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Riddick

Riddick (2013), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Actionfilm, Thriller, Kinostart 19.09.2013


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4.5
Kritiker
29 Bewertungen
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5.9
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2145 Bewertungen
192 Kommentare
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von David Twohy, mit Vin Diesel und Katee Sackhoff

Mit Riddick durfte Vin Diesel mittlerweile zum dritten Mal den ikonischen Überlebenskünstler mit dem überempfindlichen Sehsinn im gleichnamigen Science-Fiction-Actioner spielen.

Handlung von Riddick
Riddick (Vin Diesel) ist nicht kleinzukriegen: Vermeintlich für tot gehalten fristet der lichtempfindliche Schwerverbrecher ein entbehrungsreiches Dasein auf einem sonnenverbrannten Planeten, der viele tödliche Gefahren in Form von gefräßigen Raubtieren bereithält. Riddicks einzige Chance ist es, einen Transmitter zu erreichen und ein Notsignal abzusetzen – oder genauer: eine Aufforderung an alle in der Nähe befindlichen Kopfgeldjäger, ihre Prämie abzuholen.

Und so finden sich bald gleich zwei Raumschiffe nebst Besatzung ein, die Riddick seine Passage unter Blut und Schweiß hart verdienen lassen. Eines hält eine besonders tückische neue Brut an Kopfgeldjägern bereit, der Captain des anderen hat noch eine alte Rechnung mit Riddick zu begleichen. Und während zur Jagd geblasen wird, braut sich am Horizont ein Sturm zusammen, der sie alle vertilgen könnte.

Hintergrund & Infos zu Riddick
Im Frühjahr 2005 sprach Vin Diesel selbst das Thema an, dass er nach Pitch Black – Planet der Finsternis und Riddick – Chroniken eines Kriegers gerne noch zwei Fortsetzungen mit dem intergalaktischen Schwerverbecher machen würde. Nachdem der Arbeitstitel für den nächsten Teil der Reihe zunächst The Chronicles Of Riddick: Dead Man Stalking (bzw. Riddick: Dead Man Stalking) lautete, heißt er nunmehr schlicht Riddick. Erwartungsgemäß wurde Riddick erneut von David Twohy geschrieben und inszeniert. Seine ersten Sporen als Schreiber hatte er sich mit Drehbüchern zu Critters 2 – Sie kehren zurück und Warlock – Satans Sohn verdient, bevor er mit Timescape – Im Wettlauf gegen die Zeit auch seinen Einstand als Regisseur gab.

Schauspielerische Unterstützung aus dem Science-Fiction-Sektor bekam Vin Diesel für Riddick u.a. mit Karl Urban (Pille McCoy in Star Trek und Star Trek Into Darkness) und Katee Sackhoff (Kara ‘Starbuck’ Thrace in Battlestar Galactica). (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (27) — Film: Riddick

Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

Geil, der neue von Albert Pyun! Alles so wie immer, als wär seit CYBORG kein Tag vergangen: Monochromer Endzeit-Cheapo mit steifen Posern in albernen Kostümen, überflüssigem Off-Kommentar und nur vermeintlich markigen Dialogen, getragen von - besonders im mittleren Drittel - unbeschreiblicher Langeweile. Trotzdem: Die bewusste Abkehr vom Blockbuster-Getösekino sorgt für nostalgisches Genreflair. Einzelne Momente (head in the box) machen Laune und wenn gegen Ende PITCH BLACK einfach nur 1:1 nochmal erzählt wird, kommt sogar Stimmung auf. Könnte man mit geänderter Erwartungshaltung nochmal gucken irgendwann. Aber meine Fresse, ist der in der Mitte langweilig!

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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1.5Ärgerlich

Wir haben reichlich Geld, wir haben ein Franchise, CGI kostet eh nichts mehr und selbst wenn, sieht doch eh alles gleich-kacke aus (Gott sei Dank, war der handgemachte Kram teuer und aufwendig) und Vin Diesel hat angerufen, er braucht dringend Wurst aufs Brot, da helfen wir, die Lebenshilfe Hollywood doch gerne aus, warum gibt es eigentlich noch nicht den Oscar für das Gnadenbrot? Richtig, weil sonst so komische Billigproduktionen dauernd dabei wären, wir von UNIVERSUM machen Big-Budget-Brechmittel mit heruntergekommenen Arnie/Sly/, ja sogar The Rock/ Lichtdoubeln, die urplötzlich wieder auftauchen und einen auf dicke Hosen machen. Grobe Tendenz: Was heute Seagal, Van Damme und Lundgren sind, ist morgen Vin Diesel.

Der raunt sich den Wolf, dazwischen gibt es planlos zusammengewürfelte Actionsequenzen ohne Sinn und Zweck, außer man kommt gerade vom stillen Örtchen und ist total begeistert, weil man das Elend vorher nicht ertragen musste. Nichts gegen stumpfe Action, kann ja Spaß machen, aber hier ist ja nichts nur annährend in einem Rahmen. So ein konfuses, absurdes Panini-Album relativ kostspieliger Action-Schnippel ohne Hand und Fuß, unterlegt von albernen Gemurmel eines Volldödels, habe ich selten gesehen. Eine Qual, die sicher unverschämt viel gekostet hat und es stellt sich die berechtigte Frage: WARUM?

Übel, ganz übel...

