Die Mächte des Wahnsinns
In the Mouth of Madness (1995), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Fantasyfilm, Thriller, Kinostart 23.02.1995
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988 Bewertungen
60 Kommentare
Keine
von John Carpenter, mit Sam Neill und Wilhelm von Homburg
John Trent (Sam Neill) ist Versicherungsdetektiv, ein Meister im Aufspüren von Fälschungen und Betrügereien. Eines Tages wird er beauftragt, den vermissten Horror-Schriftsteller Sutter Cane (Jürgen Prochnow) zu suchen. Trent wittert sofort einen Versicherungsbetrug, denn der smarte Verleger Jackson Harglow (Charlton Heston) und seine hübsche Lektorin Linda (Julie Carmen) profitieren mächtig vom Verschwinden ihres Starautors: es bringt Cannes, noch unvollendetem Roman Die Mächte des Wahnsinns, der von Millionen Fans mit Spannung erwartet wird, noch zusätzliche Publicity ein. Trents Selbstsicherheit wird erstmals erschüttert, als er Canes Romane liest und schreckliche Alpträume bekommt. Als ihn die Suche nach Cane in die Kleinstadt Hobb’s End führt, die auf keiner Landkarte verzeichnet ist, lernt er den Ort des Grauens kennen. Danach ist nichts mehr so, wie es vorher war.
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Cast & Crew
- Genre
- Horrorfilm, Monsterfilm, Okkulthorrorfilm, Fantasyfilm, Thriller
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Kleinstadt, Maine, Parallelwelt
- Handlung
- Apokalypse, Autor, Autounfall, Axt, Blut, Brutalität, Buch, Böse, Gang, Gewalttätigkeit der Polizei, Halluzination, Kanalisation, Kino, Kirche, Manuskript, Monster, Mutation, Privatdetektiv, Realität, Roman, Schizophrenie, Schriftsteller, Schuss in den Kopf, Spurensuche, Sterben und Tod, Suche nach vermisster Person, Verfolgungswahn, Verleger, Verrücktheit, Wahnsinn, Wut und Hass, Zwangsjacke, Überfall
- Stimmung
- Eigenwillig, Gruselig, Hart, Spannend
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Kritiken (2) — Film: Die Mächte des Wahnsinns
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen„Did I ever tell you my favorite color was blue?”
[...] John Carpenters inszenatorische Umsetzung der Drehbuchvorlage von Michael De Luca lässt sich wie eine aparte Symbiose aus spezifischen Versatzstücken von H.P. Lovecraft und Steven King verstehen. Dabei übernimmt Carpenter nicht nur unverkennbare Stilmittel der beiden Literaten, er lässt „Die Mächte des Wahnsinns“ auch zu einer Huldigung der Schriftsteller werden, reflektiert durch die reelle Figur des Sutter Cane (infernalisch: Jürgen Prochnow). Und Sutter Cane ist Dreh- und Angelpunkt in Carpenters aufkeimenden Kabinett des Schreckens, in dem sich der rational denkende und augenscheinlich souverän wirkende John Trent (Selten besser: Sam Neill) bald verlieren wird. Carpenter arbeitet – wie gewohnt – mit seiner vortrefflich Symbolik, die den bevorstehenden Absolutismus prophezeit und Trent in den Klauen des tendenziösen Psychogramms versacken lässt. [...]
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Baumkopf Holzfaust Tue, 05 Feb 2013 13:49:27 -0000
Antwort löschenhihi. "Infernalisch". Mein Lieblingswort. Danke
JackoXL Tue, 05 Feb 2013 21:30:51 -0000
Antwort löschenHervorragend!
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Andy Dufresne Tue, 05 Feb 2013 23:02:54 -0000
Antwort löschenSehr gut Reischen, sehr gut!
SoulReaver Wed, 06 Feb 2013 10:50:43 -0000
Antwort löschenDanke euch! :)
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenUnterschätzter "später" Carpenter, der ironisch und wendungsreich sowohl Lovecraft wie Stephen King zitiert und genüßlich das Spiel mit den Realitätsebenen vollzieht.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (57) — Film: Die Mächte des Wahnsinns
skradan Tue, 14 May 2013 07:58:24 -0000
Kommentar löschenSo vieles erinnert mich in diesem Film an die Geschichten von H.P. Lovecraft, dass es für mich fast schon eine inoffizielle Hommage an den Horror-Autor ist.
