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Buried - Lebend begraben

Buried (2010), ES Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 04.11.2010


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7.0
Kritiker
39 Bewertungen
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6.5
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5368 Bewertungen
304 Kommentare
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von Rodrigo Cortés, mit Ryan Reynolds und Robert Paterson

Ryan Reynolds findet sich in Buried – Lebend begraben in einem Alptraum wieder: Er ist in einem Sarg eingesperrt.

Der Alptraum eines jeden Menschen wird in Buried – Lebendig begraben für Paul (Ryan Reynolds) wahr, als er aus einer Bewusstlosigkeit erwacht und sich in einem Sarg begraben wiederfindet. Das Letzte, an das er sich erinnert: Er war als LKW-Fahrer für seinen Job unterwegs. Mit einem Handy und einem Feuerzeug ausgestattet bleiben ihm nun nur 90 Minuten, um den Wünschen seiner Entführer zu entsprechen und das Lösegeld für ihn rechtzeitig einzufordern und besorgen zu lassen.

Hintergrund & Infos zu Burief – Lebend begraben
Buried – Lebendig begraben war der Publikums-Liebling auf dem Sundance-Filmfestival und verspricht Suspense in der Art Hitchcocks.

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Mehr Bilder (18) und Videos (5) zu Buried - Lebend begraben


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Buried - Lebend begraben
Genre
Thriller, Mysterythriller
Zeit
2. Irakkrieg, 2000er Jahre
Ort
Bagdad
Handlung
Ehefrau, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Entführung, Ermittlung, Feuerzeug, Grab, Handy, Kampf auf Leben und Tod, Klaustrophobie, Lebendig Begraben, Lösegeld, Notruf, Soldat, Suche nach vermisster Person, Uhr, Vermisste Person, Vermittler, Wettlauf gegen die Zeit, Zeitmangel
Stimmung
Aufregend, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Kammerspiel
Verleiher
Ascot Elite / Twentieth Century Fox
Produktionsfirma
Dark Trick Films, The Safran Company, Versus Production

Kritiken (29) — Film: Buried - Lebend begraben

kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

Du wachst auf und liegst in einer Kiste. Gefesselt, geknebelt. In einer Kiste, ein halber Meter hoch, zwei Meter lang und ein halber Meter breit und die du obendrein nicht öffnen kannst. Du weißt nicht, wo du bist, wie du da rein gekommen bist und vor allem nicht wie du hier jemals wieder rauskommen willst. Du versuchst es mit aller Kraft, hast sogar ein Feuerzeug in der Tasche und kannst Licht machen. Und dann bemerkst du, dass du irgendwo in der Erde vergraben bist. Die Kiste ist ein Sarg. Und du liegst lebendig darin.

Das ist die Ausgangssituation von Paul Conroy. Alles, was er mit in seinem Gefängnis sind ein Feuerzeug, ein Kugelschreiber und ein Handy. Und dieses Handy, das ist die einzige Verbindung nach draußen. Er versucht, verschiedene Behörden auf sich aufmerksam zu machen, seine Familie anzurufen. Und er spricht mit seinem Entführer, einem Iraker, der ein hohes Lösegeld fordert, sonst müsse Paul sterben. Und Paul soll mit Hilfe des Handys diesen Deal einfädeln.

Der ganze Film spielt sich nur in diesem Sarg ab. In einer Holzkiste irgendwo in die Erde eingebuddelt. Höchstens mal ein Blick von außen rein, aus dem Dunkeln in das nur durch ein Handy und ein Feuerzeug beleuchtete hölzerne Verließ. Aber ansonsten nichts. Nur die Telefonate nach außen bringen Abwechslung. Das hat zur Folge, dass man sich als Zuschauer ebenfalls richtig eingesperrt fühlt, mit dem Protagonisten Ryan Reynolds mitzittert, mitfiebert, hofft, bangt. Leute mit Klaustrophobie sollten den Film vielleicht besser meiden, denn als Zuschauer fühlt man sich selbst mit eingesperrt und im Vergleich zu dieser Kiste dürfte Harry Potters Schrank unter der Treppe einem Palast gleichkommen.

Gespickt ist der Film mit einer Starbesetzung, wie man sie selten sieht – zumindest im Deutschen. Denn wir hören die Stimmen von Brad Pitt (Tobias Meister), Sigourney Weaver (Karin Buchholz), Kevin Spacey (Till Hagen), Gary Oldman (Udo Schenk) und John C. „Dr. Cox“ McGinley (Bernd Vollbrecht) – hervorragende Sprecher, toll klingende Stimmen, die den Film wegen mangelnder Schauwerte zu einem Hörgenuss machen, vorausgesetzt natürlich, man interessiert sich für Stimmen ;)

Der Film kommt überraschend gut und vor allem beklemmend daher. Vor allem durch die One-Man-Show von Ryan Reynolds, den ich noch nie so gut gesehen habe, und durch die starke Atmosphäre ist der Film durchaus sehenswert.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 36 Antworten

Ben Kenobi

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Kinderschokolade ohne Kin... Ok, lassen wir das. :D


kobbi88

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:D


Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

Zunächst noch durchaus spannendes und beklemmendes Minimalkammerspiel, das von Reynolds' beherztem Auftritt und gelegentlich aufblitzendem galligem Humor lebt. Sobald aber der Erklärbär sein faulig Haupt reckt, biegen sich die Balken und Cortes' Film erweist sich schlicht als Gimmick.

