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The Cabin in the Woods

The Cabin in the Woods (2011), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Komödie, Kinostart 06.09.2012


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7.2
Kritiker
42 Bewertungen
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6.8
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7989 Bewertungen
532 Kommentare
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von Drew Goddard, mit Richard Jenkins und Chris Hemsworth

The Cabin in the Woods, dessen Drehbuch von Avengers-Regisseur Joss Whedon stammt, ist nur auf den ersten Blick ein normaler Horrorfilm nach dem üblichen Schema.

Die fünf Freunde Curt Vaughan (Chris Hemsworth), Marty Mikalski (Fran Kranz), Holden McCrea (Jesse Williams), Dana Polk (Kristen Connolly) und Jules Louden (Anna Hutchison) entscheiden sich, ein entspanntes Wochenende in einer Hütte im Wald, fernab jeglicher Zivilisation, zu verbringen. Die Warnung eines Tankwarts kann sie von ihrem Plan nicht abhalten. In der Hütte angekommen entdecken die fünf einen verborgenen Zugang zu einem Keller. Als sie den Keller betreten ahnen sie nicht, dass ihr Wochenende auf einen tödlichen Ausgang und der Film auf überraschende Wendungen zusteuert.

Hintergrund & Infos zu The Cabin in the Woods
The Cabin in the Woods ist das Regiedebüt von Drew Goddard. Als Drehbuchautor und Produzent von Lost konnte er sich jedoch bereits in diese düstere Materie einarbeiten. Sowohl für Anna Hutchison (Panic at Rock Island), als auch für Fran Kranz (The Village – Das Dorf) ist das Horrorgenre nicht fremd. Das Drehbuch fertigte er gemeinsam mit Joss Whedon an, der schon mit seiner Fernsehserie Buffy – Im Bann der Dämonen bewies, dass er Horrorstoffen noch Neues abgewinnen kann. Einem breiten Publikum wurde er jedoch als Regisseur von Marvel’s The Avengers bekannt.

Im November 2010 meldete Metro-Goldwyn-Mayer Insolvenz an. The Cabin in the Woods wurde als einer der letzten Filme veröffentlicht, bevor MGM von Spyglass Entertainment übernommen wurde.

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Cast & Crew


Kritiken (41) — Film: The Cabin in the Woods

Arthur A.: www.filmfutter.com

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9.5Herausragend

Ein großartiger Horrorfilm, von dem man als Horrorfan nur träumen kann. Aber auch für alle anderen Cineasten ist dieser brillant geschriebe Streifen ein Muss.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Die wirkliche Ironie dieses harmlosen Quatsches liegt nicht etwa im Film selbst, sondern im Auseinanderfallen von Intention von Ergebnis: Anders als beworben hat Joss Whedon nicht etwa den „horror film to end all horror films“ abgeliefert, sondern stattdessen den Kollaps eben jenes Genreulks postmoderner Färbung, dem THE CABIN IN THE WOODS voranstehen möchte, in ansehnliche Bilder gegossen. Was mit Wes Craven einst klug begonnen hatte, wucherte über die Jahre hinweg immer ungestümer und bis weit hinein in den billigsten Videothekenausschuss: Die unter Etiketten wie „selbstironisch“und "meta" vermarktete Altklugheit wurde vom Konzept immer mehr selbst zum Klischee. Die Grundidee von CABIN IN THE WOODS mag (der Killer-Mockumentary BEHIND THE MASK nicht unähnlich) das Offensichtliche dabei noch weiter ausformulieren als ähnliche Brüder im Geiste, neue Gedanken macht er sich jedoch viel zu selten – stattdessen erzählt der Film über weite Strecken eine Geschichte in dem Wissen, dass sein Publikum diese bereits kennt. Clever ist das schon seit Ewigkeiten nicht mehr, langweilig viel eher. Seinen besten Moment findet der Waldausflug bezeichnenderweise erst ganz am Schluss – als er sich ganz dem Effekt hingibt und zum Genre zurückfindet. Don't believe the hype.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

patcharisma

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Der Film ist der Stuss der Dekade! Unglaublich, I'm really pissed!


The_Comedian

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Klasse, absolut treffend analysiert ("...don't believe the hype")


Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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7.0Sehenswert

Es handelt sich also um einen allegorischen Konzeptfilm, der auf äußerst buchstäbliche Art die Beschränkungen eines Genres zu illustrieren versucht, ohne dabei allzuviel Abstand von selbigem zu nehmen. In dieser Hinsicht ist er erfolgreich. [...] Cabin in the Woods ist in seinen dekonstruktivistischen Details amüsant genug, um Kurzweil zu bieten, aber zu einem richtigen Angriff auf den Status Quo fehlt ihm der Mut. Im Grunde hat der Film die Haltung eines typisch abgeklärten Horrorenthusiasten von Heute, der sich über den Mangel an neuen Ideen beschwert, sich aber weiterhin freudig Fließbandware reinzieht. Als Teil der alten Ordnung bleibt der angedachte Anschlag ein gut gemeinter Vorschlag, die Revolution gehört anderen.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Wie schreibt man über einen Film, der davon lebt, in beinahe jeder Minute neue Erkenntnisse zu offenbaren und ein wenig mehr die Geheimnisse des Plots preiszugeben? Indem man sich bemüht, so stichhaltig wie möglich zu schreiben und dennoch nichts vom Fortgang der Geschichte zu verraten, richtig. Ich werde also mein Bestes tun. The Cabin in the Woods tut anfänglich so, als spiele er mit offenen Karten und macht kein Geheimnis um die Beeinflussung durch die namenlos bleibenden vermeintlichen Regierungsbeamten, ebenso wenig wie um die Kameras und die totale Isolation der namensgebenden Hütte und dennoch ist längst nicht alles so, wie es zu sein scheint und der Zuschauer hat trotz seines Wissensvorsprungs gegenüber den ahnungslosen Studenten gleichsam die meiste Zeit kaum eine Ahnung, was aus welchem Grund passiert und welche Offenbarungen noch hinter der nächsten Ecke lauern. [...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

