The Man with the Iron Fists
The Man with the Iron Fists (2012), HK/US Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Eastern, Kinostart 29.11.2012
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101 Kommentare
Keine
von RZA, mit RZA und Rick Yune
Im Martial Arts-Spektakel The Man with the Iron Fists, verwandelt sich Rapper RZA zu einer menschlichen Kampfmachine, um ein kleines Dorf vor dem sicheren Untergang zu bewahren.
Im feudalen China des 19. Jahrhunderts lebt ein Schmied (RZA) in einem Dorf inmitten des Dschungels. Von Mitgliedern eines ansässigen Clans wird er zur Herstellung von tödlichen Waffen und Werkzeugen gezwungen. Nicht ohne Grund benötigen sie die Vernichtungswerkzeuge, denn die Clans bereiten sich auf einen Krieg mit den anderen Stämmen vor. Der Rodent, Jackal, Lion, Hyena, Gemini und der Wolf Clan werden jeweils von ihren besten Kriegern, Assassinen und Kung Fu-Kämpfern verteidigt, die alle über besondere Ausrüstung und Fähigkeiten verfügen. Um herauszufinden, wer der Stärkere ist, lassen sie die Schwerter klirren und schrecken vor keinem Mittel zurück. Als ein Verräter das ganze Dorf in Gefahr bringt, mischt sich der Schmied in das Geschehen ein und verwandelt sich selbst in eine scheinbar unbezwingbare Waffe.
Hintergrund & Infos zu The Man with the Iron Fists
Die Clan-Mitglieder, alle mit unterschiedlichen Charakterzügen und ausgefallenem Kampfstil, werden von Russell Crowe (Jackknife), Cung Le (Bronze Lion), Lucy Liu (Madame Blossom), Byron Mann (Silver Lion), Rick Yune (Zen Yi), Dave Bautista (Brass Body) und Jamie Chung (Lady Silk) dargestellt.
Für die Stunts und die Choreographie der einzelnen Kampfszenen ist Corey Yuen verantwortlich, der sein Talent bereits in
/p>Im Martial Arts-Spektakel The Man with the Iron Fists, verwandelt sich Rapper RZA zu einer menschlichen Kampfmachine, um ein kleines Dorf vor dem sicheren Untergang zu bewahren.
Im feudalen China des 19. Jahrhunderts lebt ein Schmied (RZA) in einem Dorf inmitten des Dschungels. Von Mitgliedern eines ansässigen Clans wird er zur Herstellung von tödlichen Waffen und Werkzeugen gezwungen. Nicht ohne Grund benötigen sie die Vernichtungswerkzeuge, denn die Clans bereiten sich auf einen Krieg mit den anderen Stämmen vor. Der Rodent, Jackal, Lion, Hyena, Gemini und der Wolf Clan werden jeweils von ihren besten Kriegern, Assassinen und Kung Fu-Kämpfern verteidigt, die alle über besondere Ausrüstung und Fähigkeiten verfügen. Um herauszufinden, wer der Stärkere ist, lassen sie die Schwerter klirren und schrecken vor keinem Mittel zurück. Als ein Verräter das ganze Dorf in Gefahr bringt, mischt sich der Schmied in das Geschehen ein und verwandelt sich selbst in eine scheinbar unbezwingbare Waffe.
Hintergrund & Infos zu The Man with the Iron Fists
Die Clan-Mitglieder, alle mit unterschiedlichen Charakterzügen und ausgefallenem Kampfstil, werden von Russell Crowe (Jackknife), Cung Le (Bronze Lion), Lucy Liu (Madame Blossom), Byron Mann (Silver Lion), Rick Yune (Zen Yi), Dave Bautista (Brass Body) und Jamie Chung (Lady Silk) dargestellt.
Für die Stunts und die Choreographie der einzelnen Kampfszenen ist Corey Yuen verantwortlich, der sein Talent bereits in The Transporter, Jet Li’s The Enforcer und The Legend 2 unter Beweis stellte. Das Make Up-Team bestand aus dem vielfachen Emmy-Gewinner Greg Nicotero (The Walking Dead, Kill Bill: Volume 1) und dem Academy Award-Preisträger Howard Berger (Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, Sin City).
Lucy Liu las das Skript für The Man with the Iron Fists und war begeistert von den Elementen verschiedenster Kung Fu-Filme. Trotzdem bestand sie darauf, eine Szene ihres Charakters, Madame Blossom, umschreiben zu lassen. Der Teil der Story entsprach nicht ihrer Interpretation der Femme
Fatale und sie beratschlagte zusammen mit Eli Roth und RZA über eine Alternative, mit der alle zufrieden sein konnten.
