Gozu
Gokudô kyôfu dai-gekijô: Gozu (2003), JP Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Horrorfilm
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137 Bewertungen
10 Kommentare
Keine
von Takashi Miike, mit Hideki Sone und Sho Aikawa
Die beiden Yakuzas Manimi und Ozaki haben schon so einiges während ihrer Karriere als Gangster mitgemacht. Kein Wunder also, daß Ozaki immer mehr den Verstand verliert und so langsam eine irre, unkontrollierbare Gefahr für den gesamten Clan darstellt. Von seinen Bossen bekommt Manimi nun den verhängnisvollen Auftrag, seinen Kollegen auf einer Müllkippe zu exekutieren. Doch schon auf der Hinfahrt kommt der ahnungslose Ozaki durch ein Missgeschick zu Tode. Dies wäre ja eigentlich nicht so problematisch für Manimi, allerdings verschwindet die Leiche auf unerklärliche Weise. Auf seiner Suche nach der Leiche muß Manimi nun einige sehr seltsame Abenteuer erleben, bevor er an das vermeintliche Ziel seiner Reise gelangt.
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Cast & Crew
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Takashi Miike
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Hideki Sone
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Sho Aikawa
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Kimika Yoshino
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Shohei Hino
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Keiko Tomita
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Harumi Sone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Innkeeper's Brother
Regie
Schauspieler
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Harumi Sone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bruder der Wirtin
-
Renji Ishibashi
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Hitoshi Ozawa
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Sakichi Satô
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Hiroyuki Nagato
-
Sakichi Satô
- Genre
- Yakuzafilm, Psychothriller, Mysterythriller, Horrorfilm
- Handlung
- Alptraum, Auftragsmord, Gangsterboss, Suche nach vermisster Person, Unterkunft, Yakuza
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Gruselig, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Gozu
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Kritiken (1) — Film: Gozu
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenLynch kann einpacken. Miike ist besser.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (9) — Film: Gozu
Kommentar schreibenBigDi 2012/05/11 23:37:36
Kommentar löschenEin Werk, was zuweilen berauscht, zuweilen den Zuschauer aber auch ganz unsanft von sich stößt. Momente hypnotischer Alptraumhaftigkeit wechseln sich ab mit Momenten puren Unverständnisses für das Geschehen, doch die Hoffnung, das Ganze seie mehr als (Anti-)Kunst um der Kunst willen, will auch durch die perfidesten Abstrusitäten nicht sterben. Mit Recht: Nach einer Stolperodysse durch eine Realität gewordene Vorhölle, an dessen Unstetigkeit sich die Inszenierung teils auf quälende Weise ausrichtet, und der Teilnahme an einem schmerzvollen, gar infernalen physischen Showdown blicken Protagonist und Zuschauer etwas Wundervollem entgegen, was beglückt und entschädigt.
Eine romantische Mysteryhorrorkomödie, die sich an jedes der Genres von hinten anschleicht und diese fröhlich vergewaltigt. Wer Miikes Art, Geschichten zu erzählen, akzeptieren kann, wird auch "Gozu" (der Titel verweist übrigens auf eine der feinsten Szenen des Films) akzeptieren müssen. Allen anderen bleibt dieser einzigartiger, hochverzwickter Zugang zu einem bekannten Thema wohl leider verwehrt.
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VisitorQ 2011/12/02 19:37:46
Kommentar löschenEIn ganz typischer Miike. Eigentlich ganz ruhig aber hin und wieder bricht es einfach aus dem Film heraus und der Zuschauer sitzt einfach verstört da, in seinem kleinen Kino/Fernsehsessel. Schön. Körperflüssigkeiten verschiedenster Art gibt es natürlich auch wieder zu bewundern. Und der Anfang ist... göttlich!
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JimiHendrix 2011/08/29 20:11:57
Kommentar löschenMiikeskes wuchtiges 130 Minuten Konglomerat aus groteskem Roadmovie, surrealem Psychothriller und kranker Komödie ist ein Mindfuckerlebnis der besonderen Art, aus dem sich mir nur eine wirklich konkrete Botschaft herauspasteurisiert: DIE MILCH MACHT`S!
Aber glücklicherweise wirbt der japanische Ausnahmeregisseur nicht nur für Muttermilch, sondern verpackt eine eigentlich simpel anmutende Geschichte in eine höllisch kranke Odyssee.
Der mitleiderregende Hauptdarsteller in diesem lustigen Horrortrip, namens Minami bekommt die mehr als gewissensbelastende Aufgabe vom obersten Yakuza-Boss, seinen verehrten Yakuza-Kollegen die Lichter auszuknipsen. Da Ozaki, so der Name des auf der Abschussliste stehenden Yakuzas, verrückte und paranoide Tendenzen aufzuweisen scheint.
Doch während der Autofahrt nach Nagoya bauen die zwei einen (un)glücklichen Unfall und Ozaki stirbt, Minami wurde auf mysteriöse Weise davor bewahrt seinen Yakuza-Bruder umbringen zu müssen. Er hält an einem Restaurant an, um dem Chef die Erfolgsmeldung zu berichten und dann passiert etwas unglaubliches...
Die Art und Weise wie Takashi Miike diesen Film fortlaufen lässt, erinnert stark an David Lynchs "Lost Highway", auch wenn Miike noch facettenreichere Ansätze mit einstreut. Irrwitzige Szenen bilden den Normalitätsrahmen, in welchem Minami sich bewegt, er ist das Auge des Zuschauers und wird immer tiefer in einen alptraumartigen, urkomischen, metaphorischen Strudel gezogen und alles endet mit einer der groteskesten Szenen der Filmgeschichte.