Der Film ist eine düstere Reise durch das Grauen der Phantasie und des Wahnsinns. Der Zuschauer weiß ebenso wenig wieder Protagnonist (Sam Neill), was noch Einbildung und was Wirklichkeit ist. Gewürzt wird das Ganze mit einem dämonischen Jürgen Prochnow als mit Höllenkreaturen verbandeltem Buchautor.
Einer der besten Horrorfilme, die ich kenne. Vielleicht deshalb, weil DIE MÄCHTE DES WAHNSINNS genau den Stil hat, den ich mir von einer Lovecraft-Verfilmung wünschen würde.
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Alienator Sat, 13 Apr 2013 06:41:03 -0000
Kommentar löschenUngewöhlich und gruselig
Kein übler Gruselfilm, mit vielen Schockeffekten und einem überraschend gut gelugenen, konfusen, sehr phantastisch verwirrenden Spannungsaufbau, der bis zum Ende anhält. Die bunte Licht- und Blutorgie spielt geschickt mit Horrorelementen und zieht, ähnlich wie die inhaltliche Thematik, den Zuschauer in seinen Bann. Carpenter hält einen Spiegel hoch und reflektiert sich und uns als identitätsverlorene Masse, die sich in einer Pseudowirklichkeit auflöst, ob durch Bücher oder Film. Der Verlust der Persönlichkeit in einer verwirrenden Scheinwelt, von uns selbst erfunden, indem wir glauben wir sind echt, sind aber nur Fiktion. Der Mensch ist zwar nicht erfunden, aber er kann zu einen Teil der Geschichte werden,wenn er sich nicht selbst rettet. Carpenter zeigt das so verstörend und überdeutlich, dass man sich diesem Film kaum entziehen kann.
Der Film lebt sowohl von der Optik als auch von den Inhalt,der in all der effektiven Inszenierung nicht untergeht.
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FordFairlane Sat, 13 Apr 2013 07:25:55 -0000
Antwort löschenEr krammt ein würdigen Carpenter Streifen aus dem Regal, der Film ist heute immer noch sehenswert.
Alienator Sat, 13 Apr 2013 11:20:48 -0000
Antwort löschenDefinitiv. Seiner Zeit vorraus gewesen und weit unterschätzt!
Oliver0403 Thu, 04 Apr 2013 17:56:21 -0000
Kommentar löschenRecht guter Horror mit einer Story, die nicht allzuoft zu sehen ist. Und immerhin kommt der Film mit guten Effekten, aber nicht übermässig viel Blut aus. War aber auch nicht meine erste Sichtung gewesen. Beim ersten Mal anschauen ist die Wirkung noch intensiver.
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Schnürfee Tue, 19 Mar 2013 18:36:17 -0000
Kommentar löschenMit diesem Film verhält es sich wie mit einem stechenden Kopfschmerz:
Man will nur, dass er aufhört!
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Boogers666 Wed, 27 Feb 2013 14:48:10 -0000
Kommentar löschenHandlung:
Der Bestseller Autor "Sutter Cane" verschwindet plötzlich kurz vor Veröffentlichung seines neuen Buches "Die Mächte des Wahnsinns" und seine Fans geraten in Unruhe. Darauf wird der Versicherungsdetektiv John Trent darauf angeheuert ihn zu finden. Und schon bald findet er sich auf seiner Suche in Hobbs´ End wieder, eine Stadt die eigentlich nur in Canes Büchern Existiert. Und obwohl er es zunächst dem Okkulten in der Stadt nicht glaubt, verschwimmt seine Wahrnehmung von Fiktion und Realität immer mehr, bis er den Verstand verliert.
Bewertung:
"Mächte des Wahnsinns" ist eines der späten Werke Carpenters und auch definitiv einer der besten des Altmeisters, denn die Art wie er Realität und Fiktion vermischt ist nahezu perfekt und sensationell inszeniert. Der Film packt einen nach 10min und fesselt einen bis zum Ende, die Spannung wird dauerhaft aufrecht erhalten, die Schauspieler sind grandios, Schockmomente gibt es auch reichlich und das Suspense kommt auch nicht zu knapp. Außerdem ist der zweite Teil seiner "Apokalypse"-Triologie, meiner Meinung nach der,der den Wahnsinn, die Verzweiflung und den Verlust des Verstandes so real und authentisch darstellt und auch darüber hinaus absolut glaubwürdig erscheint, auch wenn die Story extrem verzwickt und abgedreht ist und das ist dann eben ganz großes Kino.
