Riddick

Riddick (2013), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Actionfilm, Thriller, Kinostart 19.09.2013


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4.6
Kritiker
30 Bewertungen
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6.0
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von David Twohy, mit Vin Diesel und Katee Sackhoff

Mit Riddick durfte Vin Diesel mittlerweile zum dritten Mal den ikonischen Überlebenskünstler mit dem überempfindlichen Sehsinn im gleichnamigen Science-Fiction-Actioner spielen.

Handlung von Riddick
Riddick (Vin Diesel) ist nicht kleinzukriegen: Vermeintlich für tot gehalten fristet der lichtempfindliche Schwerverbrecher ein entbehrungsreiches Dasein auf einem sonnenverbrannten Planeten, der viele tödliche Gefahren in Form von gefräßigen Raubtieren bereithält. Riddicks einzige Chance ist es, einen Transmitter zu erreichen und ein Notsignal abzusetzen – oder genauer: eine Aufforderung an alle in der Nähe befindlichen Kopfgeldjäger, ihre Prämie abzuholen.

Und so finden sich bald gleich zwei Raumschiffe nebst Besatzung ein, die Riddick seine Passage unter Blut und Schweiß hart verdienen lassen. Eines hält eine besonders tückische neue Brut an Kopfgeldjägern bereit, der Captain des anderen hat noch eine alte Rechnung mit Riddick zu begleichen. Und während zur Jagd geblasen wird, braut sich am Horizont ein Sturm zusammen, der sie alle vertilgen könnte.

Hintergrund & Infos zu Riddick
Im Frühjahr 2005 sprach Vin Diesel selbst das Thema an, dass er nach Pitch Black – Planet der Finsternis und Riddick – Chroniken eines Kriegers gerne noch zwei Fortsetzungen mit dem intergalaktischen Schwerverbecher machen würde. Nachdem der Arbeitstitel für den nächsten Teil der Reihe zunächst The Chronicles Of Riddick: Dead Man Stalking (bzw. Riddick: Dead Man Stalking) lautete, heißt er nunmehr schlicht Riddick. Erwartungsgemäß wurde Riddick erneut von David Twohy geschrieben und inszeniert. Seine ersten Sporen als Schreiber hatte er sich mit Drehbüchern zu Critters 2 – Sie kehren zurück und Warlock – Satans Sohn verdient, bevor er mit Timescape – Im Wettlauf gegen die Zeit auch seinen Einstand als Regisseur gab.

Schauspielerische Unterstützung aus dem Science-Fiction-Sektor bekam Vin Diesel für Riddick u.a. mit Karl Urban (Pille McCoy in Star Trek und Star Trek Into Darkness) und Katee Sackhoff (Kara ‘Starbuck’ Thrace in Battlestar Galactica). (EM)

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Kommentare (173) — Film: Riddick


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CyberExistenz

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Bewertung4.0Uninteressant

Vin Diesel verabsäumt es, sein Riddick- Universum auszubauen und die Geschichte seiner Figur zu vertiefen. Stattdessen fällt er hier wieder auf das Pitch Black- Level zurück und setzt uns einen Film mit B- Movie- Handlung vor, in dem die größte Bedrohung abermals von schleimigen Kreaturen ausgeht, deren massenhaftes Erscheinen von klimatischen Bedingungen (hier Regen) abhängig ist. Das wäre allein schon tragisch genug, hinzu kommt aber noch, daß er auch dieses Konzept nicht wirklich konsequent durchzieht, sondern die eigentlich simple Handlung mit viel zu vielen uninteressanten oder lächerlichen Figuren unnötig verkompliziert und in die Länge zieht.
Bezug zu Chronicles of Riddick wird nur in einer kurzen, anfänglichen Rückblende genommen, die überhastet und nicht gerade schlüssig erklärt, warum der König der Necromonger plötzlich alleine und mittellos auf einem lebensfeindlichen Planeten hockt. Zum Schluß wird dann, ebenso überhastet, dieser zusätzliche Handlungsfaden zu einem Cliffhanger- Ende geführt das wahrscheinlich niemanden mehr interessiert.

Schade, denn das Riddick- Universum bietet, meiner Meinung nach viel Potential um spannende und epische Geschichten zu erzählen.