Die Dreharbeiten zum Film begannen im Dezember 2012, mit einem Budget von 20 Millionen Dollar. Alle Szenen wurden in China gedreht. Steve Carr und RZA arbeiteten zwei Jahre lang zusammen am Drehbuch für The Man with the Iron Fists. Dabei gingen sie jeden mögliche Handlungszweig der Geschichte durch und beschrieben alle Waffen sehr detailliert. Die ursprüngliche Schnittversion des Films war vier Stunden lang. Die Studios schlugen vor, ihn in zwei Teilen zu veröffentlichen, doch auf Wunsch von Produzent Eli Roth hin wurde der Film auf 90 Minuten gekürzt. RZA stellte mit Howard Drossing den Soundtrack zusammen und fügte Songs verschiedenster Interpreten hinzu, darunter von Kanye West und RZA selbst. (LB)
Mehr Bilder (17) und Videos (13) zu The Man with the Iron Fists
Cast & Crew
- Genre
- Actionfilm, Martial-Arts-Film
- Ort
- Asien, Shanghai, Volksrepublik China
- Handlung
- Duell, Herausforderer, Kampf, Kampfkunst, Kampfsport, Kung Fu, Kämpfer, Mixed Martial-Arts, Schmied
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend
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Kritiken (15) — Film: The Man with the Iron Fists
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen»I always bring a gun to a knife fight.«
Rap-Legende RZA will seinem Lieblingsgenre die Ehre erweisen und mit seinem Film „The Man with the Iron Fists“ eine waschechte Eastern-Hommage inszenieren, die mit sämtlichen Versatzstücken der Hongkong-Streifen kokettiert, die sich über all die Jahre angesammelt haben. Man merkt RZA die innige Zuneigung durchaus an, detailliert und unermüdlich werden Referenzen vordergründig in Hülle und Fülle eingestreut, nur mag der Funke einfach nicht überspringen, denn egal wie viel Spaß die Wu Tang-Koryphäe beim Dreh auch hatte, seine Narration ist dilettantisch, überladen, höhepunktarm und verrennt sich in überstilisierten Gewaltexzessen. Ähnlich unbeholfen wirkt die verzweifelt auf Kult getrimmte Charakterzeichnung, der jede Kraft verloren gegangen ist und ebenso verwirrt durch die Szenerie stolpern, wie RZAs Schauspiel nach etwas mehr Talent fleht. Ergo: „The Man with the Iron Fists“ ist ein reizloser Kung-Fu-Klopper, der zwar durchaus sympathisch in seiner Grundmotivation daherkommt, am Ende aber vollkommen uninteressant bleibt, einfach weil die Liebe zum Genre nur sichtbar, anstatt auch für den Zuschauer fühlbar gemacht wird.
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Arthur A.: www.filmfutter.com
Kommentar löschenInsgesamt ist The Man with the Iron Fists leider zu abstrus und vollgepackt mit hölzernen Dialogen, die sich in der Ausdrucksweise völlig fehl am Platze anfühlen, um irgendwie ernst genommen zu werden, aber es mangelt ihm zugleich auch an Witz und Einsicht in die eigene Absurdität, wie diese zum Beispiel bei Machete von Robert Rodriguez vorhanden waren. Vielmehr verkommt der Film in großen Teilen einfach zu einem schlechten Vertreter von dem Genre, welchem er ein so gerne huldigen möchte. Mit einem einigen Six-Packs und vielen Freunden ist er vielleicht durchaus genießbar, aber andererseits kann man dann ja einfach direkt auf den viel besseren Die 36 Kammern der Shaolin zurückgreifen.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenIn Sachen Action-Choreografie und Parodie von Martial Arts-Filmen bietet The Man with the Iron Fists eine auch optisch tolle Mischung, die allerdings unter dem Ballast all der vielen Ideen und Figuren leiden.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenSo ganz in die Tarantino-Liga stößt Iron Fists zwar nicht vor [...] aber als reiner Action- und Splatterspaß [...] geht dieses schöne Martial Arts-Spektakel locker durch.
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Ulricke Frick: BR Ulricke Frick: BR
Kommentar löschenEin Film für Fans des Genres. Die dürften auch großherzig über die diversen Anfängerfehler hinwegsehen.
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Edward Nigma: CinemaForever
Kommentar löschen"I always bring a gun to a knife fight."
Wenn Musiker von der Musik genug haben und nach neuen Herausforderungen suchen, probieren sie oftmals eine Karriere in Hollywood ins Rollen zu bringen. Nicht wenige zieht es dabei vor die Kamera, und auch wenn offensichtlich nicht jeder Musiker zum Schauspieler berufen ist, feiert so manch einer mit diesem Berufswechsel große Erfolge. Andere besonders kreative Köpfe zieht es dagegen hinter die Kamera: Das kann in einem absoluten Desaster enden, wie jüngst Pop-Queen Madonna mit ihrem Historien-Drama „W.E.“ bewiesen hat, aber auch zu durchaus interessanten Ergebnissen führen, wie im Falle des französischen Ausnahme-Künstlers Quentin Dupieux (Mister Oizo), der mit seinem Experimentalfilm „Rubber“ mal eben die Kino-Konventionen auf den Kopf stellt. Mit „The Man with the Iron Fists“ versucht nun auch Wu-Tang-Legende und bekennender Kung-Fu-Film-Fanatiker RZA im Filmgeschäft Fuß zu fassen. In diesem hat der Clanführer nicht nur die…
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Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de
Kommentar löschenMan sieht dem modernisierten Martial-Arts-Film an, dass er von jemandem gemacht wurde, der das Genre seit Kindheitsjahren liebt – aber nicht zum Filmemachen berufen ist.
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Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze
Kommentar löschenRZAs Regiedebüt kann das schwache Drehbuch über weite Strecken durch optische Schauwerte und einige originelle Ideen abfangen und gefällt durch einen eigenen Charme.
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Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenFans haben schon jahrelang daran gewartet 'Ein Film von RZA' im Abspann lesen zu können und 'The Man with the Iron Fists' ist die Wartezeit wirklich wert.
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Nick Pinkerton: The Village Voice Nick Pinkerton: The Village Voice
Kommentar löschenThe Man with the Iron Fists ist teilweise wirklich schlecht gemacht, verleiht aber ein Home-Made-Gefühl, das den Film schon wieder sympathisch werden lässt.
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Scott Bowles: USA Today
Kommentar löschenThe Man with Iron Fists wirkt eher wie ein 95-minütiges Musikvideo, mit einem trommelnden Soundtrack und sich windenden Models.
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Andrew Barker: Variety Andrew Barker: Variety
Kommentar löschenDie hitzige Begeisterung des Regisseurs steckt an und zum Ende hin findet der Film endlich seinen Rhythmus.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenRegisseur RZA hat einen Instinkt für großes Theater, aber seine Fähigkeiten als Filmemacher sind roh und müssen noch geschliffen werden.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenThe Man with the Iron fist bedient die Wünsche der Fans des Genres, es fehlt ihm aber an Inspiration und dem Gespür eines Tarantino oder Leone.
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Manohla Dargis: New York Times
Kommentar löschenThe Man with the Iron Fists ist das Ergebnis einer tiefen cineastischen Passion in Verbindung mit einer eher amateuerhaften Begabung im filmischen Bereich.