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

stuforcedyou

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die Disc hat beide Fassungen. Da staunste, ne?? :D


JackoXL

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Nicht wirklich, davon mehrere Fassungen auf den Markt zu werfen wäre schon sehr vermessen und weltfremd. Gut, aber wer den gesehen hat, sollte auch darüber nicht erstaunt sein. :D


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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5.0Geht so

[...] Ganz im Gegensatz zu vielen empfand ich "Pitch Black" seinerzeit als guten, aber größtenteils maßlos überschätzten Film, wohingegen mich "Riddick: Chroniken eines Kriegers" regelrecht mitzureißen wusste und in meinen Augen eine zwar nicht fehlerfreie, aber doch immens wuchtige, unterhaltsame und vor allem epische Space Opera war in einer Welt und mit Figuren, von denen ich gerne mehr gesehen hätte. Umso enttäuschter war, als es von Jahr zu Jahr immer stiller wurde um Riddick und die mögliche Fortsetzung des Franchise, ließ Vin Diesel doch vor Jahren noch verlauten, dass "Chroniken eines Kriegers" als Auftakt einer Trilogie verstanden werden dürfe (wenn ich mich recht entsinne). Umso erfreuter war ich dann natürlich wiederum, als das erste Mal von "Riddick: Überleben ist seine Rache" die Rede war. Leider erfüllte der Film im Nachhinein die wenigsten meiner Erwartungen, was aber weniger an dem vergleichsweise geringem Budget gelegen hat, für das Vin Diesel ja wohl sogar sein eigenes Haus beliehen hat (was ich ihm wiederum hoch anrechnen muss), sondern vielmehr daran, dass der Film wie eine schlechte Kopie und gleichzeitig Verquickung beider vorangegangener Filme wirkt und dadurch auch nur leidlich unterhaltsam. [...]

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]„Riddick“ ist der beste Film der Reihe, ein räudiger Köter, gekreuzt aus den prägenden Elementen des ersten Teils, Western-Motiven und ungehobelter R-Rated Action mit harten Kills und blanken Titten. Konzept und Figur des Riddick scheinen ausgereift, angekommen. „Riddick“ IST Riddick, mehr als es „Pitch Black“ war, mehr als es die „Chroniken eines Kriegers“ waren. Runterreduzierter auf den Reiz einer einzelnen Figur geht gar nicht, ein archaisches Solo für den Furianer. Weiterhin und diesmal mit aller Konsequenz durchgezogen erlaubt Twohy es seiner Welt, nur aus sich heraus und in sich zu existieren, keine Gegenwartsmetaphorik, keine Geschichte, die über ihre zwei Stunden hinaus nach einer größeren Bedeutung sucht, sondern ohne Kompromisse und Anbändelei ein weiteres Kapitel dieses aus Archetypen und zwielichtigen Strukturmustern bestehenden Universums, in dem sich jeder so gut es geht durchzuschlagen versucht.[...]„Riddick“ entzieht sich den Bildern und der Narration des Blockbusterkinos, im ersten Drittel ist das nichts als Diesel, ein gelb-orange-braun-roter Wüstenplanet und knurrendes, zischendes, beißendes Viechzeugs, dem er sich erwehrt. „Cast Away“ meets „Survival Camp“. Riddick versorgt seine Wunden, monologisiert eisschrankcool aus dem Off, immunisiert sich im Selbstversuch gegen das Gift der Mud-Demons, züchtet sich einen Dingo-Hyänen-Kumpel heran, schmeißt sich in bad ass-Posen und reanimiert nach Jahren des Darbens auf dem Thron der Necromonger die wilde Bestie in seinem Inneren. Eine entschleunigte, sehgewohnheitenfremde halbe Stunde lang huldigt der Film dem Kultfaktor seiner Titelfigur, folgt seinen eigenen Axiomen und Tempi (»There’s gonna be one speed… mine.«) und trotzt jedem Widerwort: das man einen Mainstreamfilm so nicht eröffnet, das man für Unkundige so keinen geeigneten Einstieg in die Reihe schafft, das man der Figur so keine neuen Facetten abgewinnt – das ist „Riddick“ alles kackegal und der zieht’s nach diesem knackbrettigen Auftakt sogar durch, dass der zynische Kampfklotz danach eine Zeit zu humpti-humpti-Musik mit seiner Dingo-Hyäne durch die Savanne streift und die beiden altehepaarisch um die Nahrungsvorräte streiten. Verdammt, „Riddick“ hat Eier.[...]

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Zak

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wo waren Titten????


ChristiansFoyer

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Eine Seitenansicht der nackten Katee Sackhoff und (im Extended Cut) mehrere blankbusige Necromongerlustmädchen ;)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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1.5Ärgerlich

[…] „Riddick“ ist ganz einfach faules Genre-Kino. Ein Film, der seine Makel versucht mit angeschwollenen Testikeln zu kompensieren. Eine zur Schaustellung von den plumpen Peinlichkeiten, die einem der Film als stilistische Science-Fiction zu servieren versucht. […] „There are bad days – and then, there are legendary bad days“ sagt Riddick zu Beginn. Ähnlich verhält es sich auch hier. Es gibt schlechte Filme und es gibt besonders schlechte Filme. „Riddick“ gehört wohl eher zur zweiten Kategorie.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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3.0Schwach

Was hier heraus kommen sollte, sollte wohl ein Mix werden, der die besten Qualitäten der ersten beiden Filme vereint, aber letztendlich daran scheitert.

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StormXPadme: fandom observer StormXPadme: fandom observer

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6.0Ganz gut

beim Besinnen auf die Wurzeln übertrieben

Nach dem Erfolg von Pitch Black – Planet der Finsternis aus dem Jahr 2000 waren viele Fans von der viel Science Fiction-lastigeren Fortsetzung Riddick: Chroniken eines Kriegers (2004) enttäuscht. Wohl auch aufgrund dieser Kritiken, versucht sich Regisseur David Twohy in der aktuellen Fortsetzung der Reihe auf die Anfänge der Geschichte des übermächtigen Kriegers zu konzentrieren. Für Innovation gibt es da kaum noch Spielraum.

Die bedeutsamen Geschehnisse aus dem letzten Film sind in einer kurzen Rückblende abgehandelt. So erfahren wir, dass Riddick (Vin Diesel) seine ungeliebte Position als der Lord Marshal der Necromonger aufgegeben hat, um von seinem schärfsten Konkurrenten Vaako (Karl Urban) im Gegenzug den Standort seines Heimatplaneten Furya zu erfahren. Diese spartanische Einleitung lässt einen die Stirn runzeln, was die Vermarktungsstrategie betrifft. So kann der durchaus interessante Charakter des in der Besetzungsliste so hervorgehobenen Karl Urban nicht einmal mehr als Nebenfigur bezeichnet werden.

