der cineast

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der cineast heißt Jonny , ist 20 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1410 Filme bewertet und legendäre 386 Kommentare geschrieben. Bewertungsmaßstab: 1 Punkt: DRECK , 2 Punkte: GRÄSSLICH, NERVTÖTEND , 3 Punkte: SCHWACH, SCHLECHT , 4 Punkte: SCHWÄCHER, mit einigen positiven Momenten , 5 Punkte: OKAY, DURCHSCHNITTLICH , 6 Punkte: GUT , 7 Punkte: SEHR GUT , 8 Punkte: UNGLAUBLICH, HERAUSRAGEND , 9 Punkte: MEISTERLICH, nahe an der PERFEKTION , 10 Punkte: MAKELLOSE, MEISTERHAFTE SCHÖNHEIT. Mehr


Who Am I
Who Am I

der cineast vorgemerkt

Mission: Impossible 2
Mission: Impossible 2

der cineast 4.0 "Uninteressant"

Eine Inszenierung wie ein Flamenco: Ein auf der Stelle tretender, teurer, aber aufregend unspektakulärer Tom Cruise-Buster, der so dermaßen enervierend (Hans Zimmer) und eintönig (Hans Zimmer) die Nerven strapaziert (Hans Zimmer) und vor Schludrigkeiten (die peinliche Pre-Title-Sequenz, das grauenvolle Drehbuch) nur so strotzt, dass man das Ende schon nach den ersten Minuten herbeisehnt. Tumber und tauber Mainstream. Das das Finale dann doch noch recht saftig ist, übersieht man dann jedoch sehr schnell und gerne. Egal. Die nächste Mission wartet schon.

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Mission: Impossible
Mission: Impossible

der cineast 6.5 "Ganz gut"

Es kommt nicht von ungefähr, dass MISSION IMPOSSIBLE ein großer Hit wurde. Diese eine ikonische Szene, dieses eine kleine filmische Kabinettstück, diese eine Szene, die wirklich jedem in den Sinn kommt, wenn er an MISSION IMPOSSIBLE denkt, diese Sequenz ist so sagenhaft, so begnadet, eine Könnerschaft des Cutters Paul Hirsch, eine inszenatorischer Glücksgriff Brian De Palmas und ein athletisches Kunststück von Tom Cruise. Diese Szene. Man muss sie lieben.

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Passion
Passion

der cineast 5.0 "Geht so"

Wäre dieser Film von einem anderen Regisseur - er wäre nicht der Rede wert. Doch mit dem Wissen, dass dieser Film von Brian De Palma stammt, ergibt der schlanke und sehr schlappe Lesbenulk ein faszinierendes Kuriosum: Eine nicht enden wollende Parodie auf das eigene Schaffenswerk: Themen, Bilder und Momente. Alle waren sie schon da. Nur eben in gut. Kunst, die versagt, Kunst die so von früheren Großphasen berichtet, aber dennoch zu müde, zu unbeholfen, ja, zu amateurhaft ist und deshalb scheitert, die finde ich manchmal anregend: Das Argento-Syndrom, es hat auch vom altehrwürdigen Schmutzfink Brian De Palma Besitz ergriffen. Und das amüsiert mich. Wirklich.

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patcharisma

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Wenigstens wird tolles Business-English gesprochen! xD
Frohe Ostern, Jonny....


Blutiger Zahltag
Blutiger Zahltag

der cineast 8.0 "Ausgezeichnet"

Amanda Lear säuselt von einem Mädchen im gelben Pyjama, die Sonne strahlt im schwülen Australien, ausgelassen könnte man einen süß-zuckrigen Cocktail genießen, doch das geht nicht: Am Strand eine entstellte Frauenleiche. Zwei gekonnt verschachtelte Erzählstränge. Am Ende der große Mord. Riz Ortolani poesiert die Abgründigkeit bis zur Unerträglichkeit. Anti-Giallo. Konventionsbrecher. Ein manipulativer Reißer. Ich will nichts mehr sagen. Nur noch das: Big Cinema.

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der cineast

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(Ohne THE PYJAMA GIRL CASE hättes es KILL BILL nie gegeben. QTs Diebstahl sollte angezeigt werden.)


