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Super - Shut up, Crime!

Super (2010), US Laufzeit 89 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Komödie


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7.4
Kritiker
25 Bewertungen
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7.1
Community
5337 Bewertungen
246 Kommentare
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von James Gunn, mit Rainn Wilson und Ellen Page

Im normalen Leben ist Frank das, was man landläufig als arme Sau bezeichnet würde: ein unter Depressionen und Neurosen leidender Schnellimbiss-Koch. Als seine Frau unter den Einfluss eines besonders fiesen Kleinverbrechers gerät und Frank verlässt, verschwindet auch das letzte Regulativ aus dem Leben des Verlierers. Fortan zwängt er sich allabendlich in sein mühselig zusammengeflicktes Kostüm – nicht unbedingt um Gutes zu tun und zu den Gewinnern zu gehören, sondern um endlich mal auf die Kacke zu hauen: Als Superheld “Der Blutrote Blitz” geht er unverdrossen seiner Arbeit nach. Beistand leistet ihm dabei bereitwilligst die nicht minder verstörende nymphomane Comic-Verkäuferin Libby als sein Sidekick “Blitzie”.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (9) — Film: Super - Shut up, Crime!

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] Auch wenn man meinen könnte, dass Super eklatante Ähnlichkeit zu Kick-Ass aufweist und ein uninspirierter Trittbrettfahrer gewesen sein mag, so sollte schnell klar werden, dass beide Filme herzlich wenig miteinander gemein haben und auch der Tenor der Geschichte ein gänzlich anderer ist. James Gunns Werk punktet mit einer liebevoll ausgestalteten Geschichte um einen vom Leben enttäuschten Loser, der sich aufgrund psychotisch anmutender Eingebungen und eingebildeter Zechen zum Rächer aufschwingt und dabei die Grenzen der Moral um des Egoismus willen mehr und mehr vernachlässigt und letztlich alle Register zieht, um seine Angebetete aus den Fängen des Bösen zu befreien. Während anfänglich Witz und Situationskomik überwiegen wird dabei auch der Grundton vermehrt düsterer und hoffnungsloser, bis im blutigen Finale die gesamte Wut und Verzweiflung des Versagers in einem Blutbad kulminiert, was er über seine hehren Ziele zu rechtfertigen versucht. [...]

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Mr.Film: City of Cinema

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6.0Ganz gut

Mensch, bei einem Film der "Super" heisst, sind viele Wortspiele eigentlich vorprogrammiert - wenn man ihn denn dann auch so super findet. Die unlustigen Wortkombinationen spar ich mir an dieser Stelle aber, ich fand ihn grade mal super in Ordnung (wer gelacht hat, sollte sich über seinen Humor mal Gedanken machen).

Na aber warum hat mich "Super" nicht mit seinen Superheldenkräften am Arsch gepackt und in die Frontscheibe der Bewunderung befördert? Wieso hat mir die Rohrzange nicht den Weg zum Glück gezeigt? "Kick Ass" hat mich damals doch auch grün und blau verzaubert. Die Antwort hatte ich für mich selber erst etwas später. "Super" ist im Ganzen nämlich sehr gut durchkonzipiert und bietet eine taffe (Nicht)Heldenstory. Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, dass die für mich dringend nötige Leichtigkeit gefehlt hat. Sie ist zwar schon da, doch eben relativ unpräsent. Der Film verfolgt ein ernstes Ziel, ist ja kein Problem, machen auch andere Filme der Art(und diese haben mir gefallen), doch kommt der Humor nicht recht durch, bis auf einige Stellen konnte ich nicht mehr als schmunzeln. In dem Fall hier dreht es sich um schwarzen Humor, eine Humorart, die mir wirklich sehr liegt.

Als Independent Film ist "Super" sehr ansehnlich gedreht worden, dass weniger Budget zur Verfügung stand sieht man nur im direkten Vergleich zu "Kick Ass". Ich bin ein einer von vielen, der in einem Kommentar zu diesem Film "Kick Ass" mit ins Spiel bringt, doch es gibt eben extrem viele Parallelen. Geklaut wurde hier aber nicht, beide Filme wurden zur gleichen Zeit fertiggestellt, die Ideen standen ebenfalls schon länger. Mit dem Cast bleibt man dem "Konkurrenten" jedoch ebenbürtig, alleine die Nebenrollen wurden mit Kevin Bacon und Liv Tyler wunderbar besetzt. Rainn Wilson ist in seiner Hauptrolle absolut grandios, Ellen Page bestimmt auch, doch nervt sie nach einer gewissen Zeit mit ihrer abartigen Psychose.