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Kommentare (86) — Film: The Man with the Iron Fists
Tuasimoto Sat, 15 Jun 2013 19:34:07 -0000
Kommentar löschenDer Film könnte genauso gut auch "Asiaten fliegen um die Wette heißen". Nette Action und ein guter Soundtrack aber nix besonderes trotz eigentlich guter Schauspieler wie Russell Crowe.
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Leveler Sun, 16 Jun 2013 10:54:15 -0000
Antwort löschen"... trotz eigentlich guter Schauspieler wie Russell Crowe." Warum Plural? Ich konnte sonst wirklich keinen weiteren guten Schauspieler ausmachen. RZA ist ein Witz
Banshee76 Sun, 09 Jun 2013 18:29:06 -0000
Kommentar löschenIch habe den Extended Cut auf Blu-Ray gesehen und nicht die Kinoversion.
Darauf beruht natürlich auch meine Bewertung.
Der Film vereint Action, Martial Arts, etwas Fantasy mit reichlich Trash & einer gehörigen Portion Coolness. Eine moderne Hommage an die Kung-Fu-Filme der 70er.
Einfach Hirn ausschalten und geniesen. Auch wenn die Story eher flach ist und sehr übertrieben inszeniert ist, so macht es einfach Spass. Ich habe mich keine Minute gelangweilt.
Also nicht von den miesen Beurteilungen abhalten lassen und sich selbst ein Bild machen.
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Bodennebel Fri, 07 Jun 2013 09:09:19 -0000
Kommentar löschenRussell Crowe sieht die Hälfte seiner Leinwandzeit aus wie Jürgen von der Lippe, der sich in einem Puff vergnügt. Sobald er dann noch seine Brille aufzieht, ist alles vorbei. Das bleibt allerdings noch das Beste an diesem Machwerk. Unstimmiges Timing, alles katastrophal überladen, gefühlt 10.000 unwichtige Charaktere, grottenmiese Effekte und ein Hauptdarsteller unter aller Sau. Die Szenen mit Lucy Liu wirken wie aus dem Kill Bill-Restmaterial zusammengeschnitten. Selbst die Musik mag nicht funktionieren. Hat man das alles verdaut, schießt der Abspann im wahrsten Sinne den Vogel ab. Meine Empfehlung: Zu diesem Zeitpunkt besser nichts zu trinken oder zu essen im Mund haben. Ein mieser Film, der sich nur auf einen Punkt rette, da ich trotz allem irgendwie noch viel schlechtere gesehen habe.
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TaylorMade Thu, 06 Jun 2013 10:28:29 -0000
Kommentar löschenRZA kann schon was! Gelungener erster Film weiter so.
Ich bin gespannt was er aus Genghis Khan macht.
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Zak Sat, 01 Jun 2013 11:06:28 -0000
Kommentar löschenEs gibt Leute die kaufen sich nen Film und erwarten nur weil der Name Tarantino drauf steht, sie dann sowas wie Pulp Fiction 3 bekommen und hoffen auf homoerotische Dialoge über Hamburger, Madonnasongs und Fussmassagen. Bekommen sie das nicht sind sie so böse das es schlechte Bewertungen hagelt.
.Iron Fist geht ja eher in Richtung Machete...das thema ist Trash
Ich fand Iron fist monströs...eine sinnfreie brachiale Gewalt Orgie....fast schon ein fleischgewordener Manga...schauspielerisch zwar keine Glanzleistung aber insgesamt ein Augenschmaus...mit seinen ganzen unglaubwürdigen übertriebenen Kämpfen..uncut version muss aber sein....
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Sigrun Tue, 28 May 2013 19:59:25 -0000
Kommentar löschenBlacksmith, The X-Blade, Jack Knife, Madame Blossom, Brass Body, Lady Silk, Golden Lion, Poison Dagger, Chi Chi, Silver Lion, Iron Lion, Copper Lion, Abbott, Hyena Chief, Gemini Male, Gemini Female, Jakal Captain, Bo, Dragon Innkeeper, Jane (Pam Grier), Wolf Clan #2 (Eli Roth) and many more
Selten sprechendere Nick Names gehört. Ihr könnt Euch die Geschichte anhand der Namen zusammenreimen? Falls nicht: einfach anschauen.
Zu den Fassungen: Die DVD FSK 16 ist laut schnittberichte.com ungekürzt. War auch heavy genug.
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lieber_tee Tue, 28 May 2013 21:20:54 -0000
Antwort löschenEcht so gut? Lese und höre nur furchtbar schlechtes über den Film.
Le Samourai Tue, 28 May 2013 21:45:41 -0000
Antwort löschenDer Film ist selbstverständlich überaus trashig, aber: Wu-Tang Clan ain't nuthin' to fuck with!
nasenschleuder Wed, 29 May 2013 06:16:19 -0000
Antwort löschenEr hat sicherlich sehr trashige Elemente (wie die rotierende Messerpistole und ähnlichen lustigen Unfug), aber doch auch eine gewisse epische Attitüde wie zuletzt bei "The Warriors". Mir gefällt's.
Sigrun Wed, 29 May 2013 06:56:03 -0000
Antwort löschenSchön beschrieben, nase. Mir gefallen natürlich die üppige Ausstattung, die originellen Charaktere (stereotyp auf den ersten Blick, auf den zweiten trotzdem mit einer einzigartigen Attitüde: der Mann mit dem Messer, der Schmied mit Pazifismus-Hintergrund, die Hure mit dem goldenen Herzen, die Clans). Ganz besonders toll ist das unterirdische Spiegelnabinett gelungen und das Bordell in "Jungle Town". Könnte noch lange weiterschwärmen.
P.S. Man muss allerdings den etwas zähen Anfang überstehen, danach wird's episch :-)
Zak Sat, 01 Jun 2013 10:48:37 -0000
Antwort löschendvd version ist geschnitten!!! die uncut version auf Blue Ray geht 107 min während die Kino Version auf der DVD gerade mal 95 min geht...fehlt einiges an splatter
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Sigrun Sun, 02 Jun 2013 07:14:03 -0000
Antwort löschenDanke für die Infos!
