Harry Brown

Harry Brown (2009), GB
Laufzeit 97 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Kriminalfilm

6.1 Kritiker
15 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
1655 Bewertungen
120 Kommentare
Harry Brown - Bild 3802475
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von Daniel Barber, mit Michael Caine und Emily Mortimer

Wer nichts mehr zu verlieren hat und dazu eine Riesenwut im Bauch, kann sehr, sehr gefährlich werden. Harry Brown ist Witwer und sein einziger Freund wird von einer Gang brutal erschlagen. Ihm ist nichts geblieben. Und deshalb räumt er jetzt auf. Statt resigniert sein stilles Rentnerdasein weiter zu führen, packt der ehemalige Royal Marine noch einmal die Knarre aus und lehrt den gewalttätigen Abschaum in seinem Viertel gründlich das Fürchten. Den harten Jungs bleibt das überhebliche Gelächter schnell im Hals stecken, denn Harry weiß noch genau, wie’s geht. Ein Mann sieht rot – blutrot!

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  • Michael Caine ist Harry Brown
  • Micael Caine in Harry Brown
  • Michael Caine auf dem Rachefeldzug
  • Harry Brown mit Michael Caine

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Kritiken (7) — Film: Harry Brown

Spideragent: http://darkagent.blog.de/

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7.5Sehenswert

Harry Brown ist ein aktueller Vertreter aus dem Selbstjustiz-Thrillergenre. Sehr gut gefallen hat mir der eindeutig zu erkennende, europäische Look und das völlige Fehlen von unangebrachtem Hollywoodglanz.

Gleich die Eröffnungssequenz zieht einen sofort in den Film hinein. Zwei von Drogen zugedröhnte Teenager rasen auf einem Motorrad durch den Park, schiessen dabei zum Spass auf eine Mutter, die gerade ihr Baby im Kinderwagen vor sich herschiebt und krachen dann bei der darauffolgenden übereilten Flucht in einen vorbeifahrenden LKW.

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Ciprian David: NEGATIV

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6.0Ganz gut

...Grundsätzlich geht es in solchen Filmen immer um den Kampf zwischen Ordnung und Unordnung. Die Ordnung ist die der Plattenbauten mit ihren regelmäßigen Linien und kargen, kalten Flächen. Aber auch die der Gangs: hier handelt es sich um die verbrecherische Jugend, pyramidal organisiert und symbolisch im Besitz der Kontrolle über eine Straßen-Unterführung. Die dritte Ordnung ist die des Gesetzes, vertreten durch die Polizei, darunter eine sehr grazile Emily Mortimer als Kriminalkommissarin Alice Frampton. Die geschilderte Gesellschaft ist eine Dystopie, aus deren Strukturen das Individuum ausgeschlossen ist....

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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4.0Uninteressant

The law has limits. He doesn´t. -

Man kann darüber diskutieren; man kann es als Belanglosigkeit; als reines Unterhaltungskino abtun - ich will garnicht verschweigen, dass dieses nicht vorhandene Zugeständnis an Relevanz vielleicht die beste Art ist, mit der man sich Filmen wie diesem hier nähert.
Tatsache ist aber auch, dass das Kino der letzten Jahre zumindest in manchen Genres wieder ideologischer geworden ist: Wo Nolan in "The Dark Knight" verschlüsselt mit dem Wunsch nach einer Überinstanz spielt, die uns omnipräsent vor dem Terror und all seinen Schergen schützt, da bricht "Harry Brown" die globale Gefahr von der Finanzmetropole auf den eigenen Busbahnhof hinunter: Michael Caine gibt den Batman für die Vororte und beschützt uns vor Dealern und Gangstern, insgeheim aber auch vor U-Bahn-Schlägern, HipHop-Kiddies und sonstigen Gestalten, denen man nachts nicht unbedingt begegnen möchte.
Insofern bedient "Harry Brown" die…

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SamHook

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Übrigens bin ich generell der Meinung Aristoteles der von Katharsis, also der Reinigenden Wirkung des Zuschauers durch ein Stück auf der Bühne, und insbesondere der inszenierten Gewalt spricht und bin mir da eben nicht sicher ob einem gesunden, erwachsenem Mensch auch gezeigt werden muss ob Gewalt an sich gut ist. Voraussgesetzt natürlich man tickt richtig :) Wobei ja auch hier die Deutungen des Begriffs ja je nach Meinung auseinandergehen.