Auf dem Weg zum Höhepunkt des Films begegnet Minami natürlich keineswegs normalen Menschen, allesamt haben sie nicht mehr alle Schubladen in der Kommode. Da begegnet er zum Beispiel im Restaurant drei sonderbaren transsexuellen Männern, samt dem einzigen Gast, welcher am Telefon konsequent darauf geharrt, dass es wirklich heiß war, sogar heißer wie am Vortag, ja er wüsste das, weil er ein T-Shirt getragen hatte und davor einen Pullover, man sollte doch den Wetterbericht anschauen, wen man ihm nicht glaubte.
Anschließend trifft er einen seltsamen Ortskundigen der Minami als Hilfe angeboten wird, wenn er eine Frage richtig beantworten würde, allenfalls würde er etwas wichtiges verlieren.
So gerät er in ein Hotel einer älteren milchgebenden Besitzern samt ihres degenerierten Bruders, welcher sich des Öfteren auch mal ihren Schlägen ausgesetzt fühlt.
Immer wieder informiert Minami seinen Yakuza-Boss Azamawari über die komischen Geschehnisse, während man hört, wie er eine Nutte vögelt. Da der alte Boss Azamawari aber nicht mehr so leicht seine Rute ausgefahren bekommt, improvisiert er einfach und schiebt sich einfach eine Suppenkelle in den braunen Salon, dieses "Hobby" wird ihm dann aber zum Verhängnis
Hauptdarsteller Hideki Sone mimt äußerst überzeugend den grünschnäbligen Yakuza, der mit diesen ganzen Abartigkeiten genauso verblüfft ist, wie der Zuschauer selbst.
Sho Aikawa, den man schon so einige Male in Miikes Filmen bestaunen durfte, kommt hier als Ozaki relativ früh um, oder doch nicht? Auf jeden Fall gefiel er mir wie in eigentlich jedem Film recht gut.
Auch ein alter Bekannter der japanischen Filmindustrie ist Renji Ishibashi, der den Yakuza-Boss, mit dem Faible für Suppenlöffel ausgezeichnet und vor allem mit dem Schuss Freakigkeit ausstattet, ihn konnte man schon als Rollstuhlfahrenden klavierspielenden Ballettlehrer in "Audition" bestaunen, guter Mann.
Für alle Fans des surrealistischen Kinos zu empfehlen, wenn ihr er auch etwas humorvoll mögt, denn der Angstfaktor kommt hier, zumindest für mich, eher nicht so sehr zur Ausprägung wie bei so manchem Film von David Lynch, dennoch braucht sich Takashi Miike nicht vor einem Vergleich zu scheuen, nein er drängt sich vielmehr auf.
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JimiHendrix 2011/08/29 20:23:52
Antwort löschenkeine angst, du könntest dennoch bositiv üperrascht sein, führ dir den ruhig mal beim schönen glas milch zu gemüte ;D
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JimiHendrix 2011/08/29 20:54:39
Antwort löschenhaste ne laktoseintoleranz oder was?^^
dustyOn3 2011/11/28 01:47:40
Antwort löschen"herauspasteurisiert" xD
Sakura 2011/01/04 18:53:18
Kommentar löschenDer Film ist so durchgeknallt, das es ihn schon wieder geil macht. :D Einfach typisch Miike. Wie lange meine Freundin und ich über den Yakuza-Angriffshund und das Yakuza-Auto gelacht haben. ^^ Auch die Szene in dem Restaurant (oder was das war), in der der Typ ständig über das Wetter und sein T-Shirt geredet hat...einfach nur ohne Sinn. :D Zwar ist es schwierig der Handlung zu folgen, weil man dann fast bei jeder nächsten Szene denkt: Hää was soll das uns sagen?!...aber genau das macht den Film aus. Ein herrlich verrückter Film, den man so schnell nicht vergessen werden kann! :D:D:D
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Blonder 2009/03/08 18:11:19
Kommentar löschenTotal schräger und abgefahrener Streifen. Leider wagt sich Miike etwas zu nahe an David Lynch heran und scheitert kläglich. Gute Ansätze sind vorhanden werden aber nicht weiter entwickelt.
Dennoch ein recht verrücktes Filmvergnügen.
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Liam Quinn 2008/06/04 22:46:20
Kommentar löschenGozu fühlt sich an wie ein Traum, besser gesagt wie ein Albtraum. In diesem Film gibt es alles, alles außer Normalität. Die Dialoge geben teilweise keinen Sinn und auch die Handlung gibt nicht wirklich Aufschluss. Lange Zeit bleibt Miike´s recht extreme Art aus. Vermisst hat man sie auch nicht. Dafür ist Gozu einfach zu interessant und verwirrend. Erst zum Ende zeigt Miike sein altes Gesicht. Ganz klar, Gozu ist einer von seinen besten. Der Film ist ein einzigartiges, abstraktes Filmerlebnis, bei dem man von Anfang an keine richtige Peilung hat. Trotzdem sollte man zu den abgehärtete Filmfreunde gehören.
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badboyblue 2008/01/31 16:02:25
Kommentar löschenTolles, verschrobenes Machwerk, das dem Zuschauer einiges an Konzentration abverlangt, ein paar Längen hat, aber in Summe voll überzeugt. Das "Re-birth" ist so klasse gemacht, da kann man nicht genug von kriegen. Man liebt es oder hasst es. Ich liebe es.
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Tobi 2007/12/01 21:52:20
Kommentar löschenDas ist mit Abstand der verrückteste Film den ich seit langem, wenn nicht jemals gesehen habe.
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Phyrrax 2007/09/29 20:10:43
Kommentar löschenEin typische Miike. Sehr ruhig, total verrückte und kranke Ideen und nix wird erklärt. Gehört deshalb zu meinen Lieblingsregisseuren. Wäre weniger Leerlauf drin gewesen hätte ich ihn auch höher bewertet.
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