich im Doppelpack anschauen, so lang sind die ja nicht.

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Durch die Braut bekommt das ganze etwas Burtonsches schrilles.

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caliban

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Besser als der erste Teil. James Whale hat sich selber übertroffen

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