Walk Hard: Die Dewey Cox Story

Walk Hard: The Dewey Cox Story (2008), US
Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Komödie, Musikfilm, Kinostart 13.03.2008

5.8 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
468 Bewertungen
28 Kommentare
Walk Hard: Die Dewey Cox Story - Bild 18119
  • DVD
  • VoD
Online-Videothek
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Jake Kasdan, mit John C. Reilly und Jenna Fischer

Das Leben machte ihn tough. Die Liebe machte ihn stark. Die Musik machte ihn hart. “Walk Hard” erzählt die urkomische Geschichte der bewegten “Auf-und-ab-und-wieder-auf”-Karriere von Musiklegende Dewey Cox: Rock ‘n Roll ist sein Leben. Er schläft mit 411 Frauen, heiratet drei Mal, hat 22 Kinder und 14 Stiefkinder, ist der Star seiner eigenen 70er Jahre Fernsehshow, zählt von Elvis über die Beatles bis hin zu einem Schimpansen alle möglichen Leute zu seinen Freunden und zieht sich jede Droge rein, die der Menschheit bekannt ist, ehe er versucht, von ihr wieder los zu kommen… Doch trotz allem – oder gerade deswegen?! – wird Cox zu einem nationalen Idol und findet bei seiner Backup-Sängerin Darlene die große Liebe seines Lebens. Diese Komödie zieht musikalische Biopics wie “Ray” oder “Walk the Line”, die in den letzten Jahren sehr erfolgreich waren, durch den Kakao. Danach werden diese Filme dann auf die Schippe genommen, dann auf den Arm, bevor sie endgültig verarscht werden.

Handlung

Die beiden jungen Söhne Dewey Cox (John C. Reilly) und Nate Cox (Chip Hormess) führen ein abenteueriges Leben auf der Farm ihrer Eltern (Raymond J. Barry & Margo Martindale), bis der Dewey eines Tages versehentlich seinen älteren und sehr talentierten Bruder Nate versehentlich mit einer Machete in einem Spaßkampf tötet. Fortan liegt das Familienglück in Scherben, da Pa Cox Dewey den Tod seines Lieblings einfach nicht verzeihen kann. Der traumatisierte Dewey verliert als Folge des Schockzustands seinen Geruchssinn, entdeckt aber sein Talent für den Blues. Er verschreibt sich und sein Leben vollkommen der Musik als er auf einer Party mit seiner Schülerband den Saal mit ihrem Song “Take my Hand” in Exstase versetzen. Während er den Song zum Besten gibt treffen sich die Blicke von ihm und Edith (Kristen Wiig). Es ist die große Liebe und fortan sind die beiden ein glückliches…

  • 37795279001_1031488095001_18119-thumb-square
  • 37795279001_1032508359001_18119-thumb-square
  • Walk Hard: Die Dewey Cox Story - Bild 18120
  • Walk Hard: Die Dewey Cox Story - Bild 18121
  • Walk Hard: Die Dewey Cox Story - Bild 18122

Mehr Bilder und Videos zu Walk Hard: Die Dewey Cox Story


Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Walk Hard: Die Dewey Cox Story

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

"Walk Hard" gehört in naher Zukunft zur ersten Wahl, wenn es darum geht einen unterhaltsamen Film für einen Videoabend zu finden. Wurde in der letzen Zeit sehr viel Mist im Bereich der Spoof-Movies auf die Zuschauer losgelassen, gesellt sich mit "Walk Hard”"nun ein gelungener Film zu seinen Genrekollegen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

"Walk Hard" spielt "Walk the Line" manchmal szenengenau nach. Buddy Holly und Elvis dürfen als Randfiguren nicht fehlen. Die Orgien, die Drogen sind anzüglich albern, die Lieder zweideutig in den Texten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Hollywoods derzeit heißestes Comedy-Talent hat wieder zugeschlagen: Hit-Produzent und Drehbuchautor Judd Apatow ("Beim ersten Mal", "Superbad", "Ricky Bobby - König der Rennfahrer") nimmt diesmal gewohnt treffsicher erfolgreiche Musik-Dramen wie "Walk the Line", "Ray" und "The Doors" aufs Korn...

