Frankensteins Braut

Bride of Frankenstein (1935), US
Laufzeit 70 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Drama, Science Fiction-Film, Fantasyfilm

7.2 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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12 Kommentare
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von James Whale, mit Boris Karloff und Colin Clive

Der legendäre Boris Karloff spielt erneut die Rolle des wohl missverstandensten Ungeheuers der Filmgeschichte, diesmal auf der Suche nach einer Gefährtin. Colin Clive ist wieder als der ehrgeizige Dr. Frankenstein zu sehen, der dem Ungeheuer nun eine unglückliche Braut konstruiert.

Handlung

Nachdem die Mühle in Flammen steht, wird der vom Mühlendach geworfene Dr. Henry Frankenstein (Colin Clive) von den plündernden Bürgern gerettet. Vom Monster (Boris Karloff) fehlt jede Spur und man glaubt, es sei im Flammenmeer umgekommen. Nur die Eltern des vom Monster getöteten Mädchens wollen sich in den Trümmern der Mühle vom Tod der Kreatur überzeugen und durchforsten diese. Doch das Monster hat sich in den überfluteten Keller der Mühle retten können, wird dort von ihnen entdeckt und tötet auch sie.

Nach vollbrachter Tat zieht es den Unhold in den Wald. Minnie (Una O’Connor), Dr. Frankensteins ehemalige Haushälterin, wird Zeugin der Wiederauferstehung des Monsters. Sofort eilt sie ins Dorf und die Nachricht macht, obwohl kaum einer ihr Glauben schenken will, schnell die Runde. Nur Elizabeth (Valerie Hobson), Dr. Frankensteins Verlobte, eilt sofort zum Schloss, um ihrem Zukünftigen die Neuigkeit zu übermitteln.
Auch auf dem Schloss stößt sie zunächst auf taube Ohren.

Nachdem sich Frankenstein von seinem Sturz etwas erholt hat, erhält er am Abend überraschend Besuch vom unheilvollen Professor Dr. Septimus Pretorius (Ernest Thesiger), der einst Henrys Lehrer war und ihm nun eine Partnerschaft vorschlägt. Pretorius hat sich bereits in Eigenregie mit der Schaffung eines künstlichen Menschen beschäftigt, aber bisher keine Kreatur von nennenswerter Körpergröße zusammengebracht. Stattdessen hat er ein ganzes Kabinett winziger Abbilder von Personen kreiert, die er Frankenstein vorführt. Dieser ist von den Objekten entsetzt und lehnt das Angebot der Zusammenarbeit kategorisch ab.

Das Monster ist währenddessen immer…


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Kritiken (2) — Film: Frankensteins Braut

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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8.0Ausgezeichnet

Die Fassung von 1935 war ein Meisterstück von James Whale (Regie). „Frankensteins Braut“ gehörte mit zu den ersten Frankenstein-Filmen überhaupt. Und war nach 1931 ein weiterer Kassenerfolg von Whale. Es war Boris Karloff (als Monster) zu verdanken, dass dieser Film in die Filmgeschichte eingehen konnte. [...]

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

Diese Fortsetzung übertrifft den ersten Teil in jeder Hinsicht, zurecht gilt „Frankensteins Braut“ als eine der besten Fortsetzungen aller Zeiten. Es war aber auch nicht schwer, den ersten Teil zu toppen. Die Kameratechnik ist ausgereifter, Musik und Dialoge greifen ineinander, die Tragik der Figur des Monsters ist gut ausgearbeitet, die Kulissen und Effekte aufwendiger. Außerdem wurden in dem zweiten Frankenstein-Film sogar einige komödiantische Elemente beigefügt, mehr oder weniger freiwillig. Die „Monster“ im Miniaturformat sollen jedenfalls offensichtlich nicht das Gruseln lehren. Ebenso wenig die teils schrillen Performances mit dem starken Akzent. Die Frisur der Braut ist einfach nur Kult. [...]

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Kommentare (10) — Film: Frankensteins Braut

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Doomsday

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Na das war ja mal eine positive Überraschung! Eigentlich hab ich ja nur ein trashiges Sequel erwartet, aber was ich zu sehen bekam war ein unheimlich flott inszenierter und phantasievoller Gruselfilm mit einer gelungenen Dosis an Humor. So geht der Film die Thematik lange nicht so ernsthaft an wie der berühmte erste Teil, aber ins Lächerliche wird hier trotzdem nichts gezogen. Der Film funktioniert anders wie der Vorgänger, steht aber mit diesem qualitativ mindestens auf einer Stufe. Auch Elsa Lanchester als die Braut ist einfach nur der Knüller, sowohl optisch als auch darstellerisch. "Bride of Frankenstein" ist ein Klassiker, dessen Charme man sich nur schwer entziehen kann und für Fans nostalgischer Gruselfilme ein Muss!