Fazit:
Sehr unterbewertetes Stück Horrorfilmgeschichte, das zu gruseln zu schocken, aber vor allem auch zu unterhalten vermag.
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frink Tue, 22 Jan 2013 14:59:00 -0000
Kommentar löschen"In that city effulgent
No mortal I saw;
But my fancy, indulgent
To memory’s law,
Linger’d long on the forms in the plazas, and eyed their stone features with awe."
(H.P. Lovecraft - The City)
Warum ich diese Kritik mit den Worten des großartigen H.P. Lovecraft einleite? Ganz einfach: Für mich ist "Mächte des Wahnsinns" näher dran an einer lovecraftschen Atmosphäre als alle Versuche die bisher unternommen wurden, sein unaussprechlichen Grauen auf Film zu bannen. Ein Stilmittel das Lovecraft und Carpenter in diesem Falle gemeinsam nutzen, ist die Erzählform als Flashback. Bei Lovecraft geschieht dies oftmals in Form von Tagebüchern, Aufzeichnungen oder rückblickenden Erzählungen. Letzeres geschieht auch in "Mächte des Wahnsinns" wo Hauptcharakter John Trent zu Beginn des Filmes in einem Sanatorium zu sehen ist und davon berichtet, wie es so weit kommen konnte. Ganz grundsätzlich verbindet beide zunächste aber das Grundmotiv: der Wahnsinn. Kernthema in fast allen Stücken Lovecrafts und auch hier zentrales Motiv. Was im Rahmen eines konventionellen Szenarios beginnt, wird schnell zu eine Trip in den Wahn, in Alpträume, in dunkle Gedankenwelten. Ständig kratzt "Mächte des Wahnsinn" an der Oberfläche der Realität um diese aufzureissen und dem namenlosen Grauen Einlass zu gewähren in die "echte" Welt. Als Zuschauer begleiten wir Trent auf diesem Trip, können selbst kaum noch unterscheiden, was innerhalb des Filmes wahr ist und was eine Täuschung. Das Alles steigert sich permanent bis zum furiosen apokalyptischen Finale.
Sam Neill spielt seine Rolle als John Trent (wie immer) ausgezeichnet und auch Jürgen Prochnow überzeugt als überlegener Gegenpart Sutter Cane.
Carpenter hat hier einen bedrückenden und düsteren Horrorfilm geschaffen der ohne billige Effekthascherei und literweise Kunstblut ein unglaublich dichte Atmosphäre erzeugt. Für mich Carpenters bester und einer meiner absoluten Lieblings-(Horror)Filme.
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Brentano Sun, 18 Nov 2012 20:21:18 -0000
Kommentar löschenZitat aus diesem Film:
(18:29)
„Erst haben wir die Umwelt zerstört und jetzt zerstören wir uns selbst, und das was wir an Gehirnmasse noch übrig haben, wird zerfressen von Gier und Neid.“
Recht realistische Einsichten für einen Film, der vorgibt den Wahnsinn zu behandeln.
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nasenschleuder Fri, 09 Nov 2012 21:42:43 -0000
Kommentar löschenRecht raffiniert gemacht, mit 1a Soundtrack und ganz schön gruselig; zum Glück hab ich den tagsüber in der Bahn auf dem Handy gesehen ;-)
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ElMagico Sat, 10 Nov 2012 02:41:33 -0000
Antwort löschenauf dem handy? das geht.....oh my god...ich bin alt....
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stalker Sat, 10 Nov 2012 18:09:24 -0000
Antwort löschenWaaaaahhhh? Also wirklich auf dem Handy? Ähm, ok.
nasenschleuder Sat, 10 Nov 2012 20:12:44 -0000
Antwort löschenNotlösung :) Ich schau's bei Gelegenheit aber auch nochmal richtig.
Nemoflow Fri, 21 Sep 2012 19:13:26 -0000
Kommentar löschenDER beste "Carpenter"! Einer meiner liebsten Filme überhaupt und Sam Neill in einer seiner herrausragensten Rollen.