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sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Die Handlung selber ist kurz gehalten. Conroy wird als einzige Überlebender eines Truckkonvoys im Irak als Geisel in einem Sarg vergraben. Aus dieser Kiste kommt er nur raus, wenn innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens ein Lösegeld von 5 Millionen Dollar an den Kidnapper gezahlt wird. Zunächst ist die Thematik natürlich kein Novum, die Umsetzung aber auch hier mehr als gelungen. Córtez baut eine konstante Spannung auf, in der er immer wieder mit den Hoffnungen seiner Hauptfigur, ihrer Enttäuschung und ihren Gedankengängen spielt. Natürlich sollte man keine Wunder erwarten, denn wie bereits erwähnt: Ein Mann, ein Sarg. Durch das Handy kommt aber immer wieder eine gewisse Flexibilität in die Geschichte, sei es nun durch die verzweifelten Versuche Conroys, seine Familie zu erreichen, sei es durch das verlogene Verhalten des Rettungstrupps und seines Arbeitgebers oder die neuen und immer grausameren Forderungen des Erpressers. Der Zuschauer wird in die Geschichte gezogen und auch erst am Ende wieder losgelassen. Es geht ausgesprochen kurzweilig zu, auch wenn dieser Streifen mit Sicherheit keine Empfehlung für einen Partyabend ist. [...]

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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3.0Schwach

[...] Das hätte unerträglich spannend werden können. Ist es aber nicht. Das liegt an der ersten und wichtigsten Stelle an Paul Conroy. Sein Charakter einfach unsympathisch ist und die Vielschichtigkeit fehlt, das liegt natürlich nicht an Reynolds. Das Conroy jedoch nur äußerst eingeschränkt irgendwas an Emotionalität übertragen kann, liegt an ihm. So kommt es eben auch dazu, das man schnell das Interesse an seiner Person verliert und die Lage immer mehr an Spannung verliert. Die eigentlich hochspannende Frage, wie er denn überhaupt in den Sarg gekommen ist, wird zur Nebensache. Das hoffen auf Rettung und das Mitleiden wird immer mehr vom Desinteresse verdeckt. [...]

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Merkenau

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einfach freibuddeln? nur so eine kleine rechenaufgabe für dich: 1 einzelner kubikmeter sand wiegt etwa 1900kg. viel spaß beim buddeln.


SoulReaver

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Danke, werd ich haben :)


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Und nur über eben dieses Handy erfährt der Zuschauer (und Herr Reynolds) das alles, denn das Innere des Sarges ist das Einzige, was man in den 90 min des Films zu sehen bekommt. Das hört sich jetzt vielleicht nicht all zu aufregend an, 90 min mit Ryan in der Kiste zu liegen (vielleicht sehen Frauen das ja anders), und dementsprechend war ich vor dem Film auch skeptisch. Und doch schafft der Film es, eine klaustrophobische Spannung zu erzeugen, man fiebert mit ihm mit und sorgt sich spürbar um den Handyakku. Das funktioniert also sogar so gut, dass es Showeinlagen wie die Schlange gar nicht gebraucht hätte, denn es ist mehr als offensichtlich, dass diese aus eben diesem Grund als einziger Nebendarsteller in den Film geschafft hat: Die Geschichte aufzulockern, den Zuschauer zu wecken, sowas in der Richtung. Als würde man der selber aufgebauten Spannung nicht ganz trauen. Und doch: Am Ende wirkt es fehl am Platz und passt so gar nicht zur restlichen Stimmung des Films. Denn ansonsten, und das hat schon ein wenig überrascht, ist der Film spannend mit einem in der Form nicht ganz so erwarteten Ende.

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

Das Kammerspiel aus der Kiste. Erstaunlich, dass man mit einem 90 Minuten liegenden Darsteller, einem ultrabegrenzten Handlungsort und sonst nur Dialogen so einen fesselnden Film machen kann. Mindestens genau so erstaunlich wie die Entwicklung von Ryan Reynolds, vor Jahren noch undenkbar für so was. Muss wohl an den miesen Rollen gelegen haben.
Natürlich können sich daran auch die Geister scheiden, ist auch bestimmt nicht immer der passende Film, dass dies aber ein außergewöhnlicher Streifen ist, steht wohl außer Frage. Hat mich trotz anfänglicher Skepsis absolut überzeugt, jetzt traue ich dem Reynolds auch mehr zu. Aber bitte Hollywood, nicht aufgrund des Überraschungserfolges jetzt eine ganze Serie von so was starten. Robert Pattinson 90 Minuten im Umzugskarton schau ich mir nicht an.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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9.0Herausragend

