39,90

99 francs (2007), FR
Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 31.07.2008

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6.1 Kritiker
22 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Jan Kounen, mit Jean Dujardin und Jocelyn Quivrin

“Alles ist käuflich: die Liebe, die Kunst, der Planet Erde, Sie, ich. ” Octave Parango (Jean Dujardin) hat es geschafft – zumindest oberflächlich betrachtet. Er ist jung, talentiert, schwimmt im Geld und gehört zu den erfolgreichsten Kreativen seines Faches. Seine Welt ist die Werbebranche. Er arbeitet für die größte Agentur “Ross & Witchkraft” und entscheidet heute, was die Welt morgen kaufen wird. Octave sieht nicht aus, als wäre er aus einem Werbespot entsprungen – sondern besser! Die Frauen stehen bei ihm Schlange. Octave schreibt innerhalb weniger Minuten seine Kreativkonzepte und wird trotzdem als Genie gefeiert. Er legt die schönsten Models flach und feiert die rauschendsten Partys. Erst als er seine große Liebe Sophie (Vahina Giocante) trifft und wieder verliert, gerät seine Leben auf der Überholspur ins Wanken. Octave erkennt, dass er selbst ein Opfer des Systems ist und beginnt an sich und seiner Scheinwelt zu zweifeln. Er will Sophie um jeden Preis zurückerobern und der oberflächlichen Werbewelt einen Denkzettel verpassen, die sie so schnell nicht vergessen wird.

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: 39,90

goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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9.0Herausragend

Der Vergleich ist schnell gezogen: "99 francs" (auf deutsch: "39.90") wirkt wie der pazifistische, verdorbene Bruder von "Fight Club". Anstatt mit Hawaiihemd und Seife kommt dieser im Designeranzug und einer Menge Kokain daher. Zwei Filme, zwei Herangehensweisen, eine Aussage: Alles was du hast hat irgendwann dich!

Dabei geht "39.90" etwas oberflächlicher zu Werke, als David Finchers moderner Klassiker und beschränkt sich auch nur auf die Werbeindustrie. Dafür versucht der Film erst gar nicht seine Botschaften und Seitenhiebe in eine Geschichte zu verpacken, sondern konzentriert sich ganz auf seinen Protagonisten und Ekelpaket Octave. Und das zurecht, denn Octave IST die Geschichte. Sein Werdegang vom seelenfressenden Werbefachmonster zum reumütigen und liebesbedürftigen Gutmenschen enthält alles, was eine Satire braucht. Warum der Film teilweise als Komödie beworben wurde und auch im Trailer diesen Anschein erweckt, steht wohl in…

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.5Ausgezeichnet

“39,90″ ist ein Film, den man sich angesehen haben sollte. Obwohl Octave eigentlich ein typischer Antiheld ist und das Ende des Films von Beginn an klar ist, überzeugt “39,90″ auf ganzer Linie. Mit der guten Mischung der drei Elemente Musik, Optik und Schauspieler ist “39,90″ echtes Highlight geworden.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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2.5Ärgerlich

Grenzdebiler Schrott der die Welt ein wenig besser machen möchte und nicht bemerkt das ihm die Felle längst davon geschwommen sind. Kommt rund 10 Jahre zu spät.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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3.5Schwach

Der Film 39,90 basiert auf dem gleichnamigen Weltbesteller von Frédéric Beigbeder. Was im Buch spitz und ausgesprochen zynisch und sarkastisch beschrieben wird, wirkt in der filmischen Auflösung irgend wie genauso oberflächlich, wie das System, das man gerade verurteilen möchte. Comic-artig und ein bisschen an die Einrichtungsgimmiks in David Finchers „Fight Club“ erinnernd, schleicht sich der Film durch das Buch, ohne die wahre Zündkraft des Stoffes zu entdecken...

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

Regisseur Jan Kounen wendet die Mittel der Werbebranche gegen diese selbst. Sein Film stellt die Dummheit und abgrundtiefe Geschmacklosigkeit der Werbewelt einfach genüsslich aus, und dann dem Publikum die Frage, warum es sich von solchem Blödsinn und solchen auch noch doofen Zynikern einfach an der Nase herumführen lässt, warum es die Sprache der Werbung so geduldig erträgt.

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Zetbo: Freier Journalist Zetbo: Freier Journalist

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3.0Schwach

Die Erkenntnisse, die Kounen in 39,90 vermittelt, sind alles andere als neu. Der intime Blick hinter die Kulissen der Reklame entpuppt sich sogar als relativ belanglos. Dass Werbekonsumenten konsequent in die Irre geführt werden, braucht keinem Zuschauer mehr beigebracht zu werden. 39,90 öffnet somit die Tür zu einer verborgenen Welt, die so verborgen gar nicht mehr ist. Selbst dass sich Octave bereits am Vormittag mit Drogen vollpumpt, um auf kreative Ideen zu kommen, reizt bestenfalls zum Gähnen. Die gängigsten Klischees über die Hinterzimmer der Werbeindustrie sind hier allgegenwärtig und werden hemmungslos ausgewalzt.