"Lesen sie Sutter Cane?"
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jollyroger Fri, 21 Sep 2012 19:18:19 -0000
Antwort löschenStimme dir zu, definitiv der beste von Carpenter.
Baumkopf Holzfaust Wed, 12 Sep 2012 19:18:44 -0000
Kommentar löschenMäßig spannend. Trotzdem für mich ein sehenswerter Film, da er ziemlich gut etwas beleuchtet, was ich die "letzte Grenze" nenne. Intertextualität, die Vermischung von Realität und Fiktion - zuletzt wieder aufgewärmt von der "Tintenherz" Trilogie - kann, wenn man es hinbekommt, ganz brauchbare Stoffe generieren.
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L-viz Sun, 09 Sep 2012 22:26:59 -0000
Kommentar löschenDie Mächte des Wahnsinns ergreifen nach diesem Film jedenfalls nicht Besitz von mir. Der Radfahrer war noch am unheimlichsten, danach kam nichts mehr. Dr. Grant merkte es zu Beginn schon an: Durchschnitt. Monster, Horrorkids, eine Kirche, irre Axtmörder. Wenn es schon um Wahnsinn geht, hätte ich mir auch ein surrealistisches Filmpuzzle erhofft, aber dafür hätte jemand anderes auf dem Regiestuhl Platz nehmen müssen. Immerhin kein Slasher-Blödsinn und die Lovecraft-Anleihen vermögen wenigstens theoretisch zu interessieren.
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Dr. Venkman Tue, 04 Sep 2012 17:34:04 -0000
Kommentar löschenDie Szene mit dem Radfahrer auf der dunklen Strasse ist eine der gruseligsten Filmszenen überhaupt!!!
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Daymare Mon, 06 Aug 2012 18:36:27 -0000
Kommentar löschenAus der Grundidee hätte man meines Erachtens mehr rausholen können... weitaus bessere Vertreter mit ähnlicher Thematik wären u.a. das Videospiel "Alan Wake" oder auch der Film "Freddy's New Nightmare"!
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JackoXL Fri, 27 Jul 2012 19:00:37 -0000
Kommentar löschenDer letzte große Carpenter. Nach dem man ihn schon fast abschreiben konnte, kam hier nochmal das ganz große Aufbäumen. Leider sein letzter wirklich guter Film ("Vampires" war ok, mehr nicht).
Carpenter zeigte ein letztes Mal, was ihn so stark und außergewöhnlich gemacht hat: Die Atmosphäre. Schon bei seinen besten Filmen "Assault On Precinct 13", "Halloween", "The Fog", "Escape From New York" und "The Thing" war die Stimmung maßgebend, doch nie war sie so entscheidend wie bei " In The Mouth Of Madness" (wähle hier extra den Originaltitel, da dieser viel zutreffender ist als die "Übersetzung").
John Trent (perfekt: Sam Neill) wird buchstäblich in den Schlund des Wahnsinns gezogen. Mit Abstand ist das Carpenters surrealster Film, deshalb wohl auch am schwersten zugänglich und eher mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Genau so muss der aber doch sein, darum geht es doch. Ein purer Albtraum, jenseits irgendwelcher Erklärungen und Konventionen. Nie zuvor und geschweigen denn danach, waren sich Carpenter und Lynch näher. Als Zuschauer glaubt man bald selber, dem Wahnsinn zu verfallen, ebenso wie die Figuren der Geschichte. Ein morbides, bizarres Schreckenstheater mit deutlichen Anleihen bei H.P. Lovecraft, oder besser Verbeugungen. Der Wahnsinn greift unaufhaltsam um sich und wird in der klassischen Carpenter-Stimmung serviert. Ein außergewöhnlicher Horrorfilm, da er das Grauen nicht erklärt, sondern einfach wirken lässt.
Dazu gibt es einen der besten Rollennamen aller Zeiten: Sutter Cain (Jürgen Prochnow)!
Klingt nach Stephen King? Soll auch so sein, aber das ist doch mal ein Name, bei dem sich die Nackenhaare reflexartig hochstellen.
Ich hoffe inständig, dass John Carpenter nach seinem missglückten Comebackversuch mit "The Ward" es nochmal wissen will. Der Mann hat so viele fantastische Genrefilme gemacht, zumindest ein letztes Spätwerk muss da doch drin sein.
