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Männerherzen
DE 2009
- Genre
- Komödie
- Zielgruppen
- Männerfilm
- Inhalt
Fünf Prototypen des "starken Geschlechts" auf der Suche nach der großen Liebe und ein wenig Glück in einer Zeit, in der Männer längst nicht mehr genau wissen, was es heißt, "ein Mann" zu sein und was Frauen eigentlich von ihnen erwarten. Der… — Mehr
Fünf Prototypen des "starken Geschlechts" auf der Suche nach der großen Liebe und ein wenig Glück in einer Zeit, in der Männer längst nicht mehr genau wissen, was es heißt, "ein Mann" zu sein und was Frauen eigentlich von ihnen erwarten. Der sympathische Chaot Philipp steht beruflich vor dem Aus, als ihm Gelegenheitsfreundin Nina eröffnet, dass er Vater wird. Seinem Freund Niklas dagegen, einem erfolgreichen Werber, scheint alles zu gelingen, Ehe und Eigenheim warten. Wenn da nicht diese Panik wäre, sich festzulegen! Musikproduzent und Womanizer Jerome stellt sich diese Frage erst gar nicht - für ihn ist das Leben ein einziger Rausch. Nur der unglaublich betreuungsintensive Schlagerstar Bruce kann ihn aus der Fassung bringen. Während der verlassene U-Bahn-Führer Roland mit allen Mitteln um seine Ex-Frau kämpft, verzweifelt Günther fast an seiner Einsamkeit. Da ist schon die Frage an der Supermarktkasse, ob er Treueherzen sammelt, ein echter Hoffnungsschimmer. "Love is a battlefield" - aber gibt es ein schöneres Gefühl als Verliebtsein? Fünf Lebensentwürfe, die turbulent aufeinander prallen, fünf Wahrheiten, die berühren. Zum Glück sitzt dicht unterm Herzen auch das Zwerchfell. Männer haben's schwer, nehmen's leicht.
- Cast
- Florian David Fitz, Maxim Mehmet, Til Schweiger, Nadja Uhl, Christian Ulmen, Jana Pallaske, Wotan Wilke Möhring — Mehr
- Regisseure
- Simon Verhoeven
- Autor
- Simon Verhoeven
- Laufzeit
- 107 Minuten
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Aerobic, Affäre, Alligator, Beste Freunde, Eigenheim, Freundschaft, Hochzeit, Liebe, Musik-Produzent, Schlagersänger, Sex, Trauma, Trennung, Unfall, Werbung
- Stimmung
- Witzig
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Uninteressant 4.8
Der Film Männerherzen wurde von 8 Kritikern bewertet.
alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
Der Regisseur und Autor Simon Verhoeven kopiert schamlos einige Haupterzählstränge und Figuren von Richard Curtis’ „Tatsächlich… Liebe“ und versetzt den Schauplatz vom vorweihnachtlichen London ins sommerliche Berlin. Um nicht komplett bei Curtis zu wildern, kramt Verhoeven darüber hinaus noch tiefer in der Ensemblefilm-Kruschelkiste und klaut bei Cameron Crowes „Singles – Gemeinsam einsam“. So schuf der Filme machende Dieb einen konservativen Berliner Episodenfilm - oder auch ein verkapptes Remake - voll gepackt mit Product-Placement über die Liebe und falsche Verlockungen mit sichtlich unterforderten Schauspielern.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 17 Antworten
Truby 2009/09/08 14:55:56
Ich finde den Film sehr gelungen. Die Kritik von Herrn Hübner basiert auf seinem schlechten Geschmack. Ein Kritiker, der L.A. Crash als nicht-sehenswert einstuft, hat doch keine Ahnung.Vielleicht hätte er doch besser studieren sollen...
Zufällig habe ich die 2 Filme gesehen. Da kann doch von Diebstahl keine Rede sein. Klar gibt es Parallelen, aber dann hätte ja jeder Tatort-Autor geklaut. "Boa, bei dem Tatort gibts ja auch ne Leiche und sogar noch einen Mörder - das hat der geklaut".
"Männerherzen ist ein durchweg gelungener deutscher Episodenfilm". In sich stimmig mit viel Humor und Charme. Also absolut sehenwert! Deutscher Film lebt!!
Filmdienst 2009/09/09 13:01:52
Arne Hübner profiliert sich einfach gerne und das geht nur durchs Niedermachen von anderen Filmen. Wie respektlos, absurd, arrogant und überheblich dann seine vernichtenden Urteile ausfallen, so als wäre er selbst Stanley Kubrick und Marlon Brando in einer Person und könnte auf die Arbeit anderer Schauspieler und Filmemacher herunterspucken, hat fast schon komödiantischen Wert.
Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen...
Filmbegutachter 2009/09/10 13:41:43
Herr Hübner, ich durfte den Film zum Glück auch schon in einer Testvorführung sehen.
