Zu Listen hinzufügen

The Man with the Iron Fists

The Man with the Iron Fists (2012), HK/US Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Eastern, Kinostart 29.11.2012


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
5.4
Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9
Community
1495 Bewertungen
116 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von RZA, mit RZA und Rick Yune

Im Martial Arts-Spektakel The Man with the Iron Fists, verwandelt sich Rapper RZA zu einer menschlichen Kampfmachine, um ein kleines Dorf vor dem sicheren Untergang zu bewahren.

Im feudalen China des 19. Jahrhunderts lebt ein Schmied (RZA) in einem Dorf inmitten des Dschungels. Von Mitgliedern eines ansässigen Clans wird er zur Herstellung von tödlichen Waffen und Werkzeugen gezwungen. Nicht ohne Grund benötigen sie die Vernichtungswerkzeuge, denn die Clans bereiten sich auf einen Krieg mit den anderen Stämmen vor. Der Rodent, Jackal, Lion, Hyena, Gemini und der Wolf Clan werden jeweils von ihren besten Kriegern, Assassinen und Kung Fu-Kämpfern verteidigt, die alle über besondere Ausrüstung und Fähigkeiten verfügen. Um herauszufinden, wer der Stärkere ist, lassen sie die Schwerter klirren und schrecken vor keinem Mittel zurück. Als ein Verräter das ganze Dorf in Gefahr bringt, mischt sich der Schmied in das Geschehen ein und verwandelt sich selbst in eine scheinbar unbezwingbare Waffe.

Hintergrund & Infos zu The Man with the Iron Fists
Die Clan-Mitglieder, alle mit unterschiedlichen Charakterzügen und ausgefallenem Kampfstil, werden von Russell Crowe (Jackknife), Cung Le (Bronze Lion), Lucy Liu (Madame Blossom), Byron Mann (Silver Lion), Rick Yune (Zen Yi), Dave Bautista (Brass Body) und Jamie Chung (Lady Silk) dargestellt.

Für die Stunts und die Choreographie der einzelnen Kampfszenen ist Corey Yuen verantwortlich, der sein Talent bereits in The Transporter, Jet Li’s The Enforcer und The Legend 2 unter Beweis stellte. Das Make Up-Team bestand aus dem vielfachen Emmy-Gewinner Greg Nicotero (The Walking Dead, Kill Bill: Volume 1) und dem Academy Award-Preisträger Howard Berger (Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, Sin City).

Lucy Liu las das Skript für The Man with the Iron Fists und war begeistert von den Elementen verschiedenster Kung Fu-Filme. Trotzdem bestand sie darauf, eine Szene ihres Charakters, Madame Blossom, umschreiben zu lassen. Der Teil der Story entsprach nicht ihrer Interpretation der Femme
Fatale und sie beratschlagte zusammen mit Eli Roth und RZA über eine Alternative, mit der alle zufrieden sein konnten.

Die Dreharbeiten zum Film begannen im Dezember 2012, mit einem Budget von 20 Millionen Dollar. Alle Szenen wurden in China gedreht. Steve Carr und RZA arbeiteten zwei Jahre lang zusammen am Drehbuch für The Man with the Iron Fists. Dabei gingen sie jeden mögliche Handlungszweig der Geschichte durch und beschrieben alle Waffen sehr detailliert. Die ursprüngliche Schnittversion des Films war vier Stunden lang. Die Studios schlugen vor, ihn in zwei Teilen zu veröffentlichen, doch auf Wunsch von Produzent Eli Roth hin wurde der Film auf 90 Minuten gekürzt. RZA stellte mit Howard Drossing den Soundtrack zusammen und fügte Songs verschiedenster Interpreten hinzu, darunter von Kanye West und RZA selbst. (LB)

  • 37795279001_1711658836001_th-4fed4f02da75b0e4ccc8d523-807632865001
  • 37795279001_1794288203001_th-5031ce31f59eb0e4695f2097-1471893302001
  • The Man with the Iron Fists
  • The Man with the Iron Fists
  • The Man with the Iron Fists

Mehr Bilder (17) und Videos (13) zu The Man with the Iron Fists


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Man with the Iron Fists
Genre
Actionfilm, Martial-Arts-Film
Ort
Asien, Shanghai, Volksrepublik China
Handlung
Duell, Herausforderer, Kampf, Kampfkunst, Kampfsport, Kung Fu, Kämpfer, Mixed Martial-Arts, Schmied
Stimmung
Aufregend, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Iron Fists

Kritiken (18) — Film: The Man with the Iron Fists

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Ein schrullig-buntes, comichaftes Martial-Arts-Massaker mit anachronistischem Hip-Hop-Soundtrack - eine überstilisierte Liebeserklärung (mit CGI-Hilfsmitteln) an die Bloodbag-Kunst und Tech-Spielereien (und nicht mehr) der Shaw-Bros.-Wuxia-Filme der 70er und 80er Jahre.

Dass die Handlung und ihre Charaktere dabei nicht allzu ernst genommen werden/werden können, ist insofern fast schon selbstverständlich. Dass RZA und Eli Roth eben jene dennoch halbwegs interessant gestaltet haben (ohne in Ultraernst zu verfallen), ist geradezu löblich.

Kurzum: Bei diesem "Fisten" kann man durchaus seinen Spaß haben. Puristen oder NICHT-Wuxia-/Wu-Tang-/TarantinoKult-Fans sollten sich allerdings mit Vorsicht an dieses Kleinod herantrauen.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

florian-stern

Antwort löschen

Die von dir genannten Filme der 70er und 80er kenne ich nicht, dennoch habe ich mich bei dem Film doch sehr amüsiert ;)


SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

»I always bring a gun to a knife fight.«

Rap-Legende RZA will seinem Lieblingsgenre die Ehre erweisen und mit seinem Film „The Man with the Iron Fists“ eine waschechte Eastern-Hommage inszenieren, die mit sämtlichen Versatzstücken der Hongkong-Streifen kokettiert, die sich über all die Jahre angesammelt haben. Man merkt RZA die innige Zuneigung durchaus an, detailliert und unermüdlich werden Referenzen vordergründig in Hülle und Fülle eingestreut, nur mag der Funke einfach nicht überspringen, denn egal wie viel Spaß die Wu Tang-Koryphäe beim Dreh auch hatte, seine Narration ist dilettantisch, überladen, höhepunktarm und verrennt sich in überstilisierten Gewaltexzessen. Ähnlich unbeholfen wirkt die verzweifelt auf Kult getrimmte Charakterzeichnung, der jede Kraft verloren gegangen ist und ebenso verwirrt durch die Szenerie stolpern, wie RZAs Schauspiel nach etwas mehr Talent fleht. Ergo: „The Man with the Iron Fists“ ist ein reizloser Kung-Fu-Klopper, der zwar durchaus sympathisch in seiner Grundmotivation daherkommt, am Ende aber vollkommen uninteressant bleibt, einfach weil die Liebe zum Genre nur sichtbar, anstatt auch für den Zuschauer fühlbar gemacht wird.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JackoXL: Die Drei Muscheln

