Grand Budapest Hotel

The Grand Budapest Hotel (2014), DE/GB/US Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 06.03.2014


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7.5
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8.0
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von Wes Anderson, mit Ralph Fiennes und Tilda Swinton

Wes Anderson schickt Ralph Fiennes in Grand Budapest Hotel als Hotelconcierge in die goldene Vergangenheit.

Handlung von Grand Budapest Hotel
Der Film spielt in der fiktiven Alpenrepublik Zubrowska. Im Grand Budapest Hotel erlebt der gebildete und legendäre Concierge Monsieur Gustave H. (Ralph Fiennes) das pulsierende Leben der Goldenen 20er hautnah mit. Er bekommt mit Zero Moustafa (Tony Revolori) bald einen neuen Lobby Boy und führt seinen jungen Protegé in die Geheimnisse seines Berufes ein. Doch dann stirbt plötzlich die betagte Madame D. (Tilda Swinton) und die um ihr Erbe geprellten Hinterbliebenen sind mit dem letzten Willen der Verstorbenen nicht so ganz einverstanden. Gemeinsam werden Gustave H. und sein ihm loyal ergebener Lobby Boy in ein Abenteuer um ein gestohlenes Renaissancegemälde, ein riesiges Familienvermögen und die geschichtlichen Umwälzungen ihrer Epoche verwickelt.

Hintergrund & Infos zu Grand Budapest Hotel
Die skurrile Komödie Grand Budapest Hotel lief im Wettbewerb der Berlinale 2014 und feierte dort am 06. Februar 2014 ihre Weltpremiere. Dort erhielt Wes Andersons Film den Silbernen Bären im Rahmen des Großen Preises der Jury.

Im Abspann von Grand Budapest Hotel nennt Wes Anderson einen österreichischen Schriftsteller als Inspiration für den Film: Stefan Zweig. Für Stefan Zweig war die Donaumonarchie in Österreich vor dem Ersten Weltkrieg eine Art verlorenes Paradies. Während er vor dem Ersten Weltkrieg selbst einen luxuriösen Lebensstil pflegen konnte und zur intellektuellen Elite des Wiener “fin de siècle” gehörte, kämpfte er nach der Niederlage gegen steigenden Nationalismus und Antisemitismus – vergeblich. Mit der Machtergreifung der Nazis wurde er ins Exil nach Brasilien gezwungen, wo er 1942 starb. Er verarbeitete seine Erinnerungen an die vergangene Epoche in zwei Büchern, die als Vorlage für Grand Budapest Hotel gelten können: “Die Welt von Gestern” in dem er die untergegangene Monarchie nostalgisch verklärt und “Rausch der Verwandlung”, in dem ein Luxushotel in den Bergen als Insel der Glücklichen beschrieben wird, dessen Geschicke vom Concierge gelenkt werden.

Der Film rund um den Concierge eines großen Hotels ist der achte Film mit Spielfilmlänge von Wes Anderson nach Durchgeknallt, Rushmore, Die Royal Tenenbaums, Die Tiefseetaucher, Darjeeling Limited, Der fantastische Mr. Fox und Moonrise Kingdom.

Anders als der Filmtitel Grand Budapest Hotel vermuten lässt, fanden die Dreharbeiten nicht in der ungarischen Hauptstadt Budapest statt, sondern im sächsischen Görlitz, das hierfür im Glanz längst vergangener Tage neu erstrahlte. Über 50 Drehtage verbrachte Wes Andersen in ‘Görliwood’ und drehte kleinere Sequenzen auch in Zittau und der sächsischen Schweiz. Für das Gebäude des Grand Budapest Hotels standen unter anderem das Görlitzer Warenhaus und die Stadthalle Görlitz Pate.

Auch in Grand Budapest Hotel blieb Wes Anderson seinem gewohnten Cast treu und fand wieder Rollen für Owen Wilson, Bill Murray, Jeff Goldblum und Jason Schwartzman. Mit der Hauptrolle besetzte er Ralph Fiennes, der vorher noch nie in einem seiner Filme zu sehen war. Als wären das nicht schon genug Stars, gesellen sich dazu noch Edward Norton, Jude Law und die Jungschauspielerin Saoirse Ronan. Ursprünglich sollte angeblich Johnny Depp einen Part des Films spielen, doch das Gerücht wurde nie bestätigt. Angela Lansbury (Mord ist ihr Hobby) musste aus zeitlichen Gründen aus dem Filmprojekt aussteigen.

