der cineast
der cineast heißt Jonny , ist 19 Jahre alt. Er hat sich Thu, 20 May 2010 18:32:44 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1221 Filme bewertet und legendäre 294 Kommentare geschrieben. Bewertungsmaßstab: 1 Punkt: DRECK , 2 Punkte: GRÄSSLICH, NERVTÖTEND , 3 Punkte: SCHWACH, SCHLECHT , 4 Punkte: SCHWÄCHER, mit einigen positiven Momenten , 5 Punkte: OKAY, DURCHSCHNITTLICH , 6 Punkte: GUT , 7 Punkte: SEHR GUT , 8 Punkte: UNGLAUBLICH, HERAUSRAGEND , 9 Punkte: MEISTERLICH, nahe an der PERFEKTION , 10 Punkte: MAKELLOSE, MEISTERHAFTE SCHÖNHEIT. Mehr
Ein riskanter Plan und 3 weitere ...
der cineast 4.0 "Uninteressant" Wed, 22 May 2013 19:50:42 -0000
Million Dollar Baby und 2 weitere ...
der cineast 8.5 "Ausgezeichnet" Tue, 14 May 2013 00:49:56 -0000
Viggo Mortensen bemerkt hämisch, dass die Menschen, die sich in das Haus seiner kranken Familie wagen, immer blöder werden. Doch ganz recht hat er damit nicht: Die Kettensägen-Familie hat es diesmal nicht so leicht wie sonst, sie bekommt es mit einem unbarmherzigen und abgedrehten Final-Girl zu tun. Unterstützt wird dieses von einem galaktisch guten Ken Foree, (THE DEVIL'S REJECTS) der einem…
Viggo Mortensen bemerkt hämisch, dass die Menschen, die sich in das Haus seiner kranken Familie wagen, immer blöder werden. Doch ganz recht hat er damit nicht: Die Kettensägen-Familie hat es diesmal nicht so leicht wie sonst, sie bekommt es mit einem unbarmherzigen und abgedrehten Final-Girl zu tun. Unterstützt wird dieses von einem galaktisch guten Ken Foree, (THE DEVIL'S REJECTS) der einem wirklich am Herzen liegt und der garstigen Familie ordentlich einheitzt. Immer dann, wenn man glaubt, dass die überzogene Komik die Oberhand gewinnt, kommt Jeff Burr mit einer weiteren fiesen Idee um die Ecke, die einem den Atem stocken lässt. So vereint LEATHERFACE gekonnt den unnachgiebigen und kompromisslosen Terror vom ersten Teil und die beißende Komik des Zweiten. Ein famoser dritter Film einer spektakulären Reihe, welche sich auch im dritten Akt ihre großartigen Qualitäten bewahrt.
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Die Schöne und das Biest: Im Film wird die Kettensäge noch stärker zum Phallus-Symbol, als ohnehin schon. Wenn Leatherface Vantia mit der Säge zwischen die Beine fährt und vorher Eis zerschneidet und in ihre Richtung spritzen lässt, dann ist das hocherotisch, furchtbar trashig und extrem verstörend. Fast als wolle er ihr den Angstschweiß durch das kalte Wasser wegwischen und sie von seiner Anwesenheit…
Die Schöne und das Biest: Im Film wird die Kettensäge noch stärker zum Phallus-Symbol, als ohnehin schon. Wenn Leatherface Vantia mit der Säge zwischen die Beine fährt und vorher Eis zerschneidet und in ihre Richtung spritzen lässt, dann ist das hocherotisch, furchtbar trashig und extrem verstörend. Fast als wolle er ihr den Angstschweiß durch das kalte Wasser wegwischen und sie von seiner Anwesenheit säubern und reinigen. Nein, er kann nicht mit ihr schlafen. Als er das akzeptiert, rastet er aus. Es scheint wohl noch etwas Gutes in ihm zu stecken. Doch wohin mit diesen unerfüllbaren Fantasien, die sich zur Aggression wandeln? Wohin mit der Liebe, die in ihm steckt? Die Schöne und das Biest. Tobe Hoopers Film schmerzt. Und bleibt in seinem Schlussbild so roh wie sein Vorgänger. Auch besitzt er einen nie gesehenen, intensiven Ultraschock. Das Lachen bleibt einem im Halse stecken, wenn man diesem gnadenlosen, konsequenten Fest für cinephile Gourmets folgt. Ein Meisterwerk.
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Einer der besten Filme, die je gemacht wurden.