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GenervterUser980234

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Wirklich schade... fand den zweiten doch so genial und kultig.


Gerryloop

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Bewertung3.0Schwach

Hoher Fremdschäm-Faktor von meiner Seite für die Rolle des Riddicks.

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deevaudee

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Bewertung5.5Geht so

Beständigkeit ist so ziemlich das einzigste Schlagwort, was in dieser Riddick Reihe keine Nachhaltigkeit besitzt. Denn CeK ging Genremäßig einen anderen Weg, als PB. Und die zu grosse Pause von knapp 10 Jahren zwischen CeK und Riddick merkt man. Denn Diesel und Twohy wollten scheinbar zurück zu den Wurzeln und mehr auf Kreaturische Gefahr umschlagen, als das Sci-Fi Spektakel um die Necromonger weiter zu spinnen. Leider wirkte dieser dritte Teil zu unausgegoren, und Stellenweise zu platt und hatte Hochglanztrash Charakter. Die erste halbe Stunde ist Diesel, selbstdarstellerischer nach längerer Schaffenspause, abgesehen von der Fast and furios Reihe. Ja es geht sogar so weit, das Papa Riddick sich schon ein Haustier hält. Davon kann man natürlich halten was man will. Letztlich geht der Necromonger Part viel zu billig über die Bühne und das es lediglich eine Verratssequenz wird. Da hatten die nackten Prinzessinen die sich noch auf dem Bett räkelten wenigstens noch ihren Reiz. Karl Urban der lediglich zu nen Kurzauftritt bewegt werden konnte, verpufft in seiner Strahlkraft, wie eigentlich der restliche Teil des Films. Ein Haufen sinnloser Charaktere trudeln zusammen zu einer noch sinnloseren Handlung. Man möchte meinen, der Geist und den Charakter den die ersten beiden Teile hatten, wurden hier komplett verlernt und vergessen. Relativ Seelenloses Filmballet, bei dem eine minimale Kopie zu Teil 1 hergestellt wurde. Nur das dieses mal die Gefahr nicht in der Dunkelheit lauert sondern ein Gewitter erst mit sich zieht. Das zwischendurch versucht wurde, die coolness eines Riddick einzufangen, misslingt dieses mal absolut. Und das ist mir unerklärlich wie man sowas in den Sand setzen kann?! Der Plot ist ehrlich gesagt grosser Schrott. Dave Bautista versucht sich erneut vor der Kamera ohne das ein mit 3 Seile umspannter Ring dabei ist, und Katee Sackhoff die ich in Halloween Resurrection kennen gelernt habe, soll sowas wie den gewissen Sex appeal vermitteln. Luna, der quasi die Gebetsbrüder von Pitch Black ersetzt geht genauso unter wie der komplette Rest. So sagenhaft Seelenlos hätte ich mir einen 3. Teil nicht vorgestellt. Aber man merkt das Diesel älter geworden ist, und durch seine Familien-Vati Pause viel viel eingebüst hat. 2, 3 kleine Kills wurden nett gestaltet, aber das reicht nicht um eine Korrektur an der so schwachen Handlung zu vollziehen. Riddick enttäuscht mich relativ sehr muss ich sagen. Das musikalisch angedeutete Riddick Thema wurde auch nicht kräftig genug eingesetzt. In allen Bereichen mangelt es dem Film an Lukrativität. Pitch Black im Geiste, Cek noch im Sinn, aber den 3. Riddick Film leider zu lange vor sich hin geschoben, und nach knapp 10 Jahre Pause so einen Nichtssagenden Unfall fabriziert. Wer die ersten beide Filme mochte, wird dieses mal doch arg enttäuscht werden, denn von der Handlung und allen anderen relevanten Aspekten ist dieser Film Meilenwert davon entfernt wirklich Ernst genommen zu werden. Einfach Schade das die Story relativ so desolat fortgesetzt wurde. Ich hoffe da kommt nochmal eine Steigerung, denn das hier kann man so als finalen Akt auf Garantie nich stehen lassen!!

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Saorie

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Bewertung5.5Geht so

Overacting auf höchstem Niveau und teilweise echt schlechte Effekte, aber Vin Diesel hats noch halbwegs gerettet. Wer die ersten Teile nicht kennt, wird Freude haben, ich hingegen hatte leider ständig den viel besseren ersten Film im Kopf.

