Grand Budapest Hotel

The Grand Budapest Hotel (2014), DE/GB/US Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 06.03.2014


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7.5
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8.0
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von Wes Anderson, mit Ralph Fiennes und Tilda Swinton

Wes Anderson schickt Ralph Fiennes in Grand Budapest Hotel als Hotelconcierge in die goldene Vergangenheit.

Handlung von Grand Budapest Hotel
Der Film spielt in der fiktiven Alpenrepublik Zubrowska. Im Grand Budapest Hotel erlebt der gebildete und legendäre Concierge Monsieur Gustave H. (Ralph Fiennes) das pulsierende Leben der Goldenen 20er hautnah mit. Er bekommt mit Zero Moustafa (Tony Revolori) bald einen neuen Lobby Boy und führt seinen jungen Protegé in die Geheimnisse seines Berufes ein. Doch dann stirbt plötzlich die betagte Madame D. (Tilda Swinton) und die um ihr Erbe geprellten Hinterbliebenen sind mit dem letzten Willen der Verstorbenen nicht so ganz einverstanden. Gemeinsam werden Gustave H. und sein ihm loyal ergebener Lobby Boy in ein Abenteuer um ein gestohlenes Renaissancegemälde, ein riesiges Familienvermögen und die geschichtlichen Umwälzungen ihrer Epoche verwickelt.

Hintergrund & Infos zu Grand Budapest Hotel
Die skurrile Komödie Grand Budapest Hotel lief im Wettbewerb der Berlinale 2014 und feierte dort am 06. Februar 2014 ihre Weltpremiere. Dort erhielt Wes Andersons Film den Silbernen Bären im Rahmen des Großen Preises der Jury.

Im Abspann von Grand Budapest Hotel nennt Wes Anderson einen österreichischen Schriftsteller als Inspiration für den Film: Stefan Zweig. Für Stefan Zweig war die Donaumonarchie in Österreich vor dem Ersten Weltkrieg eine Art verlorenes Paradies. Während er vor dem Ersten Weltkrieg selbst einen luxuriösen Lebensstil pflegen konnte und zur intellektuellen Elite des Wiener “fin de siècle” gehörte, kämpfte er nach der Niederlage gegen steigenden Nationalismus und Antisemitismus – vergeblich. Mit der Machtergreifung der Nazis wurde er ins Exil nach Brasilien gezwungen, wo er 1942 starb. Er verarbeitete seine Erinnerungen an die vergangene Epoche in zwei Büchern, die als Vorlage für Grand Budapest Hotel gelten können: “Die Welt von Gestern” in dem er die untergegangene Monarchie nostalgisch verklärt und “Rausch der Verwandlung”, in dem ein Luxushotel in den Bergen als Insel der Glücklichen beschrieben wird, dessen Geschicke vom Concierge gelenkt werden.

Der Film rund um den Concierge eines großen Hotels ist der achte Film mit Spielfilmlänge von Wes Anderson nach Durchgeknallt, Rushmore, Die Royal Tenenbaums, Die Tiefseetaucher, Darjeeling Limited, Der fantastische Mr. Fox und Moonrise Kingdom.

Anders als der Filmtitel Grand Budapest Hotel vermuten lässt, fanden die Dreharbeiten nicht in der ungarischen Hauptstadt Budapest statt, sondern im sächsischen Görlitz, das hierfür im Glanz längst vergangener Tage neu erstrahlte. Über 50 Drehtage verbrachte Wes Andersen in ‘Görliwood’ und drehte kleinere Sequenzen auch in Zittau und der sächsischen Schweiz. Für das Gebäude des Grand Budapest Hotels standen unter anderem das Görlitzer Warenhaus und die Stadthalle Görlitz Pate.

Auch in Grand Budapest Hotel blieb Wes Anderson seinem gewohnten Cast treu und fand wieder Rollen für Owen Wilson, Bill Murray, Jeff Goldblum und Jason Schwartzman. Mit der Hauptrolle besetzte er Ralph Fiennes, der vorher noch nie in einem seiner Filme zu sehen war. Als wären das nicht schon genug Stars, gesellen sich dazu noch Edward Norton, Jude Law und die Jungschauspielerin Saoirse Ronan. Ursprünglich sollte angeblich Johnny Depp einen Part des Films spielen, doch das Gerücht wurde nie bestätigt. Angela Lansbury (Mord ist ihr Hobby) musste aus zeitlichen Gründen aus dem Filmprojekt aussteigen.

