Der Gott des Gemetzels

Carnage (2011), DE/FR/PL Laufzeit 80 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 24.11.2011


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7.3
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7.6
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von Roman Polanski, mit Kate Winslet und Christoph Waltz

Roman Polanski zeigt in Der Gott des Gemetzels ein eher schlechtes Beispiel von elterlicher Vorbildfunktion am Beispiel zweier Familien.

Kinder, streitet euch nicht, nehmt euch lieber ein gutes Beispiel an euren Eltern! Auch wenn der martialische Titel Der Gott des Gemetzels zunächst für Irritationen sorgen mag, so findet er im Laufe des Films seine Berechtigung, denn die Erwachsenen geben fürwahr eher ein schlechtes Beispiel in Deeskalation ab. Die Eltern sind: Nancy (Kate Winslet) und Alan Cowan (Christoph Waltz) und Penelope (Jodie Foster) und Michael Longstreet (John C. Reilly). Die beiden Elternpaare treffen sich des Abends, um sich in zivilisierter Weise zusammenzusetzen und den Streit ihrer beider Söhne zu schlichten. Doch die friedliche Atmosphäre täuscht, die Fassade der bürgerlichen Konventionen bröckelt zusehends, und nachdem der Gott des Gemetzels erst einmal entfesselt ist, entblößen die Vier ihre wahre Natur und offenbaren ihre Kleingeistigkeit und ihre Ängste in kindischem Gebaren. Ganz so, wie man es von Erwachsenen erwartet.

Hintergrund & Infos zu Der Gott des Gemetzels
Der Gott des Gemetzels basiert auf dem französischen Bühnenstück von Yasmina Reza Le Dieu du Carnage. Bevor sich Roman Polanski seiner annahm, wurde Gott des Gemetzels zunächst u.a. mit Isabelle Huppert inszeniert und auch die Broadway-Adaption konnte mit namhaften Schauspielern wie Jeff Daniels, Hope Davis, James Gandolfini und Marcia Gay Harden aufwarten. Das Ensemble gewann konsequenterweise 2009 den Tony Award. Der Erfolg auf der Bühne bereitete den Weg für die filmische Umsetzung des kammerspielartigen Dramas. Mit Roman Polanski fand sich schließlich auch ein Regisseur, der den Stoff in kongenialer Weise in Szene zu setzen wusste. Und so ging der Erfolg von der Gott des Gemetzels (OT: Carnage) in die nächste Runde: Bei den Filmfestspielen in Venedig 2011 gewann die schwarze Komödie den Kleinen Goldenen Löwen. Damit sind die Weichen für die kommenden Oscars gelegt. Preiset den Gott des Gemetzels! (EM)

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Kommentare (374) — Film: Der Gott des Gemetzels


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niklas.nier.7

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kammerspiele durchwandern einen schmalen Grat. Wenn sie den Zuschauer mit Dialogen - die Essenz eines solchen Schauspiels - packen und in den Bann ziehen, entsteht spannendes und bewegendes Kino. "Der Gott des Gemetzels" schafft dies, was auch an der großartigen Besetzung liegt.
In Klassiker wie "Cocktail für eine Leiche" und "Die zwölf Geschworenen" kann sich Roman Polanskis Werk zwar nicht einreihen; dafür sind die Fußstapfen einfach zu groß (und das Genre zu ernsthaft). Allerdings beeindruckt der Film im Stile von "Der Vorname", so dass Fans des Kammerspielfilms ihre wahre Freude haben werden.