Sigrun Sun, 02 Jun 2013 07:15:28 -0000
Antwort löschenP.S. Nasenschleuder sagt, die Blu-Ray sei der Extended Cut. Das macht alles zusammen Sinn :)
Чебурашка Сергей Sat, 25 May 2013 20:27:05 -0000
Kommentar löschenEtwas langweiliger Anfang, aber den geheimen Angriff von Madama Blossom fand ich einfach cool, genau wie ihre Damen.
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erik.stein.12 Fri, 17 May 2013 09:01:06 -0000
Kommentar löschenEin faszinierender Streifen – faszinierend schlecht! Ein Film, wie eine Kopfschmerztablette. Eine Kopfschmerztablette, die alledings nicht von Kopfschmerzen befreit, sondern eine gewaltige Portion Migräne mitbringt
The Man With The Iron Fists ist an allen Ecken und Enden und in jeder Hinsicht katastrophal überladen. Wäre der Film eine Süßigkeit, wäre diese mit einem Kaugummi der Größe einer 500g Tafel Schokolade vegleichbar, die alle nur erdenklichen Geschmacksrichtungen und Eigenschaften aller jemals von Willy Wonka erfundenen Süßigkeiten in sich vereint… und an einem Stück garnicht zu ertragen.
Zweimal habe ich versucht diese RZA-Penisparade in Filmform zu schauen. Beide Male bin ich nicht über die erste Halbestunde hinweg gekommen… und das sagt jemand, der Subconcious Cruelty und Dead/Undead inkl. Abspann durchgehalten hat!
Die Namen, die Kostüme, die Story, die Figuren, die Action, die Stunts, die Schnitte, die Musik, das Setdesign, die Farbgestaltung, ja selbst die Frisuren sind überzeichnet. Zu keiner Zeit läst sich der Film Platz zum Atmen, ständig MUSS irgendetwas (!) passieren, irgendetwas Stylisches MUSS zu sehen sein, irgendetwas MUSS sich in allen Bildbereichen abspielen, irgendwie MUSS das gesamte Bild gefüllt sein, irgendjemand MUSS irgendetwas Krasses sagen oder sich prügeln, irgendwie MUSS auch irgendjemand sterben, irgendwie MUSS auch immer Blut fließen (das ist noch am unterhaltsamsten) und es MUSS immer Musik laufen.
Fazit: RZA´s Versuch eine Tarantino-ähnliche Verbeugung vor seinem favorisierten Genre zu absolvieren ging gewaltig in die Hose. Der gute, trantütige, stets treudoof dreinblickende Mr. RZA „The Schissa“ ist bei seiner Verbeugung vorn über gekippt und voll auf die Schnauze gefallen.
Bewertung der Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/05/the-man-with-iron-fists-blu-ray.html
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CyberExistenz Sun, 12 May 2013 01:48:35 -0000
Kommentar löschenHui, RZA wäre mal besser im Tonstudio geblieben...
Vor und hinter der Kamera ist der Gute so talentiert und interessant wie ein nasses Brötchen. Dieser Schund beweist den Tarantino- Hatern mal wieder, daß zu einem guten Film dann doch mehr gehört, als eine bloße Vorliebe für Kung Fu- Klischees.
Ein saumäßiges Drehbuch (wie von Eli Roth nicht anders gewohnt), eine Story die keine ist, katastrophaler Schnitt (das Bild als auch den Ton betreffend), eine grauenhafte Ausstattung, Dialoge die gerne cool und gewitzt wären, es aber nicht sind und ein Soundtrack der zwischen schlechten Morricone- Zitaten, belanglosem Geklimper und dröhnend- nervendem Rap changiert.
Auch die Kampfszenen wirken stocksteif und holprig choreographiert und die ganzen Szenen in denen der fette Russel Crowe im Puff abhängt, könnten überflüssiger kaum sein.
Was dieses Machwerk vor einem endgültigen Totalausfall bewahrt sind die wirklich coolen Gore- Effekte und einige geile Ideen, die aber allesamt in einem anderen Film besser aufgehoben wären.
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Spielberg_Fan Thu, 09 May 2013 16:34:16 -0000
Kommentar löschenSeit geraumer Zeit sind Liebesbeweise an längst vergangene Genres ziemlich gut in Mode. Bekannte Filmemacher folgen diesem Trend immer mal wieder. Auch Rap-Musiker RZA präsentiert mit seinem Erstlingswerk, „The Man With Iron Fists“, eine wilde Hommage an das Kung-Fu Kino der 70er Jahre. Der arbeitswütige RZA fungiert dabei sogar als Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und als Komponist des Soundtracks.
„The Man With Iron Fists“ ist ein gut geschüttelter Cocktail aus Action, Splattereinlagen, großartigen Fight-Sequenzen und jeder Menge skurriler Gestalten. Und wenn wir schon mal die seltsamen Gestalten erwähnen! Die werden nämlich teilweise von gar nicht so unbekannten Gesichtern verkörpert. Da wären Russel Crowe (eh die coolste Sau des ganzen Films), Lucy Liu, Rick Yune, Eli Roth (der auch produziert hat), Pam Grier und natürlich RZA selbst.
Wie es sich für so ein Genreding gehört, ist die Story praktisch nicht der Rede wert. Hier kommt es auf die pure Coolness an und die hat RZA’s Kung-Fu Hommage an einigen Stellen vorzuweisen. Es ist einfach herrlich mit anzusehen, wie viele Einstellungen einfach an die vergangenen Shaw Brothers Produktionen erinnern und es merklich spürbar machen, dass hier Fans am Werk waren. Nichts ist schöner, als wenn ein Filmemacher selber das Genre liebt und das ist bei RZA offensichtlich der Fall.