[...] „The Cabin in the Woods“ ist ein durch und durch zwiespältiger Film. Sein Anliegen ist gut, voller Ideen, aber es gelingt ihm nicht das Genre zu karikieren, ohne seinen Zeigefinger auf das Publikum zu richten. Wie man das Horror-Genre weitaus besser hinterfragt, Komik erzeugt und darüber hinaus auch noch einen fesselnden Film daraus machte zeigte Wes Craven und Autor Kevin Williamson 1996 in „Scream – Schrei!“. Der ist „The Cabin in the Woods“ in allen Bereichen überlegen, auch wenn Drew Goddards Regiedebüt trotz allem kein ununterhaltsames Werk geworden ist.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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8.0Ausgezeichnet

Ein echt schrecklich schön sadistisches Spiel mit Horrorgenrekonventionen, recht witzig (für Insider und Leute, die schon mehr als einen Horrorfilm gesehen haben), angenehm schaurig (Deluxe Jumpscares & Terror-Atmo in guten Mengen) und das bessere, weil innovativere Joss Whedon-Produkt dieses Jahr neben AVENGERS. Für viele wird er so ziemlich der "Tucker & Dale vs. Evil" 2012 sein, um mal einen Vergleich heranzuziehen, doch hier geht wesentlich mehr ab (was ich hier nicht verraten darf ;D), was für einige nette Überraschungen sorgen wird. Hier geht die Gaudi ab, also nich sowas Anspruchsvolles wie FUNNY GAMES erwarten, aber dafür einen rundum gelungenen Fanfilm auf großem Niveau, der wie einst SCREAM oder SHAUN OF THE DEAD den Genrefilm kultverdächtig selbstironisch auf den Kopf stellt.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Selbstgefällige schwarze Schlaubergerkomödie, die immerhin einen guten Witz zu erzählen hat: Daß nämlich die Verhaltensweisen von Protagonisten in Horrorfilmen so irrational sind, daß sie nur von außen gelenkt sein können. Den Witz hat Wes Craven allerdings schon deutlich subtiler erzählt. Die Schauspieler sind zum Ulken verdammt, was zumindest Bradley Whitford an der Seite eines selbstgefälligen Richard Jenkins ganz ansprechend gelingt. Am Ende übernimmt sich der Film erheblich, gibt sich aber beherzt und erfreut mit einem überqualifizierten Cameo. Besonders clever ist dieses Meta-Kino nicht gerade, und das postmoderne Gefeixe wird wohl eher Nerds als Denkern zusagen, aber ich fand es über weite Strecken recht vergnüglich. Wer mit "White Knuckles" von OK Go beginnt und mit "Last" von NIN aufhört, kann auch nicht ganz schlecht sein.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

BlueSquirrel

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Qualifiziert man sich als "Denker" wenn man den Text liked?


Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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7.5Sehenswert

[...] Slasher kann auch intelligent, reflexiv und ungemein spannend, weil undurchschaubar, sein. Zumindest, wenn er denn versucht, aus den gewohnten Ketten auszubrechen und sich auf neues Terrain wagt. Leider war dies in den letzten Jahren nach dem so gelungenen SCREAM-Franchise viel zu selten der Fall, doch ich hoffe, dass Drew Goddard und Joss Whedon eine kleine Kehrtwende eingeleitet haben, die weg vom Üblichen und hin zum Unerwarteten geht. Vielleicht gibt es für das moderne Terrorkino dann doch noch eine Rettung.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Arakune

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Zunächst einmal: "Nett" ist für mich grundsätzlich mindestens eine 6. Weiterhin stehe ich zu meiner Meinung, dass ich CABIN IN THE WOODS durchweg unterhaltsam, clever und streckenweise recht innovativ fand. Zudem führte er mich - wie schon im Text geschrieben - zum Horror-Genre, wofür ich ihm sehr dankbar bin.


der cineast

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Ja, eine 5 eben.


JackoXL: Die Drei Muscheln

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8.0Ausgezeichnet

"The Cabin in the Woods" ist doch tatsächlich einer der erfrischensten und sogar intelligentesten Beiträge des Horrorgenres der letzten Jahre geworden.
Das Herz des Genrefans dürfte höher schlagen, da damit (trotz des teils euphorischen Feedbacks) nicht unbedingt zu rechnen war. An so viel Hype und der damit einhergehenden Erwartungshaltung kann so was schon mal scheitern. Drew Goddard & Josh Whedon gelingt eine liebevolle, schräge, mordsmäßig unterhaltsame Hommage wie Satire auf die gängigen Horrorfilme der letzten 30 Jahre. Klischees werden gnadenlos aufgefahren, zelebriert, mit ihnen gespielt, um sie anschließend zu zerschlagen und ad absurdum zu führen. Mal dezent, mal mit Anlauf. Goddard & Whedon führen dem Horrorfilm seine häufig gezeigte Einfachheit vor Augen, machen sich lustig darüber, verurteilen sie aber nicht, denn ihre Liebe zu dem Genre und zu den unzähligen zitierten Vorbildern ist überdeutlich. "Finde den Horrorfilm", könnte ein nettes Spiel während eines gemeinschaftlichen Anschauen sein.