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Filmkenner77

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der Höhepunkte des frühen Horrorkinos. Ein Meilenstein! Wer den Glauben verloren hat, ein Sequel zu einem Klassiker könnte nicht gut sein, wird mit diesem Film eines besseren belehrt. "Frankensteins Braut" hat es dem Original gleich gemacht und ist ebenfalls zum Klassiker avanciert. Dies liegt u.a. daran, dass man die gleiche Geschichte nicht noch einmal erzählt, sondern neue Ideen entwickelt hat und somit eine Ergänzung, aber keine Kopie geschaffen hat. Der Film ist weniger düster als das Original und kann mit einigen durchaus skurillen und humoristischen Szenen aufwarten. In dieser Hinsicht gleicht er eher Whales Meisterwerk "Der Unsichtbare" von 1933, der als Bindeglied zwischen den zwei Frankenstein-Filmen gesehen werden kann. Hier wie dort geht es um einen Wissenschaftler, dessen Erfindung Unheil über die Menschen bringt. Und doch symbolisieren sie die neue Welt voller Wissbegier, Fortschrittsglaube und Wissenschaftshörigkeit. Sie überschreiten bei ihrer Suche nach dem Unbekannten Grenzen, die schließlich nicht Erfüllung und erhoffte Anerkennung, sondern Verzweiflung, Wahnsinn oder Tod mit sich bringen.

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moep0r

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Bewertung7.5Sehenswert

Wesentlich besser als der erste Teil. Hier wird sich mehr an die Vorlage gehalten, was dem Film wirklich zu Gute kommt.

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Conan Doyle

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Bewertung10.0Herausragend

Die Fortsetzung ist noch besser gelungen als das Original. Die Geschichte ist ausgereifter und besser inszeniert. Neben den wirklich stimmungsvollen Kulissen gibt es auch noch einiges an schwarzem Humor. Hierfür sorgt besonders die ziemlich schräge Figur des Dr. Prätorius, der mir fast noch besser gefiel als Karloff. Die Szene mit den von ihm gezüchteten Miniaturmenschen und sein Picknick in der Gruft gehören zu den Höhepunkten des Filmes.

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Abronsius

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Bewertung10.0Herausragend

Der grobmotorische Stöpselmann stampft wieder durch düstere Landschaftskulissen und Katakomben.Obwohl er sich beim Genuss von Wein und Tabak recht gesellig gibt,kommt die gesellschaftliche Integration des physiognomisch Gehandicapten nicht so recht voran.
Prof.Septimus Praetorius,ein frevelhafter Wissenschaftler mit alchimistischer Ader und noch nicht so firm im Body-Recycling,verspricht dem Monster eine Partnerin.Mit blindem Kadavergehorsam folgt das Monster nun Praetorius Anweisungen. Das Blitz und Donner Laboratorium wird wieder geöffnet.James Whale inszeniert die Fortsetzung seines Erfolgs von 1931 voller Tempo, morbiden Charme und ironischer Übertreibung.
Das Finale im Turm,die Erweckung und das was folgt,ist voll grotesker Schönheit.Was für ein Paar!Die elektro-toupierten Brauthaare stellten einen techn. Quantensprung im Haarpflegebusiness dar.Franz Waxman liefert einen denkwürdigen Score ab.Die Leitmotive und deren Verflechtung bilden eine herausragende Klangkulisse für diese Schauergeschichte.Für Sunset Boulevard erhielt er dann endlich den Oscar.10 von 10 Paukenschläge für den Film.

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Dr Herbert West

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach nur traumhaft

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maslobojew

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kann man sich zusammen mit dem Erstling auch gleich im Doppelpack anschauen, so lang sind die ja nicht.

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Zuri

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Bewertung7.5Sehenswert

Kennt jemand den Friseur von der Braut?

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Durch die Braut bekommt das ganze etwas Burtonsches schrilles.

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caliban

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Besser als der erste Teil. James Whale hat sich selber übertroffen

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