Fesselnd, getragen von einer überzeugenden Inszenierung und einem noch besseren Ryan Reynolds.
„Buried“ ist Spannungskino der intensiven Sorte. Mit scheinbar einfachsten Ideen erzeugt Regisseur Cortés einen Thriller dessen brutale Kraft der Ausweglosigkeit bereits nach wenigen Sekunden in Fahrt kommt und von Augenblick zu Augenblick immer intensiver, drastischer und konsequenter wird. Die anfängliche politische Fußnote der Story wandelt sich im Verlauf des Films zu einem klaren Kommentar und irgendwann wirken die Mühlen der amerikanischen Bürokratie und Politik fast genauso beängstigend wie der Sarg in dem Ryan Reynolds als Paul über 90 Minuten lang liegt.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

fabel

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War er auch nicht. Eher ein 7er. Spannend, ja, aber ein paar Einzelteile waren dann doch etwas haarsträubend. Dennoch: Gelungene One-Man-Show! :)


Schmax

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Nix da. Gelungen und Reynolds schließen sich komplett aus. Vor allem wenn er mehr als 5 Minuten Leinwandzeit hat.


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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6.5Ganz gut

[...] besticht von vornherein durch seine exzellente Kameraführung (Eduard Grau). Es ist schon erstaunlich, welche Bilder heutzutage auf wenigen Quadratmetern entstehen können. Der Kameramann nimmt seinen Job sehr ernst. Und was dabei herausgekommen ist, kann hier bestaunt werden. [...] Der spanische Regisseur Rodrigo Cortes hat einen sehenswerten Film gemacht. [...]

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Mr.Film: City of Cinema

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8.5Ausgezeichnet

Der Film startet und somit auch die Fahrt in die Hölle. Ich fühlte mich während des Films wie in einem 2ten Sarg, eingeschlossen. Will mich vor Anspannung nicht bewegen, kann mich nicht bewegen. Von Minute zu Minute werde ich angespannter, mit der Hoffnung das Paul(Ryan Reynolds) und ich mich bald wieder entspannen und frei bewegen können.
"Buried-Lebend begraben" ist ein Film bei der die Emotionen in einer unglaublichen Enge hin und her hüpfen.
Die Entführer verlangen "nur" 1 Millionen Dollar, aber USA verhandeln ja nicht mit Terroristen. 1 Million Dollar für 1 Menschenleben. Aber das ist ihnen ja aus Prinzip egal.
Die ganze Geschichte spielt sich nur in einem Sarg ab und somit bietet Ryan Reynolds eine One-Man-Show. Eine unglaubliche One-Man-Show. Ich hätte nie gedacht das er es schafft 1.5 Stunden durchgehend die Spannung oben zu halten, der Film lebt alleine von seinen Dialogen und seiner Spannung.
Fazit: Jeder der gerne Überlebensfilme sieht, mal auf Action verzichten will und nichts dagegen hat wenn mal keine tollen Bilder, dafür aber ein toller Ryan Reynolds zu sehen ist, ist mit "Buried" gut versorgt.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Die grundsätzliche Beklemmung, der gelegentliche Galgenhumor und einige geschickte Drehbucheinfälle zur Spannungserzeugung bilden für die Unterhaltung eine exzellente Mischung, von der reißerischen Musik durchaus passend unterstützt. Selbst wenn man die Klaustrophobie nicht wirklich nachempfinden kann – obwohl alles dafür getan wird –, funktioniert der Film gut. [...]

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Rouven: www.cineclub.de

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5.0Geht so

Klaustrophobisches Kammerspiel in drei Akten, das trotz seiner Vorhersehbarkeit dank des guten Ryan Reynolds länger nachwirkt, als man zunächst denkt. [...] Soviel zur eingesetzten Technik, die man durchweg loben kann. Hinzu kommt ein Darsteller, der auf seinen Schultern die gesamte Handlung tragen muss: Ryan Reynolds schafft dies tatsächlich überraschend gut. Trotzdem leidet der Film zu weiten Teilen unter einer erschreckenden Vorhersehbarkeit und der sich ständig wiederholenden Anrufbeantworter. Wer bei den Telefonaten mit spannenden Dialogen wie in Eagel Eye oder Final Call rechnet, dürfte enttäuscht werden.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

“Buried – Lebend begraben” ist der Beweis, dass packendes Kino auch mit ganz einfachen Mitteln erschaffen werden kann. 90 Minuten Ryan Reynolds dabei zuzusehen, wie er in einem Sarg liegt und die meiste Zeit telefoniert mag auf den ersten Blick nicht spannend klingen, doch das täuscht. “Buried – Leben begraben” ist vielleicht einer der spannendsten Filme des Jahres. Was “Inception” bei den Blockbustern ist, ist dieser Film bei den „kleinen“ Filmen. Eben eine echte Filmperle. Wer “Buried – Lebend begraben” noch nicht gesehen hat, sollte dies schleunigst nachholen!