Was sie da behaupten ist schlicht erstunken und erlogen! Da ist doch nichts geklaut! Vor allem sind die Charaktere sowas von auf den Punkt gespielt, dass von unterforderten Schauspielern nun wirklich keine Rede sein kann. Mitunter sind die darstellerischen Leistungen eher als virtuos zu bewerten. Sie treffen den Lebensstil unserer Zeit haargenau und verkörpern jede für sich, den jeweiligen Menschentyp auf bemerkenswert präzise Weise. Gehen sie doch mal da raus und schauen sich die jungen Menschen an, und sie werden staunen! Oder wo leben Sie?
keddschabb 2009/09/29 20:07:10
Da kann man (der ansonsten wahrscheinlich bei Wiedemann & Berg den Kaffee holt) sich auch Tag für Tag aufs Neue anmelden und dagegen anschreiben: Arne Hübner zeigt schon in sehr jungen Jahren, dass er das Zeug zum großen Kritiker hat. In seiner Funktion als Kritiker darf er demnach auch hart austeilen, ob er deshalb persönliche Tiefschläge einstecken muss bezweifle ich hingegen. Bleibt nur die Hoffnung, dass er auch im Nehmen schon hart genug ist. Ich jedenfalls gratuliere meinem dreiköpfigen Vorredner schon jetzt zur gelungenen Negativ-PR, werde Freunden von diesem Film gerne abraten und beschere ihm hiermit auch gerne unbesehen jene Bewertung, die er laut Arne Hübner verdient. Suck on that, trüber Filmdienstbegutachter!
janissl 2009/10/01 02:06:51
@keddschabb: Bist du einfach nur alviesingers alter ego oder sowas wie sein Groupie?
Sheeeeep 2009/10/08 08:54:10
[ät]trubi: verschiedene Meinung gibts, das ist nicht nur ein Mythos das uns der freie Wille ins Hirn setzen will.
Filmdienst 2009/10/08 16:18:24
Witzig, diese Kindergarten Diskussion. Der Film ist einfach gut geschrieben, gut gemacht und um Welten besser als die meisten, deutschen Komödchen. Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen.
Wer das nicht sieht und rein handwerklich anerkennen kann, ist schlicht ahnnungslos.
Es gibt wesentliche schlechtere deutsche Komödien, die man so hart kritisieren könnte, wie manche es hier tun.. Aber hier gehts auch um persönliche Befindlichkeiten. Um Neid beispielweise. Das übliche Deutsche Phänomen halt.
keddschabb 2009/10/08 18:53:17
Mir besonders liebe deutsche Phänomene:
1) Anglizistische Unsitten in die deutsche Sprache zu übernehmen, um u.a. damit die Anschuldigung, man führe eine "Kindergarten Diskussion" (sic), auf sprachlichem Sextaner-Niveau vorzutragen.
2) Andersdenkenden mit Nuhr-scher Grandezza Ahnungslosigkeit vorzuwerfen, um ihnen grob übers Maul zu fahren.
3) Einen neokonservativen Mythos wie etwa den von der Neidgesellschaft, der doch eigentlich nur BMW-Fahrern die Strafzettel und Gutverdienern die Steuererhöhung ersparen soll, als Totschlagargument in ein lächerlich konstruiertes Szenario einzuflechten.
Glückwunsch, anonymer Lobbyist der Mittelmäßigkeit, Sie werden sicherlich niemals ins Grübeln kommen müssen!
Filmbegutachter 2009/10/09 15:56:48
Ei ei ei..
Ich jedenfalls kann nur versichern: Ich hab nur einen Kopf und keinerlei PR-Interessen. Dafür aber meine eigene Meinung! Versuche, die Leistung der Filmemacher unter Zuhilfenahme übler Verleumdung zu untergraben, zeugen von emotionaler Betroffenheit (Hass) und argumentativer Leere.
Was meine Gefühlsregung betrifft: Ich bin erfreut und positiv überrascht, dass eine unterhaltsame Film-Perle auch mal wieder aus Deutschland kommen kann. Daher mein Interesse und Engagement an dieser Stelle.
Die überwiegend positiven Pressereaktionen sprechen ja auch für den Film. Ich denke er wird trotz vereinzelter radikaler Schmährufer und Missgünstler ein großes und anspruchsvolles Publikum erfreuen.
Marc885 2009/10/10 12:36:39
Wer einem Filmkritiker "schlechten Geschmack" attestiert dem ist ohnehin nichtmehr zu helfen.
Wenn man schon Keinohrhasen zum kaputtlachen fand und dem Film mehr als eine leicht bekleidete und manchmal charmante Nora Tschirner abgewinnen konnte wird wahrscheinlich auch diesen Film mögen, so viel ist klar. Ist das schlechter Geschmack? Weiss ich nicht. Ist das guter Geschmack? Keine Ahnung.