Auch die Musik ließ Anderson erneut von Alexandre Desplat komponieren, der bei seinen letzten beiden Filmen auch mit von der Partie war. (LM)

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  • Grand Budapest Hotel - Poster
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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Grand Budapest Hotel
Genre
Drama, Komödie
Zeit
1920er Jahre, Vergangenheit
Ort
Europa, Fiktiver Ort, Osteuropa
Handlung
Angst, Arbeit, Ausweis, Beruf, Brief, Diebstahl, Diener, Dienstmädchen, Dienstvorschrift, Entstelltes Gesicht, Erbe, Ermittler, Ermittlung, Flucht, Fluchthelfer, Fluchtversuch, Fluchtwagen, Freund, Freundschaft, Gast, Gefängnis, Gefängnisausbruch, Gefängniszelle, Geheimnis, Gemälde, Hotel, Hotelbar, Hotelier, Hotellobby, Hotelmanager, Hotelzimmer, Kunstraub, Kunstwerk, Lernen und Lehren, Liebe, Nachfahre, Neubeginn, Polizei, Reichtum, Reise, Schlüssel, Schnee, Strenge, Testament, Tod, Todesfall, Uniform, Unterstützung, Versteck, Versteckspiel, Verwandtschaft, Veränderung, Wandel, Zugfahrt, ungleiche Freunde
Stimmung
Eigenwillig, Witzig
Tag
Berlinale 2014, Wettbewerb Berlinale 2014
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
American Empirical Pictures, Indian Paintbrush, Scott Rudin Productions, Studio Babelsberg

Kommentare (191) — Film: Grand Budapest Hotel


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Berlin42

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich außergewöhnlicher Film, der mir eine Wertung sehr schwer macht. Normalerweise ist diese Art Film überhaupt nicht mein, doch Grand Budapest Hotel hat mich bereits nach wenigen Minuten gefesselt. Diese fast schon comichafte Einleitungsszene und das außergewöhnliche Set während des gesamten Films ist einfach nur grandios. Bis ins kleinste Detail wurde jede Szene akribisch geplant, alles passt einfach perfekt zum Charme des altehrwürdigen Hotels. Allein dafür muss man den Film schon lieben. Dazu kommen noch die beiden exzellenten Hauptdarsteller Ralph Fiennes und Tony Revolori, deren Dialoge mich immer wieder zum Grinsen brachten. Wirklich klasse. Auf der anderen Seite bewegt sich der Film jedoch vor allem in der zweiten Hälfte oft nah an der Klamaukgrenze, die Handlung wird durch die Absurdität der Ereignisse hin und wieder nebensächlich, auch die Figur des J. G. Joplin hätte man in meinen Augen bspw. interessanter gestalten können. Im Allgemeinen gefallen mir die Szenen im Hotel durchweg sehr gut, man hätte meiner Meinung nach hierauf den kompletten Fokus richten sollen. Schade, das hätte ein großer Film werden können, dennoch ist Grand Budapest Hotel wegen seiner Andersartigkeit auf jeden Fall ein "Must-See"-Kandidat.

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spanky

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Bewertung7.5Sehenswert

Anderson bewegt sich im Kontext von Stummfilm-Dramaturgie und quietschebunter Comicbuch-Griffigkeit und man möchte alle paar Sekunden innehalten, um die genauen Details auf sich wirken lassen zu können. Dass hier zum Großteil nur bekannte Gesichter (vor allem für deutsche Zuschauer) auftauchen, wirkt dem Voruteil etwas entgegen, es handle sich hier nur um austauschbare Staffage. Nüchtern betrachtet ist das jedoch nur die Aneinanderreihung der wohl akribischsten Szenenbilder der Filmgeschichte.