Die Haupthandlung beginnt erst, als Riddick statt auf Furya auf einer hoch gefährlichen Wüstenwelt ausgesetzt und zum Sterben zurückgelassen wird. Ein blutiger Kampf mit der heimischen Tierwelt beginnt. Den wenn auch optisch einwandfrei dargestellten Kreaturen fehlt es im Endeffekt leider an Reißzähnen, sodass sich Riddicks Suche nach einem Unterschlupf nie wirklich bedrohlich anfühlt.

Allerdings sehen wir den galaxieweit gesuchten Mörder anders als in den Vorfilmen in einigen Momenten schwer verletzt und schwach, was ihn um einiges menschlicher wirken lässt. Auch das Zusammenspiel mit einer Art Präriehund, der zu seinem Begleiter wird, offenbart eine sehr einnehmende charakterliche Seite.

Spätestens als sich die Umweltbedingungen auf dem Planeten ändern, was zu einer Übermacht der gefährlichsten Raubtiere führt, wird klar, wie sehr sich Twohy an seiner Geschichte aus dem ersten Teil orientiert. Und diese Parallelen setzen sich immer weiter fort. Bald schon erleben wir Riddick im Kampf mit zwei Söldnercrews verstrickt, die er mittels eines Notsignals zu sich beordert. Von da an schafft es die Atmosphäre nicht mehr, Eigenständigkeit zu entwickeln.

Größeres Interesse wecken Charaktere wie Johns (Matthew Nable), dem Vater eines der Gegenspieler aus dem ersten Film, oder Dahl (Katee Sackhoff), die eine lobenswert vielschichtige Frauenrolle innehat. Leider gehen diese guten Ansätze in der Stupidität der anderen Söldner unter.

Anders als in den Vorfilmen erzeugen Riddicks beinahe gottgleiche Fähigkeiten nicht die gefürchtete Eintönigkeit. Ein paar weniger Muskeln und fantasievolle Tötungsmethoden und mehr Dialog hätten aber nicht geschadet, um dem Charakter weitere Tiefe zu verleihen.

Bis hin zum wenig aufregenden Finale wird man das Gefühl nicht los, eine Kopie serviert zu bekommen, wovon auch die stimmige Musik mit dem bekannten Riddick-Thema nicht ablenken kann. Ein wenig macht die deutliche Weiterentwicklung von Riddicks Charakter in der letzten Szene diese Lieblosigkeit wett. Auch wird der Film in seinen 119 Minuten nicht langwierig. Humorvolle Spitzen und die Interaktion zwischen Dahl und Riddick lockern auf.

Alles in allem hätte man vermutlich auf diesen Teil von Riddicks Geschichte auf der großen Leinwand gut verzichten können, weil sie dem Gesamtbild nichts hinzuzufügen hat, was die Anfangs- und Endszene nicht verraten. Trotzdem schafft es der solide Science Fiction-Thriller, zu unterhalten, also hat man sein Geld wohl nicht verschwendet, meint die Autorin dieses Artikels.

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CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...]Sieht man von den ersten 30 Minuten ab, in denen Riddick sich in der neuen Welt zurecht- und seine animalischen Instinkte wiederfinden muss, wiederholt Regisseur und Drehbuchautor David Twohy das Konzept des Erstlings schon beinahe sklavisch. Eine mehr oder weniger zusammengewürfelte Gruppe, ein tödlicher Planet, düstere Atmosphäre, gefährliche Aliens – und mittendrin ein zynischer Riddick. Das ist zwar nicht besonders originell, wirkt dafür jedoch umso ehrlicher, da Twohy und Diesel den Fans letztlich exakt das geben, was sie sich nach “Riddick – Chroniken eines Kriegers” gewünscht hatten.[...]

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Thomas Klein: Berliner Zeitung, Tip Thomas Klein: Berliner Zeitung, Tip

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3.5Schwach

Der trashige Charme von einst will sich bei Riddick – Überleben ist seine Rache partout nicht einstellen, das Comeback wird verspielt. Kult lässt sich eben nicht kopieren.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

C_C

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trashiger Charme... wieder mal so eine Unleistung eines 'Kritikers'...


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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6.5Ganz gut

Vorhersehbar, aber die ästhetisch hochwertige Umsetzung faszinierender Welten, garniert mit einem mega-lässigen Off-Kommentar über die mega-ätzende Situation, einem kräftigen Techno-Sound [...] überzeugt nach lahmem Start erneut.

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Andreas Resch: fluter Andreas Resch: fluter

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2.0Ärgerlich

Das Hauptmanko dieses Films liegt jedoch in seiner Struktur begründet, denn Riddick zerfällt in drei Akte, die einfach nicht zueinander finden.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Wer [...] einfach nur einen kernigen Action-Film sehen und Spaß mit einem der unbestritten coolsten Kino-Charaktere überhaupt haben möchte, der wird hier zumindest ordentlich bedient.

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KimReichard: Gamona KimReichard: Gamona

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5.0Geht so

Eine Fortsetzung für Riddick-Fans: Düsteres und spannungsgeladenes Sci-Fi-Actiongemetzel, das sich jedoch zu sehr wie Pitch Black anfühlt.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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3.5Schwach

Riddick ist ein vermurkstes Sequel zu einer Reihe, die eigentlich schon tot war. [...] Filmisch ist das Werk schon fast eine Bankrotterklärung, die zwischendurch auch noch recht langweilig ist.

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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

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6.5Ganz gut

Abgespeckt auf das Wesentliche, ist dies ein Film der klaren Ansagen, mit geradezu bestechend eindimensionalen Charakteren und krachenden Macho-Dialogen, aber nicht ohne Witz.