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SoulReaver Fri, 27 Jul 2012 19:25:51 -0000
Antwort löschenWie lange ich den schon sehen will, das glaubst du gar nicht, ich als alter Carpenter-Fanboy. :(
JackoXL Fri, 27 Jul 2012 19:27:53 -0000
Antwort löschenAls Carpenter-Fanboy MUSST du den sehen. Nach "The Thing" war der für mich durch (davor, der Meister), dann kam der. Pflicht!
KissingToast Fri, 20 Jul 2012 22:12:29 -0000
Kommentar löschenWie gruselig die Farbe Blau sein kann.
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the assassin 666 Fri, 29 Jun 2012 11:44:50 -0000
Kommentar löschenRaffiniert, ausgeklügelt & doppelbödig.
Mitte derNeuziger-Jahre gelang Horrorprofi John Carpenter erneut ein großer Wurf, sicher er ist nicht sein spannendster Film seiner glänzenden Filmkarriere aber mit großer Wahrscheinlichkeit einer seiner besten. Bei allem Lobpreisungen auf die intelegent ausgearbeitete Story ist der Film auch religionskritisch, wenn man darüber nachdenkt und ein bisschen zwischen den Zeilen ließt.
Die Darsteller sind exellent Sam Neill ist als Privatermittler voll überzeugend, auch der Rest des Cast passt ganz vorzüglich, besonders hervorheben möchte ich aber Jürgen Prochnov den der war wirklich überwältigend und bot eine meitserhafte Darstellung, wie in demFilm das siebte Zeichen it Demi Moore scheinen ihm übersinnliche Rollen zu liegen.
Der Blick die Ausstrahlung und ein bisschen das gewisse etwas zeichneten in schon in Todesstille aus, ein Mann der weit mehr Bewunderung verdienen würde, als er letztendlich bekommt.
Die Mächte des Wahnsinns ist mit Sicherheit eines der besten "Spätwerke" des legendären Horrorfilmvaters, der zwar jetzt auch noch solide Filme (The Ward) dreht aber an frühere Glanzzeiten nicht mehr anschließen kann.
Der Mainstreambereich hat genug andere Regieseure die sich dort wohl fühlen, aber er ist des Meisters unwürdig, kann man hoffen erschafft es noch ein paar mal uns zu begeistern, den Herr Carpenter ist ein Mann bei dem alles (noch) möglich ist. :)
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1000Mindhunter Fri, 29 Jun 2012 14:00:07 -0000
Antwort löschenklasse Komi,finde den auch besonders gut :)
the assassin 666 Fri, 29 Jun 2012 14:42:38 -0000
Antwort löschenHerzlichen Dank. :)
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rolandschupp Fri, 29 Jun 2012 20:16:04 -0000
Antwort löschenGroßartiger und zu Unrecht unbekannter Streifen vom Meister Carpenter!
TheAtticChild Fri, 29 Jun 2012 20:35:07 -0000
Antwort löschenIch weiß noch genau wie ich mir bei dem Film in die Hose gemacht habe :-) Ein wirklich grandioser Film...
freakualizer Tue, 12 Jun 2012 15:27:45 -0000
Kommentar löschenEin richtig guter "Carpenter". Ohne den CGI-Zauberkasten auszupacken wird uns hier ein "Oldschool" Horrorfilm serviert, der durch eine bestechend gute Story und einem hervorragend aufspielenden Sam Neill punktet. Carpenter beruft sich hier auf das was er kann und verzichtet auf Experimente a la "Ghost of Mars". Weniger ist doch mehr!
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ihre-herrlichkeit Tue, 12 Jun 2012 20:03:18 -0000
Antwort löschenAußerdem kommt da Cthulhu vor!
freakualizer Wed, 13 Jun 2012 11:49:24 -0000
Antwort löschenJa, der kommt da vor! (Musste mich erstmal schlau machen, hier der Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Cthulhu-Mythos)
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ihre-herrlichkeit Wed, 13 Jun 2012 19:17:28 -0000
Antwort löschenCthulhu regelt!
nasenschleuder Fri, 29 Jun 2012 19:42:11 -0000
Antwort löschenfhtagn! (;,;)
thomas.eisi.3 Tue, 05 Jun 2012 14:42:32 -0000
Kommentar löschenSuper Horrorfilm, schon fast ein Klassiker mit sehr verspulter, markaberer, aber interessanter Inszinierung. Guter Anfang - gutes Ende, etwas verwirrend, aber trotzdem durchsichtig. Seltsame Mischung und sehr sehenswert!