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Tampopo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es war einmal vor langer Zeit an einem weit entfernten Ort ein "Grand Budapest Hotel". Eine verzauberte Welt liebevoller Skurrilitäten, humorvoll und geistreich, selbstironisch, voll von symphatischen Käuzen. Diese Welt verzaubert auch dich, zieht dich in ihre unterhaltende wundersame Welt, läßt dich Zeit und Raum vergessen. Da schau, Gustave reicht dir den Schlüssel, es ist noch ein Zimmer für dich frei

Wes Anderson wird immer mehr zu meinem Märchenonkel. Übernimm Du

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(VINCENTVEGA)

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Grand Budapest Hotel" ist eine schöne Abenteuerreise die gespickt ist mit Humor, Melancholie und einem überragenden Cast bis in die kleinsten Rollen. Wes Anderson erzählt die skurrile Geschichte des Hotelconcierges Gustave H. (Ralph Fiennes) und seines Lobby Boys Zero Moustafa (Tony Revolori), die in den 30er Jahren im fiktiven Staat Zubrowska spielt. Der Cast ist, wie schon gesagt, einfach herausragend. Vorallem (Jeff Goldblum) als Rechtsanwalt Vilmos Kovacs und (Saoirse Ronan) als Konditorin Agatha stechen meiner Meinung nach heraus, obwohl allen Akteuren eine gewisse Spielfreude anzumerken ist. Die Kulissen des Hotels sind einfach nur wunderschön und bis ins kleinste Detail herausgearbeitet, dazu bietet sich eine tolle Atmosphäre die schon fast märchenhaft ist ohne dabei ins kitschige abzurutschen.
Dazu ist "Grand Budapest Hotel" durchweg unterhaltsam und kurzweilig ohne dabei an Substanz zu verlieren.

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Waran

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein herrlicher Film, immer auf dem schmalen Grad zwischen Satire und Klamotte, stürzt aber nie ab. Ralph Fiennes merkt man die Spielfreude förmlich an. Surrealismus und beste Unterhaltung pur.

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dan1el

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film war gut, mal was neues! Man kann ihn sich ansehen, allerdings muss man das auch nicht machen.

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doctorgonzo

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Wobei der zweite Satz auf jeden jemals entstandenen Film zutrifft.


moelus

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Der Satz hat sogar genreübergreifende Gültigkeit


fabinom

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Na der war ja mal richtig schräg.
Hatte erst so meine Bedenken, wurde aber sehr positiv überrascht.
Ein bis in die kleinste Nebenrolle mit tollen Schauspielern gespickter Film.
Allen voran Ralph Fiennes, man war der gut, einfach unglaublich.
Tolle Idee, tolle Optik, tolle Schauspieler, was will man mehr.

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tucos2004

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Stil war einfach phänomenal, Eine nette Story, fantastisch verpackt. Einfach wunderbar

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Troublemaker69

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Bewertung5.5Geht so

Wie kann sich etwas, das so richtig ist nur so falsch anfühlen?

Grand Budapest Hotel punktet mit netten Kameraeinstellungen und einem tollen Cast, insgesamt also eine ganz nette Verpackung, doch wie hat mir der Kern des Filmes, das Innere gefallen?
Leider nicht so gut, denn der Streifen hat mich nie so wirklich bekommen, dafür hat man ein viel zu grobes Bild für die Charaktere skizziert, sodass ich mich in niemanden wiedergefunden habe und auch für niemanden so richtig Sympathie entwickelt habe.
Ich stehe allen Personen neutral gegenüber und wenn das der Fall ist, dann ist mir selbstverständlich auch egal, was mit ihnen passiert.
In diesem Film hätte so viel mit den Charaktere passieren können und ich hätte nicht mitgefühlt oder hätte mitgefiebert.
Dadurch hat Grand Budapest Hotel es natürlich ziemlich schwer mich zu überzeugen, was der Humor leider auch nicht aufwertet.
Das ist an dieser Stelle gar kein Kritikpunkt, sondern reine Geschmackssache, ich konnte über die Art von Humor weder schmunzeln noch lachen.
Was mir an dem Film gut gefallen hat, ist sein Erzähltempo. Auch wenn es für meinen Geschmack an der einen oder anderen Stelle zu monoton war, hat mir die gewisse Gleichmäßigkeit gefallen.
Vom Anfang bis zum Ende behält sich der Streifen sein Tempo bei und wirkt dadurch vom äußeren Eindruck recht gelungen.
Bei genauerer Betrachtung steckt hinter der Hülle aus Kurzweiligkeit, Darstellern und tollen Settings aber nicht viel.
Ein zwar interessanter Plot mit ausbaufähigen Charakteren und einem Humor, der mir persönlich nicht wirklich zusagt.

