Terminal

The Terminal (2004), US
Laufzeit 128 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kinostart 07.10.2004

6.1 Kritiker
55 Bewertungen
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6.8 Community
8670 Bewertungen
56 Kommentare
Terminal - Bild 2534910
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von Steven Spielberg, mit Catherine Zeta-Jones und Stanley Tucci

Viktor Navorski (Tom Hanks) befindet sich gerade auf dem Flug nach New York City als sein Heimatland Krakosien mit dem Ausbruch eines Bürgerkriegs jegliche diplomatische Anerkennung verliert. Da Navorski ohne gültige Papiere weder in die USA einreisen darf, noch den Rückflug in das Krisengebiet antreten kann, wird das Flughafen-Terminal gezwungenermaßen zu seinem neuem Zuhause. Jeden Tag versucht Navorski, der zu Beginn kaum Englisch spricht, aufs Neue, das Terminal verlassen und die USA besuchen zu dürfen. Während er über Monate hinweg kreativ versucht seinen Alltag im Terminal zu gestalten, freundet sich Navorski mit den Flughafenangestellen an und verliebt sich in die Stewardess Amelia (Catherine Zeta-Jones).

Die Geschichte von Terminal basiert in Ansätzen auf einer wahren Begebenheit. Als staatenloser Flüchtling, der sich nicht ausweisen konnte, lebte der Iraner Mehran Karimi Nasseri 18 Jahre lang in Terminal 1 auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle. DreamWorks zahlte Nasseri 250.000 Dollar für die Verwendung von dessen Biographie “Der Terminal Mann”. Anders als im Film lehnte Nasseri jedoch jegliche Hilfe ab und die letzten sieben Jahre seines Aufenthalts waren freiwilliger Natur. Tom Hanks Charakter Viktor Navorski und dessen Heimatland sind aus politischen Gründen fiktiv gehalten.

Steven Spielberg kritisiert mit Terminal die verschärften Sicherheitsauflagen der USA und das erhöhte Mißtrauen gegenüber Einwanderern nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001.

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Kritiken (3) — Film: Terminal

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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6.0Ganz gut

Die exzellent getimten Gags hätten leicht auf Kosten des ahnungslosen Fremden gehen können; doch Tom Hanks in der Hauptrolle - wir erinnern uns gern an "Forrest Gump" - gelingt es, den Zuschauer auf die Seite seiner eigenwilligen, nur scheinbar naiven Figur zu ziehen. Über diesen Mann lacht man nicht - mit ihm umso lieber.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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4.0Uninteressant

Es geht um die Grunderfahrung des Wartens, ein wenig wie in Casablanca; um den von außen erwirkten Aufschub des Glücks, ein wenig wie in Arbeiten Frank Capras - allein die bitter-süße Zusammenführung von Komödie und Melodram mag Spielberg nicht gelingen. Will der Film witzig sein, wirkt er plump; umgekehrt kippen dramatische Momente schnell um ins Sentimentale.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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Irgendein schlauer Rockmusiker - man munkelt es soll The Whos Songwriter Pete Townshend gewesen sein - hat einmal die Weisheit von sich gegeben: "90 Prozent deiner Karriere besteht aus Warten." Nun ist der schrullige Ost-Europäer Victor Navorski (Tom Hanks) aber kein Musiker.

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Kommentare (53) — Film: Terminal

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AddictedToIan

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Bewertung0.5Schmerzhaft

#Mein Händchen für miese Filme Vol.4 -.-#

Schon wieder eine Story mit viel Potential, die ausgezeichnet in den Sand gesetzt wurde.
Victor Navorksi will eigentlich Urlaub in den Staaten machen, jedoch wird zu seinem Pech während er noch im Flugzeug sitzt, sein Land aufgelöst. Somit steht er ohne Staatsangehörigkeit da und hängt auf dem Flughafen fest bis er neue Papiere bekommt.