missplaced

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Die Katharsis-Theorie gilt gemeinhin als widerlegt. Es gibt genügend Untersuchen die u.a. zeigen konnten, dass ein sich Aussetzen mit gewalthaltigen Reizen, aggressives Ausleben wie Brüllen, Fluchen etc. eher dazu führt, dass man in der Aggression verweilt bzw. diese aufrechterhalten wird. (oder einfach ausgedrückt, man steigert sich rein/analog übrigens auch mit anderen Emotionen)

Die Menschen in kranke und gesunde Geister zu scheiden scheint mir auch einwenig arg einfach. Als gäbs nur schwarz und weiß, nur gute und böse Menschen. (Sofern ich das Kommentar richtig verstanden habe)
Was die viele Gewalt in Medien mit uns macht ist noch gar nicht hinreichend erforscht oder geklärt und schon gar nicht auf den Einzelnen bezogen..
Auch wenn es Menschen gibt die virtuelle Gewalt von echter zu unterscheiden wissen und demzufolge für sich selbst schadlos zu interpretieren vermögen, so steht der Begriff "gesunder Mensch" auf arg wackeligen Beinen.

Was heißt gesund? Und ab wann ist man denn gesund?

Filme als Kunst und/oder Gesellschaftskritik. Nun dazu nur ein paar Worte. Man muss immer bedenken, dass ein Film mit einer Botschaft -egal welcher Art - immer unterschiedlich von Zuschauern interpretiert werden kann und wird. Und damit egal wie klar eine Botschaft ist, nicht automatisch auch so verstanden werden muss.
Auch das hat in meinen Augen weniger mit "gesund" oder "krank" zu tun. Spricht aber im Folgenden auch nicht gerade FÜR den Film "Harry Brown"...

Nichts desto trotz, um jetzt endlich mal zum Film zu kommen, hat "Harry Brown" für mich nur eine Botschaft "Die Welt ist furchtbar schlecht geworden". Wer immer diesen Film inszeniert hat, wollte einfach nur mal richtig seinen Frust rauslassen, wollte überspitzt die Schlechtigkeit und Beschränktheit von Menschen zeigen und in der aufkommenden Wut, Ohnmacht und Frustration einfach mal mit allem abrechnen.
Dabei kommt dem Film durchaus zu Gute, dass die Protagonisten seitens der Jugendgang ein ziemliches Extrem darstellen und den Zuschauer nicht nur frustrieren sondern deren Gewaltbereitschaft -wenn auch nur imaginär- herauszufordern vermögen.

Viel mehr seh ich in diesem Film aber nicht. Thema Selbstjustiz, zerfallende Machtstrukturen, entgleisende Jugend nichts davon wird im Film hinterfragt oder sich irgendwie näher damit auseinander gesetzt. Was man vllt. hinsichtlich eines Films der auf Unterhaltung abzielt vernachlässigen könnte....wenn er denn unterhaltend wäre!?

Nun.. wenn man aslo alle 5 gerade stehen lassen kann und nichts groß erwartet, treibt "Harry Brown" trotzdem einfach nur im Mittelmaß. Das gabs alles schon mal und irgendwie besser, raffinierter und sinnvoller.

(Woher kommt mir nur dieser Sound bei der Rauch-vor-der-Tür-Szene so bekannt vor? *kopfkratz*)


Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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2.0Ärgerlich

[...] "Harry Brown" formuliert nie den Hauch eines Zweifels am perfide und geschickt motivierten Selbstjustizakt seines autoritären Helden, er bejubelt die pathetischen Taten des Amok laufenden Witwers mit heiterer Genugtuung und fragwürdig symbolträchtigen Bildern unter versuchter Einbeziehung seines Publikums, während er die Titelfigur munter glorifizierend über bessere Zeiten im Zweiten Weltkrieg sinnieren lässt, weil dort schließlich noch sinnvoll gemordet worden sei. Regisseur Daniel Barber mag hier ja auf umständliche Art wichtige Fragen anreißen, seine Antworten aber sind die denkbar simpelsten. Dank seiner effektiven propagandistischen Inszenierung, seines starken Hauptdarstellers und milde diskursiven Potenzials ist das immerhin ein unterhaltsamer Scheißfilm, der in seiner teils grotesken Überzogenheit und lachhaften Weltanschauung schon fast Comiccharakter besitzt. Unterm Strich aber ein gefährlich dummer Aufmerksamkeitserreger, verkleidet als makelloser Thriller für ideologische Analphabeten, geistige Hinterwäldler und die Thilo Sarrazins von morgen.

