Endstation Sehnsucht
A Streetcar Named Desire (1951), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 01.12.1951
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von Elia Kazan, mit Vivien Leigh und Marlon Brando
Die kultivierte, aber labile Lehrerin Blanche sucht Unterschlupf bei ihrer Schwester Stella im schwülen New Orleans. Sie will ihre Vergangenheit vergessen. Als Blanche den schüchternen Mitch kennen lernt, träumt sie sogar von einem neuen gemeinsamen Leben mit ihm. Doch Stellas brutaler Ehemann Stanley Kowalski, ein polnischer Einwanderer, bedrängt Blanche zusehends, bis ihre Auseinandersetzungen schließlich in der Vergewaltigung Blanches gipfeln.
Cast & Crew
-
Elia Kazan
-
Vivien Leigh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blanche DuBois
-
Marlon Brando
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stanley Kowalski
-
Kim Hunter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stella Kowalski
-
Karl Malden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harold Mitchell
-
Rudy Bond
-
Nick Dennis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pablo Gonzales
Regie
Schauspieler
-
Oscar Saul
-
Tennessee Williams
- Genre
- Sozialdrama, Melodram, Familiendrama, Ehedrama
- Zeit
- Sommer
- Ort
- Fantasiewelt, New Orleans, Südstaaten, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Arbeiter, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehemann, Einwanderer, Entlassung aus dem Gefängnis, Familie, Familienkonflikte, Familienkonflikte, Feind, Feindschaft, Geschwister, Gewalttätiger Ehemann, Herkunft, Kartenspiel, Klassiker, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Lehrerin, Lüge, Mann, Mann-Frau-Beziehung, Migration, Migräne, Männlichkeit, Oscargewinner, Poker, Realitätsverlust, Schlägerei, Schuld, Schwager, Schwangerschaft, Schwester, Schwester-Schwester-Beziehung, Schwüle, Unterhemd, Vergewaltigung, Verlust der Familie, Vorhang, Wohnung, Zimmer
- Stimmung
- Berührend, Ernst
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Endstation Sehnsucht
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Trailer zum Film Endstation Sehnsucht
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Kommentare (18) — Film: Endstation Sehnsucht
Kommentar schreibenkahaujiko 2011/12/26 15:52:43
Kommentar löschenich konnte weder mit dem buch noch mit der verfilmung etwas anfangen. die handlung ist dünn, überzogen inszeniert und langatmig und die hauptdarstellerin ist mir zum davonlaufen unsympathisch
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Begbie 2011/11/27 18:37:42
Kommentar löschenFür mich war Vivien Leigh fast unterträglich in diesem Film...Außerdem merkt man ihm die mittlerweile 60 Jahre in jeder Sekunde an. Einzig und allein Marlon Brando hat mich am Bildschirm gehalten..
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Joeyjoejoe17 2011/09/10 16:26:33
Kommentar löschenEin unglaublich schöner und bewegender Film mit einem herausragenden Marlon Brando.
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Marti DiBergi 2011/08/19 14:19:54
Kommentar löschenDer Film kommt düster und sperrig daher, doch die großartigen Darsteller ziehen einen dermaßen in ihren Bann, dass man gar nicht anders kann als in das New Orleans der 50er einzutauchen und vier grundverschiedenen Menschen dabei zuzusehen, wie sie an ihren Sehnsüchten zugrunde gehen. Brilliant!
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neenchen 2011/06/18 20:43:18
Kommentar löschenDie Literaturverfilmung ist grossartig besetzt. Vivien Leigh stellt die schwer psychisch erkrankte Blanche herausragend dar. Auch Marlon Brando verleiht seinem Charakter die richtige Ambivalenz, so dass man das Schwanken der Stella und das Auf und Ab der Beziehung nachvollziehen kann. Wie belanglos auch der Anfang – ein einfacher Besuch der Schwester – auch erscheinen mag, spitzt sich die Geschichte rasant auf das dramatische Ende zu.
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Kubrick_obscura 2011/04/10 15:27:39
Kommentar löschenElia Kazans Theaterverfilmung funktioniert erstaunlich gut auf der Leinwand. Er begeht nicht den Fehler das Stück zwanghaft aufzulockern und dennoch herrscht selten eine klassische Kammerspielatmosphäre, wie es z.B. bei "... Virginia Woolf" war. Die Adaption ist also mehr als geglückt. Hauptattraktion dieses abgründigen Dramas über gesellschaftliche Zwänge ist natürlich das Ensemble, dass Hollywoodtypisch zwei Stars als Galionsfiguren zu bieten hat und mit eher unbekannten, aber dafür grandiosen Nebendarstellern gesegnet ist. Vivien Leigh fasziniert ab der ersten Minute. Glaubhaft verkörpert sie eine Frau, die die Lüge liebt, also die Poesie, die Kunst und das Schöne, bis zur Auflösung des Verstandes. Ihre Liebe verträgt sich nicht mit dem rauen Auftreten von Brandos Figur, die hier nicht versucht auszubrechen, sondern eher konservativ an seinem kleinen Königreich festzuhalten versucht. Die Spannungen zwischen den Beiden sind die Triebfeder des Films und Kazan spannt sie unaufhörlich immer mehr, bis sie zerbirst.