Der Film, der sich nach dem "Aufräum"-Prinzip gestaltet, hinterlässt kaum erinnerungswürdige Momente, Momente die einen einzigartigen Film ausmachen. Auch regten mich diesen unterschwelligen Botschaften auf, "Nicht vordrängeln oder es kommt aus dem Hintergrund ein Kerl mit einer Rohrzange und der verpasst dir 'ne schöne Platzwunde!" Nee, da ging es dann doch etwas zu weit, war auch vom Humor her ziemlich unwitzig. Das Problem ist ja, das "Super" viel zu heftig ins Genre "Drama" abdriftet, denn da bietet man Storytechnisch einfach nichts neues bzw. etwas, bei dem man wirklich mitfühlen kann. "Shut up, Crime!", und zum Glück hat auch der Film früh genug die Klappe gehalten.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Mr.Film

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Seht ihr als dicken Pluspunkt, ich eher weniger. Fand das zu bescheuert dargestellt (die Idee an sich fand ich auch gut). Vor allem weil er die Frau auch noch niedergeschlagen hat, die ja nun wirklich nichts gemacht hat.


TheAtticChild

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Das die Aktion mit der Frau etwas heftig ist, steht außer Frage aber genau das zeigt auch wieder, was für ein krankhaftes Produkt der Gesellschaft dieser Frank eigentlich ist. Diese Faktoren machen den Film wiederum zu einem Drama. Habe den Film auch mal mit einem Freund gesehen, da musste ich nach ca. 30 Minuten aus machen, da er nicht auf diese Machart klar kam :-)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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9.0Herausragend

Da steckt viel drin: Witz, Tragik, Gewalt, Wahnsinn, Liebe und vieles davon kommt plötzlich, überraschend, unvorbereitet. Dadurch wirkt "Super" wie ein bizarre Wundertüte, vollgestopft mit Ideen und dem Unwillen sich einem festen Stil unterzuordnen. Das macht entweder große Freude oder traurig. Wie auch immer, es fühlt sich ziemlich einzigartig an.

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] „Super“ ist nicht bloß kreativ, frisch, zum Schreien komisch, pechschwarz, beachtlich nachdenklich und die spaßigste Gewaltverherrlichung seit Langem, sondern geht in manchen Handlungsentwicklungen gar so unvergleichlich anarchisch vor, dass selbst Liebhabern der bösesten Satiren schier die Kinnlade runterfällt. Was wunderbar beschwingt und frech beginnt, wird irgendwann eine derartige Perversion von Publikumserwartungen, dass man sich fragen muss, wo der Spaß eigentlich aufhört und nicht mehr glaubt, der Film könne nach seiner sehr positiv aufgenommenen Aufführung auf dem Fantasy Filmfest auch dem regulären, breiten Kinopublikum zugemutet werden. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Super, in der Tat: Keine hippe Superheldendekonstruktion wie die Katastrophe KICK-ASS, vielmehr eine Studie über Gewalt und Moral, nicht unähnlich dem chilenischen Meisterwerk MIRAGE MAN. James Gunn läßt den Troma-Spirit in seine hervorragende Inszenierung einfließen und geht immer genau den richtigen Schritt zu weit. Das spielfreudige Ensemble tut sein übriges, vor allem die ungebremste Ellen Page, die in der wahnsinnigsten Rolle aufgeht. SUPER ist lustig, traurig, krass und tut weh; ein Film, der im Kopf bleibt, selbst wenn man ihn nicht mag. Eine Herausforderung.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Le Samourai

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Yeah, mal einer Meinung. :)


goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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9.0Herausragend

Als ob Bonnie & Clyde es mit Mary & Max auf dem Rücksitz von Black Dynamites Karre treiben und dabei über Kick-Ass, Jesus und Juno samt Kind hinweg donnern - und sie in ihren Gedärmen liegend am Straßenrand zurücklassen...Ich wusste, dass der Film seinem Namen alle Ehre machen würde, aber mit seiner Genre sprengenden Durchtriebenheit und Furchtlosigkeit sowie psychologisch erstaunlich tiefschürfenden Ansätzen ließ er mich dann doch etwas (euphorisch) schockiert zurück.

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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8.5Ausgezeichnet

Wer nun einen weiteren Helden ohne Kräfte in Action bewundern möchte, der bekommt hier zwar einerseits was er will, andererseits könnte er aber auch ziemlich enttäuscht werden. Dies ist die Geschichte eines Mannes und nicht eines Kostüms. Das Verkleiden ist notwendiges Mittel zum Zweck bei Franks Selbstfindungstrip. Jetzt nicht falsch verstehen: hier stehen klar der Humor und einfach herrlich schräge und selbstironische Szenen im Vordergrund, doch sorgen einige Momente dazwischen auch für dramatische und von Herzen traurige Sequenzen, einige Bilder erwischen den Zuschauer unerwartet und verfehlen gerade deshalb in keiner Weise ihre verstörende Wirkung.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Der Film der Kick-Ass hätte werden können, wenn die Macher mehr Eier gehabt hätten. Ein verdammt bitterer Schlag in den Magen, der von der erschreckenden Brutalität, der ungeschönten, unglamourisierten Gewalt und der deprimierenden Stimmung her irgendwo zwischen Taxi Driver und Observe & Report liegt.