„The Man With Iron Fists“ ist eine knallige Jahrmarktsveranstaltung, die dem Durchschnittszuschauer wahrscheinlich nicht viel geben wird. Genrefans dürften allerdings für 107 Minute ihre Freude haben und damit meine ich nicht nur die Kung-Fu Experten.
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the assassin 666 Sat, 18 May 2013 17:01:18 -0000
Antwort löschenDen fand ich auch klasse. :)
Ilove7 Sat, 04 May 2013 16:54:22 -0000
Kommentar löschenBesser als erwartet, ein Film zum abschalten!
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Moe Szyslak Thu, 02 May 2013 19:58:15 -0000
Kommentar löschenNaja, war mehr schlecht als recht, phasenweise sogar richtig richtig schlecht. Viel Blabla, knallbunte Locations, Kostüme und Charaktere sowie die Tatsache, dass irgendwie der halbe Film nur im Puff spielt, nerven ganz schön extrem. Und dann ist die Geschichte mitsamt ihrer Umsetzung auch noch elend konfus, unausgegoren und schlicht und einfach totaler Quatsch, dass es erst recht keinen Spaß macht. Der Gore&Blut-Faktor war enorm und die Fights spektakulär und unfassbar brutal... wenn sie denn mal stattgefunden haben, was leider sehr selten vorkam. Außerdem waren sie auch viel zu kurz gehalten, hätte man sie ausgeweitet wäre der Film definitiv besser gewesen, denn die waren das einzige Highlight. Ansonsten waren noch die Flashbacks stilistisch stark gemacht und der Soundtrack war gut, aber das wars dann auch schon. Dass Russell Crowe hier mitspielt und irgendwo auch so gar nicht reinpassen wollte war genauso befremdlich und beschämend wie der Film selbst über weite Teile.
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Eigenbrötler Mon, 29 Apr 2013 23:17:52 -0000
Kommentar löschen"The Man with the Iron Fists" - Ein Film der Superlative. Unterirdisch miese CGI (die Vogelmenschen im Abspann, anyone???), jedes Schwert, jede Gabel, jedes Zwinkern, jeder Furz kommt direkt aus der FX-Soundschmiede, sogar Ketten klingen wie Peitschen! Man steigt in einen Keller, nur um dann vor einem großformatigem Fenster zu stehen. Die "Dialoge"...ähm, ja. Die Laienschauspieltruppe der Komastation Bottrop hätte das besser hingekriegt. Aber diese Musik, diese unfassbar stimmige, bombastische, emotionale Musik, ja, ich höre Hans Zimmer leise weinen.
*Der folgende Text enthält Spielverderber. Aber eigentlich ist der Film so bescheuert, man verdirbt sich echt nix*
Ein schwarzer Schmied aus der Bronx schmiedet in einem chinesischen Dorf (das jedem Klischee einer Wild West-Stadt nachempfunden ist, von klassischem Saloon, Bordell, offener Schmiede etc. ist alles dabei) einer Gruppe verfeindeter, grenzdebiler Cosplayer, die wohl drogeninduziert bei der letzten Convention hängengeblieben sind, ganz toll böse Waffen. Aber nur, um mit seiner Lieblings-Prostituierten bald durchbrennen zu können. Uuuuh! Wegen seiner Waffen geht aber bald einer der Cosplayer über den Jordan, dessen Sohn will ihn rächen, der schwarze Schmied hilft ihm, muss deshalb seine Unterarme abgeben und heißt ab sofort "Stumpi". Da ohne Arme das Nasekratzen doof ist, baut er sich zwei Eisenfäuste... Mit Hilfe von Charlie Sheen als Russel Crowe als Wer-auch-immer wird der Rest zur Makulatur nach Schema F.
Einen Punkt gibt es für Dave Batista und einen für die diametralen Aorten-Fontänen mit entsprechendem Gesichtsausdruck. Sowas dämliches... *kopfschüttel*
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erik.stein.12 Fri, 17 May 2013 12:28:21 -0000
Antwort löschenIch ziehe meinen Hut vor Jedem, der den Film bis zum bitteren Ende geschaut hat. Zwei Versuche habe ich gestartet und beide Male bin ich nicht über Minute 30 hinaus gekommen...
Hoffe dein "Sheldon"-Icon hat schon so manchen Kopf Scanner-mäßig explodieren lassen ;-)
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Eigenbrötler Sun, 19 May 2013 08:06:35 -0000
Antwort löschen:-D
Ja, es ist hart, den Film zu Ende zu schauen. Hab mich danach auch sicherheitshalber auf ein Aneurysma untersuchen lassen...
PaulthePirat Sun, 16 Jun 2013 08:23:11 -0000
Antwort löschen"grenzdebile Cosplayer" XD ich kann nich mehr! :D
Bubbles Sun, 28 Apr 2013 10:28:21 -0000
Kommentar löschenSchrott, den die Welt nicht braucht, aber trotzdem kein Hassfilm. Warum?
WU-TANG CLAN AIN'T NUTHING TA FUCK WIT!!!
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Le Samourai Sun, 28 Apr 2013 11:34:47 -0000
Antwort löschenoooh, die würden dich aber ficken wenn sie deine 0.5 Punkte sehen würden. :D
Murray Sun, 28 Apr 2013 11:50:04 -0000
Antwort löschenBei der Werung würde ich raten: "Protect ya neck"!
jacker Sun, 28 Apr 2013 11:55:14 -0000
Antwort löschen0.5 Punkte? "Shame on an Nigga, who try to run game on an Nigga!"
Le Samourai Sun, 28 Apr 2013 12:22:22 -0000
Antwort löschen:D
Bubbles Sun, 28 Apr 2013 14:28:49 -0000
Antwort löschenRZA soll mal lieber bei dem bleiben, was er am besten kann: Producen und Beats bauen. Irgendwie hapert's da in letzter Zeit. (Werbung)
Dass es aber noch geht, beweist wie so oft der gute alte Ghostface Killah. Neues Album ist absolute Bombe!