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Mel1 2011/02/07 13:24:44
Kommentar löschenDiesen Film habe ich mit 14 (vor 15 Jahren) zufällig als VHS bei meinen Eltern entdeckt und das ist einer der Filme, die ich über Wochen hinweg immer und immer wieder geguckt habe bis ich einen Großteil des Textes auswendig konnte.Und das alles nur,weil er mich schon früher absolut fasziniert hat,ganz besonders die Rolle von Vivian Leigh.
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abalahamma 2010/10/17 13:08:40
Kommentar löscheneinfach nur großes Kino mit einem noch nie so dagewesenen Protagonisten!
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Filmkenner77 2010/08/14 13:35:54
Kommentar löschenHervorragend gespielter Klassiker der Filmgeschichte, den man gesehen haben muss. Zu Recht mit mehreren Oscars bedacht.
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Lea<33 2010/06/06 16:22:52
Kommentar löschenSobald die schicksalsvolle Einleitungsmelodie vom genialen Komponisten Alex North ertönt, werde ich still und andächtig. "A Streetcar Named Desire" ist nicht nur eine gelungene Literaturverfilmung des Stücks von Tennesse Williams mit interessantem Hintergrund, sondern vor allem der Film, der Marlon Brando, einen der wichtigsten Schauspieler des vergangenen Jahrhunderts, endgültig berühmt machte.
Blanche Dubois (toll, Vivien Leigh!) quartiert sich bei ihrer Schwester Stella (Kim Hunter) ein und lernt ihren Schwager Stanley Kowalski (Marlon Brando) kennen. Bis auf wenige Ausnahmen spielt sich der Film in der kleinen Wohnung der Kowalskis ab, die eine klaustrophobische Atmosphäre verursacht. Blanche und Stanley kommen nicht gut miteinander zurecht, sie findet sein animalisches Verhalten proletarisch, er hasst ihre verwöhnte Art. Die Situation eskaliert schnell, Stanley fühlt sich bedroht, schmeißt ein Radio aus dem Fenster, schlägt seine Frau und fleht sie an wieder nach Hause zu kommen ("STELLA! I want my Baby down here!") und bedroht die psychisch belastete Blanche. An dieser Stelle ist vor allem der Score hervorzuheben, der eine leise, immerwiederkehrende Melodie, wiederholt, wenn Blanche an ihre verschleierte Vergangenheit zurückdenkt. Als ein Freund Stanley's Mitch (Karl Malden) sich Blanche annähert, ist es nicht mehr weit bis zur finalen Eskalation.
"I always dependet on the kidness of strangers."
Vivien Leigh spielt ihre psychisch angeschlangene Person herrausragend, Kim Hunter und Karl Malden ebenfalls, aber der wahre Star des Films bleibt Marlon Brando. Die animalische, brutale, selbstverliebte ("I'm the King around here, and don't you forget it!") Figur des Stanley Kowalskis blieb ewig an ihm hängen und weil er ihn so echt und realistisch spielte, wurde ER als Kowalski hingestellt. Elia Kazan wollte das vorher von ihm 2 - jährig aufgeführte Theater-Erfolgsstück nur deshalb drehen, um die Aufmerksamkeit (mithilfe der Kamera) auf die eigentliche Hauptperson Blanche lenken. Marlon Brando eroberte die Kinoleinwand und revolutionierte die Schauspielerei.
"A Streetcar Named Desire" ist kein einfacher Film, man sieht im sein Alter schon an, aber einer meiner Lieblingsfilme, weil er thematisch interessant ist und es mir in jeder Sekunde Spaß macht diesem Leinwandgott bei seinem Spiel zuzusehen. Das ist wahres Talent.
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doctorgonzo 2010/04/15 13:31:35
Kommentar löschenSehenswerte Verfilmung von Tennessee Williams Theaterstück, die neben der durchaus bewegenden Grundgeschichte auch noch mit starken Darstellern glänzt. Besonders Brando als Stanley weiß zu beeindrucken. Ebenso überzeugt auch Karl Malden als etwas verweichlichtes Muttersöhnchen.
Diese sehr vorlagengetreue Filmversion profitiert zusätzlich von einem tollen Score und einer hervorragend zusammengestellten Atmosphäre, man begibt sich gemeinsam mit den Akteuren hinab in bösartige Abgründe der Menschlichkeit und darf miterleben, wie schwer es ist, dort wieder herauszukommen.
Beeindruckendes Stück Filmgeschichte, das hinsichtlich der Inszenierung etwas Staub angesetzt haben mag, doch unter dem Staub ist weiterhin ein Meisterwerk zu finden.
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dae-su 2010/02/15 16:43:59
Kommentar löschenKomplexes Charakterkino, das mich nur semi-überzeugen konnte.
Weil:
1. Das aufgesetzte, stark übertriebe Spiel von Vivien Leigh nervte am Anfang doch gewaltig. Erst im Verlauf des Film, mit Entwicklung des (wirklich stark geschriebenen) Charakters habe ich verstanden, worauf sie da hinaus wollte. Im Nachhinein schon ziemlich beeindruckend, in der ersten Hälfte des Films allerdings echt anstrengend.