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 51 Antworten

Mr Vincent Vega

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Ich habe das Buch weder gelesen noch interessiert es mich. Es ist doch offensichtlich, dass der Schlusssatz reine polemische Würze ist. Es handelt sich hier um einen Kurzkommentar, keine Kritik. Den habe ich auch nur so just for fun geschrieben. Alles halb so wild.

Und jetzt bitte das Photo. :D


SamHook

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Der Inhalt war zumindest unter Politikern teilweise Tabu, wie man an den Reaktionen sah. Übrigens finde ich Sarzzin ist einfach kein guter Schreiber und provoziert einfach auch an gewissen stellen bewusst, ist aber kein Volksverhetzer oder Rassist wie eben in vielen Tageszeitungen behauptet wurde, daher sollte man das Buch eben doch gelesen haben wenn man es als Beispiel zu Rate zieht. DAS wäre nämlich sonst wirklich populistisch wie weiter oben geschrieben;) Fand Minoritys ersten Kommentar nämlich wirklich vielfältiger als das. Aber lassen wirs gut sein, hat im Grunde ja nichts im Film zu suchen und den darf ja auch jeder selbst bewerten.


SiameseMax: SiameseMovies

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8.5Ausgezeichnet

„Harry Brown“: Die Titelrolle wird von niemand Geringerem verkörpert als Schauspiellegende Michael Caine, der seiner Figur eine beeindruckende Tiefe verleiht, und damit gleichzeitig den gesamten Film trägt. Dabei ist der irreführende Catchphrase „King of Cool“, mit dem er und seine titelgebende Figur u.a. auf dem DVD-Cover beworben wird, gänzlich unpassend, denn mit „Harry Brown“ haben wir es glücklicherweise und allen meinen Befürchtungen zum Trotz nicht mit einer üblichen, Action-fixierten oder eben „coolen“ „Ein Mann sieht rot“-Variante zu tun.
„Harry Brown“ zeigt hingegen durchaus realistisch und nachvollziehbar, wie ein alternder, gebrochener Mann, der Familie und Freunde verloren hat und nun nichts mehr übrig ist, was er zu verlieren hätte, das Gesetz in die eigene Hand nimmt. Von Zweifeln ebenso zerfressen wie von Verzweiflung und Wut getrieben, rächt Harry Brown die brutale Ermordung seines letzten noch lebenden Freundes durch kompromisslos…

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Schon allein der Name des Hauptdarstellers ist vermutlich für viele Leute Grund genug, sich diesen Film anzusehen, aber Michael Caine ist nicht nicht das einzig sehenswerte an 'Harry Brown'. Harry (Caine) lebt in einer englischen Sozialsiedlung, mit der es langsam bergab geht. Nach dem Tod seiner Frau bleibt dem Rentner nur noch sein bester Freund Leonard (David Bradley), der sich von einer Jugendgang bedroht fühlt. Als Leonard getötet wird, verzweifelt der hochdekorierte Exsoldat und sinnt schließlich auf Rache.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Barber hat ein sehr gutes Gefühl für die Tristesse und die Einsamkeit, aber auch für das Bedrohliche in den ärmeren Vierteln des modernen London. In dieser Stimmung entfaltet er ein Selbstjustizdrama von enormer Sogwirkung. Die Bilder sind auf subtile Art exzellent ausgesucht, und die Tonspur beeindruckt mit unterschwelligem Rauschen wie auch beängstigendem Dröhnen und darüber hinaus ausgezeichneter Musik. Stärkste Szene: Browns erster selbstgewählter Einsatz - eine Sequenz voll dräuender Spannung, die sich mehr und mehr zu entladen droht.

Dabei kann man dem Film schon vorwerfen, daß er die Fans brutaler Rachethriller zufriedener stellt als jene der akkuraten Sozialstudie, aber HARRY BROWN stellt trotzdem die wichtigen Fragen oder wirft sie zumindest auf. Natürlich ist dies Michael Caines Show, der wieder einmal mit Würde als Zentrum eines Films thront und wie kein Zweiter Trauer und Schmerz, aber auch Zorn spielen kann.

Schwachpunkte: Das schlappe CGI-Blut im Finale und die krass fehlbesetzte Emily Mortimer als wohl jämmerlichste Polizistin der Filmgeschichte. Und Browns Wandel vom Trauernden zum eiskalten Racheengel kommt auch etwas schnell.

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Graf Krolock

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Danke für den Kommentar. Das passt!


der cineast

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Trotzdem ne 8,5? Julio Julio.