The Child - Die Stadt wird zum Alptraum
The Child - Die Stadt wird zum Alptraum

der cineast 7.0 "Sehenswert"

Wenn Morricones Kinderchor schnattert und keift wie ein wildgewordener Vogelschwarm, der Killer als getarnte Witwe aus der Subjektiven gefilmt und mit Schleier bedeckt Kinder mordet und im Off George Lazenby und Anita Strindberg sich vor Trauer die Seele aus dem Leib vögeln, dann ist Aldo Lados WHO SAW HER DIE ein umwerfender und einmaliger Giallo, der Venedig als Schauplatz nicht nur benutzt, sondern versteht: In einer so schönen Stadt ist ein solcher Alptraum undenkbar. Nur der Film kann ihn träumen.

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Eyes Wide Shut
Eyes Wide Shut

der cineast 7.0 "Sehenswert"

Wenn nur noch das (nackte) Fleisch den Film bestimmt, dann ist Kubricks Kino am ehrlichsten: Für Menschen hat er nichts übrig (sie sind von Masken verhüllt und bedeckt, wenn er sie am prägnantesten und sinnlichsten filmt), für Sex sowieso nicht (ein zu erklärender, unwirklicher, angstmachender, in einer anderen Welt stattfindender Vorgang der Sünde). Dieser frigide, lustfeindliche Blick auf fickende Körper macht EYES WIDE SHUT in seinem meisterlich erzählten Mittelteil zu einem großartigen, in manchen Momenten schier überwältigenden Filmgenuss. Wäre da nicht ein lang gewälzter Anfang und ein endloser (über)erklärender Abgang. Das Ficken alles ist und doch nichts, das erkennt man nur allzu schnell.

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Tödliche Ferien
Tödliche Ferien und 1 weitere ...

der cineast vorgemerkt

The Frightened Woman
The Frightened Woman

der cineast 7.5 "Sehenswert"

Männer- und frauenverachtender Giallo, der den Liebesakt als unmissverständlichen Kampf vom Fressen oder gefressen werden versteht. Der sonst eher für das Fernsehen tätige Regisseur Piero Schivazappa entführt den Zuschauer in eine poetische, jedoch undurchsichtige Märchenwelt des Bizarren. Sadistische Folter kann hier ebenso neben verliebtem Ringelpiez mit Anfassen, auf einer leuchtend-grünen Wiese, bestehen. Für die fintenreiche Geschichte findet der Regisseur optische Entsprechungen: Die gefühlslosen und barbarischen Akte der menschlichen Zerstörung finden in einer ungeordneten Welt der Kunst statt und so können manche Kunstwerke erst ihre vollkommene Wirkung entfalten, wenn sich die lebendigen Subjekte in ihnen bewegen: In einer atemberaubenden Szene steht der blonde Folterknecht Philippe Leroy - untermalt von der brillanten Musik von Stelvio Cipriani - vor einer übergroßen Skulptur einer gespreizten Vagina, dessen Schamlippen aus scharfen Eckzähnen bestehen. Und dann koffert uns Schivazappa am Ende noch einen hanebüchenen, aber doch überraschend klugen Twist vor die Füße, der das zuvor gesehene in einem noch absurderen (als wäre dies möglich) gelb/rot/blauen Licht darstellt.

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Mr Vincent Vega

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Klingt ja furchtbar.


der cineast

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Ja, habe nach der Hälfte ausgemacht.


Blow out - Der Tod löscht alle Spuren
Blow out - Der Tod löscht alle Spuren

der cineast 6.0 "Ganz gut"

Carlito's Way
Carlito's Way

der cineast 6.5 "Ganz gut"

The Wire - Staffel 5
The Wire - Staffel 5

der cineast 7.0 "Sehenswert"

Die Verdammten des Krieges
Die Verdammten des Krieges und 2 weitere ...

der cineast 5.0 "Geht so"

The Green Inferno
The Green Inferno

der cineast vorgemerkt

Die Todesbucht von Louisiana
Die Todesbucht von Louisiana

der cineast 5.0 "Geht so"

In den 50er Jahren kam der große Umbruch; Es wurde begonnen Öl zu fördern und das sorgte für Probleme: Kleine Dörfer wurden verändert oder aufgelöst um der Ölförderung nicht im Wege zu stehen. Dabei wurde wenig an die Interessen des "kleinen Mannes" gedacht, sondern an das große Wohl der Gemeinheit. Anthony Mann jedoch präsentiert einen romantischen Entwurf dieser Situation. Diese Symbiose der beiden Interessensgruppen ist möglich und absolut erstrebenswert. Also beschaut man hier einen charismatischen James Stewart der versucht alle Parteien zu Frieden zustellen. Und das gelingt natürlich am besten durch Nächstenliebe, Verständnis und Freundschaft. Doch noch beglückender als dieser weltfremde, naive Film ist das nicht immer richtig sitzende Toupet seines Hauptdarstellers.