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Top besetzt und mit viel Liebe zum Detail ausgestattet, schafft es Walk Hard, viel Sympathie für die fiktive Musikerlegende Dewey Cox aufzubauen. Die Gaststars geben sich die Klinke in die Hand und viele Gags, sind genau wie die eingängige Musik sehr charmant. Daß es trotzdem nicht für mehr Punkte reicht, liegt daran, daß man trotz dem offensichtlichen Spaß den alle Beteiligten am Projekt wohl hatten, irgendwann das Gefühl bekommt, einen Saturday Night Live-Sketch zu sehen, der einfach immer weiter geht. Sicher er hat witzige Momente und eigentlich ist nichts wirklich schlecht. Es ist nur viel zu viel und während man sich beim ersten Drogen-Gag noch amüsiert, wird die zwanzigste Wiederholung irgendwann einfach langweilig. Walk Hard ist ein liebenswert, knuffiger Streifen, der letztlich das Genre und die Musik viel zu gerne mag um wirklich böse zu sein, er hat viele nette Ideen, die sich letztlich aber auch ohne Verlust in einem 10min Kurfilm unterbringen ließen. Das ist nicht schlecht, aber doch ein bißchen schade.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Allzu sehr hängt "Walk Hard" an "Walk the Line", folgt dessen Stationen fast penibel. Und ist dann doch mehr eine Parodie auf diesen Film statt aufs ganze Genre. Dass die Darsteller dabei einen Zeitraum von 40, 50 Jahren ohne große Maske überbrücken, ist nicht ohne Charme, wirkt manchmal aber doch sehr bemüht. Und da manche Zoten allzu sehr unter die Gürtellinie gehen, möchte man am Ende dann doch lieber echten Rock 'n' Roll auflegen als ihn durch den Kakao gezogen sehen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

willy50

Antwort löschen

Genau. Den Kakao hätten die Macher schlürfen sollen.


alviesinger: bummelkino

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Judd Apatow, momentan Hollywoods gefeierte Koryphäe für anspruchslose Komödienunterhaltung, liefert mit „Walking Hard“ Konfektionsware ab. Er beschränkt sich auf die üblichen Versatzstücke, die ihn schon bei Filmen wie „Beim ersten Mal“ oder „Ricky Bobby“ großen Erfolg bescherten: Rüde Sprüche, Minderheiten-Gags und eine Riege an überdrehten Comedy-Stars, die in zahlreichen Cameos für Abwechslung sorgen, reichen Apatow dafür scheinbar aus. Am präpubertären Humor scheitert der Film indes nicht - ein Zielpublikum gibt es für so etwas immer. Das Hauptproblem des Films ist seine fehlende Stringenz. „Walking Hard“ fehlt der rote Faden. Nimmt man die einzelnen Szenen für sich, wirkt der Streifen am Ende wie eine 90-minütige Sketchparade ohne große Geschichte. Auch wichtige Grundvoraussetzungen für zündende Pointen - Timing oder auch frische Ideen - fehlen. Und der ewige Nebendarsteller John C. Reilly ist in seiner Hauptrolle schlichtweg überfordert. Der lausbubenhafte Charme eines Leslie Nielsens oder Will Ferrells geht Reilly komplett ab.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Fängt ja noch recht komisch an und man denkt: Och, irgendwie süß wie der Film wirklich jede Faser vom erzkatholischen WALK THE LINE auf die Schippe nimmt. Das geht soweit in Ordnung. Doch die zweite Hälfte hat es dann in sich. Hier feiert sich WALK HARD nur noch selbst ab, versucht die Gags im Sekundentakt zu verschießen, landet aber nur im seltensten Fall mal einen. Bitter aber wahr: Ab hier ist die Karikatur genau so öde wie die Vorlage. Oder ist genau das das Konzept? Ich fand's mies mit Einschränkungen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Hinter dem Projekt steckt als Produzent und Drehbuchautor mit Judd Apatow der Mann, der nach Erfolgen wie „Jungfrau (40), männlich sucht…“ und „Beim ersten Mal“ in Sachen derber Filmspaß derzeit die Nummer eins in Hollywood ist und in seinen verschiedenen Funktionen Komödien beinahe im Monatstakt in die Kinos bringt. „Walk Hard“ merkt man jedoch die Massenproduktion der letzen Zeit ein wenig an: Etwas bemüht folgt der Film seiner Verarschungs-Vorlage "Walk the Line" und quetscht aus allen Szenen mindestens einen, mal mehr, mal weniger originellen Gag heraus. Doch richtig gut wird er erst, wenn er sich davon löst und es zum Beispiel zu einem Treffen zwischen Dewey Cox und den Beatles beim gemeinsamen Meditieren in Indien kommt. Eine Szene, die zum Komischsten gehört, über das man sich derzeit im Kino bekringeln kann, und die allein das Geld für den Besuch einer Dewey Cox-Show wert ist.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (20) — Film: Walk Hard: Die Dewey Cox Story