Kommentare (113) — Film: Harry Brown

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Iznogoud

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit intensiven Bildern und angepasst undaufdringlicher Filmmusik arbeitend, von Sir Michael Cain (den zu loben überflüssig ist, das ist im Bezug auf diesen Film schon zu Genüge und zu Recht geschehen) hervorragend getragen, in seiner Botschaft allerdings eher undifferenziert und bei einem Publikum, das nicht ausreichend reflektiert, mit Sicherheit nicht richtig aufgehoben, ein Film also für Jene, die einen solchen Streifen nicht nur konsumieren.
Mein Rat: nicht nur einmal gucken.
Handwerklich unbestreitbar hochklassig, nah am Zeitgeist, wenn auch streitbar in seinem Mangel an kritischer Selbstreflexion.

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Taucher

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wirklich ein zutiefst aufwühlender und beeindruckender Film. Michael Caine als Racheengel, eigentlich wider Willen. Doch jederzeit fühlt man mit ihm und kann seinen gewählten Weg verstehen. Und er kommt nicht als Ein-Mann-Armee an, sondern nur als Mann, der genug davon hat, die Augen zu verschliessen vor grausamen Teenagern und einer unfähigen Polizei. Das ganze hat mich ein wenig an Gran Turino erinnert, jedoch ist die Atmosphäre hier noch dichter.
Ich kann nur eines sagen: Beeindruckend !!!
Jederzeit wieder !!!

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Wadschikan

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Der Film ähnelt doch nicht Gran Torino ...
Hast du den überhaupt gesehen ?


Taucher

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Klar ähnelt der dem. Es geht ein alter Mann auf Rachefeldzug, weil in seiner Nachbarschaft die Dinge aus dem Ruder laufen. Ist doch grundsäzlich der gleiche Ansatz. Okay, Clint lässt sich erschiessen, aber der Grundtenor ist der gleiche.


janissl

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Bewertung5.0Geht so

Wo "Gran Torino" am Ende alles richtig macht, macht "Harry Brown" alles falsch.
Und das ist wirklich schade, schließlich mag ich Michael Caine und mochte eigentlich auch diesen atmosphärisch dicht erzählten Rache-Thriller, dem ich seine Schwarz-Weiß-Malerei durchaus verziehen hätte, hätte er sich nicht durch seine allerletzte Einstellung freiwillig und ohne Not in eine derart reaktionäre Ecke gestellt, dass Maggie Thatcher wohl ihre wahre Freude gehabt hätte.
Insofern sind die fünf Punkte eigentlich zuviel und nur meiner großen Verehrung für Sir Michael Caine geschuldet.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

BlueSquirrel

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Dem zweiten Satz stimme ich zu. DAS allerdings ist wiederum selbstverständlich. ;);)


janissl

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Alter!!! Wo ist denn dann dein Problem? :):):)


aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannender Thriller mit einem hervorragenden Michael Caine

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lohseju

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also...Michael Caine: der Hammer!!! Und übrigens...absoluter Film für Fans von Gran Tarino!

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SoulReaver

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Bewertung9.0Herausragend

„Er war schon bei der Polizei und was war? NICHTS!“

Fast täglich hören wir in den Nachrichten wie Jugendliche auf der ganzen Welt ohne Halt wüten. Sie verprügeln Rentner und Frauen und das aus den unsinnigsten Gründen. Jugendliche die ihren Satz mit "Alter" beginnen und mit Schlägen beenden (nicht selten auch andersrum). Menschen die die Welt nicht braucht und die leider viel zu selten die Strafe bekommen, die sie auch verdient haben. In 'Harry Brown' von 2009 geht es genau um dieses Thema und um einen älteren Mann, der sich diesen Scheiß nicht länger gefallen lässt und die Probleme selbst aus dem Weg räumt.

Der Witwer Harry Brown lebt in einem der übelsten Viertel Londons, in dem vor allem die Jugendkriminalität immer schlimmere Ausmaße angenommen hat und man bestimmte Gegenden zu bestimmten Uhrzeiten nicht mehr aufsuchen kann. Als sich Harrys bester Freund Leonard gegen eine Jugendgang wehrt, wird er prompt umgebracht. Von da an verändert sich Harry, kauft eine illegale Waffe und bringt Dealer und Kriminelle zum Schutz von sich und anderen um. Das hat natürlich Folgen, denn sowohl die Medien als auch die Polizei und die Kriminellen reagieren auf die Taten des ihnen Unbekannten.