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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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7.5Sehenswert

Passiert ja eher selten, dass der Film zum Buch besser ist als das Buch zum Film, aber bei dem französischen Reißer "39,90" (benannt nach dem Kaufpreis der Romanvorlage von Frédéric Beigbeder) kann das Kino mit seinen visuellen Mitteln einfach viel mehr aus dem Stoff herausholen.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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6.0Ganz gut

Octave taucht bei seinem Abschied aus dieser Welt in eine berauschende Bilderflut ein. Styling ist selbst im letzen Moment alles. Das gilt auch für den ästhetisch faszinierenden und satirisch oft treffenden Film mit seinen coolen Songs. Die Vorherrschaft des Äußerlichen überrascht nicht beim Regisseur Jan Kounen: Bei seiner Brutalo-Action „Dobermann“ (1997), beim postmodernen Western „Blueberry und der Fluch der Dämonen“ (2004) und selbst bei der Dokumentation „Darshan - Die Umarmung“ (2005) sah immer alles gut aus. Was „39,90“ fehlt ist die Menschlichkeit, die in „Schmetterling und Taucherglocke“, Jean-Dominique Baubys Abrechnung mit der Modebranche, alles trägt. Dazu verliert sich der anfänglich berauschende Spott zu lange in alternativen Enden.

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Kommentare (62) — Film: 39,90

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RammManiac

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Mann gefangen zwischen Werbemarketing und Drogenkonsum, stetig angetrieben neue ideen zu entwickeln, erlebt seine ganz eigene Odyssee zwischen Werbung und Wirklichkeit.
Grandiose Satiere die die Macht der Werbung schonungslos ausufern lässt. Schrecklich überzogen, aber trotdem unendlich wahr.

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Dan Psycho

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dann kram ich hier auch mal eine ältere Rezension von mir zu dem Film aus:

Story:
Die Geschichte folgt dem, sich selbst aus dem Off als kreatives Genie bezeichnenden, Octave Parango, welcher bei der Werbefirma Ross & Witchcraft arbeitet und seine Freizeit mit Nutten ficken und koksen verbringt. Von Anfang an als Antiheld konzipiert, entwickelt selbiger im Verlauf der Geschichte einen Hass gegen sich selbst und das, was er tut und projiziert diesen auf seine Arbeit, indem er beginnt sie von innen heraus zu sabotieren. Leider wird die Geschichte von Anfang bis Ende stellenweise so überdreht und –trieben dargestellt, dass es ihr insgesamt an Glaubwürdigkeit mangelt.
1/2 BE

Spiel:
Der ganze Film wird fast ausschließlich von dem Hauptdarsteller Jean Dujardin getragen, der hier zeigt, dass er doch mehr kann als die Scheiße, die er regelmäßig mit seinen OSS 117 Filmen verzapft. Zwar neigt er hier und da zum Overacting, doch tut dies dem ohnehin sehr schrillen Film keinen Abbruch. Schlussendlich passt er durch seine Ähnlichkeit zu Beigbeder doch ganz gut in die Rolle. Der Rest des Casts befindet sich hingegen auf einem durchschnittlichen Niveau.
1.5/2 BE

Unterhaltung:
Der Film schlägt meiner Meinung nach eindeutig in Richtung einer skurrilen schwarzen Tragikomödie. Das französische Filme grundsätzlich etwas skurril sind, sollte ja bekannt sein. Schwarzer Humor hingegen gehört eigentlich nicht ins angestammte Metier der Franzmänner. Trotzdem schlägt sich der Film hier doch recht gut, wenn auch nicht überragend. Dafür braucht er einfach zu lange, bis er in Fahrt kommt.
1/1.5 BE

Visualisierung:
Optisch macht der Film wirklich was her: Er ist bunt, schnell und erinnert stellenweise selbst an einen Werbefilm, passend zum Thema also. Über Bildcollagen, Morph Animations, Comiceinschnitte und gelungene Zeitlupeneinstellungen ist hier alles dabei. Etwas zu überladen, aber ich will nicht immer nur meckern. Hier wurde wirklich das Maximum aus dem Budget rausgeholt.
1.5/1.5 BE

Audio:
Gute Soundeffekte, eine anständige Synchro und The Eggs “Walking Away” als Filmmusik. Hier stimmt alles.
1.5/1.5 BE