Zumindest ist "Also du hast ja einen ganz schlechten Geschmack" wohl das am wenigsten förderliche Argument um ein Gegenplädoyer zu beginnen.
fiveash 2009/10/10 14:20:04
Ich kann der Kritik grundsätzlich zustimmen. Ob Handlungselemente nun bei den beiden Filmen geklaut sind, ist weniger wichtig, besonders viele Varianten für Liebeskomödien gibt es nunmal nicht. Wahrscheinlich kamen in dem Film schon alle Algorithmen vor.
@Truby:
Wer LA Crash als nicht-sehenswert einstuft, hat sehr wohl eine Ahnung. Dieser Film war der schlechteste Oscar-Gewinner aller Zeiten, bevor Slumdog Millionaire kam.
Filmdienst 2009/10/20 19:52:07
Lustig, wie hier Menschen über den Film "Männerherzen" reden, ohne ihn gesehen zu haben!
@fiveash:
Slumdog Millionaire und L.A: Crash als schlechteste Oscar gewinner aller Zeiten. Wow. Mal Titanic gesehen?
Und@marc885
Wieso man einem Kritker keinen schlechten Geschmack attestieren darf, bleibt ein Rätsel. Kritiker selber sind doch die grössten Geschmacksrichter Nummer eins und werfen mit grosser Leichtigkeit und ohne jeden Selbstzweifel ( besonders die etwas provinzielleren Kritiker) Regisseuren, Drehbuchautoren, Kameramännern, Schauspielern und auch dem Publikum " schlechten Geschmack" vor.
Bizarres Argument.
Ich fand übrigens " Keinohrhasen" überhaupt nicht zum Lachen, sondern eher langweilig und plump. " Männerherzen" spielt meiner Meinung allerdings in einer ganz anderen Liga, sowohl was die Dialoge und die Schauspieler, als auch die Balance zwischen Komik und Tragik des Films angeht. Ich war einfach froh, dass es in diesem Land nicht nur platte, kommerzielle Komödien wie " Mord ist mein Geschäft, Liebling", " Männersache" oder " deprimierende Pseudosozialkomödien wie " Stellungswechsel gibt, sondern auch mal so einen wunderbar leichten Film wie "Männerherzen", der auf charmante und intelligente Art unterhält. Mich jedenfalls.
Am Ende ist es ja doch einfach nur der Geschmack des Einzelnen, auf den es ankommt und wir können uns streiten bis zum Weltuntergang, ohne daran was zu ändern.
Mich freut es auf jeden Fall, dass " Männerherzen" beim Publikum so super erfolgreich ist.
Ich finde, es gibt andere Filme und Komödien in diesem Lande, die es wesentlich mehr verdient hätten, angegriffen zu werden und bin auch ein wenig verwundert, auf einer eher cineastisch orientierten website solch harte und humorlose Kritik an einem der besseren deutschen Filme der letzten Jahre zu finden.
Deswegen sage ich auch. Hier sind auch ein paar persönliche Befindlichkeiten im Spiel, die leicht befremdlich sind.
Und nein. Ich arbeite nicht für Widemann und Berg.
fiaskos 2009/10/23 05:17:12
selten war mir ein film so gleichgültig. er war definitiv nicht gut, aber komischer weise auch nicht schlecht. hübner muss ich für die bewertung recht geben! aber für das anspruchslose publikum war der film wohl recht gut. ;)
1-moloko 2009/10/26 23:16:32
Regel Nummer Eins: Niemals den Kritiker kritisieren!
Regel Nummer Zwei: Niemals die Kritik kritisieren!
Regel Nummer Drei: Eigene Kritik dagegen stellen!
Und dann: Zur Sache Schätzchen! (Obacht, Zitat).
Tut doch einfach Eure eigene Meinung kund! Und hört auf, hier Hackepeter zu fabrizieren. Vielen Dank.
Kommentare — Ganz gut 6.1
Der Film Männerherzen wurde von 1408 Mitgliedern bewertet.
KeyserSoze 2010/03/04 19:45:04
Sehr lustiger deutscher Starensemble-Film, der vor allem durch die unterschiedlichen Charaktere gewonnen hat, da jeder mindestens einen dieser Typen bei sich im Bekanntenkreis hat. Ein absolutes Muss für Fans des deutschen Films.
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chriskaps 2010/02/08 16:32:44
Justus von Dohnanyi ist der Lichtblick dieses Films, allein wegen ihm und seinem wunderebaren Song ist der Film sehenswert und lustig. Die anderen Jungs (Ulmen, Fitz, Schweiger, Mehmet) sind eher bemitleidenswerte Waschlappen die eigentlich alle nur Mami's Brust suchen. Wotan Wilke Möhring fällt da völlig raus, die Probleme die ihn treiben sind so schwerwiegend, dass man sich doch sehr wundert was seine Figur in diesem seichten Ensemble zu suchen hat.
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LMSMDK 2010/01/07 19:55:47
Kann man das überhaupt einen Film nennen, diese hin und her zwischen Langweile und Blödheit?
Es sind genau solche Filme die es einem vermießen ins Kino zu gehen!
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