Der graue Londoner Plattenbau in dem Harry Brown seinen Lebensabend verbringen will und der durch das Verhalten der Jugendlichen immer mehr in das pure Chaos gestürzt wird ist in gleichermaßen erschreckenden und realistischen Bildern von Kameramann Martin Ruhe festgehalten worden. Hier gibt es keine bunten Farben, auch die Sonne gibt keine Wärme. 'Harry Brown' wird von Einsamkeit, Brutalität und Rache dominiert und genau das übertragen die Bilder auch auf den Zuschauer. Auch der Soundtrack wurde den düsteren und bedrohlichen Ton des Films angepasst und erzeugt zusammen mit der starken Optik eine äußerst dichte und beengende Atmosphäre.

Sir Michael Caine übernimmt die Rolle des Harry Brown und spielt somit natürlich die größte und wichtigste Rolle im Film. Caine der immer gute bis grandiose Leistungen gebracht hat überzeugt in 'Harry Brown' wieder einmal durch sein tolles Schauspiel. Caine meistert die Facetten des einsamen Mannes, zurückgezogen in Trauer und der immer steigenden Wut die ihn zum brutalen Racheengel werden lässt. Ohne weiteres spielt Caine jeden der anderen Schauspieler an die Wand. In weiteren Rollen überzeugen Emily Mortimer als Alice Frampton, David Bradley als Leonard und Ben Drew als Gangführer Noel, können es aber, wie gesagt, bei weitem nicht mit Caine aufnehmen.

Wer kennt sie nicht? Die Großschnauzen am Bahnhof oder in den U-Bahnen. Mit den Hosen in den Kniekehlen, die Handymusik bis zum Anschlag aufgedreht, damit man ihre furchtbare House oder HipHop-Mukke schon aus der Ferne wahrnimmt und genervt die Augen verdrehen kann. Natürlich rauchen und saufen sie alle und personifizieren die Coolness damit. Irgendwo furchtbar unangenehm, aber doch noch erträglich. Wenn dann aber besagte Großschnauzen beginnen aus Langeweile hilflose Menschen ins Krankenhaus oder direkt in die Leichenhalle prügeln, hört das unverständnisvolle Kopfschütteln auf. Und wenn der Staat nicht in der Lage ist diese Verbrecher zu bestrafen, wünschen wir uns doch alle irgendwie jemanden der die Zügel in die Hand nimmt und versucht etwas zu bewirken. Vielleicht mag das auch nur wenig bringen, aber irgendwo ist es doch ein kleiner Aufruf, ein Zeichen dafür, dass man sich nicht alles gefallen und ansehen kann. Gewalt erzeugt eben in jedem Fall Gegengewalt.

Daniel Barber setzt hier mit seinem Film an und könnte kaum aktueller sein. Zuerst tauchen wir einfühlsam in den fantastisch gezeichneten Charakter Harry Brown. Ein Mann der die letzten Menschen die ihm noch blieben verliert und völlig verlassen im Leben steht. Er liegt in seinem Ehebett, die Hand wandert zur Bettseite wo sonst seine Frau lag. Brown sitzt am Frühstückstisch, der verlassene und leere Blick gefüllt mit purer Trauer. Schon nach wenigen Minuten mit Brown ist er uns einfach direkt sympathisch und wir fühlen direkt mit ihm. Dabei fängt der Film eigentlich mit einer schonungslos-schockierenden Handcam-Sequenz an, die dem Zuschauer direkt ins kalte Wasser wirft. Doch das war nur der Anfang, auch im übertragenen Sinne. Nachdem Brown's letzter Freund von den Jugendlichen brutal umgebracht wird, brennt Brown die letzte Sicherung durch und er ist an dem Punkt angekommen, an dem nichts mehr zu verlieren. Brown braucht nur aus dem Küchenfenster schauen und er sieht den puren Hass auf den Straßen. Also geht er los und besorgt sich eine Pistole. Die Szene in der er zu den Waffenhändlern geht und tief in eine der abgestumpftesten und schrecklichsten Welt eintaucht ist an Abgründigkeit kaum noch zu schlagen. So zieht Brown nun durch die Nächte und macht keine Gefangenen. Hier an dieser Stelle die Warnung: zarte Gemüter werden in jedem Fall auf eine der härteren Proben gestellt, allein wegen der Brutalität verschiedenster Szenen oder auch wegen der Lage an sich, die sich immer mehr zuspitzt. Natürlich ist das moralisch extrem Fragwürdig und natürlich ist unser Harry Brown in seinem Vorgehen selbst ein Verbrecher. Aber stört mich das in diesem Fall? Kein bisschen. Ich kann ihn ja irgendwie verstehen, irgendwann geht es einfach zu weit. Man kann sich ja viel rausnehmen, aber die Grenzen wurden lange überschritten. Das 'Harry Brown' natürlich ordentlich vom großen Genre-Vater 'Ein Mann sieht rot' abguckt wird schnell klar und das ebenfalls irgendwo die Originalität in der Story fehlt sollte auch bewusst sein. Aber ich für meinen Teil hatte kein Problem damit, im Gegenteil, da ich auch ein großer Fan solcher Themen bin.