Auch die Musik ließ Anderson erneut von Alexandre Desplat komponieren, der bei seinen letzten beiden Filmen auch mit von der Partie war. (LM)

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  • Grand Budapest Hotel - Poster
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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Grand Budapest Hotel
Genre
Drama, Komödie
Zeit
1920er Jahre, Vergangenheit
Ort
Europa, Fiktiver Ort, Osteuropa
Handlung
Angst, Arbeit, Ausweis, Beruf, Brief, Diebstahl, Diener, Dienstmädchen, Dienstvorschrift, Entstelltes Gesicht, Erbe, Ermittler, Ermittlung, Flucht, Fluchthelfer, Fluchtversuch, Fluchtwagen, Freund, Freundschaft, Gast, Gefängnis, Gefängnisausbruch, Gefängniszelle, Geheimnis, Gemälde, Hotel, Hotelbar, Hotelier, Hotellobby, Hotelmanager, Hotelzimmer, Kunstraub, Kunstwerk, Lernen und Lehren, Liebe, Nachfahre, Neubeginn, Polizei, Reichtum, Reise, Schlüssel, Schnee, Strenge, Testament, Tod, Todesfall, Uniform, Unterstützung, Versteck, Versteckspiel, Verwandtschaft, Veränderung, Wandel, Zugfahrt, ungleiche Freunde
Stimmung
Eigenwillig, Witzig
Tag
Berlinale 2014, Wettbewerb Berlinale 2014
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
American Empirical Pictures, Indian Paintbrush, Scott Rudin Productions, Studio Babelsberg

Kommentare (184) — Film: Grand Budapest Hotel


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Dr. Train Spotting

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderschön und genau so einen Film will ich sehen wenn ich an wes anderson denke einem Bruder Grimm der modernen Mädchen

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Problem bei jedem neuen Wes Anderson Film ist dass er sich mit Meisterwerken wie
"Die Royal Tenenbaums", "Die Tiefseetaucher" oder "Darjeeling Limited" die Messlatte so hoch gelegt hat dass es für ihn sehr schwierig werden dürfte dies irgendwie zu überbieten.
Und doch erwarte ich von jedem neuen Film ein weiteres kleines und schönes Meisterwerk.
Wenn man natürlich von vorne herein mit so hohen Erwartungen an etwas heran geht dann wird man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit enttäuscht.
So erging es mir dann leider auch ein wenig mit dem neusten Streich des texanischen Regie- Exzentrikers.
Zwar lebt er seine Liebe zum Detail und die gewisse Puppenstubenästhetik die ihn auszeichnet und die er mit jedem weiteren Film weiter ausbaut auch hier aus und treibt dies teilweise schon in surreale Höhen, aber leider geht bei "The Grand Budapest Hotel" alles ein wenig hinter den tollen, kitschigen und skurrilen Kulissen unter.
Ich finde dies im Grunde ja garnicht schlimm und liebe Anderson für diese verspieltheit und diese Gewisse unechte Welt in die er uns entführt,
aber hier ist mir die Geschichte an sich zu ausdrucksarm, zu nichtssagend und teilweise auch zu unwitzig.
Sicher, das ist hier meckern auf hohem Niveau und Fans des Regisseurs werden auch hier wieder ihre Freude haben und mit leuchtenden Augen vor dem Bildschirm sitzen und in jeder Szene ein kleines skurriles Meisterwerk entdecken, aber eben leider nur Optisch.
Außerdem ist es nach "Moonrise Kingdom" hier mal wieder so dass der komplette Film mit so tollen Stars vollgestopft ist dass man natürlich nicht allen gerecht werden kann und einige davon leider mal wieder etwas auf der Strecke bleiben.
Hier wäre weniger mehr gewesen, denn so gehen viele gute Schauspieler die sich eh schon gegen die opulenten Kulissen, die pompösen Kostüme und die schrillen Farben behaupten müssen komplett in ihrer teilweise sehr kurzen Bildschirmzeit unter.
Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich über den ziemlich großen Erfolg von
"The Grand Budapest Hotel" und gehe auch an den nächsten Wes Anderson Film mit hohen Erwartungen ran, aber vielleicht nicht mit zu hohen.
Und wer weiß, vielleicht überrascht und verzaubert er mich dann mal wieder so wie es früher der Fall war.
Aber bitte, mit Bill Murray in einer größeren Rolle!

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Bannuss

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was war das ?!

Dies war mein ersterer Gedanke nach dem Film.
Er ist einfach skuril, abgefahren und witzig.
Genau das ist was ich liebe.

Er ist auf jeden fall sehenswert!
Dies ist nicht umsonst einer meiner Lieblingsfilme.