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Hornblower

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Bewertung4.0Uninteressant

(SPOILER!)
1. Riddick vs. Monster,
2. Riddick & Lassie,
3. Riddick (& Lassie) vs. Kopfgeldjäger und
4. Riddick & Kopfgeldjäger vs. Monster
plus blöde CGI -
et voilà: "Riddick"!
Nö, das war mir zu doof!

Aber vielen Dank Moviepilot für die DVD! :)

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iroluv

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Bewertung2.5Ärgerlich

Leider kommt der Film bei weitem nicht an die ersten beiden Teile ran! :(

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Cayopei

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiß gar nicht, was am schlimmsten ist: die Schauspieler, die Dialoge, das Drehbuch (halb Survivalabenteuer, halb ein Remake von "Pitch Black") oder die grausigen CGI-Effekte? ...

Aber, egal. Es ist letztlich wie in der Mathematik. Minus und Minus ergibt eben Plus, zwar im Falle von Riddick kein besonders dickes Plus (aber wer würde das auch ernsthaft erwarten, wenn eine Vin-Diesel-Zelluloid-Granate im Player rotiert), aber zumindest doch ein kleines Plus in Form von solider SciFi-Unterhaltung vollkommen ohne Anspruch.

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THEMASTER

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Bewertung5.0Geht so

naja viel passiert nicht
der erste teil war immer noch der beste teil in dieser viesel reihe

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JohnDecker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Riddick allein gegen alle! Einfach Coolness in Reinform!

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Gantu

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Bewertung4.0Uninteressant

Uninteressant weil die Handlung vom ersten Teil kopiert wurde.
Warum die Story aus Teil 2 nicht fortgeführt wurde ist mir ein Rätsel.

So muss ich Vin Diesel dabei zusehen wie er (halb)nackt durch die Wüste springt - hier habe ich meine bildliche Fantasie hassen gelernt.

cu Gantu

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Schinkenbrot

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Bewertung7.5Sehenswert

Wer sich den Anschaut, will Riddick sehen. Den bekommt man auch. Hier wird das Rad nicht neu erfunden. Die teilweise schlechten Kritiken sind nicht nachvollziehbar. Wer Pitch Black und Chronicles mochte, wird den hier auch mögen.

Fazit: Solide Riddick-SciFi-Action.

Bitte nicht zuviel Wert auf schlechte Kritiken legen, sind teilweise nicht ernst zu nehmen.

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MovieFreak1985

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der gute alte Riddick, einfach ne unglaublich coole Sau! Persönlich hat mir Teil 3 jetzt noch ein Stück besser gefallen als Teil 2 den ich auch schon echt sehenswert fand.
Natürlich wird hier keine Kinogeschichte geschrieben und es gibt sicher einige anspruchsvollere Streifen.
Aber Hey!!
Wenn man sich dazu entscheidet Riddick in den Blu Ray Player zu schmeißen dann will man: Action satt,eine coole Sau, ein paar sehr gelungene Effekte und einfach Unterhaltung ohne groß denken zu müssen und genau das bekommt man hier!
Einer meiner Lieblingsfilme und Teil 4 wird kommen, ist schon bestätigt.
Ich freu mich sehr drauf!!

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brigerbaerger

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Bewertung5.0Geht so

Hat mich irgendwie sehr an den ersten Riddick-Teil erinnert: Anspruchslose One-Man-Show irgendwo auf einem Planeten der Verdammnis. CGI ist ok, Spannung kommt leider erst im 2. Teil des Films so richtig auf, als die "Rettungs-"/Kopfgeld-Crew landet. Bis dahin war unser Riddick aber nicht untätig, sondern hat sich eigenhändig zum Hundeflüsterer ausgebildet. Ansonsten gibt's viel Regen, Matsch, Sand, Sturm, einsilbige Dialoge, die eine oder andere Kopf-ab-Szene und ach ja, da waren ja noch ein paar Monster. Doch die macht Vin "Grummel-Brummbär" Diesel wie immer fast im Alleingang nieder, um dann in die unendlichen weiten des Weltalls davon zu düsen...