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J.Mayrhofer: DVD-Forum.at J.Mayrhofer: DVD-Forum.at

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5.0Geht so

Der Film ergänzt weder dem Charakter Riddick noch dem dargestellten Universum irgendetwas Sehenswertes und verliert sich so in seiner eigenen Belanglosigkeit.

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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

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4.0Uninteressant

[Riddick] hat spannende Momente und baut zu Beginn eine lässige Horror-Stimmung auf. Die ab Filmmitte aber verpufft und von einem blutigen B-Movie abgelöst wird. Wie ärgerlich.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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6.5Ganz gut

Durch die simpel gestrickte Handlung reicht der dritte Teil der Riddick-Saga nicht an die Qualität von Pitch Black heran, doch er unterscheidet sich aber immer noch positiv von Riddick - Chroniken eines Kriegers.

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Edward Nigma: CinemaForever

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3.5Schwach

[...] Riddick ist zurück: Fast zehn Jahre hat es gedauert, bis es das Sequel zu „Riddick: Chroniken eines Kriegers“ auf die Leinwand geschafft hat. Thematisch führt Regisseur und Drehbuchautor David Twohy („A Perfect Getaway“) seinen Helden wieder „Back to the Roots“, denn „Riddick“ erinnert in fast allen Belangen an den düsteren Sci-Fi-Thriller „Pitch Black“, in dem der intergalaktische Schwerverbrecher seinen ersten Auftritt hatte. Doch statt sich lediglich auf die Grundtugenden der „Riddick“-Reihe zu besinnen und einen ebenso geradlinigen wie kompromisslosen Sci-Fi-Actioner zu erzählen, hat sich David Twohy gleich dazu entschlossen, „Riddick“ zu „Pitch Black 2.0“ werden zu lassen. [...]

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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3.5Schwach

[...] Abgesehen von den wenigen eindrucksvollen Western-Einstellungen und beeindruckenden Panoramaaufnahmen des braun-orangenen Ambientes überrascht Riddick nach dem starken ersten Akt als ereignislose Fehlkalkulation, die ihr atmosphärisches Potential in grauenvollen sowie belanglosen Dialogen erbärmlicher Charaktere ertränkt. Gerade in Zeiten der übersättigten Plastik-Welten im Science-Fiction-Film sollte ein solch verheißungsvoll raues (Independent-)Projekt nicht als hirnlose Schlägerei und Selbstverherrlichung seiner verblendeten Kultfigur enden. Aber eklatant kuschelt Vin Diesel lieber irgendwo im Nirgendwo mit seinem Alien-Hund (oder whatever), anstatt dass er mit Dredd und Starbuck beim heiteren Gesellschaftsspieleabend Fang den Riddick spielt. Schade eigentlich.

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Alle Kritiken (27)


Kommentare (165) — Film: Riddick


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MovieFreak1985

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der gute alte Riddick, einfach ne unglaublich coole Sau! Persönlich hat mir Teil 3 jetzt noch ein Stück besser gefallen als Teil 2 den ich auch schon echt sehenswert fand.
Natürlich wird hier keine Kinogeschichte geschrieben und es gibt sicher einige anspruchsvollere Streifen.
Aber Hey!!
Wenn man sich dazu entscheidet Riddick in den Blu Ray Player zu schmeißen dann will man: Action satt,eine coole Sau, ein paar sehr gelungene Effekte und einfach Unterhaltung ohne groß denken zu müssen und genau das bekommt man hier!
Einer meiner Lieblingsfilme und Teil 4 wird kommen, ist schon bestätigt.
Ich freu mich sehr drauf!!

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brigerbaerger

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Bewertung5.0Geht so

Hat mich irgendwie sehr an den ersten Riddick-Teil erinnert: Anspruchslose One-Man-Show irgendwo auf einem Planeten der Verdammnis. CGI ist ok, Spannung kommt leider erst im 2. Teil des Films so richtig auf, als die "Rettungs-"/Kopfgeld-Crew landet. Bis dahin war unser Riddick aber nicht untätig, sondern hat sich eigenhändig zum Hundeflüsterer ausgebildet. Ansonsten gibt's viel Regen, Matsch, Sand, Sturm, einsilbige Dialoge, die eine oder andere Kopf-ab-Szene und ach ja, da waren ja noch ein paar Monster. Doch die macht Vin "Grummel-Brummbär" Diesel wie immer fast im Alleingang nieder, um dann in die unendlichen weiten des Weltalls davon zu düsen...

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TV Einheit

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Bewertung6.5Ganz gut

Riddick, das alte Murmelauge hat wieder zugeschlagen – genau wie in den Filmen zuvor: keine Verschlechterung oder Weiterentwicklung erkennbar. Das Pavarotti-Kehlchen klopft seine Sprüche und jagt die Verfolger. Irre, wat man aus dem Stoff rausholen kann! Immer und immer wieder.

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cruzha

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Bewertung4.0Uninteressant

Die erste halbe Stunde war ganz furchtbar - da hatte ich schon die 2/10-Wertung vor dem geistigen Auge. Erst im Mittelteil nimmt das Ganze Fahrt auf, nachdem Riddick sein Alienhündchen aufgezogen hat und von zwei Kopfgeldjäger-Clans gejagt wird. Obwohl es einige unterhaltsame Phasen gibt und sogar ganz brauchbare Kickass-Action, muss man diesen Riddick nicht gesehen haben. Besonders übel ist mir die Tricktechnik aufgefallen: Man sieht förmlich jeder zweiten Szene an, dass die Akteure nur vor einem Greenscreen rumhampeln; zu sehr wirken sie optisch wie ausgeschnittene Pappschablonen. Zudem mit zwei Stunden auch für meinen Geschmack zu lang.