Mit letzterem eint in auch der gekonnte Spagat zwischen tiefschwarzem Humor und niederschmetterndem Drama - was vielleicht auch sein Problem werden könnte, denn für die Fun-Zielgruppe die bei Superheldenfilmen abfeiern will ist der Film sicher zu düster und für die Arthaus-Crowd ist er dann vielleicht doch zu nerdig.

Was schade ist, denn James Gunn liefert nach Slither hier einen zweiten rundum gelungenen Film ab, der sich bewusst zwischen viele Stühle setzt, es schafft zu schockieren ohne pubertär zu sein und zugleich interessante Fragen aufwirft, die auch nach dem Film noch wiederhallen - wenn sich die Zuschauer darauf einlassen.

Rainn Wilson und Ellen Page liefern genau wie der wunderbare Kevin Bacon hier bewusst ambivalente Performances ab und schaffen es Figuren zu kreieren, die nie völlig sympathisch, aber immer überzeugend und interessant sind.

Bleibt zu hoffen, dass wir nicht zu lange auf den Deutschlandstart warten müssen.

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Batzman

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Hab den Regisseur gestern nach dem Film kurz gefragt, er meinte sie hätten bereits nen Verleih, aber noch keinen festen Starttermin für Deutschland... ich hoffe es dauert nicht wie bei anderen Filmen wie Clerks II oder Nowhere Boy Ewigkeiten, bis er bei uns ins Kino kommt...


James Pluto

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Ich kann deiner kritik nur zustimmen, Super ist genial (um nicht zu sagen super ;))!


Rochus Wolff: freier Journalist

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9.0Herausragend

Gunn stellt in seinem Film die beiden extremen Auslegungen des Superheldendaseins – der eine mit dem quasi-religiösen Auftrag, das Böse zu bekämpfen, die andere mit der selbstverschafften Erlaubnis, die mit geradezu kindlicher Begeisterung Auslauf begehrende Sex- und Gewaltsau rauszulassen – in seinen Figuren einander zur Seite (und zugleich ist er zu klug, um die Eigenschaften so scharf voneinander abzugrenzen, wie es zunächst scheinen mag).

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (237) — Film: Super - Shut up, Crime!


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manuel.luger.3

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Bewertung9.5Herausragend

Scheissgeil dieser Film, zwar doch ein bisschen anders als Kick Ass aber von der story her eigentlich fast das gleiche, ich denke aber trotzdem wer Kick Ass mag wird diesen auch mögen... wahnsinnig witzig, verdammt brutal, ein geiler Kampfschrei... (Halt die Fresse Verbrechen), und eine Ellen Page die sich hier so richtig zum Affen macht... Wenn der Blutrote Blitz mit seiner Rohrzange durch die Straßen läuft und auf Leute einschlägt um das Verbrechen zu bekämpfen ist das verdammt noch mal zum schreien...
Ich wünsch euch viel Spaß...

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FrEAk0

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Ja ! ein verdammt guter Streifen !


manuel.luger.3

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Richtig krass, ich steh drauf wenn ein Film brutal und gleichzeitig witzig ist..


Troublemaker69

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wirklich starker Film, der in seiner Umsetzung noch konsequenter ist als Kick-Ass und auch viel mehr stilistische Comicelemente verwendet.
Zudem ist er von den Gewaltszenen her ziemlich hart und bietet bissigen Humor.
Außerdem wirft der Film eine Denkensansätze auf, über die der ein oder andere sicher noch nachdenken wird.
Ich habe an diesem Film nichts auszusetzen: Eine absolute Empfehlung!!!

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

wo sie stierbt ist traurig...

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Friedsas

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Dann änder ihn doch :D


uncut123

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ändert doch nichts jetzt... nur du hast gemeckert.... und andere fühlen sich verleicht vorgewarnt...g


EvertonHirsch

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe hohe Erwartungen in “Super“ gesetzt. Ich bin nicht der größte Fan von “Kick Ass“ und dachte, vielleicht geht dieser hier ein paar Schritte weiter und verschafft mir das, was andere bei “Kick Ass“ sehen. Ergebnis: Nö. Großes Nö.

Man bekommt in den ersten Minuten schon eine Idee, wo der Film hinwill (Mann/Frau, Frau weg, er will sie zurück). Anschließend ist es zwar noch ganz lustig, einem etwas übergewichtigen Amateur-Superhelden beim tölpelhaften Kampf mit einer Rohrzange gegen das Verbrechen zuzugucken, aber auf die Dauer (und das wird wirklich, wirklich ausgereizt) gehört schon etwas mehr dazu als kleine Referenzen zu andere Superheldenfilmen und eben das unbeholfene Agieren des vermeintlichen Verbrechensbekämpfer. Ellen Pages Rolle ist dann auch nicht gerade förderlich, da doch etwas zu künstlich ausgeflippt (das Cover sprach hier von einem weiblichen, nymphomanen Sidekick – da schnellten die Erwartungen noch einmal höher).