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goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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8.0Ausgezeichnet

Klaustrophobisches Kammerspiel, das förmlich in die Psyche seines Protagonisten und des Zuschauers hinabsteigt. 100min unkonventionelle Hochspannung. Kein Film für Feel-Good Bedürftige...

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

[...]Ich mache es kurz: “Buried – Lebend begraben” gehört zum Spannendsten und Beklemmendsten, was ich je im Kino gesehen habe. Wer glaubt, dass ein Film mit solch begrenztem Spielraum eintönig oder gar langweilig sein muss, irrt gewaltig. Paul bei dem Versuch zuzusehen, per Mobiltelefon die eigene Rettung zu organisieren, während er gleichzeitig von seiner Familie Abschied nimmt, gehört zu den intensivsten Kinomomenten dieses Jahres.[...]

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tobmovie

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Ja leider macht er aber in den Telefonaten so überwältigend viele Fehler, dass es mich nur geärgert hat. Hätte mir ein Funken mehr MacGyver in ihm gewünscht.


JAYonly

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Ja gut, mit Mac Gyver wäre der Film nach 10min zu Ende gewesen;O)


Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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5.5Geht so

Reynolds’ Performance auf engstem Raum ist ein Ereignis. Doch Rodrigo Cortés interessiert sich letztlich weder für seinen Star noch für dessen Figur. Er will nur sein perfides Spiel mit den Empfindungen des Zuschauers treiben. [...] Nur ist alles nichts als Manipulation; und wenn man das erst einmal durchschaut hat, hinterlässt „Buried“ nur noch einen überaus schalen Nachgeschmack.

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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln

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6.0Ganz gut

Eigentlich sollte es darum gehen, in rund 90 Minuten einen Menschen beim existenziellen Überlebenskampf zu begleiten und echtes Mitleid zu empfinden. Tatsächlich verlässt den Betrachter zu keinem Zeitpunkt die Gewissheit, eben doch nur einen sehr kalkuliert konstruierten Film zu verfolgen. Nicht weniger, aber leider auch nicht mehr.

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Thomas Groh: taz Thomas Groh: taz

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7.5Sehenswert

Natürlich erinnert das Setting an Alfred Hitchcocks Wunsch, er würde gerne einen Film drehen, der ausschließlich in einer Telefonzelle spielt. Buried - Lebend begraben lässt auch zunächst nur ein bloßes Experiment erwarten, einen Streberfilm, der eine Wette gewinnen will. Dass es Cortés, wenn auch über einige Umwege und Kniffe in den zahlreichen Telefondialogen, gelingt, eine spannende, düstere Geschichte zu erzählen, der sich die Form in jeder Einstellung unterordnet, ist hingegen rundum respektabel und eine echte Überraschung.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Erstaunlicherweise gelingt es diesem minimalistischem Plot, einen über anderthalb Stunden im Kinosessel zu fesseln – und das gänzlich ohne 3D- oder sonstige Spezialeffekte. Was nicht zuletzt daran liegt, dass in dieses clever konstruierte Kammerspiel noch ein Wettlauf gegen die Zeit eingebaut wurde, denn Paul droht nach 90 Minuten der Sauerstoff auszugehen. Zwar wirkt das Echtzeitszenario an einigen Stellen inhaltlich nicht sonderlich glaubwürdig (Warum wurde Paul aufwändig in einem Holzsarg begraben und nicht einfach so verschart? Wo kommen all die nützlichen Dinge in seinen Sarg her?). Trotzdem kann dieser auch visuell durchaus ansprechende Klaustrophobie-Thriller, in dem Ryan Reynolds („Selbst ist die Braut“) eine beeindruckende One-Man-Show im Liegen abliefert, uneingeschränkt empfohlen werden. Zumindest all jenen, die keine Klaustrophobiker sind.

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Narrisch

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Wieder mal ein Paradebeispiel dafür das man Filmkritiker die nicht selbst Filmemacher oder zumindest im Detail mit Technologien vertraut sind nicht Ernst nehmen kann.
Zitat: "und das gänzlich ohne 3D- oder sonstige Spezialeffekte"
Der Film ist voller Spezialeffekte, beispielsweise die Schlange, die ist 3D, was man nicht auf Anhieb sieht, da gut gemacht.


Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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8.0Ausgezeichnet

„Buried“ verlässt seinen Schauplatz nicht. Die Inszenierung hält strickt die Einheit von Raum und Zeit ein. Nie erliegt der Film der Versuchung, die anderen Gesprächsteilnehmer zu zeigen oder in Rückblenden die Vorgeschichte aufzufächern. Andere Schauspieler des Films können ihren Figuren nur über die Stimmgestaltung Profil verleihen. Zweifel, Dummheit, Bestimmtheit, Wut und Trauer ist aus den Gesprächen herauszuhören. Trotz fehlender visueller Informationen macht man sich ein Bild vom Menschen am anderen Ende der Leitung. Die Hauptlast des Films trägt allerdings Hauptdarsteller Ryan Reynolds. Es ist bewundernswert, wie er mit den vom Drehbuch auferlegten Zwängen und Einschränkungen das Interesse an seiner Figur wach hält und sogar das Gefühl von Action vermittelt. Reynolds hantiert mit dem Feuerzeug, versucht seinen Körper zu drehen und so das Ausmaß seiner Lage zu erkunden, spricht am Telefon mal vernünftig und sachlich, dann wieder verzweifelt und verbittert. Die Kamera zeigt ihn dabei in extremen Nahaufnahmen, die Sequenzeinstellungen dauern mitunter mehrere Minuten. Der Zuschauer wird so förmlich hineingezogen in diese extreme Momentaufnahme und scheint das Leid der Hauptfigur buchstäblich zu teilen.