Mfg
Benni

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christian-bauer

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Bewertung9.0Herausragend

Das war also meiner erster Wes-Anderson-Film.

Skurril? Ja
Überzeichnet? Auf jeden Fall
Verrückt? Du sagst es
Gefällts dir? Ich liebe es!

Von Beginn weg unterhält "The Grand Budapest Hotel" mit feinstem Humor und visueller Schönheit wie beinahe kein anderer Film. Den Darstellern machte das Drehen wohl ebenfalls Spaß, denn alle Figuren wirken sehr lebendig. Es hat mich auch gefreut, Jeff Goldblum mal wieder in einer ihm entsprechenden Rolle zu sehen. Der Atem stockte mir bei der Flucht vor William Defoe. Einfach grandios.

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janew94

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aus Respekt vor diesem Wes müsste ich diesen Kommentar eigentlich in symmetrisch-korrekter Form abtippen und mit dem Lineal nachmessen um Unschönheiten in der äußerlichen Form vorzubeugen. Nötig war das warscheinlich auch bei seinem neuen "Jüngling mit Apfel", das neue visuelle Kunstwerk aus der Manufaktur Anderson. Natürlich ist jede Einstellung perfekt. Natürlich gespickt mit Details, die nicht jedem Zuschauer auffallen. Wie immer die größte Stärke: Gags, die durch einen schlecht getimeten Wimpernschlag auch einfach übersehen werden können und dir nicht ins Gesicht schreien wie verdammt lustig sie sind. Keine Brüller, aber immer charmant, nie unangebracht. Subtilität, die (meiner Meinung nach) wichtigste Eigenschaft von gutem Humor. Wes Anderson halt! Schwächen/kleine Macken sind im Vergleich zu seinen anderen Werken natürlich auch zu finden, doch im Ernst wer will sich über die aufregen. Erzählerische Leichtigkeit nennt man das! Das hier ist kein Paul Thomas Drama. Das hier ist visuelle Perfektion. Ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch mit Starbesetzung und dem stylischsten Fahrstuhl aller Zeiten!

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janew94

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Danke, Steve Zissou. :)


pischti

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Schöner Kommi! Fand den auch richtig gut :)


gmork

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Gunther was slain in the catacombs" :D

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clarkkent

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein außergewöhnliches vergnügen

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flimmy

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit diesem Film wird Wes Anderson den Durchbruch vom besseren Geheimtipp zum angehenden Mainstream-Regisseur wohl geschafft haben. Eine in sich runde Symbiose aus Story, Kulisse und schauspielerischer Umsetzung representieren Wes´eigenen Stil und haben ihren Platz in der etablierten Filmlandschaft verdient.

Mir persönlich ist das alles ein wenig zu bunt und zu skurril. ...und was für eine Geschichte wurde da eigentlich erzählt? Ein wenig Liebesgeschichte, ein wenig Thriller, ein wenig Abenteuer.... Frei nach Goethes Faust-Vorspiel auf dem Theater: Ein wenig von allem, dann ist für alle was dabei.

In der Summe bleibt der gesamte Film aber, außer ganz nett und skurril und gut ausgestattet zu sein, kaum mehr als nur für den Moment unterhaltend. Hier entwickelt sich Andersons Skurrilität tendenziell allmählich zum inszenierten Selbstzweck ohne bedeutenden emotionalen oder gedanklichen Nachklang. Ich persönlich erwarte von Filmen mehr als nur nette Unterhaltung. Deshalb kann ich die vielen sehr guten Bewertungen nicht bestätigen, aber zumindest sehenswert bleibt dieser Film schon.

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knusperzwieback

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der Filme die man gar nicht weiß wohin man sie schieben soll. Abgedreht, ungeheurer Wortwitz, wunderschön optisch in Szene gesetzt.
Was soll ich sagen? Am besten selbst anschauen. Entweder gefällt es, oder nicht.
Als Tipp: Wer Frasier, Seinfeld und Co. mochte wird IMHO bestimmt auf seine Kosten kommen. :-)