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hoffman587 Mon, 28 May 2012 10:46:04 -0000
Kommentar löschenIn the Mouth of Madness
»Do you read Sutter Cane?« - Ehrlich gesagt hatte dieser Film irgendwie eine dualistische Wirkung auf mich bevor ich ihn schaute, einerseits war ich doch interessiert, andererseits war wie so oft meine Geschwindigkeit bei Ausführung der Suche nach diesem Film doch äußerst gering. Dennoch kann auch auch ein alter Man flink agieren, wenn es darum ginge nach hohen Lobpreisungen erweckt worden zu sein, zudem passte dieses Werk perfekt in meine derzeitige Horrorfilm-Euphorie. Außerdem lockte Sam Neill, obwohl ich mich bis zuletzt skeptisch zeigte und Minute für Minute bis zur Sichtung immer noch aalglatt überlegte, trotzdem sagte eine innere Stimme - ja. Statistisch wurde eh angepasst und damit meine ich nicht nur, dass dies ein fortführender Film von John Carpenter ist, wobei ein oftmaliges Motiv von Carpenter, jenes der Hommage sein möge, wie schon bei "Dark Star" oder "The Fog" und so auch bei John Carpenters "Die Mächte des Wahnsinns" aus dem Jahre 1994.
Doch bevor ich noch irgendein weiteres Wort von mir gebe, ist es doch wunderbar, dass Carpenter Sam Neill für die Hauptrolle besetzte - Notiz an mich: Sollte ihm dafür einen Geschenkekorb schicken - in der Neill auch erneut beweisen kann, was in ihm steckt und seine großen schauspielerischen Qualitäten zu Tage gebracht werden, denn hierbei zeigt er zweifelsfrei vollen Einsatz. Als Versicherungsdetektiv John Trent, der sich auf die Suche nach einem verschwundenen Horrorbuch-Autor begibt und letztlich einem Alptraum entgegen sehen muss, sodass die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit zerbrechen mögen. Detektiv mit modernen Noir-Einfluss und Neill mimt ihn exzellent und trägt im Grunde genommen Carpenters gesamten Film, jedenfalls gibt er den Anstoß dazu. Während der Meister selbst clever auf dem Regiestuhl agiert. Denn in Anbetracht der vielerlei auftrettenden Parallelen könnte man John Carpenters "Mächte des Wahnsinns" zunächst als Hommage oder gar Ode an Stephen King und seine Werke bezeichnen, allein die Erwähnung dieses stellt dabei einen wichtigen Faktor dar. Zudem manifestieren sich hierbei genug Versatzstücke, die insofern auch einem King entsprungen sein könnten (wenn sie es nicht schon sind) und so dient »Sutter Cane« demnach auch als Pseudonym für King, was dem Ganzen dann noch einen für mich äußerst originell angefertigten Beiwert gab. Und so sind die feinen Anspielungen nur eine Frage der Zeit, eh an sich scheint Carpenter hierbei nach äußersten Maßen auf die kleinen, liebevollen Details zu achten - selbiges sollte man selbst beachten. So wie auch, dass Carpeters Regiestil sich erneut eher dem subtilen Grusel widmet, in der präsent Symbolik dargestellt wird und sogar ein Hauch von Surrealismus hinüberschwingt. Aber zugleich vermischt mit wohl dosierten und herzlich doppelbödigen Schockmomenten (Carpenter verzichtet demnach zugleich auch nicht auf seine typischen Zutaten), eine faszinierende und unheimliche Charade, die Carpenter mit einem treibt.