Kommentar schreiben
Sortierung

MoeByDays

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Hier war ich wirklich positiv überrascht. Erwartet habe ich einen Klamauk, eine inhaltsleere Parodie auf "Walk the Line". "Walk Hard" macht das ganze aber so souverän und treffsicher, dass es wirklich Spaß macht. Der Film ist teilweise sehr albern, aber auch die flachen Witze wissen meistens zu begeistern, und das Niveau fällt nie so tief, dass es peinlich wird. Außerdem ist man ja auf eine nicht sonderlich anspruchsvolle, überzogene Komödie gefasst. Teilweise hält sich der Plot sehr nah an das Original, teilweise driftet er etwas ab. Anders als im Original erfindet "Dewey Cox" nämlich über Jahrzehnte hinweg die verschiedensten Musikstile wie z.B. den Punk, was dann gerade für Musikfans interessant und kurzweilig ist. Um beim Thema Musik zu bleiben: Der Soundtrack ist wirklich 1A! "Walk Hard" nimmt sich nämlich das Original auch hier zum Vorbild, und hat einen kompletten Soundtrack mit filmeigenen Kompositionen zu bieten. Diese sind dabei überraschend schick, eingängig und mit witzigen Texten garniert. Ein weiteres Plus im Vergleich zu Blödeleien wie Scary Movie ist, dass der Film Herz hat, und auf seine Art und Weise zumindest ein bisschen berühren kann. Solide Komödie, die man sich durchaus auch ein paar Mal ansehen kann. Man sollte aber vorher das Original gesehen haben.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dae-su

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

WALK HARD ist alles, was man nicht von ihm erwartet: Pointenreich, souverän inszeniert, herrlich albern und trotzdem nie purer Slapstick, zu keiner Sekunde ernsthaft und mit John C. Reilly perfekt besetzt. Parodien gibt es wir Sand am Meer - diese Musikfilm-Parodie funktioniert gerade deshalb so hervorragend, weil sie kopiert und trotzdem eigenständig bleibt. Und deshalb nie in die fahrigen Gefilde einer Scary-Movie-Reihe abrutscht. Kurzweilig, harmlos, witzig und: sehenswert.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SamRamJam

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Walk Hard ist streng betrachtet nichts weiter als eine Parodie auf ''Ray'' und ganz besonders auf ''Walk the line''. Ungeniert wird hier die Lebensgechichte des Johnny Cash genommen und durch den Kakao gezogen. Wenn man es weiter streng betrachtet ist der Humor auch auf einem eher unteren Nieaveu angesiedelt. Trotzdem ist der Film Saukomisch und schafft es intressanterweise irgendwann ab der Mitte (eigentlich schon ab dem ersten Viertel mit dem Song ''Walk Hard'') dass man anfängt den Film ernst zu nehmen. Man nimmt ihn gar nicht mehr als Parodie war sondern verfolgt die Lebensgeschichte des Dewey Cox. Seltsamerweise empfand ich es auch nicht als störend wenn Dewey unter Drogen plötzlich in der Lage ist Autos umzuwerfen und sich als Zeus zu betiteln. Dies liegt u. a. wahrscheinlich daran dass hier richtige Schauspieler agieren und nicht die typischen Blödelbarden anderer Produktion dieser Richtung. Zum anderen ein richtiger Soundtrack der zudem auch noch wirklich gut ist. Wenn man von der einen oder anderen Textzeile absieht würde man bei den Songs nicht zwangsläufig auf eine Komödie schließen (vor allem nicht auf solch eine). ''Walk Hard'' und ''Guilty as Charge'' könnten auch echte Lieder aus den 60ern sein.
Also: Obwohl der Film eigentlich alles hat was einen schlechten Film ausmacht ist er wirklich ausgezeichnet. Ich verstehe es zwar selber nicht aber so ist es :)

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

mikkean

Antwort löschen

Ich freue mich jetzt schon!!!