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BlueSquirrel

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Bewertung6.5Ganz gut

Noch so einer von Wes. Ok. Warum nicht? Die vielen gelungenen Witze werden zwar von einigen wenigen wirklich doofen infiltriert, aber bis jetzt kann man noch einstecken. All-Star-Ensembles finde ich mittlerweile auch nur noch wenig interessant bis kontraproduktiv und Edward Norton hat jetzt wirklich einen hartnäckigen Versuch unternommen, sich Film um Film weiter überflüssig zu machen; allerdings ist all diese Kritik etwas luxuriös. Das ist schon guter Retro, der vielleicht auch andere Filmemacher auf ganz neue Ideen bringen kann. Weniger Referenzmaterial kann zwar nicht schaden, der Film bleibt trotzdem rund und am Ende auch bescheiden. Das fand ich gut, weil, auch wenn ganz ok, so doll iser nun auch wieder nicht. Weniger Full-Shots und mehr Panorama hätte nicht geschadet. Zwischendurch dachte ich, ich schaue SIN CITY in Ost-West-Europa im Jahr 19vierundfummelig.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung6.5Ganz gut

Gustave H. (Ralph Fiennes) ist der legendäre Concierge des Grand Budapest Hotel im Alpenstaat Zubrowka. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baut er eine enge Freundschaft zu einem jungen Hotelangestellten namens Zero Moustafa (Tony Revolori) auf, der sein engster Vertrauter und Protégé wird. Als Gustaves Geliebte, die reiche 84-jährige Madame D. (Tilda Swinton), in der Luxusherberge stirbt und ihm ein wertvolles Renaissance-Gemälde hinterlässt, wird dem Concierge Mord unterstellt. Er weiß sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und flieht mitsamt dem Bild. Nun verfolgen ihn nicht nur die Verwandten der Toten mit dem hinterlistigen Dmitri (Adrien Brody), sondern auch Polizist Henckels (Edward Norton) und seine Leute - und zu allem Überfluss macht Monsieur Ivan (Bill Murray), der Manager des Konkurrenzhotels Excelsior's Palace, zusätzliche Schwierigkeiten...
Wes Anderson Filme sind schon sehr speziell. Auch Grand Budapest macht da keine Außnahme, daß ist nicht jedermanns Sache. Das Staraufgebot ist immer gewaltig und die Figuren skurril, dazu ein buntes Setdesign. Im neuen Film u.a. gedreht in Görlitz ist vor allem Ralph Fiennes in seinem Element als Gustave H. Sonst ist alles hochrangig bis in die Nebenrollen besetzt, besonders schräg William Dafoe als wortkarger Killer. Die Geschichte selber ist sicher nicht der Brüller, aber diese Elite umschifft das ganze mit aberwitzigen Dialogen. Nicht jeder Lacher sitzt, es gibt Momente die ähneln sogar Tarantinos Wortsalven oder die Skiverfolgungsjagd, da denkt man gleich an 007 In tödlicher Mission! Wer skurrile Figuren in aberwitzig bunten Bildern und einer ziemlich beknackten Geschichte etwas abgewinnen kann und Filmen wie Die Royal Tenenbaums oder Moonrise Kingdom etwas abgewinnen kann, ist auch im Grand Budapest Hotel gut aufgehoben. Ich gebe zu, ist nicht immer mein Humor und auch die Art der Filme von Anderson, aber ab zu musste selbst ich Schmunzeln! 6,5/10

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anami

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn Wes Anderson in etwas nicht enttäuscht, dann ist es das, dass er enttäuscht: Wiedermal versprechen die überzeichneten Figuren mehr, als sie einhalten. Darauf kann man sich immer verlassen.

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Co-Pilot

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Bewertung6.0Ganz gut

Tue mich schwer mit Anderson-Filmen, aber GBH war ganz okay... Hatte schlimmeres erwartet. Optik und Detail wie gewohnt top, diesmal stimmte auch die Story - man konnte sogar mehrmals lachen. und was fürs Herz war auch anbei. Protagonistisch betrachtet ist auch nichts auszusetzen, sodass ich etwas überdurchschnittlich Unterhalten war.

Zu mehr als 6,0 Punkten (wenn auch starke & solide 6,0 Punkte) kann ich mich jedoch auch nicht durchringen, ich mag halt mehr "Popcorn-Kino" ;)

*Nicht nur für Fans einen Blick Wert; wer spaßige Unterhaltung wittert sollte aber lieber Abstand von GBH nehmen*

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Davki90

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Bewertung7.0Sehenswert

Einer der spezielleren Filme von 2014! Eine sehr witzige und abgedrehte Komödie mit vielen Top Stars! Das ist aber eigentlich auch das einzige Problem des Films. Es hat mir zu viele Topschauspieler am Set (Ralph Fiennes, Owen Wilson, Jude Law....) ! Man verliert, finde ich schnell der Überblick! Ich verstehe die Leute die sagen: "Ich kann mir den Film nur einmal ansehen!" Die Darsteller spielen, trotz der Vielzahl sehr gut miteinander!