Wie ich schon vermutet habe, wird es sehr schnell eintönig und langweilig- die selben Schauplätze, ein ewig dumm herumstotternder Tom Hanks und kein wirklicher Sinn. Es ist als würde man mit Victor festzsitzen und deprimiert darauf warten, dass er endlich seinen dummen Pass bekommt und nach Hause fliegen kann. Da helfen auch die zigtausend Charaktere nichts, die zwischendurch auftauchen und verzweifelt versuchen Stimmung in den Film zu bringen. Ich weiß nicht wieso ich in letzter Zeit nur solche schlechten Filme sehe.
Wäre es wenigstens seichtes Unterhaltungskino würde ich noch nen Punkt draufsetzen, aber so? NICHTS, wirklich GAR NICHTS lässt sich positiv herausheben. Höchstens Stanley Tucci, weil er einfach genial ist. Obwohl er hier auch nur mittelmäßig seine Nebenrolle spielt.
Langweilig, monoton und anstregend.

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine amüsante und romantische Tragik-Komödie mit einem gut aufgelegten Tom Hanks als tragischer Held. Wieder einmal beweist Hanks das ihm solche Figuren besonders gut liegen. Der Film ist für mich in den kompletten zwei Stunden niemals langweilig gewesen. Wirklich ein Muß für jeden Spielberg-Liebhaber und/oder Fan von Tom Hanks. Mein Fazit: Herrlich grotesker "realitätsnaher" Hollywood-Spaß^^

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eisbaerdios

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Bewertung3.5Schwach

Das Ende. Das Ende. Oh mein Gott. Mir scheiss egal, dass dieser Film zuvor noch mittelmässig bis fast Ok war. Dieses Ende ist wohl eines der ekligsten, was mir ein Film je zugemutet hat.

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SeymourEvil

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Bewertung6.5Ganz gut

Sympathisches Popcorn-Kino mit einem routinierten Tom Hanks, der der Figur des am Flughafen gestrandeten Viktor Navorski durch nahezu perfekt getimte Gags und oft genug nur durch einen kurzen Blick oder ein flüchtiges Lächeln Leben einhaucht.
Der Rest des Films bleibt wie der namens gebende Terminal: Teils sehr hektisch (einige Rahmenhandlungen werden zu lapidar abgehandelt), aber dabei immer technisch perfekt (Kamera, Schnitt, Timing).

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Kreaexo

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film hat mit dafür gesorgt, dass Tom Hanks mein absoluter Lieblingsschauspieler geworden ist. Tom Hanks ist einfach ein begnadeter Schauspieler.

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stalker

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Bewertung4.5Uninteressant

Das ist ja alles ganz nett und hübsch anzusehen, ähnlich einem eigenen Garten in der Kleingartensparte Immergrün, mit Blumenkohlbeeten und einem Sandkasten für die Kinder, lustig, wenn die ihre ausländischen Freunde mitbringen und die nichts verstehen, aufs Klo wollen, aber Feuer rufen und auf unserer mamornen Veranda ausrutschen, hehe, ich erinnere mich an eine Bananenschale...Aber ich denke auch an die jährlich bis zu 500 Toten an der mexikanisch-amerikanischen Grenze und da ist es mir dann auch egal, ob sich diese Flughafenstory wirklich so zugetragen hat, aber gut, tunken wir weiter unsere Curry in den Heileweltbrei und verbringen unsere Freizeiten in Kegelheimen, Stadien oder Shoppingmalls, reden wir über Technik und Siedepunkte beim Grillen in unseren Gärten, ach kotz in die Sonne...

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Andy Dufresne

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Hanks (und ich mag ihn sehr) ist halt ein Bestmensch (Gutmensch wär total untertrieben bei ihm...),von ihm ist (leider )keine großangelegte,differenzierte Sicht auf Mißstände zu erwarten. Forrest Crowne kriegt immer die Kurve,er ist schließlich Patriot...


JohnnyKee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr geehrte Damen und Herren.
Willkommen auf einem Flug der kein Flug ist. Aber sich wie einer anfühlt. Vielmehr will ich euch auf ein sagenhaft schönes Erlebnis vorbereiten welches euer Herz weich werden lässt. Einfach aber wundervoll, schön aber auch gleichzeitig hässlich, spaßig und gleichzeitig aufrichtig, wahre Fakten aber auch gleichzeitig voller Lügen, realistisch aber gleichzeitig weit davon entfernt, herzergreifend und einzigartig. Terminal unterhält mit einem wundervollem Vorfall welcher auf wahren Begebenheiten beruht. Eine Geschichte die keine Geschichte ist, Liebe die keine enge Liebe ist, ein Film der kein Film ist. Vielmehr ein rasanter Flug durch die verrücktesten und eigenartigsten Ereignisse und mit den außergewöhnlichsten und spaßigsten Passagieren die man sich wünschen könnte. Unangeschnallt!

