Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger

Life of Pi (2012), US Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 26.12.2012


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Kritiker
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von Ang Lee, mit Suraj Sharma und Irrfan Khan

In Ang Lees Verfilmung des Erfolgsromans Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel findet sich ein schiffbrüchiger Junge mit wilden Tieren in einem Rettungsboot wieder.

Wie man 227 Tage auf hoher See mit einem Bengalischen Tiger unbeschadet überstehen kann, das zeigt Schiffbruch mit Tiger. Piscine Molitor Patel (Suraj Sharma), kurz Pi, ist ein junger Inder, der mit seiner Familie in Pondicherry lebt, wo sein Vater einen Zoo besitzt. Als sie aus politischen Gründen nach Kanada auswandern müssen, wird der Zoo verkauft und mit ihm ein Großteil der Tiere, der ebenfalls in Übersee ein neues Zuhause finden soll und so gemeinsam mit der Familie an Bord eines japanischen Frachters verbracht wird. Doch auf der Überfahrt kommt es zu einer Havarie und nur Pi kann sich als einziger Überlebender in ein Beiboot retten. Mit vier nicht-menschlichen Ausnahmen: Weitere „Passagiere“ im Rettungsboot sind eine Hyäne, ein schwer verletztes Zebra, ein Orang-Utan und ein ausgewachsener Tiger namens Richard Parker. Wie und unter welchen Opfern Pi diese entbehrungsreiche Odyssee überlebt, davon berichtet der mittlerweile erwachsene Pi (Irrfan Khan).

Hintergrund & Infos zu Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Der Verfilmung von Schiffbruch mit Tiger (OT: The Life of Pi) liegt der gleichnamige Erfolgsroman von Yann Martel zugrunde, der als Motivation die eigene Sinnsuche zu Protokoll gab. Bereits 2001 wurde Schiffbruch mit Tiger veröffentlicht und wurde direkt von der Kritik begeistert aufgenommen, nachdem zuvor fünf Verlage das Skript abgelehnt hatten. Lange Zeit galt das Buch als unverfilmbar, bevor Regisseur Ang Lee sich Schiffbruch mit Tiger annahm. Bereits mit Sinn und Sinnlichkeit hatte er erfolgreich sein Händchen für Literaturverfilmungen bewiesen.

Ursprünglich war für die Rolle des Schriftstellers, der den erwachsenen Pi interviewt, Tobey Maguire (Gottes Werk und Teufels Beitrag) vorgesehen, wurde dann aber durch den im direkten Vergleich unbekannteren Rafe Spall (Das hält kein Jahr..!, Sohn von Timothy Spall) ersetzt, um das Augenmerk auf die Geschichte zu richten und nicht den Star. In einer kleinen Nebenrolle ist Gérard Depardieu als französischer Küchenchef des Frachters zu sehen.

Bei den Oscars 2013 gewann Life of Pi den Oscar für die Beste Kamera, Beste Visuelle Effekte, Beste Filmmusik und Beste Regie durch Ang Lee.

Für Hauptdarsteller Suraj Sharma ist Schiffbruch mit Tiger sein erster Film überhaupt. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Genre
Abenteuerfilm, Drama
Zeit
Gegenwart
Ort
Indien, Indischer Ozean, Ozean
Handlung
Boot, Durst, Gebet, Glaube, Gott, Gottheit, Hunger, Hyäne, Junge, Koch, Konfession, Lebensgemeinschaft, Letzter Überlebender, Meer, Mutter-Sohn-Beziehung, Orang Utan, Ozean, Rettung, Rettungsboot, Roman, Rückblick, Schiffbruch, Schiffsunglück, Sturm, Tiger, Trostlosigkeit, Vater-Sohn-Beziehung, Verlieben, Verlust der Familie, Verzweiflung, Welle, Wind, Zebra, Zoo, Überleben, Überlebender, Überlebenskampf
Stimmung
Aufregend, Berührend, Geistreich
Tag
Bestsellerverfilmung, Literaturverfilmung, Real 3D
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
Fox 2000 Pictures, Haishang Films, Rhythm and Hues

Kommentare (326) — Film: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger


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FroschMitDerMaske

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Bewertung10.0Herausragend

Gehört auf jeden Fall zu den Top 15 der besten Filme des Jahrzehnst

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WhatTheFudge

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Bewertung7.5Sehenswert

Stark nachklingender Film einer so phantastischen wie schmerzhaften Odyssee. Die Szene wo der Tiger aufs Meer schaut ist das Schönste was ich je im Film gesehen hab.