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Red Eagle - A Hero Never Dies
Red Eagle - A Hero Never Dies

der cineast 1.0 "Ärgerlich"

RED EAGLE ist die Neuauflage einer thailändischen Action-Reihe, die auf den Kriminalromanen von Sake Dusit basiert, welche in den 50er und 60er Jahren in Thailand sehr populär war und ist. Doch das Reboot RED EAGLE wird leider in ausgesucht hässlichen Bildern und Locations erzählt, in denen endlose, ideenarme und zappelige Kämpfe stattfinden, welche zudem auch hyperaktiv geschnitten sind. Im Besonderen fällt es Regisseur Wisit Sasanatieng (TEARS OF THE BLACK TIGER) schwer, dem Zuschauer einen emotionalen Zugang zu seinen Figuren zu vermitteln. Die eindimensional formulierten Protagonisten stehen in keinem Gegensatz zu der ungelenk erzählten Geschichte um Verrat und Selbstjustiz, die in dieser Form schon seit Jahrzehnten im Kino erzählt wird. Die ausgestellten Gewalt-Eskapaden werden niemals ironisch gebrochen und passen sich dem bierernsten Tenor des Films an, der aber dadurch eher zu ungewollter Lächerlichkeit führt, denn Dramatik. Die Krönung des Ganzen ist ein hundsmiserabler Soundtrack der über dem Geschehen liegt und dem Zuschauer die Ohren verätzt mit unerträglich billigen Tönen.

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Gravity
Gravity

der cineast 8.0 "Ausgezeichnet"

Der Weltraum ist der Ort einer spektakulären Sinnsuche. Hier, wo alles ganz still ist, kann man in sich hineinhorchen, da kann man sich selber finden, oder eben verlieren. George Clooneys Charakter Matt Kowalski fungiert in dem Zweipersonenstück als Hirte, als eine Art Jesus. Niemals ist er aus der Fassung zu bringen, er trägt und leitet Dr. Stone und führt sie zurück zu ihrem verloren geglaubten Selbst. Mit traumwandlerischer Gelassenheit und Weisheit steht er dieser zerronnen Person mit Rat und Tat zur Seite. Und erst dann, wenn er weiß, dass sie es alleine schaffen kann, dann lässt er sie los und dann, wenn sie ganz laut nach ihm schreit und keine Antwort mehr bekommt, ist alles still. Gott antwortet nicht. Aber er war da, als er gebraucht wurde. Bei all der visuellen Brillanz und der - in den ersten dreißig Minuten - makellosen Inszenierung zeigt der Film, der zu 95 Prozent aus dem Computer stammt, noch ein Gespür für Subtilität: Wenn Matt Kowalski den Kontakt zu Dr. Ryan Stone verliert und in die unendlichen Weiten fortgerissen wird um sich als kleiner - für Dr. Ryan Stone wegweisender und leitender - Stern erkennen zu geben, dann erzählt er von der Sonne, die gerade aufgeht, ein für ihn überwältigender Moment, aber Alfonso Cuarón zeigt ihn uns nicht. Nicht nur, weil wir dem Film ab einem gewissen Punkt nur noch aus der Perspektive von Dr. Stone erleben, nein, sondern auch, weil Cuarón auch an unsere Vorstellungskraft appelliert, die selbst ein, so auf optische Höhepunkte setzender, Film anregen muss. Und ist es nicht interessant zu beobachten, dass Dr. Ryan Stone die Rettung nur gelingt, weil sie sich von einem zerstörten US-Shuttle, über eine russische Raumkapsel, bis hin zu einer chinesischen Raumstation, rettet. Verbirgt sich darin nicht sogar - ganz überspitzt ausgedrückt - eine Aufforderung des Films an die drei mächtigen Staaten jegliche Feindseligkeit abzuwerfen, jeden politischen Argwohn zu lösen und zu beenden? Erst, wenn alle drei Großmächte zusammenarbeiten, kann diese Menschheit überleben.
Der Film erlangt zusätzlich zu der Erkenntnis, dass man seinen verstorbenen Liebsten nicht im Tod oder Himmel am nächsten ist, sondern wenn man für ihn weiterlebt und die vermisste Person im Herzen trägt, denn nur da findet sich die wahrste und vollkommenste Nähe. Das schlagende und lebendige Herz ist das Paradies. Und so findet der Regisseur eine intelligente Brücke, von der äußerlichen Pracht seiner Bilder bis hin in die inneren und intimsten Gefilde seiner Protagonisten. Ja, man muss es sagen: Das hat die Welt noch nicht gesehen. Aber das Kino, dass ganz gewiss.