Fazit: Mit 'Harry Brown' inszeniert Barber einen Film über einen Mann der in die Ausweglosigkeit getrieben wird und das Gesetz selbst in die Hand nehmen muss. 'Harry Brown' ist absolut schonungslos, brutal und eindringlich dargestellt und überzeugt dazu noch durch sein starkes depressives und pessimistisches Auftreten und der genialen Darstellung von Michael Caine. Ein Film der die Meinungen wieder mal spalten wird. Ich für meinen Teil fand ihn großartig.

„So was passiert wenn man seine Waffe nicht ordentlich pflegt.“

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SoulReaver

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Danke für das große Lob :)
Da wünsch ich dir doch viel "Spaß" :)


MovieMonster

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Wow, klingt sehr interessant... der ist ja mal sowas von vorgemerkt.


the assassin 666

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Bewertung6.5Ganz gut

Ruhig erzählte Selbstjustizgeschichte mit einem brillantem Michael Caine, einer authentischen Location, und nicht so überzeichneten Gangstern, die wirken eher glaubhaft für mich. Nur manchmal hätte ich mir etwas mehr "Schwung" gewünscht denn er wirkt streckenweise etwas "müde". Ich hätte dem Film gerne mehr Punkte geben.

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VisitorQ

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film nimmt sich selbst ein wenig zu ernst und trägt etwas dick auf. Davon aber einmal abgesehen ein schöner Rachefilm. Batman sollte der Diener von Michael Caine sein, nicht umgekehrt.

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Biersepp

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Bewertung6.5Ganz gut

Im Prinzip erfüllt der Film alles, was man sich wünscht und doch tut er es nicht so, wie man es sich wünscht.

Schon nach kurzer Zeit wird klar, worauf der Film abzielt. Die verkommene Jugend wird ebenso akribisch dargestellt, wie jede Facette des alternden Protagonisten und schnell hat man die Personen im Film in Schubladen gesteckt: gut, böse, böse, böse, gut, ...

Bald darauf stellt man dann fest, dass jetzt genug Unrecht geschehen ist. Man erwartet Rache; klar. Aber an diesem Punkt fehlt etwas. Der Film stellt zu viel Handlung und zu wenig Emotionen dar. Man kann zwar genau mitverfolgen, wie Harry versucht seine Ziele zu erreichen, aber hier fehlen die Emotionen, die Gewissensbisse, das ganze drum herum oder all das kann schlicht und einfach nicht vermittelt werden.

Um es auf den Punkt zu bringen: die Handlung wirkt steif, emotionslos. Dabei stört es nicht einmal so sehr, dass man den ganzen Handlungsverlauf recht schnell vor Augen hat. Aber er ist zu wenig zielführend. Vor allen Dingen weil das Ende enttäuscht. Letztendlich stimmt einfach was nicht...

Aber: Der Film geht nicht komplett spurlos am Zuschauer vorbei. Wenn es nicht die Thematik ist, die einen berührt, dann ist es die (Bild)gewalt. Auch Michael Caine macht alles richtig...

Unterm Strich kann man getrost von einem soliden und unterhaltsamen Rache-Thriller sprechen, der leider nicht an die Qualität eines "Gran Torino" heranreicht.

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AlArenal

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In einer dem Alter der Hauptfigur angemessenen Ruhe erzählt Regisseur Daniel Barber in "Harry Brown" die Geschichte des gleichnamigen Rentners (Michael Caine), der in einem Problemviertel Süd-Londons nach persönlichen Schicksalsschlägen das Recht in seine eigene Hand nimmt.

Barber gelingt es dabei den Film nicht zu einer bloßen Variante von Klassikern wie "Ein Mann sieht rot" verkommen zu lassen. Handlung und Figur bleiben durchweg erschreckend realistisch. Da es sich nicht um ein temporeiches Actionspektakel handelt kann Barber es sich erlauben Figuren, Orte und Szenen detailreich zu zeichnen, was dem Film eine sehr dichte düstere Atmosphäre verpasst.