Zu sehr darf man an der Stelle nicht auf Details, einige grandiose Szenen, Gags und vor allem die zum Teil unglaubliche geschickt und clever inszenierte Momente eingehen, die deutlich begründen würden, was "The Cabin in the Woods" so außergewöhnlich macht und weit vom Einheitsbrei abhebt. Jeder Spoiler wäre an dieser Stelle allerdings hundsgemein, dem Zuschauer wie dem Film und dessen Wirkung gegenüber.

Bleibt festzuhalten: Trotz Vorfreude hat der Film echt überrascht. Das es so ein Spaß und dabei sogar so geschickt und klug - besonders in den Details - werden sollte, war kaum zu erwarten.
Ein richtig toller Film, bei dem schnell noch Richard Jenkins gelobt werden muss. Der spielt das so trocken und auf den Punkt, mal wieder der heimliche Star.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

RoosterCogburn

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"unterhaltsame Hommage wie Satire auf die gängigen Horrorfilme"
Sehr treffend. So sehe ich das auch. Auch wenn der Film in seiner eigentlichen Geschichte nicht immer spannend ist. So ist er aber mitreißend und auf der Meta-Ebene eine hervoragende Satire. Wie du schon geschrieben hast, Genre-Fans werden ihren Spaß haben. Ich war total angetan von dem Ding.


JackoXL

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Ich auch. Bei dem ganzen Hype war ich eher skeptisch, aber das war echt mal ne Nummer. Für mich als Genrefreund ein einziges Fest. Ich und mein Kollege haben das im Kino so abgefeiert. :)


Near-Dark.de: Near-Dark.de

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5.0Geht so

"Stark angefangen und stark nachgelassen. Wirrer Gruselfilm mit hohem Splattergehalt." (2/4 Sterne)

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

The Cabin in the Woods ist ein interessanter Film, der mit seinem durchdachten Plot nicht weniger als den Untergang des Horrorgenres herbeisehnt und einen radikalen Neubeginn fordert. Doch so gelungen der Film auf Metaebene ist, genauso durchschnittlich ist er auf Genreebene. Denn schlussendlich fehlt es an Spannung, Thrill und packenden Ideen um auf Horrorebene zu überzeugen. Das führt dazu, dass man den amüsanten Film eigentlich nur für all jene weiterempfehlen kann, die auf der Suche nach einem augenzwinkernden Film sind, der vor allem auf Metaebene überzeugt. Alle die einen spannenden Horrofilm suchen, sind mit The Cabin in the Woods falsch beraten.

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Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

[...]
Eine Gruppe Jugendlicher fährt übers Wochenende in eine einsame Hütte im Wald, um zu saufen, zu kiffen, zu Baden und Sex zu haben. Doch in dieser Hütte ist nichts, wie es zuerst scheint. So weit, so bekannt: So ziemlich jeder Backwood-Slasher funktioniert nach diesem Schema, weshalb dort in den letzten Jahren auch eine Stagnation zu verzeichnen ist. Horror bedeutet ja zur Zeit ja auch eher: Torture Porn. Und so ist TCITW eine erfrischende Abwechslung zum Trend, und eine innovative noch dazu. Wenn Whedon sagt, der Film sei ein liebevolle Hass-Erklärung ans Genre, dann ist das wörtlich zu nehmen. Der typische Slasher wird hier inszeniert, gleichzeitig aber auch vorgeführt, ebenso wie der Zuschauer, der ein genretypisches Abschlachten nach Schema F erwartet.
[...]

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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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8.5Ausgezeichnet

"The Cabin in the Woods" [spiegelt] in seinem überbordenden Zitaten- und Verweisreichtum nicht nur die Logik beziehungsweise Unlogik der Genrekonventionen, sondern denkt immer auch die Mechanismen der Zuschauerangstlust mit. [...] Hanebüchen, intelligent und so brachial wie tiefsinnig.

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CineKie: CineKie.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Letztlich ist es jedoch auch nicht die Geschichte, die “The Cabin in the Woods” zu einer Empfehlung macht, sondern das humorvolle, jedoch zu keiner Zeit alberne Spiel mit den Erwartungen und die generelle Abrechnung mit dem einfallslosen Horrorgenre. Und ja, auch mit dessen Publikum. Durch den Kniff, den Film auf zwei Ebenen laufen zu lassen und uns somit nicht nur zum Zuschauer, sondern auch zum Zuschauer der Zuschauer und Produzenten zu machen, halten uns Drehbuchautoren Drew Goddard und Joss Whedon nicht nur einmal den Spiegel vors Gesicht. Und wenn ich mir ins Gedächtnis rufe, was für eindimensionale Horrorfilme die Zuschauer in letzter Zeit ins Kino locken, dann kann ich nur sagen: Zu recht! [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Cabin in the Woods ist vielleicht nicht "The Slasher to end all slashers", noch ist er das Defintive-Irgendwas zum Horrorgenre. Aber er macht als ironisch-intelligentes Vexierspiel mit Tropen und Themen eine Menge Spaß. Die Besetzung ballanciert gekonnt zwischen ihrem Klischee und realer Person, die Anspielungen und Zitate auf Klassiker sind Legion und dazu kommt das angenehme Gefühl, das die Macher ihre Zuschauer ernst nehmen.