Das bedeutet für mich unterm Strich, dass mich der Film enttäuscht hat, zwar war mir im Kino nie wirklich langweilig, aber ich wurde auch nie mitgerissen. Der Streifen lief an mir vorbei, ohne mich zu streifen, ohne mich fühlen oder mitdenken zu lassen.
Ich habe am Film nicht Teil, etwas Unglücklicheres gibt es für den Zuschauer kaum...

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JohnnyDestiny

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Wenn, dann hätte man ihn nur auf der großen Leinwand sehen müssen. Wunderbare Einstellungen kommen Gemälden gleich, von welchen ich mir fast jedes daheim hinhängen würde. Dazu kommt, dass ich ihn auf der Berlinale-Publikumspremiere gesehen habe und dort Wes Anderson sowie Bill "FUCKING" Murray uns, dem Publikum, einen Besuch abstatteten. Das war schon alles ziemlich geil, was wohl in meiner Bewertung (7,5) etwa zwei Punkte ausmacht. Abzüglich dieser bin ich bei Deiner Wertung, Troublemaker, und kann Deinen Kommentar voll und ganz unterschreiben.


Troublemaker69

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Solche Events sorgen bei mir glaube ich auch oft dafür, dass ich mehr Punkte vergebe, weil es irgendwie noch den Gesamteindruck mit aus macht.
Vielen Dank für die netten Worte!


Dr. Train Spotting

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderschön und genau so einen Film will ich sehen wenn ich an wes anderson denke einem Bruder Grimm der modernen Mädchen

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Problem bei jedem neuen Wes Anderson Film ist dass er sich mit Meisterwerken wie
"Die Royal Tenenbaums", "Die Tiefseetaucher" oder "Darjeeling Limited" die Messlatte so hoch gelegt hat dass es für ihn sehr schwierig werden dürfte dies irgendwie zu überbieten.
Und doch erwarte ich von jedem neuen Film ein weiteres kleines und schönes Meisterwerk.
Wenn man natürlich von vorne herein mit so hohen Erwartungen an etwas heran geht dann wird man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit enttäuscht.
So erging es mir dann leider auch ein wenig mit dem neusten Streich des texanischen Regie- Exzentrikers.
Zwar lebt er seine Liebe zum Detail und die gewisse Puppenstubenästhetik die ihn auszeichnet und die er mit jedem weiteren Film weiter ausbaut auch hier aus und treibt dies teilweise schon in surreale Höhen, aber leider geht bei "The Grand Budapest Hotel" alles ein wenig hinter den tollen, kitschigen und skurrilen Kulissen unter.
Ich finde dies im Grunde ja garnicht schlimm und liebe Anderson für diese verspieltheit und diese Gewisse unechte Welt in die er uns entführt,
aber hier ist mir die Geschichte an sich zu ausdrucksarm, zu nichtssagend und teilweise auch zu unwitzig.
Sicher, das ist hier meckern auf hohem Niveau und Fans des Regisseurs werden auch hier wieder ihre Freude haben und mit leuchtenden Augen vor dem Bildschirm sitzen und in jeder Szene ein kleines skurriles Meisterwerk entdecken, aber eben leider nur Optisch.
Außerdem ist es nach "Moonrise Kingdom" hier mal wieder so dass der komplette Film mit so tollen Stars vollgestopft ist dass man natürlich nicht allen gerecht werden kann und einige davon leider mal wieder etwas auf der Strecke bleiben.
Hier wäre weniger mehr gewesen, denn so gehen viele gute Schauspieler die sich eh schon gegen die opulenten Kulissen, die pompösen Kostüme und die schrillen Farben behaupten müssen komplett in ihrer teilweise sehr kurzen Bildschirmzeit unter.
Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich über den ziemlich großen Erfolg von
"The Grand Budapest Hotel" und gehe auch an den nächsten Wes Anderson Film mit hohen Erwartungen ran, aber vielleicht nicht mit zu hohen.
Und wer weiß, vielleicht überrascht und verzaubert er mich dann mal wieder so wie es früher der Fall war.
Aber bitte, mit Bill Murray in einer größeren Rolle!