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Filmering: Filmering.at

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9.0Herausragend

Buried ist der ultimative filmische Klaustrophobietrip. Recht viel enger als es Rodrigo Cortes hier vormacht kann man den filmischen Raum wohl nicht mehr verdichten. Ryan Reynolds überzeugt in einer intensiven Tour de Force, wobei das äußerst seltene Kunststück gelingt die Ängste und Schmerzen der Hauptfigur direkt auf das Publikum zu übertragen. Der Film ist dabei so inensiv, dass man sich öfters beim Durchstrecken ertappt um der Enge zu entfliehen. Lediglich der Besuch einer Schlange im Sarg ist unnötig, doch ansonsten ist Buried ein kompromissloser, fettfreier Film, der bis zum Ende äußerst spannend bleibt. Ganz große Empfehlung.

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Alle Kritiken (29)


Kommentare (275) — Film: Buried - Lebend begraben


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Jueves

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Bewertung5.5Geht so

Erstaunlich, wie weit entfernt eine Figur bleiben kann, selbst wenn man mit ihr 1,5 Std in einem Sarg verbringt.

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TheNumber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr gelungener, klaustrophobischer Film mit schönen Ideen, was man alles in dem sehr begrenzten Raum machen kann, und einem sehr starken Ende. Ryan Reynolds mit einer seiner besten Rollen. Ich als Zuschauer war fast durchgehend angespannt und kann den Film echt empfehlen.

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BountyHunter2602

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Allein schon der Gedanke allein unter der Erde eingeschlossen zu sein, lässt in mir das Blut gefrieren. Ich habe vorher noch nie einen Film gesehen wo man nur einen Schauspieler an nur einem Schauplatz zu sehen bekommt ( in diesem Fall einem Sarg) und doch hat mich der Film bis zum Ende sehr gut unterhalten und gefesselt. Warum keine volle Punktzahl? Nun ja, weil es halt wirklich nur dies zu sehen gibt. Ryan Reynolds spielt gut, und er tut einem einfach nur Leid. Wie man das Ende des Films interpretiert und ob man es gut oder schlecht findet, sollte jeder für sich entscheiden. Ich persöhnlich fand das Ende doch recht gewagt und war nach dem Streifen nicht gerade in Partystimmung. ;)

Buried ist interessant und spannend, aber kein Durchbruch.
Trrotzdem kann ich ihn wärmstens empfehlen!

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daniel84hiw

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Bewertung6.0Ganz gut

Obwohl sich der Ort des Geschehens während dem ganzen Film nicht verändert ist es doch relativ spannend und man fiebert mit.
Der Schluss ist natürlich der mega Faustschlag ins Gesicht den man nicht erwartet hätte.
Also man kann den Streifen empfehlen wenn man nicht viel denken will beim Schauen.

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moep0r

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich verziehe mich jetzt in mein 140cm breites Bett und freue mich, morgen um 5 aufstehen zu koennen. Gute Nacht!

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philipp.warnke

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film hat nun meine Angst lebendig begraben zu werden maximiert und bisher meine vorgestellte "schlimmste Todesart", bei lebendigem Leibe verbrannt zu werden, als Platz 1 abgelöst.
Die Story ist recht kurz und simpel und würde wahrscheinlich auf einen Bierdeckel passen. Jedoch ist dafür die One-Man-Perfromance von Reynolds als letztendlich stinknormaler Typ, der weder recht interessant oder, wie er es im Film sagt, ein Niemand ist, einfach grandios. Generell kann man sich mit dem Charakter gut identifizieren, weil er halt durchschnittlich ist und auch (größtenteils) nachvollziehbar handelt.
Auch das dynamische Spiel mit der Kamera und den echt grandiosen Einstellungen, lassen den Sarg sowohl bedrückend eng erscheinen, als auch weitläufig, sodass keine Langeweile aufkommt.
Generell war er echt spannend und hat mich bis zum letzten auch echt famos unterhalten.
Ich weiß nicht was ich von diesem Ende halten soll. Einerseits hätte ich mir so gern ein schönes Happy End für unsere tragische Figur gewünscht, andererseits hätte der Film einiges an Intensität und Authentizität eingebüßt.
Mir hat zum Schluss einfach nur der Atem gestockt und ich war fassungslos.