Abseits vom ennervierenden Torture-Porn der die Nuller-Jahre so unangenehm dominiert hat, ist Cabin in the Woods Meta-Horror für die Post-Meta-Generation. Anders als Scream geht der Film einen Schritt weiter, denn nicht nur die Figuren des Films kennen die Klischees, sondern sie werden von anderen Figuren bewusst als solche instrumentalisiert.

Was den Film angenehm und so unterhaltsam macht ist, dass er aber eben nicht nur als Fanboy-Referat funktioniert sondern einfach gut unterhält und als Horror-Comedy mitfiebern lässt. Das es nach dem recht gemächlichen Anfang und den überschaubaren Settings zum Schluss dann nochmal richtig rund geht und die absolute Monstershow zu bestaunen ist, zeigt wie sehr Whedon und Goddard eben doch auch Fans sind, die ein diebisches Vergnügen dabei haben alle ihre Idole zum ganz großen Blutbad zusammenzutrommeln.

Whedon und sein Regie-Kumpel Goddard sind Fans des Genres, ärgern sich aber gleichzeitig über seine Formelhaftigkeit. Also servieren sie einen überaus spassigen Cocktail aus Klischee-Szenen, die wie mit Fussnoten sofort seziert und erklärt werden, wenn wir in die unterirdischen Steuerlabore umschalten und dort die genervten Wissenschaftsmalocher bei der Arbeit erleben.

Dabei wird schön die Schizophrenie des Publikums herausgearbeitet, denn natürlich kennen auch wir die ganzen Dämlichkeiten und Vorhersagbarkeiten und spotten ab und zu darüber - und trotzdem mögen wir sie und können sie wieder und wieder sehen. Die Götter denen die Teenies geopfert werden sind letztlich wir, die Zuschauer.

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

bestseimon

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Ein bisschen viel verraten meiner Meinung nach, aber sehr treffend geschrieben. :)


patcharisma

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8 Punkte für das, hahaha!


Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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8.0Ausgezeichnet

The Cabin in the Wood ist konsequent bis zum bitterbösen Ende, inklusive der Entzauberung eines ganzen Genres. Der Schrecken hat seinen Schrecken verloren.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

Allein das Angebot des Denkens auf mehreren Ebenen macht diesen raffinierten und spaßigen Horror außergewöhnlich.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Dies ist einer der raren Filme, beim dem PR-Geseiere wie „dieser Film wird das Genre verändern“ tatsächlich und ausnahmsweise mal stimmt. Denn Whedon und Goddard sind so gnadenlos in ihrer Dekonstruktion des Horrorgenres und seiner Klischees, dass man nach diesem Film eigentlich keinen Horrorfilm mehr gucken kann, ohne nicht an The Cabin In The Woods und seine grandiose Grundidee zu denken

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Tobias Schaffrath

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Totally agree. Der Film stezt neue Maßstäbe.


mondauge

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Vom Filmemacher ist gewollt, dass der Film schlecht ist, denn er ist eine Antithese gegen das Horrorgenre und die Leute die in etwas mehr Sinn hineininterpretieren als wirklich vorhanden ist. Es gibt weder Spannung noch Komik. Wer den Film gut findet, hat die Message nicht verstanden. Jeder der dem Hype einer guten Bewertung folgt soll als Idiot vorgeführt werden. Dafür würde ich sogar gerne 10.0 geben für den Film, aber dann bin ich selbst Opfer.


Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at

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7.0Sehenswert

Obwohl über die Grenzen schlagen nur selten als positiver Umstand ausgelegt wird, so besitzt es hier einen durchaus unterhaltenden Wert. Dieses Werk obliegt kein bislang bekanntes Schema, und ist allein deshalb sehenswert.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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6.0Ganz gut

Auf der Suche nach neuen Spielräumen jenseits von Waldhütten, die zu Schlachthäusern werden, öffnet The Cabin in the Woods den Notausgang zur Groteske. Es ist ein Fluchtweg in eine dramaturgische Sackgasse, in der sich die Monster auf die Füße treten.

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Alle Kritiken (41)


Kommentare (491) — Film: The Cabin in the Woods


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_kerry

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klasse. Gute Effekte, die oft unvorhersehbar waren und mich schön erschrocken haben, aber das Ende war irgendwie komisch. Sonst eine gute Mischung aus Slasher und Splatter mit einer Prise Comedy.

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VitoScaletta

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Bewertung4.5Uninteressant

Zugegeben von der Geschichte her mal was neues im Horror Genre.
Doch seien wir mal ehrlich , der Film wirkt sehr lächerlich und an manchen stellen zu hervorsehnbar.
Das Problem liegt auch hierbei ,dass an manchen stellen die Szenen zu "witzig" sind, sodass die gruselige und mystische Atmosphäre schnell vergeht und man sich denkt ist das jetzt ein Horror Film oder Komödie?
Ich würde aber auch im großen und ganzen den Film so gar nicht in die Horror Szene einstufen da einfach zu viele Kriterien fehlen z.B der Gruselfaktor der sofern wir mal ehrlich sind gar nicht vorhanden ist.

Von der Handlung her ohne zu Spoilern sollte auch gesagt sein habt nicht hohe Erwartungen, da ihr am ende sehr Enttäuscht sein werdet , denn eine richtige Handlung die aufgebaut wird und die Protagonisten oder einfach das die Geschichte mal näher erzähl wird gibt es nicht.