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mikkean

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Bewertung9.0Herausragend

Ich lasse mich ja gern anstecken und für einen Film begeistern. Das hat nicht immer etwas mit Auszeichnungen oder der Magie exotischer Schauplätze zu tun. Bei "Life Of Pi" ist es etwas anderes, unerklärliches, dass mich tief berührt hat. Es ist schwer in Worte zu fassen, ich versuche es dennoch.

Weil nicht allein der Bilder-Reigen von diesem Film hängen bleibt. Ang Lee wird hiernach sicherlich wieder als Meister seines Fachs gefeiert und anderenorts als Folter-Knecht esoterischer Langeweile verdammt werden. Das liegt natürlich wieder daran, dass "Life Of Pi", ähnlich wie schwere Brocken der Marke "Cloud Atlas" oder "Enter The Void", grundlegende Fragen des Existenzialismus und über Gott und die Welt abgrasen. Und dass deren Aufbereitung einfach nicht jedem schmecken kann.

Aber wenn es funkt, dann können schon mal die Synapsen durchbrennen. Mir erging es so. Ich habe jeden Augenblick des Film mitverfolgen können. Wollte jede Einzelheit des Lebens von Piscine, kurz Pi, aufsaugen. Und dann kam die Reise auf dem Schiff, das Unglück und das Rettungsboot, auf dem, neben Pi, ausgerechnet Richard Parker Zuflucht findet. Nur ist Parker kein nerviger Ami oder Brite, sondern ein ausgewachsener Tiger.

So unwahrscheinlich es auch klingt, trotz quasi gähnender Leere, meistert "Life Of Pi" auch diese Reise ins oder durchs Nichts. Es macht nichts, dass aus der anfänglichen Lebens-Geschichte eine Story übers Treiben auf dem Meer und das Überleben wird. In seiner Art ist "Life Of Pi" ein interessanter, wie einfach nur unglaublicher Gegen-Entwurf zum Insel-Stranden von "Castaway". Dabei spielen am Ende die Fragen nach der Bewältigung dieser Situation, durch einen einfachen indischen Jungen und/mit einem Tiger, am Ende weniger eine Rolle. Wichtiger ist die Frage, ob einen diese Geschichte gefällt.

"Life Of Pi" mag eine, für sich, aufgeblasene, theatralische Sinn-Suche mit Exotik-Flair und Effekt-Bombast sein. Aber diese Gattung von Film hat auch etwas für sich. Wie so manches Erlebnis, vermochte der Film mir persönlich ein echtes Gefühl der Anteilnahme und Begeisterung zu entlocken. Und das nicht, weil hier jemand in einer unmöglichen Situation gefangen ist und ums Überleben kennt. Mit "Life Of Pi" zelebriert Ang Lee eine besondere Form des Geschichten-Erzählens, eine Art Seelen- und Sinnes-Reinigung. Am Ende war ich nicht so berauscht, ich konnte klare Gedanken machen und wollte das sogar. Am Ende beschäftigte mich die letzte, tiefgründige Frage des Films, weil sie so gut wie wichtig war. Und in diesem Fall sage ich: "Life Of Pi" ist meine Lieblings-Version der Geschichte. Punkt.

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mary84

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Ach mist, hab beide Filme als DVD zu hause und schon von so vielen gehört, dass die beiden Filme es wirklich wert sind in 3D gesehen zu werden. Ich muss mir das endlich mal vornehmen.


mikkean

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Na ja, ich selber bin kein großer 3D-Heimkino-Fan. Deswegen komme ich super ohne aus. Selbst im Kino ist nur manchmal das Geld wert.


Calvin the Assassin

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Bewertung10.0Herausragend

Ein wundervoller Film mit dem ich mich noch nach langer Zeit gedanklich befasst habe.
!!SPOILER!!

DIe Behandlung des Themas Religion war super dargestellt und nicht zu aufdringlich. Zudem die Szene bei der der Vater die ''wahre'' Natur des Tigers zeigt war sehr impulsiv.
Die Fahrt mit dem Tiger zusammen bleibt mir auch positiv in Erinnerung.
Und natürlich das ''aufklärende'' Gespräch am Ende des Films war sehr gut gemacht, bei dem der Zuschauer nicht direkt weiß was wirklich geschehen ist- leider glaube ich an die brutale Erzählung mit der Mutter.

!!!SPOILER ENDE!!!

Durch die knalligen Farben ist der Film ein Muss für die Blu-ray Sammlung.

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MemoriAria11

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Bewertung1.5Ärgerlich

EInmal kann man ihn sehen ... würde ihn aber nie ein zweites Mal sehen ... NIE

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Friedsas

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Bewertung9.0Herausragend

"Ohne Richard Parker wäre ich schon tot, durch meine Angst zu ihm bleibe ich wachsam, mich um ihn zu kümmern gibt meinem Leben einen Sinn..."

Life of (this) Commentary: Schiffbruch mit Spoilern...

Life of Pi, alter Falter... der erste Gedanke nach dem Ende: Was war nochmal "Avatar"? Denn du bist visuell eine Wucht! Du hast "mein Schiff" definitiv auch zum sinken gebracht, den ich habe viel erwartet aber nicht das! Aber nein du bist nicht nur schön anzusehen, sondern du hast auch eine relativ spannende (je nachdem ob man sich auf die Odysee einlassen kann) und smarte Geschichte zu bieten. Fantastisch, originell und definitiv etwas besonderes. Was man erst beim ansehen erfährt ist das er mit einem Zebra und einer Hyäne zuerst das Rettungsboot teilt. Dann gesellt sich der Orang Utan "Orange Juice" dazu. Das Zebra hat sich das Bein gebrochen und wird von der Hyäne getötet. Als die Hyäne schon nach Pi bzw. Orange Juice giert schlägt Orange Juice der Hyäne aufs Gesicht. Orange Juice wird daraufhin auch von ihr getötet. Als die Hyäne kurz danach den wütenden und trauernden Pi angreifen will taucht der Tiger "Richard Parker" unter der Plane hervor und schnappt sich die Hyäne und tötet sie. Warum also ist das wichtig? Deshalb: Am Ende als er endlich "gerettet" (er ist gestrandet) wurde glauben die Japaner die wegen dem gesunkenen Frachter einen Bericht hören wollen und selbst verfassen müssen ihm nicht. Deshalb erzählt er ihnen eine komplett andere Geschichte - scheint es zumindest. In seiner "alternativen" (oder realen Geschichte - man weiß es ja nicht) haben der Koch (Hyäne), einer der Schiffsleute (Zebra), seine Mutter (Orang Utan) und er (Tiger) überlebt. Der Koch war schon im Film kurzzeitig ein böser Mann, der "Schiffsjunge" hatte sich das Bein gebrochen. (Wie das Zebra) Der Koch tötete den Schiffsjungen daraufhin und benutzte sein Fleisch als Köder für Haie. Pi´s Mutter legte sich daraufhin mit dem Koch an. (Sie schlug ihm ins Gesicht) Er tötete sie auch und aus Wut tötete Pi den Koch.

Welche Geschichte ihr glaubt ist eure Entscheidung, dem Author und auch mir gefällt aber die Geschichte mit dem Tiger besser. Mir ganz einfach weil die andere Geschichte bei mir niemals so eine märchenhafte Faszination hervorgerufen hätte.

"Hallo? Richard Paker?" - "Ein Tiger? Richard Paker war ein Tiger?" - "Ja, der Name kam durch einen Schreibfehler. Ein Jäger hatte ihn beim Trinken eingefangen, da war er noch ein Baby."

Life of Pi macht euch sprachlos und wenn nicht dann nur weil ihr die ganze Zeit "WTF" sagt. Egal ob der Wal, der Tiger, die Erdmännchen oder die Quallen! Es ist eine Wucht und haut einen um. Irrfan Khan und Suraj Sharma bringen den Charakter des Pi auf den Punkt und die Zeit die an Land verbracht wird ist dank der ruhigen Aufnahmen Kanadas und der wiedermal tollen (wie schon bei Slumdog Millionair) Aufnahmen Indiens trotzdem äußerst sehenswert. In diesen Momenten kommt nicht das Gefühl der Tragik auf welche man auf dem Schiffbruch erreichen wollte, (und hat) sondern die komödiantische denn alleine seine Kindheitsgeschichte ist gespickt mit lustigen Einfällen. Alleine das Pi ein Katholischer Hindu ist (der auch mal Allah anbettete) ist schon recht witzig. Und auch wie er seinen Originalnamen (Sein wahrer Name lautet Piscine Molitor Patel) "ändert" ist ziemlich faszinierend und überraschend gelöst. Pi ist offen für neues und will lernen - und dieses "offen" sein, dieses hellhörig sein, dieses einfach mal probieren - genau das rettet ihm das Leben.

"Eine tolle Geschichte, ich hätte geglaubt ihr Vater wäre Mathematiker wegen ihres Namens" - "Nein überhaupt nicht, ich bin nach einem Schwimmbad benannt" - "Es gibt ein Schwimmbad das Pi heißt?"

Es fällt mir schwer ein Fazit zu dem Film zu finden, den er zieht einem in seinen Bann. Alleine das visuelle reicht hier aus - aber es wurde auch noch eine sehr herzerwärmende und smarte Story drumherum gespinnt die oft einfach nur pur fasziniert! Ich bin sehr froh den Film gesehen zu haben und werde ihn wärmstens weiterempfehlen.

"Ich nehme an, das ganze Leben ist gewissermaßen eine Übung darin loszulassen. Aber was am meisten von allem wehtut, ist keine Zeit zu haben sich zu verabschieden. Ich konnte mich nie bei meinem Vater bedanken, für alles was er mir beigebracht hat. Ich konnte ihm nie sagen, dass ich ohne seine Lehren auf keinen Fall überlebt hätte. Ich weiß Richard Parker war ein Tiger, aber ich wünschte ich hätte ihm sagen können: Es ist vorbei, wir haben überlebt, nur dir verdanke ich mein Leben, ich liebe dich Richard Parker. Du wirst immer bei mir sein. Möge Gott immer bei dir sein..."- "Ich weiß nicht was ich sagen soll" - "Ja das ist kaum zu glauben nicht wahr?"

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Friedsas

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Auf Leberwurst, Tiger oder Bananen? :P


BenAffenleck

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Mmmhhhh...Tigerbananenwurst. Delicious!!!


MetalFan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein toller, tiefgründiger und ausdrucksstarker Film.

Ich habe ihn im Kino in 3D gesehen und ich muss sagen optisch war es überwältigend.
Die Darbietung der Naturphänomene sind einfach traumhaft.

An sich steckt auch eine schöne und auch gleichzeit traurige Geschichte dahinter.
Der Film regt zum grübeln an.

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ArasAhmad

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schöner Streifen mit einem brillanten Cliffhanger . Hat er nun alles so erlebt wie er es sagte oder war er nach dem Vorfall so verstört das er die Menschen in Tiere "umgewandelt" hat um besser mit der Situation klar zu kommen?

Perfekte Story mit einem Open End. Wer lust auf einen ruhigen Streifen mit brillanten Farben und Effekten sehen möchte kann bei diesem Film nichts falsch machen.

8.5/10

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doeme28

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Bewertung10.0Herausragend

Unglaublich schöne und herzergreifende Geschichte. Eine Geschichte, die einem im Innersten sehr Nahe geht. Obwohl der Film zum grössten Teil auf einem kleine Boot sich abspielt, fand ich ihn keine Sekunde langweilig. Die Bilder sind überwältigend!
Auch die Schauspieler sind sehr gut gewählt und ausserordentlich gut!

Ein grossartiger Film!!

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lok

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wem dieses fantastische Abenteuerdrama nicht gefällt den verstehe ich nicht!

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Klaus K.

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Begriff
im Zusammenhang einer Filmkritik
benutzen würde aber der Film ist wirklich schön.

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churchdogem

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ang Lee entführt den Zuschauer schnell in eine wunderbar erzählte Zauberwelt. Das schafft er neben den atemberaubenden Einstellungen nicht zuletzt durch zwei tolle Charaktere: Pis Vater und Piscine selbst, den wir seit seiner frühen Kindheit begleiten. In Recht hohem Tempo wirft der junge Pi all die - existenziellen - Fragen auf, die dann nach dem Schiffbruch zur Beantwortung stehen.
Nach dem Schiffbruch fährt das Tempo herunter und ein Off-Erzähler ordnet das Erlebte ein. Im Gegensatz zum ersten Teil dominieren aufgeräumte Bilder den Film, schließlich ist der Handlungsort nun auch praktisch nur ein Boot und der endlose Ozean. Zum Ende hin, bei der "Auflösung, ist das Bild noch einfacher strukturiert. Schritt für Schritt kommt der Zuschauer Pi näher. Nimmt man nun noch die Dialogszenen, findet sich sogar eine vierte Zeitebene wieder. Durch Erzählfluss und Ästhetik vermittelt sich so die jeweilige Station im "Life of Pi". Dass die Überfahrt ohne Ruder und die endlose Zahl sinnbildlich für die Hauptfigur und das Sein stehen, muss wohl nicht unbedingt noch erwähnt werden.
Das schönste an all dem ist, dass es sich schwerer anhört, als es ist. Denn dank der tollen Bilder kommt "Life of Pi" erfrischend fluffig daher.

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Dirtydeeds

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Erlebte, ein Aspekt der Realität.
Grossartig, lebendig und inspirierend, Kino mit Seele.

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howannes.warrakhjan

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Bewertung9.0Herausragend

Verflucht was habe ich den Tiger geliebt.
der beste Schauspieler im Film, ziemlich emotional und Melancholisch.

aber alles in allem eine Schöne Geschichte,
bei dem die Wundervollen Bilder, Regie Arbeit
und Story absolut begeistern.

9.0 von 10

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brucelee76

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Bewertung7.0Sehenswert

Hallo zusammen,

Leute, Affen klar, der Schluss rettet den Film. Und zwar die zweite Version der Survival-Geschichte vom Schiffbrüchigen Odysseus-Inder. Gott hin oder her, es ist unser Gehirn das sich endlos allesmögliche ausdenken kann und allesmögliche für sich Wahr machen kann. So einfach ist das.

Pi zum Reporter welche Geschichte gefällt dir besser: Er antwortet: "Die mit dem Tiger." - "Und so ist es mit Gott." Antwortet Pi.
Aber bis ich zum Ende gelangt bin, war Geduld und Ausdauer gefragt. Wollte schon mittendrin aufhören. Für meinen Geschmack zu fett aufgetragene Visualisierung und zu viel Lebenszweifel von Pi.

Mein Fazit: Was für eine Grundeinstellung hat der Mensch: Ist das Glas halb leer (Pessimist) oder halb voll (Optimist). Das wird hier beantwortet. Gut gemacht Ang Lee.

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brucelee76

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Hi Brenda :), ja ungewöhnlich gut ist der schon. Was anderes habe ich von Ang Lee auch kaum erwartet. Aber die Hauptfigur ist zu arg auf der Suche nach Erklärungen und Wunder. Wie gesagt der Schluss rettet den Streifen. Es gibt immer verschiedene Versionen von etwas Geschehenem und der Zuhörer entscheidet sich dann. Unabhängig ob Wahr oder nicht Wahr, ist!


vanilla

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mir gefällt IMMER der Part am Besten, in dem die Wahrheit ans Licht kommt;-))
Aber Fantasie ist auch sehr wichtig, vor allem in einem Film, denn dafür sind die Filme überhaupt gemacht worden.


Troublemaker69

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehenswerter Film, der trotz vieler Längen viel zu bieten hat.
Life of Pi ist ein sehr bildgewaltiger und aufwendig gemachter Film, der eine wunderbare Geschichte erzählt.
Der Film besitzt so viel Tiefe, dass eine Gänsehaut bei der einen oder anderen Szene nicht aus bleibt.
Es werden so viele Metaphern und Hommagen an das Leben selbst geboten.
Doch leider finde ich, dass der Film anfangs ein wenig zu viel Zeit benötigt, um in die Gänge zu kommen und zum Ende hin auch ein wenig langatmig wird.
Trotzdem auf jeden Fall sehenswert!

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Davki90

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Kunstwerk mit mit vielen Farben und Spezialeffekten. Solche Filme mag ich halt sehr! Wenn ein Tiger, mein Lieblingstier dabei ist, ist er sowieso genial! Ein wunderschöner Film mit einem wunderschönen Tier! Die Handlung? Na ja....! :)

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JokerReviews

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich kam ich mal dazu Life of Pi zu schauen und ich ärgere mich jetzt erst recht dass ich den im Kino verpasst habe. Insgesamt war das ganze eine beeindruckende Erfahrung. Filme die zu 90% oder gar 100% nur auf einem Fleck spielen laufen schnell Gefahr langweilig zu werden. Life of Pi ist davon nicht befallen. Ok, es gibt ein paar kleine Längen aber über die kann man dank der atemberaubenden Optik locker hinweg sehen. Die Bindung zwischen Richard Parker (der Tiger) und Pi ist grandios inszeniert worden, Ang Lee hat es echt geschafft dem Tiger Charakter zu geben, ohne ihn unecht wirken zu lassen. Ansonsten war Ang Lee gut beraten hier nur unbekannte Darsteller zu nehmen die alle einen traumhaft guten Job abliefern. Einziges bekanntes Gesicht : Gerard Depardieu in einer Mini Rolle. Life of Pi ist ein absolutes muss für alle Tierfreunde und für alle Menschen die auf ergreifende und gleichzeitig packende Filme stehen. Ich war voll angetan auch wenn minimale Längen nicht von der Hand zu weisen sind. In punkten wäre das wohl

8,5/10

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JupiterKallisto

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Junge und ein Tiger, alleine auf dem weiten Ozean. Die Geschichte ist unglaublich und gleichzeitig wiedermal etwas kompett anderes, was aufregend und spannend ist. Der Tiger ist zwar animiert, wirkt aber sehr natürlich und nicht übertrieben künstlich. Der Hauptdarsteller, Suraj Sharma, ist einfach grandios. Seine Gesichtsausdrücke sind perfekt und passen genau so, wie sie sollten. 3D ist bei diesem Film nicht überflüssig, sondern erweitert das ganze Geschehen. Verdient wurde dieser Film für 11 Oscars nominiert, gewonnen hat er in der Rubrik Beste Regie, Beste Kamera, Visuelle Effekte und Beste Filmmusik. Alles in allem ist dieser Film sehr schön gelungen. Ein Genuss beim zusehen und mitfiebern.

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Zausel

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine recht gute Geschichte. Gelungene Szenen was den Tieger betrifft und auch die Musik ist ganz gut. Fand ihn an manchen Stellen aber auch leider recht Langweilig.
Klar ist auf dem Meer nicht viel los aber mir halt leider etwas zu viel von diesen Szenen.
Ein zweites mal werde ich ihn mir bestimmt noch mal anschauen aber dann ist auch gut :-(

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