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Bannuss

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was war das ?!

Dies war mein ersterer Gedanke nach dem Film.
Er ist einfach skuril, abgefahren und witzig.
Genau das ist was ich liebe.

Er ist auf jeden fall sehenswert!
Dies ist nicht umsonst einer meiner Lieblingsfilme.

Mfg
Benni

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christian-bauer

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Bewertung9.0Herausragend

Das war also meiner erster Wes-Anderson-Film.

Skurril? Ja
Überzeichnet? Auf jeden Fall
Verrückt? Du sagst es
Gefällts dir? Ich liebe es!

Von Beginn weg unterhält "The Grand Budapest Hotel" mit feinstem Humor und visueller Schönheit wie beinahe kein anderer Film. Den Darstellern machte das Drehen wohl ebenfalls Spaß, denn alle Figuren wirken sehr lebendig. Es hat mich auch gefreut, Jeff Goldblum mal wieder in einer ihm entsprechenden Rolle zu sehen. Der Atem stockte mir bei der Flucht vor William Defoe. Einfach grandios.

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janew94

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aus Respekt vor diesem Wes müsste ich diesen Kommentar eigentlich in symmetrisch-korrekter Form abtippen und mit dem Lineal nachmessen um Unschönheiten in der äußerlichen Form vorzubeugen. Nötig war das warscheinlich auch bei seinem neuen "Jüngling mit Apfel", das neue visuelle Kunstwerk aus der Manufaktur Anderson. Natürlich ist jede Einstellung perfekt. Natürlich gespickt mit Details, die nicht jedem Zuschauer auffallen. Wie immer die größte Stärke: Gags, die durch einen schlecht getimeten Wimpernschlag auch einfach übersehen werden können und dir nicht ins Gesicht schreien wie verdammt lustig sie sind. Keine Brüller, aber immer charmant, nie unangebracht. Subtilität, die (meiner Meinung nach) wichtigste Eigenschaft von gutem Humor. Wes Anderson halt! Schwächen/kleine Macken sind im Vergleich zu seinen anderen Werken natürlich auch zu finden, doch im Ernst wer will sich über die aufregen. Erzählerische Leichtigkeit nennt man das! Das hier ist kein Paul Thomas Drama. Das hier ist visuelle Perfektion. Ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch mit Starbesetzung und dem stylischsten Fahrstuhl aller Zeiten!

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janew94

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Danke, Steve Zissou. :)


pischti

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Schöner Kommi! Fand den auch richtig gut :)


gmork

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Gunther was slain in the catacombs" :D

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clarkkent

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein außergewöhnliches vergnügen

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flimmy

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit diesem Film wird Wes Anderson den Durchbruch vom besseren Geheimtipp zum angehenden Mainstream-Regisseur wohl geschafft haben. Eine in sich runde Symbiose aus Story, Kulisse und schauspielerischer Umsetzung representieren Wes´eigenen Stil und haben ihren Platz in der etablierten Filmlandschaft verdient.

Mir persönlich ist das alles ein wenig zu bunt und zu skurril. ...und was für eine Geschichte wurde da eigentlich erzählt? Ein wenig Liebesgeschichte, ein wenig Thriller, ein wenig Abenteuer.... Frei nach Goethes Faust-Vorspiel auf dem Theater: Ein wenig von allem, dann ist für alle was dabei.

In der Summe bleibt der gesamte Film aber, außer ganz nett und skurril und gut ausgestattet zu sein, kaum mehr als nur für den Moment unterhaltend. Hier entwickelt sich Andersons Skurrilität tendenziell allmählich zum inszenierten Selbstzweck ohne bedeutenden emotionalen oder gedanklichen Nachklang. Ich persönlich erwarte von Filmen mehr als nur nette Unterhaltung. Deshalb kann ich die vielen sehr guten Bewertungen nicht bestätigen, aber zumindest sehenswert bleibt dieser Film schon.