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Cupio

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Bewertung7.0Sehenswert

Optisch fühlte ich mich beim Anschauen des dritten Teils von Riddicks epischer Odyssee in die Zeiten eines "Forbidden Planet" zurückversetzt. Die Gestaltung der gezeigten Technologien wirkt, beabsichtigt oder nicht, auf nostalgische Art und Weise retro und gleichzeitig todschick in der gestochenen Schärfe und stimmigen Farbgebung der gemäldeartigen Aufnahmetechnik. Wer immer der namenlose Ästhet war...vielen Dank für den Augenschmaus!
Leider war mir auch bezüglich der inhaltlichen Aspekte eine Zeitreise beschieden - zurück ins Jahr 2000, als die Story um einen zwielichtigen Soziopathen, welcher sich gemeinsam mit seinen ehemaligen Kerkermeistern gegen Legionen nachtaktiven, extraterrestrischen Gezüchts verteidigen muß tatsächlich noch faszinieren konnte.
"Riddick" setzt in seinem letzten Drittel nahezu unverändert auf Altbewährtes im obigen Stil, was erneut unterhaltsam ist, letztendlich aber nicht mehr vom Bonus des (relativ) Neuartigen profitieren kann. Zuvieles ist mittlerweile altbekannt - zum Beispiel, daß Riddick am Ende eben doch der verlässliche, wenn auch knurrige Knuddelbär mit Schlitzerattitüde ist, welcher Kindern, guten Freunden und kleinen Hunden niemals etwas antun würde!
Denn das machte seinerzeit ja den Hauptreiz von "Pitch Black" aus: Daß dem wortkargen, hünenhaften Kahlkopf prinzipiell erstmal alles zuzutrauen war..und zwar bis buchstäblich zum Schluß!
Und auch wenn er zu Beginn des dritten Teils mit seiner Menschelei hadert, sogar gelobt wieder "hart" zu werden, versorgt er im weiteren Verlauf einen kleinen Xenoköter, bis dieser zu stattlicher Größe herangewachsen ist und zum treuen Begleiter des grimmigen Kriegers wird.
Das stimmte mich jetzt nicht unversöhnlich (verdammt, ich LIEBE Hunde!), aber krass wäre schon der von mir erwartete Schocker gewesen das mühselig hochgepäppelte und liebgewonnene Tier als ultimativen Akt der psychischen "Abhärtung" kurzerhand umzubringen! Zumindest wäre damit ein sehr, sehr düsterer Grundstein für den weiteren Verlauf der Ereignisse gelegt worden, welcher das Publikum in der Hinsicht sensibilisiert und verunsichert hätte, daß in puncto der Person Riddicks jetzt wieder ALLES zu erwarten gewesen wäre!
Man hätte sich nicht mit dieser heutzutage so umfassenden, einlullenden Gewißheit auseinandersetzen müssen, daß der Gute letztendlich definitiv das moralisch Richtige tut, sich lieb verabschiedet und Katee Sackhoff offscreen vögelt!
Der Nächste ist wahrscheinlich von Disney!

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Rukus

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Bewertung6.5Ganz gut

Öha, da hatte ich doch tatsächlich noch einen über 2 Jahre alten Pre-Release-Kommentar hier rumliegen. Naja, ich hab ihn gelöscht, um ein wenig Ordnung in die ganze Kiste zu bringen. ;)

Vom intergalaktischen Verbrecher hat es Riddick zum Herrscher einer intergalaktischen bösen Superarmee gebracht - Respekt! Hier knüpft man mit dem neuesten Riddick-Werk an. Das dumme ist nur, dass auch für Antihelden gilt: The higher they climb, the deeper they fall. An der Spitze ist es nicht nur einsam, sondern auch gefährlich. Das gilt besonders dann, wenn man im Necromonger-Stil all das bekommt, was der getötete Gegner hatte. Es ist also weder überraschend, noch nennenswert gespoilert, wenn ich verkünde, dass Riddick in diesem Film eben nicht als Herrscher der Necros die Verses unsicher macht. Im Gegenteil, er fängt ganz unten wieder an, um im obigen Bild zu bleiben. Er begibt sich auf die Suche nach seinem wahren Selbst - dem wilden Kerl, und nach seiner Heimat Furya. In diesem Zusammenhang möchte ich auf den DC des Vorgängers hinweisen, der nicht zuletzt im Bezug auf Riddicks Hintergrundgeschichte deutlich mehr bietet, als die Kinofassung.

Riddick, also dieser Film, ist kerniger und direkter als sein Vorgänger. Statt esoterischer Necros geht es um die Mercs und Monster. Insgesamt ist der Film deutlich näher an Pitch Black als an den Chronicles. Es gibt sogar diverse Parallelen und Referenzen, wobei Reminiszenzen es an einigen Stellen wohl deutlich besser trifft. Trotz einiger Plotholes mittlerer Größe kommt der Film gut voran und bietet das, was man von Vin Diesels Paraderolle erwartet, nämlich knallharte Action bis aufs Blut. Auch, wenn der kleine Selbstfindungstrip für einige sicher etwas zu extensiv ist, fand ich ihn gelungen und angemessen. Es gab ein paar coole Sprüche (ich sag nur Nippel *hust*), ohne den Film zu einer One-Liner-Orgie zu machen. Trotz einiger leichter Schwächen, wie einige mäßige Greenscreens, war der Film gelungen und wirklich unterhaltsam. Der nächste Teil kann kommen!

Die Ergänzungen des Extended Cut sind deutlich geringer ausgefallen, als im DC der Chronicles. Von den Gewalt-Schnitten ganz zu schweigen. Dennoch würde ich auch hier ganz klar zur längeren Fassung raten.