(Werbung)
CAN IT BE THAT IT WAS ALL SO SIMPLE THEN?
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Le Samourai Mon, 29 Apr 2013 06:39:53 -0000
Antwort löschenAuf jeden! Mega Teil. Und klar kann er das am besten, aber ich finds hammer, dass er seine große Leidenschaft für Martial Arts ausgelebt hat und einfach mal nen Film gedreht hat. Vielleicht brauchte er aber auch einfach nur Geld, denn:
Cash Rules Everything Around Me.
Bubbles Mon, 29 Apr 2013 18:00:44 -0000
Antwort löschenKlar kann er ja machen, aber dann bitte doch nicht mit diesem Overkill an Stumpfsinn. Ich fand die Musikvideos immer ganz geil. Ich sag nur "Gravel Pit"! Unfassbar cooler Scheiß! :D
Kaskodil Sun, 21 Apr 2013 20:31:52 -0000
Kommentar löschenMit dem Hintergrund, den Extended Cut gesehen zu haben, kann ich die teils wirklich beschämenden Kommentare (z.B. Einsätzer wie "Komm hör mir uff." oder "Fremdschämfilm!") in keiner Weise nachvollziehen.
Ich weiß nicht, auf was das Publikum gefasst war, als es sich den Film reinzog. Viele haben offenbar den Namen "Quentin Tarantino" wie ein Leuchten auf den Postern gesehen und sich gedacht: "Hey, der Name sagt mir was!" - und mehr auch nicht.
Beim Durchstöbern des Netzes erwies sich meine Annahme als richtig. Viele Leute haben keine Begründung, was den Film schlecht macht, sondern behaupten lediglich, er wäre schlecht. Wer so argumentiert, hat vermutlich gerade mal die ersten 5 Minuten gesehen und denkt als selbsternannter "Filmekenner", dass er dazu seinen Senf dazuschmieren muss, obwohl nur der Pre-Ketchup-Jizz aus der Hose kommt.
Ein, wie ich merkte, wichtiger Unterschied zwischen jenen, die ihn gut und jenen, die ihn grottig fanden liegt in der Version: Während die normale Fassung offensichtlich langweilig und extrem trashig scheint (FSK 16), ist vor allem der Extended Cut (FSK 18) wie ein Film aus einer anderen Welt. Wer also eine Meinung abzugeben hat, der schaut sich bitte die Extended Fassung an, denn diese orientiert sich scheinbar eher an dem Ideal, dass der Film erreichen wollte!
Aber nun zu meiner tatsächlichen Rezension:
"The Man with the Iron Fists". Ich muss sagen, der Film hat mir einfach Spaß gemacht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger - und das will ich doch schließlich von einem Film, einfach Spaß haben. Er vereint reichlich Trash (aber den Guten, wie ich finde), abgefahrene Action Szenen und einen Hauch von Fantasy, der einen erfrischenden Mix ergibt. Wenn ich ihn vergleichen müsste, würde ich ihn als die konsequentere Version von "Sucker Punch" definieren, mit einer kleinen Beimengung von "Django Unchained".
Der Aufbau selbst ist recht linear. Alles beginnt mit einer Kampfszene, danach tauchen anfangs im zehn Minuten Intervall durchgeknallte Akrobatik-Schlägereien auf und halten den Zuschauer bei Laune. Sorry, aber wer "Dirty Dancing" Einlagen, bei denen der Mann seine Frau durch die Luft schwingt und mit einer an ihrer Seite versteckten Waffe Dutzende Feinde umnietet nicht cool findet, der hat einfach keine Ahnung von Action-Kultur. Oder ein Muskelprotz, der die Fähigkeit besitzt, jede diverse Stelle seiner Haut in hartes, bewegbares Gold zu verwandeln - wie cool ist das denn (und sorry Colossus, du siehst nicht mal annähernd so cool aus wie der Goldene Bigfoot).
Eine Story verfolgt der Film natürlich ebenfalls, aber die hält sich flach - so wie fast jede Produktion aus Hollywood der letzten 5 Jahre, wie ich finde.
Wer aber von den Szenen spricht, der muss auch zwangsläufig von der Musik reden, die ein Kernbestandteil der Fights ist. Wer epische Musikuntermalung wünscht, wird zerschmettert - denn die harten Beats, die reingehauen werden (ähnlich wie in "Sucker Punch") mischen jeden Faustwechsel genauso auf wie das Bild an sich - das ergibt doppelte Power!
Die Schauspieler kommen kurz und verzerren ihre Mimik in der Regel lieber während einer Prügelei als sie konzentriert in den ruhigen Szenen zu präsentieren, was aber nicht schadet, denn wer einen Action Film ansieht will schließlich auch Action geboten bekommen. Russel Crowe finde ich jedoch auch in dieser Action Variante recht amüsant - er wirkt wie der kleine, perverse Bruder von Christoph Waltz aus "Django Unchained".
Natürlich gibt es auch Kritikpunkte. Der dreigespaltene Finalkampf ist leider nicht mehr so atemberaubend wie die davor und vor allem der plötzliche Wechsel in der Optik ab dem Fight gegen Brass Body stört massiv. Ich fürchte sogar zugeben zu müssen, dass die letzten Kämpfe sehr stupide sind - es gibt keine Choreo mehr, sondern nur noch "Finishing Moves". Einer nach dem anderen stirbt sehr langweilig und der echte Finalschlag ist auch wieder eine Kopie, nur diesmal vom Anime "Naruto".
Lady Silk ist eigentlich ein nutzloses Ding und taucht nur auf, um eine "Sucker Punch"-Frau zu übernehmen, kommt mir so vor.
Und dann wäre da noch der Mittelteil, der etwas mager zum restlichen Teil des Films wirkt - hier wurde brutal von "Django Unchained" kopiert, um die Story dann wieder ins Groteske zurückzubiegen und zum Kung Fu zurückzukommen - wirklich schlecht gemacht.
Aber was soll ich sagen. Die Choreografien rauben der Physik ihren Sinn ("yeah, eat this, physics!") und übertrumpfen sich selber mit jedem weiteren Mal an Verrücktheit. Power, Power, dieses Wort schwebt mir immer im Kopf während ich diese Zeilen hier schreibe. Ich wollte, ich könnte selbst manchmal so durch die Lüfte fliegen wie in diesem Film.
Es ist kein Quentin, aber das finde ich sogar gut, denn dessen Filme nutzen die Brutalität oft als misszuverstehende Botschaft - "T.M.w.t.I.F."betritt diese Ebene nie, sondern metzelt einfach, weil es lustig ist.
Ich denke, der Film hätte noch viel mehr Potential. 4 Stunden Filmmaterial sind herausgekommen, und nur knappe zwei wurden verwendet - hier wurde vieles verworfen, dass sicher das Bild des Filmes deutlich geglättet hätte (das sieht man beispielsweise an unvollständigen, aus dem Konzept gerissenen Szenen wie (SPOILER) der Szene, in der Madame Blossom an Lady Silks Türe lauscht, aber keine Konsequenzen entstehen oder dem Überfall auf den Schmied, während dessen er gefragt wird, wo er Zen Yi versteckt, obwohl Brass Body selber erwähnt, dass Lady Silk eine tolle Frau sei - würden die Lions nicht dort als erstes nachsehen?(SPOILER ENDE)).
Ein weiteres Problem ist der Zuschauer an sich. Ich habe in letzter Zeit einige Actionfilme gesehen, die meiner Meinung nach zu Unrecht verurteilt wurden. Beispiele wären "Dredd" oder "G.I. Joe 2". In allen drei Streifen wird massiv Action geboten, aber nur gut 20% der Kinogänger wollen das. Sie plädieren auf Tiefsinn, Liebe, Tragödien - alles schön und gut, aber weswegen sich den Film ansehen, wenn man im Vornherein weiß, dass es einem nicht gefallen wird?! Es macht mich rasend zu lesen einer hätte mehr Story erwartet oder fand coole Sprüche blöd, um dann sehen zu müssen, dass er "Ted" hoch bewertet hat - wieso wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Aber ich habe die Befürchtung, wer von Anfang an mit so einer Einstellung umgeht, dem wird auch mein Moral-Apostel-Vortag nichts mehr nützen, weswegen ich hiermit meinen Beitrag abschließe.
Ich hoffe ich konnte diversen Zweiflern ihre Angst nehmen und ihnen zwei Stunden purer Belustigung schenken! Cheers!
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Stammfunktion Mon, 22 Apr 2013 10:10:55 -0000
Antwort löschen"aber weswegen sich den Film ansehen, wenn man im Vornherein weiß, dass es einem nicht gefallen wird?!"
Vielleicht wurde die Person ins Kino geschleift/ vom Freundeskreis überredet anzusehen? Oder weil sie sich überraschen lassen wollte.
Kaskodil Mon, 22 Apr 2013 10:27:50 -0000
Antwort löschenAlso rein von den Kommentaren her müssten dann über 60% reingeschleift worden sein, denn viel Lob bleibt hier nicht übrig. Und das mit dem überraschen... hat es sich nicht schon seit einiger Zeit eingependelt, dass Actionfilme eher einem Schema folgen, als zu überraschen (wobei ich doch finde, dass dieser Film recht innovative Ideen hervorbringt, die mich selber überrascht hatten)?
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Eigenbrötler Wed, 01 May 2013 12:37:52 -0000
Antwort löschenIch habe mir den Film freiwillig angesehen und mich eigentlich gefreut. Und ja, den Extended Cut. Ich hatte kein Meisterwerk erwartet, sondern einen mehr oder weniger unterhaltsamen, leicht trashigen Martial Arts-Film. Aber nein, dieser Film ist einfach nur von vorne bis hinten schlecht. Sorry, wer die unsagbar vielen, teils extrem stümperhaften Handwerksfehler nicht sieht, ist entweder blind und taub, oder verfällt selbst in ekstatische Verzückung, wenn ein Glas Milch umfällt... -.-
Kaskodil Wed, 01 May 2013 20:45:50 -0000
Antwort löschenDer Meinung bin ich nicht. Ich habe meinen Standpunkt dargelegt, ich fand den Film sehenswert. Ich gebe keinem Film, der mich unterhält, wenige Punkte, sondern nur schlechten - dieser gehört definitiv nicht dazu.
DarkBayman Sat, 20 Apr 2013 18:56:26 -0000
Kommentar löschenKomm hör mir uff!
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Fu-Jay Wed, 17 Apr 2013 17:59:03 -0000
Kommentar löschenWas ich für ein unterhaltsames kleines Martial-Arts-Filmchen hielt, entpuppte sich als pubertärer, teils wohl unbeabsichtigt trashiger Non-Sense, was einem spätestens beim Intro bewusst wird. Regisseur und Hauptdarsteller RZA ist geradezu grottig als Schauspieler und Bösewicht Dave Bautista, der eine Art Schändung des genialen X-Men Characters Colossus verkörpert, wirkt trotz enormer Muskelmasse ungefähr so furchteinflössend wie Ferkel aus Winnie Puuh. Gibt es auch irgendwas gutes über den Film zu sagen? Ja, Special Effects und Splatter-Effekte sind wahrlich eindrucksvoll und auch der meiner Meinung nach eigentlich unsympathische Russel Crow kann den Film als dauerbesoffener "Jackknife" etwas aufwerten. Ändert jedoch nichts daran, dass der ganze Film ein einziger pseudocooler Krampf mit unpassendem Soundtrack ist.
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timwenig Mon, 15 Apr 2013 15:13:50 -0000
Kommentar löschendas wird gleich mein unqualifiziertester kommentar, den ich hier je nieder geschrieben habe...und damit er noch dämlicher rüberkommt, tue ich mal so, als würde ich mich selbst interviewen.
tim: hallo tim, wie fandest du den film?
tim (starrt selbstsicher, jedoch leicht entfremdet in die leere): schlecht. ich fand den film schlecht.
tim: was fandest du an dem film schlecht, oder besser, was hat deiner meinung nach dem film gefehlt?
tim: titten! dem film haben eindeutig titten gefehlt!
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Jade Mon, 15 Apr 2013 12:33:19 -0000
Kommentar löschenRZA hat wahrscheinlich beim Streunen durch seinen Vorgarten neben den Mülltonnen von seinem Nachbarn Quentin ein paar zusammengeknüllte Notizen gefunden, für die Herr T. keine Verwendung mehr hatte und sich gedacht "Ey geil, daraus mache ich nen fetten Material-Arts Film, schreib noch die Mucke dazu und mich selbst - ja mich muss man auch in jeder Szene sehen" - Läuft. Ja nee, läuft nicht. RZA wirkte in einfach jeder Szene absolut deplatziert, die anderen "Stars" (keine Ahnung womit man Russell dazu gekriegt hat diese Rolle zu spielen - vermutlich kostenlose Donuts) wirken genauso fehl am Platze wie sämtliches Requisiten-Arrangement. Den Film mit dem Namen Quentin Tarantino zu "bewerben" ist einfach nur rotzfrech. - Tja ich bin drauf reingefallen... Hmpf
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arillo Fri, 19 Apr 2013 10:54:18 -0000
Antwort löschenKostenlose Donuts klingt plausibel. :D
Der Mann ist in der Tat sehr in die Breite gegangen. Finde ihn trotzdem immer noch durchgehend bemerkenswert.
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Kaskodil Mon, 22 Apr 2013 10:34:35 -0000
Antwort löschenDer Film wurde nicht mit dem Namen Tarantino beworben, Tarantino war durchaus daran beteiligt. Das Prinzip, große Stars neben kleine zu stellen, um ihnen den Einstieg nach Hollywood zu erleichtern findet man heutzutage aber bei jeder zweiten Produktion, oder nicht?
Was mich aber ein wenig stört ist deine sehr "Tunnelblick"-artige Ausgangslage: Du hast offenbar Quentin erwartet und warst nicht informiert, und jetzt bist du enttäuscht über deine eigene Unwissenheit vom Vornherein und lässt es an dem Film aus. Vll. ist aber auch der "Extended Cut" von mir einfach so viel anders. Ich kann deine Enttäuschung nur schwer nachvollziehen.
Jade Mon, 22 Apr 2013 11:31:54 -0000
Antwort löschenDeine Einschätzung ist nicht korrekt. Ich hatte mir einfach bessere Qualität erwartet - Quentin ist jetzt auch nicht unbedingt einer meiner absolut top-favorisierten Regisseure - der hat beileibe nicht nur "tolle Filme" gedreht : )
arillo Mon, 15 Apr 2013 01:00:31 -0000
Kommentar löschenFurchtbarer Schwachsinn. Es hätte 2 Punkte für die Ausstattung geben können, doch die Regie ist so grottenschlecht, die Geschichte, wenn man sie denn so nennen will, so mies erzählt, die Schauspieler durch die Reihe so unterirdisch, die Charaktere so egal, dass 0 Punkte noch zuviel sind. Selbst das Prädikat Hassfilm wäre eine Auszeichnung, die der Film nicht verdient.
Eine Verschwendung von Zeit, Geld und Energie. Ich hab den Film eh nur nebenbei zum Zeichnen angemacht, aber selbst da hat er genervt. Fünf Minuten vor Schluss habe ich dann ausgemacht, um dem Film zu demonstrieren, wie egal es mir ist, wie er ausgeht. Nun, dem Film wird egal sein, dass mir das egal ist. Aber auch das ist mir egal. Nacht.
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arillo Mon, 15 Apr 2013 01:04:09 -0000
Antwort löschenBevor jemand fragt: ja, ich weiß dass das ein Trashfilm von einem Rapper als Hommage an 40 Jahre ältere Trashfilme ist. Ich mag weder Rapper, noch Trashfilme, noch Martial Arts-Filme (so generell) und ganz besonders keine 40 Jahre alten Martial-Arts-Trashfilme.
Aber selbst dann müsste doch IRGENDWAS dabei rumkommen.
Jade Mon, 15 Apr 2013 12:29:04 -0000
Antwort löschenSehe ich genauso wie du !
baddestpoet Wed, 17 Apr 2013 20:22:58 -0000
Antwort löschenWarum guckst du dir den Film dann überhaupt an, wenn ich fragen darf?
arillo Fri, 19 Apr 2013 10:51:19 -0000
Antwort löschenWeil ich mir Crowe in dem Film irgendwie cool vorstestellt habe, die Idee witzig fand, und der Film auch immer wieder auf gelungene Kampfszenen hoffen ließ, diese aber nie kamen. Gefühlte 80% des Streifens bestehen aus schlechtem Storytelling als Off-Kommentar von RZA. Die Kampfszenen enttäuschen, wie schon gesagt, aufgrund der abscheulichen Kameraführung und Schnitte. Abgesehen von der Ausstattung ist Man With The Iron Fists handwerklich das mieseste, das ich seit Jahren gesehen habe.
arillo Fri, 19 Apr 2013 15:27:35 -0000
Antwort löschenGemeint war natürlich "vorgestellt". :3
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Kaskodil Mon, 22 Apr 2013 10:36:39 -0000
Antwort löschen"Gefühlte 80% des Streifens bestehen aus schlechtem Storytelling als Off-Kommentar von RZA." Man merkt, dass du den Film nur nebenbei angesehen hast, anders kann ich mir den Satz nicht erklären ;)
arillo Fri, 03 May 2013 16:28:05 -0000
Antwort löschenIch aber. Du hast ihn nur nicht richtig gelesen. Dass ich den Film nur nebenbei gesehen habe ist indes richtig. Mit voller Aufmerksamkeit wäre er auch nicht zu ertragen gewesen.