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Le Samourai

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Bin überrascht. Positiv.


Punsha

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Fehlt nur noch eine überaus positive American-Hustle-Rezeption.


Need for Speed
Need for Speed

der cineast 3.0 "Schwach"

Auge um Auge
Auge um Auge

der cineast 3.5 "Schwach"

Rachestumpfsinn, der übelsten und debilsten Form. Das verschwimmen der Grenzen, der Jäger wird zum Gejagten und wieder zurück, wird mit aller plakativen Macht zur Schau gestellt (die Jagd nach einem Reh wird unterschnitten von der Ermordung und Massakrierung eines Menschen, geht's noch banaler?). Ein unsubtiler, ausgesprochen hässlich fotografierter Star-Schinken, der viel zu lange dauert, bis endlich der Jäger seine Beute richtet, tatsächlich mit einem Scharfschützengewehr (!), aber diese nicht mehr mit Verachtung und Hohn straft, sondern dessen Tod als gegebenen Zyklus des Lebens erachtet. Waidmannsheil. Oder so ähnlich.

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Phantom of the Paradise
Phantom of the Paradise

der cineast 7.5 "Sehenswert"

Brian De Palmas funkelnde Show PHANTOM OF THE PARADISE erstrahlte und erhellte 1974 in den Kinos nur wenige Menschen und wurde zum großen finanziellen Flop, kurze Zeit später triumphierte jedoch THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW (thematisch und optisch sehr ähnlich) in den Lichtspielhäusern, De Palmas Film ging sang-und klanglos unter, wurde jedoch immerhin mit einer Oscarnominierung für die (famose) Musik bedacht. Sind De Palmas Filme nicht sowieso immer am besten, wenn sie einfach fließen, durch keinen Dialog unterbrochen, durch keine Erläuterung der Handlung gestört, durch keine (schlechte) Schauspielführung strapaziert werden, sondern sie nur von dieser visuellen und tonalen Eleganz und Schönheit leben? Sollte De Palma nicht eigentlich Stummfilme machen? Oder gar Musicals? In PHANTOM OF THE PARADISE manipuliert De Palma sein Publikum gekonnt. Alles sieht nach einer überhöhten Satire aus, einer grotesken Parodie auf DAS PHANTOM DER OPER und FAUST, auf DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY und PSYCHO. Zum einen gibt es die Figur des Phantoms, eine, unter der Parodie und Überspitzung leidende, Figur der Tragik, ihr gegenüber steht die Parodie des Dorian Gray. Sie lächelt, gewinnt, sie macht keinen Hehl aus ihrer Lage als reines, das Publikum erheiterndes, Plagiat. Doch im (herausragend) geschnittenen und rauschhaften Finale lassen beide Parodien ihre Masken fallen und darunter ist (k)ein Original zu finden, kein Witz oder spaßiger Unfug, nein, darunter steht das blanke Entsetzen, der blanke Horror. De Palma straft alle schlauen Zuschauer lügen, die De Palmas Film als spaßige Groteske verstanden: Der Film ist todernst gemeint. Jeder Joke war ein Hilferuf, jeder Nonsens ein Schlag in die Magengrube. Bei aller formalen Meisterschaft, weiß De Palma diesmal aber auch emotional zu fesseln: Wenn Jessica Harper das Lied "Special To Me" intoniert, die Menge vor Ehrfurcht schweigt, das Phantom vor Traurigkeit, Bewunderung und Liebe dahinschmelzt um durch ihre Stimme gleichermaßen errettet (weil sie das Einzige ist, was ihn am Leben hält) und zerstört wird (weil sie niemals sein Liebe erwidern kann), dann könnte De Palmas Kino kaum gefühlvoller und tragischer sein.

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Gästebuch

Mr Vincent Vega

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