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Le Samourai Tue, 07 May 2013 18:18:54 -0000
Antwort löschenManchmal hat sogar der cineast mal Recht.
jeffcostello Tue, 07 May 2013 19:15:40 -0000
Antwort löschenMeisterwerk! Lief letztens bei uns mit einer einzigen Vorstellung im Kino, mit mir waren insgesamt 3 Leute da, mir war zum Heulen!
Ein zähes, sehr langes, teilweise sehr schönes Melodram, welches bildästhetische Anklänge im postmodernen DRIVE-REFN-KINO sucht und findet. [Und den DRIVE-Jüngern (LE SAMOURAI und Co.) gleich schon den zweiten Teil ihres verehrten Meisterwerkes in Form eines Prologes schenkt - wortkarger, heroischer Gosling, mit finsterem Blick, auf feschem Motorcycle, mit klutverdächtiger Lederjacke, gestählten…
Ein zähes, sehr langes, teilweise sehr schönes Melodram, welches bildästhetische Anklänge im postmodernen DRIVE-REFN-KINO sucht und findet. [Und den DRIVE-Jüngern (LE SAMOURAI und Co.) gleich schon den zweiten Teil ihres verehrten Meisterwerkes in Form eines Prologes schenkt - wortkarger, heroischer Gosling, mit finsterem Blick, auf feschem Motorcycle, mit klutverdächtiger Lederjacke, gestählten Muskeln und schmierigen Tattoos - welcher diese dazu führt diesem Film mindestens eine 8 zu geben.] Manche Momente sind tatsächlich überwältigend gut, manche ausgestellt und selbstverliebt, manche schreien nur zu sehr nach der großen Pose. Zum einen wird das Handeln der Protagonisten gezeigt und verdammt, doch trotzdem werden sie in jeder Sekunde (Ryan Gosling wird zum Mythos, er ist der Gesetzeslose) abgefeiert. Die Häme führt schnell zu solchen Begriffen wie 'Hipster-Kino', oder man bezeichnet dieses Werk als gedankliche Schmalspurenversion eines P.T. Anderson Filmes, doch trotzdem hat diese schwüle, amerikanische Tragödie ihren Reiz und eine gewisse Faszination. Der amerikanische Traum wird in Derek Cianfrances Film zerstört und wiederbelebt, durch das mit Symbolen geschwängerte Motorrad. Es muss für die Menschen ja weitergehen. Und für Amerika sowieso. Das in die Ferne fortschreitende Motorrad schimmert durch die hoffnungsvollen gelben Sonnenstrahlen. Die Hoffnung regiert. Zum Glück!?
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der cineast Mon, 06 May 2013 16:12:57 -0000
Antwort löschenNein, eher nicht. Anfangs ja, später nein. Aber ein bisschen anfällig bin ich für kitschiges Männer-Pathos ja schließlich doch. Hihi.
Ein Regisseur sucht sich selber und findet sich erst ganz spät. Wenn das Kino von Rob Zombie am Ende dann aber doch wieder ganz zu sich selber gefunden hat und sich in rauschaften Bildern ersäuft und ertränkt, dann stehen dem Zuschauer und Fan ungewollt die Nackenhaare zu Berge. Rob Zombie verliert sich so eindringlich und so imposant in seinen Bilderwelten, dass einem der Mund offen steht. Ein brillanter Regisseur greift nach allem und gar nichts. Und man kann ihm beim Scheitern und Gewinnen gleichermaßen zusehen. Alle Unsicherheiten und Anstrengungen des Filmes sind vergessen. Atemberaubend schön.
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der cineast Fri, 03 May 2013 23:48:43 -0000
Antwort löschenNur zu, hat mich umgeblasen; immer wieder dringt der pure Zombie durch den Film, leider nur blitzartig, ehe er sich dann die letzten zwanzig Minuten vollkommen zu erkennen gibt und endlich erfühlbar ist. Absolut hypnotisch, wenn man den will.
DeDavid Sat, 04 May 2013 00:26:27 -0000
Antwort löschenSigned. Bin auch noch völlig geplättet.
Und trotzdem nur Zombies viertbester Film, was natürlich für ihn spricht!
Punsha Sat, 04 May 2013 08:21:57 -0000
Antwort löschenWas denn? Nun doch kein Lieblingsfilm? Verklickt oder was? ;)
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THE RETURN OF THE TEXAS CHIANSAW MASSACRE treibt alle parodistischen Elemente der Vorgängerfilme auf eine hirnverbrannte, abstruse und konsequente Spitze: Hier kann man sich in weiten Teilen wirklich nur noch an den Kopf fassen. Die rabenschwarze Komödie hat den Mut zur ausgestellten Klamotte und nimmt jegliche Brutalität aus der Reihe und erzeugt einen eigenen verstörenden und sexuell aufgeladenen…