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TV Einheit

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Bewertung6.5Ganz gut

Riddick, das alte Murmelauge hat wieder zugeschlagen – genau wie in den Filmen zuvor: keine Verschlechterung oder Weiterentwicklung erkennbar. Das Pavarotti-Kehlchen klopft seine Sprüche und jagt die Verfolger. Irre, wat man aus dem Stoff rausholen kann! Immer und immer wieder.

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cruzha

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Bewertung4.0Uninteressant

Die erste halbe Stunde war ganz furchtbar - da hatte ich schon die 2/10-Wertung vor dem geistigen Auge. Erst im Mittelteil nimmt das Ganze Fahrt auf, nachdem Riddick sein Alienhündchen aufgezogen hat und von zwei Kopfgeldjäger-Clans gejagt wird. Obwohl es einige unterhaltsame Phasen gibt und sogar ganz brauchbare Kickass-Action, muss man diesen Riddick nicht gesehen haben. Besonders übel ist mir die Tricktechnik aufgefallen: Man sieht förmlich jeder zweiten Szene an, dass die Akteure nur vor einem Greenscreen rumhampeln; zu sehr wirken sie optisch wie ausgeschnittene Pappschablonen. Zudem mit zwei Stunden auch für meinen Geschmack zu lang.

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Cupio

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Bewertung7.0Sehenswert

Optisch fühlte ich mich beim Anschauen des dritten Teils von Riddicks epischer Odyssee in die Zeiten eines "Forbidden Planet" zurückversetzt. Die Gestaltung der gezeigten Technologien wirkt, beabsichtigt oder nicht, auf nostalgische Art und Weise retro und gleichzeitig todschick in der gestochenen Schärfe und stimmigen Farbgebung der gemäldeartigen Aufnahmetechnik. Wer immer der namenlose Ästhet war...vielen Dank für den Augenschmaus!
Leider war mir auch bezüglich der inhaltlichen Aspekte eine Zeitreise beschieden - zurück ins Jahr 2000, als die Story um einen zwielichtigen Soziopathen, welcher sich gemeinsam mit seinen ehemaligen Kerkermeistern gegen Legionen nachtaktiven, extraterrestrischen Gezüchts verteidigen muß tatsächlich noch faszinieren konnte.
"Riddick" setzt in seinem letzten Drittel nahezu unverändert auf Altbewährtes im obigen Stil, was erneut unterhaltsam ist, letztendlich aber nicht mehr vom Bonus des (relativ) Neuartigen profitieren kann. Zuvieles ist mittlerweile altbekannt - zum Beispiel, daß Riddick am Ende eben doch der verlässliche, wenn auch knurrige Knuddelbär mit Schlitzerattitüde ist, welcher Kindern, guten Freunden und kleinen Hunden niemals etwas antun würde!
Denn das machte seinerzeit ja den Hauptreiz von "Pitch Black" aus: Daß dem wortkargen, hünenhaften Kahlkopf prinzipiell erstmal alles zuzutrauen war..und zwar bis buchstäblich zum Schluß!
Und auch wenn er zu Beginn des dritten Teils mit seiner Menschelei hadert, sogar gelobt wieder "hart" zu werden, versorgt er im weiteren Verlauf einen kleinen Xenoköter, bis dieser zu stattlicher Größe herangewachsen ist und zum treuen Begleiter des grimmigen Kriegers wird.
Das stimmte mich jetzt nicht unversöhnlich (verdammt, ich LIEBE Hunde!), aber krass wäre schon der von mir erwartete Schocker gewesen das mühselig hochgepäppelte und liebgewonnene Tier als ultimativen Akt der psychischen "Abhärtung" kurzerhand umzubringen! Zumindest wäre damit ein sehr, sehr düsterer Grundstein für den weiteren Verlauf der Ereignisse gelegt worden, welcher das Publikum in der Hinsicht sensibilisiert und verunsichert hätte, daß in puncto der Person Riddicks jetzt wieder ALLES zu erwarten gewesen wäre!
Man hätte sich nicht mit dieser heutzutage so umfassenden, einlullenden Gewißheit auseinandersetzen müssen, daß der Gute letztendlich definitiv das moralisch Richtige tut, sich lieb verabschiedet und Katee Sackhoff offscreen vögelt!
Der Nächste ist wahrscheinlich von Disney!