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Relo Ceethree

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Bewertung6.0Ganz gut

Hachja, der gute alte Riddick macht es einem (wie immer) nicht leicht. Man weiß auch gar nicht, wo man mit einer Kritik anfangen soll. Natürlich muss gesagt werden, dass Vin Diesel auch in diesem Film wieder den perfekten Macho gibt, der sich unaufhaltsam jeglicher Gefahr stellt und jede Art von Herausforderung mit einer stoischen Ruhe annimmt, wie sie eben nur Riddick ausstrahlen kann. Auch die flotten Sprüche dürfen in einem Riddick-Film nicht fehlen... doch genau da fängt der Ärger an: Waren die Gags im Vorgänger noch gut pointiert und aufgrund ihrer absurden Häufigkeit irgendwie zum Markenzeichen geworden, treffen sie hier nur noch selten ins Schwarze.
Das Weltendesign gefällt mir eigentlich recht gut und auch die Farbgebung der Bilder ist Klasse... erreicht aber nicht die epischen Ausmaße des Vorgängers. Dafür sind die CGI-Effekte besser... und trotzdem begeistern sie nur stellenweise.

Ihr merkt schon: Riddick ist eine sehr zwiespältige Angelegenheit. Die Liste könnte ewig so fortgeführt werden. Daher will ich nur noch zwei weitere Aspekte nennen. Zum einen gefällt mir das Setting in diesem Teil wieder sehr gut. Düstere SciFi-Filme gibt es einfach viel zu wenige, allein schon deshalb verdient Riddick Pluspunkte (auch in Bezug auf das Creature Design). Zum anderen muss Katee Sackhoff (neben Vin Diesel) hervorgehoben werden. Sie spielt ihre Rolle als harte Amazonenbraut richtig gut, bringt einen des Öfteren zum Schmunzeln und schafft es trotz ihrer eigentlich recht schroffen Art, doch irgendwie einen Hauch Sexappeal in den Film zu bringen. Ohne sie wäre der Streifen sicherlich um einige Aspekte ärmer und damit meine ich nicht nur ihre Busenblitzer-Szene. :D

Fazit: Die Story ist leider NOCH banaler als im Vorgänger, dafür werden einige technische Dinge besser umgesetzt. Eine Mischung aus den besten Aspekten von "Chronicles of Riddick" und "Riddick" wäre mir lieber gewesen, so bleibt leider nur ein weiterer B-Movie und Riddick schafft es nicht ernsthaft, zu einem SciFi-Franchise zu werden. Trotzdem: Filme dieser Richtung gibt es viel zu wenige und daher bleibt RIDDICK der beste "schlechte B-Movie" auf dem Markt. Bier auf, Kopf aus, Spaß haben.

Den Vorgänger sollte man aber dennoch gesehen haben!

PS: Das Ende ist übrigens relativ offen gehalten. Falls es irgendwann mal einen vierten Teil mit Riddick gibt, wird mein Traum ja vielleicht doch noch wahr... holt einfach die Necromonger zurück in den Fokus. :D

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Nemsis

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Bewertung6.5Ganz gut

Für ein Low-Budget Film besser, als ich erwartet habe.
Den Anfang hätte man wohl ein wenig schneiden können, damit man schneller zum abschlachten kommt :P

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Deekin

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich weiß, es hat mit dem eigentlichen Film nicht viel zu tun, aber: Kann man den Typen, der für den unsäglichen deutschen Titelzusatz "Überleben ist seine Rache" verantwortlich ist, eine gehörige Ohrfeige geben. Ist "Rache" ein derartig attraktives Word, dass man es als Kunde selbst mit jenen Filmen assoziieren soll, die damit überhaupt nichts zu tun haben? Inwiefern rächt sich Riddick (Vin Diesel), in dem er überlebt? An wen rächt er sich eigentlich? Ist er wegen irgendjemanden im Film angepisst? Den Verrat, den dieser Vako (Karl Urban in einem 1-minütigen Cameo) an ihm verübt, steckt er doch mit einer denkbar gleichgültigen "Whatever"-Mentalität weg.
Kommen wir aber besser zum eigentlichen Film, der völlig belanglos und reine Zeitverschwendung ist. Mein erstes Problem ist, dass dieser Film gewissermaßen "Riddick - Chroniken eines Kriegers" fortsetzt. Warum denn? Am Ende des Vorgängers war Riddick ausversehen zum Anführer einer Armee geworden, die, soweit ich mich recht erinnere, die ganze Galaxie versklaven wollte. Das war ein cooles Ende für einen Film, dessen Plot ganz willkürlich mal in diese und jene Richtung ging. Konnte man also diesen neuen Film "Riddick... Überleben ist seine Rache" (Facepalm), in dem es eigentlich nur um Überleben und Kampf gegen Monster und Kopfgeldjäger geht, nicht eher als ein Prequel ansetzen oder als völlig unabhängig zu den Geschehnissen in "Pitch Black" und "Chroniken eines Kriegers"? Was ist denn nun mit dieser Necromonger-Armee aus dem Vorgänger? Führt sie ihren Feldzug mit dem Ziel, die Galaxie auszlöschen, fort? Whatever!
Und während dieser dritte Teil sämtliche Entwicklungen in seinem Vorgänger mal so schwupp di wupp fallengelassen hat, scheint er diesen Umstand noch mehr zu triezen, in dem er ein Ereignis aus "Pitch Black" wieder aufgreift. Es wird ein Kopfgeldjäger mit dem Namen Boss Johns (Mathew Nable) eingeführt, der mit Riddick noch eine offene Rechnung hat und der seinen Frieden bezüglich des Todes seines Sohnes finden möchte, welcher im ersten Teil ein unsympathisches Arschloch gewesen ist. Nicht das dies eine schlechte Idee für eine Geschichte wäre, doch ist sie derart sporadisch und unüberzeugend in den Film integriert, dass er damit nur noch unnötig länger geht.