Harry Brown ist trotz seines Backgrounds als Soldat in Nordirland keine unverletzbare Klischee-Ein-Mann-Armee, sondern bleibt ein alter Mann dem im Leben nur mehr seine Moral geblieben ist und eben jene Erfahrungen und Fertigkeiten aus einer längst vergessenen Zeit.

Der Film lebt von seiner dichten Atmosphäre, seiner Glaubwürdigkeit und wird getragen von einem exzellent aufspielenden Michael Caine.

P.S.: Einziger Kritikpunkt den ich beinahe vergaß: Das CGI-Blut hätte es wirklich nicht gebraucht.

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Benni-THE-KING

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Bewertung5.0Geht so

unangenehmer Film

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Sufboy911

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Bewertung9.0Herausragend

Ähnliche Story wie bei Gran Torino nur krasser und düsterer, mehr Atmosphäre kommt auf- kommt aber nicht ganz an die Regieführung von Clint Eastwood an;
absolut sehenswert!

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Phisto

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Du Sprichst mir aus der Seele ;)


charlychap

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In meinen Augen ein kleines Meisterwerk! Als Zuschauer konnte ich von Anfang das düstere Statement des Film nachvollziehen und mitverfolgen. Die trostlose und triste Umgebung macht den ganzen Film nur noch stärker in seiner Aussage. Dazu kommt noch ein sehr guter Soundtrack und das Paket ist komplett...
Definitiv sehenswert und in meiner Dvd-Sammlung ein Favorit!

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Chris12zero

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"... du hättest dem Mädchen wirklich einen Krankenwagen rufen sollen ..."

[Attention: Leichte Spoiler vorhanden !!]

Als Rentner hat man es nicht einfach ...
Schon gar nicht, wenn man in einem trostlos tristen, englischen Viertel wohnt, einsamer Witwer ist und kürzlich den besten Freund an gewaltbereite junge Rowdies verloren hat, die die Nachbarschaft tyrannisieren, demütigen und selbst vor Mord nicht zurück schrecken !!
Der Machtlosigkeit der Behörden zum Trotz hat Michael Caine davon die Schnauze voll und greift beinhart und konsequent zur Selbstjustiz, denn als alter Navy-Haudegen hat er es immer noch drauf !!
Nachdem "Harry Brown" ziemlich schleppend aber in berührender Bildsprache beginnt, entwickelt sich das Drama im Verlauf zu einem teilweise harten Stück Selbstjustiz-Rachethriller, in dem Michael Caine in gewohnter Manier auf ganzer Linie brilliert !!
In düsteren und teilweise beklemmenden Bildern entwickelt sich eine unbehagliche Atmosphäre, die aufwühlend ihren konsequenten Weg bis zum bitteren Ende geht, in der es nur Verlierer geben kann !!

Fazit: Oldie but Goldie - Michael Caine hat's beinhart drauf !! Top !!

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Murphante

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alsooo wie die 7 da hin kommt ist mir unbegreiflich ...
kann mich nicht daran erinnern den Film so hoch bepunktet zu haben
der ist sogar aus meiner DvD Sammlung achtkantig rausgeflogen :P


Chris12zero

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Och echt ?? ... hhmm, ich find ihn klasse, vor allem dank Michael Caine !! ;)


Kreaexo

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der düstersten Thriller, die ich jemals gesehen habe.
Michael Caine brilliert. Ich hätte nie gedacht, dass ein Butler so knallhart und auf zack sein kann.

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Mister L

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Bewertung6.5Ganz gut

Also ich muss sagen mich hat der Film etwas enttäuscht. Irgendwie hatte ich doch mehr erwartet. Leider schafft es der Film über die gesamte Länge nicht immer seine Spannung zu halten und auch das Ende fand ich nicht besonders. Aber vielleicht hatte ich auch einfach ein bisschen falsche Erwartungen. Ansonsten ist der Film gut gemacht, Caine spielt sehr gut und insgesamt schafft es "Harry Brown" doch auch den Zuschauer etwas aufzuwühlen. Für einen ansonsten ungenutzten Abend meiner Meinung nach durchaus brauchbar, allerdings weiss ich nicht ob ich mir den Film so schnell ein zweites Mal angucken würde...