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knusperzwieback

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der Filme die man gar nicht weiß wohin man sie schieben soll. Abgedreht, ungeheurer Wortwitz, wunderschön optisch in Szene gesetzt.
Was soll ich sagen? Am besten selbst anschauen. Entweder gefällt es, oder nicht.
Als Tipp: Wer Frasier, Seinfeld und Co. mochte wird IMHO bestimmt auf seine Kosten kommen. :-)

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BlueSquirrel

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Bewertung6.5Ganz gut

Noch so einer von Wes. Ok. Warum nicht? Die vielen gelungenen Witze werden zwar von einigen wenigen wirklich doofen infiltriert, aber bis jetzt kann man noch einstecken. All-Star-Ensembles finde ich mittlerweile auch nur noch wenig interessant bis kontraproduktiv und Edward Norton hat jetzt wirklich einen hartnäckigen Versuch unternommen, sich Film um Film weiter überflüssig zu machen; allerdings ist all diese Kritik etwas luxuriös. Das ist schon guter Retro, der vielleicht auch andere Filmemacher auf ganz neue Ideen bringen kann. Weniger Referenzmaterial kann zwar nicht schaden, der Film bleibt trotzdem rund und am Ende auch bescheiden. Das fand ich gut, weil, auch wenn ganz ok, so doll iser nun auch wieder nicht. Weniger Full-Shots und mehr Panorama hätte nicht geschadet. Zwischendurch dachte ich, ich schaue SIN CITY in Ost-West-Europa im Jahr 19vierundfummelig.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung6.5Ganz gut

Gustave H. (Ralph Fiennes) ist der legendäre Concierge des Grand Budapest Hotel im Alpenstaat Zubrowka. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baut er eine enge Freundschaft zu einem jungen Hotelangestellten namens Zero Moustafa (Tony Revolori) auf, der sein engster Vertrauter und Protégé wird. Als Gustaves Geliebte, die reiche 84-jährige Madame D. (Tilda Swinton), in der Luxusherberge stirbt und ihm ein wertvolles Renaissance-Gemälde hinterlässt, wird dem Concierge Mord unterstellt. Er weiß sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und flieht mitsamt dem Bild. Nun verfolgen ihn nicht nur die Verwandten der Toten mit dem hinterlistigen Dmitri (Adrien Brody), sondern auch Polizist Henckels (Edward Norton) und seine Leute - und zu allem Überfluss macht Monsieur Ivan (Bill Murray), der Manager des Konkurrenzhotels Excelsior's Palace, zusätzliche Schwierigkeiten...
Wes Anderson Filme sind schon sehr speziell. Auch Grand Budapest macht da keine Außnahme, daß ist nicht jedermanns Sache. Das Staraufgebot ist immer gewaltig und die Figuren skurril, dazu ein buntes Setdesign. Im neuen Film u.a. gedreht in Görlitz ist vor allem Ralph Fiennes in seinem Element als Gustave H. Sonst ist alles hochrangig bis in die Nebenrollen besetzt, besonders schräg William Dafoe als wortkarger Killer. Die Geschichte selber ist sicher nicht der Brüller, aber diese Elite umschifft das ganze mit aberwitzigen Dialogen. Nicht jeder Lacher sitzt, es gibt Momente die ähneln sogar Tarantinos Wortsalven oder die Skiverfolgungsjagd, da denkt man gleich an 007 In tödlicher Mission! Wer skurrile Figuren in aberwitzig bunten Bildern und einer ziemlich beknackten Geschichte etwas abgewinnen kann und Filmen wie Die Royal Tenenbaums oder Moonrise Kingdom etwas abgewinnen kann, ist auch im Grand Budapest Hotel gut aufgehoben. Ich gebe zu, ist nicht immer mein Humor und auch die Art der Filme von Anderson, aber ab zu musste selbst ich Schmunzeln! 6,5/10

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