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VisitorQ

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Bewertung6.5Ganz gut

Gab schon länger keine mubi Werbung mehr von mir, richtig? Glaubt nur nicht, dass ich damit durch bin!
Ohne mubi gehts einfach nicht mehr.
Ich habe sogar meinen Arzt gefragt was ich gegen meine mubi Sucht machen kann.
Der hat nun auch ein Abo.

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VisitorQ

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ach ja. Buried ist ab heute für 30 Tage online zu sehen.


Line3105

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ehrlich. Der ganze Film hat ein komisches Flair. Er ist nicht so wahnsinnig gut, aber man fiebert trotzdem mit und wird dann am Ende in eine ganz komische Richtung gelenkt.

Als wenn man selbst in dem Sarg liegen würde. Ich weiß nicht genau, ob ich Tränchen vergossen habe… aber ich denke, ich war kurz davor. Ganz krasser Showdown, was den Film im Allgemeinen noch besser in meiner Bewertung macht. Solche Enden mag ich ja:
Der Zuschauer ist geschockt. Film aus.

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DonMamumba

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Bewertung0.0Hassfilm

Ein einziger Schauspieler, der einzige Schauplatz ist in einem Sarg / Holzkiste und für die Beleuchtung sorgen lediglich ein Feuerzeug und eine Taschenlampe!? Unfassbar. Für eine Verfilmung war die Story zwar gewagt, hörte sich aber interessant an. Man hätte vielleicht was draus machen können, jedoch nicht so. Zudem noch ein grottenschlechtes Ende... von einem Film erwarte ich wesentlich mehr Unterhaltung. Einer der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe, wenn nicht sogar DER schlechteste. Kann hierfür leider keine Punkte vergeben.

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EvertonHirsch

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Was wäre denn kein grottenschlechtes Ende gewesen?


manuel_trg

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Bitte? Gerade das Ende war unfassbar gut ...


Relo Ceethree

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Bewertung6.0Ganz gut

Wieder ein Film, der schon seit Jahren auf meiner "To Watch"-Liste stand. Natürlich ist die gesamte Machart, insbesondere in Sachen Kameraführung, sehr interessant und auch die teilweise minimalistischen, teilweise beklemmenden Bilder sind handwerklich sehr gut gemacht. Dennoch habe ich mich leider bis zur 50-60 Minute doch eher gelangweilt. Natürlich fiebert man direkt von Anfang an mit, aber dieses "Intro" zieht sich dann für mein Empfinden doch zu lang. Erst mit dem "Eindringling" im Sarg wird es richtig spannend. Auch die Handyvideos ziehen die Spannung ordentlich an, die dann im Finale wirklich grandios inszeniert ist. Da ist man dann WIRKLICH bis zum Bersten gespannt! Besonders, da der Film am Ende noch sehr gekonnt mit den Erwartungen der Zuschauer spielt. Dennoch bietet das Szenario leider keine wirkliche Möglichkeit, ein unerwartetes Ende zu liefern. Sowohl die Anspielung kurz vor Schluss als auch das tatsächliche Ende erahnt man dann als relativ erfahrener Zuschauer doch recht leicht.

Fazit: Beklemmender Thriller, der in der ersten Stunde eher langweilt, sich dann aber in den letzten Minuten zum absoluten Spannungs-Highlight wandelt. Dazu minimalistisch-künstlerische Bilder.

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inceptionfan

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr guter Thriller, der trotz seiner speziellen Machart über die gesamte Laufzeit spannend bleibt und am Ende fast unerträglich wird. Besonders die Kameraführung wirkt hier sehr interessant, wie sie es schafft das Innere der Holzkiste einzufangen. Das Ende ist natürlich sehr schockierend und dramatisch und bleibt einem in Erinnerung. Dennoch kein Film, den man unbedingt gesehen haben muss.

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ToTac

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Bewertung5.5Geht so

Buried hätte bestimmt gut sein können.
Stattdessen ein typischer Ami-Heldenfilm mit langweiligem Darsteller und Dialogen und Sprechern wie aus einem Blockbusterfilm. Die Tatsache, dass dieser sehr durchschnittliche amerikanische Familienvater ein so tragisches Schicksal erleidet, von Regierung und Arbeitgeber im Stich gelassen, wirkt für mich wie ein weiterer billiger Nachhall von 911, der nichts anderes zum Ziel hat, als der Druck auf die Tränendrüse der hart arbeitenden einfachen Amerikaner und Stimmungmache gegen die ach so bösen Sandleute.
Das alles nimmt dem eigentlichen Thema des Films vollkommen die Atmosphäre und Authentizität. Spannung fühlte ich daher leider nur selten und mäßig.

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sharingwithoutschere

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Ich glaube das ist eine spanische Produktion, oder? ES? Wofür steht das, "ToTac"?


ToTac

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@sven.schroder.332
Macht es ihn etwa NICHT zum "Helden" dort nach langem aufwühlendem Kampf gegen die Zeit letztendlich doch zu sterben? Für Amerikaner ist sowieso jeder Staatsbürger, der einen Fuss in ein fremdes Land setzt, in dem gerade Krieg herrscht, ein Held, so habe ich das Gefühl.