Kommentar löschen
5.5Geht so

Das Regiedebüt von Hip-Hop Star RZA versteht sich als Hommage an die Eastern der 70er, vermengt diese mit Anleihen an den Western und zur Bindung gibt es reichlich Blut, Trash, Videoclipästhetik und den wohl unvermeidlichen, wenn auch nicht dominierenden, Rap-Soundtrack. Alles scharf und schnell im Wok angebraten ist stellenweise durchaus knackig und unverkennbar mit Liebe eines Fanboys gemacht, dabei mehr als einmal wie Tofu ohne Würze und im Endeffekt wie ein unbekanntes Gericht aus dem Chinarestaurant, was sich in die Kategorie nicht uninteressant, aber bestelle ich nicht nochmal einordnen lässt.
Optisch durchaus hüpsch, nicht ohne jeden Witz und Ironie angerichtet, mag "The Man with the Iron Fists" häppchenweise munden, vorrausgesetzt die mit herzblut inszenierten Sauerein verderben nicht den Appetit. In der All-you-can-eat Version, in Deutschland nur auf Blu-ray veröffentlicht, wird sehr grob geschnitten, gehackt, zerstückelt und gehobelt, eher englisch als well done. Die vereinzelten Einfälle des Chefkochs, der nicht nur am Herd steht, sondern auch die Rezeptidee lieferte, sie zusammen mit Beikoch Eli Roth und mit dem Segen von Sternekoch Quentin Tarantino niederschrieb, sind charmant und er überrascht sogar in der ansprechenden Präsentation, doch versteht er sich weniger auf die geschmackliche Gesamtharmonie eines wohlschmeckenden Mahls. Nett auf der Zunge, zwiespältig tangiert es den Gaumen, fade im Abgang.
Alle schönen Vorsätze und optischen Spielereien verlieren sich in den zahlreichen Zutaten, der oft amateurhaften Folge der Gänge und nicht zuletzt an der Tatsache, dass es zwar nach asiatischer Kost aussieht, aber unverkennbar aus dem American Diner kommt.
Um jetzt mal Tacheles zu reden: RZA weiß, welche Bilder er will, kann überhaupt keine Geschichte erzählen, spielt selbst so furchtbar, dass es schon fast wieder lustig ist, haut ordentlich auf die Kacke, aber mehr ist das nicht. Russell Crowe hat wohl in letzter Zeit oft genascht und sieht dementsprechend aus, hat aber sichtlich Spaß an seiner Rolle und dem ganzen Unfug. Der Misch-Masch-Stil und die Idee ist gar nicht mal schlecht, die Story und Erzählweise nah am Totalschaden, da reicht es halt nicht, Vorbilder zu kopieren und sich daran zu erfreuen. Viel gewollt, immerhin etwas gekonnt.
Wer gar keine Ansprüche stellt, alles nicht so eng sieht, an Trash Spaß hat und auch mal dann lacht, wenn das nicht unbedingt das Ziel war, geht schon irgendwie. Um nochmal die Brücke zum Anfang zu schlagen: Die Empfehlung zu RZAs Chop-Suey mit Barbecuesoße sollte gefolgt sein von: "Wenn du dich traust..."

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

JackoXL

Antwort löschen

Das sollen sie auch sein. :)


Lili 9ochefort

Antwort löschen

Yeah ich hab mich getraut, und ich traue mich wieder. :D


Arthur A.: www.filmfutter.com

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Insgesamt ist The Man with the Iron Fists leider zu abstrus und vollgepackt mit hölzernen Dialogen, die sich in der Ausdrucksweise völlig fehl am Platze anfühlen, um irgendwie ernst genommen zu werden, aber es mangelt ihm zugleich auch an Witz und Einsicht in die eigene Absurdität, wie diese zum Beispiel bei Machete von Robert Rodriguez vorhanden waren. Vielmehr verkommt der Film in großen Teilen einfach zu einem schlechten Vertreter von dem Genre, welchem er ein so gerne huldigen möchte. Mit einem einigen Six-Packs und vielen Freunden ist er vielleicht durchaus genießbar, aber andererseits kann man dann ja einfach direkt auf den viel besseren Die 36 Kammern der Shaolin zurückgreifen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Wer hat das früher nicht gemacht? Mit Freunden Filme nachgespielt. Am Spielplatz den zuletzt gesehenen Kracher des Duos Bud Spencer und Terrence Hill Szene für Szene imitiert. Da wurden die Soundeffekte noch selbst mit dem Mund gemacht, die Schläge kamen im Schneckentempo, damit sie nicht weh taten und die wahre Gefahr waren nicht die Actionpassagen, sondern die rabiate Diskussion wer Hill oder Spencer sein durfte. Schöne Zeit. Voller Naivität, Bewunderung vor dem Medium Film und faszinierender Augenblicke. Wer Glück hat, kann dieses Spiel auch weiterspinnen, wenn er erwachsen ist. Vor allem dann, wenn er Quentin Tarantino im Rücken hat. Dann kann sogar aus dem imaginären Werk ein echter Genre-Beitrag werden. Rapper RZA schuf mit seinem Wannabe-Eastern „The Man with the Iron Fists“ so einen Spielplatzfilm, nur dass hier dem asiatischen Kung-Fu-Film der Shaw Brothers gehuldigt wird und nicht dem italienischen Klopper-Duo Hill und Spencer.

Das allergrößte Problem des Films ist nicht seine Darstellerriege oder die verkomplizierte Handlung, vielmehr ist der entscheidendste Makel von „The Man with the Iron Fists“, dass er sich nie wirklich nach dem anfühlt, was er gerne sein möchte. Hip Hop meets Eastern, so lautete das Rezept, doch das Ergebnis kann beide Merkmale nicht zufriedenstellend wiedergeben, geschweige denn vereinen. Klar, der Soundtrack ist raplastig, hinterlässt aber genauso wenig einen bleibenden Eindruck, wie die mannigfaltigen Elemente des Kung-Fu-Films. Alles wirkt unstimmig. Die verschiedenen Genreversatzstücke wollen nicht zusammen passen und stechen sich gegenseitig aus. Das macht weder Spaß noch Eindruck. Einige Filme und Ideen sollten vielleicht doch besser dort bleiben wo sie hingehören: dem Spielplatz.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

stuforcedyou

Antwort löschen

Ja, vor gut einer Stunde, im MultiScreen :D


BaitfroN

Antwort löschen

Spielplatzfilm, das trifft den Nagel auf den Kopf!