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Becci-Fandorin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wow, ich hätte nicht gedacht, dass mich nochmal ein Horrorfilm überraschen wird, aber Cabin in the woods war DIE Überraschung!
Was zu Anfang wie ein banaler 08/15 Teeniehorror-Streifen anmutet, entwickelt sich schnell in eine völlig andere Richtung!
Der Humor in diesem Film, die diversen Zitate aus früheren Horrormeisterwerken und die sehr unkonventionelle Umsetzung der Story ließ bei mir keine Wünsche offen.
Auch das Abdriften in die Fantasy-Ecke gefällt mir super!
Das Ende war für mich der absolute Höhepunkt, sozusagen die Kirsche auf dem Sahnehäubchen!
Diesen Dialog musste ich mir glatt drei mal ansehen, so Klasse war er! Ich kam aus dem Grinsen nicht mehr raus.
Ich kann jedem diesen Film nur empfehlen! Für mich mehr als sehenswert!

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Troublemaker69

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein "Horrorfilm", der versucht das Genre neu zu erfinden, dabei jedoch komplett schlecht ist und das Genre schon fast parodiert.
Der Film beginnt gut, denn ich finde die Grundidee eigentlich spannend, wenn auch mit vielen Klischees, schafft es dann jedoch, wenn es um den Plot geht , nicht mehr zu überzeugen.
Der Film wird schnell langweilig, ist nicht spannend und absolut nicht gruselig
Muss man sich nicht antun.

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DerTaubendetektiv

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Bewertung4.0Uninteressant

(sehr wahrscheinlich geringfügige Spoiler enthalten)
Cabin in the Woods war vielleicht nicht im Ganzen ein Fehler, doch lässt er sich gut in einige Kritikpunkte aufteilen, die wahrscheinlich letztendlich zu meiner Bewertung führten.
Der Film war eine frühe Empfehlung für mich, hoch gelobt und geliebt, und mit dementsprechender Erwartung ging ich auch an ihn ran - wo wir auch schon beim ersten Fehler wären, der aber eindeutig mir zu zuschreiben ist:
1. "Setze niemals zu hohe Erwartungen, denn dann kannst du nur enttäuscht werden."
Gespannt legte ich die DVD also in den Recorder und wir begannen zu gucken. Der Film fing klassisch an, so, wie ich mir Horrorfilme vorstelle, denn bis dato habe ich, zugegebenermaßen, noch nicht sehr viele von dieser Sorte zu Gesicht bekommen. Ich weiß nicht, ob dieser Aspekt ebenfalls Einfluss auf meine Bewertung hatte, und wenn, dann möchte ich mich auch hiermit dafür entschuldigen. Doch gefiel mir der Film bis zu einem gewissen Zeitpunkt auch relativ gut. Die Charaktere waren einigermaßen ausgebaut, wenn auch klischeehaft, und die Grundstimmung zerrte mich in ihren Bann. Auch die Idee mit dem düsteren Bungalow wirkte vorerst durchaus reizend. Doch dann kamen die surrealen Wesen zum Vorschein und mir wurde das alles zu bunt.
2. "Unwirkliche Gruselfaktoren sind nicht wirklich erschreckend."
Die immer mehr verstrickte Geschichte begann in eine Science-Fiction-Dystopie aus zu arten und eine Sache, die mich immer mehr störte, waren die...
3. "Peinliche(n) und teilweise idiotische(n) Handlungen der Jugendlichen."
Es ist nicht gerade schlau mit Anlauf auf einem Motorrad zu versuchen eine Schlucht zu überwinden, wenn man weiß, dass man von einer Art Barriere umgeben ist, die jemanden davon abhält, das Gelände zu verlassen.
Letztendlich verhedderte sich der ganze Film in seiner eigenen Idee, die originell und gleichzeitig klassisch wirken wollte. Es kam sogar dazu, dass ich mehr lachen musste, als mich zu gruseln:
4. "Gruselfilme sollten niemals witzig sein."
Das Gute am Ende war der kleine spezielle Aspekt, dass es nicht unbedingt die am Weitesten schaffen, von denen man es am Anfang erwartet. Das prachtvolle und durchaus noch angenehme Blutbad ist wiederum nicht unbedingt negativ aufgefallen, doch die teilweise indirekt angedeuteten moralischen Belehrungen, die zu meiner Verwunderung beim Schauen wie durch Geisterhand in meinen Kopf stiegen, überzeugten mich jedoch weniger. Ich bin trotzdem um einiges schlauer geworden:
5. "Man sollte niemals so handeln, wie in den Filmen, denn das würde sowieso nur zur Weltzerstörung führen."
6. "Nehm Acht vor gerade öffnenden Fahrstühlen!"
Ich hoffe, ich habe mit meinem Text keinen glühenden Fan und sein heißgeliebtes Stück beleidigt, doch ich denke, dass es mir durchaus zu steht, meine Meinung zu recht fertigen. Ich weiß - wie schon gesagt - nicht, ob meine relativen Unkenntnisse über dieses Genre an meiner Bewertung mitschuldig sind. Doch entsprach dieser Film letztendlich nicht unbedingt meinen Erwartungen als Horror-Grusel-Streifen. Horror ist für mich etwas Anderes. Nicht unbedingt Blut und Tod, sondern eher der Eingriff in die Psyche - und den gab es hier nur in dem Abteil für Phanatsien und träumerischen Gestalten.
Als Komödie und Parodie (am Film selbst) konnte Cabin in the Woods jedoch bei mir ein paar Punkte abstauben und ist nun als eine Art "lustiger Zeitvertreib" hiermit von mir empfohlen. Ich mag eigentlich sogar ziemlich schräges Fantasy- oder Science-Fiction-Zeugs, doch an diesem Film komm ich irgendwie nicht ran. Aber immerhin wurden all diese "Wesen" sehr gut inszeniert. Ein Punkt extra. ;)