Nach einer gefühlten Ewigkeit, in denen die ersten Gags immer und immer wieder wiederholt wurden und die Geschichte ihren dramaturgischen Tiefpunkt erlebt (Story und Charaktere kommen einfach nicht voran), hält der Film aber doch hier und da einige gute Ideen bereit, die aber sofort durch unlustige Gags und Storyhänger verheizt werden. Das Finale zieht dann aber noch einmal etwas an, nur leider viel zu spät.

Einzig interessant ist Kevin Bacon, der seiner Schurkenrolle etwas Unverwechselbares und Komisches beimischen kann und mit mehr Screentime jeden anderen locker an die Wand gespielt hätte.

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Filmfan30

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Bewertung3.5Schwach

Spoiler enthalten:

Das Thema ist ähnlich wie Kick-Ass, aber während Kick-Ass lautere Motive hat und bei all seinen Übertreibungen provokant anders und deshalb lustig ist, will Frank einfach nur nicht kapieren, dass seine Frau ihn verlassen hat. Dazu bekommt er auch noch eine verstörende Assistentin, die ihn als Psychopathen noch zu übertreffen droht.

Vielleicht steht mir meine Vorstellung von Moral im Weg, aber ich kann es einfach nicht witzig finden wenn ein junges Mädchen auf einen Kerl eindrischt nur weil der das Auto ihrer Freundin zerkratzte, und dasselbe Mädchen übertriebig affig lacht weil sie einem Bösewicht die Beine zerquetscht hat.

Und was ist daran witzig wenn ein selbst ernannter Rächer zwei Leuten den Schädel einschlägt weil sie sich in einer Schlange vor dem Kino vorgedrängelt haben? Nein, ehrlich, ich verstehe es nicht.

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Filmfan30

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Ah geh. Weil es in deiner Topliste steht, hab ich mir Blutigen Pfad Gottes angeschaut und hoch bewertet. Den hast du mir praktisch empfohlen, also keine Angst. :-)


BenAffenleck

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Ach ja. Das hatte ich schon fast vergessen. Puuuh. Jetzt geht's mir schon wieder besser (etwas) und ich werde dir doch noch wieder Tips senden (vielleicht). In diesem Sinne: High Five und alles ..... SUPER!!!


mary84

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Bewertung0.5Schmerzhaft

OH.....MEIN....GOTT
Es gibt gar nicht so viele schlechte Worte um diesen Film zu beschreiben. Er ist lächerlich, dumm, nervig, ärgerlich, sinnfrei, völlig unlustig, einfach nur SCHLECHT!!!
Die Monologe von Ellen Page sind sowas von extrem nervig, gekünstelt und dämlich. Man hat das Gefühl sie hätte ADHS und ist die ganze Zeit auf LSD. Die Figur ist völlig überzogen, überdreht und übertrieben, sie nervt bis zum Ende hin.

Teilweise Spoiler!!!
Das Thema Loser, ungeliebter, deprimierter Mensch der sein lebenlang gemobbt wurde/wird, gepaart mit dem Thema Religion ist völlig überzogen und lächerlich zugleich. Die Kostüme - ohne Worte.
Das I-Tüpfelchen waren dann die Namen! Oh man...Blutroter Blitz, Blitzi und dann noch das Blitzmobil???? Ist das euer Ernst...Fehlt nur noch nen Superheldentier mit dem Namen Blitzen! *kopfschüttel*
Teilweiser Spoiler-Ende!!!

Der Film wird wirklich von Minute zu Minute immer schlechter. Ich dachte Kick Ass wäre schon trashig und Quatsch aber da gab es wenigstens noch einige lustige Szenen, dieser Film hier übertrifft echt alles.

Spoiler!!!
Die schlechteste Szene: Das lächerliche "schlüpperbumsen" a la Schulmädchen-Report zwischen den beiden "Superhelden"
Die beste Szene: Das Ende um Libby, endlich hat das nerven ein Ende gefunden. Toll.
Spoilerende!!!

Das Ende/die Erklärung ist der Höhepunkt an Schwachsinnigkeit!!!!
Fazit: Superhellden für Arme, für extrem Arme!!!
Der halbe Punkt geht an die relativ guten "blutigen" Effekte :) Trotzdem NIE WIEDER !!!

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mary84

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das habe ich auch erst überlegt aber irgendwie hat es den Film nicht wirklich verbessert.