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

In Sachen Action-Choreografie und Parodie von Martial Arts-Filmen bietet The Man with the Iron Fists eine auch optisch tolle Mischung, die allerdings unter dem Ballast all der vielen Ideen und Figuren leiden.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

So ganz in die Tarantino-Liga stößt Iron Fists zwar nicht vor [...] aber als reiner Action- und Splatterspaß [...] geht dieses schöne Martial Arts-Spektakel locker durch.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ulricke Frick: BR Ulricke Frick: BR

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

Ein Film für Fans des Genres. Die dürften auch großherzig über die diversen Anfängerfehler hinwegsehen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Edward Nigma: CinemaForever

Kommentar löschen
5.5Geht so

"I always bring a gun to a knife fight."

Wenn Musiker von der Musik genug haben und nach neuen Herausforderungen suchen, probieren sie oftmals eine Karriere in Hollywood ins Rollen zu bringen. Nicht wenige zieht es dabei vor die Kamera, und auch wenn offensichtlich nicht jeder Musiker zum Schauspieler berufen ist, feiert so manch einer mit diesem Berufswechsel große Erfolge. Andere besonders kreative Köpfe zieht es dagegen hinter die Kamera: Das kann in einem absoluten Desaster enden, wie jüngst Pop-Queen Madonna mit ihrem Historien-Drama „W.E.“ bewiesen hat, aber auch zu durchaus interessanten Ergebnissen führen, wie im Falle des französischen Ausnahme-Künstlers Quentin Dupieux (Mister Oizo), der mit seinem Experimentalfilm „Rubber“ mal eben die Kino-Konventionen auf den Kopf stellt. Mit „The Man with the Iron Fists“ versucht nun auch Wu-Tang-Legende und bekennender Kung-Fu-Film-Fanatiker RZA im Filmgeschäft Fuß zu fassen. In diesem hat der Clanführer nicht nur die titelgebende Hauptrolle übernommen, sondern versucht sich auch gleich noch als Regisseur und Drehbuchautor. Das Resultat ist ein trashiger Martial-Arts-Streifen, der zwar merkliche Schwächen in der Inszenierung besitzt, aber auch durch eine ganze Reihe ausgefallener Ideen Punkten kann.

In Jungle City ist der Teufel los: Seitdem die zwei verfeindeten Clans der „Lions“ und der „Wolves“ ihre Machtkämpfe in der kleinen Stadt austragen, ist dort kein Einwohner mehr sicher. Auch der geheimnisvolle Schmied (RZA) wird in den Kampf um Macht und Gold hineingezogen und stellt für beide Parteien außergewöhnliche Kriegswaffen her. Als auch noch der eigenwillige Kopfgeldjäger Jack Knife (Russel Crowe) und der stählerne Killer Brass Body (Dave Bautista)auf der Bildfläche erscheinen, eskaliert die Lage in der Dschungelstadt...

Gleich in den ersten fünf Minuten fackelt RZA ein Martial-Arts-Feuerwerk sondergleichen ab. Wenn zu donnernden Beats und einem legendären Rap-Part des verstorbenen Wu-Tang-Mitgliedes ODB bereits im Prolog ordentlich Prügel verteilt werden, Knochen brechen und Gliedmaßen durch die Gegend fliegen, weiß man, worauf man sich die nächsten 90 Minuten einzustellen hat: Trashige Martial-Arts-Unterhaltung der alten Schule. Was RZA hier in den Kampfszenen auf die Leinwand zaubert, scheinen die Wirklichkeit gewordenen Fantasien eines echten Martial-Arts-Fanboys zu sein. Denn durch die detailreichen Kostüme, die spektakulären Waffen, die halsbrecherischen Kampfmoves und das breit gefächerte Figurenarsenal, von denen jeder einzelne Charakter schrill, überzeichnet und verdammt tödlich ist, werden zumindest die Action-Einlagen bis zuletzt nie langweilig. Wenn der amerikanische Pistolero Jack Knife auf den gefürchteten Blasrohr-Killer Poison Dagger trifft, sich todbringende Freudenmädchen mit dem gefürchteten Lion-Clan anlegen und ein Schmied mit eisernen Fäusten in den direkten Schlagabtausch mit dem stählernen Killer Brass Body tritt, ist blutige Martial-Arts-Action wie zu den Hochzeiten der Shaw-Brothers-Filme garantiert.

Doch leider verliert sich der Film allzu oft in einer unnötig hohen Anzahl aus verschiedenen Handlungssträngen. Rache, Verrat, Machtgier: Jeder Charakter hat seine eigenen Beweggründe um sich in den Kampf um Jungle Village einzumischen. In diesem Durcheinander verliert man schnell einmal den Überblick, wer denn gerade mit wem unter einer Decke steckt und warum. Und so gestaltet sich die Zeit zwischen den furiosen Kampfsequenzen als Geduldsprobe für den Zuschauer, die lediglich Russel Crowe als notgeiler Cowboy ein wenig auflockern kann. Da wäre es doch durchaus interessant zu wissen, ob die ursprünglich auf vier (!) Stunden angedachte Fassung von RZA für ein wenig mehr Klarheit in der wirren Figurenkonstellation gesorgt hätte.

Das RZA eigentlich der richtige Mann für einen coolen Soundtrack ist, hat er bereits mehrfach bewiesen. So steuerte er beispielsweise die herrlich minimalistischen Beats für Jim Jarmuschs „Ghost Dog“ bei, oder machte die Serie „Afro Samurai“ erst durch seine musikalische Untermalung zu einem der coolsten Animes der letzten Jahre. Doch gerade in seiner Königsdisziplin erreicht RZA diesmal nur das Mittelmaß, was wohl in erster Linie daran liegen dürfte, dass viele der Songs diesmal gar nicht aus der Feder des Wu-Tang-Masterminds stammen. Herausgekommen ist ein Soundtrack auf Wu-Tang B-Seiten-Format, ein glatt gebügelter Mix aus Rap R&B, der leider nicht recht mit der trashigen Atmosphäre des Films harmonieren will.