2. Die Synchro ist für die Füße. Habe ihn gestern im Kino gesehen, war also nix mit O-Ton. Allerdings wurde die DVD gezeigt, weshalb einzelne Szenen(fragmente), die in der ursprünglichen deutschen Kinoversion geschnitten waren, im Originalton zu sehen waren. Und das klang dann echt stark. Brando und Leigh muss man im Original sehen. Da muss ne Zweitsichtung her.
3. Ich war müde, aber nach 20 Minuten ungefähr hatte ich doch den Eindruck, dass sich die ganze Angelegenheit ordentlich zieht. Die sehr klassische Inszenierung verlässt sich auf Handlung und Dialoge, um Schwung in die Sache zu bringen - und nach einem starken Anfang erreicht der Film meiner Empfindung nach erst wieder mit Zuspitzung der Dramatik, im letzten Drittel des Film, seinen Drive. Kann aber - wie gesagt - auch an der Müdigkeit gelegen haben.
Davon mal abgesehen gefällt "Streetcar named desire" insgesamt dann aber doch. Brando hat mit seinem Aussehen nicht nur die Damen im Saal angeturnt und seine schauspielerische Leistung ist, mal wieder, genial. Ganz groß. Aber auch der Rest des Casts weiß zu überzeugen, vor allem Vivien Leigh läuft zum Ende hin zu Hochform auf. Dass der Schluss vom Theaterstück abweicht (wo Stella zu Stanley zurückkommt, im Prinzip also der konsequentere, deprimierendere Schluss) passt in die Reihe der Abschwächungen, die der Film seiner Zeit geschuldet ist - man denke an die angedeutete Vergewaltigung (Spiegel...).
Mit dem Vorwissen dieser Sichtung wird er bei einem zweiten Sehen sicher noch gewinnen. Die gestrige Vorstellung im Kino allerdings konnte mich, trotz der vielen Pluspunkte, nicht 100%ig überzeugen.
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Marie Krolock 2009/07/29 19:04:37
Kommentar löschenEin grandioser Marlon Brando (Gott: was für ein Kerl! *hrr*) und eine nicht minder grandiose Vivien Leigh (doch unübertroffen bleibt ihre Rolle in "Vom Winde verweht") spielen die Hauptrollen in diesem Film nach einem Theaterstück von Tennessee Williams. Phantastisch, was man mit so wenig Szenen auf die Leinwand bekommt. Ein umwerfender, bedrückender Film.
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JimiHendrix 2009/07/23 21:32:55
Kommentar löschenWas für ein Intensitätskino.
Marlon Brando spielt wieder einmal weltklasse, durch seine Präsenz im Film treibt er die Atmosphäre teilweise auf den Siedepunkt.
Grade durch seine, nicht weniger grandios agierenden, Gegenspielerin Vivien Leigh gewinnt der Streifen ungemein an Spannungen.
Der Handlungsstrang fällt sehr dicht aus, wenn man bedenkt, dass sich fast alles in der Wohnung abspielt, aber dardurch ist es fast unausweichlich, dass sich die beiden immer mehr an einander reiben und es irgendwann zur Eskalation kommen
muss.
Aber natürlich gibt es auch hier und da ein paar kleiner Durchhänger und grade der Schluss zihet sich ein wenig, was aber dem Gesamtwerk nicht viel schadet.
Ich sah Brandos ersten Film "Die Männer" und schon da waren wirklich geniale Ansätze zu erkennen gewesen und hier setzte er es fort und seine Ausbrüche wirkten aber nochmal um einiges intensiver.
Da muss selbst ich als männlicher Vertreter meines Gleichen nur sagen: Was für ein Mann!
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annaberlin 2009/02/20 19:56:48
Kommentar löschenEinzigartige Verfilmung mit einem grandiosen Marlon Brando. Das Kammerspiel lebt von seinen Hauptdarstellern, der exzellenten Regie und einem Drehbuch, das auf einem Theaterstück der Spitzenklasse beruht. Einzig und allein die Hauptfigur der Blanche nervt, was jedoch beabsichtigt ist, weshalb Vivien Leigh nicht belangt werden kann. Auch sie spielt die fragile, persönlichkeitsgestörte Südstaatlerin sehr gut.
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harperpitt 2008/07/30 02:59:34
Kommentar löschenGrandiose Verfilmung eines Meisterwerkes der Theatergeschichte mit vier überragenden Darstellerleistungen und einer fantastischen Regieführung. Und endlich ein Film in Vivien Leighs Karriere, der ihren Mut und Können unter Beweis stellt, ohne durch ihre Schönheit abzulenken. Sie hat hiermit ein Werk für die Ewigkeit geschaffen.
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tom-01 2007/12/21 10:23:56
Kommentar löschenTolle Verfilmung mit mega-Brando!
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denise 2007/10/04 18:07:31
Kommentar löschenUnd ich dachte, Vivien Leigh würde in "Gone with the wind" nerven...
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