Kreativität:
Wie man aus der visuellen Bewertung schon entnehmen konnte, war hier einiges an Kreativität vorhanden. Vor allem die Werbefilme, welche die Kapitel einleiteten, waren erfrischend, ohne aus dem Gesamtkonzept herauszubrechen.
0.5/0.5 BE

Ende:
Ein schlechtes Ende kann einen Film nach oben und unten reißen und bei diesem Film ist es mir aufgrund der 2 Alternativenden hintereinander, die zum Glück doch keine waren, schwergefallen zu einem eindeutigen Ergebnis zu kommen. Ich will nicht zu viel verraten, deswegen kann ich das leider nicht ausführen, aber insgesamt war das Ende dann doch stimmig zum Rest des Films, wenn auch unnötig in die Länge gezogen.
0.5/1 BE

Gesamteindruck:
Ich bin kein Freund von Drogenexzessen in Filmen und halte es für einen billigen Weg um seine optische Filmdarstellung zu begründen, nichtsdestotrotz war es in diesem speziellen Fall ebenjene optische Darstellung, die der Film dringend gebraucht hat, um einen positiven Gesamteindruck bei mir zu hinterlassen.
Bonus 0.5/0.5 BE

Fazit:
Trotz seiner Schwächen ist 99 Francs ein guter Film, der vor allem abseits hiesiger Hollywood Konventionen agiert und dadurch zu überzeugen weiß. Bissig, böse, manchmal abseits jeglicher Moral und manchmal mit erhobenen Zeigefinger steht er da. Vielleicht nicht als die Abrechnung mit der Werbewelt, die er gerne wäre, aber als die Abrechnung mit dem Arschloch in jedem von uns.

Endwertung: 8/10 BE „Gut“

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Arik41

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wirklich ein verdammt schräger, etwas überzogener, aber dennoch sehr treffender Film, der es tatsächlich schafft, die Atmosphäre der Buchvorlage auf die Leinwand zu übertragen. Sollte jeder Beigbeder-Fan gesehen haben!

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ZaZa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein guter Film, mit guten Dialogen, gute Story, gute Handlung.
Ein Film der sich nicht zu Ernst nimmt, aber auch kein Film der das erwartete Beantwortet.

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Delonghi

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Bewertung6.0Ganz gut

Puh, selten so einen durchgequirlten und für mich sehr schwer zu bewertenden Film gesehen. Wobei sich auch hier mal wieder zeigt: Die Franzosen können schon echt Filme "anders"! Auf jeden Fall werden sich die einen oder anderen Geister durch diesen Werbungs-Verarsche-KoksLSD-Trip entweder schmollend zurückziehen oder vielleicht von derber Kunst sprechen :-) Aber auf Grund der vielen Ideen, der tosenden um sich schmeißenden Weisheiten der Werbeindustrie und einem alternativen Ende gibt es dann doch eine verdiente 6 ;-)

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Christoph Deschan

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Bewertung9.5Herausragend

Der "Fight Club" unter den Mediensatiren. Bitterböser Abgesang auf die Werbeindustrie, den Konsumwahn und die Manipulierbarkeit von Menschen im Allgemeinen. Sympathische Identifikationsfiguren wird man in Film nicht finden, das will "39,90" aber auch gar nicht bieten. Statt dessen werden wir mit der grellen, selbstverliebten und zynischen Innensicht eines Werbe-Yuppies konfrontiert, der quasi zum Opfer seiner eigenen Berufung wird. Ein brachialer, genialer, ironischer und erzählerisch virtuos verschachtelter Trip.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung9.0Herausragend

Das Alternativende hat mich echt zum Staunen gebracht. So originell, liebevoll, erheiternd abstrus, abgedreht, humorvoll und tragisch schön ist es in Szene gesetzt und fügt sich unglaublich perfekt in den restlichen Film ein. Respekt dafür!

Und der restliche Film ist eine wirklich sehr amüsante Satire, die ihre Geschichte sehr gut erzählt, gute Charaktere bietet und audiovisuell sehr gelungen ist. Einzig hätte ich mir mehr Lacher als Schmunzler gewünscht, ansonsten gibt es bei diesem Film nur wenig zu bemängeln.

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prinzwunderhold

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Empfehle allen, die den Film mochten, auf jeden Fall das Buch zu lesen.
Das ist sogar noch besser und informativer, vor allem hinsichtlich Fakten und Zahlen!

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helmut-halm

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ist werbung wirklich so mächtig, sind wir konsumenten wirklich so dumm? ich fürchte, die antwort lautet... wie die antwort lautet, erfahren sie nach der werbung.