EvertonHirsch

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Na gut, dafür hatte er vielleicht zu wenig Screentime, aber Mr. Schinken bringt schon noch etwas lässigen Schwung in die Sache


BenAffenleck

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Halt die Fresse, Verbrechen"

Wenn man einen Film 5 Mal in einem Jahr sieht, und dieser keinerlei Ermüdungserscheinungen hervorruft, darf man dann von einem Lieblingsfilm sprechen? Oder was gehört noch dazu? Reicht das Gefühl, das man den Film am nächsten Tag am Liebsten schon wieder sehen möchte? Was auch immer...egal!

SUPER ist einer meiner Lieblingsfilme. Für 2,5 Millionen Dollar wurde hier ein völlig schräger, durchgeknallter Superheldenabgesang herausgefeuert. Rainn Wilson und der grandiosen Ellen Page sieht man den Spaß an, den sie in diesem im Independent Look abgefilmten Streifen hatten. Von Kevin Schinken einmal ganz zu schweigen...

SUPER hat einen ganzen Sack voll skurriler und bizarrer Situationen, lustigen Dialogen und fantastischen Ideen. Gleichzeitig ist es aber auch ein Gang auf einem ganz schmalen Grat, zwischen Superheld und Psychopath. Manches mal bleibt einem das Lachen dann ein wenig im Hals stecken. Der Film zieht einen auf jeden Fall mit. Das liegt auch am grandiosen Soundtrack. Das gesamte Paket passt einfach und macht Spaß. Zudem hat die Geschichte ein passendes Ende. Perfekto!

Wenn ihr JUNO schon gesehen habt, müsst ihr mal darauf achten, bei wem Juno (Ellen Page) zu Anfang im Drugstore ihren Schwangerschaftstest kauft. Der Kassierer wird von Rainn Wilson gespielt. Lustig!

Meiner Meinung nach noch ein Mini-Schippchen besser als KICK-ASS, weil hier die Political Correctness gleich abgewatscht wird, und die Besetzung sowie Schauspielleistungen noch beeindruckender sind. Und das alles wurde halt noch mit viel weniger Kohle gestemmt, was ich immer sehr sympathisch finde.

10 Punkte und mal ein etwas anderer L*I*E*B*L*I*N*G*S*F*I*L*M

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BenAffenleck

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Ist so völligst neben der Spur, und ist dadurch halt auch so besonders. Achso, ich habe dir mal ne Buddy-Anfrage da gelassen. Mal sehen was raus wird. Bombe und rocken.....BenAffenleck


Troublemaker69

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Jo, seh ich auch so. Hab ich natürlich angenommen :)


Jueves

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Bewertung7.0Sehenswert

Deprimierend unaufgeregt, streckenweise langatmig, und schnörkellos bei der Gewaltdarstellung. Interessant.

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Tommysomething

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Bewertung9.0Herausragend

"Besser als Kick-Ass", ja. Weil es einfach das zeigt, was sich Kick-Ass nie getraut hat. Es kann tierisch nach hinten los gehen, wenn man unbedingt ein Held sein will. Super hat genau das gezeigt und das mit unglaublichen Bildern und, wie es sich für einen Low-budget Film gehört, mit unglaublich vielen trashigen Elementen.

Dieser Film ist nicht unbedingt für jeden was und ich glaube noch nicht einmal, dass er etwas für Comicfans ist. Aber er ist etwas für diejenigen, die sich darauf einlassen können, eine etwas andere Geschichte zu sehen.
Eine Geschichte voller Geisteskranker, denn das ist letzten Endes dieser Film.
Er handelt nicht von normalen Menschen, welche plötzlich Heldentaten begehen, sondern von gebrochenen, die meinen Gutes zu tun und zu blind sind, um zu erkennen, dass sie gerade das Gegenteil tun.
Es ist einfach ein anderer, verrückter Film und mehr will ich auch gar nicht verraten.
Man sollte ihn einfach ausprobieren und vielleicht mag man ihn, so wie ich, oder man tut es nicht.
Dieser Film ist wirklich Geschmackssache.

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Tommysomething

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Outraging War^^ Danke für die Empfehlung, ich werde ihn mir mal vormerken. =)

Vielleicht will er einfach nicht zurück schreiben, keine Diskussion führen. Ich kenne das gut und ich denke, es ist sein gutes Recht, einfach nicht zu antworten ;) Schließlich ist es keine Pflicht :D Aber wiederum kenn ich dir Vorgeschichte nicht und ich denke, ich will sie auch gar nicht kennen.^^