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Nicky94

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also.. anfangs dachte ich ja echt, dass es wieder nur irgend so ein banaler und stumpfer, Klischee überzogener Teenie-Horror-Film sei. ABER ich muss echt sagen, ob wohl mich die Tatsache, das der Film eine leichte Fantasy-Basis und Zomby-Überraschung parat hatte, die, mich beim durch lesen der Inhaltsangabe etwas gestört hat (da ich diese Faktoren im Horror-gerne gar nicht gerne sehe) war ich echt positiv Überrascht von dem Streifen, sehr positiv sogar. Eine, mal ganz andere und kurriose Art der Darstellung, die mich am Ende des Films sogar echt mit offenem Mund hat sitzen lassen.. ich sag nur: Aufzüge auf! Will euch ja nicht den Spaß verderben.. belustigend und amüsant war das ganze auch noch, im positiven Sinne natürlich. Ich hab schon echt seehr viele Horrorfilme gesehen, aber so einen noch nicht! Daher, guckt ihn euch echt an - klar teilt nicht jeder den selben Geschmack, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt! :-)

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Kai_Asmus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Horrorfilm, wie man ihn schon oft gesehen hat. Sollte man meinen. Es kommt aber gaaaaanz anders. Mir gefällt der Streifen richtig gut.

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Kai_Asmus

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Allerdings. Aaaber, der Wassermann ist nicht das was ich erwartet habe. Naja, wenn die Fantasie mit einem durch geht. Ich finde sein Design eher albern. Allerdings macht der Bursche eine Mordssauerei!


BenAffenleck

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Wird nachher tatsächlich ganz schön abgefuckt. Gefällt mir aber das sich der Film zum Ende hin selbst nicht mehr ernst nimmt.


-T3RROR-

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich ging mit einigen Erwartungen an den Streifen heran. Diese wurden zu Beginn auch absolut erfüllt oder sogar übertroffen. Je länger der Film dauert, umso weniger hatte er aber leider zu bieten. Der Streifen ist etwas spezielles, dass merkt man auch zu jeder Zeit - mir gefällt er aber leider nicht wirklich.

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Oliver0403

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Bewertung5.5Geht so

Und ein weiteres Mal ein Film, der mich alles andere als vom Hocker gerissen hat. In der ersten Hälfte dachte ich, dass ich
*Spoiler*
einen Abklatsch von "Hostel" sehen würde. Aber als dann nach und nach alles aufgedeckt wurde, dachte ich einmal mehr "Ja und, was ist daran nun so neu und besonders?"
Für mich ist der Film zwar kein Film unter vielen anderen, aber ich kann damit nicht allzuviel anfangen.

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frenchxxd

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Bewertung7.5Sehenswert

Total freakig und abgedreht! Irgendwie aber auch witzig im Film 2 verschiedene Ansichten zu Gesicht zu bekommen. Außer dem Blut eher für mich mehr Fantasy bzw. Action, wobei ich das Ende mit den ganzen Kreaturen total zum lachen fand. Was bei dem Film aber eher positiv zu verstehen ist!

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JonnyvsSherlock

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Bewertung7.5Sehenswert

Dramaturgie eines Actionfilms, Stil eines Horrorfilms, Atmosphäre einer Parodie...What the fuck???
Wer einen wirklich abgedrehten, unterhaltsamen und kreativen Film erleben will, der ist hier verdammt richtig. Joss Whedon jagt uns durch eine Achterbahn von Twists und Gags, was von den souveränen Darstellern prima auf die Flimmerkiste transportiert wird.
Man sollte aber möglichst wenig über den Film wissen. Das ist auch der Grund, warum ich es mit den paar Sätzen belasse.
Stellt euch 'ne Packung Popcorn und ein Getränk bereit und setzt euch am besten mit ein paar Freunden zusammen...
"Let's get this party started!";)

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marcg80

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein cooler Horror-Streifen. Die Story ist einigermaßen orginell und was dann zum Schluss hin passiert, damit hatte ich nicht gerechnet, so wie die meisten. War völlig baff, was da auf einmal abging. Den würde ich mir auch irgendwann nochmal anschauen.

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3r3b05

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich wurde von einem Freund dazu überredet, mir diesen Film mit ihm im Kino anzusehen und bin mit relativ niedrigen Erwartungen à la "Es wird höchstwahrscheinlich ein absoluter 08/15 Horrorfilm werden, der eine ziemlich vorhersehbare, aber abrupte Wendung nehmen wird" hineingegangen. Mein Freund hat sich auf den Film gefreut.
Hinausgegangen sind wir genauso getrennter Meinung, wie wir hineingegangen sind: Ich war vollkommen überwältigt, er ziemlich enttäuscht.
Aber wieso? Ich glaube, dies lag daran, dass der Film von einem Gruselhorrorfilm innerhalb von wenigen Minuten zu einer Splatterkomödie wird. Während ich eigentlich kein Freund von Gruselfilmen mit Jumpscares etc. bin, bin ich ein großer Liebhaber von schwarzen Humor und liebe es, wenn Filme sich nicht allzu ernst nehmen. Und damit hat dieser Film meine "Anforderungen" absolut erfüllt. Das Ende war, zugegebenermaßen, sehr an den Haaren herbeigezogen, was ich aber für den Rest des Films gerne in Kauf genommen habe. Die 10 Punkte mögen so manchen hier sehr verwirren, da der Film sehr polarisiert und ich verstehe auch Leute, die den Film unterdurchschnittlich fanden, aber ich finde 10 Punkte für einen Film, den ich mir wieder und wieder ansehen kann, vollkommen gerechtfertigt.