Ich muss sagen, zu Anfang war ich auf den Film noch neugierig. Die erste halbe Stunde von "Riddick: Überleben ist seine Mahlzeit" war bis auf eine überflüssige Rückblende ganz tauglich und machte mich neugierig. Es war keine wirklich großartige Darstellung eines Überlebenskampfes, aber doch leidlich unterhaltsam und ordentlich, wenn es denn schließlich zu etwas führen würde. Der Übergang zu dem zweiten Teil des Films, der sich der "Kopfgeldjagd" widmet, ist zwar sehr holprig und plötzlich, doch bis dahin war ich noch immer in freudiger Erwartung, nun ein cooles Actionspektakel zu sehen.
Was ich zu sehen bekam, war jedoch eine extrem langatmige Sequenz, in welcher fast überhaupt nichs passierte. Zunächst einmal verlagert sich die Perspektive des Films hier fast vollständig auf die Kopfgeldjäger, während Riddick immer nur am Rande auftaucht. Die Dialoge zwischen diesen geraten mitunter unfassbar einfältig, gleichwohl ich es nicht schlecht fand, dass diese mitunter auch über ihr Vorgehen oder die Motive von Riddick spekulierten. Am schlimmsten jedoch ist, dass es hier kaum Action gibt; keine Faustkämpfe, keine Schusswechsel oder Speederbike-Verfolgungsjagden. Stattdessen geht Riddick eher Stealthmäßig vor, doch auch dass auf eine wenig aufregende Art und Weise. Zwar gibt es den einen oder anderen spannenden Moment, doch ebenfalls eines der größten Plot-Löcher, die ich je in einem Film gesehen habe. SPOILER: Da haben beide Kopfgeldjägertrupps die Energiezellen ihres Schiffs in einem Spint mit einem explosiven Schloss gesichert, was an sich schon reichlich seltsam klingt, da eine Beschädigung der Zellen zu ihrem Gestrandetsein auf dem Planeten führen würde. In einer Spannungssequenz öffnen sie das Schloss, doch anstatt ihn wieder zu schließen oder unter Bewachung zu stellen, lassen sie ihn sperrangelweit offen und unbewacht, sodass Riddick die Energiezellen nehmen kann, damit verschwindet und die Kopfgeldjäger daraufhin erpresst. WTF! SPOILER ENDE.
Der dritte Teil des Films ist dann im Grunde nicht mehr als eine Wiederholung von "Pitch Black" im Zeitraffer und in schlecht.
Das Problem dieses Films ist, dass er dreimal einen Plot aufstellt und nie wirklich etwas damit macht. Setup: Riddick muss überleben und das ist nach einer halben Stunden vorbei und nicht mehr wichtig. Setup: Kopfgeldjäger liefern sich mit Riddick ein Katz-und-Mausspiel und auch dieses verpufft nach 40 Minuten. Setup: Riddick und Kopfgeldjäger müssen vor den Monstern fliehen und anschließend ist der Film zu Ende. Anstatt eine Situation aufzubauen und vorzubereiten, wie es etwa "Pitch Black" getan, dümpelt der Film nur so vor sich hin. Leider wirkt auch Vin Diesels Paraderolle in diesem Teil weit weniger cool als noch in den ersten beiden Teilen. Und wirklich spannende Actionmomente gibt es leider auch nicht, die von diesen Schwächen hätten ablenken können. Zumindest die CGI-Effekte sind, wenn auch stets als diese erkennbar, ganz nett anzusehen, doch retten sie dieses Machwerk in keiner Weise.
Der ganze Film hätte wie seine Vorgänger ein hübsches kleines Erlebnis wie aus einem Pulp magazine sein können, doch bietet "Riddick: Überleben für ein Schnitzel" wirklich überhaupt nichts an Spaß, Adrenalin oder erzählerischer Grundspannung. Wirklich schade, da ich die Vorgänger, wenn auch nichts wirklich herausragendes, doch ganz gerne mag und ich Vin Diesel eigentlich ganz cool in dieser Rolle finde. Doch so ist "Riddick: Überleben ist des Müllers Wanderlust" einfach nur schlecht und nicht weiterzuempfehlen.

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LeGrip

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie werde hier das Gefühl nicht los, dass man sich einfach darauf verlassen hat, dass sich niemand an den ersten Teil erinnert und man diesen einfach neu aufsetzen kann. Aber diesmal komplett anders. Jetzt gibt es keine Monster bei Nacht, jetzt gibt es sie in der prallen Sonne. Hui!

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freakualizer

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Bewertung6.5Ganz gut

Das war er also: „Riddick“- Teil III.
Der noch stärker in Testosteron getränkte, von vielen lang erwartete, von anderen ebenso befürchtete dritte Teil der Riddick-Saga. Überrascht hat mich hier nichts, weder positiv, noch negativ. Riddick ist halt Action, Riddick ist halt (extrem) cool und Riddick ist halt unbesiegbar.
Das Setting ist diesmal noch verlorener als in den ersten beiden Teilen, die Gestaltung der Monster ist Riddick-würdig; und, kurz gefasst, der Rest auch.
Hat man jedoch einen gesehen, kennt man mehr oder weniger alle. Deswegen gibt’s für den dritten Teil nicht mehr die Begeisterung der Vergangenheit bei mir. Kommt aber dennoch in meine Sammlung, der Streifen…

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Kai_Asmus

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Nein. Weil der zweite Teil kaum in das "Pitch Black Universum" passt.


mikkean

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Ich denke doch. Der zweite Teil zeigt Riddick zunächst, wie gewohnt, verfolgt von Kopfgeldjägern. Ganz der ewige Flüchtige. Aber nur eine neue Monster-Art wäre zu mager gewesen. Deshalb kreuzen sich seine Wege mit denen der Necromonger. Dann wird schnell eine viel größere Weltraum-Helden-Saga daraus, die dennoch durch Diesel's/Riddick's Art etwas geerdet wird. Ich finde bis heute, dass "Riddick - Chroniken Eines Kriegers" damit nicht zwangsläufig besser oder origineller wird, sondern als Fortsetzung über einen guten ersten Film einfach ungeahnt hinauswächst.


VFresh

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Bewertung5.0Geht so

Wenn man nicht viel erwartet wird man nicht enttäuscht. Vin Diesel ist in seiner Rolle als Riddick fähig den Film noch grade so als mittelmäßigen Film einzustufen. Die Effekte sind teils mittelmäßig teils sehr schlecht, als wenn man eine belanglose Science-Fiction-Fernsehserie auf RTL2 ansehen würde. Absolut nicht zeitgemäß.