Ein sagenhafter Feelgood-Movie mit einem grandios verpeilten Tom Hanks der einem unvorstellbar lange im Gedächtnis bleibt. Schön, unterhaltsam, kurzweilig. Perfekte Unterhaltung ohne das man dabei sein Gehirn anstrengen muss. Das lob ich mir!

Dear ladies and gentlemen. Welcome on a flight...

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xXxWantedxXx

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Grandioser Kommentar mal wieder :)


JohnnyKee

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Thx :)


Isolation

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Bewertung6.0Ganz gut

"Terminal" ist ein Film, der für gute Laune sorgt und durchweg einen gewissen Unterhaltungswert besitzt. Leider bleiben dem Zuschauer die typisch amerikanischen Klischees einer Komödie nicht erspart. Dafür gibt's aber einen gewohnt sehr guten Hanks.

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Thomas Günter

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr sehenswert für einen frauenfilm und mit tom hanks ideal besetzt

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naufrago

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ich fand den Film klasse. Bischen kitschig. Aber das Buch ist übel. Es handelt sich um eine mehr oder weniger wahre Begebenheit und der Film ist 1000 mal besser wie das Buch. Allein wegen Tom Hanks lohnt sich der Film schon.

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vanilla

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Bewertung5.0Geht so

der schlechteste Film von Tom Hanks!!! Einfach nur blöd und langweilig.
Nur ärgerlich und zu keiner Zeit annähernd gut. Pure Zeitverschwendung.

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BaitfroN

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach gelungen.

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Kate Portman

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Bewertung7.0Sehenswert

ich hab so geflennt

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amblin1971

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Bewertung9.0Herausragend

Sahnetorte unter den Komödien:

Spielberg kann's auch anders.

Ich möchte hier nicht weiter auf die vielen sehr hilfarmen Kommentare zum Film eingehen.

Die meisten negativen Kritiken sind wohl eher dem generellen Nichtgefallen von Spielbergfilmen geschuldet, als dass sie tatsächlich auf den zu beurteilenden Film eingehen würden.

Ich frag mich dann immer wieder, warum sich diese Spielberg-Hater wieder die Zeit genommen haben, und sich dann doch wieder einen Film von ihm angeschaut haben.

Kapier' ich nicht? - Einer von euch vielleicht?

Ich zum Beispiel mag keine Schwarzwälderkirschtorten, esse sie auch nicht und erlaube mir auch nicht ein Urteil über Schwarzwälderkirchtorten abzugeben, denn ich weiß nicht wie gute Schwarzwälderkirschtorten schmecken sollten.

Für mich sind alle Schwarzwälderkirschtorten die irgendwo auf dieser Fuckingwelt hergestellt werden, gleichgräßlich und ungenießbar.

Ich bin also nicht Jemand, den man nach einem guten Dealer für Schwarzwälderkirschtorten befragen sollte. Ich kenne nämlich keinen und ich kann auch gar keinen kennen.

Aber ich kenne etwas von gut gemachten Filmen. Und wenn man Filme mit Torten verglieche, würde ich sagen: "Terminal ist einer der leckersten Torten die Du dir reinziehen kannst."

Aber in Wahrheit ist Terminal natürlich ein Filmkomödie, und zwar nicht die schlechteste ihrer Art. Sie hat alle Zutaten die eine gute und herzergreifende Komödie so braucht.

Eine guterzählte und nicht zu alberne Story ist dafür immer eine gute Basis.

Tom Hanks spielt den Krakosianer Victor Narvorski (Anmerkung: Kein Borat-Verschnitt, weil Borat später entstanden ist!) glaubhaft, sympatisch, wenn auch mit einigen Logikfehlern.

Die müssen aber sein, sonst würde der ganze Film nicht funktionieren. Was soll's? - Wir wollen nicht papstlicher sein als Mr. Spock ;)

Die Geschichte kommt schnell in Schwung.

Man lernt rasch alle wichtigen Protagonisten und auch den einen Antagonisten Frank Dickson (miesepetrig gut gespielt von Stanley Tucci)) kennen, denn Spielberg versteht es sie fabelhaft in die Story einzubetten.

Wir erfahren über ihre Hintergründe und Motive. Aber nicht dramatisch und effekthascherisch, sondern rühig, zuweilen melancholisch und unauffällig süffisant.

Dabei gelingt es Spielberg immer, dem Zuseher ein verschmilztes Lächeln abzugewinnen und ihn somit voll in die sich entwickelnde Geschichte und der sich daraus ergebenden Problematik hineinzuziehen.

Man interessiert sich wirklich für diesen naiven Osteuropäer Viktor Navorski und dessen Schicksal am New Yorker Airport.

Was hat es mit der geheimnissvollen Büchse aufsich? Und wie kommst er aus seiner verzwickten Situation wieder heraus? Wird es ihm am Ende doch gelingen, den hartherzigen Dickson weich zuklopfen?

Natürlich trifft Navorski dabei auf die krudesten Leute am Flughafen. Und wenn man dort wohnt, trifft man noch mehr seltsame Menschen dort.

So passt dann auch die eingeflochtene "Lovestory" mit einer entscheidungsunwilligen Stewardess (bezaubernd gespielt von Catherine Zeta-Jones) ins Bild.

Zum Ende des Films, was früher kommt als man es sich wünscht, wendet sich dann doch alles zum Guten, wie soll es auch anders sein.

Wir erfahren natürlich um das Geheimnis...nanana, dass wäre jetzt gemein das Ende vorauszusagen.

Fazit:

Nach "Always" von 1989 hab ich nicht erwartet bei "Terminal" so gut unterhalten zu werden. Spielberg und Komödie? Das kann nur schief gehen, denn Komödien kann er nicht. Aber ich war erstaunt wieviel Spielberg inzwischen dazugelernt hat.

"Terminal" hat alles was ein guter Film benötigt: Packende Geschichte, souveräne Darsteller, punktgenaue Inszenierung und eine gewohnt-gekonnte filmische Umsetzung des Ganzen.

Man merkt "Terminal" an, dass hier Meister ihres Fachs und nicht ausprobierende Studenten am Werk waren.

Um den Vergleich mit Torten wieder heranzuziehen:

"Terminal" ist eine gut geschichtete und gelungene Sahnetorte mit einer bittersüßen Piermont-Kirsche im Abgang, aufgrund dessen, weil der Film leider viel zu schnell zuende geht.

Prädikat: wertvoll, unbedingt ansehen Note: 9.0

PS: Die Idee, im Abspann die Akteure mit ihren Signaturen nochmals dem Publikum vorzustellen, fand ich sehr hübsch, weil es letztendlich im Film ja auch....nein nein, ich verrate nichts, schaut ihn euch selber an.

Viel Spass! - Ich hatte ihn jedenfalls!

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cyranorick

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hier hat´s mich eiskalt erwischt... da kommt die grosse Tom-Hanks-Show mit ein paar sehr pathetischen Geschichtchen, viel Übertreibung und diversen Logiklöchern... und treibt mir mehrfach die Tränen in die Augen.
Ich habe KEINE Ahnung, was heute mit mir nicht stimmt.. eigentlich ein typischer Trallala-Film für die Familie in der ach so kalten Weihnachtszeit zum Herz erwärmen... die mir für gewöhnlich gewalig auf die Testikel gehen... und ich bin begeistert.
HALLO? Erde an Rick???

Vielleicht sollte ich nen Psychologen aufsuchen, denn das hier ist vermutlich keine "10" .. aber ein instant favourite!

Mann hat dieser Film einen Spass gemacht, selbst in seinen traurigen Momenten.

Und auch, was mich sonst bei Filmen, die auf wahren Begebenheiten beruhen, eigentlich IMMER ärgert, nämlich, dass sie mit den wahren Begebenheiten kaum noch Ähnlichkeit aufweisen... geht mir heute fröhlich am Allerwertesten vorbei.

Wer es noch nicht bemerkt hat: Ich fand den Film KLASSE! XD

(Ach ja, unbedingt im Original anschauen, sonst geht viel an Wortwitz verloren... und die Synchro ist auch sonst nicht die Allerbeste...)

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Überraschend gut gelungener Film, der natürlich vor allem von der Schauspielleistung des Hauptdarstellers lebt. Hanks überzeugt voll und ganz und macht einige Logiklöcher in der Handlung vergessen.

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doctorgonzo

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Bewertung5.5Geht so

Eine sehr bewegende Originalgeschichte wird leider mit einer etwas aufdringlichen Pseudoromanze gespickt, was vollkommen unnötig ist, denn der Film hätte auch so allerhand zu bieten.
Auf diesem Wege allerdings tritt die unterschwellige Kritik an Bürokratie und Heimatschutzgedanken in den USA nach dem 11.09.2001 zunehmend in den Hintergrund und die teilweise bissige Grundidee wird bis auf Durchschnittsniveau abgemildert.
Zudem bringt auch keiner der Schauspieler eine wirkliche Glanzleistung hervor und das komplette Werk kommt nie wirklich über den Status nett hinweg.
Ansehbar, aber Galaxien entfernt von der Virtuosität von "Jaws" oder "Duel".

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Lars.D

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein toller Ansatz, eine wirklich gute Idee und sowieso ein genialer Hauptdarsteller.
Trotzdem nur ein mittelmäßiger Film, leider. Tom Hanks überzeugt in seiner Rolle als missverstandener und vor allem missverstehender Krakosier vollends, spielt wie immer bestechend.
Bedauerlich nur, dass er damit alleine ist. Die Nebencharaktere sind blass, mittelmäßig gespielt und den Rest gibt diesem Film das übermäßig verschmalzte Ende, was nun ehrlich schade ist.
Man hätte diesen Film so schön ausgehen lassen können, auch schön traurig, aber man musste ihn doch wirklich nicht so verschnulzen! Das zieht den Gesamteindruck ein gutes Stück herunter.

Die ersten zwei Drittel bekämen von mir acht bis neun Punkte, das letzte Drittel höchstens drei.

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Kubrick_obscura

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Bewertung6.0Ganz gut

Anstatt "die wahre Begebenheit" zu verfilmen, nahm sich Spielberg des Stoffes an, formte und fiktionalisierte ihn. Seine Melo-Komödie mit einem fast stummen Helden aus einem Fantasie-Land behandelt nicht nur die Frage nach Nationalität. Was ist eine Nation und wie definiert sie sich? Denn letztendlich kann auch so ein Mikrokosmos wie ein Flughafen zu einer Nation werden, mit nur einem einzigen Bürger. Zu dem bietet der Film sehr lustige Einsichten in den Bürokratismus der westlichen Welt, Menschen, die nur noch aus Papieren und Nummern bestehen. Die "Bill of Rights" begraben unter Formularen, könnte man sagen.
Letztendlich geht es Spielberg aber nicht um das Austreten politischer Ansichten, sondern wie immer um das Schicksal eines Außenseiters, der sich an die Hölle gewöhnen muss. Viktor hat seine Feinde, bekommt seine Freunde und behält eine unerfüllte Liebe. Während die komödiantischen Szenen gut getimt sind, wird der Film in den dramatischen Szenen unangenehm unlocker. Die vorherige Kinetik des Slapsticks, die langen Pan-Shots von Januz Kaminksi durch den Flughafen weichen statischen Sitz-Sequenzen in denen die Figuren bewegungslos ihre Konflikte durchkauen, wodurch die Dialoge oftmals ihren Schmalz offenbaren.

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ruf mich an

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Bewertung0.0Hassfilm

Victor "gehen nach Hause". Und ich gehen bei so viel Dämlichkeit, Rührseligkeit und Unauthenzität erst einmal eine Runde Kotzen. Ein weiterer Beweis dafür, dass man Tom Hanks-Filme meiden sollte.

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