Centipede

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@Tommysomething Sein gutes Recht ist zu Antworten, dass gebietet ja schon allein der Anstand. ^^ Ich mag es nicht wenn Leute keine Stellung beziehen zu den "Quatsch" (liegt im Auge des Betrachters) den sie verzapfen. Erst Recht mag ich sowas nicht wenn die Leute zu alles und jedem eine Meinung haben, wenn sie nicht mit einen Konter umgehen können, dann sollten sie sich das tippen im Vorfeld sparen. Ich bin hier nicht auf Beef aus oder auf einen Rachefeldzug, ^^ ich will nur auf einen friedlichen Weg ein paar Dinge klären. Kann ja sein das ich noch was dazu lerne. ;) Mensch wie schön wäre es, wenn es hier so eine Art Podcast-Ecke geben würde, wo man sich einfach mal mit einklinken kann, so kann sich wenigstens keiner hinter seinem geschriebenen Wort verstecken. Ich bin auch meist der Typ der unter den Kommentaren, Kommentare schreibt. ^^ Jeder hat zwar so sein Geschmack und eine andere Sichtweise auf Filme aber wenn man einen Film der Technisch und Schauspielerisch gut ist eine 0.5 gibt, ja dann regt mich das schon auf. Erst recht wenn dieser Film in einen Genre zu Hause ist wo das nicht immer selbstverständlich ist. Und wenn man keine Diskussion führen will dann sollte man wie "gesagt" keinen Kommentar schreiben. Oder man meldet sich bei den Administratoren von Moviepilot und verlangt das die Antwortmöglichkeiten unter den Kommentaren entfernt werden. Und es gibt keine Vorgeschichte, würde es eine geben hätte ich nicht geschrieben. ^^


In_Ex_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

Ohne die ständigen Vergleiche zu wiederholen lässt sich über "Super" sagen, dass der Film es, trotz interessanter Story, in seiner relativ kurzen Spielzeit geschafft hat Längen zu enthalten. Für mich bleibt er jedoch mit einigen wirklich witzigen Momenten, einer total sympatisch überdrehten (Geschmackssache) Ellen Page und einer ziemlichen Überraschung definitiv sehenswert.

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DKennyK

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Bewertung6.0Ganz gut

Das war... interessant.
Exploitationvariante von KICK ASS, der auch für Gorefreunde eine passende Zwischenmahlzeit darstellen dürfte. Zumindest auf mich wirkten die Figuren anfangs noch nachvollziehbarer als im Referenzwerk, jedoch merkt der geneigte Rezipient schnell, in welchen Splatterfilm er hier geraten ist. Ich bin auch durchaus ein Fan des halb weggeschossenen Kopfes, diese Szene provoziert und wird sicher nicht von mir vergessen werden.
Dienliche Unterhaltung mit makaberer Note.

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based_god

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Bewertung6.0Ganz gut

"Besser als Kick Ass" wie es das DVD-Cover weis machen will? – Wohl kaum. Aber auf jeden Fall anders.

Von der ersten Minute an ist nämlich deutlich, dass es sich bei "Super" um keine Hochglanz-Produktion handelt, sondern viel mehr um ein Anti-Superhelden-Film. Damit ist nicht gemeint, dass der Film einen Anti-Helden (Wie zum Beispiel Batman) porträtiert, sondern vielmehr, dass er sämtliche Klischees überzeichnet. Die Gewalt ist explizit und die Splatter-Effekte "unlogisch", die Nerd-Freundin (Ellen Page verdreht mal wieder sämtliche Köpfe) steht von Minute 1 auf den roten Blitz, das Superhelden-Alter-Ego des Protagonisten, Frank, die Hauptfigur, glaubt obwohl eigentlich alles dagegen spricht noch an die grosse, katholische (!), Liebe – Allesamt Merkmale, die man in kaum einem anderen Superhelden-Film finden wird.

Am Ende ist also nicht ganz klar, was der Film aussagen will und weshalb er (obwohl es durchaus konsequent ist) so endet wie er eben endet. Mir persönlich hat weder die "Überbrutalisierung", wie ich sie bei(m selbstauserkorenen Konkurrenten) Kick Ass noch mochte, gefallen, noch hat mich jeder Witz überzeugt. Trotzdem ist "Super" zeitweise ein herrlich grotesker Film, der zeitweise einfach zu nahe am "Behinderten-Witz" vorbei schrammt.

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Michael23015

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Bewertung7.0Sehenswert

an Kickass kommt dieser Film für mich nicht ran, das einzige was gut war das Ellen Page noch das beste aus dem Fillm herraus geholt hat.

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cronic

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Bewertung5.5Geht so

Kevin Bacon, Ellen Page, Rainn Wilson.
Der Film is schon ein bisschen abgedreht und abgefuckt aber er hat mich nicht so richtig gekickt. Irgendwie weis ich auch nicht was ich davon halten soll. 18 Siegel geht klar, latente Ami-Gewalt, teilweise unterhaltsam, teilweise unnötig.
Nebenbei ist hier der grandiose Junkie aus The Wire kurz zu sehen

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OptiMaster

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Bewertung9.0Herausragend

“Wanna go fight some crime?”
- Libby

Als Fan der herrlich-schrägen Comicverfilmung von „Kick-Ass“ ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis man auf den Film „Super“ stößt.