Das macht allein die Grundidee von seinem Film so anziehend und schon der Anfang legt nahe, dass sein Film wiederum auch nicht auf eine angespitzte, satirische Note verzichtet, was sich meiner Meinung nach zunächst auch in der fast surrealen und prächtigen Optik widerschlägt, gerade der Kontrast zwischen den Bildern, einerseits erleuchtend, andererseits düster und unheilvoll in der Bildersprache, legt dabei auch eine gewisse Doppeldeutigkeit in ihrer Interpretation nahe und mich faszinierte dies zweifelsfrei. Auch wenn ich in den anfänglichen Momenten, mich doch noch skeptisch zeigte, dies verschwand spätestens nach den folgenden 5 Minuten und Carpenter faszinierte wie fesselte bis zum konsequent durchgesetzten Abschluss seines Films, was nebenher erwähnt ihm auch einen wunderbar-bösartigen Ton verleiht, wobei man hier an sich auch auf ironische Untertöne und präzise platzierten Humor setzt, neben Carpenters sich konstant immer weiter entwickelnden Trip in den Wahnsinn und in dem er seinen Hauptprotagonisten an seine Grenzen treibt, mit doppelnden Boden wie auch klug mit eingefädelten Twists ausgestattet und effektiv inszeniert vom Meister, so auch von eben jenem wieder schaurig-schön untermalt. Außerdem ist auch der Nebencast gut gewählt, mit Jürgen Prochnow als verschwundener Autor (Figur des Mysteriums) Sutter Cane oder eben Charlton Heston als undurchsichtiger Verleger, obgleich hierbei doch das Problem bestehe, dass man den Nebenfiguren an sich leider zu wenig Screentime einräumt, um sie in ihren Zügen voll und ganz zu erfassen. Des weiteren hat Hayden Christensen eine Minirolle, nicht erwähnenswert. An sich gäbe es viele, kleine Makel, die man Carpenters Film ankreiden könnte, mich störten diese jedoch insgesamt wenig. Insofern überwiegt auch zweifelsfrei der allzu positive Anteil. Carpenter verstrickt geschickt die Welten der Realität und Fiktion, zwischen Wahrheit und Lüge oder Wahn und Wirklichkeit, es wird Paranoia geweckt und der Wahnsinn gewinnt Überhand, meisterlich von ihm eingefädelt.
Was mich demnach auch dazu führt Carpenters ausgeklügeltes Verwirrspiel doch als unterschätzt anzusehen, welches insofern zu Unrecht floppte und ich gar zu meinen favorisierten Filmen seitens der Horrorlegende zählen würde. Da sein Film eine ganze Bandbreite an faszinierenden Details bietet, welche es zu erfassen gilt, Sam Neill agiert dazu brillant und auch als Ode an einen der größten Horrorautoren unserer Zeit clever und ambivalent inszeniert und darausergibt sich zusammengefasst bei Carpenters "Mächte des Wahnsinns" eine mehr als gelungene Symbiose des Alptraums. Das was der Altmeister eh schon immer am besten konnte.
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JackoXL Mon, 28 May 2012 10:51:55 -0000
Antwort löschenYeah. Schön, nachdem du angekündigt hattest, dass der nächste Carpenterkommentar nicht die Filme zwischen 76 und 82 behandeln würde, hab ich auf den gehofft. Der letzte große Carpenter, verdammt gut zusammen gefasst.
Affenbrei Mon, 28 May 2012 11:10:51 -0000
Antwort löschenSehr schön! :) Denk dir ein Like, klappt nämlich nicht.
hoffman587 Mon, 28 May 2012 11:43:54 -0000
Antwort löschen@Jacko: Immmerhin nun ab einer meiner liebsten Carpenter, demnächst geht es dann zurück in die Zukunft mit Onkel John. Und danke sehr. :)
@Affenbrei: Dankeschön, und ja das kenn ich. Naja so ist das mit den Bugs, Die Startseite hilft zur Not, auch wenn ich das Problem dabei kenne. :)
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Filmkenner77 Tue, 29 May 2012 14:47:33 -0000
Antwort löschenSicherlich der beste Carpenter der letzten 25 Jahre.
hoffman587 Wed, 30 May 2012 13:01:58 -0000
Antwort löschenWürde ich durchaus zustimmen, da insgesamt wohl Madness mein zweitliebster Carpenter ist, sein bester: Thing. :)
loveissuicide Sat, 12 May 2012 11:10:32 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Horrorfilme! Extrem verstören!
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loveissuicide Sat, 12 May 2012 11:10:42 -0000
Antwort löschen+d
C_C Sat, 12 May 2012 15:20:56 -0000
Antwort löschenvor allem für Quantenphysiker *ggg*