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Pokemoz

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Bewertung5.5Geht so

War besser als erwartet und schön "rot" :) Story war zwar irgendwie wirr aber...hey...ist nen Zombie-Splatter-Abkau-Film :) Was brauch der ne Story :)

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EvertonHirsch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Habe ich bei “Insidious 2“ (und ähnlichen Vertretern in letzter Zeit) noch gesagt, dass das Horrorgenre eindeutig etwas mehr Kreativität und Innovation vertragen könnte, so bekommt man das genau hier geboten. Der Film strotzt nur so vor guten Ideen und liefert gleich noch die Erklärung, warum immer die gleichen Stereotypen in Slasherfilmen vertreten sind, warum Teenies sich immer so blöd verhalten uvm. “The Cabin in the Woods“ spielt gekonnt und vor allem bewusst (aber dafür originell) mit sämtlichen Klischees des Teenhorrors.

Aber damit noch nicht genug, das Finale ist natürlich 1A und ich will gar nicht wissen, wie viel Liter Kunstblut hier vergossen wurden.

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EvertonHirsch

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Ihm wird ja nicht zu Unrecht eine gewisse Kreativität nachgesagt.


ElmStreet84

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jup. Wenn man das Making Of sieht, kann man auch sehen, dass sie alle Zombies und Monster, die dort rumlaufen selbst gemacht haben, außer die Schlange glaub ich. Also, so stelle ich mir auch die perfekten kommenden Filme vor!


ElmStreet84

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN... FÜR DEN EIN ODER ANDEREN!

"Cabin in the Woods"- Was hat mich dieser Film in letzter Zeit begleitet, überall wird davon gesschrieben und der Horrorfilm wird als "bester Horrorfilm des Jahres" oder auch "vollkommen neue Art des Horrors" betitelt. Letztendlich konnte ich dann doch nicht anders und musste mir diese "Inovation" mal geben. Zu Anfang hab ich noch gedacht, mhm schon wieder ein Teenie-Slasher wie "Freitag der 13." (2009) oder "Texas Chainsaw Massacre" (2006). Schon gleich in der ersten Szene des Filmes, in der die Hauptprotagonistin ihre Sachen für den bevorstehenden Ausflug in die Wälder packt, konnte ich so ein bisschen erahnen, wie die Handlung des Films so ablaufen wird. So betitelte ich die blonde Jules gleich mal vorrausschauend als Titten-Blödchen, die sowieso (so wie es mich meine Erfahrung im Horrorgenre erahnen ließ) als erste entweder beim Sex mit ihrem Footballspielerfreund von irgendetwas getötet wird oder durch ihre Dummheit tragisch dahinscheidet... Natürlich ist es auch hier so, dass alles stimmen muss, wenn man einen Horrorfilm im 21. Jahrhundert drehen will; und so konnte man es nicht lassen, auch einen Drogenjunkie (den ich anfangs als frühestens dritte Leiche betitelte) mitreinzupacken.

Nun konnte die Reise ins unbekannte (mehr oder weniger :-)) ja losgehen. Sachen gepackt und gefreut auf den erholsamen Ausflug in die Wälder von... Camp Crystal? ;-)

Gleich zu Beginn, stieß mir ein weiteres Klischee des neuen Horrorfilms ins Auge, nähmlich der unheimliche Gärtner, Tankstellenwart oder auch Anwohner, der den Teenies schon zu Beginn ihrer Reise gehörig Angst einjagen sollte. Doch was ist das? Eine Schaltzentrale, war das irgendein Gag der Filmemacher, der einen verwirren soll?... Naja, weitergeguckt und später gemerkt, dass es wohl doch so gewollt war und ein wichtiger Teil des Filmes sein soll. Schnell wurde klar, dass hier zwei Welten sind, die früher oder später vielleicht zusammen kommen werden, wer weiß?!

Zurück zu den Teenies:
Sie kommen an einer weit weg von der Zivilisation liegenden Hütte vorbei, die nicht gerade den Eindruck macht, als würde man sich ihr gerne nähern (übrigens noch ein Klischee!). Sie gehen zusammen gespannt in die Hütte um ihre Zimmer zu untersuchen und zu begutachten..... Warum der Footballspieler den durchsichtigen Spiegel an seiner Wand wieder zugedeckt hat, ist mir jedoch ein Rätsel *zwinker, zwinker*

Schnell wird klar, dass hier etwas nicht ganz koscha ist, so wird die Gruppe *hust* dämlicher Vollidioten *hust* sich schon schnell damit anfreunden müssen, dass hier in der Hütte wohl so einige dunkle und unheimliche Dinge vor sich gingen/gehen .

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Nach einer Weile wurde wenigstens schon eine meiner Vermutungen bestätigt, nämlich die der dämlichen Popp-Schlampe, die beim Ficken ihr letztes Gebet sprechen muss. Doch ich kann "Cabin in the Woods" trotzdem keinesfalls als Mainstream Bullshit betiteln, den man sonst im Horrorgenre antrifft. Ganz im Gegenteil! In der Mitte des Filmes nimmt der Film nochmal eine KOMPLETTE Wendung und dreht sich quasi um 180°!