Beide aus dem Jahr 2010, werden wohl niemals nicht miteinander verglichen werden, wobei sie doch recht verschiedene Richtungen einschlagen. Der Grundgedanke bleibt jedoch sehr ähnlich: Nämlich dem herkömmlichen Superheldenfilm (a la Superman, Spiderman und Co.), einen frischen, modernen und realistischen Touch zu verpassen, in dem der „Ottonormalverbraucher“ zum Bekämpfer des Bösen wird.

“All it takes to become a superhero is the choice to fight evil.”
- The Holy Avenger

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich nach dem großartigen “Kick Ass”, nicht einen billigen Abklatsch oder dergleichen zu Gesicht bekomme. Aber „Super“ kann so einiges und ist in punkto Charaktere und Realismus seinem „potenziellen Zwillingsbruder“ deutlich voraus.

--- Spoiler inklusive ---

Franc (Rainn Wilson), als stark depressiver, pathetischer und leicht neurotischer Imbisskoch liefert eine außenordentlich überzeugende Performance ab und bietet „filmtechnisch“ die nahezu perfekte Ausgangsbasis für einen angehenden „Laien-Superhelden“. Was seinem Charakter unter anderem eine sehr angenehme Würze verpasst, ist dieser Hang zum Tragischen. Das macht „Super“ in dieser Hinsicht eben nicht zu einem rein komödiantischen Werk, sondern verleiht ihm neben zusätzlichem Realismus, indem man seine Taten, mehr oder weniger aus der Verzweiflung heraus, noch besser nachempfinden kann, auch eine gewisse Tiefgründigkeit, die sich in diesem Zusammenhang auch in nicht wenigen Dialogen wiederfindet.

“I kind of think happiness is over-rated. People spend their whole lives chasing it because it's the most important thing in the world. Happy people are kind of arrogant.“
- Franc

Natürlich schießt der Film an der einen oder anderen Stelle über das Ziel hinaus, aber genau das macht den Reiz und den Spaß an der Sache aus und bestätigt die Tatsache einmal mehr, dass es eine verdammt gute Comicverfilmung (der etwas anderen Art) ist.
Den bösen Gegenspieler zu Franc verkörpert der wunderbare Kevin Bacon in der Rolle des Jacques. Als drogendielender Kleinverbrecher verführt er Francs Frau und trägt somit maßgeblich dazu bei, dass sie ihn verlässt – davon abgesehen, dass das Ende ihrer Beziehung eh abzusehen war. Bacon gibt einen wirklich klasse Antagonisten ab: Schmierig, schleimig, arrogant, aber nicht übertrieben größenwahnsinnig oder dergleichen. Damit ist für Franc aller Anlass gegeben, seine große Liebe zurückzugewinnen und die menschenverachtenden Aktivitäten diverser Kleinkrimineller zu unterbinden.

An dieser Stelle sollte man spätestens zur Kenntnis nehmen, dass „Super“ keinerlei moralisch tragfähigen bzw. vertretbaren Handlungen, Ansprüche umsetzt, sondern einfach nur voll drauf haut 
Einen Großteil trägt hierbei auch die „außerordentliche, kaum ansehbare“ Gewalt bei. Von vielen kritisiert, muss ich allerdings gestehen, dass sie in Verbindung mit den beiden „Superhelden“ bestens funktioniert und Spaß macht, anzusehen, ähnlich wie bei „Kick Ass“.

Wie bereits erwähnt, spielen Wilson und Bacon sehr gut in ihren rivalisierenden Positionen, werden jedoch durch Ellen Page in den Schatten gestellt. Sie spielt eine Verkäuferin in einem Comicgeschäft und läuft Franc, der auf der Suche nach Inspiration für sein „Superheldenprojekt“ ist, zufällig über den Weg.

Ohne jetzt zu viel Plot vorwegzunehmen bzw. damit zu spammen: Gemeinsam werden die beiden zu einem gefürchteten Superheldenpaar, dass sich fest dem Ziel verschreibt, neben dem obligatorischen Bekämpfen des Bösen, Francs Frau zu retten und Rache zu üben.

“Batman had Robin. The original Human Torch had Toro. The Flash had Kid Flash. I could be your kid sidekick!”
- Libby

Ellen Page stiehlt einfach jede Sequenz: Mit ihrem unfassbar übertriebenen, überreagierenden, über-enthusiastischen, actionsüchtigen Auftreten (die letzten zwei Attribute entspringen wohl meinem eigenen Enthusiasmus über diese fantastische, sexy Schauspielerin, die ich aus vielen anderen Filmen lieben gelernt habe) entfaltet der Film sein ganzen Potenzial. Während des Schauens habe ich sie schon in mein Herz geschlossen und die Verführungsszene in ihrem Schlafzimmer zum Beispiel … zum Dahinschmelzen ;) Umso geschockter war ich dann, nachdem sie mit einer Hälfte des Gehirns fehlend auf dem Boden lag – auch hier erfüllte die explizite Gewaltdarstellung ihre Funktion.