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Rukus

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Bewertung6.5Ganz gut

Öha, da hatte ich doch tatsächlich noch einen über 2 Jahre alten Pre-Release-Kommentar hier rumliegen. Naja, ich hab ihn gelöscht, um ein wenig Ordnung in die ganze Kiste zu bringen. ;)

Vom intergalaktischen Verbrecher hat es Riddick zum Herrscher einer intergalaktischen bösen Superarmee gebracht - Respekt! Hier knüpft man mit dem neuesten Riddick-Werk an. Das dumme ist nur, dass auch für Antihelden gilt: The higher they climb, the deeper they fall. An der Spitze ist es nicht nur einsam, sondern auch gefährlich. Das gilt besonders dann, wenn man im Necromonger-Stil all das bekommt, was der getötete Gegner hatte. Es ist also weder überraschend, noch nennenswert gespoilert, wenn ich verkünde, dass Riddick in diesem Film eben nicht als Herrscher der Necros die Verses unsicher macht. Im Gegenteil, er fängt ganz unten wieder an, um im obigen Bild zu bleiben. Er begibt sich auf die Suche nach seinem wahren Selbst - dem wilden Kerl, und nach seiner Heimat Furya. In diesem Zusammenhang möchte ich auf den DC des Vorgängers hinweisen, der nicht zuletzt im Bezug auf Riddicks Hintergrundgeschichte deutlich mehr bietet, als die Kinofassung.

Riddick, also dieser Film, ist kerniger und direkter als sein Vorgänger. Statt esoterischer Necros geht es um die Mercs und Monster. Insgesamt ist der Film deutlich näher an Pitch Black als an den Chronicles. Es gibt sogar diverse Parallelen und Referenzen, wobei Reminiszenzen es an einigen Stellen wohl deutlich besser trifft. Trotz einiger Plotholes mittlerer Größe kommt der Film gut voran und bietet das, was man von Vin Diesels Paraderolle erwartet, nämlich knallharte Action bis aufs Blut. Auch, wenn der kleine Selbstfindungstrip für einige sicher etwas zu extensiv ist, fand ich ihn gelungen und angemessen. Es gab ein paar coole Sprüche (ich sag nur Nippel *hust*), ohne den Film zu einer One-Liner-Orgie zu machen. Trotz einiger leichter Schwächen, wie einige mäßige Greenscreens, war der Film gelungen und wirklich unterhaltsam. Der nächste Teil kann kommen!

Die Ergänzungen des Extended Cut sind deutlich geringer ausgefallen, als im DC der Chronicles. Von den Gewalt-Schnitten ganz zu schweigen. Dennoch würde ich auch hier ganz klar zur längeren Fassung raten.

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Relo Ceethree

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Bewertung6.0Ganz gut

Hachja, der gute alte Riddick macht es einem (wie immer) nicht leicht. Man weiß auch gar nicht, wo man mit einer Kritik anfangen soll. Natürlich muss gesagt werden, dass Vin Diesel auch in diesem Film wieder den perfekten Macho gibt, der sich unaufhaltsam jeglicher Gefahr stellt und jede Art von Herausforderung mit einer stoischen Ruhe annimmt, wie sie eben nur Riddick ausstrahlen kann. Auch die flotten Sprüche dürfen in einem Riddick-Film nicht fehlen... doch genau da fängt der Ärger an: Waren die Gags im Vorgänger noch gut pointiert und aufgrund ihrer absurden Häufigkeit irgendwie zum Markenzeichen geworden, treffen sie hier nur noch selten ins Schwarze.
Das Weltendesign gefällt mir eigentlich recht gut und auch die Farbgebung der Bilder ist Klasse... erreicht aber nicht die epischen Ausmaße des Vorgängers. Dafür sind die CGI-Effekte besser... und trotzdem begeistern sie nur stellenweise.