Gerade noch ein vermeintliches Spielchen zwischen Puppenspieler und Marionetten, jetzt eine Mischung aus "Star Strek" und "Men in Black". Die Heldin des Filmes (auch noch so ein typisches Klischee, die am Boden gebliebene Jungfrau überlebt immer bis zum Ende!) und ihr (mhm, wer hätte es gedacht?) Drogensüchtige Kumpel haben die Tür zur anderen Welt entdeckt und das Spielchen längst erkannt. Voller Angst machen sie sich auf den Weg dorthin um endlich aus diesem Alptraum zu flüchten und begegnen schließlich tausenden von Fabelwesen, Aliens, Zombies und Geistern, die gleich mal als blinde Passagiere mitgefahren sind. Aus dem Horror ist auf einmal eine vierte Fortsetzung der Men in Black-Reihe geworden, was mich dann doch total überrascht hat.

Es gelingt ihnen jedoch trotzdem diesem Grauen entgültig zu entkommen und sie stellen die Verantwortlichen zur Rede... die wie sich herrausstellt, keine Geringere ist als Ellen Ripley. Mann, hab ich da Augen gemacht, als die vor mir stand! :)) Zwar hab ich mir schon vorher bei der Lautsprecherdurchsage scherzhaft gedacht, dass gleich Sigourney Weaver kommt, aber das es dann wirklich passiert, hätte ich nie gedacht!
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FAZIT: "Cabin in The Woods" ist die mit Abstand außergewöhnlichste Mischung aus Sience-Fiction- und Horrorfilm, den ich je gesehen habe und von den Monstern her so gut insziniert, wie ich es von einem Horrorfilm in letzter Zeit selten gesehen habe. Eine klasse Verwirrung die sich im Mittelteil wirklich nocheinmal um 180° dreht und dem Zuschauer mit Sicherheit einen "Genrefilm" der außergewöhnlichsten Form bietet.

Naja, und am Ende bleibt einfach nur zu sagen: "Zum Glück hat er seinen Wassermann bekommen!" :D ^^

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Terrorwoelfin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Chris Hemsworth <3 <3 *__* wuhuuuuuuu..

Grandioser Film mit guten Schauspielern viel Spannung top Gore szenen und vor allem sehr überraschende Geschichte

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HomerSimpson09

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Bewertung7.5Sehenswert

Endlich mal was erfrischend-anderes im Horror/Splatter Genre, und dazu noch so unterhaltsam! Die Autoren spielen hier mit allen möglichen Horror-Konzessionen und bieten ein teilweise lustiges, teilweise blutiges und unerwartetes Spektakel.
Der Film bedient einerseits die Klischees, aber spielt eben mit diesen und ist daher am besten ohne Vorwissen zu genießen, da auch mit den Erwartungen der Zuschauer gespielt wird. Der Spannungsfaktor ist leider trotzdem (oder vielleicht auch deswegen?) nicht sehr hoch, aber das tut dem Unterhaltungswert nur wenig Abbruch und so bleibt als Fazit zu sagen: The Cabin in the Woods lohnt sich definitiv und ist 90 Minuten gutes Horror-Entertainment!

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mary-jane

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Bewertung9.0Herausragend

Yeah, so macht Backwood-Horror richtig Spaß. Vonwegen man kann das Rad nicht neu erfinden. Gut, neu erfunden is der Inhalt nicht, die typischen 5-Freude-machen-eine-Reise-und-es-endet-blutig-Klischees werden vollends bedient, aber die Aufbereitung des Films is wirklich genial gelungen! Auch die Schauspieler sind allesamt die perfekten Stereotypen und haben sich offenbar gerne auf das Drehbuch eingelassen.
Einen Spezial* gibt’s für die Motorrad-Szene – ich war bis zu dem Punkt so *mittendrin*, dass ich echt vergessen hatte, was schon anfangs auf dem Weg in diese Hütte im Wald gezeigt wurde und da war dann tatsächlich der „Uha F***“-Moment.
Sogar sämtliche Extras samt Interviews und dem aufwendigen Making-Of sind hier ein wirkliches Erlebnis und die Leidenschaft für das „neue aber trotzdem runde Rad“ der Autoren und Regisseure überträgt sich komplett in und auf den Film.
Anschauen und den geistigen Leerlauf genießen!

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BountyHunter2602

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Bewertung1.0Ärgerlich

Was für ein digitaler Schrott!
Es beginnt alles ganz typisch und driftet dann nach etwa 25 Minuten total ab.
Als ich ihn das erste mal gesehen habe, fragte ich mich irgendwann wer sich soetwas hirnrissiges ausgedacht hat. Ohne Sinn und Verstand wird man auf einmal mit Zombies überrascht, im nächsten Moment musste ich an den Film Cube denken, irgendwann später taucht dann auf einmal eine Sigourney Weaver auf und irgendwann musste ich dann lachen.
Ich hab mich nach dem Streifen nur noch verarscht gefühlt.
Wer seine Zeit sinnvoll nutzen möchte, sollte sich meiner Meinung nach von The Cabin in the Woods fernhalten.

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sidnew

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Ohne Sinn und Verstand? Mitneffen, bzw. mitnichten. Es handelt sich um eine Satire, mit dem Horrorfilm an sich als Thema - seinen Klischees, seinen immer gleichen Abläufen, seinen Pro- und Antagonisten - und seinem Publikum (die großen Alten, die wiederum auf Lovecraft verweisen).
Nimmst du's mir übel, wenn ich dir unterstelle, den Film mißverstanden zu haben?



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