Fazit: Trotz tatkräftiger Unterstützung von Eli Roth („Cabin Fever“) und Quentin Tarantino („Kill Bill“) kann das filmische Erstlingswerk des Wu-Tang-Oberhauptes RZA nicht vollends überzeugen. Denn die konfuse Handlung um die Geschehnisse in Jungle City bremst „The Man with the Iron Fists“ immer wieder aus. Dass wir RZA nicht zum letzten Mal auf dem Regiestuhl gesehen haben werden, steht bereits schon jetzt fest, denn mit „Genghis Khan“ und „No Man's Land“ sind gleich zwei Projekte für die nächste Zukunft geplant.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Man sieht dem modernisierten Martial-Arts-Film an, dass er von jemandem gemacht wurde, der das Genre seit Kindheitsjahren liebt – aber nicht zum Filmemachen berufen ist.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

RZAs Regiedebüt kann das schwache Drehbuch über weite Strecken durch optische Schauwerte und einige originelle Ideen abfangen und gefällt durch einen eigenen Charme.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Fans haben schon jahrelang daran gewartet 'Ein Film von RZA' im Abspann lesen zu können und 'The Man with the Iron Fists' ist die Wartezeit wirklich wert.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Nick Pinkerton: The Village Voice Nick Pinkerton: The Village Voice

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

The Man with the Iron Fists ist teilweise wirklich schlecht gemacht, verleiht aber ein Home-Made-Gefühl, das den Film schon wieder sympathisch werden lässt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Scott Bowles: USA Today

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

The Man with Iron Fists wirkt eher wie ein 95-minütiges Musikvideo, mit einem trommelnden Soundtrack und sich windenden Models.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andrew Barker: Variety Andrew Barker: Variety

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die hitzige Begeisterung des Regisseurs steckt an und zum Ende hin findet der Film endlich seinen Rhythmus.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Regisseur RZA hat einen Instinkt für großes Theater, aber seine Fähigkeiten als Filmemacher sind roh und müssen noch geschliffen werden.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

The Man with the Iron fist bedient die Wünsche der Fans des Genres, es fehlt ihm aber an Inspiration und dem Gespür eines Tarantino oder Leone.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Manohla Dargis: New York Times Manohla Dargis: New York Times

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

The Man with the Iron Fists ist das Ergebnis einer tiefen cineastischen Passion in Verbindung mit einer eher amateuerhaften Begabung im filmischen Bereich.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (97) — Film: The Man with the Iron Fists


Sortierung

Friedsas

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja über die Story wurden ja hier schon mehr Kommentare geschrieben ;) Brauch man nicht unbedingt beanstanden und drauf rumreiten die ist Quark :D

Das ändert aber nichts daran das das ganze so stylish und verrückt ist wie kaum etwas^^ Wer mit Kill Bill bzw. mit Kung Fu etwas anfangen kann wird auch hier seine Freude haben ;) Sehr brutal und äußerst abgedreht!

Ich hatte meinen Spaß :D

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Kaskodil

Antwort löschen

Top Kommentare, checkmate haters.


Friedsas

Antwort löschen

@Kaskodil mhmm ich kann mit deinem Kommentar relativ wenig anfangen also: Glückwunsch?


Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Ein einziges großes blutiges Gemetzel. Das allein macht den Film allerdings nicht wirklich sehenswert. Die Pseudo-Tarantino-Art des Films versagt an jeder Ecke, die Darsteller sind durchweg hölzern (einzig Crowe und Batista sind hier eine Ausnahme) und die Regie unterirdisch. Selten so zerschnittene Szenen gesehen. Muss man nicht haben.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Mr. Pink

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kung-Fu-Splatter-Action-Eastern-Western-Fantasy-Märchen ain't nuthing ta fuck wit!