@sharingwithoutschere
Ich finde nicht, dass es einen Unterschied macht, von wem der Film produziert, erdacht oder wo er verfilmt wurde. Die Wirkung verändert sich dadurch nicht, das seh ich jetzt mal ganz simpel, wenn auch etwas einseitig. Aber so ist ja auch der Film, ziemlich einseitig.


Bourbon

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Bewertung3.0Schwach

Wieso der Film "Buried – Lebend begraben" der Publikums-Liebling auf dem Sundance-Filmfestival war, verstehe ich immer noch nicht. Vom Grundkonzept erinnert mich dieser Film an "127 Hours", nur, dass Letzterer besser war. Der große Unterschied ist, dass ich mich mit dem Protagonist aus "Buried" nicht wirklich hineinversetzen kann. Geschweige denn mit ihm leide. Man hat viel zu wenig über den Charakter Paul erfahren. Im Allgemeinen kam dieses ganze Geschehen auch nicht wirklich so gut und überzeugend rüber. Natürlich fragt man sich an in ein paar Momenten: "Man, was würde ich jetzt machen? Wie würde es mir ergehen?" Aber mehr auch nicht. Es ist einfach langweilig dargestellt worden. Dass man versucht hat irgendwelche Spannung hineinzubringen ist auch gescheitert. Diverse Aktionen konnte man vorhersehen. Ferner hat die "Ausrüstung", mit der Paul im Sarg lag, auch nicht wirklich zusammen gepasst.

Fazit: Die Idee in "Buried – Lebend begraben", die Situation eines Menschen zu zeigen, der keinen wirklichen Ausweg findet und kaum Hoffnung hat, ist gut und auch rübergekommen. Jedoch ist es an der Umsetzung gescheitert. Man kann sich nicht in die Person hineinversetzen, fühlt nicht mit ihm mit. Aber genau dies sollte bei so einem Film vorhanden sein. Die Verzweiflung hättte viel besser rüberkommen können. Und von dem handeln von Paul war einiges auch nicht wirklich passend.

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Manuciao

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So isses. Sehr treffend formuliert.


Bourbon

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Danke!


Tj.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Neunzig Minuten. Fünftausendvierhundert Sekunden. Unzählige Atemzüge. Ein Dasein. Ein Meter Erde, zwischen dem blauen, bewölktem Himmel und Paul Conroy. Wenige Zentimeter Holz, zwischen einem Leib aus Fleisch und Blut und Tonnen schwerem, vernichtendem Sand. Ein Mobilfunktelefon zwischen Sterben und Leben. Zwischen Gehen und Bleiben. Jedes Telefongespräch eine Qual. Jeder Telefonanruf, Minuten des Leidens. Neunzig Minuten die nicht verstreichen. Neunzig Minuten die niemals Enden. Mehr als genug Zeit um über sein Leben zu grübeln. Kaum Zeit um es zu Begreifen. Das Publikum wird mit einer seiner schrecklichsten Befürchtungen konfrontiert. Unwissend. Hilflos. Vergessen. Verloren. Begraben. Ein Meter auf zwei Meter schreibt Geschichte. Schreien. Kämpfen. Nur, wieso?

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Haschbeutel

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Unfassbar, der Tj. hat ja doch noch ein Restfunken an Hoffnung auf ordentlichen Filmgeschmack. ;)


Tj.

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:)


Gurkey

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Bewertung3.0Schwach

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum viele den Film so gut bewerten.
Das erste, was ich dachte, als der Film zu Ende war: Das war's?!
Die Idee hinter dem Film scheint recht interessant, doch die Umsetzung fand ich schlecht. Wenn ein Film so viele Logikfehler enthält, dass man nur noch die Hand vor den Kopf schlagen möchte, dann können sich die Macher nicht wirklich viele Gedanken zu der Handlung gemacht haben.
Die Idee des Films und die Darstellung des Protagonisten fand ich okay, ansonsten aber gibt es meiner Meinung nach wenig Positives zu sagen über den Film.

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DonLemón

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was ist schlimmer als lebendig in einen Sarg begraben zu sein?
->Lebendig begraben + eine Schlange im Sarg!
Und Hut ab selbst in einer Holzkiste ist Platz für Schleichwerbung.
Aber dennoch guter Film.

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CrazyWizard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kein bisschen konnte ich mir vorstellen, dass so etwas möglich ist. Ein kompletter 90-Minuten-Film in einem Sarg unter der Erde, keine Ausschnitte von außerhalb, nichts. Aber Ryan Reynolds zeigte erheblich mehr Tiefe, als man es aus einigen seiner anderen Hollywood-Schinken kennt und spielte seine verzweifelte Rolle doch recht gut, nicht sehr gut, aber gut. Ein Lob muss hier außerdem ganz eindeutig an die Kamera gehen! Sie ist maßgeblich dafür zuständig, dass man immer neue Blickwinkel dieser Holzkiste sieht, ohne dass dem Zuschauer langweilig wird. Das Buch ist auch toll, man erlebt die hinterhältige Bürokratie im Angesicht der Todesangst von Paul.
Alles in allem muss man echt sagen, dass man "Buried" gesehen haben muss, weil er unkonventionell ist und ein spannendes Experiment darstellt und beispielslos eine unglaublich beklemmende Atmosphäre erschafft, die ich so noch kaum erlebt habe.

