Super - Shut up, Crime!

Super (2010), US Laufzeit 89 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Komödie


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von James Gunn, mit Rainn Wilson und Ellen Page

In seiner blutigen Hommage auf die Superhelden-Verehrung, Super (Shut up, Crime!), zeigt uns James Gunn, wie auch ein normaler Mensch in Gestalt von Rainn Wilson erfolgreich gegen die Ungerechtigkeiten des Alltags aufbegehren kann.

Handlung von Super – Shut up, Crime!
Auf ganze zwei gute Erinnerungen in seinem Leben bringt es Frank Darbo (Rainn Wilson), doch diese Momente haben sein Leben nachhaltig geprägt: Der erste war die Hochzeit mit seiner wunderschönen Frau Sarah (Liv Tyler), einer ehemaligen Drogenabhängigen, der zweite, als er einem Cop den entscheidenden Tipp zur Ergreifung eines flüchtigen Kleinkriminellen gab.

Abgesehen davon lebt der zurückhaltende Koch in einem Fastfood-Restaurant ein bescheidenes Leben, das immer wieder von Visionen begleitet wird. Eines Tages steht der zwielichtige Jacques (Kevin Bacon) auf der Matte und erkundigt sich nach Sarah. Frank erzählt ihr von seiner Begegnung. Kurz darauf ist Sarah samt ihrer Klamotten spurlos verschwunden. Von nun an geht es mit Frank bergab. Als er erfährt, dass Sarah bei Jacques ist und wieder rückfällig geworden ist, will Frank sie befreien – nur um übelst von Jacques Entourage zusammengeschlagen zu werden.

Am Tiefpunkt angelangt hat Frank – mit freundlicher Unterstützung von TV-Superheld Holy Avenger (Nathan Fillion) – eine weitere Vision, in der sein Schädel aufgesägt und Franks Hirn von Gottes (im Original gesprochen von Rob Zombie) Fingerspitze berührt wird. Nun ist Frank ein Mann mit einer Mission: Als The Crimson Bolt sagt er dem Verbrechen in jeder Form den Kampf an – gemäß dem Motto “Shut up crime!” – und erhält bald einen weiblichen Sidekick namens Boltie (Ellen Page). Gemeinsam ziehen sie in einen Showdown mit Jacques …

Hintergrund & Infos zu Super – Shut up, Crime!
Super wurde von James Gunn (Slither – Voll auf den Schleim gegangen) nicht nur inszeniert, sondern auch geschrieben (insgesamt weist seine Karriere bisher auch weitaus mehr Drehbuch-Credits auf als die für eine Regie). Außerdem ist er in einer kleinen Rolle als Fernseh-Dämon Demonswill zu sehen. Seine Begeisterung für Comics findet sich schon früh: Bereits für den im Jahr 2000 erschienenen Superheldenfilm The Specials von Craig Mazin hatte er das Skript beigesteuert. Die Idee zu Super trug Gunn seit 2002 mit sich herum, doch erst 2009 konnte er mit der Umsetzung beginnen. Ursprünglich hatte er für die Hauptrolle John C. Reilly vorgesehen, der aus terminlichen Gründen passen musste. Zu einer Zusammenarbeit kam es dann schließlich doch bei Guardians of the Galaxy. Dort ist auch Michael Rooker in einer größeren Rolle als Weltraumpirat zu sehen, nachdem er in Super nur den Handlanger des Gangsterbosses mimen durfte. Ellen Page wurde von Rainn Wilson (Das Büro) empfohlen. Sie hatten beide bereits bei Juno zusammengearbeitet.

Super feierte im gleichen Jahr Premiere (auf dem Toronto International Film Festival) wie ein ähnlich gelagerter Film über Amateur-Superhelden, nämlich Kick-Ass (inszeniert von Matthew Vaughn). Die Verfilmung des gleichnamigen Comics von Mark Millar (Kingsman: The Secret Service) war ungleich erfolgreicher – allein am Startwochenende spielte diese 20 Millionen Dollar ein, während es jene (wenngleich in weitaus weniger Kinos anlaufend) auf gerade einmal 47.000 Dollar brachte.
Immerhin einen Gewinn konnte Super verzeichnen: Auf dem Fantasia Film Festival gewann James Gunn den AQCC Award. (EM)

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