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Roldur

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn zwei Jungs sich im zarten Alter von 11 Jahren auf dem Schulhof verprügeln, dann gibt das meist Ärger. Dieser Ärger wird dann häufig nicht nur zwischen den beiden Schlägern ausgetragen, sondern landet letztendlich bei den zuständigen Erziehungsberechtigten. Ob jetzt bei Prügeleien, Mobbing oder Fällen von Diebstahl, das hat jeder schon einmal in dieser oder einer ähnlichen Form erlebt. Ein Theaterstück darüber, wie diese Konflikte zwischen Eltern eigentlich aussehen, hat 2006 in München seine Uraufführung gehabt und war von der französischen Schriftstellerin Yasmina Reza verfasst worden – klar, dass da irgendwann eine Filmadaption kommen musste.
Jetzt hat sich also Roman Polanski dem Stoff angenommen, der schon mit „Macbeth“ vor langer Zeit zeigte, dass er es auch im Bereich der Theateradaptionen einfach drauf hat.
Die Handlung ist mehr oder weniger auf einen Raum beschränkt und zeigt 77 Minuten den Konflikt der vier Hauptcharaktere, gespielt von Jodie Foster, John C. Reilly, Kate Winslet und Christoph Waltz.
Was folgt ist eine intensives Portrait der menschlichen Reaktionen auf eine simplen Konflikt. Hört sich vielleicht etwas hochtrabend an, aber anders kann man Polanskis „Carnage“ wohl kaum beschreiben. Während die beiden Elternpaare zu Anfang noch ihre Maske der Freundlichkeit bewahren, zerfällt die Stimmung nach und nach durch den Einfluss von Genug Alkohol und endlosen Handy-Konversationen und man wartet regelrecht auf den großen Knall.
Die Besetzung hätte grandioser nicht sein können und jeder der Darsteller darf hier nahezu seine gesamte Bandbreite ausschöpfen: Vom netten Mitmenschen bis hin zum totalen Arschloch ist alles dabei – nicht einmal Christoph Waltz spielt hier seine Standard-Rolle, auch sein Charakter hat weit mehr tiefe als der eloquente Bösewicht aus Tarantinos jüngsten Filmen.
Am Ende schafft „Carnage“ nahezu durchgängig Spannung und ließ mich mehr als einmal über mein eigenes Verhalten in solch einer Situation grübeln. Ähnlich wie in „12 Angry Men“ wirkt sich die räumliche Begrenzung nur positiv auf die Handlung aus und man kann hier von einer wirklich großartigen Adaption sprechen – und das ohne das Stück gesehen zu haben, aber die Frechheit erlaube ich mir jetzt einfach mal.
Unbedingte Empfehlung an jeden Interessierten und ein erneuter Beweis für mich, dass ich definitiv mehr Polanski sehen sollte.

"Morally you're supposed to overcome your impulses, but there are times you don't want to overcome them."

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Ralf In

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Bewertung1.0Ärgerlich

wirklich sehr langweilig

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HomerSimpson09

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Bewertung5.5Geht so

Roman Polanskis Verfilmung des Theaterstücks wusste mich nicht so uneingeschränkt zu begeistern wie es die hohe Berwetung hier vermuten ließ.
Das Highlight des Films sind ganz eindeutig die Schauspiel-Leistungen, gerade von Christoph Waltz und Jodie Foster. Mit der Auswahl von vier solch hochklassigen Schauspielern hat Polanski hier alles richtig gemacht. Andererseits frage ich mich, was der Film an sich dieser Geschichte Neues gibt? Was gibt das Medium Film dem Stück hier weiteres hinzu, was das Theater nicht auch kann und gibt damit der Verfilmung zusätzlich Sinn und Mehrwert?
Im Allgemeinen empfand ich die Handlung auch irgendwie als zu konstruiert und auf Teufel komm raus auf die Eskalation aus. Ich meine, das Winslet-Waltz-Paar war ungefähr 10 mal kurz davor zu gehen und wird immer wieder durch irgendwelche merkwürdigen Einfälle daran gehidnert. Außerdem war es ja im Grunde nur Jodie Fosters Charakter der hier das „Gemetzel“ vorantreibt. Welcher normale Mensch lässt sich denn von unbekannten so plump provozieren und geht nicht irgendwann dann auch mal? Und letztendlich eskalieren alle erst so richtig als sie anfangen zu saufen.
Fazit: Der Film hat zwar, auch dank seiner kurzen Laufzeit, durchgehend unterhalten, ich weiß allerdings nicht so recht was ich mit diesem Film anfangen soll.

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taboo

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Bewertung5.0Geht so

Das Filmplakat hat im Nachhinein den Film für mich ziemlich ruiniert und warum musste am Ende wieder das Handy klingeln? So einen Scheiß hätten sie sich echt sparen können.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Streitigkeiten in den eigenen vier Wänden, unterschiedliche Charaktere, alles schaukelt sich gegenseitig hoch, aus einer gesitteten Runde wird plötzlich eine Bande von kleinen Kindern die sich gegenseitig auf niedrigstem Niveau anschreien, die Fassaden fallen lassen und sich Sachen an den Kopf werfen, die jeder hinterher bereut, ohne dass man weiß, wie es eigentlich zu einem SOLCHEN Streit kommen konnte.

Und ein Film der es schafft mit so simplen Mitteln mit einer so einfachen Story ein so authentisches Abbild von uns Menschen zu liefern, der verdient Respekt, wenn er einen auf so hohem Niveau auf so herrliche Weise unterhält und uns dabei noch einen Spiegel vorhält.

Spießer, Karrieremenschen, oberflächliche Frauen, natürlich hat man hier stark überzeichnete Charaktere in den beiden Ehepaaren, die im Streitgespräch aufeinander losgehen aber wie sich hier nach und nach immer größere Abgründe auftun, grade wenn zum Schluss zwischen den 4 Protagonisten der Whiskey fließt und sich die Figuren in ihre grundmenschlichen Geschlechtertypen begeben, macht Polanskis Werk großen Spaß, wenn seine 4 Schauspieler hier unglaublich überdreht aufspielen:

John Reily hat mein Interesse geweckt, Jodie Foster hat sich mir nach langer Zeit mal wieder in einem guten Film gezeigt, Kate Winslet konnte ihre Sympathiepunkte bei mir weiter ausbauen und Waltz ROCKT den Streifen einfach nur!
Vier tolle Künstler die dieses Kammerspiel ganz von selbst tragen.

"Ich glaube an den Gott des Gemetzels. ... Wissen Sie, es braucht eine gewisse Lehrzeit, um Gewalt durch Recht zu ersetzen. Der Ursprung des Gesetzes ist brutale Gewalt.
- Das gilt vielleicht für Neandertaler, aber nicht in unserer Welt.
- Erzählen Sie mir was über unsere Welt!
- Ach, Sie öden mich an. Dieses ganze Gespräch ödet mich an. ..."

Eine bissigere und witzigere Satire auf das spießige Bürgertum in reinster Form gibt das Kino wohl lange nicht mehr her.

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flimmy

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...sieh`dir auf jeden Fall auch "Im August in Osage County" an. Dort tritt Meryl Streep als "Göttin des Gemetzels" persönlich auf, ein unglaublicher Film.


The Freewheelin Fonda

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Ist schon vorgemerkt ;)


gassifan2410

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zu diesem Kammerspiel lässt sich auf jeden Fall sagen: Gewöhnungsbedurftig!
Es wird sicher nicht jeden ansprechen wenn ein Film quasi nur eine Wohnung als einzigen Schauplatz bietet.
Da es Schauplatztechnisch also wenig zu sehen gibt müssen die vier Darsteller den Karren aus dem Dreck ziehen.
Und gelingt ihnen das?
Nun ja, ich persönlich finde, wie viele andere wahrscheinlich auch, Christoph Waltz seine Figur mit Abstand am Besten. Seine ständigen Handy-Unterbrechungen und seine zynische Art sind köstlich und immer wieder für Lacher gut.
Kate Winslet wird für mich zwar immer die eine Frau sein die auf der Titanic ihren Geliebten verliert, überzeugt aber durch gelungenes Spiel und eine einigermaßen eklige Szene mit der man bei so einem Kammerspiel eigentlich nicht rechnet.
Jodie Foster spielt mit Sicherheit am emotionalsten, was ihr auch sehr gut zu Gesicht steht. Ihre Verzweiflung mit den Gästen und insbesondere Ihrem Ehemann, die sich nach einiger Zeit in ihr aufstaut, ist zu jeder Zeit sicht- und spürbar.
Und der wohl unbekannteste der vier, John C. Reilly, wirkt am Anfang wie der "Ich bleib ganz cool-Typ". Doch wenn später auch seine Mutter durch ein Telefonat in den Konflikt eingebaut wird wird auch er langsam zum reißenden Werwolf. Spätestens als er dann noch Alkohol ins Spiel bringt eskaltiert es komplett.
Insgesamt überzeugen aber alle vier Darsteller gleichermaßen.
Was ich bei dem Film auch ziemlich mutig fand war das vollkommen überraschende Ende.
Unbedingt sehenswert!

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rainewardo

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Bewertung9.0Herausragend

Vieles war mir vor der Sichtung von "Gott des Gemetzels" nicht bekannt, nur das es sich lediglich um eine Theateradaption handelt und das dieser Film recht kurz sein soll (wobei ich mir später wirklich wünschte, er wäre noch länger!). Durch einen Freund wagte ich eine Sichtung und hab nicht viel erwartet, doch ich bin von diesem Film absolut begeistert!

Man merkt dem Film tatsächlich seine Herkunft an, so gibt es den klassischen fünfstufigen Aufbau eines Dramas, aber dies stört in keinster Weise. Die Geschichte ist zwar simpel und gradlinig (bis auf die Anrufe, die eine kleine Nebenhandlung darstellen) und weiß direkt zu gefallen, gerade weil sie so universell ist. Und der Spannungsbogen steigert sich immer weiter, was beeindruckend ist, wenn man bedenkt, dass der gesamte Film in einem New Yorker Appartment spielt und nur aus vier Figuren besteht, die fast durchgehend zu sehen sind - Top!

Es wird zwar durchgehend nur geredet, aber die Dialoge bleiben immer spannend, sind zwischendurch auch sehr witzig, zynisch, sarkastisch und auch Mimik und Gestik sind absolut genial. Obwohl es ein doch "ernster" Film ist, kommt man nicht drumherum, sich vor Lachen den Bauch zu halten, wenn sich diese vier gegenseitig ankeifen.

Die Schauspielerwahl ist auch absolut herausragend! Ob nun Jodie Foster als überfürsorgliche Mutter, dich sich als Ehefrau nicht wirklich wohlfühlt, Kate Winslet als zurückhaltende Ehefrau, die ebenfalls recht unglücklich ist, John C. Reilly als ruhiger, aber innerlich zu tiefst zynischer Ehemann oder Christoph Waltz als ehrgeiziger Anwalt und desinteressierter Ehemann - alle brillieren durch die Bank weg und bleiben dabei auch alle nachvollziehbar, ihre Handlungen sind schlüssig und fügen sich nahtlos in die Geschichte ein! Einzig die Gründe, weswegen das Ehepaar Winslet/Waltz dann doch nicht geht, sind etwas trivial, aber dies stört nicht.

Fazit: Herausragendes Charakterdrama mit einem brillianten Ensemble, das einfach Spaß macht und man einfach mehr will!

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Grohacke

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Bewertung5.5Geht so

Nein, so nicht!
Mit dem sehr expliziten Label "Theaterverfilmung" hätte ich mir das vielleicht noch gefallen lassen - oder dann erst gar nicht angeschaut. Aber wenn Film dem Theater nichts hinzuzufügen hat bzw. es dann auch noch runter zieht, weil Mittel eingesetzt werden, die in einem Film nichts zu suchen haben (ständig misslingender Abgang von Waltz/Winslet) , dann sollte Film das Theater besser dort lassen, wo es hin gehört. Auf Bühnen sind die Vorhersagbarkeit und die viel zu offensichtlich wechselnden Allianzen der Charaktere zumindest normal - auch wenn ich sie dort ebenfalls wenig mag - in einem Film, zumindest in einem guten, haben sie in solch abziehbildhafter Form nichts zu suchen.
Ordentliche Leistung des Ensembles natürlich. Aber wenn das Skript hölzern ist, dann kann das letztlich keiner überspielen.

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vanilla

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Bewertung5.0Geht so

Theaterstück-Filme und ich passen irgendwie nicht zusammen.
Schauspieler sind super, was will man aber auch bei diesen Namen anderes erwarten.
Hier und da mal ne nette und ne witzige Szene. Das ist aber auch schon alles.
Manche Sachen wirken so gekünstelt komisch, sodass es statt einem Lächeln ein Kopfschütteln gibt.
Der größte Pluspunkt des Films ist, dass es wenigsten ein kurzes Unterfangen war.

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BenAffenleck

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Von der Sichtung lasse ich mich auch nicht abbringen.


vanilla

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@Chris - Für mich zählt immer der Film, nicht nur die Darsteller. Dafür war er teils zu unlustig und zu uninteressant.
@Ben - Kannst ruhig machen, da gibt es schon was zum Schmunzeln, aber wie pischtmaster schon sagt, leider zu wenig und zu erzwungen.


lok

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Bewertung9.0Herausragend

1a!

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SmooliEntertainment

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Bewertung9.0Herausragend

DER GOTT DES GEMETZELS ist nach CHINATOWN tatsächlich erst der zweite Film von Roman Polanski, den ich gesehen habe.
Die erste Szene, die den Gewaltakt des Sohnes von den Charakteren, die von Kate Winslet und Christoph Waltz verkörpert werden, ist in ihrer Schlichtheit geradezu urkomisch, wenn man nach den knapp 80 Minuten da sitzt und sich fragt was den Ursprung von solch einem Verhalten vierer Erwachsener gewesen sei. Roman Polanski verfilmt das Kammerspiel, welches von den köstlichen (!) Dialogen angetrieben wird, ohne viel Heckmeck. Sehr zweckmäßig, jedoch stets gefühlvoll. Es wirkt zuweilen so, als mache er sich mittels der Inszenierung über die Situation lustig, als lache er sich ins Fäustchen, wenn er sieht, wie schnell Erwachsene sich gar nicht mehr so erwachsen verhalten. Wie schnell sie das Ziel und ihre eigene Selbstdisziplin aus den Augen verlieren.
Von den vier namhaften Schauspielern stechen Jodie Foster und Christoph Waltz klar hervor. Großartig, was die beiden abliefern. Erstere, als missverstandene Frau, letzterer als penibler, herablassener Mann, dessen Aufgabe es ist, alles unter Kontrolle zu haben.

Der Film funktioniert über die relativ kurze Dauer von 80 Minuten hervorragend, was teils an den Schauspielern und teils an den Dialogen, die mit perfekt gesetzten komödiantischen Spitzen garniert sind, liegt.

_Smooli

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Klaathu

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Bewertung7.5Sehenswert

Bei einem solchen Kammerspiel kommt es weniger auf die Inszenierung an, sondern auf die Dialoge und die Schauspieler. Beides stimmt hier und geht eine perfekte Symbiose ein die eine starke Intensität rüber bringt. Es wird glaubhaft vermittelt was übrig bleibt wenn man seine Fassade aus gespielter Höflichkeit und aufgesetzter politischer Korrektheit aufgibt. Nichts weiter als hohles Geschwätz, was der moralischste Mensch nicht einmal auf Dauer durch hält. Ein grandioser Film der perfekt den Geist unserer Zeit einfängt.

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Oern

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film, der sehr deutlich zeigt wie die Fassade jedes Einzelnen bricht, wenn diese sich in Ihrem "personal space" zu stark angegriffen fuehlen. Auch die Schauspieler bringen dies sehr gut rueber und spielen alle auf einem hohen Niveau. Die immerr wieder durchbrechenden "echten" Emotionen bringen diese perfekt rueber und zeigen schnell wie "aus einer Muecke ein Elefant wird"

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bestseimon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Interessanteste an CARNAGE ist die Entwicklung der Charaktere. Zu sehen wie die aufgesetzte Freundlichkeit Schritt für Schritt entweicht und das wahre Ich der einzelnen Personen zum Vorschein kommt, das ist schon großartig mit anzusehen. Polanskis Adaption von Yasmin Rezas Theaterstück ist ein Szenario davon, was passieren würde, wenn man sich nur noch die Wahrheit sagen würde, das, was man wirklich denkt. Ein zivilisierter Austausch ist nicht mehr gegeben, niemand versteckt sich mehr hinter einer Maske der Lügen und Scheinheiligkeiten. Dinge, die wir sonst höchstens still und heimlich in Gedanken sagen, werden hier plötzlich gerade heraus ausgesprochen, was natürlich zu immer neuen Konflikten und Streitigkeiten führt. Dabei ist es nicht unwichtig, dass erst der Alkohol die Situation so richtig zum eskalieren bringt. Dann ist es endgültig vorbei mit der kultivierten Auseinandersetzung. Die Frage ist aber vielmehr, warum es überhaupt zu diesem Punkt gekommen ist. Ist es die Flucht in den Rausch, als man erkennt, dass seine eigenen Ideale, die eigenen Wertvorstellung nichts mehr als ein Schein ist? Ein Akt der Verzweiflung, um endlich all diese Vorwürfe und Schuldzuweisungen ertragen zu können?
Für den Zuschauer ist es zumindest köstlich diesen Streit zu verfolgen. Allein die messerscharfen Dialoge sorgen für genügend Unterhaltung, aber auch Interpretationsspielraum. Doch ohne die völlig befreit und teilweise übertrieben aufspielenden Darsteller wäre der Film wahrscheinlich nur halb so gut geworden.
Am stärksten von allen ist Christoph Waltz. Auch wenn sich diese Rolle nicht sonderlich von seinen vorherigen abhebt, besticht er hier allein schon durch seine Präsenz und Gestik. Sein Charakter Alan scheint stets die Ruhe zu behalten und immer Recht zu haben. Einen Fehler gesteht er gar nicht erst ein, gleichzeitig hackt er auf jedem noch so kleinen Fehler der anderen herum, dreht ihnen jedes Wort im Mund rum. Er glaubt, wie er selbst sagt, an den Gott des Gemetzels, sozusagen an den Naturzustand. Kinder müssen sich eben prügeln, um herauszufinden, wer der Stärkere ist. So ist das eben, der Stärkere gewinnt. Und für diesen hält er sich auch. Es mutete dabei fast schon karikativ an, dass man Alan nur sein Handy abnehmen muss und schon wirkt er wie ausgeschaltet. Ein am Boden kauerndes Wrack. Als hätte man den Stecker eines Roboters gezogen.
Jodie Foster ist nicht nur schauspielerisch der Gegenpol von Christoph Waltz. Sie spielt ihre Rolle im Gegensatz zum stets ruhig wirkenden Waltz, ungemein theatralisch und gekünstelt. Ja, ihr Spiel wirkt sogar nicht selten unglaubwürdig, was allerdings wieder perfekt zu ihrer Figur Penelope passt, die sich irgendwann krampfhaft an ihre Ideale fest krallt und dabei immer verzweifelter und lächerlicher rüberkommt. Man hat das Gefühl, sie würde sich selbst nicht mehr ernst nehmen. Die nette, bürgerliche und kultivierte Frau nimmt ihr niemand mehr ab. Fast schon verzweifelt möchte sie ihr seltenes Kunstmagazin retten, das von Kate Winselt vollgekotzt wurde, denn es spiegelt ihre kultivierte Seite wieder, genauso das von ihr verfasste Buch über den Krieg in Dafur. Generell bindet sich fast jede Figur an materielle Dinge. Alan an sein Handy, Penelope an ihren Katalog, Kate Winslet´s Charakter hat ihre Handtasche und John C. Reilly´s seinen Whisky und seine Zigarren. Aber letztendlich muss jeder in irgendeiner Form den Verlust dieser Dinge hinnehmen.
Alle Personen in diesem Film sind eigentlich völlig verschieden und doch verbindet sie etwas. Weder die eine, noch die andere Seite kann Schuld eingestehen, oder einen Fehler zugeben. Jeder möchte sich durchsetzen und seine Meinung dem anderen aufdrängen. Am Ende zeigt sich, dass es eine viel einfachere Lösung hätte geben können. Ob es auch eine bessere wäre, sei mal dahingestellt. Denn eigentlich ist es doch gar nicht schlecht mal alles raus zulassen, was so in einem vorgeht. Oder etwa nicht?

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sachsenkrieger

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Okay, du hast es so gewollt. Du bist der erste hier, dem ich meine ehrliche Meinung sage ... Aaaaachtung ... schöner Kommi, mein Freund ;-)


bestseimon

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Haha danke dir! :-)


Mr. Laurel

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Bewertung5.5Geht so

Von Polansksi habe ich mehr erwartet, schließlich kennt er sich ja mit Wohnungen als Drehort aus („Ekel“, „Der Mieter“). Das Ganze wirkte auf mich nicht interessanter als eine beliebige Sitcom. Polanski inszenierte eher ruhig und unspektakulär, mit ruhiger Hand (ist ja ein Theaterstück kein Action Film). Die Story bzw. das Drehbuch von Yasmina Reza fand ich auch nicht besonders spritzig, bissig oder originell (die Romane von Hera Lind sind bestimmt anspruchsvoller).

Es wäre interessant gewesen zu sehen, wie andere Regisseure das Drehbuch bearbeitet hätten und das Stück mit anderen Schauspielern inszeniert hätten. Zum Beispiel Woody Allen mit sich als Schauspieler und z.B. Lindsay Lohan als seine Ehefrau (die Dialoge wären sicherlich um einiges witziger gewesen). Oder Lars von Trier hätte z.B. mit Charlotte Gainsbourg und Willem Dafoe gedreht (das Ganze wäre sicherlich depressiver ausgefallen).

Mit einer anderen Autorin und einem anderen Regisseur hätte man sicherlich eine Menge aus der Grundidee machen können – der Film von Polanski und Reza ist nur OK, aber man muss ja froh sein, dass es noch Filme ohne CGI und 3D Overkill gibt.

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quastenflosser

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hätte, wäre, könnte... Vllt nimmt sich ja irgendwann noch einer der genannten Regisseure das Drehbuch zur Hand und schaut was er daraus machen kann. ;)


Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Es macht schon einen riesen Spaß diesem hervorragenden Cast bei der Arbeit zuzusehen. Jodie Foster, Kate Winslet und der grandiose Christoph Waltz sind sowieso erste Sahne. Doch die eigentliche Überraschung ist John C. Reilly. Er ist mindestens genauso gut wie seine hochdekorierten Schauspielkollegen und hat mich glatt umgehauen. Der Auslöser dieser illustren Runde war eine eher harmlose Schlägerei unter Kindern. Die leider mit dem Verlust von 2 Zähnen ihr Ende fand. Was eigentlich eine harmlose Gesprächsrunde werden sollte mit dem Ziel das der Täter sich entschuldigt und am Ende wieder vertragen. Entwickelt sich zu einer Katastrophe mittleren Ausmaßes die man vorher so auch noch nicht gesehen hat. Vorlage dieser Geschichte ist ein Theaterstück das Roman Polanski auf die große Leinwand gebracht hat. Bei dieser Gesellschaftssatire gibt es ne Menge zu lachen aber ich war auch ein wenig erstaunt über seine schonungslose Offenheit. Also unbedingt anschauen wer es bis heute noch nicht geschafft hat.

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abendrot

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Bewertung6.5Ganz gut

Bei diesem Kammerstück im Filmformat, welches das Geschehen quasi auf ein Wohnzimmer komprimiert stehen zwei Elternpaare im Fokus, deren Söhne sich geprügelt haben. Die Geschichte beginnt mit dem Versuch der ungleichen Paare, den Vorfall einvernehmlich zu klären und endet mit deren komplettem Seelenstriptease, wobei ihnen ihre innere Leere erst bewusst wird, als sie sich nach und nach miteinander über den Laufe eines Nachmittags in die Haare kriegen. Das ist vor allem an Anfang spannend, als sich noch alle um Fassung bemühen obwohl man förmlich fühlen kann, dass jedem das Messer in der Hose aufgeht (wer oberflächliche Familientreffen kennt, bei denen auf Eitel Sonnenschein gemacht wird, wird das zu gut nachvollziehen können). Der Film geht dann im Folgenden darauf ein, was passiert, wenn wirklich mal - Stück für Stück - die Hutschnur reißt. Die Besetzung ist ein Glücksgriff, da nahezu jeder für sich allein ein guter Charakterdarsteller ist, und letzteres braucht es für Kammerstücke logischerweise - man muss ja schließlich ohne große Einwirkung von außen unterhalten, was hier auch gelingt. Ohne da jemanden konkret zu bevorzugen, hat mir die Darstellung von Christoph Waltz am besten gefallen, obwohl er eher einer der ruhigeren Charaktere ist. Die verhaltene Arroganz seines Charakters war einfach köstlich mit anzusehen.
Aber!
Weniger überzeugend fand ich, dass die wahren Scheuklappen erst dann gefallen sind, nachdem jeder der vier sturzbesoffen ist. Dass Betrunkene die Wahrheit sagen (oder auch Dinge, die sie "nicht so meinen") ist ja nichts großartig Überraschendes. Einen besonderen Reiz hätte es aber gehabt, die Charaktere ohne Alkeinwirkung über ihre Grenzen gehen zu sehen. Abgesehen davon, dass Alk den Vorgang beschleunigt, störte mich das Gelalle der Charaktere 'gen Ende und ich frage mich, ob sie nach ausgeschlafenem Rausch ihr Aufeinandertreffen immer noch als Grenzerfahrung oder als Ausrutscher erleben.
Weniger toll fand ich auch, dass nur die Frauen hysterische Ziegen sind, die Männer aber eher ruhig bleiben - da hätte es die Mischung eher gemacht.
Einige Vorkommnisse wie z.B. die Kotzerei fand ich etwas unpassend (gerade für eine stock-im-arschige Investmentbankerin wie dem Chara von Kate Winslet, die dann im Strahl reiert wie ein Kneipenbruder? Seltsam. Oder famos.), wohingegen ich finde, dass man teilweise noch andere, etwas subtilere Entgleisungen hätte einbauen können.
Ich fand es auch nicht überzeugend, dass eine handvoll fremder Leute, die sich vorher ja immerhin noch nie gesehen haben, derart intim miteinander werden (im Bezug auf das Seelenleben!) ohne dass die einen die anderen rauswerfen oder man von selbst geht.
Der Schluss war mir zu abrupt und ohne Konsens, auch wenn ich es eigentlich mag, dass nicht immer nach Eintreten der Supermoral abgeblendet wird. Insgesamt ist das sicher kein Verschulden des Films, da man sich an das bereits existierende Stück gehalten hat. Darum ist meine Kritik auch nur Meckern auf hohem Niveau.

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mattxl

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Bewertung9.0Herausragend

Da lässt die ARD doch glatt den Epilog weg.... bei RTL und SAT 1 hätte ich ja nix anderes erwartet, aber dass die ARD nun auch schon dazu übergeht , durch Filmverstümmelung Pointen zu versemmeln - finde ich schon SEHR ärgerlich .... es hat schon seinen Grund, dass der Film 80 Minuten dauert - und nicht wie in der ARD 75 Minuten!

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mattxl

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@ Abronsius: Da hast du völlig recht!! hat mal wieder ein Redakteur so gar nichts kapiert....


HerrGurlitt

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und die haben einen bildungsauftrag und schneiden an den filmen rum wie die irren.
ich streite ich schon seit monaten mit den filmredaktionen von ard/zdf herum, wg. der fehlenden nachspänne und ähnlichem ...
wenn ich einen picasso kaufe und einen zu kleinen bilderrahmen habe, schneide ich das bild auch nicht passend zum rahmen zurecht - verstehen die nicht.
die bekommen die gebühr auch um dem quotendruck zu entgehen und dann passen sie sich da den privaten an, sind teilweise noch schlimmer.
mich regt das sehr auf! ;)


Kai_Asmus

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Bewertung10.0Herausragend

TOLL! SUPER! GEIL! SUPERGEIL! RIESIG! PHÄNOMENAL! FAMOS! ELEFANTÖS!

Hat noch jemand ein paar Adjektive übrig???

Was habe ich mich amüsiert. Christoph Waltz ist mal wieder zum anbeten. Bei einer Szene habe ich nur darauf gewartet, dass er nach Sahne verlangt. In einer anderen entgleisen ihm sämtliche Gesichtszüge, als seine "Männlichkeitsprothese" in der Vase landet! Den habe ich mir gleich auf DVD zugelegt!

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pischti

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Geil war als Waltz (SPOILER) in der fremden Wohnung telefoniert, mit dem Kuchenteller in den Flur geht, diesen auf irgendeiner Schrankwand abstellt und dort gemütlich weiter frisst :D


Kai_Asmus

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Ja, genau! Die Telefoniererei an sich und das, was er so zum Besten gibt! :)



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