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FilmGunther

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Bewertung9.0Herausragend

Eins vorweg:
Grand Budapest Hotel ist eine wirklich wunderschöne Abenteuereise. Visuell ist es der bis jetzt wohl opulenteste und hübscheste Film von Wes Anderson. Wie viel Zeit allein hier in die Planung die Szenen, das Setdesigne und die Kamerafahren ging, erscheint unglaublich. Alles wirkt zu 110% durchchoreografiert. Das kann man.mögen, muss man aber nicht. Das Wunder, was hierbei geschieht ist, dass es geschafft wird hinter der künstlichen Fassade wirklich eine Geschichte mit sehr viel Menschlichkeit zu verbergen. Alle Charaktere und vor allem M. Gustav wirken an manchen Stellen zwar überzeichnet, verlieren doch nie die Verbindung zu dem Zuschauer umd wissen in vielen Momenten sogar zu berühren.
Nach dem 3. Kinobesuch kann ich wirklich sagen, dass der Film mit jeder Sichtung wächst und schöner wird. Wie bei Wes Anderson nicht anders zu erwarten, fallen einem immer mehr die Feinheiten und kleinen Kniffe auf, die er im ganzen Film versteckt auf. Zwar muss sich der Film im Vergleich zu seinem Vorgängerwerken gefallen.lassen, dass er nie die emotionale Tiefe eines Moonrise Kingdom oder eines Darjeeling Limited erreicht, dies doch vor allem durch den oft recht schwarzen Humor wet gemacht wird. Auch die Gewaltdarstellung ist zum Teil wirklich abschreckend und spiegelt einen herlichen Kontrast zu der sonst so bongbongbunten Welt des Grand Budapest Hotels. Insgesammt ist er ein weitaus kuruweiligerer Film geworden, als erwartet mit einem recht hohem Tempo, doch tut das dem Spaß beim Schauen keinen Abbruch.
Man darf geapannt sein, was als nächstes aus dem Wunderhut Anderson gezaubert wird.

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Eigenbrötler

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Grand Budapest Hotel" ist ein typischer Film von Wes Anderson. Herrlich skurriler Humor, eine spannende Geschichte, eine fantastische Besetzung... Und das Ganze in leisen, langsamen Tönen mit mehr oder weniger surrealen Bildern erzählt , ohne auch nur ein einziges Mal zu langweilen. Chapeau, ich habe mich endlich mal wieder richtig gut unterhalten gefühlt!

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aggrotainment

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Bewertung7.5Sehenswert

Mein erster "Anderson" hat mich vom Stil her gleich gefesselt. Ich mag die skurrilen Sets und Charaktere. Über die gesamte Länge kam nie Langweile auf, obwohl mich der Film relativ selten wirklich zum schmunzeln gebracht hat. Trotzdem war es irgendwie ein Erlebnis in diesen Film und in die Geschichte einzutauchen. Dieses Gefühl habe ich ebenfalls oft bei guten alten Schwarz/Weiß Filmen.

Welchen von Wes Anderson's Filmen sollte ich mir denn als nächstes ansehen ??

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aggrotainment

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Werde ich dann so machen. Nach den zweien wissen wir dann wohl bescheid :)


sachsenkrieger

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Viel Spaß ... hoffe ich :)


n_icecream

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

wunderschön!

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Jules.kiekt.jerne

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein urkomischer, liebevoller und dynamischer Streifen der mit viel Herz und Leidenschaft zu überzeugen weiß. Die glanzvolle Umsetzung eines solchen Werkes vermag nur ein Meister seines Gebietes. Von Anfang bis Ende ein Leckerbissen. Eine romantisch anhauchende Geschichte die die Grundlage für viele Überraschungen, witzige Momente, farbenfrohe Bilder und charismatische Persönlichkeiten bietet. Letzteres wird durch einen sorgfältig herausgeputzten Cast stark in Szene gesetzt und lässt den Zuschauer in eine Welt des Mitgefühls eintauchen. Ein Genuss für anspruchsvolle Filmliebhaber mit einem Blick zum Detail für das große Ganze.
Mit einem Schuss mehr Dramatik zum Ende hin und einer kleinen Prise mehr Ernsthaftigkeit für die Geschichte wäre es meine persönliche 10 geworden. Aber ich bin auch so ganz glücklich!

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JoeKramer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein typischer Anderson Film, Made in Germany. Wer Anderson mag, wird hier nichts falsch machen. Beeindruckend ist die Auswahl der Kulissen und auch die erstklassige Kamera mit jeder menge kreativer Einfälle und eine Referenz an Douglas Slocombe.

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