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Tom Blues

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was fuer eine Gemetzel

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Gabe666

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Sie sagen "Fuck You" mit Kung Fu!"
So lautet die Werbezeile. Im Film benutzt zwar keiner das F-Wort, aber dennoch hatte ich hier ordentlich Spaß. "The Man With The Iron Fists" ist eine überdrehte Hommage an die Kung-Fu-Klassiker der Shaw-Brothers aus den 70er Jahren. Regisseur, Co-Drehbuchautor, Music Supervisor und Hauptdarsteller RZA ist großer Fan der Filme und besitzt das nötige Herzblut, um seine Vision zu verwirklichen. Das merkt man auch.
Die Kämpfe sind klasse choreografiert, die Kameraarbeit ebenso vorzüglich und es gibt zahlreiche Anspielungen auf die verschiedensten Filme, inklusive der Verwendung beliebter Klischees (z.B. den altbekannten Wilhelms-Schrei). Nebenbei wird noch richtig derbe rumgesplattert, wodurch auch die Gorehounds auf ihre Kosten kommen. Besonders löblich ist, dass bei den Gewaltszenen hauptsächlich auf handgemachte Effekte gesetzt wurde, welche von den Spezialisten von KNB (u.a. "From Dusk Till Dawn") erstellt wurden. Die Kämpfe sind dagegen eher eine Mischung aus altbekannten Seil-Tricks und CGI, machen aber definitiv allesamt Spaß.
Was dem Film vor allem zugute kommt, ist sein Humor. Die Story ist natürlich kompletter Schwachfug (so wie bei den Originalfilmen vermutlich auch), ignoriert Historie, Geographie (wie bitte kommt man mit einem Schiff von den amerikanischen Südstaaten so schnell nach China?) und (vor allem) Logik (z.B. trägt der Handlungsort, welcher in China liegt, den englischen Namen "Jungle Village", und auch generell redet man offenbar lieber englisch als in seiner Landessprache). Von Realismus fange ich besser garnicht erst an. Der Film serviert einem das alles aber mit einem Augenzwinkern.
Bei der Besetzung beschloss man, nicht zu kleckern, sondern zu klotzen und engagierte zahlreiche hochkarätige Schauspieler und Kampfsportler, die ihre Arbeit alle ordentlich machen. Neben den Hollywood-Stars Russell Crowe (der hier einen starken Hang zum Overacting hat, dadurch aber irgendwie erst Recht für Spaß sorgt), Rick Yune, Lucy Liu, Jamie Chung (deren Synchronstimme leider überhaupt nicht zu ihr passen will, die ansonsten aber gut in die Rolle passt) und (in einer kleinen Nebenrolle) Pam Grier sieht man hier u.a. den Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Cung Le und den Wrestler David Bautista. Außerdem gab sich Shaw-Brothers-Urgestein Gordon Liu, den die jüngeren Zuschauer vor allem aus "Kill Bill" als Pai Mei kennen dürften, die Ehre. Man merkt allen den Spaß an, den sie beim Dreh hatten. Nur RZAs Entschluss, die Hauptrolle selbst zu übernehmen, hätte er lieber nochmal überdenken sollen. Er stellt nämlich die einzige eklatante Fehlbesetzung dar, denn er schafft es zu keinem Zeitpunkt des Films, irgendwelche Emotionen zu vermitteln, nicht einmal in einer Folterszene. Regie führen kann er, das hat er bewiesen, aber als Schauspieler sollte er sich besser nicht erneut versuchen.
Obwohl der Film größteils unterhält, hat er dazu noch ein weiteres, schwerwiegendes Manko. Bei der Post-Produktion krachte es, wie so oft, zwischen Regisseur und Studio. Der ursprüngliche Rohschnitt des Filmes war vier Stunden lang, weshalb RZA den Film lieber in zwei Teilen veröffentlichen wollte. Daraus wurde jedoch leider nichts und so musste er den Film auf 95 Minuten (bzw. 107 in der Extended Version) herunterkürzen. Somit teilt der Film das Schicksal anderer Werke wie "Cabal - Die Brut der Nacht" und "Ultraviolet". Dass der Film gekürzt wurde, macht sich hier zwar nicht so penetrant bemerkbar wie bei "Cabal", aber dennoch wird, besonders gegen Ende, deutlich, dass nicht wenig fehlt. Es wird quasi durch die Handlung gehetzt, bestimmte Subplots nicht weiter ausgeführt, die Motivation mehrerer Charaktere erschließt sich einem nicht wirklich und manche kommen auch einfach zu kurz (z.B. fand ich, dass Jamie Chungs Charakter Lady Silk kaum genutzt wird, was für mich sehr schade war; sie und ihre "Sucker Punch"-Kollegin Vanessa Hudgens scheinen sich mittlerweile ja in den illustren Kreis der Tarantino/Rodriguez-Beteiligten zu begeben, aber mehr als ein paar Minuten bekamen sie bisher beide nicht spendiert; ich hoffe mal, dass Rodriguez zumindest Jamie Chung im zweiten "Sin City" besser in Szene setzt).
Die Handlung zerfasert in zu viele Nebenhandlungen mit zu vielen Charakteren (von denen ich einige anfangs auch kaum auseinanderhalten konnte) und dementsprechend wirkt der Film ziemlich überladen und unübersichtlich. Man hätte vielleicht nochmal drüber reden sollen, ob es wirklich so eine gute Idee war, nicht doch zwei Filme draus zu machen. Bei "Cabal" zumindest wurde das fehlende Material nach 22 Jahren dann doch aufgetrieben und bereits auf Conventions gezeigt und irgendwann in nächster Zukunft wird man wohl auch hierzulande im Heimkino in den Genuss der ursprünglichen Fassung von Clive Barkers zweiter Regiearbeit kommen. Bei diesem hier haben wir aber wohl noch eine solche Wartezeit vor uns, wenn man den Original-Film denn überhaupt irgendwann zu Gesicht bekommen wird.
Zumindest wurde auf Blu-Ray eine um 12 Minuten längere Version nachgeschoben, die etwas mehr Gewalt und Kämpfe und auch zusätzliche Handlungsszenen zeigt. Außerdem noch 20 Minuten an entfernten Szenen, von denen einige zwar tatsächlich verzichtbar sind, manche aber eine sinnvolle Ergänzung für den Film dargestellt hätten. Wegen des erhöhten Gewaltgrads bekam diese Fassung hierzulande eine Freigabe ab 18 Jahren, wogegen die Kinofassung (die immer noch sehr deftig ausfällt) ab 16 freigegeben ist. Die Extended Version ist der Kinofassung eindeutig vorzuziehen, trotz einiger eher, nun ja, "bescheidener" CGI-Effekte, für deren Bearbeitung am Ende wohl nicht mehr genug Geld übrig blieb. Durch die teils sehr miesen Computereffekte erhält der Film aber auch irgendwie einen gewissen trashigen Charme. Na gut, auf die während des Abspanns eingefügte Sequenz, die eine mögliche Fortsetzung andeutet, hätte man auch verzichten können, denn diese wirkte schon sehr albern. Aber ansonsten ist die erweiterte Fassung deutlich unterhaltsamer als die normale.
Im Übrigen ist anzumerken, dass diese Fassung NUR auf Blu-Ray erschien, was meiner Meinung nach schon eine ziemliche Abzocke darstellt, da man auf diese Weise quasi dazu gezwungen wird, sich einen Blu-Ray-Player zuzulegen, wenn man den Film in der erweiterten Fassung sehen will (ich persönlich kaufe meine Filme zwar hauptsächlich auf Blu-Ray, finde aber, dass man dem Konsumenten schon die Wahl lassen sollte und kann es auch verstehen, wenn man bei DVDs bleiben will).
Meine Wertung würde wohl höher ausfallen, wenn der Film nicht diesen Stückwerk-Charakter hätte, aber dennoch kann ich ihn Action- und Grindhouse-Fans nur empfehlen. "The Man With the Iron Fists" hat diesen herrlichen Retro-Charme, er ist ein wilder, abgedrehter Kung-Fu-Exploitation-(teils auch Blaxploitation)film mit Western- und Fantasy-Elementen, bei dem die Nähe zu Tarantino offensichtlich ist. Selbiger ist mit RZA übrigens auch gut befreundet und beriet diesen gemeinsam mit Eli Roth (welcher den Film auch produzierte, das Drehbuch schrieb und in einem kleinen Cameo in Erscheinung trat) beim Dreh und vermarktete den Film auch unter seinem Namen. Ich könnte mir den Trailer zum Film (dann natürlich noch zusätzlich mit absichtlich mieser Bildqualität und einem bescheuerten Off-Kommentar versehen) gut als Fake-Trailer während des Grindhouse-Doublefeatures vorstellen, in das er sich mit Sicherheit gut einfügen würde. Übrigens war sogar geplant, die Handlung von diesem Film mit Tarantinos "Django Unchained" zu verbinden, indem RZA in selbigem als Sklave auf einer Auktion in Erscheinung treten sollte, was aber letztendlich leider scheiterte.
Schlussendlich bleibt "The Man with the Iron Fists" ein kurzweiliges Vergnügen, zwar leider beschnitten, aber immer noch sehr unterhaltsam. Ich hege die Hoffnung, dass man irgendwann auch hiervon noch die ursprünglich vom Regisseur angedachte Fassung sehen können wird.

bedenklich? 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

marcshake

Antwort löschen

Mich erinnert deine Kritik daran, dass ich den Film immer noch sehen will :D Danke