Um es abzukürzen: „Super“ ist sehr kurzweilig, hat eine tolle Dramaturgie, tolle Charaktere, witzige comichafte Elemente, eine großartige Ellen Page ;) und sollte für Comicfans, ohne allzu große moralische Bedenken hinsichtlich der Gewaltdarstellung und der „message“ des Films, eine gute Empfehlung sein!

Einzig zu kritisieren ist aus meiner Sicht, dass doch leicht unstimmige Verhältnis zwischen dem Pathetischen, dem Comichaften bzw. Komödiantischen und der dargestellten Gewalt, was den Film zwar zu keiner Zeit langatmig oder diffus wirken lässt, jedoch einen nicht vollkommen stimmigen Eindruck hinterlässt…

Peace out!

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Brainkiller007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da hier oft Kick-Ass genannt wurde muss jetzt auch mal Mirageman Kicks Ass genannt werden. Geht noch mal in eine andere Richtung als Super und als Kick-Ass und ist wohl der unaufgeregteste von diesen drei "Superhelden aufs Korn nehm" Filmen.
Und Super hat mir super gefallen, mehr Filme von dem Schlag bitte.

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strangelet

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn man darauf vorbereitet ist, dass sich dieses Ding recht schnell als ganz übler Splatterfilm entpuppt, dann kann man an den satirischen Qualitäten von "Super" wahrscheinlich schon Spaß haben. Aber das sagt einem halt keiner. Naja, das FSK-18-Zeichen, aber das ist ja ein bewegliches Ziel.

Insgesamt würde ich vermuten, dass "Super" ein besserer Film geworden wäre, wenn er sich bei den Gewaltszenen etwas zurückgenommen hätte. Dass die inhaltlich von Bedeutung sind, weil ja in normalen Superheldenfilmen nie irgendwer ernsthaft verletzt wird und alle immer wie aus dem Ei gepellt daherkommen, ist schon klar. Aber das hätten wir auch ohne halb weggeschossene Gesichter kapiert.

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jollyroger

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Yep, ganz genau. War nur erbärmlicher Selbstzweck, da braucht mir keiner was erzählen.


Louis Cyphre

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Bewertung5.0Geht so

Habe ich mal mitgenommen. FSK-18? Wird schon stimmen. Loser möchte Superheld spielen und macht sich zum Honk in der Öffentlichkeit. Voll lustig ist das, wenn man mit einer Rohrzange zuschlägt. Die Besetzung hat mich eigentlich schon vorgewarnt, aber ich war wieder in Versuchen geraten. Ekelperson Kevin Bacon, Matchäuglein Liv Tyler und die nervende Ellen Page sorgten bei mir für Zahnfleischbluten. Superhelden sind einfach nichts für mich, war wohl auch der letzte Film zu diesem Thema, den ich mir angesehen habe.
5 Punkte wegen dem halben Gesicht von Page am Ende und ihrem super sexy Kostüm.

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Kill_Diether

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Bewertung2.5Ärgerlich

Hihihi, hahaha, höhöhö, was haben wir gelacht, oder auch nicht. Worüber denn? Hm, über ein gutmenschiges Sackgesicht, das sich selbst mit seinen Comic-Phantasien voll ernst nimmt? Nein, ist nicht zum Lachen, sondern zum Gähnen! Oder über die völlig gekünstelt-unglaubwürdige Ellen Page? Nein, auch nicht komisch, sondern nur nervend mit ihrem aufgesetzten Gekreische oder kindichem Trotzgebaren. Über die skurrile Geschichte vielleicht? Nein, Independenthumor am Arsch; nein, das ist vielmehr unausgegorene, pointenlose Willkür. Wie angestrengtes Improvisationstheater was nicht funktioniert und deswegen mehr Langeweile als Inspiration erzeugt. Ganz wenige Szenen haben gezündet. Beispielsweise mit Liv Tyler und Kevin Bacon, die hier trotz ihrer Mittelmäßigkeit recht gut sind. Punkteabzug gibts auch für die superöde Indi-Musik, mit Ausnahme "Aceyalone - The way it was".

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Tetze

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film wird einfach nur zu wenig gewürdigt! Ich kann mich noch erinnnern, als ich das Booklet als Blindkauf genommen habe, allein schon von der Aufmachung war es schon richtig geil! Der Film war dann sowas von tiefgründig, dass ich nur noch mit den Ohren schlackern konnte.
Defendor nur noch eine Ecke besser!

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