Carriers
Carriers (2009), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Road Movie, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 01.10.2009
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Keine
- DVD
- VoD
von David Pastor und Àlex Pastor, mit Piper Perabo und Chris Pine
Ein Virus ist mutiert und hat die Menschen befallen. Eine Heilung ist nicht in Sicht. Die Epidemie hat fast die ganze Menschheit ausgelöscht. Niemand ist sicher und niemandem kann man trauen, denn die Ansteckungsgefahr ist allgegenwärtig. In dieser dramatischen Situation machen sich vier junge Freunde auf den Weg zu einem abgelegenen Strand, um das Ende der Seuche abzuwarten: Brian, dessen jüngerer Bruder Danny, Brians Freundin Bobby und Dannys Schulfreundin Kate. Als sie auf ein liegengebliebenes Auto stoßen, wissen sie nicht, dass sie damit ihr Schicksal besiegelt haben. Ihre Reise in den Süden wird zu einem tödlichen Kampf gegen gefährliche Infizierte, wahnsinnig gewordene Überlebende, tollwütige Hunde – und schließlich gegeneinander.
Inhalt
Vier Teens unterwegs durch die Wüste Richtung Meer. Sie sind auf der Flucht vor einem tödlichen Virus, der ihre Heimatstadt befallen hat und sich unaufhaltsam weiter verbreitet. Danny (Lou Taylor Pucci), sein Bruder Brian (Chris Pine), dessen Freundin Bobby (Piper Perabo) und Dannys Schulfreundin Kate (Emily VanCamp) versuchen, einen entlegenen Surferstrand zu erreichen, der in Dannys Augen ein sicherer Ort ist. Dort wollen sie das Ende der Seuche abwarten und dann einen Neuanfang wagen.
Es gilt, abgelegene Straßen zu benutzen und jeden Kontakt zu Mitmenschen zu meiden. Auf der verzweifelten Reise verlieren die vier schneller als ihnen lieb ist jede jugendliche Unschuld. Zum ersten Mal müssen sie um ihr Leben kämpfen, sich wehren. Auf ausgestorbene Highways und in verlassenen Städten begegnen ihnen Menschen, die ebenfalls mit allen Mitteln zu überleben versuchen. Nicht zu vergessen die Infizierten, die überall vergebens um Hilfe betteln.
Bald sieht sich die Gruppe mit Entscheidungen konfrontiert, die kein Mensch jemals treffen müssen sollte. Der größte Feind ist nicht der die Menschheit bedrohende Virus, sondern die dunkle Seite, die in jedem Einzelnen von uns schlummert.
Hintergrund
Ein früher Zeitungsbericht über die Vogelgrippe inspirierte die spanischen Brüder Álex und David Pastor zu ihrer Story für Carriers. “Wir lasen den Artikel, ehe jedermann über die Seuche sprach“, erzählt Álex. “Die Nachricht hat uns sehr erschreckt, aber wir wollten nicht einfach einen Film über die Vogelgrippe machen.” So mixt Carriers Elemente das posapokalyptischen Films á la Mad Max mit Standardsituationen des Cabin Horrors (z. B. Tanz der Teufel) – transponiert in einen Road Movie-Kontext.
“Diese Filme leben von ihren Figuren. Es geht weniger um die Katastrophe selbst, sondern welchen Einfluss die Extremsituationen auf die Protagonisten haben.” erklärten die Brüder.
Gedreht wurde in New Mexico und Texas an Originalschauplätzen.
Mehr Bilder (23) und Videos (6) zu Carriers
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Thriller, Endzeit-Road Movie, Horrorfilm, Apokalypse & Postapokalypse
- Zeit
- Nahe Zukunft
- Ort
- Strand, Vereinigte Staaten von Amerika, Wüste
- Handlung
- Ansteckung, Freundschaft, Infektion, Infizieren, Katastrophe, Krankheitserreger, Moralisches Dilemma, Pandemie, Post-Apokalypse, Regeln, Strand, Surfbrett, Surfen, Surfer, Transporter, Verfolgungswahn
- Stimmung
- Aufregend, Spannend, Verstörend


Legion
The Crazies
Ruinen
The Ring 2
Skyline




















Kritiken (10) — Film: Carriers
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenEin Zombie-Film ohne Zombies, indem nicht die Infizierten die Bösen sind, sondern im Grunde die gesunden Menschen, denen im Angesicht der Bedrohung die eigene Menschlichkeit abgeht. Der Film verzichtet weitestgehend auf Gewalt und Splatter sondern zeigt auf wie es ist, in einer Welt zu leben, in welcher jede Berührung den Tod bringen kann. Das ist größtenteils spannend, teilweise jedoch auch relativ neutral und belanglos. Das größte Problem des Films ist dabei, dass einem die Akteure als Zuschauer vielleicht nicht ganz so wichtig werden, wie es der Film bräuchte. Insgesamt gesehen jedoch ein durchaus guckbarer Thriller abseits des bekannten Infizierten-Horrors.
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschenIn einer Zeit, in der ein exorbitanter Virus eine Pandemie auslöste und den Großteil der Weltbevölkerung auslöschte, versuchen vier Menschen (Chris Pine, Piper Perabo, Lou Taylor Pucci, Emily VanCamp) irgendwie an die pazifische Westküste zu gelangen. Was sich nun anhört wie ein standardisierter Vertreter des postapokalyptischen Subgenres, wird von den Gebrüdern David und Àlex Pastor zu einem etwas abgewandelten Bild der globalen Katastrophe: In „Carriers“ wird Gewaltexzessen keine Wichtigkeit zugesprochen, vielmehr geht es hier um die Auswirkungen der kontemporären Anomie. Regeln, Priorisierung und Ethik sind zweitrangig geworden, das Gesetz des Stärkeren, des Dschungels herrscht. Und wenn ein bestimmter Kraftstoff oder Materialien benötigt werden, dann muss man seine ehemals angeeigneten Moralvorstellungen über den Haufen werfen. Ohne Rührseligkeiten, dafür mit kühlem Abstand zum Handlungsverlauf und den Protagonisten, werden wir zu kontrollierten Beobachtern der prekären Sachlage. „Carriers“ überzeugt nicht immer mit der gleichen inszenatorischen Qualität, zu zäh sind viele Passagen, zu gewollt ist der Tiefgang zuweilen, doch wenn es um die Darstellung der Entwicklungspsychologie in dieser von unermesslicher Tragik gezeichneten Zeit geht, trifft der Film die richtigen wie konsequenten Töne: Ballast muss abgeschüttelt werden, egal ob es sich dabei um Gegenstände oder Menschen handelt, mit denen man innige Gefühle teilt. Eine Neudefinition darf man nicht erwartet, aber ein beherrschtes Endzeit-Szenario, das im Eigentlichen durch seine Ruhe punktet, nicht durch Adrenalinschübe.
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Anj S: Mann beisst Film
Kommentar löschenAuch wenn das Thema nicht neu ist, kann man dennoch eine vielleicht neue, oder zumindest anrührende Sicht darauf erwarten. Jedoch wartet man auf interessante Wendungen oder schockierende Ereignisse vergebens. Der wegen der Katastrophe um sich greifende Moralverlust hätte um einiges brutaler und aufreibender sein können. So kann man nur beinahe unberührt den Kopf schütteln und denken, dass das alles schon mal dagewesen ist – und vieles davon eine Spur beeindruckender. Zwar könnte man dem Film zugute halten, dass er nicht versucht, über billige Mittel wie literweise Kunstblut oder ekelerregende Goreszenen die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu heischen. Auf der anderen Seite jedoch dümpelt „Carriers“ die meiste Zeit ruhig vor sich hin. Endzeitstimmung ja – Gänsehautgrusel nein. Auch die Gegensätze, mit denen hier versucht wird zu arbeiten, sind interessant zu beobachten, gehen aber leider nach hinten los. Die Handlung spielt sich fast völlig im gleißenden Sonnenlicht ab, was nun nicht gerade das offensichtlichste Mittel für einen Film zu sein scheint, der packen und schockieren will. Eine Schießerei im Sonnenblumenmeer wirkt nahezu makaber, aber dennoch wenig aufreibend. Schade ist es da nämlich zu sehen, dass schon mit einem einfachen Mittel, nämlich Dunkelheit, der Spannungsbogen von jetzt auf gleich erheblich steigt und im Tageslicht sofort wieder absinkt.
Alles in allem ist „Carriers“ doch eher enttäuschend. Zwar nett anzusehen und mit guten DarstellerInnen bestückt, aber leider ohne großen Knalleffekt, ohne Überraschungen und ohne auch nur irgendetwas Neues zu bieten. Da haben sich Zartbesaitete schon bei ganz anderen Filmen die Augen zugehalten.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenUnd die Zombiewelle hört nicht auf… Carriers nennt sich der nächste Streifen, der sich versucht in die Reihe, der Zombiefilme einzureihen. Ob er es schafft werdet ihr jetzt sehen!
Carriers startet in einem Auto mit noch 4 Nichtinfizierten. Da wären das Paar Brian (Chris Pine – “Star Trek”) und Bobby (Piper Perabo – “Prestige”), Brians Bruder Danny (Lou Taylor Pucci – “Horsemen”) und Kate (Emily VanCamp – “Ring 2″). Diese 4 versuchen sich nun ihren Weg durch die Einöde zu bahnen. Man wird also schon komplett in die Epidemie hineingeschmissen ohne diesmal Aufschluss zu bekommen, wie es dazu kam das alle Menschen auf einmal mutierten.
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Jonny Krüger: Der Blog.
Kommentar löschenDem Film scheint nicht ganz klar, wo er hingehen soll: Weder ist er besonders spannend, noch gruselig, es gibt keine überraschenden Wendungen, irgendwie spielt aber Familienbande eine Rolle. Diese bleibt jedoch nur oberflächlich, gar skizzenhaft. Das mag an der eher durchwachsenen schauspielereischen Leistung der Protagonistenbrüder liegen.
Das kühle, als einzige bis zum Ende klar denkende Mädchen, das offensichtlich nicht in den Bund gehört und wohl - das lässt der Film offen - zufällig dahinein gefunden hat, mag dann schon eher gefallen. Vielleicht auch nur deshalb, weil sie so hübsche drein schaut und sich so nett im Bikini duscht.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenDarstellerisch stellt „Carriers“ eine zweischneidige Angelegenheit dar. Während Chris Pine stets ein wenig angestrengt wirkt, weiß sein Filmbruder Lou Taylor Pucci durchaus zu gefallen. Von den beiden weiblichen Hauptrollen kann sich so wirklich keine in den Vordergrund spielen. Am ehesten kann dies dann noch Emily VanCamp für sich in Anspruch nehmen, deren Charakter sich im Film am meisten wandeln darf. Aber gerade auch in Bezug auf das ungleiche Brüderpaar versäumt es der Film in seinem stupiden Gegensatz aus unüberlegtem Heißsporn und smartem Weichei, über simple Klischees hinaus zu wachsen. „Carriers“ ist dabei nicht langweilig im eigentlichen Sinn. Er macht aber viel zu wenig aus seinen vorhandenen Möglichkeiten, die der Film aber gerade in Anbetracht seines Potentials hätte nützen müssen. So stellt die gesamte Handung nicht viel mehr als ein Road Trip von vier Menschen durch eine fast unbevölkerte USA dar, deren Schicksal dem Zuschauer aber nie wirklich wichtig ist. -
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenKann die Liebe ein tödliches Virus überstehen? Die beiden spanischen Auteur-Brüder inszenieren mit “Carriers“ einen kleinen, das Genre zitierenden Psycho-Horror, der sich weniger mit der Bedrohung des Virus’ bzw. der Infizierten selbst auseinandersetzt, sondern mit dem Drama, das sich zwischen einer Gruppe abspielt, die versuchen muss in dieser Umgebung zu überleben. Erfrischenderweise und entgegen ersten Andeutungen im Trailer ist der Film der Spanier dabei Mutanten- und Zombiefrei, sodass “Carriers“ weniger durch Schock- und Spannungsmomente punkten muss, sondern eine natürliche (An-)Spannung allein durch Portraitierung dessen zeigt, was sich abspielt.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenCARRIERS ist der endgültige Beweis, das dieses Untergenre vollends ausgescharrt ist. In nicht enden wollenden Roadmovie-Szenen dümpelt der Film vor sich hin, muss immer mal wieder auf unglaubwürdige Weise an irgendwelchen Gebäuden anhalten, damit überhaupt etwas passieren kann. Es ist quasi ein Zombiefilm ohne Zombies, indem auf sehr ernst an eine (vermeintlich) globale Viruserkrankung herangegangen wird. Selbst befolgt der Film (bzw. seine Protagonisten) jedoch keine der selbst auferlegten Regeln.
Nach schätzungsweise 15 Minuten Laufzeit hätten alle Beteiligten tot umfallen müssen. Überhaupt weiß man eigentlich nie welchen Weg CARRIERS versucht einzuschlagen. Als Endzeitfilm langweilt er, als brüderliches Drama versagt die Charakterzeichnung. Am ehesten ist CARRIERS noch ein Film über die Verschiebung vom Glauben und den eigenen Werten innerhalb eines extremen Szenarios. Vertieft wird dies aber leider nur in einer einzigen Szene, vielleicht sogar der besten des gesamten Films. Genau so beliebig wie CARRIERS anfängt und auch wieder endet, fühlt er sich schließlich für den Zuschauer an.
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Dr. Tyrell Sun, 04 Mar 2012 22:47:47 -0000
Antwort löschenLeider treffen sich unsere Filmgeschmäcker nur bei diesem auf den Punkt.
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDie Konstruktion des Films ist natürlich perfide, weil er wenig mehr macht, als ein klassisches Notwehr-Szenario zu entwerfen aus dem es kein Entrinnen gibt. Der die Situationen so zuspitzt, wie gewisse Selbstjustizfilme, die sagen: Was würdest du machen, wenn zehn bewaffnete Araber dich umbringen und deine Tochter schänden wollen und es keinen Fluchtweg gibt und da auf dem Tisch nur diese eine Maschinenpistole liegt.
Doch Carriers gönnt, zum Glück, kein Gefühl des Triumphes, nachdem er die Figuren so agieren lässt, wie sie es innerhalb des filmischen Kosmos tun müssen. Er hinterlässt Leere und eine traurige, leicht fatalistische Grundstimmung, die in Frage stellt, ob die Menschheit letztlich überhaupt des Überlebens würdig ist und ob es nicht tatsächlich besser wäre, wenn alle sterben.
Denn das reine Leben um des Überlebens Willen, erscheint hohl und sinnlos.
Das ist nicht wirklich neu oder sehr originell, wird hier aber ohne sich auf bloße Effekthascherei zu verlassen, depremierend effizient erzählt. Nach den zahlreichen hochgejubelten Gurken-Openern vergangener FFF-Jahre ist Carriers zumindest ein solider Diskussionsbeitrag, der eine alte Fragestellung neu formuliert.
Und das ist doch gar nicht so schlecht.
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Twitter Sun, 06 Dec 2009 11:43:05 -0000
Antwort löschen"Gar nicht so schlecht" sind aber doch keine 7.5 Punkte, oder? ;)
Melcon Tue, 15 Feb 2011 17:58:53 -0000
Antwort löschenach du grüne Neune, für The Road ne 5.0 geben und für diesen Streifen ne 7,5, scheint nicht sein Genre zu sein. ;))
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDer Film zum Charles-Darwin-Jahr: Passend zum 200. Geburtstags des Naturforschers servieren uns die Pastor-Brüder ihren Beitrag zum Thema Survival of the Fittest. Ein gefährlicher Virus hat die ganze Welt befallen. Durch die Epidemie ist niemand vor der Seuche sicher. Vier junge Leute wollen vor den Leichenbergen und Infizierten in die Einsamkeit flüchten. Dazu muss die Gruppe quer durch das post-apokalyptische Amerika reisen, sich mit Mundschutz und Plastikhandschuhen durch den fast menschenleeren Alltag kämpfen. Ein infiziertes Mädchen sorgt dafür, dass der Trip schnell völlig außer Kontrolle gerät. Denn in einer anarchischen Welt macht jeder seine eigenen Regeln. Und nur der Stärkste überlebt. Aber um welchen Preis? Eins ist klar: Gesellschaftliche Verhaltensregeln sind ohne eine Gesellschaft irrelevant. Wer sich an den umherirrenden Erkrankten ansteckt, muss die Gruppe verlassen. Das führt zu zwischenmenschlichen Tragödien. Am Ende ist die Liebe zweier Menschen und das scheinbar…
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Kommentare (107) — Film: Carriers
JackoXL Thu, 25 Apr 2013 11:46:18 -0000
Kommentar löschenDer Film des spanischen Brüderpaares David und Àlex Pastor bietet grundsätzlich nichts neues, wobei das ja nun nicht immer das Maß aller Dinge sein kann. Das fast postapokalyptische Szenario, herbeigeführt durch einen hochansteckenden Killer-Virus, hat definitiv seinen Reiz und den Pastors gelingen einige eindringliche Momente. Am stärksten präsentiert sich "Carriers" immer dann, wenn Moral und Menschlichkeit im krassen Gegensatz zu Überlebenstrieb und, so ist es nunmal in einer derartigen Situation, rationaler Vernunft stehen. Die selbstdiktierten Regeln der Gruppe, die an und für sich nur logisch sind, werden mit dem Zwiespalt konfrontiert, wenn deren Umsetzung das erfordert, was sich normalerweise gegen das Wertesystem eines menschlichen Individuums richtet.
Das ist in diesen Momenten recht effektiv, nur eben leider auch schon öfter gesehen. "Carriers" erinnert an einen Zwitter aus George A. Romeros Seuchen-Thriller "The Crazies" (der sich im Gegensatz zum Remake nicht als typischer Horrorfilm präsentierte), "28 Days Later" und diversen anderen Endzeitszenarien, die allesamt sehr ähnliche, wenn nicht sogar identische Situation parat hielten. Problematisch wird es besonders dadurch, da die Charaktere relativ grob und trivial gezeichnet sind. Deren Schicksale und Entwicklungen sind nicht sehr bewegend, zumal die Besetzung auch kein Highlight darstellt. Speziell Chris Pine geht dem Zuschauer nicht nur durch seine, natürlich von vornherein bewusst auf unsympathisch getrimmte, Figur auf den Senkel, sein jetziges Karrierehoch scheint aufgrund dieser Darbietung etwas überraschend.
Die allgemeine Idee und einige stimmige Momentaufnahmen können "Carriers" klar als positiv angerechnet werden, nur so richtig zündet das Gesamtprodukt nicht. Wäre er weit weniger berechenbar, besser gespielt, ausgearbeitet und einfallsreicher, sicher ein guter Vertreter seines Genres. So grob überdurchschnittlich und als einmaliger Snack geniessbar, ohne großen Eindruck zu hinterlassen.
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jollyroger Thu, 25 Apr 2013 11:55:44 -0000
Antwort löschenIch fand den etwas besser! Hat für mich noch mal eine etwas andere Herangehensweise als der Rest aus dem Genre, lange Exposition, starker Fokus auf die Gruppe selbst als auf die Umstände in denen sie sind, etc. War für mich sehr gelungen.
JackoXL Thu, 25 Apr 2013 12:02:33 -0000
Antwort löschenIch kann sogar verstehen, wenn man den besser findet. Aber das war für mich alles so bekannt und vorhersehbar und die Schauspieler haben mir gar nicht gefallen. Kein schlechter Film.
Mr. Pink Thu, 25 Apr 2013 12:55:41 -0000
Antwort löschenSo überraschend finde ich Pines Erfolg nun nicht. Immerhin ist er auch noch Captain Kirk. ;)
JackoXL Thu, 25 Apr 2013 13:07:49 -0000
Antwort löschenErstens: Star Trek...ähm, super...
Zweitens: Gab es keinen besseren?
Drittens: Das war's... ;)
Velly Thu, 25 Apr 2013 15:29:19 -0000
Antwort löschenChris Pines...... den finde ich irgendwie.... so äußerst mittel ^^
Der kommt mir immer so vor, als käme er frisch aus einem Autoverkäufer-Seminar... ach keine Ahnung, bin heute ungnädig.... ^^
JackoXL Thu, 25 Apr 2013 19:13:21 -0000
Antwort löschen@Velly: Du sprichst nur die Wahrheit. :) Von dem würde ich aber nicht mal ein Fahrrad auf dem Flohmarkt kaufen. Grässlicher Vogel. ;)
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Velly Thu, 25 Apr 2013 20:34:48 -0000
Antwort löschenUnd in "This means War" buhlt er mit Tom Hardy um die Gunst einer Frau o_O
Welches Mädel müsste da länger als 3 Sekunden überlegen!? *lach*
JackoXL Thu, 25 Apr 2013 20:38:33 -0000
Antwort löschenKann ich als Mann nur aus der Distanz bewerten (was Frauen an Männern als sexy empfinden, wird mir immer ein Rätsel bleiben ^^), und der Film wird, wenn alles richtig läuft, nie angeschaut, aber generell kann ich das nachvollziehen. ;)
Lorion42 Thu, 14 Mar 2013 13:24:52 -0000
Kommentar löschenEin Zombiefilm ohne Zombies. Nette Idee und in der Umsetzung mehr moralisches Drama als Horrorfilm, aber genau deshalb auch eher mein Metier. Die Monster sind hier die Überlebenden und die Verseuchten sind elendig Dahinsiechende und keine mordsbesessenen Bestien. Erinnert Zeitweise an "the Road", der mir sehr gut gefallen hat. Im Gegensatz zu diesem ist er aber doch zu sein ein Teenagerüberlebensdrama und schneidet die moralischen Fragen nur an anstatt wirklich in die Tiefe zu gehen. Wer nicht auf der Suche nach großer Spannung oder Humor ist, kann aber trotzdem mit dem Film glücklich werden.
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heiko.buschhaus Tue, 05 Mar 2013 21:05:45 -0000
Kommentar löschenEndlich mal wieder eine gute Indie-Filmperle! Zwar lässt die Thematik "Virus-verringert-Menschen-auf-ein-Minimum" langsam nach und wirkt relativ ausgelutscht, aber dieser Film packt das Genre noch einmal ganz neu an! Vor allem der Umstand, dass die Infizierten nicht zu Zombies werden, sondern einfach Infizierte bleiben, gibt dem Film seinen Indie-Charme; und einen erschreckenden Realismus! Zudem ist der Film sehr gut und überzeugend gespielt, weshalb er einem unter die Haut geht! Der Film bleibt ach die meiste Zeit spannend! Das lässt über einige starke Story- und vor allem Sinneslücken hinwegsehen. Sollte man gesehen haben, vor allem Fans von Filmen wie 'Book Of Eli', 'The Road' oder 'I Am Legend' sollten mit Freude zupacken!
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thomas.posch.79 Tue, 05 Mar 2013 20:10:27 -0000
Kommentar löschenWow, ein Film über eine Seuche, die die Menschheit nicht in Zombies verwandelte und trotzdem ein Horrorfilm sein will ? Wow geht das überhaupt ? Dieser Film beweist es, denn er ist unglaublich spannend obwohl es nur darum geht zu einem Film zu gelangen. Wenn man überhaupt davon sprechen kann ist der Film sehr realistisch geworden. Leider ist der Film etwas zu kurz geraten und ein paar Schockmomente hätten sicher auch noch gut getan. Trotzdem ist es ein kleiner, feiner Film der mich gut unterhalten hat.
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Eixenxxl Mon, 07 Jan 2013 16:59:14 -0000
Kommentar löschenToller und spannender Endzeitfilm der viele Shocks zu bieten hat.
Es handelt sich hierbei aber um KEINEN richtigen Zombiefilm.
Ich würde mich über ein Prequel oder Sequel sehr freuen :)
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RaZer Tue, 01 Jan 2013 19:55:21 -0000
Kommentar löschenMal wieder hat ein Virus die Menschheit nahezu augerottet, diesmal aber ohne sie als Zombie-Horde wieder in den Ring zu schicken. "Carriers" versucht sich dem Thema mit einer gewissen Ernsthaftigkeit anzunehmen, was angesichts der überzeichneten, klischeebelasteten Charaktere allerdings nicht so recht gelingen mag. Die Bande Blödföhne war leider alles andere als fähig die Handlung zu tragen. Von Chris Pine war ich geradezu entsetzt. Für die Rolle des großfressigen Arschlochs kann er nichts, aber so dämlich muss man nun trotzdem nicht spielen. Piper Perabo ist die Einzige, die halbwegs auf Kurs bleibt und deren Schicksal auch das wohl einzigste ist, das den Zuschauer wirklich kümmert. Ansonsten schafft es der Film nicht trotz zunehmend nihilistischen Untertons wirklich für Beklemmung zu sorgen.
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TinaCocaine Sun, 23 Dec 2012 14:27:35 -0000
Kommentar löschenSchon recht sehenswert und vor allem sehr interessant, Piper Perabo mal in einer "ernsten" Rolle zu sehen, was ja auch ganz gut geklappt hat. Die Thematik des Films finde ich ansprechend und es handelt sich bei "Carriers" um einen absolut soliden Endzeit-Thriller mit einigen sehr guten Szenen.
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NiboraC Thu, 29 Nov 2012 09:36:17 -0000
Kommentar löschenEs ist in meinen Augen erst einmal kein Horrorfilm. Der Film ist unterhaltend auch wenn es sich manchmal etwas zieht. Er ist dramatisch & weiß auf eine unterbewusste Art zu faszinieren. Das Ende ist traurig.
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the assassin 666 Thu, 11 Oct 2012 20:38:10 -0000
Kommentar löschenCarriers behandelt die ähnliche Thematik wie der britische Horrorhit 28 days later, nur mit dem Unterschied das keine Infiszierten Jagd auf die Überlebneden machen sondern der Fokus eher auf dem Überleben in der verseuchten Welt liegt, und auch wie weit geht man um nicht selbst krank zu werden, zudem hat Carriers auch ein wenig auf Romeros The Crazies geschielt. Die Atmosphäre ist ohne jeden Zweifel gelungen man fühlt die Ausweglosikeit und die bedrückende Stimmung die ja in dieser ausgestorbenen und trostlosen Welt allgegenwertig ist, auch die Darsteller spielten größtenteils passabel und man denkt/fragt sich öfter was würde ich in so einer Situation machen. In diesen Punkten macht der Film alles richtig, leider haben isch auf der anderen Seite viele Längen und öde Stellen eingeschlichen und das ist obwohl der Film realistisch wirkt schon ein Kritikpunkt.
Aber trotz dieser Schwächen finde ich Carriers gut und sehenswert.
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lieber_tee Fri, 12 Oct 2012 12:22:41 -0000
Antwort löschenwenn der nicht sooo langweilig gewesen wäre, würde ich den auch mögen.
Feint Tue, 09 Oct 2012 19:44:28 -0000
Kommentar löschenAlso ein Horrorfilm ist es nicht. Und würde er als solcher nicht gekennzeichnet werden würde er meiner Meinung nach deutlich besser abschneiden.
Ich fand ihn grundsätzlich schon gut. Nur ist es eben kein Horrorfilm.
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Murphante Thu, 21 Jun 2012 22:39:40 -0000
Kommentar löschenAnfangs noch inspiriert von der Umgebung und dem kleinen Erschreckeffekt ... dachte ich es werden noch coolere und dramatischere folgen ... aber leider quälte sich der Film wie derer Opferverseuchten kleinen Seelen in dem Film ...
Was natürlich nicht fehlen durfte die Dramatik ... überall schon gesehen und schockte nun eher im Gegenteil ... was mich inspirierte zum Kauf und betrachten des Filmes, als ich bei "Saturn" die 3 Disc Limited Edition Box gefunden habe und freue mich auf die fette Bonus DvD von 204min ... und das ultra geile Überlebungskit ist auch cool ;-)
alles in einer Art Munitionsbox ... für n 10ér kann ich nicht meckern :D
eigentlich verdient das Gesamtpaket eine Benotung von 6 Punkten
aber es geht ja nun mal hier nur um den Film und der ist leider nur Durchschnitt!!!
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lieber_tee Fri, 22 Jun 2012 06:26:06 -0000
Antwort löschenJa, ein echt langweiliger Heuler...Das fast 4-Stündige (!) Bonusmaterial kenne ich nicht.
Murphante Fri, 22 Jun 2012 13:53:44 -0000
Antwort löschen@lieber tee ... ich bin gespannt auf die 4stündige Bonus-DvD ... mal sehen was sie so hergibt ;-) ... aufjedenfall realistischer als der Film ... was ich noch hinzufügen muss ... "Cabin Fever" ob nun 1 oder 2 waren viel besser mit der Verseuchung ... dieser Streifen ist zu langweilig aufgezogen ... bringt mich nicht aus der Ruhe und ein zwischendurch *Aufstehen* während des Filmes ist schon ein ganz schlechtes Zeichen ;-D
Jizzel Sat, 16 Jun 2012 17:36:18 -0000
Kommentar löschenUnfassbar gut nachvollziehbarer Endzeit-Virus-Thrill, der mehr Utopie als Dysutopie ist. Ständige Anspannung, zereißende Nervenspannung: Mehr geht nicht. Extremste, nachvollziehbareste Virus-Thrill-Erfahrung meines Lebens. Besser kann ein solcher Film kaum umgesetzt werden. Emotionale Bindung zu den Charakteren, grandiose Schauspielleistung und eine spannende Storyline. TOP, TOP, TOP!!!
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Sonse Fri, 04 May 2012 10:03:20 -0000
Kommentar löschen28 Filme später verkommt die weltweite Plage zur Apokalypse "light" und man folgt ein paar Driving Dead in diesem Roadmovie auf ihrem Weg ins Jenseits. Für die erste Hälfte war ich noch bereitwillig an Bord dieses leidig atmosphärischen Horrordramas mit Captain Kirk jr., das trotz kurzer Dauer einem daraufhin das baldige Ende der angezählten Charaktere herbeisehnen lässt.
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kinogaengerin Mon, 26 Mar 2012 09:19:57 -0000
Kommentar löschenSelten habe ich einen Thriller gesehen der so wenig "Thrill" besitzt. Als Zuschauer wird man in das Leben von vier Jugendlichen hinein geworfen und begleitet sie ein Stück auf ihrer Flucht vor einer todbringenden Infektion. Dabei wird keine einzige Frage beantwortet, die im Laufe der "Geschichte" unweigerlich auftritt: Was ist das überhaupt für eine Infektion? Wieso ist diese Seuche ausgebrochen? Wie viel Zeit ist zwischen Ausbruch und diesem Roadtrip schon vergangen? Warum rennen die fast immer ohne Mundschutz irgendwo rein, wenn der Erreger doch über die Luft bzw. das Ausatmen übertragen wird? Gerade weil 'Carriers' so oberflächlich ein Endzeit-Szenario heraufbeschwört, bleibt er weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Zu Gute halten muss man dem Film aber, dass hier aufgestellte Regeln tatsächlich konsequent eingehalten werden, auch wenn sie noch so mitleiderregend daher kommen, was in anderen Genre-Vertretern leider oft nicht der Fall ist.
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TheNumber Sat, 24 Mar 2012 11:46:44 -0000
Kommentar löschenDer Film zeigt ein Familiendrama in der "Endzeit". Das hat man zwar schon öfters gesehen, deswegen war ich nicht sonderlich beeindruckt. Allerdings kann ich nicht sagen, dass der Film schlecht oder ultra langweilig ist. Der Film hat dennoch kleine Längen. Kann man sehen, muss man aber nicht...
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Scipio Sun, 11 Mar 2012 19:03:57 -0000
Kommentar löschenEin unglaublich dämliches Drehbuch, unsymphatische Darsteller - kurz überflüssig.
TV-SPIELFILM schreibt über CARRIERS:
"Kleiner, kluger Pandemie-Albtraum"
...mit einem Hochdaumen!
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agynessa Sun, 11 Mar 2012 11:38:39 -0000
Kommentar löschenSehr realistisches Szenario, bedrückend erzählt. Mich hat er sehr bewegt und blieb mir noch lange nach dem schauen im Kopf.
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marlose Sun, 11 Mar 2012 00:32:53 -0000
Kommentar löschen08/15 Zombiestreifen, der versucht Alles anders und besser zu machen und dabei das Gegenteil erreicht! Kaum die Rede wert...
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Filmkenner77 Sat, 10 Mar 2012 09:23:28 -0000
Kommentar löschenKennt man Filme wie "Cabin Fever" und "28 days later", dann kann man sich den gut gemeinten, aber wenig innovativen Viren-Thriller "Carriers" eigentlich sparen. Der Film bietet kaum Überraschungen und die meisten Erzählstränge werden im Laufe des Films einfach fallengelassen. Atmosphärisch weiss der Film zu gefallen und auch handwerklich ist der Film solide umgesetzt. Leider gibt die Story nicht viel her und die Spannung hält sich in Grenzen. Die besten Szenen des Films sind dann noch solche, in denen die Akteure ihre Masken fallen lassen und ihr wahres Gesicht zum Vorschein kommt. Die Menschlichkeit scheint in Zeiten des täglichen Überlebenskampfes zu einem Relikt aus der Vergangenheit verkommen zu sein. Hierdurch verliert man jedoch vollends die Emphatie mit den teilweise sehr unsympathischen Protagonisten, deren Schicksal dem Zuschauer letztlich egal ist. Der nicht gerade vor Ideen strotzende Film enttäuscht dann auch noch durch ein nichtssagendes Ende, so dass man sich fragen muss, ob der Ganze wirklich nötig gewesen ist. Für 80 Minuten mag "Carriers" akzeptable Unterhaltung bieten, aber die Substanzlosigkeit des Drehbuchs macht ihn zu einem flüchtigen, schnell vergessenen Erlebnis.
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BigH Thu, 08 Mar 2012 09:06:17 -0000
Kommentar löschenEs müssen nicht immer Zombies sein, um die Endzeit einzuläuten. Eine "normale", hochansteckende Krankheit reicht völlig aus, um das Leben wie wir es kennen zum Stillstand zu bringen. Und ich finde, das bringt "Carriers" sehr gut rüber. Und ähnlich wie bei "28 Days later", vielleicht sogar noch mehr, wird hier deutlich, wie fragil unsere Zivilisation ist und wie wenig es bedarf, um alles, was uns jetzt noch an menschlichen Werten heilig ist, kurzerhand über Bord zu werfen.
Ich würde "Carriers" deshalb nicht in eine Reihe mit umwerfenden Endzeit-Filmen wie "The Road" stellen, dazu hat er doch die eine oder andere Länge zuviel. Aber interessant ist der Film allemal und lohnt auf jeden Fall einen Blick, wenn man auf das Genre steht.
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