Gabe666

Antwort löschen

Gern geschehen! :)


longus69

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Wieder eins der unzähligen Beispiele dafür dass fulminate Schauwerte und Effekte sowie zwei drei nette Hommagen und Zitate keinen Kult am Fließband erzeugen können wenn Story Geist und Schauspielkunst fehlen (Gnadenpunkte lediglich für Cameron Crowe...) ... Erspart uns bitte die im Abspann angedeutete Fortsetzung...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

moep0r

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Wie das unter Freunden so ist, schenkt man sich zu Weihnachten etwas Schoenes. Da meine Freunde und ich allesamt ziemlich hip sind (okay, das war gelogen), beschlossen wir, zu Wichteln. Und weil wir ausser hip auch total scheisse sind (stimmt leider) machten wir Schrottwichteln, genauer gesagt “Trashwoch-Film-Schrottwichteln”. Hinter Trashwoch verbirgt sich unsere mitwoechliche Zusammenkunft zum Bier trinken und nunja, Trash gucken. Der erste gewichtelte Film den wir schauten, war The Man with the Iron Fists, der mir besser gefallen hat als erwartet und deshalb auch mit einem Review belohnt wird.

Ich gebe direkt zu, dass ich die Story nicht ganz verfolgen konnte, da einfach zu viele Charaktere vorkommen dessen Namen ich mir nicht merken konnte/wollte und die auch irgendwie ale ziemlich aehnlich aussahen. Ich versuche der Vollstaendigkeit halber aber dennoch euch zu erzaehlen worum es geht: Der Film beginnt irgendwo im tiefsten Asien in einem Dorf namens Djungle Village (was ich allerdings jedes mal als Django Village verstand, bis ich irgendwann das Ortsschild sah) mit einem wirklich guten Schmied. So gut, dass er stets fuer die Clans der Umgebung Waffen schmieden darf. Irgendwann geraet er aber zwischen die Fronten und ihm werden die Arme abgehackt. Er wird vom ansaessigen Lebemann Jack Knife (super schmierig von Russel Crowe gespielt) aufgepeppelt und bekommt… Ueberraschung: eiserne Faeuste die er sich auf seine Stuempfe stuelpt und seinen Rachefeldzug beginnt.

Tja und obwohl ich der Story eher nicht so gut folgen konnte, habe ich an The Man with the Iron Fists echt gefallen gefunden. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass ich sowohl Wu-Tang als auch Tarantino (der laut DVD-Cover irgendwas mit dem Film zu tun hat) und Wuxia-Kino nicht ganz abgeneigt bin. Zum anderen ist der Film aber auch einfach herrlich ueberzogen und macht in Gesellschaft von Freunden und/oder einer Kiste Bier einfach sau viel Spass.

Auf keinen Fall sollte man jedoch den Fehler machen und sich den Film anschauen in der Hoffnung, einen guten Eastern zu bekommen. Denn soweit ich die Story verfolgen konnte ist alles ziemlicher Bloedsinn (besonders die Rollen von Crowe und Bautista sind auf ihre Art mit das over-the-toppeste was ich bisher gesehen habe).

The Man with the Iron Fists hat mich mit all dem Hip Hop, den ueberstilisierten Kaempfen und den skurrilen Charakteren auch ein bisschen an Samurai Champloo erinnert. Aber an die Serie um Fuu, Mugen und Jin kommt RZAs Film natuerlich nicht ran. Will er aber vielleicht auch gar nicht. Ich denke er wollte einfach einen Asia-Streifen schaffen, den er als Genrefan selbst gern gucken wuerde.

Fazit
Wu-Tang, Wuxia, Trashkino. Wer mit zwei oder mehr dieser drei Dinge etwas anfangen kann, der wird seinen Spass mit dem Film haben. Alle anderen begeben sich auf eine Reise ins Ungewisse.

http://www.omgwtfbbq1337.de/2014/01/13/the-man-with-the-iron-fists-2012/

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

gajer1978

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Ganz ok, der Streifen...
Man merkt, dass Tarantino seine Finger im Spiel hat, harte (übertriebene) Effekte gibt es zuhauf in diesem Film...
Man kann ihn schauen, aber es gibt viel besseres auf diesem Gebiet...bzw in diesem Genre!!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Steve Austin

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"The Man with the Iron Fists" ist im Grunde die komplette Laufzeit über ein gelungener Service am Genrefan. Regisseur RZA liefert hier in seinem Debüt viel Liebe zum Detail ab. Trotzdem will er aber zeitweise zu viel und übertreibt es mit einer Vielzahl an Charakteren und Informationen, so dass die Übersicht schnell mal verloren geht. Dagegen sind die Kämpfe mehr als ansehnlich inszeniert. Auch optisch macht der Film einiges her und bietet schöne Schauplätze.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

lieber_tee

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ein gesampelter Film...
Coole, wippende Beats begleiten endlose Genre-Loops aus Wuxia, Kampfsport, Eastern, Western und Gangster-Surrogaten, ständig neben der Spur, isoliert betrachtet fulminant, in ihrer Künstlichkeit hoch-gezüchtet bis zur Peinlichkeit. Die Action-Choreographie ist tricky, der Blutgehalt (-> Extended Edition) enorm. Schauspielerisch ist RZA eine Niete, sein Nicht-Spiel steht im krassen Gegensatz zur ekeligen Macho-Posse des Russell Crowes, der in seiner unerträglichen Selbstgefälligkeit hyperventiliert. Lucy Lius unterkühlte Erotik und emanzipatorische Power ist Balsam für die gequälte Seele. Und sonst, der Film ist Dünnschiss, macht aber (zeitweise) echt Spaß...

bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Murphante

Antwort löschen

haaaahahahahahaaaa Geiler Kommentar :D


lieber_tee

Antwort löschen

Danke, Murph.