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littledrummerboy01

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film hat einiges auf der Haben-Seite zu verbuchen, und (wie schon öfter bemerkt) bietet er eine schöne Abwechslung zum Blockbuster-Einerlei. Stark sind vor allem Ryan Reynolds, der es schafft abseits von Schönheit, Komödien & Co. auch ganz allein in einem Sarg im Dreck zu überzeugen. Seine Darstellung ist immer glaubwürdig und an manchen Stellen gelingt es ihm sogar, kleine schauspielerische Glanzpunkte zu setzen. Auch die Regie ist sehr einfallsreich, positioniert die Kamera (und damit den Zuschauer) zumeist so im Sarg, dass einfach kein Platz mehr ist, schreckt aber auch vor einem subjektiven Dehnen des Handlungsschauplatzes nicht zurück. Die Telefonate sind gut gemacht, das Timing stimmt, die Aufmerksamkeit wird hochgehalten, und die vielen Seitenhiebe auf Politik, Medien und Wirtschaft sind gut untergebracht. Leider verpasst es das Drehbuch gegen Ende, diesem Thema nochmals final nachzusteigen und irgendeine Art von Wendung herbeizuführen. So ist das alles sehr stringent, es geht eben um die Frage, ob er überlebt oder nicht. Das Problem ist nur, dass dazu zum Einen der Hauptcharakter ein bisschen zu flach bleibt, um sich wirklich um ihn zu sorgen, und zum Anderen sich zumindest bei mir die Erwartung aufgebaut hat, dass doch noch irgendwas cleveres hinter der Story stecken muss (und die Ansätze wären ja da), und ich so vom (eigentlich nicht schlechten) Ende doch ein wenig enttäuscht war. Insofern nicht ganz 7 Punkte, nicht unbedingt sehenswert, aber gut, gerade wenn man Kammerspiele sowieso mag.

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Dox

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Bewertung6.5Ganz gut

Respekt.

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facepalm

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Jupp, toller Film. Tolles Ende!


Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

Angesichts der Tatsache, dass "Buried - Lebend begraben" mit einem Budget von gerade einmal drei Millionen Dollar realisiert wurde, muss man das Preis-Leistungsverhältnis dieses kleinen, feinen Psychothriller hervorheben. Dass man dies heute schon explizit erwähnen muss, liegt vor allem an den zahlreichen überteuerten "Hollywood-Blockbustern", die schon an diesem Kriterium scheitern würden.
Zweifellos war es die Absicht von Regisseur Rodrigo Cortés, durch die Reduktion von Zeit und Raum eine klaustrophobische Stimmung und hierdurch die nötige Spannung zu erzeugen. Hauptdarsteller Ryan Reynolds als Lastwagenfahrer, der in einem Sarg unter der irakischen Wüste lebendig begraben liegt und verzweifelt nach einem Ausweg aus seiner misslichen Lage sucht, macht seine Sache ordentlich, kann seiner Figur aber letztlich nur wenig Profil verleihen, so dass der Zuschauer beinahe bis zum Ende in einem distanzierten Verhältnis zu ihm steht, was angesichts des eng gesteckten Schauplatzes schon verwundert. Die Kommunikation mit der Außenwelt über Handy nimmt beinahe groteske Züge an, nervt bisweilen und beraubt den Film ein Stück weit seiner Atmosphäre. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Erfreulich ist, dass "Buried" nicht auf ein typisches Hollywood-Happy-End zusteuert, sondern die Geschichte kompromisslos, stringent und einer inneren Logik folgend zu Ende führt. Kritische Zwischentöne wie etwa zur Irakpolitik der USA, dem Umgang mit Menschen in unserer heutigen, "modernen" Gesellschaft oder das Kapitalismusgebaren, das jede Menschlichkeit im Keim erstickt, werden angeschnitten, was angesichts der eigentlichen Thematik zumindest lobenswert erscheint.
Leider besitzt "Buried" nicht die Qualität und Intensität eines vergleichbaren Films wie "127 Hours", in dem der Protagonist ebenfalls in einer Extremsituation auf sich alleine gestellt ist. "127 Hours" war durchweg packend, "Buried" leider nur zeitweise.

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Filmkenner77

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Die Handygespräche aus dem Irak in die USA haben Gerüchten zufolge das meiste des Budgets aufgebraucht. PS. Die Filmemacher haben Reynolds 3 Millionen als Gage geboten und er hat zugeschlagen. Am Ende haben sie es sich anders überlegt und gesagt: „Es tut mir leid, Ryan! Es tut mir so leid!“


vanilla

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fand ihn auch ganz OK, aber mehr nicht.



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