Ihr merkt schon: Riddick ist eine sehr zwiespältige Angelegenheit. Die Liste könnte ewig so fortgeführt werden. Daher will ich nur noch zwei weitere Aspekte nennen. Zum einen gefällt mir das Setting in diesem Teil wieder sehr gut. Düstere SciFi-Filme gibt es einfach viel zu wenige, allein schon deshalb verdient Riddick Pluspunkte (auch in Bezug auf das Creature Design). Zum anderen muss Katee Sackhoff (neben Vin Diesel) hervorgehoben werden. Sie spielt ihre Rolle als harte Amazonenbraut richtig gut, bringt einen des Öfteren zum Schmunzeln und schafft es trotz ihrer eigentlich recht schroffen Art, doch irgendwie einen Hauch Sexappeal in den Film zu bringen. Ohne sie wäre der Streifen sicherlich um einige Aspekte ärmer und damit meine ich nicht nur ihre Busenblitzer-Szene. :D

Fazit: Die Story ist leider NOCH banaler als im Vorgänger, dafür werden einige technische Dinge besser umgesetzt. Eine Mischung aus den besten Aspekten von "Chronicles of Riddick" und "Riddick" wäre mir lieber gewesen, so bleibt leider nur ein weiterer B-Movie und Riddick schafft es nicht ernsthaft, zu einem SciFi-Franchise zu werden. Trotzdem: Filme dieser Richtung gibt es viel zu wenige und daher bleibt RIDDICK der beste "schlechte B-Movie" auf dem Markt. Bier auf, Kopf aus, Spaß haben.

Den Vorgänger sollte man aber dennoch gesehen haben!

PS: Das Ende ist übrigens relativ offen gehalten. Falls es irgendwann mal einen vierten Teil mit Riddick gibt, wird mein Traum ja vielleicht doch noch wahr... holt einfach die Necromonger zurück in den Fokus. :D

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Nemsis

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Bewertung6.5Ganz gut

Für ein Low-Budget Film besser, als ich erwartet habe.
Den Anfang hätte man wohl ein wenig schneiden können, damit man schneller zum abschlachten kommt :P

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Deekin

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich weiß, es hat mit dem eigentlichen Film nicht viel zu tun, aber: Kann man den Typen, der für den unsäglichen deutschen Titelzusatz "Überleben ist seine Rache" verantwortlich ist, eine gehörige Ohrfeige geben. Ist "Rache" ein derartig attraktives Word, dass man es als Kunde selbst mit jenen Filmen assoziieren soll, die damit überhaupt nichts zu tun haben? Inwiefern rächt sich Riddick (Vin Diesel), in dem er überlebt? An wen rächt er sich eigentlich? Ist er wegen irgendjemanden im Film angepisst? Den Verrat, den dieser Vako (Karl Urban in einem 1-minütigen Cameo) an ihm verübt, steckt er doch mit einer denkbar gleichgültigen "Whatever"-Mentalität weg.
Kommen wir aber besser zum eigentlichen Film, der völlig belanglos und reine Zeitverschwendung ist. Mein erstes Problem ist, dass dieser Film gewissermaßen "Riddick - Chroniken eines Kriegers" fortsetzt. Warum denn? Am Ende des Vorgängers war Riddick ausversehen zum Anführer einer Armee geworden, die, soweit ich mich recht erinnere, die ganze Galaxie versklaven wollte. Das war ein cooles Ende für einen Film, dessen Plot ganz willkürlich mal in diese und jene Richtung ging. Konnte man also diesen neuen Film "Riddick... Überleben ist seine Rache" (Facepalm), in dem es eigentlich nur um Überleben und Kampf gegen Monster und Kopfgeldjäger geht, nicht eher als ein Prequel ansetzen oder als völlig unabhängig zu den Geschehnissen in "Pitch Black" und "Chroniken eines Kriegers"? Was ist denn nun mit dieser Necromonger-Armee aus dem Vorgänger? Führt sie ihren Feldzug mit dem Ziel, die Galaxie auszlöschen, fort? Whatever!
Und während dieser dritte Teil sämtliche Entwicklungen in seinem Vorgänger mal so schwupp di wupp fallengelassen hat, scheint er diesen Umstand noch mehr zu triezen, in dem er ein Ereignis aus "Pitch Black" wieder aufgreift. Es wird ein Kopfgeldjäger mit dem Namen Boss Johns (Mathew Nable) eingeführt, der mit Riddick noch eine offene Rechnung hat und der seinen Frieden bezüglich des Todes seines Sohnes finden möchte, welcher im ersten Teil ein unsympathisches Arschloch gewesen ist. Nicht das dies eine schlechte Idee für eine Geschichte wäre, doch ist sie derart sporadisch und unüberzeugend in den Film integriert, dass er damit nur noch unnötig länger geht.