sophia.rosenberger

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin wirklich kein Fan von allzu krasser Gewalt in Filmen. Mir geht so was teilweise ganz schön an die Nieren. Aber bei diesem Film ging es mir gerade darum, denn hier spielt das meterweit spritzende Blut die Hauptrolle. Die Gewalt ist so übertrieben, dass man wirklich ziemlich oft herzlich lachen muss.
Die Story beginnt recht schleppend, da man ehrlich gesagt nicht gleich durchblickt, aber irgendwann kommt man dann mit und freut sich über die mit Action gespickte Geschichte.
Der Film nimmt rasch Tempo auf, und das gehört sich für so einen Streifen auch.
Und ehrlich gesagt ist das Grundgerüst der Handlung gar nicht so abwegig. Denn wenn man sich alles mal objektiv betrachtet, können Menschen tatsächlich zu grausamen Monstern werden, wenn es um einen so großen Betrag an Gold geht.
Die Figuren sind abwechslungsreich, Russel Crowe sogar eine echt coole Sau (und das sage ich als jemand, der Russel Crowe eigentlich nicht mag), Lucy Liu beweist eiskalt Frauenpower und RZA steuert nicht nur einen erstaunlich passenden Soundtrack, sondern mit seiner Rolle einen interessanten Protagonisten bei. In dessen Flashbacks wird sogar einiges an philosophischem Inhalt und tatsächlich gar nicht schlecht recherchierten chinesischen Körper- und Grundsatzlehren erklärt.
Natürlich wird alles immer wieder übertrieben und so viel ist einfach ironisch und übertheatralisch, doch das ist nicht schlimm. Und ich wette, die Darsteller hatten einen Heidenspaß beim Drehen der Kampfchoreos.
Fazit: Kein tiefgründiger, aber solider und spaßiger Martial-Arts-Film für einen entspannten Abend.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Codebreaker

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Nachdem mir der Trailer damals recht gut zugesagt hat, bin ich nun dazu gekommen mir "The Man with the Iron Fists" anzuschauen.
Viel Einleitung fällt mir dazu nicht wirklicht ein, deshalb fange ich direkt mal an.
Der Film hat mich mir im Endeffekt doch deutlich besser gefallen, als ich gedacht habe. Versteht mich nicht falsch, ich habe keinen "schlechten" Film erwartet, aber eben auch keinen so guten, wie ich ihn im Endeffekt bekommen habe.
Sicherlich, es handelt sich hierbei nicht um das Meisterwerk schlechthin, aber um einen doch relativ guten Film, der mir eine Menge Spaß bereitet hat.
Man merkt, dass es sich hier nicht einfach um "irgendeine Arbeit / irgendeinen Film" handelt, sondern dass eine gewisse Leidenschaft dahintersteckt. RZA war hierbei ja nicht nur Regisseur und Hauptdarsteller, nein auch das Drehbuch und die Musik ist ihm zu verdanken. Man merkt, dass das ihm hier wirklich wichtig war und das gefällt mir als Zuschauer richtig gut.
Zur Story: ja, hier sollte man vielleicht nicht wirklich viel zu sagen, denn wirklich viel ist da auch nicht. Allgemein wirkt das eher so, als wäre die Story das "Unwichtigste" und nur die Verpackung zählt, aber okay, man sollte der Geschichte weniger Beachtung schenken und eben mehr auf die "Verpackung" schauen. Denn das funktioniert super.
Abgedrehte Kämpfe, gut aufgelegte Schauspieler, ein gewisser Grad an Brutalität, passende musikalische Untermalung, ... es passt hier für kurzweilige Unterhaltung einfach alles.
Noch ein paar Worte zu den Schauspielern. Russell Crowe, Lucy Liu, eben RZA, Dave Bautista (der mich als Schauspieler bisher noch nicht so ganz überzeugt hat, auch hier nicht, aber gut, so viel gab seine Rolle auch nicht her), Jamie Chung, Byron Mann, ... alle haben sie doch ziemlich viel Spaß gemacht und es sah auch so aus, als hätten sie Spaß gehabt.
Wie gesagt, storymäßig darf man nicht zu viel erwarten. Ansonsten ist dieser Film einer, der richtig viel Spaß macht, den man sich ruhig mal anschauen sollte und der mich, wie gesagt, doch ziemlich überrascht hat. Abgedrehte Ideen hier und da... Ich bin vollkommen zufrieden und würde jedem raten, der überlegt ob er ihn sich mal anschauen will, ihn wahrhaftig auch zu sehen. Jeder dem der Trailer eher weniger zusagt, sollte allerdings die Finger von lassen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

bonjovi84

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

relastiv lahmer film mit guten letzten 20 minuten... sonst wären keine 6 punkte drin

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Hueftgold

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

So als erstes will ich euch sagen, dass ich mir beide Versionen direkt nacheinander angeguckt habe. Gewalt technisch wurde eigentlich nur der Vorspann verändert, die weitaus deftigeren Sachen waren allesamt in der FSK 16 Kinofassung enthalten.

Zum Film: Was soll ich sagen. Eine Irre-Mixtur nein wohl eher eine Hommage an die alten Kung Fu Filme. RZA ist einfach Fan, und das merkt man hier auch deutlich! Physikalische Gesetze werden hier kleingeschrieben. Jeder, der schon seit langem Martial Art Fan ist, erinnert sich bestimmt an die Art von Action, in der die Hauptpersonen aus dem Stand 10 Meter hoch springen, mit einem 5 fachem Salto Richtung Angreifer fliegen und diesen dann so treten, dass dieser durch eine 50 Meter entfernte Wand knallt. Das bekommt ihr hier zuhauf geboten!

Die Kampfe sind amüsant,brutal (Over the Top (; ) und sehr gut choreografiert. Abwechslungsreich sind diese auch und man könnte meinen, dass sich jeder Charakter mal schnell Q von James Bond ausgeliehen hat, damit dieser einzigartige Waffen herstellt. (Mein absoluter Favorit ist das Spezial-Messer von Jack Knife).

Schauspielerisch ist das ganze auch das Overacting schlecht hin, aber es macht einfach verdammt viel Spaß beim zugucken. Besonders erwähnenswert sind hier Russel Crowe als Jack Knife und Byron Mann als Silver Lion. Kurz und knapp: Jeder ist gut.

Die Story ist der einzige Schwachteil des Filmes, ich meine natürlich erwarte ich nun kein oscarreifes Drehbuch aber so etwas minimalistisches auf 106 Minuten zu strecken ist vielleicht doch etwas zu viel. Einige Längen sind leider mit dabei.

Doch da kann ich getrost drüber hinwegsehen, denn The Man with the Iron Fists ist RZA`s Geständnis zur Liebe für Martial Arts Streifen, und ist sehenswert. Lasst euch nicht wieder von den Sprüchen auf der DVD abschrecken, denn nicht jeder Film auf dem Quentin Tarantino oder Eli Roth präsentiert stand, war wirklich gut. Dieser ist es umso mehr und ihr Martial Arts Hasen solltet unbedingt mal einen Blick risikieren!

Und an die Hip Hop Fans. Die Musik ist erstklassig! Von Kanye West bis Wiz Khalifa ist alles dabei!

The Baddest Man Alive

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

jacker

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gesehen: Unrated Extended Edition

Was gibt es schöneres als einen Film zu sehen, der aus jedem Frame, jeder Einstellung und jeder Sequenz die pure Liebe und Leidenschaft atmet?

RZA und Martial-Arts- / Kung-Fu- / Shaolin-Eastern, das ist wie Leben und Atmen - ersteres funktioniert ohne letzteres nicht! Man bedenke, dass der Mann (den man ja sicher ohne großen Gegenwind als den Mastermind und Godfather des Wu-Tang Clans bezeichnen kann) immerhin seine und die ganze Karriere seiner Crew-Member auf Symbolen, Mythen und nicht unwesentlich auch Audio-Schnipseln aus eben diesem Genre aufgebaut hat.

"The Shaolin and the Wu-Tang could be dangerous!"

Immer war die fernöstliche Kampfkunst Teil der Musik und des Auftretens des Wu-Tangs, mittlerweile ist das alles schon Teil von RZA's Lebenswerk. Zeit also, endlich einen Schritt weiter zu gehen und eine Hommage in Filmform an die Meister, die Vorbilder, die Leitbilder zu formulieren.

Ohne wirklich viele Filme auf dem Gebiet zu kennen, lässt sich trotzdem mit absoluter Sicherheit sagen: THE MAN WITH THE IRON FISTS ist genau das - eine hingebungsvolle Hommage eines Mannes, der sein Leben lang geliebt hat und nun diese Liebe schlagartig raus lässt.

Im Resultat bekommen wir ein Werk, was rundum RZA ist und von vorn bis hinten unterhält und von handgemachten Effekten, über skurrile Figuren, bis hin zu wahnsinnig überdrehten Kampf-Choreografien vollends Spaß macht.
Geschichte? Simpel! Figuren? Simpel? Motive? Genretreu.
Aber das reicht völlig, denn die Symbiose aus Bild (Chi Chin Yang kreirt atmosphärische, stimmungsvolle Bilder des alten Chinas) und Klang (RZA und Howard Drossin untermalen die Geschehnisse mit einer gesunden Mischung aus gelungenem Scoring und pumpender Rap-Musik) entwickelt zeitweise regelrecht einen Sog, dem sich schwer zu entziehen ist.

Die ausbaufähigen Schauspiel- und Inszenierungs-Skills (speziell die zahlreichen Voiceovers), stören wenn überhaupt marginal und man verzeiht dem Regiedebutanten gerne den ein oder anderen Kunstfehler. Überschattet werden diese nämlich zunächst vom starken Cast - Crowe und Liu können scheinbar gar nicht daneben liegen und auch die vielen asiatischen Schauspieler orientieren sich angenehm offensichtlich an den meist enorm ge-overacteten Vorlagen - und in zweiter Instanz von den furiosen, halsbrecherischen Kampfszenen. Kämpfer springen Meterhoch, rutschen unter Laub entlang, schweben durch ganze Räume, werden zu Metall und wirbeln wie der Wind um sich - so muss es sein!

Zeitweise - wie z.B. in der gesamten Rückblende auf den Werdegang das Schmieds - gelingt es RZA sogar TMWTIF eine rührende, warme Atmosphäre von ausgeprägtem Gänsehautcharakter zu verleihen. Knowledge & Wisdom als ständiger Begleiter.

"You must think first, before you move"

Inhaltlich verläuft die Geschichte recht geradlinig und beinhaltet zum Glück recht wenig Eli Roth - Verrat, Rache, Liebe, Solidarität, wie man es erwarten würde - findet dennoch ein starkes Ende, dass ganz natürlich drei Paare aus Feinden in drei Kulissen zu drei wundervollen Kämpfen zusammenführt.

Übertrieben, witzig und mit ganz viel Herzblut.

"Can it be all so simple?"

[http://weltamdraht.blogsport.de/2013/09/04/the-man-with-the-iron-fists-2012]

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 14 Antworten

jacker

Antwort löschen

Verspätete Antwort:
Mein BD-Player hat nur HDMI. Und es dürfte auch absolut nicht rocken :( Das Problem mit der Mrs. gab es bei mir vor Jahren auch..
"Wozu braucht man denn bitte so nen großen Fernseher?"
Nach 10 Minuten und dem ersten HD-Content war die vorherige Skepsis irgendwie gänzlich verschwunden :D


Hornblower

Antwort löschen

Manche Dinge ändern sich wohl nie - Technikbegeisterung und "im-Mulitmedia-Bereich-up-to-date-bleiben-wollen" scheinen immer eher die Domäne von Y-Chromosom-Trägern zu bleiben... :)


chrsthl

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Noch nichtmal eine Batistabomb, sonst hätte es natürlich 10 Pkt gegeben! #ironie

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Aal.Pacino

Antwort löschen

für hashtags gibts immer nen like #ironie


DerSuperBob

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

zu beginn ist der Film etwas verwirrend da e einen ganzen haufen an Figuren gibt aber verdammt es geht ja auch un die Prügeleien. :D

schön blütiger spaß für den Feierabend mit schöner Ausstatung.

ich hatte meinen Spaß :D

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

HaudenLukas

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

...trotz Reminiszenz an die ehrwürdigen Kung Fu Filme, coolem Soundtrack, passablen Charakteren und ner Menge Blut, so richtig funktionieren will "The Man with the Iron Fists" irgendwie nicht...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Tuasimoto

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Der Film könnte genauso gut auch "Asiaten fliegen um die Wette heißen". Nette Action und ein guter Soundtrack aber nix besonderes trotz eigentlich guter Schauspieler wie Russell Crowe.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Leveler

Antwort löschen

"... trotz eigentlich guter Schauspieler wie Russell Crowe." Warum Plural? Ich konnte sonst wirklich keinen weiteren guten Schauspieler ausmachen. RZA ist ein Witz


kiwisch

Antwort löschen

Ich finde Lucy Liu noch um einiges besser als Russell Crowe.


Banshee76

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe den Extended Cut auf Blu-Ray gesehen und nicht die Kinoversion.
Darauf beruht natürlich auch meine Bewertung.

Der Film vereint Action, Martial Arts, etwas Fantasy mit reichlich Trash & einer gehörigen Portion Coolness. Eine moderne Hommage an die Kung-Fu-Filme der 70er.
Einfach Hirn ausschalten und geniesen. Auch wenn die Story eher flach ist und sehr übertrieben inszeniert ist, so macht es einfach Spass. Ich habe mich keine Minute gelangweilt.
Also nicht von den miesen Beurteilungen abhalten lassen und sich selbst ein Bild machen.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

barnes

Antwort löschen

schliesse mich deiner Stellungnahme voll und ganz an!
Genrefans kommen sicher auf ihre Rechnung.



Fans dieses Films mögen auch