SamRamJam

Antwort löschen

Hast den noch nicht gesehen? Wenn ich deinen Geschmack richtig einschätze wird das ein Happening für dich ^^


Viking

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich wieder eine super komödie.Walk the line verarsche mit einem super John C. Reilly als Dewey Cox.Gute Gags mit viel Herz zum Detail, manchesmal zu viel des guten, aber da kann man schon hinweg sehn.Auf jeden fall ein film zum öffter ansehn der auch nach dem 5 mal nicht langweilig wird. Top!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach den erfolgreichen und Oscargekrönten Musiker Biopics "Ray" und "Walk the Line" bläst Regisseur Jake Kasdan ("Nix wie raus aus Orange County") zum Frontalangriff und veräppelt die Biographien von Ray Charles und Johnny Cash wo der nur kann. Das Ergebnis ist größtenteils unsinnig, oft respektlos und zum größten Teil wirklich verdammt komisch. Dass schöne bei "Walk Hard" ist nämlich die Tatsache, dass der Film in seinem Humor zwar größtenteils recht grobschlächtig ist, aber er wurde mit sichtlich viel Hingabe produziert. So gibt es grandiose Songs und umwerfende Gastauftritte z.B. den White Stripes Frontmann Jack White als Elvis Presley und den quirligen Schauspieler und Tenacious D Frontmann Jack Black als Paul McCartney im LSD Rausch. Kurzum: Unsinnig aber gut.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Movieking

Antwort löschen

die beste szene is einfach die aufm klo. Dewey du willst das nicht vertrau mir!!!(-;


stuforcedyou

Antwort löschen

ja, die ist echt herrlich.


Hobi

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

ja, das war echt lustig, bunt und leicht. ein sehr aufwendiger film, klasse sets, mit liebe zum detail ausgestattet kostüme und schöne songs. die kurzen gastauftritte, von denen ich nur von frankie muniz, lyle lovett, jewel und jack blach als paul mccartney erkannt habe, waren auch eine nette sache. in diesem film gab es unendlich viele anspielungen auf andere filme, das man sie nicht alle hier aufzählen kann.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BobbyIII

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Komödie die wirklich voll meinen Humor trifft. Obwohl dieser Film in vielen Szenen einfach eine Parodie auf Filme wie Walk the line, Ray und Konsorten ist erzählt er dennoch seine eigene Geschichte. Und diese ist herrlich überzogen und mit wirklich guter Musik versehen (Walk Hard ist ein geiler Song). Außerdem sind die vielen Gaststars in den Rollen der Rock'n Roll Legenden einfach herrlich skurril.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Benner

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

War irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich werde ihn mir nicht ein zweites mal ansehen aber bin auch nicht maßlos vom dem Film enttäuscht, dass ich sagen würde man sollte ihn meiden. Erwartet einfach nicht zuviel, dann gefällt er euch vielleicht.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

willy50

Kommentar löschen
Bewertung1.5Ärgerlich

In die Tonne damit ! Real Rock´n Roll Rules !

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Prestigeww

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Mr Cox ist noch nicht soweit, er muss vor dem Konzert erst immer über sein gesamtes Leben nachdenken." Mit diesem Satz sind die Musiker-Biopics der letzten Jahre umfassend umschrieben. Wunderbar diese Parodierung der 08/15 Musikerbiographie des Rockstars, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt, seine Beziehungen ruiniert und nichts besseres zu tun hat, als ein Lied darüber zu schreiben. Zuletzt erst wieder sehr unoriginell zu beobachten in Control. Und nein, ein Film wird übrigens nicht allein dadurch "ästhetisch", dass man in schwarz-weiß gedreht hat. Das macht mittlerweile jeder Provinzfotograf. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich liebe Johnny Cash, ich bewundere Joy Division, aber diese Biopics mit ihrem Hang zur unoriginellen Dramatisierung und psychologischen Flachwasserfahrt lassen die betroffenen Musiker im Grab rotieren. Kein Film parodiert dies so wunderbar überdreht und komisch wie Walk Hard.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