Ich muss sagen, zu Anfang war ich auf den Film noch neugierig. Die erste halbe Stunde von "Riddick: Überleben ist seine Mahlzeit" war bis auf eine überflüssige Rückblende ganz tauglich und machte mich neugierig. Es war keine wirklich großartige Darstellung eines Überlebenskampfes, aber doch leidlich unterhaltsam und ordentlich, wenn es denn schließlich zu etwas führen würde. Der Übergang zu dem zweiten Teil des Films, der sich der "Kopfgeldjagd" widmet, ist zwar sehr holprig und plötzlich, doch bis dahin war ich noch immer in freudiger Erwartung, nun ein cooles Actionspektakel zu sehen.
Was ich zu sehen bekam, war jedoch eine extrem langatmige Sequenz, in welcher fast überhaupt nichs passierte. Zunächst einmal verlagert sich die Perspektive des Films hier fast vollständig auf die Kopfgeldjäger, während Riddick immer nur am Rande auftaucht. Die Dialoge zwischen diesen geraten mitunter unfassbar einfältig, gleichwohl ich es nicht schlecht fand, dass diese mitunter auch über ihr Vorgehen oder die Motive von Riddick spekulierten. Am schlimmsten jedoch ist, dass es hier kaum Action gibt; keine Faustkämpfe, keine Schusswechsel oder Speederbike-Verfolgungsjagden. Stattdessen geht Riddick eher Stealthmäßig vor, doch auch dass auf eine wenig aufregende Art und Weise. Zwar gibt es den einen oder anderen spannenden Moment, doch ebenfalls eines der größten Plot-Löcher, die ich je in einem Film gesehen habe. SPOILER: Da haben beide Kopfgeldjägertrupps die Energiezellen ihres Schiffs in einem Spint mit einem explosiven Schloss gesichert, was an sich schon reichlich seltsam klingt, da eine Beschädigung der Zellen zu ihrem Gestrandetsein auf dem Planeten führen würde. In einer Spannungssequenz öffnen sie das Schloss, doch anstatt ihn wieder zu schließen oder unter Bewachung zu stellen, lassen sie ihn sperrangelweit offen und unbewacht, sodass Riddick die Energiezellen nehmen kann, damit verschwindet und die Kopfgeldjäger daraufhin erpresst. WTF! SPOILER ENDE.
Der dritte Teil des Films ist dann im Grunde nicht mehr als eine Wiederholung von "Pitch Black" im Zeitraffer und in schlecht.
Das Problem dieses Films ist, dass er dreimal einen Plot aufstellt und nie wirklich etwas damit macht. Setup: Riddick muss überleben und das ist nach einer halben Stunden vorbei und nicht mehr wichtig. Setup: Kopfgeldjäger liefern sich mit Riddick ein Katz-und-Mausspiel und auch dieses verpufft nach 40 Minuten. Setup: Riddick und Kopfgeldjäger müssen vor den Monstern fliehen und anschließend ist der Film zu Ende. Anstatt eine Situation aufzubauen und vorzubereiten, wie es etwa "Pitch Black" getan, dümpelt der Film nur so vor sich hin. Leider wirkt auch Vin Diesels Paraderolle in diesem Teil weit weniger cool als noch in den ersten beiden Teilen. Und wirklich spannende Actionmomente gibt es leider auch nicht, die von diesen Schwächen hätten ablenken können. Zumindest die CGI-Effekte sind, wenn auch stets als diese erkennbar, ganz nett anzusehen, doch retten sie dieses Machwerk in keiner Weise.
Der ganze Film hätte wie seine Vorgänger ein hübsches kleines Erlebnis wie aus einem Pulp magazine sein können, doch bietet "Riddick: Überleben für ein Schnitzel" wirklich überhaupt nichts an Spaß, Adrenalin oder erzählerischer Grundspannung. Wirklich schade, da ich die Vorgänger, wenn auch nichts wirklich herausragendes, doch ganz gerne mag und ich Vin Diesel eigentlich ganz cool in dieser Rolle finde. Doch so ist "Riddick: Überleben ist des Müllers Wanderlust" einfach nur schlecht und nicht weiterzuempfehlen.

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