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HerrSpitt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film, keineswegs überzogen, da ich selbst Werbemensch hihihi :)

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Explosioninthesky

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Bewertung9.5Herausragend

egal wie veraltet die botschaft ist, sowas muss man den leuten immer wieder mal auftischen, damit sie im bewusstsein bleibt.

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loveissuicide

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Bewertung6.5Ganz gut

Hm... Dass Werbung manipuliert, liegt in der Natur der Sache. Werbende wollen ihr Beworbenes an den Mann bringen. Dass hier nicht immer mit offenen Karten gespielt wird, sollte jedem mündigen Erwachsenen klar sein. Deswegen verstehe ich den Sinn dieser Satire (?) nicht ganz. Als Stück Unterhaltung ist der Film oke, wobei er mich erst ab ca. der Hälfte erreicht hat. Zu unsympathisch ist mir der Hauptdarsteller lange Zeit gewesen, zu fremd ist mir die Welt, in der sich die Geschichte abspielt. Ich kann mit solch schrillen Charakteren nicht wirklich viel anfangen. Aber ab ca. Minute 50 ging's dann so halbwegs, da wurde es dann ein wenig "flüssiger". Aber als Satire mir das ganze zu wenig. Und dass jeder irgendwie käuflich ist... für diese Erkenntnis muß man auch nicht unbedingt Philosophie studiert haben.

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Madsen-Freundin

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit 39,90 schafft Regisseur Jan Kounen eine bitterböse Satire über Medien, Konsumgesellschaft und Werbewelt. Mit Jean Dujardin wurde zudem die ideale Besetzung für den Octave gefunden, da er herrlich eitel und gleichzeitig selbstironisch agiert und immer mal zum Over-Acting tendiert, was gut zu dem knallbunten, manchmal aber auch anstrengenden Stil des Films passt. Kounen schöpft aus sämtlichen optischen Mitteln, die der moderne Film zu bieten hat, und weiß seine Zuschauer damit zu unterhalten. Mitunter vergisst der Film über seine Inszenierung hinaus die Nebenfiguren, und bisweilen wirkt das Sammelsurium an filmischen Mitteln dann doch zu aufgesetzt und gewollt.

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HauntedSaint

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat seine Längen, ja, aber das schmälert nicht seine Aussagekraft.
Geniale Hinterfragung der modernen Welt. Zuviele Drogen? Vielleicht, trotzdem war für mich der rote Faden erkennbar, denn es geht nicht nur um den Protagonisten, sondern eine satirische Kritik an den Medien und ihrer Bereitschaft das gemeine Volk zu manipulieren. Berechnend und kühl agiert die Werbebranche, was einem sehr schön vor Augen geführt wird.
Habe mir jetzt ebenfalls das Buch gekauft, vielleicht hätte ich es andersrum machen sollen, so kann ich mir nun kein Kommentar in Bezug auf die Umsetzung des Romans erlauben.
Abzug gibt es jedoch für das schwache und unnötige Alternativende, wobei der Einfall bzw. die Einleitung des alternativen Endes an sich doch sehr innovativ ist.

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seniorem

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wer braucht da noch Fritz Kola, die Jungs lassens krachen

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Brennegan

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Bewertung7.0Sehenswert

Ja, ein nettes Filmchen, dessen Hauptfigur jedoch hauptsächlich von Dujardin getragen wird, ohne ihn wohl doch weit schwächer wäre. Zwar (oder eher zum Glück) blödelt er nicht so gekonnt herum wie in seinen OSS-Filmen, aber gerade das Wissen darum erzeugt dieses gewisse Kribbeln, diesen Drang, sich der Figur hinzugeben.
Dass hier zu oft versucht wird, in typisch französischer Art abzudrehen und dabei die Kritik an der Gesellschaftg etwas einschläft, ist traurig, aber kein Untergang. Etwas mehr Bissigkeit hätte dem ganzen gut getan, Dujardin schadet es aber nicht ...

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moench

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich fand Werbung vor diesem Film schon schrecklich. Jetzt hab ich sie erst so richtig hassen gelernt. Trauriger und vermutlich auch ziemlich realistischer Einblick in die Hintergründe der Werbung. Manipulation der Konsumenten um Produkte an den Mann zu bringen, die kein Mensch braucht - und es klappt auch noch ausgezeichnet.

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Zariel

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Bewertung7.0Sehenswert

KONSUM - Kauft Ohne Nachzudenken Schnell Unser'n Mist!

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george.taylor

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Und nun wissen Sie warum Werbung so beschissen ist!"
So wahr. Bin Designer und die Szene mit dem Joghurt trifft es einfach!

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Magic2713

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Die Szene ist Kult!


Chev Chelios

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

wha thi the tha ?

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