keddschabb

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich finde es wirklich ungerecht, weshalb mit "Ricky Bobby" eine Genre- und Szeneparodie unglaublich erfolgreich wurde, die die bigotte, manchmal rassistische und immer homophobe Welt der NASCAR auf sehr harmlose Weise vorführt, indem sie auf beißende Satire zugunsten von typischer Ferrell-Blödelei verzichtet, während diese wegen des Autorenstreiks 2008 kaum promotete Perle kaum Beachtung findet. Nicht nur, dass mir für Walk The Line, Ray und Konsorten eine liebevolle Parodie wesentlich besser geeignet scheint als für Days of Thunder, Speedway usw., nein, die Qualität der Witze und Detailverliebtheit von "Walk Hard" machen diesen zu einem Film, den man ständig anschauen könnte. Ich weiß aber nicht, wie oft ich "Knack & Back" bzw "Shake 'n Bake" noch hören könnte. Allein die Songs machen Walk Hard zu einem Juwel. Frei nach Judd Apatow: Ricky Bobby-DVDs masturbieren vor dem Einschlafen zu Dewey Cox!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Benni-THE-KING

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Paar Sachen waren echt gut aber ingesamt ist der Film leider größtenteils mittelmäßig

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AylaView

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Beginnt schräg und stark, flacht danach imemr mehr ab in Albernheiten und Unlustigkeit. Walk the line wird an manchen Stellen schön verladen, im Endeffekt ist der Film allerdings ein eher maues Unterfangen.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bäda

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

YES!!!! endlich mal wieder ne gute Parodie! Reilly spielt seine Rolle super. und die handlungen bzw parodien auf einzelne filme bzw musiker gelingt echt super. nicht jeder mag den humor, jedoch sollten leute die ricky bobby mochten auch hier auf ihre kosten kommen. für mich eine der lustigsten filme die ich seit längerer zeit gesehen hab. jedoch sollte man die originalfilme schon davor gesehen haben.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dlissi

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bis jetzt die erste Parodie die mir richtig gut gefallen hat und wahrscheindlich der Film bei dem die meisten Waschbecken drauf gegangen sind. Einfach nur zu empfehlen!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hennes Bender

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Was "Walk Hard" rettet ist zum einen die wirklich gute Performance von John C.Reilly und dann natürlich noch die genialen Songs, die auch für sich stehen könnten und gleichzeitig mehrere Genres parodieren. Ansonsten trotzdem einer der schwächeren "Judd-Apatow"-Filme, er ist nicht so charaktervoll wie "40 Year Old Virgin" , nicht so witzig wie "Anchorman" und nicht so konsequent wie "Superbad". Vielleicht ist "Walk Hard" eher die lustige Version von "I'm not there" als der definitive Biopic-Spoof. Macht Spass, mehr aber auch nicht. Das geht besser!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jonni

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Judd Apatow mag der aktuelle Heilsbringer von Hollywood sein: Ich habe Dewey Cox dennoch nach einer halben Stunde durchgespult. Haben seine Filme wie "Beim ersten Mal" und "40 year old virgin" noch sehr menschliche Züge, verabschiedet sich "Dewey Cox" ähnlich wie schon "Ricky Bobby" ins parodistisch Jenseitige. Humor wird hier mit dem Vergrößerungsglas betrieben, so dass das liebste Stilmittel die ständige Wiederholung ist. Leider ist das auf Dauer nicht lustig, sondern nervt bloß. Die anderen Kommentaren schreiben das ganze wirkt wie ein auf 2 Stunden gedehnter Sketch aus Saturday Night Live. Stimmt. Nur leider gibt es dafür noch keine Punkte.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

willy50

Antwort löschen

Diese Züge befanden sich bei den Ersten schon in der Anfahrt. Jetzt sind sie völlig abgefahren.


TiH

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

unterhaltsam und albern. ich denke so lässt sich dieser streifen treffend zusammen fassen.
sichtbar als "walk the line"-parodie erkennbar liefert der film zahlreiche lacher und ist ideales popcornkino. mehr allerdings nicht: kein tiefgang und keine sphären. nichts neues, aber auch nicht langweilig- thats all. ;-)

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alanger

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

dieser film hat alles was anderen musiker bio-pics abgeht: einen protagonisten der alle höhen und tiefen des business durchschritten hat, tolle musik und WAHRHAFTIGE einblicke in die szene. in abwandlung des papstwortes zu mel gibsons "the passion of the christ", gilt auch hier: „it is as it was“ ( JP II).

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

snuk41

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

herlich überzogene komödie, die es schafft selbst die versöhnung mit dem vater in einem schwertkampf enden zu lassen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch