Der Fall Paradin

The Paradine Case (1947), US
Laufzeit 125 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 14.11.1952

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6.4 Kritiker
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5 Kommentare
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von Alfred Hitchcock, mit Gregory Peck und Ann Todd

Die schöne Mrs Paradin wird verdächtigt, ihren blinden Mann vergiftet zu haben. Der Anwalt Keane wird mit ihrer Verteidigung beauftragt. Obwohl verheiratet, erliegt er schon bald den verführerischen Reizen seiner charismatischen Mandantin. Als sich im Laufe des Verfahrens herausstellt, dass Mrs. Paradin ein Verhältnis mit ihrem Stallknecht Latour hatte, versucht Keane, den Liebhaber in einem harten Kreuzverhör als Mörder zu entlarven. Das Manöver misslingt, Latour belastet Mrs. Paradin und begeht anschließend Selbsmord. Keane muss erkennen, dass seine Mandantin schuldig ist – seine Karriere ist zerstört.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Der Fall Paradin

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Cellmorbasg

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Bewertung6.5Ganz gut

Charles Laughton in Old Bailey - nein, das ist nicht Zeugin der Anklage, es ist der Fall Paradin und er spielt den Richter höchstselbst. Da Gerichtsszenen von Haus aus einen eigenen Reiz auf mich ausüben, kann ich der zweiten Hälfte einiges abgewinnen, doch insgesamt ist die Story zu schwach und sowohl die Dreiecksbeziehung mit Gregory Peck zwischen zwei Frauen als auch die Story um den Mord sind mir zu uninspiriert und werden eher vorhersehbar abgespult.

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Kubrick_obscura

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Bewertung4.0Uninteressant

Lahmer Hitchcock, wo es wirklich an Humor fehlt. Die bessere erste Hälfte wird durch die schwachen Gerichtsszenen gemildert. Außer Charlie Laughton, als misogyner und reaktionärer Richter, gibt es auch schauspielerisch nichts herausragendes zu vermelden. Peck nimmt man vielleicht den hoffnungslos verliebten, aber nicht den Anwalt ab. Seine Frau fällt dagegen schon etwas besser aus. Ihre Szenen gehören sowieso zu den besten des Films. Alida Valli als Femme fatale ist dann der letzte Punkt auf der Haben-Seite, nur hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass sich der Film überhaupt nicht für sie interessiert.

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Glamypunk

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Bewertung3.0Schwach

Gregory Peck kommt vom Gericht und fragt "Du siehst ja so ernst aus, was ist denn mit dir los?" Genau das möchte man alle Beteiligten fragen. Bis auf ein einziges Lächeln in der Schlusseinstellung gucken alle immer nur furchtbar angestrengt ernst und niedergeschlagen in die Kamera. Auch bei Gruppenszenen exakt das gleiche Bild. Es gibt keinen einzigen entlastenden Moment in diesem Drama. Das ist der Unterschied zu "Zeugin der Anklage" und das ist, neben der oft zu pathetischen Wortwahl, genau das, was diesen Film so schwer erträglich macht. Von Hitchcocks ironisierender Handschrift ist nichts zu spüren.
Vielleicht lag es auch daran, dass sich Produzent und Drehbuchautor David O. Selznick und Regisseur Hitchcock hinter den Kulissen einen Dauerstreit geliefert haben um Geld und Produktionsweise.

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xtheunknown

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Bewertung4.0Uninteressant

eine menge guter ansätze, aber nichts davon wurde wirklich durchgezogen. z.b. wie sich der fall auf die beziehung des anwalts zu seiner frau auswirkt.

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Zuri

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein früher Alfred Hitchcock Film, der einen gewissen Reiz hat! Zeugin der Anklage ist ähnlich und gefällt mir besser!

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