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pischti

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Ich nicht :D


Kai_Asmus

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Ich auch nicht.


marcowski

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Bewertung4.0Uninteressant

Überlange und handlungsarme Aufwärmung der Reihe. Der Unterhaltungswert ist zwar noch recht hoch, aber die andauernden Macho-Attitüden und altbekannten Monsterkämpfe überholen sich bis zur Belanglosigkeit.

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barbels.nachbar

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Bewertung9.5Herausragend

Vin Diesel und Riddick! Pitch Black war klasse und Riddick ist nur wenig schwächer. Natürlich ist die Story vorhersehbar, die Animationen nicht perfekt und die "Monster" sind schamlos von "Alien" geklaut.
Aber: ich habe Action ohne Tiefgang, dafür mit hohem Unterhaltungswert und dem typischen Humor erwartet - und ich bin nicht enttäuscht worden.

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Kai_Asmus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Riddick ist besser als sein Vorgänger. Aber an Pitch Black kommt auch er nicht 'ran. Vom Erstling übernimmt er jedoch das "Zehn kleine Jägermeister"-Prinzip und auch die Kreaturen ähneln denen aus PB extrem. Von den Flügeln mal abgesehen. Und doch hätte ich gerne mehr von diesen Schlammwühlern gesehen. Alles in allem ist Riddick aber ein kurzweiliger Sci-Fi Thriller mit einem überzeugenden Vin Diesel in seiner Paraderolle.

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Grambambuli

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besser als "Chronicles" finde ich ihn nicht, aber er ist eine tolle Fortsetzung. Vor allem sollte man wirklich die Langfassung sehen, da fehlen wichtige Sachen.


Kai_Asmus

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Jetzt habe ich mal eine saudumme Frage. Man soll die Langfassung sehen weil da wichtige Sachen fehlen? Hmmmm.....?


Bronson

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Bewertung6.0Ganz gut

Oh, das war in allen Belangen ein unerwartet trashiges Vergnügen. Allerdings weiß Riddick trotzdem zu unterhalten, mal davon abesehen, dass man sowas nicht allzu oft vor die Nase gesetzt bekommt. Leider lässt sich Twohy ziemlich viel Zeit, gerade in der ersten Hälfte fällt das etwas unangenehm auf, eine Viertelstunde weniger Laufzeit hätte dem Film gut getan. Hier und da fallen einige Effekte negativ auf, aber das kann man auch verzeihen, gleiches gilt für den Cast, der aber auch unter dem Strich klar geht. Letztlich muss man Riddick als das nehmen, was er sein will: ein relativ anspruchsloser, aber unterhaltsamer kleiner, grimmiger Sci-Fi-Actioner, der sich eher wieder an Teil 1 als an dem etwas überladenen zweiten Teil orientiert.

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Velly

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Bewertung6.0Ganz gut

"Pitch Black" und "The Chronicles of Riddick" haben mir zwar besser gefallen, aber es hätte mich auch überrascht, wenn es anders gewesen wäre.

Bei "Riddick" bekommt man im Großen und Ganzen was man von einem Film dieser Reihe erwartet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Markige Sprüche, Action und eine Story, die keinen überfordert. Und auch recht gute Unterhaltung, wenn man Riddick mag.

Und ich MAG ihn. ^^ Auch wenn ich Vin Diesel sonst gar nicht abgewinnen kann, als Riddick hat er mich voll auf seiner Seite! ;-)

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Velly

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Kann sicher nicht schaden, die Vorgänger (die ohnehin besser sind) zu kennen.
Ob es NÖTIG ist, um ihn gut zu finden, kann ich leider nicht sagen. ^^


Marcelinho

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Oki, dann werde ich das mal nachholen, danke :)


udo.schmitt.77

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Bewertung7.0Sehenswert

Nun ja, jeder der zwei vorherigen Teile hatte etwas spezielles an sich. Der 3. Teil hat diesen Status für mich nicht ganz erreicht, da einige Ähnlichkeiten zum 1. und 2. Teil auftraten. Aber was soll's, ich liebe diese Art Filme und Vin Diesel mag ich auch. Also trotzdem ne 7,0 von mir, weil der Film für mich super war.

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Terminator-800

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist er also, der neue Riddick. Ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht war. Gleich von Anfang an, nahm mich die Atmosphäre und tolle Optik des Planeten gefangen. Dann die Story mit dem "Hund".

Mit dem Auftauchen der Kopfgeldjäger wird es eigentlich ein anderer Film, der aber auch sehr spannend ist.

Sicher kein kultureller Mehrwert aber ich bin den Abend bestens unterhalten worden.

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pischti

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Bewertung4.5Uninteressant

Bis "Riddick" mal aus dem Arsch kommt dauert es ne Weile, zwar gefiel mir die Optik des Planeten ganz gut , trotzdem war ich ganz speziell in der ersten Hälfte des Filmes etwas gelangweilt. Zudem hat mich die Tricktechnik etwas verwirrt. Sahen die Animationen des futuristischen Viehzeug noch ganz ordentlich aus, so wirkte der Ritt auf den fliegenden motorradähnlichen Fahrzeugen wie aus Filmen vergangener Tage und sahen stellenweise absolut beschissen aus. Riddick selbst ist zwar durchaus eine coole Figur und mit Vin Diesel passend besetzt, aber der Film enthielt für meinen Geschmack einfach viel zu viele Längen in den denen wenig passierte, da kann dann auch die ein oder andere Fratzengeballerszene nicht mehr viel retten. Für Zwischendurch sicherlich noch brauchbar, aber kein Film den ich nochmal sehen muss.

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vanilla

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Jungs, der wahre Riddick heißt mit Nachnamen Bowe ;-)))


pischti

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@vanilla

den musste ich allerdings googlen :D



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