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Murphante

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Bewertung4.0Uninteressant

Also eins vorweg ...
Ich habe lange Zeit die Finger von dem Film hier gelassen weil wieder mal so ein Scheiss Spruch das DvD Cover unnötig beschmutzen lassen musste mit dem Hinweis:
"Die britische Antwort auf Gran Torino" oder "Grandios, bestätigt Caine als den King of cool Sun" ... ich finde bei weitem diesen Vergleich zwischen diesen Filmen wieder ein mal völlig unangebracht... weil der gute alte Clint Eastwood viel mehr in mir bewegt hatte in seinem grandiosen Streifen "Grand Torino" ... aber watt solls ...nu hab ich ihn mir reingezogen ... und ich weiß gar nicht so recht ob er seine 7 Punkte wirklich verdient hat ... so die Vorhersage von Moviepilot ... nur stelle ich mir die Frage ... wenn ich jetzt den guten Clint nicht jetzt gesehen hätte ... wie würde ich dann über den guten Caine denken ... den man immer als lieben und treuen Gefährten von Batman kennt ... wird nun ein rachsüchtiger Killer der natürlich ganz viele Orden verliehen bekommen hat und Auszeichnung für seine Dienste als Royal Marine ...
Nun denn hätte ich vielmehr dafür erwartet und so nahm mich der Film eigentlich nicht so wirklich in seinen Bann ... und war auch nicht gerührt von den Schicksal des Harry Brown ... es gab ein paar coole Moves und Ahaaa Effekte ... aber das war´s auch schon wieder gewesen ... Das Aufräumkommando war ja mal mehr als schlecht und hat sich ja schon zurückdrängen lassen ... anstatt mal mit Tränengas oder ähnlichem zurück zu schmeißen ... fand ich mehr als schwach ... aber es sollte wohl einfach so aussehen lassen das die Polizei in der Unterzahl ist und das diese Gangs dort ihr Viertel unter Kontrolle haben ...

Das Ende des Films war ja mal mehr als schlecht ... und lässt mich schon wieder echt überlegen ob ich dem Film nur 3 Punkte geben soll ...
deswegen beende ich es einfach hier und jetzt mit einem ...

Ein Mann räumt auf, der alte Mann macht seinen Lauf ... zwar lasch und locker, es haut nicht vom Hocker, dennoch steckt hier eine wahre Begebenheit, und zeigt uns die verkorkste Jugend und dessen Leid ...

wer Gran Torino nicht kennt kann ja mit Harry Brown mal anfangen ^^
aber ich sag Euch jetzt ... ihr werdet vom guten Clint Eastwood mehr als begeistert sein
wenn man seinen Humor mag und versteht ...

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Ritaka009

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film, wie er realer nicht sein kann! Siehe Nachrichten.

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WaaayneTrain

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Harry Brown - angetrieben von Rachelust schreitet er voran, das Unheil der Kriminalität zu beseitigen was eigentlich Aufgabe der Polizei ist.
Der Film beginnt sehr erschreckend und unerwartet. Dies tut dem Film unheimlich gut denn, als die Frau erschossen wird will der Zuschauer unbedingt sehen was als nächstes kommt, rasanter Einstieg. Die Rollen sind grösstenteils sehr gut besetzt, Michael Caine macht als Harry Brown eine sehr gute Figur, top. Auch für die Drogenjunkies sind absolut die richtigen Schauspieler dabei.
Es gelingt dem Film sehr gut und oft hohe Spannung aufzubauen, hat mich immer wieder gepackt.
Einzig und allein die Frau der Polizei nervt total, schlechte Schauspielerin wiedermal. Auch der Schluss ist meiner Meinung nach etwas übertrieben, es endet im totalen Chaos.

8.5 Ein solider, spannender Thriller

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phoenix409

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dirty Harry Brown. Gemein und kalt geht's los, gemein und kalt geht es zu Ende. Unverdaulich hin und wieder, aber vorallem aufwühlend im doppelten Sinne, denn Selbstjustiz schmeckt nicht jedem. Wo die Jugend nur noch aus Bluthunden zu bestehen scheint, will man dem guten alten Michael Caine eigentlich Recht geben, wenn er zur Waffe greift. Die beiden Parteien einfach auf junge Monster und hilflose Alten herunterzubrechen, gibt zwar dem Plot Recht, der Sache an sich aber nicht. Die Differenzierung fehlt. Wer hier aber eine Glorifizierung des Themas sieht, der hat was vergessen: Der Film kennt nur Verlierer.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

der cineast

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Verlierer waren es teilweise auch vorher, doch sie scheinen jetzt erlöst.


phoenix409

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Auf wen trifft das zu?


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